Theory of a Deadman: Scars & Souvenirs

Wenn eine Band etwas sagt, wie "viele Bands werden älter und grauer und wissen dann nicht mehr, wie man richtige Rocksongs schreibt" ist Vorsicht geboten. Das ist nämlich oft genau der Vorwurf, den sich diese Gruppe selber schon hat anhören musste. Und in der Tat, "Theory of a Deadman" klingen auf "Scars & Souvenirs" zahmer denn je. Dieses uneheliche Baby aus Nickelback und 3 doors down (man höre mal "All or nothing") um Frontman Tyler Connolly befindet sich mit der neuen Scheibe tiefer im Soundsumpf der oben genannten beiden Bands als ihnen lieb sein kann - zumal diese in Sachen Songwriting deutlich vorne liegen. Damit wir uns nicht schlecht verstehen, "Scars & Souvenirs" ist keine schlechte Scheibe, richtig gut ist sie aber auch nicht und da liegt genau das Problem von Connolly und Co: Wer soll so viel Mittelmäßigkeit kaufen? Um noch eine Frage anzuschließen, die sich damit beschäftigt, warum "Theory of a Deadman" auf "Scars & Souvenirs" einfach nicht aus dem Midtempo herauskommen: Wie alt und grau ist Connolly, dass er es nicht schafft richtige Rocksongs mehr zu schreiben?

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