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Donnerstag April 26, 2018
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91 items tagged "Turock"

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Fotos: Exodus / Dew Scented / Arcania

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"Blood in, Blood out" hieß es beim Gastspiel der Thrash-Legende Exodus im Essener Turock. Die Kalifornier um Sänger Steve „Zetro“ Souza machten dabei keine Gefangenen und hatten sich mit Dew Scented und Arcania gleich noch zwei weitere Abrisskommandos ins Boot geholt, um den Essenern ordentlich die Rübe wegzublasen. Mission gelungen. Wir waren dabei und haben Fotos von:

 

EXODUS

 

DEW SCENTED

 

ARCANIA 

 

All shots: © Janine Ulbrich (www.janinographie.de) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Fotos: Battle Beast / Solar Fragment

PictureDurch den Frauentausch am Mikro 2012 - Noora Louhimo stieß zur Band - haben die Finnen von Battle Beast noch einmal ordentlich zugelegt, was den Bekanntheitsgrad angeht. Zwar schwächelt die Formation gerade auf ihrem aktuellen Album (Review HIER), doch live haben Noora und ihre Jungs einige schicke Pfeile im Köcher, die sie auf die geneigte Powermetalgemeinde abfeuern. Im Essener Turock konnte man sich von der finnischen Metalgewalt und der Vorband Solar Fragment überzeugen. Wir haben Fotos von:

 

BATTLE BEAST

 

SOLAR FRAGMENT

 

Für alle Fotos gilt: Copyright by Kathrin Popanda für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Battle Beast im Turock

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Ist so kalt der Winter ... rottet man sich zusammen und spielt erwärmende Klänge. Das dachten sich 2008 die Finnen von Battle Beast und zogen los, um die Powermetalwelt zu erobern. 2010 gewann die Band, damals noch mit Gründungssängerin Nitte Valo, den Newcomerwettbewerb in Wacken, seitdem geht es bergauf. Ende 2011 unterschrieben Battle Beast einen Vertrag mit Nuclear Blast. Das Debütalbum "Steel" wurde 2011 über Hype-Records in Finnland veröffentlicht. 

Durch den Frauentausch am Mikro 2012 - Noora Louhimo stieß zur Band - hat das Beast noch einmal ordentlich zugelegt, was Bekanntheitsgrad angeht. Zwar schwächelt die Formation gerade auf ihrem aktuellen Album (Review HIER), doch live haben Noora und ihre Jungs einige schicke Pfeile im Köcher, die sie auf die geneigte Powermetalgemeinde abfeuern. Im Essener Turock kann man sich von der finnischen Metalgewalt überzeugen. Am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr starten Battle Beast den Feldzug, Tickets gibt es noch an der Abendkasse. 

Fotos: Prong

PictureDie Prong-Fans im gut zu drei Viertel gefüllten Essener Turock feierten ihre Band ordentlich ab, wenngleich nicht alles Gold war, was... ähm im Dunklen verborgen war. Die Band um Frontmann Tommy Victor bevorzugte eine spärlich bis nicht vorhandene Bühnenbeleuchtung, was naturgemäß nicht förderlich für eine gescheite Dokumentation eines Konzerts ist, aber auch nicht jedem Besucher gefallen konnte. Das Auge hört schließlich mit.

Vor allem Victors im Dauerfeedback befindliche Gitarre nervte zwischen den Songs erheblich. Wenn er Rückkopplungen als Kunstform ansieht, sollte der Gute mal besser ein paar alte Jimi Hendrix-CDs hören oder sich die exzellente "Arc" von Neil Young zu Gemüte führen. So war es nicht mehr als unkontrollierter Lärm, der sogar seine Ansagen unverständlich machte. Ansonsten gab es Prong-typisches: Pure Aggressionen mit Stagedivern ohne Ende, die oftmals äußerst brutal von den Roadies ins Publikum geschleudert wurden. 

 

Wir haben Bilder von:

 

PRONG

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Doc 'n' Roll - 01.05.15

DocnRoll-Banner

 

Boah, langes Wochenende! Jetzt bekommt Ihr den DocnRoll sogar schon an einem Feiertag zugestellt, frei Haus. Ist aber ja auch der Tag der Arbeit heute und da arbeite ich gerne für Euch als Zeilenschinder. Die Woche brachte neben dem höchst erfreulichen Aus der Bayern im DFB-Pokal am gleichen Tag das Gastspiel von Kyle Gass im Essener Turock. Kyle ist eine Hälfte von Tenacious D und hat mit seiner Band, KGB, ein richtig tolles Album in den Äther geworfen. Auch live konnte die Formation das Niveau bestätigen und ließen das Turock beben. Nur die Hollywoodartige Megaverspätung hätte Kyle sich mal besser gespart. Das kann Axl Rose deutlich besser. Fotos gibt es natürlich auch und zwar HIER!

