Velvet Revolver: Libertad

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Machen wir uns nichts vor, „Velvet Revolver“, die Band um fast alle Ex-Guns n‘ Roses-Musiker außer Axl Rose, hört man, weil die grandiose 90er Jahre-Kapelle einem abgeht. Axl kündigt seit Jahren eine neue CD an, während die Jungs um Gitarrist Slash mit dem Ex-Stone Temple-Pilot Sänger Scott Weiland mit „Libertad“ bereits ihre zweite nachschieben. Das Debüt der Band „Contraband“ war ein echter Hinhörer. „Libertad“ hat hingegen ein Problem. Es klingt besser als der Vorgänger und das macht die Scheibe lahmer. Hört sich komisch an, ist aber so. Der Erstling klang durch deutlich gefährlicher, etwas schlampig produziert und rotzte nur so aus den Boxen. Nun wurde steriler gearbeitet, wodurch zwar alles feiner klingt, das gewisse Etwas aber fehlt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Songs durchs Ohr rauschen ohne Hängenzubleiben. „She builds quick machines“ und „Let it roll“ sind Ausnahmen, die beweisen, dass Slash und Co das Songschreiben verlernt haben, Scott Weiland der bessere Sänger als Axl Rose ist (auch, wenn er dessen egozentrische Charisma, das Guns n‘ Roses ausgemacht hat, nie erreichen wird) und, dass man „Velvet Revolver“ nicht abschreiben sollte nach diesem durchschnittlichen zweiten Rundling.

Stil: Hardrock

Fazit: Besser etwas Guns n‘ Roses als gar nichts.

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