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Freitag November 24, 2017
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Review: Fallout 4 (PS4)

81QYIG9wfL. SL1500 Was Bethesda anfasst, ist fast immer episch. Fallout 3 ist eines meiner Alltime-Favourites und wurde danach noch von Skyrim übertroffen. Insofern waren die Erwartungen bei Eintreffen des Musters von Fallout 4 nahe zu unermesslich hoch. Die ersten Minuten sind dann auch wie ein Deja-Vu: Fallout 3-Freaks fühlen sich sofort in die Zeit zurückversetzt, die Magie des postapokalyptischen Ödlandes mit einer großen Menge 50er Jahre-Charme ist sofort wieder da. Die große Freiheit zu tun, was immer man auch will, ist zu Beginn etwas überfordernd, wird dann aber zu einer der Stärken des Games. Sobald man aus Vault 111 herausschreitet, ist man allein. Idealerweise führt der erste Weg zurück in das Heimatdorf Sanctuary. Nun gilt es eine Menge Abenteuer zu bestehen, Freunde zu finden, Feinde zu töten, Bündnisse zu schmieden, Häuser zu bauen. Alles getragen vom sensationellem Flair des Spiels. 

Fallout-Neulinge könnten die etwas zähe Menüführung bemängeln. Es gibt zu lange Wege bis man an eine Option im sagenumwobenen Pip-Boy gelangt. Das wirkt ein wenig altbacken. Auch die Grafik ist nicht auf dem neusten Stand der Technik, sondern lediglich eine leichte Weiterentwicklung des PS3-Skyrim-Grafik. Das ist enttäuschend - zu Beginn. Steckt man erst einmal knietief in den Missionen, passiert etwas, was bei Fallout 3 schon eingetreten ist: Sucht. Plötzlich ist die Grafik egal und auch die vorhandenen technischen Probleme (etwa zahlreiche Clippingfehler) treten in den Hintergrund. Mindestens 100 Stunden - wahrscheinlich sogar deutlich mehr, wird man investieren können, bis Fallout langweilt. Die Kämpfe sind zum Teil sehr fordernd, selbst auf der leichtesten Stufe. Hat man aber einmal zarte Bande mit einem Supermutanten geknüpft, folgt er einem durch das Ödland. Und "Strong", so sein werter Name, räumt ordentlich was weg (Foto unten). Nur eine Sache nervt wirklich gewaltig: Um an die Karte zu kommen, muss man immer durch die Tiefen des Pip-Boys. Ansonsten: Das Spiel des Jahres!

 

Fazit: Grandioses Spiel mit einigen wenigen technischen Unzulänglichkeiten

 

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