Kyle-Gass-Band-145962

 

Apropos Turock: Ist Euch schon aufgefallen, dass da neuerdings ein SuperdupergroßesoriginalMotorhead-Bühnenutensil hängt? Turock-Chef Peter hat sich hier selbst übertroffen, das Ding ist so geil, dass man es eigentlich unbedingt selber haben will. Zum Klauen ist das Ding aber (zum Glück) zu groß, schwer und mächtig.

 

Peter, du bist ein Metalgott!

 

Hansi Kürsch ist für viele auch ein (kleiner) Metalgott und das Blind Guardian-Konzert (Fotos) war ja auch ganz knorke (selbst, wenn man die Band - wie ich - eher überbewertet finde), aber sein Werbeagenturchef-Hemd war dann eher wenig metallisch. Haben wir schon besser gesehen... nicht allerdings beim ostdeutschen Mikrofonkollegen von Heaven Shall burn. Auch bei Marcus Bischoff (links) denke ich - ohne die Musik zu hören - eher an Autoverkäufer denn an Metalgott. 

BlindGuardian-145892

 

Zu guter Letzt noch etwas aus der Kategorie "Klein und fein": Während die Bombastfestivals wie Rock im Revier und Wacken nicht jedermanns Sache sind, ist ein Metal-Musikantenstadl auf einer Halde etwas Besonderes und bietet dazu ein gutes Line-up. Die Rede ist vom Dong Open Air. Das geht vom 16. bis 18. Juli in seine 15. Runde.

Als Hauptact werden Carcass über die Bühne fegen, aber auch Gamma Ray, Fiddler's Green, Kissin' Dynamite und der Rest des bunten Treibens sollten die Halde mächtig erzittern lassen. Als Location ist "Mount Moshmore" ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Im vergangenen Jahr war es tropisch heiß, der Aufstieg zum Gipfel des Heavy Metal eine echte Herausforderung. Doch wie sagt man in Wacken? Come rain or shine...

 

Die Posse der Woche leistete sich Debauchery-Grunzkopf Thomas Gurrath, der einen absurden Rechtsstreit in Gang bringen wollte. Seine gar nicht mal so gute Zweitband Blood God (also er)  ist böse auf die irische Pagan Metal-Band Cruachan, weil deren aktuelles Album (welches seit vier Monaten bereits im Handel ist) "BLOOD FOR THE BLOOD GOD" den für den deutschen Markt geschützten Begriff "Blood God" enthält. Ex-Lehrer Gurrath drohte daraufhin mit Klage und ließ sich dann doch auf den Kompromiss ein, dass die noch vorhandenen Bestände der Scheibe weiterverkauft werden dürfen, danach aber zumindest in Deutschland Schluss ist. Eigentlich schade, denn ich hätte gerne einen Prozess gesehen und würde prognostizieren, dass Gurrath diesen haushoch verloren hätte. Lediglich die Tatsache, dass das Label von Cruachan ein deutsches ist, schafft hier eine gewisse Problematik (die sich aber sicherlich vor Gericht nicht wirklich ausgewirkt hätte). Wenn man seinen Bandnamen schützt, habe ich vollstes Verständnis, wenn man einee Band höflich verbietet, diesen ebenfalls als Bandnamen zu verwenden. Wer das allerdings auf Songtitel oder Albentitel ausweiten will, macht sich lächerlich. Zumal das mythologische Konzept des Blutgottes von Gurrath natürlich ebenfalls "geklaut" wurde (1). Zum Abschluss möchte ich einen kurzen Auszug eines Songtextes in Eure Äuglein reiben:

 

 

From their holes and caverns deep
Ten million Orc and Goblin feet
With hungry hearts and sharpened knives
They come to take your worthless lives

The Call To Arms:
"Blood for the Blood God!" 

 

Das stammt aus dem Sabbat-Song von 1987 (!) "Blood for the Bloodgod" und wurde als Flexidisc im Games Workshop Magazin "White Dwarf" beigelegt. Die Lyrics standen dazu im Heft und basieren auf das Games Workshop Rollenspiel "Warhammer" Eventuell schreibe ich den Jungs vom Games Workshop ja mal ... Wer jetzt trotzdem noch Bock auf Gegrunze und Gemetzel hat, darf sich natürlich gerne unsere Fotos von Debauchery anschauen. Hier entlang (aber bitte nur leise "Blood God" flüstern beim Angucken).

