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Dienstag Oktober 24, 2017
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Mono: Einziges NRW-Konzert in Oberhausen!

Mit großen Mächten und Naturgewalten setzt sich die japanische Postrock-Band Mono auf ihrem fünften Studioalbum "Hymn to the immortal wind" (2009) auseinander und bewegt sich damit exakt im Zeitgeist. Der Sound bedient die Extreme, ein Auf und Nieder (mit reichlich Zwischenetappen), vom sanften Glockenspiel zu Schlagzeugeruptionen - ein Spiegel der Gefühle und ebenso der Bandrealität, die vier Jahre nonstop durch die Welt tourte, bevor sie sich über ein Jahr zur Produktion des Albums der Öffentlichkeit verbarg.
Herausgekommen ist ein Konzept, eine mystische Geschichte aus Kapiteln, so stark, dass sie ohne Worte auskommt. Nur ein stummer, romantischer Erzähler begleitet die majestätisch klingenden Instrumentalsongs, deren komplexer Aufbau verständlich länger als drei/vier Minuten braucht.
Unterstützt wird Mono vom größten Orchester, welches die Band je verpflichten konnte: Streicher, Flöten, Orgeln, Klavier, Glockenspiel und Tympani reihen sich nahtlos in das bekannte Mono Set-Up ein. Aufgenommen wurde die Platte von Monos altem Freund und Produzenten Steve Albini, analog, versteht sich. Und so konnten zärtliche Momente akustisch eingefangen werden - wie das Knarren der alten, hölzernen Orchesterstühle oder die über Instrumente gleitenden Lippen der Flötisten.

Takaakira Goto (E-Gitarre), Tamaki Kunishi (E-Bass), Yasunori Takada (Schlagzeug) und Yoda (E-Gitarre) setzen auch für ihr einziges NRW-Konzert in Oberhausen Klassik unter Strom und zwar am Montag, 30. Mai, 20 Uhr im Druckluft, Am Förderturm 27.
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