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Dienstag Oktober 24, 2017
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Stone Sour in der Turbinenhalle

Mit Stone Sour und Papa Roach besuchen gleich zwei Speerspitzen des US-amerikanischen Rockzirkus die deutschen Clubs, um die Wände zum Wackeln zu bringen. Station machen sie unter anderem am Donnerstag, 6. Dezember, auch in der Oberhausener Turbinenhalle. Rein geht´s ab 19 Uhr, spätestens zum Showstart um 20 Uhr jedoch sollten sich die Fans in der Halle eingefunden haben. Für 39,90 Euro zzgl. Gebühren kann man sich schon jetzt Tickets für das Event im Vorverkauf sichern.

Beide Formationen bringen zu ihrer Tournee im November/Dezember ein neues Album mit: Papa Roach veröffentlichen Anfang Oktober ihr siebtes Album „The Connection“, mit dem sie ihren bislang mehr als 15 Millionen verkauften Alben viele weitere hinzu fügen werden. Stone Sour, die Band um Slipknot-Sänger Corey Taylor, planen sogar eine Doppelveröffentlichung: der erste Teil ihres neuen Konzeptalbums„House of Gold and Bones“ ist ebenfalls für Oktober angekündigt, der zweite Teil folgt sodann im Frühjahr 2013. Am 6. Dezember stellen beide Bands diese neuen Songs u.a. im Rahmen der Show in Oberhausen dem deutschen Publikum vor.
Papa Roach entstanden mitten in der aufkeimenden NuMetal-Welle Mitte der 90er-Jahre. Geschult im Crossover, bot die Band von Anfang an einen aufregenden Mix zwischen Metal, Alternative, Post Grunge, Hard Rock und toughen Raps an, der für die damalige Szene recht neu war. Nach einem Achtungserfolg ihres Debütalbums „Old Friends From Young Years“ gelang ihnen mit dem 2000 veröffentlichten, zweiten Album „Infest“ der internationale Durchbruch. Allein in den USA erhielt das Werk dreifach Platin und stieg auch in Deutschland in die Top 5 der Albumcharts. Mit den Folgewerken „Lovehatetragedy“ (2002) und „Getting Away With Murder“ (2004) manifestierten sie ihre internationalen Erfolge.
Seit ihrem fünften Album „The Paramour Sessions“ von 2006 wandelte sich der Stil vonJacoby Shaddix (Gesang), Jerry Horton (Gitarre), Tobin Esperance (Bass) und Dave Bruckner (Drums): Die Raps verschwanden, der Sound tendierte stärker Richtung Alternative Rock und ließ die Metal-Elemente langsam verschwinden. Eine weitere Zäsur entstand 2008 durch den Wechsel des Schlagzeugers. Der neue Mann Tony Palermo verhalf ihnen zu einer strafferen Rhythmik und peitschenden, geraden Strukturen. Nun erscheint im Oktober mit „The Connection“ das kommende Werk, die neue Single „Still Swinging“ ist unlängst erschienen.
Stone Sour galten lange als loses Nebenprojekt des sonst bei Slipknot beschäftigten SängersCorey Taylor. Bereits in den 90ern gründete er die Band erstmals, legte sie dann aber für mehrere Jahre wieder auf Eis. 2002 wurde die Idee der Band wiederbelebt, als Gitarrist Josh Rand mit frisch geschriebenen Songs an Taylor heran trat. 18 Monate arbeiteten sie am selbstbetitelten Debüt, das 2002 mit großem Erfolg erschien. Zwei Songs des Albums wurden sogar für einen Grammy in der Kategorie ‚Best Metal Performance‘ nominiert.
In Abständen von jeweils vier Jahren entstanden die nächsten Alben „Come What(ever) May“und „Audio Secrecy“, die beide in die US-Top Ten stiegen und auch zahlreiche internationale Erfolge verbuchen konnten. So stieg ihr bislang letztes Werk auch in Deutschland bis auf Platz 3 der Charts, in England knackten sie ebenfalls die Top Ten. Die Kontinuität in der Arbeit hatte der Band zwischen Metal, Grunge und Hard Rock offenbar sehr gut getan.
So gut, dass Taylor, Rand, James Root (Gitarre), Roy Mayorga (Drums) und der erst 2012 hinzu gestoßene neue Bassist Rachel Bolan (ex-Skid Row) für die kommende Veröffentlichung gleich zwei komplette Alben aufnahmen. Der Zweiteiler „House of Gold and Bones“ sei, so erklärte Taylor, „eine Mischung aus Pinks Floyds ‚The Wall‘ und Alice in Chains‘ ‚Dirt‘“. Man darf demnach hoch gespannt sein, was die Jungs aus Iowa im Herbst mitbringen.

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