Guy Manning: A matter of life and death

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manning„A matter of life and death“  – so heißt nicht nur die (für ihre Verhältnisse) sehr proggig ausgefallene neue Iron Maiden-Scheibe, so ist auch das Prog-Epos von Guy Manning benannt. Der Multiinstrumentalist erschuf mit diesem Werk eine düstere Schönheit, die sehr von den verschiedenen Einflüssen Mannings lebt. So atmen die Songs genauso starken Jethro Tull-Odem wie sie auch den Flair der alten Genesis-Platten verströmen. Es dauert lange bis man sich in dieses Konzeptalbum hereingehört hat, dann kann es aber durchaus überzeugen, auch deshalb, weil hier mit dem Blues-Prog fast ein neues Genre erschaffen wird. Lediglich die schlimmen 70er Jahre Keyboard-Sounds nerven ein wenig, zumal es ansonsten oft akkustische Instrumente sind, die die Höhepunkte setzen. Einen Song herauszuheben ist schier unmöglich. Und für Leute mit Problemen im persönlichen Zeitmanagement ist die CD auch nix, denn es vergehen Stunden bis man sich wirklich durch den Soundregenbogen durchgeackert hat, um dann aber ein kleines Töpfchen Gold zu finden.

Fazit: Epos mit Langzeitwirkung

5von6

 

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