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Samstag Januar 20, 2018
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81 items tagged "Turock"

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Fotos: Screamer / Night / Odcult

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Ein leckerer Schwedenhappen heuerte am Samstagabend im Essener Turock an, doch leider scheint große Metal-Angebot im Pott an diesem Abend (Annihilator in Bochum  z.B.) Screamer (Foto oben), Night und Odcult im Weg gestanden zu haben. Viel zu leer war das Turock für eine so schweißtreibende Angelegenheit, bei denen alle drei Formationen trotz der kleinen Besucherschar alles gaben und so auf vollster Linie überzeugen konnten.

Wir haben Fotos von:

 

SCREAMER

 

ODCULT

 

NIGHT

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Vanderbuyst & Support

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Die Niederländer von Vanderbuyst haben ihren Abschied angekündigt, nicht aber ohne vorher noch ausführlich ihre letzte (?) CD vorzustellen. Im Essener Turock hatten die Classic-Rocker ein formidables Supportprogramm an Bord. 

 

Wir haben Fotos von:

 

VANDERBUYST

 

DIABLO BLVD

 

BLIKSEM

 

DEATH ALLEY

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without permission

Fotos: Tito & Tarantula

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Eine Stunde nach ausgeschriebenem Konzertbeginn betraten Tito & Tarantula die Bühne im ziemlich vollen Turock in Essen. Die Band um Tito Larriva, die ihre Popularität vornehmlich einem Tarantino/Rodriguez-Film zu verdanken hat (From Dusk till dawn) und ansonsten ein nettes chilliges Tex-Mex-Menü liefert, zeigte sich recht statisch in ihrer Bühnenperformance, schaffte es aber immer wieder das Auditorium zum gemächlichen Schwoofen zu animieren. Hier gibt es einige Fotos von:

 

Tito & Tarantula

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Doc 'n' Roll - 28.08.15

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Aloha, das war's mit der Open-Air-Saison. Am Sonntag ballert noch mal der Lorenz und dann kommen wir voraussichtlich nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Musikalisch habe ich mit dem Sommer auch abgeschlossen: Das Turock Open Air bot am vergangenen Wochenende den krönenden Abschluss.

Wie immer haben die Jungs vom Turock um Chef Peter einen formidablen Job gemacht, die Bands und eben der Wettergott haben das ganze Ding dann rund gemacht. Irritiert hat mich beim Auftritt von Black Messiah die engmaschige "Kamerakontroll". Die Jungs hatten an 

Picturejedem möglichen und unmöglichen Ort (an Teddys Gitarre zum Beispiel) GoPros aufgestellt, so dass ich beim Rumspringen und Fotografieren auf der Bühne einem kleinen Verfolgungswahn erlegen war. Man will der Band ja nicht die Aufnahmen versauen, aber ab und zu stand ich garantiert frontal vor einer dieser Dinger und habe debil gegrinst oder meinerseits den Auslöser betätigt. 

Apropos auf der Bühne: Wenn man da mal rauf darf als Fotograf, ist es häufig ein zweischneidiges Schwert. Zumindest für mich.

Einerseits sehe ich mich wirklich nur als "Dienstleister" und finde es affig, wenn man überpräsent da rumhüpft (wer will den Fotografen sehen? Niemand).

Zudem ist die Bühne nicht immer ein guter Ort für gute Fotos. Publikumsmasse kann man sehr gut von oben fotografieren, auch den Drummer von der Seite. Um aber heißen Scheiß von den übrigen Musikern zu bekommen, müsste man sich oft aufdringlich postieren. Mir ist das in den meisten Fällen zu doof, es sei denn die Band wünscht es ausdrücklich so.

Bis auf wenige Bilder bin ich am Ende eines Tages meistens ernüchtert vom fotografischen Wert der On-Stage-Präsenz. Ernüchtert bin ich nicht von meinem Fischauge.

Nein, ich meine nicht die tiefblauen Glubscher mitten im Gesicht, sondern das weitwinkligste Objektiv aller Objektive. Vor allem Publikumsfotos sind damit oft ausgezeichnet.

Beim Turock hatte ich Zeit und Lust damit rumzuspielen. Ein Foto seht Ihr in diesem Beitrag. Alle anderen vom Festival gibt es HIER! Besonders gefreut haben mich zahlreiche warme Worte von Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne. "Du bist doch Doc Rock, oder?" "Ähhh, ja, nicht hauen bitte?!" Nein, die waren alle freundlich, viele lasen meine Kolumne jeden Freitag und haben die gelobt. Das geht runter wie Ölu (estnisch für Bier). Und so mancher kam auch an und schmetterte mir ein "Ich bin der, der immer deine Beiträge liked" entgegen. Zum Glück sind das dann doch ein paar mehr als "nur" einer. Gefreut hat es mich aber dennoch.

