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Freitag November 24, 2017
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F1 2010

Lange hat's gedauert bis sich wieder einmal eine Software-Schmiede an das Genre Formel 1 herangetraut hat. Dabei war es in Schumis Hochzeiten ein absolutes Muss, regelmäßig Spiele dieses Genres zu veröffentlichen. Codemasters hat es nun wieder einmal gewagt und katapultiert sich natürlich direkt an die Spitze der Rennspiele. Schon in der Dirt-Serie hat es die Firma geschafft, Emotionalität mit Racingfieber zu verbinden, in dem sie gelungen eine echte Karriere ins Spiel webt. Auch bei F1 2010 ist das so: Der Spieler legt sich fest für welchen Rennstall er wieviele Jahre starten wird und muss dann an jedem Rennwochenende beweisen, dass er nicht nur besser als sein Teamgefährte, sondern der Rest der Welt ist. Das macht viel Spaß und überzeugt durchaus. Überhaupt ist das Spiel grafisch aller Erste Sahne und auch spielerisch auf dem Höchststand der Entwicklung. Einige Bugs trüben die Spielfreude aber (noch). So ist das ein schlimmer Fehler beim Boxenstopp zu nennen: Kommt man früh im Renn an die Box, so wird man erst wieder auf die Strecke geschickt, wenn alle anderen Konkurrenten ihren Reifenwechsel erledigt haben. Codemasters arbeitet aber bereits an einem Patch. Als mögliche Lösung wird bis dahin empfohlen, dass man eine Runde später in die Box einlenken soll, nachdem die virtuelle Crew einen Stopp empfohlenDas Schadensmodell könnte etwas undankbarer sein, es verzeiht auch im schwierigsten Modus viele kleine Kollisionen, was Hardcore-Racerns missfällt. Dennoch ist das Spiel kein Arcade-Renner, im Gegenteil: Anfänger haben es schwer, Fuß zu fassen. Die KI-Gegner sind sehr ausgereift, machen leider kaum Fehler. Der Online-Modus funktioniert gut, Lags gibt es kaum. Alle Fahrer, Teams, Strecken und nicht zuletzt das Reglement der aktuellen Saison sind mit an Bord, so dass es wirklich höchst authentisch daherkommt. Da auch das Geschwindigkeitsgefühl bombastisch ist (trotz lediglich 30 Frames/Sekunde), ist F1 2010 eine volle Empfehlung wert. 
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