  

 

 

 

Keep on rocking 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Kyle Gass Band

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Auch ohne seinen kongenialen Partner Jack Black macht Kyle Gass eine gute Figur. Mit seiner Band rockte er das Turock in Essen durchaus formidabel, lediglich die elendige Verspätung hätten sich die Jungs sparen können.

Wir haben Fotos der:

 

KYLE GASS BAND

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Kyle gibt Gas im Turock

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Er ist der kleine dicke kongeniale Partner des ... äähm genauso kleinen und nur sehr weniger dicken Hollywood-Stars Jack Black: Kyle Gass ist vor allem im Zusammenspiel mit Black als Tenacious D ein Begriff (Fotos HIER), nun kommt der Gitarrist mit seiner anderen Band ins Essener Turock.

Nachdem seine vorherige Band "Trainwreck" sich aufgelöst hat, formierte der Schauspieler und Sänger mit KGB (Kyle Gass Band) ein formidables Quintett aus befreundeten Musikern.

Mit Mike Bray, John Konesky (der auch in Tenacious D involviert ist), Jason Keene und Tim Spier rockt Kyle Gas durch die Lande. Das könnte ihn etwas aus dem Schatten des überragenden Jack Black treten lassen, denn Kyle ist eben nicht nur der kleine dicke Partner von Black. Auch als Schauspieler ist Kyle Gass erfolgreich und hat eine Menge Rollen auf dem Kerbholz. So spielte er bereits bei Friends, Seinfeld, Two broke girls im TV, doch auch auf der großen Leinwand gibt es einige Gasattacken ("Born to be wild").

Am Dienstag, 28. April, um 20 Uhr wird KGB das Essener Turock durchschütteln. Tickets kosten 25 Euro und sind HIER erhältlich.

 

Fotos: Xandria / Aeverium

PictureEin dynamisches Duo gaben Xandria und Aeverium im Essener Turock ab. Da beide Bands auf sehr ähnlichen musikalischen Schienen unterwegs sind, kamen Freunde des symphonischen Gothicmetals voll auf ihre Kosten. Während Aeverium noch recht neu in der Szene sind, beweisen Xandria, warum sie sich seit 1994 oben halten können: Perfekte Kompositionen mit einer starken Stimme (seit 2013 singt Dianne van Giersbergen bei den Bielefeldern) sind ein Trumpf, den es so leicht nicht auszustechen gilt. Aeverium - ebenfalls aus Deutschland - machte ihre Sache im Vorprogramm moderner aber auch nicht wesentlich schlechter, so dass der Konzertabend im Turock einmal mehr ein gelungener war.

Wir haben Bilder von:

XANDRIA

 

AEVERIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: The Iron Maidens

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Auf ihrer ersten Deutschland-Tour brachten The Iron Maidens den Spirit der britischen Originale gekonnt auf die Bühne des Turock in Essen. Die Gruppe, die - nomen est omen - in Gänze aus Damen besteht feuerte Maiden-Kracher wie "The Trooper", "22 Acacia Avenue", "Wasted years", "Fear of the Dark" und natürlich "Number of the Beast" in den sehr sehr gut gefüllten Club. Ein Klasseabend mit toller Musik und spielfreudigen Mädels, die betonten, dass wie genial es ist, z der großen Iron Maiden-Familie zu gehören. Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Wie geschätzt die Band inzwischen wird, zeigt, dass Alice Cooper die Gitarristin Nita Strauss in seiner Tourband holte, so dass sie in Essen nicht dabei sein konnte.

 

Wir haben Fotos von:

THE IRON MAIDENS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Moonspell / Septicflesh

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Enorm voll für einen Montagabend war das Essener Turock beim Gastspiel des dynamischen Metal-Duos Moonspell und Septicflesh. Während Letztere mit ihrem melodischen Death Metal bereits für eine rundum teuflisch-düstere Wohlfühlatmosphäre bei den Fans sorgten, räumten Moonspell dann erwartungsgemäß richtig ab. Die Portugiesen um den charismatischen Sänger Fernando Ribeiro gaben beim Konzert ihrer Road to Extinction-Tour alles und hinterließen melancholisch-dunkle Seelen zu Wochenbeginn im Ruhrgebiet.

