In dem reinen (!) Single-Player Shooter spielt man „die Namenlose“; eine Dämonin, die um ihre Stimme gebracht wurde und deren Sinn nun nach Rache steht. Und wie es sich für einen richtigen Dämon gehört, schnetzelt sich die Namenlose fortan dantegleich durch die neun Höllen, wobei die erste nur eine Art Tutorial darstellt. Um sich von all den anderen Shootern da draußen abzuheben, baut Metal: Hellsinger auf ein ganz besonderes Prinzip: Ihr ballert nämlich nicht wahllos drauf los, sondern macht das optimalerweise im Takt zum äußerst brillanten Metal-Soundtrack, zu dem so namhafte Genre-Größen wie Alyssa White-Gluz (Arch Enemy), Serj Tankian (System of a Down) oder auch Matt Heafy (Trivium) ihren Teil beigetragen haben. Bleibt ihr mit euren Attacken im Rhythmus, erhöht sich der Schaden, den die Waffen verursachen und euer Scorebonus, der sich auf die zwei-, vier-, acht- und 16fache Punktzahl je Treffer erhöht und gleichzeitig auch den Song vervollständigt – den Gesang bekommt man ausschließlich auf höchster Stufe präsentiert.

Das Ganze ist auch auf der niedrigsten der drei Schwierigkeitsstufen schon nicht einfach und braucht einige Anläufe – dafür darf man sich auch (ebenfalls je nach Stufe) bis zu dreimal wieder von den Toten erheben. Hat man so ein Level einmal geschafft, kann man es danach mit einer „Marterung“ erneut angehen, die ein bestimmtes Ziel vorgeben – als Trophäe erhält man nach erfolgreichem Abschluss einen kleinen Perk, etwa dass bei einmaligem Verfehlen der Takt-Bonus nicht heruntergesetzt wird.

Das bringt mich zum größten Manko im Spiel: Die Gegner sind zwar durchaus vielseitig, dafür ähneln sich die Levels doch sehr: Arena-artige Bereiche, die durch eine Art Korridor miteinander verbunden sind, reihen sich aneinander, man kann diese erst nach Besiegen der jeweiligen Wellen erst wieder verlassen und man wird auf diese Weise regelmäßig aus dem Hinterhalt attackiert. Das führt dazu, dass man viel Zeit mit im Kreis rennen verbringt, dabei hektisch rhythmisch weiterballert, trotzdem aber viel zu schnell an Leben verliert. Auch die Grafik wirkt trotz aller Möglichkeiten der Konsole irgendwie altbacken, wenn auch die Feuereffekte ganz nett anzusehen sind. Immerhin geizt das Spiel nicht mit Selbstironie (eine Waffe ist ein feuerspeiender Schädel, der auch gerne mal sarkastische Sprüche loslässt) und eignet sich bestens dazu, mal eine Runde durch Stygie zu drehen, wenn man gerade mal nur ein paar Minuten zum Zocken hat. Da es auch preislich deutlich unter Vollpreistiteln liegt, ist das auch „für zwischendurch“ so ganz okay, eine Langzeitmotivation ist jedoch nur schwerlich zu erwarten.

Übrigens: Wem Metal zu heftig ist, der sollte mal auf der Seite des Publishers (https://www.metalhellsinger.com) vorbeischauen, dort gibt es eine Jazz-Mod zum Game!

A hell of a game!

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