Penumbra: Black Plague

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Viel kann ein Game nicht falsch machen, wenn es einem zum Start auffordert, das Licht zu löschen und sich zurückzulehnen, um den Horror beginnen zu lassen. „Penumbra Black Plague“ ist ein Horror-Adventure der Extraklasse (auch, wenn es unserer Adventure-Expertin Sandra durch die Egoperspektive ganz schwummrig wird). Es geht auf eine nervenzerfetzende Entdeckungsreise zu dunklen und Angst einflößenden Schauplätzen mit vielen Rätseln. Hinter jeder Ecke drohen Gefahren und in der Dunkelheit lauern Gegner , doch das Game verkommt dabei nie zum Metzel-Ego-Shooter, sondern legt größten Wert auf logische (und manchmal auch nicht ganz soo logische) Rätsel. Kein Wunder, Waffen gibt es für den Spieler gar keine. Wenn es heikel wird, muss man also schon die Beine in die Hand nehmen (oder neu laden!) Zudem läuft es dem Spieler vor dem TFT-Bildschirm fast über die gesamte Spielzeit kalt über den Rücken und auch mit Schockeffekten wird nicht gegeizt. Im Spiel findet Held Philip nach dem Tod seienr Mutter einen Brief seines bereits lange verstorbenen Vaters. Der Brief erwähnt einen geheimnisvollen Ort, zu dem Philip aufbricht. Mehr soll hier nicht verraten werden, denn die Geschichte entspinnt sich langsam und kontinuierlich, ohne dabei große Sensationen zu enthüllen, aber trotzdem durchaus zu gefallen. Besonders begeistert die feine Grafik und vor allem die gekonnten und echt wirkenden physikalischen Effekte im Game. Immer wieder erinnert „Black Plague“ an das seelige und gefühlte 100 Jahre alte erste „Alone in the dark“ –  und das ist mit Sicherheit das größte Kompliment, das man einem Horror-Adventure machen kann. Eine Demo findet Ihr HIER!

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