Jetzt gönne ich mir erst einmal eine kurze Konzertpause und lass meine Pferdchen laufen. Und Ihr? Ihr geht man schön nächsten Freitag zu Vanderbuyst, Diablo Blvd, Bliksem und Death Alley (wieder im Turock). Dolles Package. Was sonst so gespielt wird, verrät unser überaus prall gefüllter Gig-Guide (HIER!).

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Turock Open Air 2015

11222943 966573303362913 1920675464179997411 nDer Essener Norden ist Rockland: Die Stadt kann sich mehr als glücklich schätzen, dass dort eine pulsierende Musikszene zu finden ist.Mit dem Turock Open Air findet ein "Umsonst & Draußen"-Festival statt, das sich gewaschen hat. Ein Spitzen-Line-up über drei satte Tag lässt das seichte Gedudel der Essen Original-Bühnen im oberen Bereich der City vergessen. Wir haben Fotos von (werden laufend ergänzt):

 

SEPULTURA

DRITTE WAHL

 

THE IDIOTS

 

PERZONAL WAR

 

DEUS INVERSUS

 

PARADISE LOST

 

DESERTED FEAR

 

BLACK MESSIAH

 

DARKNESS

 

LOCH VOSTOK

 

DUST BOLTT

 

PERSEFONE

 

INSANITY ALERT

 

ONE HOUR HELL

 

MOTORJESUS

 

ZODIAC

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

GLORYFUL

 

WOLVESPIRIT

 

IZEGRIM

 

NAILED TO OBSCURITY

 

FANS UND CO

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

 

 

Doc 'n' Roll - 21.08.15

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Moin moin,

was waren wir sauer auf den Kollegen zu Wochenbeginn. Unser Superteam „Allstars“ spielt bei einem Bundesliga-Tippspiel mit. Während nahezu alle gut bis ordentlich getippt haben, fiel beim Ergebnisvergleich Kollege X (Name der Redaktion bestens bekannt) mit satten 0 Punkten auf. Dabei hatte ich als Teamchef vorher noch gepredigt, dass sich ja keiner einfallen lassen sollte, seine Tippabgabe zu vertrödeln. Mit virtuellen Mistgabeln bewaffnet zog das Tippervolk nun rüber ins Büro des Vergesslichen, um ihm ein für allemal einzubläuen, dass er auf keinen Fall gar nicht tippen dürfe! Und dann tut er noch so ahnungslos. Er hätte doch getippt, das wüsste er ganz genau: 0:0 zwischen Bayern und dem HSV etwa. Ihr ahnt es  es: Er hat tatsächlich mitgespielt - und alle neun Partien falsch beurteilt. Nun sind wir nicht mehr sauer auf ihn und er bekommt einen Tipp-Betreuer an seine Seite gestellt. Bedürftigen soll man schließlich immer helfen.

Apropos (hier eine Überleitung Eurer Wahl einsetzen): Ich bin immer noch im "Life is strange"-Fieber. Ihr erinnert Euch? Ich habe das kleine, feine Game schon einmal empfohlen. Da ich nun vier Episoden durchgespielt habe und sehnsüchtig auf Folge fünf warte, habe ich vor lauter Entzug zu einem meiner eher experimentelleren Songs ein kleines Video gebastelt. Wer Bock hat, schaut es sich unten an. Lasst Euch nicht von der etwas altbackenen Grafik blenden, das Spiel ist charmant as fuck. Vorsicht, wer es spielen will: Es wird leicht gespoilert. 

Mit einer guten Freundin streite ich ich mich übrigens seit Wochen darüber, dass anderen beim Spielen zuschauen (Let's play etc) Ausdruck für die Verfaulung der Generationen ist. Sie sieht das ganz anders, ja gar eine neue Kunstform. Wenn man keine Kohle hat, ein Spiel zu kaufen oder (einfach keine Lust), find ich es prinzipiell in Ordnung, so teilhaben zu wollen. Der Entwickler hat davon natürlich gar nix - monetär gesehen. Irgendwie ist das also auch eine Art der Raubkopiererei. Wie seht Ihr das? Ich teste ab heute einmal die Kommentarfunktion unter dem Doc 'n' Roll (die ich vor Monaten schon einmal wieder abschalten musste wg. extremer Spammerei).

