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Montag Januar 22, 2018
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81 items tagged "Turock"

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Fotos: Dr. Living Dead / Suicidal Angels

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Dr. Living Dead haben ein wahres Thrash-Massaker im Essener Turock angerichtet und zwischen fliegenden Fans konnten die stets maskierten Schweden ein deutliches Duftzeichen setzen und die Headliner Suicidal Angels mächtig an die Wand spielen. Ein Abend, der beweist, dass Thrash-Metal lebendiger ist denn je. Wir haben Fotos von:

 

DR. LIVING DEAD

 

SUICIDAL ANGELS

 

ANGELUS APATRIDA

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Wolf / Dead Lord

PictureAuf dem Turock Open Air 2014 scheint es Wolf mächtig gut gefallen zu haben - immerhin hat es sie am Abend erneut in die Ruhrgebiets-Metal-Diskothek verschlagen, diesmal indoor. Solo (wobei nicht ganz, Dead Lord war schließlich auch dabei) konnte das schwedische Gespann jedoch nicht all zu viel Volk ziehen. Schade, denn die, die hungrig auf die Wölfe waren, wurden belohnt mit einer gelungenen Live-Performance und Material vom neuen Album "Devil Seed". Schade, dass das Turock viel zu leer für zwei solche geilen Bands war, hier hat wohl der Winter und sein Schneefall ein Wörtchen mitgeredet.

 

Hier sind die Fotos: 

 

Wolf

 

Dead Lord

 

Alle Fotos: Kathrin Popanda. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Trooper mit Doppel-X-Chromosom

121114 033843Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Die All-Female-Tribute-Band to Iron Maiden ist dabei weltweit hochgeschätzt, denn ihre Interpretationen sind erstklassig. 

Die Bandmitglieder zeigen durch ihre Pseudonyme dazu, welche Rolle sie im Maiden-Kontext spielen. Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg, Schlagzeugerin Linda „Nikki McBURRain“ McDonald, Bassistin Wanda „Steph Harris“ Ortiz und die Damen an den Klampfen 

Nikki „Davina Murray“ Stringfield und Courtney „Adriana Smith“ Cox (die derzeit meistens die neue Alice Cooper-Gitarristin Nita Strauss ersetzt) spielen Material aus allen Dekaden von Iron Maiden.

Am Mittwoch, 18. März 2015, beehren die Damen das Essener Turock. Die Tickets kosten 21 Euro. Charmanter kann man Iron Maiden-Klassiker nicht dargeboten bekommen. Tickets gibt es HIER!

 

Fotos: Primordial / Portrait (Turock)

PictureSeit 1987 treiben die Iren Primordial schon ihr Unwesen. Gerade wurde ihr aktuelles Album zur CD des Monats im Szenemagazin Rock Hard gekürt. Sänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill gilt als Celtic-Metal-Poet, der nicht mit politischen Aussagen und Gesellschaftskritik spart. Das Essener Turock war schon seit Wochen ausverkauft, umso enthusiastischer wurde die Band gefeiert. Im Vorprogramm kam Portrait ebenfalls ziemlich gut an.

 

Zu den Fotos von:

 

PRIMORDIAL

 

PORTRAIT

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Blues Pills / The Vintage Caravan

1397222 807731965913715 5807041460699694703 oBeim letzten Mal im Turock spielten die Blues Pills vor 14 zahlenden Gästen. "Damals konnte ich jedem Besucher ein Bier ausgeben, heute ist das nicht drin", scherzt Ausnahmesängerin Elin Larsson (Foto) auf der Bühne der proppevollen Weststadthalle. Das Konzert der Retro-Bluesrocker musste aufgrund der enormen Anfrage vom Turock in die größere (und ungemütlichere) Halle verlegt werden. Für Elin ein irres Ding: "Das ist so unglaublich hier", ruft sie, bevor der treibende Beat ihrer Bandkumpanen Dorian Sorriaux (Gitarre), Zack Anderson (Bass) und dem neuen Drummer André Kvarnström die Zuschauer auf eine Reise in die seligen 70er mitnimmt. Im Vorprogramm räumten bereits "The Vintage Caravan" aus Island mit recht ähnlicher Grundausrichtung - Retro ohne Ende, irgendwo zwischen Hendrix, Cream oder Black Sabbath - ab. 

