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Dienstag November 21, 2017
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PS4-Review: Tomb Raider

laraps4Schon wieder Lara Croft? Die lag doch gerade noch verschwitzt und verdreckt vor mir - in ihrem aktuellen PS3-Abenteuer! Und ja, es handelt sich um das gleiche Spiel wie schon vor Monaten auf der PS3. Dennoch gibt es einige signifikante Unterschiede. Allein die Tatsache, dass endlich einmal wieder ein Spiel für die neue Konsole herauskommt, ist natürlich fast schon Grund genug, zuzuschlagen. Bisher steht die PS4 recht einsam im Wohnzimmer - mangels Games.

Dieses Tomb Raider ist Laras ganz persönliche Geschichte. Am Anfang steht eine junge, unerfahrene Frau, die noch kein Vertrauen in die in ihr schlummernden Fähigkeiten hat. Man erlebt mit, wie Lara zur berühmtesten Grabräuberin der Welt wurde. Es verschlägt sie in die Gegend des in der Japanischen See liegenden Drachen-Dreiecks.

Schon seit Jahrhunderten wird immer wieder über dort verschwundene Schiffe und Flugzeuge berichtet. Man vermutet, dass Vulkanausbrüche sowie den Gezeiten unterworfene Riesenwellen für die rätselhaften Unglücke verantwortlich sind. Laras Schiff sinkt und das Abenteuer geht los. 

Und dieses Abenteuer kann sich mehr als sehen und hören lassen: In bester Uncharted-Manier wird geknobelt, getötet, gerannt und gehüpft - Elemente, die es zwar schon immer in Tomb Raider gab, die aber nun erst wirklich richtig Spaß machen. Dazu kommt eine überragende Synchronisation. Lara wird von Nora Tschirner gesprochen (lest dazu auch unser Interview HIER).

Viele PS3-Spieler werden das natürlich alles schon kennen, deshalb ist das PS4-Tomb Raider ein wenig aufgebohrt worden. Die Definitive Edition des preisgekrönten Action-Adventures enthält alle DLC-Inhalte, die bisher veröffentlicht wurden, etwa die Singleplayer Challenge: Tomb of the Lost Adventurer, sowie eine digitale Versionen des Dark Horse Comicbuchs, des Artbooks von Brady Games und der Final Hours Entwicklertagebuch-Videos.

Das Spiel erscheint als Erstauflage in einer speziellen Artbook-Verpackung, die bisher unveröffentlichte Konzept-Zeichnungen enthält. Doch auch technisch wurde gefeilt. In prächtigen 60 Frames per second und echten 1080p sieht Lara besser aus denn je. Sie Steuerung ist intuitiv geblieben, dazu gibt es endlich einige echte PS4-Features. So wird etwa der im Controller eingebaute Lautsprecher ausgiebig genutzt und - noch besser: endlich endlich wird das 

"Interactive Feature" auf PlayStation 4 aktiv. Hierbei kann man einem Spieler zuschauen, ihm Tipps via Kommentar oder vorgefertigte Befehle senden. Voraussetzung ist ein Account bei TwitchTV oder UStream.

 

Die PS4-Fassung ist grandios! Wer jedoch die PS3-Version bereits besitzt, findet spielerisch wenig Neues.

 

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