Die Welt ohne Telefon…

… finde ich ziemlich unlustig. Meine Befürchtung, dass der 06.06.06 als Datum für die Freischaltung meines Alice-Anschlusses ein schlechtes Omen sein könnte, hat sich bewahrheitet. Erst habe ich eine Woche ohne Internet und Telefon da gesessen, weil die Hardware nicht gekommen ist (darüber habe ich ja schon berichtet), dann ist die Hardware gekommen – aber mein Telefonanschluss funktioniert seitdem nur noch sporadisch. Wer mich anrufen will, bekommt entweder ein Besetztzeichen oder eine nette Frauenstimme (warum sind es eigentlich immer Frauenstimmen?) erzählt irgendetwas davon, dass ich nicht erreichbar sei…. Inzwischen habe ich wahrscheinlich schon mit so ziemlich jedem Hotline-Mitarbeiter von Alice gesprochen, die meisten davon waren sogar wirklich sehr nett und scheinbar ernsthaft bemüht, mir zu helfen. Nur sind auch sie bisher immer verzweifelt und waren fasziniert-ratlos ob der Tatsache, dass nix funktioniert. Immerhin kann ich ja schön schnell ins Internet, das hilft mir beim Telefonieren nur leider nicht…

In diesem Blog hier habe ich übrigens einen ähnlichen Erfahrungsbericht gefunden. Doch bei meinem Leidensgenossen scheint ja inzwischen alles zu funktionieren. Da hoffe ich ja mal das Beste für mich. Ich habe nämlich keine Lust, gleich wieder den Anbieter zu wechseln, zumal ich bisher mehr Klagen über Arcor, Telekom und Co. gehört habe als über Alice. Und bei den anderen muss ich mich gleich für mindestens ein Jahr festlegen, und das ist bei dem Hansenet-Zögling eben nicht so. Aber wenn das so weiter geht, wird Alice wahrscheinlich selbst demnächst verzweifelt aufgeben und den Vertrag kündigen..

Der Tod

Ich bin traurig: Meine Omi ist heute Nacht gestorben. Aber ich bin auch erleichtert, denn sie hat in den letzten Tagen kaum noch Luft bekommen, ist quasi langsam erstickt und wir konnten nur daneben stehen, ihre Hand halten und warten. Und ich bin wütend, weil ich diese Ohnmacht hasse, sehen zu müssen, wie sie leidet und nichts machen zu können. Wenn es meinem Kater so schlecht gehen würde, ginge ich mit ihm zum Tierarzt und würde ihn einschläfern lassen, um ihm das Leid zu ersparen. Für uns Menschen gibt es diese würdige und schöne Art, aus dem Leben zu gehen, nicht. In Deutschland gibt es nicht das Recht, zu sterben wann und wie man möchte. Hier muss jeder, sei er noch so hoffnungslos krank, sich bis zum Ende quälen. Natürlich schwebt hier über jeder Sterbehilfe-Debatte immer die dunkle Wolke der NS-Vergangenheit, wo sich andere aus widerlichen Gründen zum Herrn über Leben und Tod ernannt haben. Aber zwischen dieser Vergangenheit, die niemals in Vergessenheit geraten darf, und den immer lauter werdenen Diskussionen heute, muss klar unterschieden werden. Es gibt genügend Möglichkeiten, um den Missbrauch auszuschließen – der Verein Dignitas in der Schweiz ist ein gutes Beispiel dafür.

Wenn ich es gedurft hätte, ich hätte meiner Oma gern das Leid erspart. Und daher freue ich mich jetzt für sie, weil sie es geschafft hat, weil sie nicht mehr kämpfen muss. Auch wenn ich traurig bin, dass sie weg ist. Tschüss Oma…

Dem Trend auf der Spur

Und schon wieder ein Surf-Tipp: Gestern habe ich ja von Qype erzählt. An dieses tolle Projekt bin ich über trnd gekommen. Hier werden neue Trends gesammelt und vorgestellt, manchmal auch Tester für Produkte gesucht. So lief zum Beispiel einmal eine Testreihe mit Getränken von Carpe Diem (an dem ich leider nicht teilnehmen konnte – ich mag die nämlich sehr gern!). Auf der Seite von trnd habe ich schon jede Menge lustiger Dinge gefunden – reingucken lohnt also auf alle Fälle, auch ganz ohne Trend-Suche!

Heute schon geqyped?

Ich bin sein einiger Zeit Beta-Tester von Qype. „Die Grundidee von Qype ist, dass jeder Tipp immer nur so gut ist wie das Vertrauen in den Tippgeber. Und gute Tipps stammten bislang immer aus dem Freundeskreis, denn nur hier war man sicher, eine Antwort zu erhalten, die auch weiterhilft. Diesen Mechanismus haben wir für Qype übernommen. Je mehr Plätze ein Qype-Mitglied beschreibt, umso leichter wird es für Andere zu erkennen, wie relevant die Empfehlung tatsächlich für ihn ist.
Qype ist das Werk freiwilliger Autoren. Daher gibt es keine feste, bezahlte Redaktion. Wer schreiben möchte, kann mitmachen. “ So beschreiben es die Hamburger Macher. Mit Hilfe von Tags, das sind so ne Art Stichworte, kann man ganz leicht z.B. einen Restaurant-Tipp rausfinden oder ähnliches.
Mir gefällt die Idee wirklich gut und ich bin neugierig, wie sich das Projekt entwickelt. Bisher habe ich erst einen Beitrag geschrieben (eine Lobeshymne auf das Orinoco), aber weitere werden sicher noch folgen.

Jippieee!!!

Jetzt kann ich ganz flach telefonieren und außerdem noch flacher und schneller im Internet surfen! Jetzt hoffe ich nur, dass das ganze auch auf ewig problemlos funktioniert…

Der Geschichte zweiter Teil….

… jetzt kann ich ja wenigstens wieder mit AOL ins Internet, weil heute endlich die Hardware von Alice angekommen ist. Nur leider lässt sich der Telefonanschluss nicht freischalten, weil die dämliche Box nicht vorkonfiguriert wurde (0der so was – was weiß denn ich!) Das dauert jetzt wieder 1-2 Tage!!!

Und immer noch keine Rosen im Briefkasten… 😉

Who the f*ck is Alice?

Seit 06.06.06 bin ich ja nun Kunde bei Alice. Und seit 06.06.06 habe ich nun kein Telefon und keinen Internetzugang mehr, weil es diese … Firma nicht auf die Reihe bekommt, mir meine Hardware zuzuschicken!!!!! Wahrscheinlich dauert es noch bis nächste Woche, bevor ich wieder Kontakt zur Welt knüpfen….

Bis dahin: Tötet Alice!!!!!