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Samstag Dezember 16, 2017
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AREA4 2009: 'Faith No More mit dabei

Faith No More, Deftones, Thursday, The Get Up Kids und Zebrahead beim AREA 4 Festival 2009 bestätigt

 

Nun haben auch die in diesem Jahr sensationell wiedervereinigten Faith No More ihren Auftritt beim AREA 4 Festival 2009 bestätigt und vervollständigen neben Die Toten Hosen und Rise Against die Headliner-Positionen. Ebenso neu bestätigt und ebenso legendäre Rock-Helden sind die Deftones, weiterhin kann sich das AREA 4-Publikum auf Thursday, The Get Up Kids und Zebrahead freuen.

 

Aufgrund des hochkarätigen Line-ups beim diesjährigen AREA 4 Festival wird der Kartenpreis leicht angehoben. Der momentane Preis in Höhe von 89 Euro gilt noch bis zum 15. Mai, danach ist das Drei-Tages-Ticket für 94 Euro erhältlich.

Das AREA 4 Festival findet vom 21. bis 23. August 2009 zum vierten Mal statt und zieht wieder Rockfans aus der ganzen Republik nach Lüdinghausen bei Münster. Der Flugplatz Borkenberge, umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern, bietet das perfekte Ambiente für ein Wochenende mit Camping, Party und Rockmusik. Bislang bestätigt sind:

DIE TOTEN HOSEN * FAITH NO MORE * RISE AGAINST * THE OFFSPRING

FARIN URLAUB RACING TEAM * DEFTONES * AFI * EAGLES OF DEATH METAL

KETTCAR * ANTI-FLAG * THURSDAY * LIFE OF AGONY * MAD CADDIES

THE GET UP KIDS * PANTEÓN ROCOCÓ * BROILERS * TURBOSTAAT *

ZEBRAHEAD * CALLEJON * CJ RAMONE * BADDIES

 

 

Alle Informationen zu bestätigten Bands und zum Festival gibt es unter www.area4.de. Tickets sind noch bis zum 15. Mai zum Preis von 89,- Euro inkl. Gebühren und 5,- Euro Müllpfand, die bei Rückgabe des Müllbeutels und Chips vor Ort erstattet werden, bei allen bekannten VVK-Stellen, unter www.area4.de, www.eventim.de und über die Hotline 01805-853 653 (14 ct/min / Mobilfunkpreise können abweichen) erhältlich. Ab 16. Mai kostet das Drei-Tages-Ticket inklusive Camping 94,00 Euro inklusive Gebühren und 5,- Euro Müllpfand.

Das AREA 4 Festival ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio Konzert-produktionen und Konzertbüro Schoneberg und wird präsentiert von WDR ROCKPALAST, EINS LIVE, VISIONS, PIRANHA, MYSPACE.COM, FESTIVALGUIDE.DE, TITUS, COOLIBRI, GIG, LENZ.

Die Neuzugänge in Kürze

 

FAITH NO MORE

1985 veröffentlichen Faith No More ihren ersten Tonträger „We Care A Lot". Der gleichnamige Song ist auch nach knapp 25 Jahren ein Selbstläufer in jeder geschmackssicheren alternativen Rockdisco. Als 1989 Mike Patton (Mr. Bungle, Fantomas) als neuer Sänger verpflichtet wurde, kombinierte die Band den Postpunk / Rap mit Metal und Funk. Innerhalb von zwei Wochen hatte Mike Patton Texte für die Lieder geschrieben, an denen Faith No More für ihr nächstes Album arbeiteten, und „The Real Thing" wurde 6 Monate später veröffentlicht. Faith No More blieben experimentierfreudig und erweiterten ihr musikalisches Spektrum mit Elementen aus Easy Listening, Soul, Hardcore und World Music. Stellvertretend für diese Bandbreite ist die Ballade „Easy", die weltweit ein Hit wurde. Im Pressestatement zur Wiedervereinigung in diesem Jahr halten Faith No More fest: Seit der Trennung vor zehn Jahren habe man keinen regelmäßigen Kontakt zueinander gesucht, noch weniger habe man die Möglichkeiten einer Wiedervereinigung in Erwägung gezogen. Dies habe sich in diesem Jahr grundlegend geändert, das erste Mal habe man sich zusammengesetzt und über alles gesprochen: „Wir haben dabei entdeckt, dass uns die Zeit genügend Abstand gegeben hat, um nun wieder klarer auf unsere langjährige Zusammenarbeit zurückzublicken. Es machte uns klar, dass durch all die harte Arbeit, die Musik immer noch gut klingt. Wir beginnen es zu würdigen, in all den Jahren wohl doch etwas richtig gemacht zu haben". Faith No More sind: Mike Bordin, Roddy Bottum, Bill Gould, Jon Hudson and Mike Patton.