 

Wir haben Fotos von:

 

MOONSPELL

 

SEPTICFLESH 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Dr. Living Dead / Suicidal Angels

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Dr. Living Dead haben ein wahres Thrash-Massaker im Essener Turock angerichtet und zwischen fliegenden Fans konnten die stets maskierten Schweden ein deutliches Duftzeichen setzen und die Headliner Suicidal Angels mächtig an die Wand spielen. Ein Abend, der beweist, dass Thrash-Metal lebendiger ist denn je. Wir haben Fotos von:

 

DR. LIVING DEAD

 

SUICIDAL ANGELS

 

ANGELUS APATRIDA

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Wolf / Dead Lord

PictureAuf dem Turock Open Air 2014 scheint es Wolf mächtig gut gefallen zu haben - immerhin hat es sie am Abend erneut in die Ruhrgebiets-Metal-Diskothek verschlagen, diesmal indoor. Solo (wobei nicht ganz, Dead Lord war schließlich auch dabei) konnte das schwedische Gespann jedoch nicht all zu viel Volk ziehen. Schade, denn die, die hungrig auf die Wölfe waren, wurden belohnt mit einer gelungenen Live-Performance und Material vom neuen Album "Devil Seed". Schade, dass das Turock viel zu leer für zwei solche geilen Bands war, hier hat wohl der Winter und sein Schneefall ein Wörtchen mitgeredet.

 

Hier sind die Fotos: 

 

Wolf

 

Dead Lord

 

Alle Fotos: Kathrin Popanda. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Trooper mit Doppel-X-Chromosom

121114 033843Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Die All-Female-Tribute-Band to Iron Maiden ist dabei weltweit hochgeschätzt, denn ihre Interpretationen sind erstklassig. 

Die Bandmitglieder zeigen durch ihre Pseudonyme dazu, welche Rolle sie im Maiden-Kontext spielen. Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg, Schlagzeugerin Linda „Nikki McBURRain“ McDonald, Bassistin Wanda „Steph Harris“ Ortiz und die Damen an den Klampfen 

Nikki „Davina Murray“ Stringfield und Courtney „Adriana Smith“ Cox (die derzeit meistens die neue Alice Cooper-Gitarristin Nita Strauss ersetzt) spielen Material aus allen Dekaden von Iron Maiden.

Am Mittwoch, 18. März 2015, beehren die Damen das Essener Turock. Die Tickets kosten 21 Euro. Charmanter kann man Iron Maiden-Klassiker nicht dargeboten bekommen. Tickets gibt es HIER!

 

Fotos: Primordial / Portrait (Turock)

PictureSeit 1987 treiben die Iren Primordial schon ihr Unwesen. Gerade wurde ihr aktuelles Album zur CD des Monats im Szenemagazin Rock Hard gekürt. Sänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill gilt als Celtic-Metal-Poet, der nicht mit politischen Aussagen und Gesellschaftskritik spart. Das Essener Turock war schon seit Wochen ausverkauft, umso enthusiastischer wurde die Band gefeiert. Im Vorprogramm kam Portrait ebenfalls ziemlich gut an.

 

Zu den Fotos von:

 

PRIMORDIAL

 

PORTRAIT

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Blues Pills / The Vintage Caravan

1397222 807731965913715 5807041460699694703 oBeim letzten Mal im Turock spielten die Blues Pills vor 14 zahlenden Gästen. "Damals konnte ich jedem Besucher ein Bier ausgeben, heute ist das nicht drin", scherzt Ausnahmesängerin Elin Larsson (Foto) auf der Bühne der proppevollen Weststadthalle. Das Konzert der Retro-Bluesrocker musste aufgrund der enormen Anfrage vom Turock in die größere (und ungemütlichere) Halle verlegt werden. Für Elin ein irres Ding: "Das ist so unglaublich hier", ruft sie, bevor der treibende Beat ihrer Bandkumpanen Dorian Sorriaux (Gitarre), Zack Anderson (Bass) und dem neuen Drummer André Kvarnström die Zuschauer auf eine Reise in die seligen 70er mitnimmt. Im Vorprogramm räumten bereits "The Vintage Caravan" aus Island mit recht ähnlicher Grundausrichtung - Retro ohne Ende, irgendwo zwischen Hendrix, Cream oder Black Sabbath - ab. 