 

Kommen wir zur Musik: Die spielt heute in Essen! Das Turock Open Air ist der Pflichttermin des Wochenendes mit Bands wie Paradise Lost, Motorjesus oder Seppel Ultra. Ich freue mich auf die Polen von Loch Vostock. Noch nie gesehen, aber oft die (gekauften) CDs gehört. Also Leute, nix wie hin!

 

So long, rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsonst und laut: Turock Open Air

11855706 964815710205339 4474066815496479391 nDer Essener Norden ist Rockland: Die Stadt kann sich mehr als glücklich schätzen, dass dort eine pulsierende Musikszene zu finden ist. Jetzt (21.-23.8.15) steht mit dem Turock Open Air ein "Umsonst & Draußen"-Festival vor der Tür, das sich gewaschen hat. Ein Spitzen-Line-up über drei satte Tag lässt das seichte Gedudel der Essen Original-Bühnen im oberen Bereich der City vergessen. Schon der Freitag hat es in sich: Sepultura (rechts, 2.v.o.) stehen nicht in dem Ruf, Gefangene zu machen und sind dementsprechend ein mehr als würdiger Headliner zum Auftakt, doch auch die deutschen Punklegenden von "Dritte Wahl" oder "The Idiots" gelten als profunde Abrissbirnen. Über alle drei Tage ist die Besetzungsliste hochkarätig: So ist niemand anderes als Paradise Lost (oben links) das düstere Knallbonbon zum Abschluss von Tag zwei, während am Sonntag Essens Lieblingsrotzrocker von Motorjesus das diesjährige Turock Open Air beschließen werden. 

Das gesamte Line-up liest sich wie folgt:

 

Freitag
Sepultura 21:40 – 23:00
Dritte Wahl 20:30 – 21:20
The Idiots 19:30 – 20:10
Perzonal War 18:20 – 19:10
Deus Inversus 17:30 – 18:00

Samstag
Paradise Lost 21:35 - 23:00
Deserted Fear 20:20 – 21:10
Black Messiah 19:15 – 20:05
Darkness 18:20 – 19:00
Loch Vostok 17:20 – 18:05
Dust Bolt 16:25 – 17:05
Persefone 15:40 – 16:10
Insanity Alert 14:50 - 15:25
One Hour Hell 14:00 – 14:35

Sonntag
Motorjesus 20:30 – 22:00
Zodiac 19:00 – 19:50
The Vintage Caravan 18:00 – 18:40
Gloryful 17:00 - 17:50
Wolvespirit 16:00 – 16:40
Izegrim 15:00 – 15:40
Nailed to Obscurity 14:00 - 14:40

 

 

Fotos von 2014 gibt es HIER!

Doc 'n' Roll - 14.08.15

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Jahaaaaa, morgen ist der Sommer vorbei. Endlich. Ick freu mir, alles über 20 Grad ist ja eine Zumutung. Kein Wunder, dass jetzt die ganzen Gamesknaller anrennen, doch auch neben dem Mainstream-Blockbuster-Quatsch finden sich wundervolle Indie-Games. "Life is strange" ist so eines und der Autor dieser Zeilen ist ganz verknallt in die 18-Jährige Max, die er in "Life is strange" - einem Episoden-Adventure für schmales Geld - selber spielen muss.

Klingt komisch, ist aber so. Wenn man sich als Kerl erst einmal darauf eingelassen hat, dass man an einer fiktiven Highschool ein Mädchen spielt, erwartet einen ein unglaublich geniales, liebevoll erzähltes Spiel. Max Caulfield ist in der Kleinstadt Arcadia Bay im US-Bundesstaat Oregon aufgewachsen.

Vor fünf Jahren zogen ihre Eltern mit ihr nach Seattle, dabei verlor sie den Kontakt zu ihrer damals besten Freundin namens Chloe; nun ist sie alleine zurückgekehrt, um an der renommierten Blackwell Academy Fotografie zu studieren. Ein zu diesem Zeitpunkt wichtiges Gesprächsthema an der Lehranstalt ist das spurlose Verschwinden der Studentin Rachel Amber.Max stellt schnell fest, dass sie durch bestimmte Gesten die Zeit ein Stück zurückdrehen kann.

Das macht das Spiel wirklich grandios, dazu die tollen Charakterzeichnungen und die wirklich epische Geschichte. Das sollte verfilmt werden. Wowser...