 

DEFTONES

Die Deftones sind live ein Monument aus allem, was den Rock definiert: Hard-, Heavy-, Metal-, Punk-, Psychedelia-, Classic-, Alternative-, Elektronika, …. Zusammengeschweißt vom Willen der Band, das Bestmögliche zu erreichen. Zuletzt haben sie an einem neuen Album gearbeitet, das eigentlich im Frühling erscheinen sollte. Dann hatte Bassist Chi einen schweren Unfall und der Termin wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Dennoch spielen die restlichen Jungs der legendären Deftones zusammen mit Sergio Vega, einem Freund der Band, der für Chi einspringt, auf dem AREA 4 Festival. Und vielleicht lassen sie den einen oder anderen neuen Song von sich hören.

 

THURSDAY

Ob die Band wirklich an einem Donnerstag gegründet wurde, bleibt unklar. Eine andere Deutungsmöglichkeit ist, ob es nicht einen Zusammenhang zwischen Musik und dem Donnerstag gibt, der bei bestimmten Teilen der Bevölkerung bekanntlich das Wochenende einleitet. Eine wage Theorie aber die wirkliche Bedeutung weiß wahrscheinlich nur die Band selber. Nachdem ihr zweites Album "Full Collapse“ 2001 erschien, lockten Thursday schon mehr als 2000 Menschen in eine Konzerthalle. Anfang des Jahres brachten sie ihre neue Platte auf den Markt: „Common Existance“. Das neue Album wurde von der sechsköpfigen Band mit Produzent Dave Friddman in den Tarbox Studios in Cassadaga (New York) aufgenommen. Wo das letzte Album „A City By The Light“ (2007) schon in Richtung Mainstream rutschte, ist „Common Existance“ melodiöser, kratzbürstiger und auf eine Art und Weise vielseitiger.

 

THE GET UP KIDS

Man könnte sagen, die Jungs aus Kansas City gelten als eine der allerersten Emo-Bands, denn ihre Gründung war im Jahre 1995. Zehn Jahre später lösten sie sich allerdings auf und so ließen Sänger Matthew Pryor und Keyboarder James Dewees ihrer kreativen Ader in anderen Projekten freien Lauf. Und kürzlich wurden die Fans in Begeisterung versetzt, als Dewee bei einem Konzert in Chicago mit seiner aktuellen Band verkündete, dass ein Comeback der Get Up Kids bevorsteht. Sechs Monate gaben sie sich selbst, um wieder bühnenreif zu werden und das Ergebnis kann man bald unter die Lupe nehmen. Zum Beispiel beim AREA 4 Festival 2009.

 

ZEBRAHEAD

Ein Film aus dem Jahre 1992, inspirierte vier Jungs ihre Band Zebrahead zu nennen. Sie stammen aus Orange County, unweit entfernt von der Millionen-Metropole Los Angeles. Glenn Ballard, der u.a. schon Alanis Morrisette entdeckt hatte, sah sie auf einem ihrer zahlreichen live Auftritte und nahm sie unter Vertrag. „Kraftvoller, melodiöser Pop-Punk mit Rap Einlagen“, so könnte man ihren Stil beschreiben. Das siebte Album der Band erschien 2008: „Phoenix“.

 

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