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Donnerstag November 23, 2017
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Review: Purple Rising - Made in Purple

cover 1Purple Rising sind eine Coverband, die die Musik von Deep Purple auf Original-Instrumenten, ganz im Stil der Seventies präsentieren. Dafür werden weder Kosten noch Mühen gescheut. Die Hammonorgel ist von 1955, die Leslies von 1964!

Die Idee zur Gründung einer Deep-Purple-Tribute-Band hatten Stefan Deißler, Thomas Hasenau und Christian Saal bereits 1996 in Frankfurt. 

Mit "Made in Purple" liegt nun eine Live-CD vor, die in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg mitgeschnitten wurde. Bereits das Cover macht Lust auf Purple, ein sehr geschmackvolles Design wurde hier angewandt. Alexx Stahl (voc), Dominik Stotzem (bass), Reik Muhs (git), Andreas König (keys) und Stefan Deissler (drums) zocken sich auf "Made in Purple" durch zehn Klassiker von Blackmore und Co, beweisen dabei, dass sie den Geist der Originale bestens aufgesogen haben und spielen die Songs authentisch im Stil der Klassiker. Hardcore-Purple-Fans könnten monieren, dass Alexx Stahl einen etwas zu deutlichen Metal-Touch den Songs hinzufügt und damit zu weit weg von Gillan oder Dio (Rainbow wird mit "Temple of the King"  und "Difficult to cure" gehuldigt) ist, doch in der Tat macht Stahl einen ausgezeichneten Job.

Kracher wie "Burn", "Stormbringer" und natürlich das unverwüstliche "Smoke on the Water" werden stilvoll und filigran in die Rillen geschossen. Besonders die Bandbreite macht den Reiz der Band aus. Blackmore-Songs aus den unterschiedlichen Perioden an einem Abend zu hören ist einfach etwas Besonderes. Musikalisch ist also alles in bester Ordnung, die Band spielt tight und klingt so authentisch wie möglich, wenn man eben nicht selber Blackmore, Gillan und Co ist. Besonders beeindruckend ist natürlich Blackmores Meisterwerk "Child in time", das hier in voller Länge von knapp 15 Minuten zelebriert wird (siehe Video unten).

Was Purple Rising auf "Made in Purple" abreißen, übersteigt zudem in Gänze Blackmores Rainbow-Reunion (Fotos HIER) in diesem Jahr. Authentischer klingt der Chef nicht einmal selber. Die CD ist HIER erhältlich.

 

Fazit: Fast besser als das Original 

 

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