Testament: Dark Roots of the Earth

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testacoverNe, was hat das wieder gedauert: Vier Jahre ist es her seitdem Testament mit „The Formation of Damnation“ einen Longplayer in die Metalhörmuschel gepflanzt haben. Aber, wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben… und das neue Mach(t)werk „Dark Roots of The Earth“ ist ein gutes Ding, nein, ein großartiges Ding sogar. War „Damnation“ schon ein richtig fetter Thrash-Brocken, so können die Mannen um Shouter Chuck Billy auf dem neuen Rundling sogar noch zulegen. „Dark Roots of the Earth“ ist alles, was man von einer der besten Thrashbands des Planeten erwartet und verlangen kann: Unbarmherzige Gitarrenriffs, grandioser (und variabler) Gesang, tolle Songideen, sagenhaftes Drumwork von Gene Hoglan und aberwitzige Soli von Alex Skolnick. „Rise up“ ist vielleicht einer der besten Hassbrocken der Bandgeschichte und ein Song wie „American Hate“ sticht ebenfalls direkt ins Metalhirn. Im mittleren Tempo geht es aber zudem erstklassig daher, wie die Band beim Titelsong beweist und selbst etwas Seichteres wie „Cold Embrace“ ist ein Volltreffer geworden. „Dark Roots“ ist ein Beweis dafür, dass Thrash im Jahr 2012 nichts von seiner Faszination und Power eingebüßt hat. Für die RocknRoll-Reporter gehören Testament deshalb eher zu den Big 4 als Megadeth! Amen…

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