 

Wir haben Fotos von:

 

BLUES PILLS

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Bonfire / Michael Bormann

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Bonfire mit Special Guest Michael Bormann, der derzeit bei "The Voice of Germany" im "gesetzten" Alter von 48 Jahren auf der Bühne steht, rockten das Essener Turock und sorgten für etliche Mitsingorgien und mächtig gute Laune im recht propper gefülltem Auditorium. Während der Duisburger Bormann mit seinen zwei Mitstreitern 40 Minuten akustisch zockten und so des Sängers Stimme in den Mittelpunkt rückten, setzten Bonfire mehr auf Starkstrom-Gitarren und Powerdrums, was nicht weniger gut ankam.

 

Wir haben Fotos von:

 

BONFIRE

 

MICHAEL BORMANN 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Equilibrium

PictureDunkel war's, der Mond... Nein, warum Equilibrium fast im Dunklen spielen wollen, weiß ich nicht, dafür aber, dass die Band trotz des Ausfalls eines Gitarristen das Turock in Essen zu einer schunkelnden Fischerchorveranstaltung machen konnte. Equilibrium, bei denen seit einer Weile Ausnahmegitarristin Jen Majura die tiefen Töne am Bass betätigt, hatte die Massen im proppevollen Turock bestens im Griff und lieferte eine energetische und faszinierende Show ab. Well done...

Im Vorprogramm werkelten Trollfest und machten dabei einen ziemlich hübsch verrückten Eindruck. 

 

HIER gibt es einige Fotos von EQUILIBRIUM!

 

und HIER eine Handvoll von Trollfest

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Turock Open Air 2014

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Umsonst, draußen, geil und laut: Das Turock Open Air hat Quasi als Bonbon für alle Hardrock- und Metal-Fans, die das ganze Jahr über im Essener Traditions-Club Turock schwitzen, zum Sommerende das Headbanging-Deluxe-Paket bereitgestellt und die Essener Innenstadt bebte. Zwar hatten die fest eingeplanten „Iced Earth“ ihre kompletten Sommer-Konzerte, und damit eben auch den Auftritt beim Turock abgesagt, doch mit „Sanctuary“ war schnell ein perfekter Sonntags-Headliner-Ersatz gefunden. Die Metaller meldeten sich nach jahrzehntelanger Band-“Pause“ (in derer man sich dem Nachfolge-Projekt „Nevermore“ widmete) in diesem Jahr mit dem Studioalbum „The year the sun died“ zurück und räumten beim Turock Open Air am Sonntag auch mächtig ab.

 

Wir haben Fotos von: 

 

 

DIABLO BLVD

 

EAT THE GUN 

 

noch mehr von EAT THE GUN

 

MR. IRISH BASTARD

 

JAYA THE CAT

 

PETER AND THE TEST TUBE BABIES

 

FANS UND CO

  

TENSIDE

 

WAR OF AGES

 

MORGOTH

 

CRYPTOPSY

 

EXUMER


VANDERBUYST

 

UNEARTH

 

SANCTUARY

 

WOLF

 

CONTRADICTION

 

DEAD LORD

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert und Sara Holz. No use without permission.

 


Eine kleine Auswahl gibt es hier, für die gesamten Galerien der einzelnen Bands müsst Ihr auf die Bandnamen weiter oben klicken!

 

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Turock Open Air in Essen

Turock2Eingebettet in das Stadtfest Essen.Original.2014 ist am Wochenende vom 29. bis 31. August auch wieder das Turock Open Air auf dem Viehofer Platz am Start. Und das heißt: 25 Bands zum garantierten Nulltarif!

 

Wer kann, der kann: Quasi als Bonbon für alle Hardrock- und Metal-Fans, die das ganze Jahr über im Essener Traditions-Club Turock schwitzen, gibt es zum Sommerende das Headbanging-Deluxe-Paket umsonst und an der frischen Luft. Nur für den Suff muss man hier selbst aufkommen. Aber für ein leckeres Bierchen (oder anderes Kaltgetränk) lässt es sich schließlich auch mal gern in den Geldbeutel greifen. Nur nicht zu tief ins Glas schauen, schließlich gilt es, drei Tage durchzustehen.


