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Samstag November 25, 2017
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Review: KGB

Kyle-Gass-Band-Cover-300x300Er ist der kongeniale Partner von Jack Black (JB) bei Tenacious D, doch Kyle Gass ist auch mit anderen Bands unterwegs. So formierte er einst die Gruppe Trainwreck, die sich allerdings schon bald wieder von der Bühne verabschiedete. Nun präsentiert der Gitarrist, Sänger und Schauspieler mit Mike Bray, John Konesky (der auch in Tenacious D involviert ist), Jason Keene und Tim Spier die Kyle Gass Band (KGB) und rockt munter drauf los. Das könnte ihn etwas aus dem Schatten des überragenden Jack Black treten lassen, denn Kyle ist eben nicht nur der kleine dicke Partner von JB. Die erste, selbstbetitelte, CD der Formation zerstreut schon mit dem recht knackig rockenden Opener "Manchild" alle Sorgen, diese Band könnte im rein stromlosen Musizierens ihr Dasein fristen, ist Kyle doch vornehmlich mit einer Westerngitarre anzutreffen.

Die spielt er natürlich auch bei KGB, doch ist sein akustisches Spiel "nur" die dritte Geige, stehen ihm mit Konesky und Bray dabei zwei hervorragende E-Gitarristen zur Seite. Auch die Leadvocals werden bei KGB geteilt, was zu einer schönen Vielfalt führt, denn gesangstechnisch ist alles erste Sahne bei KGB. Mike Bray ergänzt sich mit Kyle Gass ähnlich formidabel wie KG mit JB.  

Das Debütalbum springt munter zwischen rockigen Tracks "Our Job to rock", bluesigen Elementen bei "Dying Day" und nach Sommer klingenden Southern Rock-Tracks wie das ausgezeichnete "Getting the Band back together", das zwar hier und da an Tenacious D erinnert, auf ganzer Länge aber doch noch andere Kontrapunkte setzt (etwa das Lynard Skynard-Gedächtnis-Solo). Zum Abschluss gibt es mit "Gypsy Scroll" noch einen leichten und nicht übertriebenen Country-Hauch. Ausgezeichnete Scheibe.

 

Fazit: Vielleicht die perfekte Sommer-Scheibe

 

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