rrrlogo

 

Oldschool journalism with modern attitude - since 2005

Freitag November 24, 2017
Home  //  REPORTS  //  DIGITAL  //  GAMES  //  The Book of unwritten tales

The Book of unwritten tales

Es herrscht Krieg in Aventásia. Seit Jahren schon kämpft die Allianz der freien Völker gegen die finstere Armee der Schatten und es ist kein Ende in Sicht. Der greise Gremlin Mortimer MacGuffin findet in einem Buch einen Hinweis über ein legendäres Artefakt, das ein Ende des Krieges beschleunigen könnte.

So, und da kommen wir nun zum Einsatz. Unsere Aufgabe ist es natürlich, gut auf dieses Artefakt aufzupassen. Wie sich in letzter Zeit bei diversen Advenuters bewährt hat, schlüpfen wir in unterschiedliche Rollen um diese Aufgabe zu bewältigen.

Da wäre einmal Wilbur Wetterquarz, ein kleiner Gnom der sich nach Abenteuern sehnt und aus seinem tristen Einerlei ausbrechen möchte. Als Pendant zu dem kleinen Mann gesellt sich die Elfe Ivo, die sehr sportlich daher kommt. Dazu stellen sich noch Nate, der freischaffende Freibeuter sowie sein Haustier „das Vieh“ ein um mit ihren Fähigkeiten die Rätsel zu lösen.

Apropos Rätsel: The Book of unwritten tales ist durchgängig einfach zu spielen. Die Rätsel sind allesamt logisch und keine große Herausforderung. Schade, etwas schwieriger hätten diese schon sein können.

Die Einfachheit der Rätsel geht aber ob der hervorragend gestalteten Grafik und den sehr guten Sounds fast unter. KingArt hat ein sehr detailliertes Spiel mit einer praktischen Steuerung auf den Markt gebracht. Nicht mehr benötigte Items verschwinden einfach nach (mehrmaligen) anklicken und so kann man durch die Nutzung der Hotspot-Taste leicht überschauen, was noch machbar ist.

Das Besondere an TbouT ist aber wahrlich der geistreiche Humor. Durch das Spiel ziehen sich mehr oder weniger versteckte Anspielungen auf die „großen Werke“ wie etwa den Herrn der Ringe, World of Warcraft oder Indiana Jones. Die Unterbringung der Gags ist den Machern aber sehr gut gelungen, keine platten Schoten oder „Haudrauf-Witze“ sondern schön dezent verpackt und vermutlich nur für Kenner der Szene erkennbar.

Alles in Allem macht TbouT Spaß zu spielen. Große Denkansprüche werden zwar nicht verlangt aber dafür kann man für ein heutiges Adventure relativ lange (vorgegebene Spielzeit 16-20 Stunden) einfachen Spielspaß erwarten. Der Humor, die Grafik sowie der Sound überzeugen uns 4 Joysticks anzusetzen. Der Spielanspruch hätte alleine leider nur 3 verdient.

 

 

Share on Facebook

Konzert-Tipps

Translate