Und das lohnt sich garantiert, verrät das Line-Up. Zwar haben die bereits fest eingeplanten „Iced Earth“ ihre kompletten Sommer-Konzerte, und damit eben auch den Auftritt beim Turock abgesagt, doch mit „Sanctuary“ ist bereits ein perfekter Sonntag-Headliner-Ersatz (20.30 bis 22 Uhr) gefunden. Die US-Power-Metaller meldeten sich nach jahrzehntelanger Band-“Pause“ (in derer man sich dem Nachfolge-Projekt „Nevermore“ widmete) in diesem Jahr zurück mit dem Studioalbum „The year the sun died“.


Höhepunkte am Samstag sind die den Death Metal zelebrierenden Kanadier „Cryptopsy“ (21.50 bis 22.50 Uhr) sowie nachfolgend „Morgoth“ (23.10 bis 0.30 Uhr), die sauerländischen Vertreter. Der Eröffnungstag bringt hingegen einen punkigen Mix auf die Bühne. Unter anderem stehen am Freitag Mr. Irish Bastard (20.40 bis 21.40 Uhr), Jaya the Cat (22 bis 23 Uhr) und Peter & The Test Tube Babies (23.20 bis 0.20 Uhr) auf dem Programm.

 

Running Order Freitag, 29.08.14

Peter & The Test Tube Babies 23:20 – 00:20
Jaya the Cat 22:00 – 23:00
Mr. Irish Bastard 20:40 – 21:40
Eat the Gun 19:30 – 20:20
The Rules 18:20 – 19:10
Diablo Blvd 17:30 – 18:00

 

Running Order Samstag, 30.08.2014

Morgoth 23:10 – 00:30
Cryptopsy 21:50- 22:50
Exumer 20:40 – 21:30
Vanderbuyst 19:35 – 20:25
Unearth 18:20 – 19:20
Shadows Fall 17:20 – 18:05
Jungle Rot 16:25 – 17:05
The Acacia Strain 15:40 – 16:10
Disgorge 14:50 - 15:25
Tenside 14:00 - 14:35
War of Ages 13:15 - 13:45
Pay no Respect 12:30 - 13:00

 

Running Order Sonntag, 31.08.14

Sanctuary 20:30 – 22:00
Wolf 19:00 – 19:50
Dead Lord 18:00 – 18:40
Contradiction 17:00 - 17:50
Noctum 16:00 – 16:40
Edge of Serenity 15:00 – 15:40
Solar Fragment 14:00 - 14:40

Doc 'n' Roll - 30.05.14

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Freitag und das WM-Fieber steigt - auch bei uns Journalisten. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich seit einigen Tagen in der Rohfassung eines fast jeden Artikels klassische Wendungen aus der Sportberichterstattung wieder finden. Wenn beim CD-Review die Formation den „Sack zu macht“ oder beim Konzertbericht vom „Pausentee“ die Rede ist, muss der Redaktions-Exorzist anrollen. Nur so geraten die Schreiber nicht ins Abseits. In der Regel reichen dann drei bis zehn Schläge mit dem Synonym-Wörterbuch, um aus Bundestrainern Bandleader, aus Todesgrätschen schiefe Töne und aus Ersatzspielern langweilige Vorgruppen zu machen.

 

Arschkrampe

Apropos Langeweile und Schläge auf den Hinterkopf: Lasst uns über Philip Boa reden! Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobte die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben seine Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen. Um es weniger blumig auszudrücken: der Typ war eine echte Arschkrampe. 

 

Bei Alice Cooper muss man sich nicht um unprofessionelles Auftreten sorgen: Am Montag fotografiere ich ihn (schon wieder). Dieses Mal in der kleinen Westfalenhalle zu Dortmund. Hoffentlich wird die nicht von Nazis gestürmt, wie das Dortmunder Rathaus am Wahlabend. Wenn doch: Alice wird sie alle köpfen und seiner Boa zum Fraß vorwerfen, ich schwör. 

Zurück zum Fußball: Mein Vorhaben, die WM konzertfrei zu gestalten, pulverisiert sich immer mehr. Die Gründe sind aber auch verlocken: Metalfest auf der Loreley, Aerosmith, Castle Rock und und und. Immerhin sind die Spielzeiten recht konzertfotografenfreundlich. 18 Uhr-Spiel gucken, knipsen, schnell nach Hause, 22 Uhr-Spiel ...

