Review: Broken Crown Halo / Lacuna Coil

lacunaLacuna Coil sind wieder da und präsentieren uns mit „Broken Crown Halo“ ihr mittlerweile siebtes Studioalbum.

Produziert wurde dieses von Jay Baumgardner, der bereits mit Bands wie P.O.D., Papa Roach und Helmet zusammengearbeitet hat. In Puncto Sound gibt es auf diesem Album wirklich nichts zu meckern, es klingt alles sehr ausgewogen und druckvoll. Musikalisch spielt sich das alles im melodiösen Gothic-Metal-Bereich ab. Weitere Zutaten im Lacuna Coil Gebräu sind definitiv die NU Metal- und die poppigen Anteile.

Die Songs stehen alle im Spannungsfeld zwischen großer Eingängigkeit und Langeweile.Obwohl die Titel schön und stimmig arrangiert sind, hat man immer das Gefühl genau zu wissen, welcher Part auf den nächsten folgt.

Nicht falsch verstehen, Lacuna Coil spielen die Musik, die sie machen, auf einem hohen Level und man merkt ihnen die nun mittlerweile 20 Jahre Banderfahrung im routinierten Songwriting absolut an.Aber genau hier steckt vielleicht auch das Problem. Es wird zwischen einprägsamen, schönen melodischen und harten Passagen hin- und hergewechselt und alles passt perfekt, aber es fehlen einfach die Überraschungen, Highlights und Aha-momente.

Die Songs einzeln für sich genommen können aber durchaus gefallen. Der Opener „Nothing Stands In Our Way“ hat großen Wiedererkennungswert und ist für mich auch schon, ob seiner Dynamik und des Refrains auch der Hit des Albums. Auf „Die And Rise“ kann man hören wie gut die Stimmen und die Art des Gesangs von Christina Scabbia und Andrea Ferro harmonieren. Das passt schon alles richtig gut zusammen. Langatmig wird es aber immer, wenn das Tempo herausgenommen wird, wie z.B. bei „One Cold Day“, da können sich 6 Minuten anfühlen, wie eine halbe Ewigkeit.

 

Wer Within Temptation und Evanescence mag, der wird Lacuna Coil sicherlich auch kennen und gut finden. „Broken Crown Halo“ ist ein sehr solides Album, ohne wirklich herausragende Glanzlichter und Höhepunkte.

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