Thought Chamber: Angular Perceptions

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thoughtchamber300Also, das klingt schon sehr nach den frühen Tagen von Dream Theater (sprich dem Debütalbum): Thought Chamber präsentieren mit „Angular Perceptions“ auf Inside out einen Erstschlag, der sich gewaschen hat. Sänger Ted Leonard ist von Enchant bereits bekannt und hat sehr viel Gold in der Kehle, klingt dabei wie eine Mischung aus Geddy Lee (Rush) und Ex-Dream Theater Frontmann Charlie Dominici. Musikalisch machen Thought Chamber nicht nur im klassischen Progsektor ein Fass auf, sondern wildern auch in funkigen Terrains, ohne dabei aber den metaligen Ansatz ihrer Kompositionen zu sehr in den Hintergrund geraten zu lassen. Bandleader Michael Harris komponierte die Song des Albums überwiegend im Alleingang zwischen 2001 und 2004 in seinem Haus in Dallas, die Bandumsetzung überzeugt dennoch und Thought Chamber klingen wie eine gewachsene, homogene Band aus einem Guss. Ein wenig mehr Eigenständigkeit darf für Album Nummer zwei trotzdem erwartet werden. Etwas weniger Dream Theater, denn die gibt es ja schon und sie schwächeln kaum, wäre wünschenswert. Neben drei Instrumentalstücken finden sich auf „Angular Perceptions“ sieben Gesangsnummern, die sich mit mythologischen Phänomenen und altägyptischem Wiedergeburtsglauben („Transmigration Of Souls“) beschäftigen oder sich um einen imaginären Ort im Himmel drehen, wo sich berühmte Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte versammeln („A Legend´s Avalon“).

Stil: Progrock 

Fazit: Gelungenes Debütalbum

4von6


 

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