 

Wir haben Fotos von:

 

BLUES PILLS

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Bonfire / Michael Bormann

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Bonfire mit Special Guest Michael Bormann, der derzeit bei "The Voice of Germany" im "gesetzten" Alter von 48 Jahren auf der Bühne steht, rockten das Essener Turock und sorgten für etliche Mitsingorgien und mächtig gute Laune im recht propper gefülltem Auditorium. Während der Duisburger Bormann mit seinen zwei Mitstreitern 40 Minuten akustisch zockten und so des Sängers Stimme in den Mittelpunkt rückten, setzten Bonfire mehr auf Starkstrom-Gitarren und Powerdrums, was nicht weniger gut ankam.

 

Wir haben Fotos von:

 

BONFIRE

 

MICHAEL BORMANN 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Equilibrium

PictureDunkel war's, der Mond... Nein, warum Equilibrium fast im Dunklen spielen wollen, weiß ich nicht, dafür aber, dass die Band trotz des Ausfalls eines Gitarristen das Turock in Essen zu einer schunkelnden Fischerchorveranstaltung machen konnte. Equilibrium, bei denen seit einer Weile Ausnahmegitarristin Jen Majura die tiefen Töne am Bass betätigt, hatte die Massen im proppevollen Turock bestens im Griff und lieferte eine energetische und faszinierende Show ab. Well done...

Im Vorprogramm werkelten Trollfest und machten dabei einen ziemlich hübsch verrückten Eindruck. 

 

HIER gibt es einige Fotos von EQUILIBRIUM!

 

und HIER eine Handvoll von Trollfest

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Turock Open Air 2014

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Umsonst, draußen, geil und laut: Das Turock Open Air hat Quasi als Bonbon für alle Hardrock- und Metal-Fans, die das ganze Jahr über im Essener Traditions-Club Turock schwitzen, zum Sommerende das Headbanging-Deluxe-Paket bereitgestellt und die Essener Innenstadt bebte. Zwar hatten die fest eingeplanten „Iced Earth“ ihre kompletten Sommer-Konzerte, und damit eben auch den Auftritt beim Turock abgesagt, doch mit „Sanctuary“ war schnell ein perfekter Sonntags-Headliner-Ersatz gefunden. Die Metaller meldeten sich nach jahrzehntelanger Band-“Pause“ (in derer man sich dem Nachfolge-Projekt „Nevermore“ widmete) in diesem Jahr mit dem Studioalbum „The year the sun died“ zurück und räumten beim Turock Open Air am Sonntag auch mächtig ab.

 

Wir haben Fotos von: 

 

 

DIABLO BLVD

 

EAT THE GUN 

 

noch mehr von EAT THE GUN

 

MR. IRISH BASTARD

 

JAYA THE CAT

 

PETER AND THE TEST TUBE BABIES

 

FANS UND CO

  

TENSIDE

 

WAR OF AGES

 

MORGOTH

 

CRYPTOPSY

 

EXUMER


VANDERBUYST

 

UNEARTH

 

SANCTUARY

 

WOLF

 

CONTRADICTION

 

DEAD LORD

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert und Sara Holz. No use without permission.

 


Eine kleine Auswahl gibt es hier, für die gesamten Galerien der einzelnen Bands müsst Ihr auf die Bandnamen weiter oben klicken!

 

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Turock Open Air in Essen

Turock2Eingebettet in das Stadtfest Essen.Original.2014 ist am Wochenende vom 29. bis 31. August auch wieder das Turock Open Air auf dem Viehofer Platz am Start. Und das heißt: 25 Bands zum garantierten Nulltarif!

 

Wer kann, der kann: Quasi als Bonbon für alle Hardrock- und Metal-Fans, die das ganze Jahr über im Essener Traditions-Club Turock schwitzen, gibt es zum Sommerende das Headbanging-Deluxe-Paket umsonst und an der frischen Luft. Nur für den Suff muss man hier selbst aufkommen. Aber für ein leckeres Bierchen (oder anderes Kaltgetränk) lässt es sich schließlich auch mal gern in den Geldbeutel greifen. Nur nicht zu tief ins Glas schauen, schließlich gilt es, drei Tage durchzustehen.


Und das lohnt sich garantiert, verrät das Line-Up. Zwar haben die bereits fest eingeplanten „Iced Earth“ ihre kompletten Sommer-Konzerte, und damit eben auch den Auftritt beim Turock abgesagt, doch mit „Sanctuary“ ist bereits ein perfekter Sonntag-Headliner-Ersatz (20.30 bis 22 Uhr) gefunden. Die US-Power-Metaller meldeten sich nach jahrzehntelanger Band-“Pause“ (in derer man sich dem Nachfolge-Projekt „Nevermore“ widmete) in diesem Jahr zurück mit dem Studioalbum „The year the sun died“.


