Review: Remedie – Sorrowful Angels

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Sorrowful-Angels-Remedie-300x300Schon seit 1999 treiben sich die Griechen von Sorrowful Angels auf den Bühnen der Welt rum, zwischen 2013 und 2014 tourten sie gar als Supportband und gleichzeitig Backingkombo von Ex-Maiden Schreihals Paul Di’Anno durch Europa. Mit “Remedie” meißelt das Athen-Quartett allerdings erst das dritte Album in die Rillen. 

Die Wikipedia faselt gewohnt stilunsicher etwas von Gothic-Metal, wenn es um die Musikrichtung der Band um Sänger und Gitarrist Dionisis Christodoulatos geht. Das ist natürlich Unsinn. Auf “Remedie” hören wir klassischen Metal mit leichten (sehr leichten) Prog-Einflüssen und einer etwas stärkeren Powermetal-Schlagseite. Düster geht anders. Dionisis Christodoulatos ist übrigens das dienstälteste aktive Mitglied – und das, obwohl er erst 2008 zur Band stieß. Vom Original-Lineup gibt es nur noch Spuren im heißen griechischen Szenesand. Da ging es auch erst richtig los bei den traurigen Engeln. 

Der Vierer schafft es auf “Remedie” recht gekonnt, sich zwischen Dream Theater  (“Leap of Faith”, “Shatterbox”) und Paradise Lost (“Against The dying”) zu platzieren. Technisches Niveau ist massig vorhanden, manchmal fehlt etwas Dreck und die Band klingt zu klinisch (“Immaculate Disguise”). Das Songwriting reicht nicht an die oben genannten Speerspitzen heran, doch einige Tracks machen   durchaus Spaß, so dass unterm Strich ein leicht überdurchschnittlicher Gesamteindruck bleibt. Für mehr fehlt einfach die Relevanz im Songwriting, auch wenn die CD mit mehrmaligem Hören noch leicht anwächst.

 

Fazit: ordentliches Metal-Handwerk aus Athen

 

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