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Samstag Dezember 16, 2017
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Monster Magnet in alter Tradition

Da war es plötzlich, ein Demotape mit dem Titel "Forget About Life I'm High On Dope" und erregt Aufmerksamkeit. Ein Werk von fünf Jungs aus New Jersey, die sich unter dem Namen „Monster Magnet“ (benannt nach einem amerikanischen Spielzeug aus den 60ern) zusammengetan haben und ihre Inspiration vornehmlich der halluzinogenen Chemie verdanken. Dave Wyndorf (Foto - Gesang, Gitarre), Tim Cronin (Gesang), John McBain (Gitarre), Joe Calandra (E-Bass) und John Kleiman (Schlagzeug) legen prompt nach und wenig später erschien die gleichnamige EP „Monster Magnet“ bei der deutsche Firma Glitterhouse Records, begleitet von den ersten Erfolgen. Mit dem darauf folgendem Album „Spine Of God“ hatten die Jungs dann definitiv den Fuß in der Tür.
Nach einer Europa- und Nordamerika-Tour mit „Soundgarden“ und zwei weiteren Alben, nämlich "Superjudge" und "Dopes To Infinity" war die Zeit der kleinen Clubauftritte vorbei und es ging rauf auf in den Olymp der Konzerthallen. Mit der '98er Single "Space Lord", dem "Powertrip"-Album und der offenkundigen Drogenabstinenz Wyndorfs kehrt die Band ihrer psychedelischen Vergangenheit den Rücken zu und werkelt recht erfolgreich an straightem Rock. Nichts desto trotz sorgt der Sex, Drugs & Rock´n´Roll-Lifestyle von Wyndorf dafür, dass der US-Vierer im Rockzirkus weiterhin einzigartig bleibt. Mit Phil Caivano wurde dann ein zweiter Gitarrist ins Line-Up geholt, damit sich Dave live nur auf seinen Gesang und seine Show konzentrieren konnte. Als Opner für Mega-Acts wie Metallica, Aerosmith und Megadeth stand der Kurs definitiv auf Erfolg.
Mit dem Album „God Says No“ ging es dann weiter auf der Road of Hell. Auf der Tour im Jahr 2000, zusammen mit Queens Of The Stone Age, blieb man sich trotz der Spuren der Zeit treu und ließ in gewohnter Tradition Go Go-Girls tanzen und die Bühne in Flammen aufgehen. Trotz allem kam es zu diversen Problemen mit der Plattenfirma Universal, sodass Monster Magnet nach ihrem „Best Of“ mit einigen B-Seiten, Covers und unzensierten Videos, dann schließlich zu SPV wechselten. Im Februar 2004 stand dann „Monolithic Baby“ in den Plattenläden, womit die Jungs wieder auf Kurs waren. Allerdings ohne Drummer Jon und Basser Joe, die die Band beide schon 2003 verlassen haben (angeblich bemängelten sie die musikalische Richtung und nebenbei auch ihr Gehalt). Den Viersaiter bedient nun Jim Baglino (Lord Sterling) und hinter den Drums sitzt Michael Wildwood. Noch während der Aufnahmen fliegt Michael aber wieder raus und Bob Pantella bringt den Job zu Ende. Irgendwann packt dann auch Gitarrist Phil seine Koffer, was die Band zunächst wieder als Quartett zurücklässt.

Wer sich nun selbst von der Mischung aus Punk, Space Rock, Heavy Metal und Grunge überzeugen will hat hier die Gelegenheit dazu:

Datum: 1. November 2008
Ort: Live Music Hall (Köln)
Einlass: 18.30 Uhr
Preis im VVK: um die 30 Euro

Weitere Infos:
www.monstermagnet.net
www.livemusichall.de

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