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Samstag Oktober 21, 2017
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Satriani rockt die Loreley

PictureMit einem bockstarken Programm wartet die „Classic Rocknacht“ im unvergleichlichem Ambiente der Loreley Freilichtbühne am Samstag, 14. Juni, auf. Neben Bluesshootingstar Joe Bonamassa (Fotos HIER) steht auch der Gitarrenhexer Joe Satriani (Foto) im weiten Rund auf der Bühne. Das Mitglied von Chickenfoot (Fotos HIER) feiert die Live-Premiere seiner zwölften Solo-CD. Einstimmen auf den Ami wird der von weißen Bluesgitarristen wie Peter Green und Eric Clapton beeinflusste Bernie Marsden.

Er, der die ersten acht Whitesnake-Alben prägte, stellt sein Solowerk „Shine“ vor, auf dem David Coverdale und Joe Bonamassa mitwirken. Außerdem auf der Bühne: das Power-Paket The Brew um Jason Barwick, das sich auf seiner neuen CD „Control“ dem Stoner-Rock zugewandt hat. Der spielfreudige Bluesrock-Gitarrist Julian Sas aus den Niederlanden zollt indes Rory Gallagher Tribut. Eröffnet wird das Stelldichein der Saitenhexer vom Engländer Krissy Matthews, dessen Musik an Jimi Hendrix, Jeff Beck, Johnny Winter aber auch an die Texas-Blues-Stilistik eines Stevie Ray Vaughan erinnert.
Die „Classic Rocknacht“, welche seit 2007 in Bonn beziehungsweise Köln über die Bühne ging und mit Attraktionen wie Deep Purple, Gov’t Mule oder John Fogerty die Massen lockte, findet erstmals auf der Loreley statt. Grund dafür ist die Absage des dort geplanten HiRock-Festivals. Die für diesen Event bereits gekauften Frühbucherkarten behalten allerdings ihre Gültigkeit und die Differenz zum Ticketpreis wird vor Ort erstattet! Rund um eine der schönsten Freilichtbühnen Deutschlands gibt es übrigens Campingmöglichkeiten. Dies macht den Besuch des Festivals, das unweit des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal gehörenden Fremdenverkehrsmagneten St. Goarshausen stattfindet, gleich doppelt lohnenswert. Der Eintritt zu jener Veranstaltung, die eine Brücke schlägt von aktuellen Topacts des Bluesrock-Genres bis hin zu hörenswerten Newcomern, kostet – im Vorverkauf – 57 Euro (Sitzplätze auf Steinbänken) beziehungsweise 49 Euro (Stehplätze) -jeweils zuzüglich Gebühren.

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