Review: Ride 4

0B42F2B1 B10A 49B2 A149 6955C79BC872Die Motorradsaison ist zwar vorbei, doch es gibt ja noch das virtuelle Zweiradracing. „Ride“ geht dabei in diesem Jahr bereits in die vierte Wiederholung und erneut hat der Titel erhebliche Balancingprobleme. Dabei könnte alles so schön sein, könnte „Ride“ eine Art Gran Turismo für Biker sein. Die Vorraussetzungen sind eigentlich ziemlich gut. So gibt es rund 170 verschiedene Motorräder, allesamt mit üppigen Setup–Möglichkeiten versehen und grafisch hübsch anzusehen. Überhaupt sind die enormen Modifikationsmöglichkeiten eine Stärke des Spiels.

Doch entscheidend ist auf dem Bike und hier gibt es dann doch eher eine ernüchternde Bilanz zu verzeichnen. Das Fahr- und Geschwindigkeitsgefühl ist ordentlich, wenngleich zumindest ich es deutlich schwieriger finde, ein Motorrad mit eine, Gamepad zu steuern als beispielsweise einen Rennwagen.

Immerhin gibt es optionale Hilfen und (leider) auch eine Rückspulfunktion. Letztere hat für mich einem Rennspiel einfach nichts zu suchen. Sich so zum Sieg zu cheated, spricht einfach gegen alles, was Rennsport ausmacht: Man muss keine Kurven mehr lernen, die Strecke nicht kennen, kann, rücksichtsloser fahren als man es wirklich tun würde.

Doch zurück zu den echten Frustmomenten im Spiel: Die Gegner-KI fährt brutal, ist strunzdumm und vielleicht der Grund, warum man eine Rückspulfunktion als essentiell hier betrachtet hat. Eine Vollkatastrophe war zu Beginn das mega-penible Strafsystem. Das Balancing war unglaublich schlecht und konnte dem Spieler so manches Race verleiden. Ab Version 1.05 wurde das Ganze entschärft, gut so!

Grafisch ist alles in Butter, der Sound lässt sich auch hören.  Das dynamisches Wettersystem ist „töfte“, Rennen können tags und nachts gefahren werden. Leider gibt es keine Möglichkeit, eigene Meisterschaften zu erstellen, zudem sind als Rennorte nahezu nur offizielle Rundkurse vorhanden. So richtige Fights auf Landstraßen würden dem Titel jedenfalls gut tun. 

Fazit: Mäßiges Zweiradvergnügen mit opulentem Umfang

 

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