Höhepunkte am Samstag sind die den Death Metal zelebrierenden Kanadier „Cryptopsy“ (21.50 bis 22.50 Uhr) sowie nachfolgend „Morgoth“ (23.10 bis 0.30 Uhr), die sauerländischen Vertreter. Der Eröffnungstag bringt hingegen einen punkigen Mix auf die Bühne. Unter anderem stehen am Freitag Mr. Irish Bastard (20.40 bis 21.40 Uhr), Jaya the Cat (22 bis 23 Uhr) und Peter & The Test Tube Babies (23.20 bis 0.20 Uhr) auf dem Programm.

 

Running Order Freitag, 29.08.14

Peter & The Test Tube Babies 23:20 – 00:20
Jaya the Cat 22:00 – 23:00
Mr. Irish Bastard 20:40 – 21:40
Eat the Gun 19:30 – 20:20
The Rules 18:20 – 19:10
Diablo Blvd 17:30 – 18:00

 

Running Order Samstag, 30.08.2014

Morgoth 23:10 – 00:30
Cryptopsy 21:50- 22:50
Exumer 20:40 – 21:30
Vanderbuyst 19:35 – 20:25
Unearth 18:20 – 19:20
Shadows Fall 17:20 – 18:05
Jungle Rot 16:25 – 17:05
The Acacia Strain 15:40 – 16:10
Disgorge 14:50 - 15:25
Tenside 14:00 - 14:35
War of Ages 13:15 - 13:45
Pay no Respect 12:30 - 13:00

 

Running Order Sonntag, 31.08.14

Sanctuary 20:30 – 22:00
Wolf 19:00 – 19:50
Dead Lord 18:00 – 18:40
Contradiction 17:00 - 17:50
Noctum 16:00 – 16:40
Edge of Serenity 15:00 – 15:40
Solar Fragment 14:00 - 14:40

Doc 'n' Roll - 30.05.14

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Freitag und das WM-Fieber steigt - auch bei uns Journalisten. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich seit einigen Tagen in der Rohfassung eines fast jeden Artikels klassische Wendungen aus der Sportberichterstattung wieder finden. Wenn beim CD-Review die Formation den „Sack zu macht“ oder beim Konzertbericht vom „Pausentee“ die Rede ist, muss der Redaktions-Exorzist anrollen. Nur so geraten die Schreiber nicht ins Abseits. In der Regel reichen dann drei bis zehn Schläge mit dem Synonym-Wörterbuch, um aus Bundestrainern Bandleader, aus Todesgrätschen schiefe Töne und aus Ersatzspielern langweilige Vorgruppen zu machen.

 

Arschkrampe

Apropos Langeweile und Schläge auf den Hinterkopf: Lasst uns über Philip Boa reden! Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobte die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben seine Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen. Um es weniger blumig auszudrücken: der Typ war eine echte Arschkrampe. 

 

Bei Alice Cooper muss man sich nicht um unprofessionelles Auftreten sorgen: Am Montag fotografiere ich ihn (schon wieder). Dieses Mal in der kleinen Westfalenhalle zu Dortmund. Hoffentlich wird die nicht von Nazis gestürmt, wie das Dortmunder Rathaus am Wahlabend. Wenn doch: Alice wird sie alle köpfen und seiner Boa zum Fraß vorwerfen, ich schwör. 

Zurück zum Fußball: Mein Vorhaben, die WM konzertfrei zu gestalten, pulverisiert sich immer mehr. Die Gründe sind aber auch verlocken: Metalfest auf der Loreley, Aerosmith, Castle Rock und und und. Immerhin sind die Spielzeiten recht konzertfotografenfreundlich. 18 Uhr-Spiel gucken, knipsen, schnell nach Hause, 22 Uhr-Spiel ...

 

Aber soweit sind wir natürlich noch nicht und freuen uns deshalb erst einmal auf Iron Maiden bei Rock am Ring und das Wochenende bei meinem Lieblingsfestival, dem RockHard in Gelsenkirchen. Die Armen mussten kurzfristig den ausgefallenen Headliner Megadeth ersetzen (und haben mit Testament eine viel geilere Band aus dem Hut gezaubert). Kein leichtes Unterfangen, doch letztlich ist mir beim RockHard-Festival eh immer (fast) egal, wer spielt. Das Flair des grandiosen schwarzen Familienfests ist und bleibt ungeschlagen!

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock