Review: Doom Eternal

doomeAlle Regler auf 10! Manche sogar auf 11: Doom Eternal rockt die Zeit der Kontaktsperre, wie kein anderes Game. Und selbst, wenn man nicht Zuhause bleiben sollte - für Doom Eternal würde man es weitestgehend dennoch tun.Die Mutter aller Shooter erblickte 1993 das Licht der Welt und das Spielprinzip ist 2020 so antiquiert wie erleichternd. Moderne Shooter haben jede Menge Schnick-Schnack, man muss auf allerlei achten und taktisch vorgehen. Nicht so bei Doom, denn Doom ist - naja Doom eben. Das Game ist so schön Old-School, dass es spritzt (vor Blut). Was 2016 als Reboot auf der PS4 begann (Review HIER), wird im Jahr des Virus konsequent fortgeführt. Dabei ist Doom Eternal das vielleicht grafisch beeindruckendste Spektakel der aussterbenden Konsolengeneration. Doom Eternal ist laut, schnell und brutal. Stillstand ist fast immer der sichere Tod.

Die Story? Ach kommt, wen interessiert die denn? Sie ist natürlich die immer gleiche. Höllenbewohner zurück in die heiße Kiste schießen, so weit, so uninteressant (und auch egal). Dieses Mal ist die Erde von den Monstern überrannt worden, 2016 musste noch der Mars als Schauplatz herhalten. Technisch ist Doom Eternal auf allerhöchstem Niveau, sei es grafisch, soundtechnisch als auch spielerisch. Lediglich die wenigen eingestreuten Puzzle und Kletterabschnitte stören ab und an. Ab und zu wird es aber doch auch taktisch, so verfügen einige der Gegner über Schwachstellen, die man erst einmal rausfinden und dann konsequent ausnutzen sollte. 

Die Level sind riesige Areale, die es mit der Schrotflinte, der berühmt-berüchtigten Kettensäge und massig anderen Ballermännern zu durchstreifen gilt. Besonders brutal ist dabei (natürlich) die Kettensägenanimation. Da wird der Gegner gerne mal in zwei Hälften geteilt. Das ist aber so überdreht, dass man es einfach nicht ernst nehmen kann. Gut so! 

Fazit: Doom bleibt Doom - und ist weiter genial-geil