Paternoster, zweiter Teil

etzt habe ich es endlich gewagt – einmal ganz herum mit dem Paternoster. Und soll ich Euch was sagen? Ich fand es irgendwie ein wenig gruselig, als es plötzlich dunkel wurde und vor meinen Augen plötzlich eine Wand zur Seite glitt… Naja, ich war immer schon einfach zu unterhalten 😉
Jedenfalls habe ich überlebt und kann außerdem berichten, dass man nicht auf dem Kopf steht, wenn der Paternoster die Seite wechselt!

Paternoster

Kennt Ihr die noch, die Paternoster? Diese offenen Aufzüge, die immer im Kreis fahren? Ich habe mich immer ein wenig davor gefürchtet als Kind, vor allem war ich mir sicher, dass, wenn man damit ganz rum fährt, sich die Kabinen einfach auf den Kopf stellen oder ähnlich fiese Dinge. Und als ich am Freitag in Duisburg im Stadthaus war, was seh ich da. einen Paternoster! Der Pförtner hat sich halbtot gelacht, als ich ganz verzückt aufgeschrien habe und mich gleich darauf gestürtz habe. Ich war leider in Eile, daher bin ich nur eine Etage gefahren, aber ich fand es genauso spannend wie als Kind. Und das nächste Mal fahre ich ganz rum – dann finde ich endlich mal heraus, welche Gefahren da noch lauern… 😉

Köln, Stadtpläne, das Leben und ich…

Köln ist ja ein absoluter Horror, was das Autofahren angeht- nirgens darf man abbiegen und überall sind Einbahnstraßen. Ich bin einmal bestimmt 20 Minuten lang parallel zu der Straße gefahren, auf die ich wollte. Ich wusste das – aber es gab wirklich keine einzige verdammte Möglichkeit, die paar Straßen dazwischen zu überwinden, immer wieder wurde ich auf die falsche Straße zurückgeführt.

Und als ich gerade so darüber nachgedacht habe, was zum Teufel eigentlich falsch läuft bei mir, musste ich da wieder dran denken. Denn im Prinzip ist mein Leben genau so: Ich weiß ganz genau, dass die Straße, auf der ich bin, nicht die richtige ist, dass ich auf einen anderen Weg muss, aber, wenn ich versuche, dort hin zu gelangen, lande ich doch wieder am Ausgangspunkt. Das ist ganz schön frustrierend.

Als ich das erste Mal mit dem Wagen in Köln war, hatte ich mich sogar so sehr verfranst, dass ich noch nicht einmal mehr wusste, wo ich genau war. Ich habe damals total genervt angehalten, mir den nächsten Passanten am Kragen gepackt (ich war echt fuchtig, ich glaube, der arme Mann hatte etwas Angst vor mir), ihm meinen Stadtplan unter die Nase gehalten und gesagt: „So: Ich will HIER hin und Sie sagen mir jetzt bitte, WO ich gerade bin und wie ich dort hinkomme, wo ich hin will!“ Hat er dann glücklicherweise auch getan und ich bin doch noch am Ziel angekommen.
Leider hat das Leben mir keinen tauglichen Stadtplan an die Hand gegeben und bisher habe ich auch noch niemanden gefunden, der mir wirklich den Weg erklären konnte.
Ich werde wohl weiter durch die Straßen irren müssen – vielleicht komme ich der richtigen Straße ja irgendwann einmal wenigstens ein wenig näher…

Ich habe es doch schon immer gewusst..

Was lese ich da gerade in den AOL-News:

„Die schlauesten Männer in Deutschland kommen einer Studie zufolge aus Hamburg, Frankfurt am Main und München. Am schlechtesten schnitten bei der Untersuchung dagegen die Männer in Oberhausen, Mülheim/Ruhr, Gelsenkirchen und Herne ab, wie nach Angaben des Magazins „Men’s Health“ eine Umfrage des Stuttgarter Instituts für Rationelle Psychologie unter 7.900 Männern ergab.
Die Männer mussten jeweils 225 Fragen aus neun Wissensgebieten beantworten. Aus den Antworten wurde ein so genannter Bildungsquotient errechnet, der von 95 bis 135 reicht. Die Hamburger Männer erreichten mit einem Bildungsquotienten von 135, beim Schlusslicht Oberhausen kamen die Befragten gerade einmal auf einen Quotienten von 96.“

Hier ist die komplette Liste (Duisburg ist auch nur auf Platz 38 – wahrscheinlich hat die Uni es ein wenig rausgerissen. Wobei: Viele Studenten wohnen ja auch in Mülheim… ohje…):
Die „Schlaue-Männer-Liste“ bei AOL

Übrigens: Dieses Ergebnis wundert mich nicht wirklich, sondern bestätigt eher meine Eindrücke …..

Eine Reise, die ist lustig…

Google Maps ist wirklich eine lustige Einrichtung. Gebt dort einmal als Startpunkt Euer Zuhause (oder einen anderen beliebigen europäischen Punkt) ein und wählt als Ziel zum Beispiel New York. Dann bekommt Ihr als Ergebnis folgendes:

google1
google2

Wobei Google als USA-Firma da vorsichtig sein sollte – nachher verklagt die noch so ein amerikanischer Depp, weil er auf dem Weg nach Europa fast abgesoffen ist….

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Selbstzerstörung, 2. Teil

Nicht nur, dass ich heute mit dieser schmerzenden Beule herumrenne – jetzt renne ich auch nicht mehr, jetzt humpel ich! Denn eben bin ich mit nackten Füßen in einen Scherbenrest getreten, den der Staubsauger wohl nicht erwischt hat. Hat geblutet wie Sau, ich hab alles vollgekleckert und aua macht das auch.
Gestern Abend die Beule – und jetzt die Ferse! Menno – am besten setze ich mich aufs Sofa und bewege mich nicht mehr, bevor ich mir noch ernsthafteren Schaden zufüge!

Aua!

Ich habe eine dicke Beule an der Schläfe. Wahrscheinlich werde ich heute Nacht an meinem Erbrochenen aufgrund der Gehirnerschütterung oder an Gehirnblutungen sterben. Und das alles nur wegen der doofen Schwingtüre im Forum. Und dann habe ich als letztes auch noch einen blöden Film gesehen. Immerhin hatten die da einen spektakuläreren Tod: In der Sonne explodieren (oder so ähnlich). Ansonsten kann ich „Sunshine“ wirklich gar nicht weiter empfehlen. Lauter logische Fehler und lauter schlechte Kopien aus guten SF-Filmen. Ein paar schöne Aufnahmen von der Sonne, ein paar nette Denk-Ansätze, das wars. Definitv verschenkt. Naja, ich halte von Alex Garland (Drehbuch, hat schon das unsägliche „The Beach“ verbrochen) sowieso nicht viel, aber ich bin ja ein gutmütiger Mensch und Andreas wollte unbedingt in diesen Film… Und watt hab ich davon – ne Beule!