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Montag Oktober 23, 2017
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Mutation zum Growl-Monster: Opeth auf Tour

Wer Mikael Åkerfeldt sanft zu akkustischen Gitarren singen hört, schüttelt oft ungläubig den Kopf, wenn plötzlich die Stimmung des Songs kippt und Åkerfeldt zu einem mörderisch-bös growlenden Frontmonster mutiert. Kann das der selbe Typ sein? Ja, es kann und genau diese Variabilität macht Mikael Åkerfeldts Band Opeth zu einer echten Sensation. Opeth zählen zu den kreativsten und eigenständigsten Protagonisten der skandinavischen Rockszene. Seit ihrer Gründung gelten die Stockholmer Opeth als Innovator des Heavy Metal. Ihre Bereitschaft, klassisch harte Riffs mit Elementen aus Progressive Rock, Jazz und Folkmusik anzureichern, hat ihnen eine treue Fangemeinde eingebracht. Nach ihren umjubelten Auftritten Anfang Juni bei Rock am Ring und Rock im Park kehrt die Band um Frontmann Mikael Åkerfeldt mit ihrem aktuellen Album „Watershed“ im Dezember auf deutsche Bühnen zurück. Zwischen dem 6. und 12. Dezember treten sie München, Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg auf. Zwei Dinge begleiten das Quintett seit seiner Gründung 1990: eine hohe Fluktuation der Mitglieder, die immer wieder frischen Wind in das Bandgefüge bringt, sowie die endlose Suche nach neuen musikalischen Ideen, inhaltlichen Konzepten und ungewöhnlichen Ansätzen, die Frontmann und Bandleader Mikael Åkerfeldt beflügelt. Schon als Opeth aus den Ruinen der Heavy Metal-Band Eruption hervorgingen, galten sie als eine schwer kalkulierbare, von Innovation angetriebene Formation, die sich immer wieder den mutigen Blick über den Tellerrand des Genres erlaubte. Ihr aktuelles, neuntes Album „Watershed“ bietet wieder die ganze Spannbreite ihres Könnens. Es lasse sich, so Opeth, mit einer Spirale vergleichen. Es schließe Kreise der Vergangenheit, bewege sich aber zugleich aufwärts in Sphären, die Opeth noch nie bereist haben. Mikael Åkerfeldt beschreibt es so: „Es klingt sicher nicht nach einer Band, die nach dem letzten Strohhalm greift. Es klingt vielmehr nach einer Band, die das Experiment schätzt. Es geht um die künstlerische Aussage.“ Jene ist im 18. Jahr ihres Bestehens so vielschichtig und facettenreich wie selten. Mit sachten Kontemplationen, die früher oder später in der Schönheit des kalkulierten Chaos münden. Opeth beweisen erneut, wie meisterlich sie rohe Gewalt mit bezaubernden Melodien kombinieren und in ein Gleichgewicht bringen können. Im Konzert geraten ihre intelligent komponierten Epen zu wahren Messen progressiver Symphonie.

Live:

Sa. 06.12.  München  Backstage Werk
Di. 09.12.  Stuttgart  Longhorn LKA
Mi. 10.12.  Köln   Live Music Hall
Do. 11.12.  Berlin   Postbahnhof
Fr. 12.12.  Hamburg  Markthalle


Bundesweite Ticket Hotline: 01805 – 570 000 (0,14 EUR / Min.,
Mobilfunktarife können abweichen)
www.eventim.de

 

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