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Sagt mal, werden wir alle immer paranoider? Als ich Montag in meiner Eigenschaft als Redakteur einer Lokalzeitung über den Wochenmarkt schlenderte, um ein Foto vom geschäftigen Treiben in der City zu machen, wurde ich nach gefühlt sechs Sekunden angesprochen. 

Warum ich denn hier fotografieren würde. Der Ton meines Gegenübers war gar nicht mal so freundlich, sondern äußerst fordernd und ich insistierte schnell darauf, dass ich Journalist sei. Ein Reflex, denn eigentlich ist das gar nicht nötig, handelte es sich doch hier um einen öffentlichen, barrierefreien Raum.

Ich werfe das dem guten Mann gar nicht vor, zeigt es doch nur, wie sensibel (und übervorsichtig) wir durch Facebook und Co geworden sind und somit auch den Tod der Straßenfotografie forcieren.

 

Doch kommen wir zum richtigen Kopfschüttelevent der Woche: Das war nämlich in der Tat das Gastspiel der Todesengel im überraschenderweise nicht komplett vollem Turock. Ich habe eigentlich für Death Angel nie was übrig gehabt, doch das war eine Abrissbirne erster Kajüte. Ein Headbanging-Parfoceritt der Extraklasse. Bilder habe ich auch mitgebracht. HIER gucken!  

 

Enttäuscht hat mich mein alter "Buddy" Frank Turner: Dessen neue CD ist derartig aufgeblasen, dass ich sie nur so semi finde. Die Idee, alle Songs noch einmal in einer Wandergitarrenfassung mitzuliefern hingegen, ist ziemlich geil und typisch Frank. Mir hätten diese Versionen gereicht, denn sie sind den Bandsongs in allen Belangen überlegen. Mein Review gibt es HIER! Und die neue Maiden-Single? Etwas bieder im Songwriting, Klasse-Lick im Pre-Chorus, zufriedenstellend, nicht bombig. Aber das ist deren erste Single nie. Abwarten. Up the Irons!

Erstaunlicher Fakt der Woche: Atreyu spielen in der Zeche Carl!

Ich hab mehrfach nachgeschaut, es sind DIE Atreyu, diese grandiose, mal richtig bekannte Band. Da wäre hingehen Pflicht, wäre... denn zeitgleich spielt Paradise Lost auf dem Turock Open Air. Was ein Ärgernis. Wer doch lieber zu Atreyu gehen will, HIER gibt es Paradise Lost-Fotos von 2014. 

So, jetzt muss ich los. Fußballbier für heute Abend kaufen, denn es geht schon wieder los. Der Ball rollt und die Erwähnung der Bundesliga an dieser Stelle ist eine famose Evolution vom Spiel als Girlie in "Life is strange" zum echten Mann, der das runde Leder liebt....

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Death Angel

PictureMehr Bay Area-Thrash geht gar nicht: Seit 1982 knüppeln Death Angel durch die Metalszene und haben sich auch durch ihre energiegeladenen Konzerte eine treue Fanbase erspielt. Mit Mark Osegueda und Rob Cavestany sind sogar noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Im etwas überraschend nicht proppevollem Turock gab die Band ein Abrisskommando erster Güte. Wir haben Fotos von:

DEATH ANGEL

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Death Angel knüppeln im Turock

PictureMehr Bay Area-Thrash geht gar nicht: Seit 1982 rumpeln Death Angel durch die Metalszene und haben sich auch durch ihre energiegeladenen Konzerte eine treue Fanbase erspielt. Gegründet unter dem Namen Dark Theory von den Jugendlichen Rob Cavestany, Dennis Peppa und dem nur neun Jahre alten Andy Galeon, begann die Band sich an die Klassiker der Metallegenden Judas Priest, Iron Maiden und Ozzy Osbourne heranzuwagen.

Schon bald änderten die Musiker ihren Namen in Death Angel. Zusammen mit Produzent Kirk Hammet wurde die Demoscheibe „Kill As One“ produziert.

Als Vorband von Bands wie Slayer und Megadeth begannen sich die Jungs als Death Angel einen Namen zu machen. Nachdem sich die Formation 1991 aufgelöst hatte, kam sie zehn Jahre später umso stärker zurück.

Mit Mark Osegueda (Foto) und Rob Cavestany sind sogar noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Am Dienstag, 11. August, wird die Formation das Essener Turock abreißen.

Mit im Gepäck haben Death Angel dann noch zwei weitere Knüppel: Kryptos und Corporal Shred werden ab 20 Uhr aus dem Sack gelassen, um es den Fans ordentlich zu besorgen. Tickets gibt es ab 21 Euro, an der Abendkasse 25. Tix gibt es HIER!

