Friederike Kempner zum Frühling

Gerade gefunden, schlappgelacht und hier für Euch, von der unbeschreiblichen Friederike Kempner (1836-1904):

 

„Also doch…?

 

Wenn der holde Frühling lenzt,

wenn man sich mit Veilchen kränzt,

wenn man sich mit frohem Muth

Schnittlauch in das Rührei thut,

kreisen durch des Menschen Säfte

neue, ungeahnte Kräfte.

Jegliche Verstopfung weicht,

alle Herzen werden leicht

und das meine fragt sich still,

„ob mich dies’ Jahr einer will?“

 

Die gute Damen ist wegen ihrer unfreiwilligen Komik zu zweifelhaftem Ruhm gekommen und gilt als „Das Genie der unfreiwilligen Komik“. Ich fühle mich der Dame sehr verbunden. 😉

(von meinem alten Facebook-Account mal rüberkopiert und zeitlich einsortiert, damit die Lücke nicht so groß ist 😉 )