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Dienstag November 21, 2017
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Tatort London

Na wo hab ich´s denn jetzt wieder hingelegt? Gerade haben wir für Jessica Fletcher sämtliche verlegte Sachen wiedergefunden, da kommt Sherlock Holmes um die Ecke und braucht Hilfe beim Auffinden diverser Utensilien.

Da wir ja mittlerweile Profis bei den Suchbildabenteuern sind, machen wir das natürlich mehr oder weniger gern. Eine gewisse Skepsis bringen wir leider weiterhin diesen neuen Abenteuerspielen gegenüber. Und ganz unbegründet ist diese Skepsis nicht. Während wir beim Suchbildabenteuer  „Mord ist ihr Hobby“ sehr angetan von der Umsetzung waren, haben wir hier relativ schnell festgestellt, dass der „Kick“ fehlt.

Aufgabe ist es, dem Detektivduo Sherlock und Watson bei der Lösung einiger Kriminalfälle zu helfen. Dazu sehen wir ein Bücherregal und können nach und nach die einzelnen Spiele freispielen. Zu Beginn der einzelnen Fälle gibt es eine kurze Einweisung, wie gewohnt mit Standbildern der „Helden“, englischem Text und deutschem Untertitel und dann fängt der „Rätselspaß“ auch schon an. Es gibt Suchbilder, auf denen man versteckte Sachen anklicken muss, Vergleichsbilder, bei denen man die Unterschiede finden muss sowie ein paar unterschiedlicher Puzzles und weiterer kleiner Spiele. Man kann sich entscheiden, im „Spaßmodus“ ohne zeitliche Begrenzung zu spielen oder eben mit Zeitlimit. Zu Beginn der Fälle sieht man, welche Zeit angesetzt wird, aber diese ist locker zu erreichen. Hat man alle Suchbildrätsel gelöst, muss man aus einem Pool von Verdächtigen den richtigen finden. Das macht man, in dem man anhand diverserer Zuordnungen die Nichtverdächtigen ausschließt. Mhm, da fehlt doch irgendwie die kriminalistische Herausforderung. Nach erfolgreichem Abschluss fasst Holmes das Geschehene zusammen, was aber eher langweilig und sehr konstruiert daherkommt.

„Tatort London“ ist ein seichter Zeitvertreib, der nicht arg anspruchsvoll ist. Für ca 23 Euro kann man stolzer Besitzer dieses Spiels werden, muss man aber nicht zwangsweise.

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