Thunder: Robert Johnson’s Tombstone

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thunderrobert„Where did they lay you down“ fragen Thunder im Eröffnungs- und Titeltrack zu ihrer neuen CD „Robert Johnson’s Tombstone“ und präsentieren nach 46 Sekunden klassischen Robert Johnson-artigen Blues wieder einmal alles, was die Band ausmacht: geile Hooklines, tolle Twingitarrenarbeit und einen exzellenten Sänger, alles im besten englischen Classicrock-Gewand. Sänger Danny Bowes gehört sicher zu den besten Vocalisten der Szene und die Unterstützung von Ben Matthews (git, keys), Chirs Childs (bass), Harry James (drums) und Luke Morley (git) machen auch diese CD zu einem echten Highlight in Thunders Backkatalog. Mehr noch als das etwas durchschnittliche „The magnificent seven“ knüpfen die Engländer mit „Robert Johnson’s Tombstone“ an Karriere-Höhepunkte wie dem Zweitlingswerk „Laughing on judgement day“ von 1992 an. Mit „A million faces“ ist sogar eine Ballade dabei, die ein würdiger Nachfolger für das grandiose „Low life in high places“ ist. Knackiger britischer Hardrock mit deutlichen Blueswurzeln – das war seit jeher das Steckenpferd von Thunder und es bleibt zu hoffen, dass Thunder mit dieser CD endlich den Stellenwert bekommt, den die Band verdient. 1997 lösten sich Thunder sogar aufgrund dauerhafter Erfolglosigkeit auf. Gut, dass sie es sich noch einmal anders überlegt haben. Songs wie „Last man standing“ oder das akkustische, leicht depressive und mit Streichern versetzte „My darkest hour“ gehören in jede Classic-Rock-CD-Sammlung. „I can’t make you love me – that’s a fact“ singt Bowes in „My darkest hour“ und dies ist auch eine gelungene Zusammenfassung der Karriere von Thunder. Entweder man liebt oder hasst sie. Ich präferiere ersteres.

Stil: Classic-Rock

Fazit: Gewohnt gute Platte einer guten Band 

4von6

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