 

Aber soweit sind wir natürlich noch nicht und freuen uns deshalb erst einmal auf Iron Maiden bei Rock am Ring und das Wochenende bei meinem Lieblingsfestival, dem RockHard in Gelsenkirchen. Die Armen mussten kurzfristig den ausgefallenen Headliner Megadeth ersetzen (und haben mit Testament eine viel geilere Band aus dem Hut gezaubert). Kein leichtes Unterfangen, doch letztlich ist mir beim RockHard-Festival eh immer (fast) egal, wer spielt. Das Flair des grandiosen schwarzen Familienfests ist und bleibt ungeschlagen!

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Phillip Boa & the Voodoo Club

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Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobt die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben sein Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen.

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Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Doc 'n' Roll - 23.05.14

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Tadaaa, heute ist Freitag, wieder. Zumindest das ist eine Sache, die sich nie ändert. Geändert hat sich durch die ganze Facebookerei der Umgang miteinander. Aufreger am Mittwoch: Die Grailknights, eine mäßig bekannte, mäßig originelle Metalband, die live ganz gut rüberkommt, haben eine schlechte Rezension ihres neuen Albums scheinheilig auf Facebook verlinkt mit dem Hinweis "Grailknights danken XXX für die folgende Rezension". Dazu ein schöner Smiley, der ja bekanntlich auch bei Todesdrohungen angewandt wird, damit man anschließend sagen kann, es sei nur Spaß gewesen. Der Shitstorm soll hier also bewusst herbeigeführt werden. Das zeugt nicht von der Souveränität im Umgang mit Kritik. Davon ab: Einem Journalisten zu sagen, er dürfe über bestimmte Sachen nicht schreiben, wenn er kein "Fanboy" ist (wie in den Kommentaren von einem Supporter angemerkt), ist hanebüchen. Klar, der erste Teil der Kritik ist Grütze, regt er sich doch da über die vermeintliche Ballermannisierung der Musik auf, nur weil die Band sich um ein Superhelden-Image bemüht. Solche Images wurden freilich in der "guten alten Zeit" immer erfolgreich und zum Vergnügen vieler Fans (Kiss, King Diamond etc) entwickelt. Der Teil, in dem auf die musikalischen Mängel der Scheibe eingegangen wird, ist aber durchaus nachvollziehbar, wenn man nicht mit Haut und Haaren die Band verehrt. Dank Facebook dürfen nun im Bravo-Leserbriefstyle Kommentare wie "Die Grailknights sind klasse und PUNKT" abgesondert werden und der Rezensent übel angegriffen werden. Unschön und unsouverän. Darauf hingewiesen schreibt die Band: "Wir können keinen Mangel an Souveränität erkennen im Posten von schlechten Kritiken. Das wir uns über positive Kritiken mehr freuen bedarf ja keiner weiteren Erklärung ... warum also ein langes Statement - schreiben wir zu den positiven auch nicht. Das sind freie Pressestimmen." Bei den positiven Reviews schreiben sie übrigens durchaus längere Statements. Aber Schwamm drüber ...

 

Genug aufgeregt, kommen wir zu den ... ach ne: Ich reg mich mal eben über die deutsche Fassung von Wolfenstein - the new order (PS4) auf. Die explizite Darstellung von Gewalt stört niemanden, dafür wurden die Nazisymbole einmal mehr entfernt und somit die Atmosphäre in dem Spiel, in dem man GEGEN die Nazis kämpft, zerstört. Gamer sind einfach zu dumm, zu erkennen, dass hier nicht der Nationalsozialismus verherrlicht wird. Ist auch nicht so einfach, das zu erkennen, beim wunderbaren C-Movie-Charme des Games ... * Ironie off *

 

Ich war erst zweimal in einem Planet Hollywood, beim ersten Mal im Oberhausener CentrO, als der Terminator persönlich die Hütte eröffnet hat, und am Mittwoch beim Akkustik-Gig der "soon to become superstars" von 21 Octayne. Hübscher Laden, bisken viel Kulturimperialismus auf einmal, aber kein Grund zur Klage. Der Gig war dann auf einer Empore, weit weg von den Fans, die unten rumsaßen und -standen. Im Juni gibt's dann richtig auf die Glocke, mit Verzerrung und allen Schikanen, wenn die Band im Vorprogramm der Kultband Dan Reed Network an den Start geht (u.a. in der Matrix).

 

Kurzer Flashback: Marty Friedman und Gus G. höddelten im Essener Turock alle kaputt. Unfassbar, wieviele Noten man (zum Teil durchaus unsongdienlich) man pro Sekunden spielen kann. Irgendwie war das schon mitreißend, aber nach dem Konzert (jaaa, ich musste bis zum Schluss bleiben, um unten stehendes Bild zu bekommen!) waren alle wortwörtlich plattgespielt.

 

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Die Tipps zum Wochenende: Jaaa, ich weiß. Wir allen wollen das CL-Finale zwischen den beiden Madrider Mannschaften (Apropos früher war alles besser:

FRÜHER haben alle Sportkommentatoren grundsätzlich Madrilene für Einwohner Madrids gesagt, klang toll und superior, Madrider ist aber dennoch auch richtig) sehen, ABER: Um 19 Uhr wird erst mal gerollt und das schafft ihr locker bis zum Anpfiff.

Die Essener Rollerderby Rasselbande, RuhrPott Roller Girls, vernascht die kleinen Französinnen aus Metz.

 

Hier steht wo, wann, wie und warum! Sollte man mal gesehen haben.

 

Ach ja, Feiertag am Donnerstag: Mittwoch also mal zum Karneval in die Matrix! Aber guckt selber: HIER! Jetzt reicht's aber auch, genießt das Wochenende.

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Gus G & Marty Friedman

Gus G

 

Eine Double-Headliner-Tour der gitarristischen Extraklasse sah das spärlich gefüllte Turock in Essen beim Gastspiel der Flitzefinger, Gus G., seines Zeichen Ozzy Osbourne-Gitarrist, und Marty Friedman, der - aus seiner Wahlheimat Japan angereist - den rund 120 Fans zeigte, wo auf den sechs Saiten der Hammer hängt. Wahnwitzige Sololäufe und gekonnte Melodieeinschübe (etwa Slades "My oh my") begeisterten die vornehmlich männlichen Besucher. Gus G. hatte hingegen seine Solo-CD im Gepäck und verzichtete weitestgehend auf rein instrumentale Songs. Den Abschluss seines Auftritts krönte Ozzy Osbourne-Klassiker "Crazy Train". Ein grandioser Abend für Gitarristen und Freunde enormer Virtuosität, der mehr Besucher verdient gehabt hätte. Immerhin kamen sie am Ende beider Shows noch in den Genuss Gus G. und Marty Friedman gemeinsam "zocken" zu sehen.

 

Fotos von:

 

GUS G.

 

MARTY FRIEDMAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Doc 'n' Roll - 16.05.14

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Freitag ... again! Da singe ich immer mein Lieblingsfreitags-Lied von den Subways (siehe Video). "This is Friday, this is my day, You can't take that from me, 

No frustration, just elation, the way it's meant to be". Tipp fürs nächste Wochenende: In Herten, einer kleinen Stadt nahe der verbotenen Stadt mit der großen Turnhalle, gibt es fette Karren, Chrom und Tattoos ohne Ende. Die Kustom Kulture ist ein echtes Highlight, also hingehen. Ich schleich jedenfalls hin. Konzertmäßig spanne ich an diesem Wochenende erst einmal etwas aus und widme mich am Samstag dem DFB-Pokal-Finale, in der Hoffnung, dass den Bayern die Saison so richtig vermiest wird. Arroganz kommt vor dem Fall - hopefully. Eventuell werde ich mich auch noch einmal mit Alice Cooper vergnügen. Die Doku von Banger Films ist derart gut, dass man da einen zweiten Blick riskieren kann. Oder gleich ein ganzer Banger Film-Abend mit den ausschließlich vorzüglichen Werken von Sam Dunn und Co.

Flight 666 oder die Metal Evoluten suchen ihresgleichen. 

 

In dieser Woche dudelten die grandiosen Saitenhexer Gus G. und Marty Friedman im Turock in Essen. Nachdem ich Marty 2007 an gleicher Stelle vor knapp 60 Leuten gesehen habe, war es voller - natürlich völlig berechtigt. Dennoch glaube ich, dass der Name Ozzy O. (für den alten Knacker zockt Gus ja bekanntlich seit Zakk Wyldes "Rauswurf") den Ticketverkäufen nicht so schlecht bekommen ist. Sex sells .. Ach ne, Promifaktor sells in this Zusammenhang. 

 

Apropos alt ... Glenn Hughes ist nicht mehr der Jüngste, haut aber eine (gute) CD nach der anderen raus. Bestes und aktuellstes Beispiel ist "California Breed". So viel Power wünscht sich mancher Jungspund. 

 

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Der 1000. "Fan" unserer Facebook-Seite ist Lina Malow (Foto unten). Die 18-jährige Bremerin freut sich über zwei Tickets für Dream Theater in Gelsenkirchen 

 

sam

Doc 'n' Roll - 09.05.14

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Jetzt geht es los ... Hab ich mich letzte Woche nicht gefragt, zu welchem Konzert ich am Mittwoch gehe? Weil Crippled Black Phoenix und Magnum/Saga zeitgleich seien ... Idiot. Also ich! Wie ich dann eine Stunde vor der Show erfahren musste, habe ich mich vertan. Magnum/Saga Donnerstag, Krüppelvögel Mittwoch. Bingo. Das Gute daran: Ich habe beide fotografiert. Das Schlechte: Ich habe einigen Leuten unnötig Stress bereitet. Sorry, man wird halt nicht jünger. 

 

Genug der Selbstkasteiung: Die Phoenixe waren grandios. Die Könige des Postrocks, sich nicht zu doof, doof auszusehen (Ipad am Mikroständer). Das Licht im Turock, ähmm. Trotzdem gehe ich immer wieder gern hin. Nächste Woche wahrscheinlich zu den Saitenquälern Gus G. (Ozzy und Firewind) und Marty Friedman

 

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DORO (ja, schon wieder, aber dann ganz lange nicht mehr, ich schwör): Die beiden Jubiläumskonzerte (Fotos HIER) waren toll, vor allem auch die Schar der Gaststars (die man leider nicht offiziell fotografieren konnte). Unter ihnen: Blaze Bayley, der ehemalige Iron Maiden-Sänger. Blaze, ein exzellent netter Mensch (siehe altes Interview HIER), ist für zwei der schwächsten Iron Maiden-CDs mitverantwortlich. 

Die Kritik damals lautete unter anderem, dass er gesanglich der Rolle nicht gewachsen sei. Vor allem live kackte Blaze bei den Dickinson-Songs schon einmal grandios ab.

Mit Doro sang er "Fear of the Dark" und glänzte dabei. Vor Jahren habe ich ihn in Mülheim mit einer Coverband gesehen, die es dann doch geschafft hatten, ihre Instrumente tiefer zu stimmen, so dass die Maiden-Klassiker zu Bayleys Vocalrange (toll oder? Heißt aber nix anderes als Tonumfang) passten und schwupps: Er traf jeden Ton perfekt trotz ordentlicher Hibbelei auf der Bühne und sang vortrefflich.

Warum Maiden dies nicht geschafft haben? Ich weiß es nicht. Ich bin ratlos - und glücklich, denn vielleicht hätte es sonst keine Reunion mit Bruuuuuuuuce gegeben. Und der ist dann am Ende des Tages doch einfach der Metal-Gott.

 

Apropos Bruce: Erinnert sich noch jemand an dessen formidable BBC-Rockshow? Als Radio-Moderator agierte Bruce genau so enthusiastisch und ansteckend wie auf der Bühne. Eine echte Schande, dass die damals von Seiten der BBC eingestellt wurde. Apropos: Ich stelle hiermit jetzt auch das Quatschen ein. Wir lesen uns nächste Woche?

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Wir erwarten in Kürze den 1000. Freund auf unserer Facebook-Seite. Und das Beste: Derjenige bekommt zwei Tickets für Dream Theater in Gelsenkirchen geschenkt. Also: Wenn Ihr noch kein "Fan" seid, schlagt zu, wenn doch, überredet Eure Freunde, denn vielleicht nimmt der 1000. gerade Euch mit!

 

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Fotos: Crippled Black Phoenix / A liquid landscape

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Crippled Black Phoenix sind einfach die Könige (und Königinnen) des Postrocks. Mastermind Justin Greaves hat seine Band ins Essener Turock geschleppt und dort einen absolut mitreißenden Auftritt auf die Bretter gezimmert. Klangkaskaden, sphärische Melodien, bretternde Gitarren - bei Crippled Black Phoenix verkommt nichts davon zum Selbstzweck und so setzte die Gruppe, die mit ihrem aktuellen Album "White Light Generator" (REVIEW) unterwegs ist, ein dickes Ausrufezeichen und begeisterte das nicht gänzlich gefüllte Turock. Im Vorprogramm gab es stilgenehme Newcomer mit den Niederländern A Liquid Landscape, die mehr als nur Höflichkeitsapplaus ernteten. 

 

Zu den Fotos von:

 

Crippled Black Phoenix

 

A Liquid Landscape

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Riverside / Votum

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Ein polnischer Doppelpack füllte das Turock in Essen fast bis auf den letzten Platz: Die Prog-Rocker Riverside aus Warschau sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern haben sich mit ihrem fünften Studioalbum "Shrine of New Generation Slaves" eine treue Fangemeinde erspielt. Gegründet wurde die Band 2001 als Nebenprojekt. Nach zwei Konzerten in Warschau im Oktober 2002 stellte die Band im März 2003 ein Demo fertig, das in einer Auflage von 300 Stück an verschiedene Radiostationen und Plattenlabels inner- und außerhalb Polens verschickt wurde und ihnen einen Plattenvertrag mit Sony Music Poland einbrachte. Im Vorprogramm werkelten die Landsmänner von Votum mit ihrer kruden Mischung aus Techno-Blasbeats, Grunge und Rock. Klingt seltsam, war aber so.

 

Hier gibt es die Fotos von:

RIVERSIDE

 

VOTUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Grand Magus / Audrey Horne / Zodiac / The Vintage Caravan

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Ein unglaublich fettes Package rockte das Essener Turock als gebe es kein Morgen: Grand Magus (Foto) mit bockstarker neuer Platte waren als Hauptact stark genug, um die grandiosen Audrey Horne, Zodac und The Vintage Caravan noch zu übertreffen. Kein Wunder, dass das Turock restlos ausverkauft war.

 

Wir haben Fotos von:

 

GRAND MAGUS

 

AUDREY HORNE

 

ZODIAC

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

Für alle Fotos gilt: Copyright by Marcus Kösters -www.camslinger.de - . Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Fotos: Demented are go

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 Haarig, wild, bierlastig und extrem spaßig ging es am Abend im Essener Turock zu: Die Psychobilly-Briten von Demented are go luden zum Konzert.

Und zwar im Package mit The Gorilla Gunmen, die zwar im Kölner 2013 leben, aber den Sound der 50er auf die Bühne transportieren. Wer´s mag:  Im Februar schmeißen sie das Longplayer-Debut “Feed The Monkey” auf den Markt.

Hier gibt es die Bilder von Demented are go!

Und hier gibt es The Gorilla Gunmen!

Alle Fotos: Sara Holz. No use without permission.

Fotos: Turock Open Air

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Mit einem Hardrock und Metal-Line Up, das woanders locker für 45 Euro Eintritt gereicht hätte, trumpft das Turock Open Air in diesem Jahr auf und lässt das zeitgleich stattfindende Essen Original alt aussehen.

Da galt Annemarie Eilfeld als einer der Hauptacts. Zur Erinnerung: Die Gute schied im Jahr 2009 mit viel Zoff im Halbfinale von "Deutschland sucht den Superstar" aus. Kaum der breiten Masse bekannte "Superstars", dafür mit "Powerwolf" aber die Nummer eins der deutschen Album-Charts wurde am Rande der Essener City feilgeboten. Die wahren Gewinner aber sind die vielen Fans, die "umsonst und draußen" eine Menge erleben dürfen.

Wir haben uns umgeschaut und zeigen Euch Ausgewähltes von folgenden Bands:

POWERWOLF

MUSTASCH

ORDEN OGAN

FANS UND CO

Für alle Fotos gilt: Copyright by Thorsten Seiffert. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

STEELWING

HELL

GRAND MAGUS

Für alle Fotos gilt: Copyright by Sara Holz. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!