Fotos: Exodus / Dew Scented / Arcania

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"Blood in, Blood out" hieß es beim Gastspiel der Thrash-Legende Exodus im Essener Turock. Die Kalifornier um Sänger Steve „Zetro“ Souza machten dabei keine Gefangenen und hatten sich mit Dew Scented und Arcania gleich noch zwei weitere Abrisskommandos ins Boot geholt, um den Essenern ordentlich die Rübe wegzublasen. Mission gelungen. Wir waren dabei und haben Fotos von:

 

EXODUS

 

DEW SCENTED

 

ARCANIA 

 

All shots: © Janine Ulbrich (www.janinographie.de) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Fotos: Battle Beast / Solar Fragment

PictureDurch den Frauentausch am Mikro 2012 - Noora Louhimo stieß zur Band - haben die Finnen von Battle Beast noch einmal ordentlich zugelegt, was den Bekanntheitsgrad angeht. Zwar schwächelt die Formation gerade auf ihrem aktuellen Album (Review HIER), doch live haben Noora und ihre Jungs einige schicke Pfeile im Köcher, die sie auf die geneigte Powermetalgemeinde abfeuern. Im Essener Turock konnte man sich von der finnischen Metalgewalt und der Vorband Solar Fragment überzeugen. Wir haben Fotos von:

 

BATTLE BEAST

 

SOLAR FRAGMENT

 

Für alle Fotos gilt: Copyright by Kathrin Popanda für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Battle Beast im Turock

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Ist so kalt der Winter ... rottet man sich zusammen und spielt erwärmende Klänge. Das dachten sich 2008 die Finnen von Battle Beast und zogen los, um die Powermetalwelt zu erobern. 2010 gewann die Band, damals noch mit Gründungssängerin Nitte Valo, den Newcomerwettbewerb in Wacken, seitdem geht es bergauf. Ende 2011 unterschrieben Battle Beast einen Vertrag mit Nuclear Blast. Das Debütalbum "Steel" wurde 2011 über Hype-Records in Finnland veröffentlicht. 

Durch den Frauentausch am Mikro 2012 - Noora Louhimo stieß zur Band - hat das Beast noch einmal ordentlich zugelegt, was Bekanntheitsgrad angeht. Zwar schwächelt die Formation gerade auf ihrem aktuellen Album (Review HIER), doch live haben Noora und ihre Jungs einige schicke Pfeile im Köcher, die sie auf die geneigte Powermetalgemeinde abfeuern. Im Essener Turock kann man sich von der finnischen Metalgewalt überzeugen. Am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr starten Battle Beast den Feldzug, Tickets gibt es noch an der Abendkasse. 

Fotos: Prong

PictureDie Prong-Fans im gut zu drei Viertel gefüllten Essener Turock feierten ihre Band ordentlich ab, wenngleich nicht alles Gold war, was... ähm im Dunklen verborgen war. Die Band um Frontmann Tommy Victor bevorzugte eine spärlich bis nicht vorhandene Bühnenbeleuchtung, was naturgemäß nicht förderlich für eine gescheite Dokumentation eines Konzerts ist, aber auch nicht jedem Besucher gefallen konnte. Das Auge hört schließlich mit.

Vor allem Victors im Dauerfeedback befindliche Gitarre nervte zwischen den Songs erheblich. Wenn er Rückkopplungen als Kunstform ansieht, sollte der Gute mal besser ein paar alte Jimi Hendrix-CDs hören oder sich die exzellente "Arc" von Neil Young zu Gemüte führen. So war es nicht mehr als unkontrollierter Lärm, der sogar seine Ansagen unverständlich machte. Ansonsten gab es Prong-typisches: Pure Aggressionen mit Stagedivern ohne Ende, die oftmals äußerst brutal von den Roadies ins Publikum geschleudert wurden. 

 

Wir haben Bilder von:

 

PRONG

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Doc 'n' Roll - 01.05.15

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Boah, langes Wochenende! Jetzt bekommt Ihr den DocnRoll sogar schon an einem Feiertag zugestellt, frei Haus. Ist aber ja auch der Tag der Arbeit heute und da arbeite ich gerne für Euch als Zeilenschinder. Die Woche brachte neben dem höchst erfreulichen Aus der Bayern im DFB-Pokal am gleichen Tag das Gastspiel von Kyle Gass im Essener Turock. Kyle ist eine Hälfte von Tenacious D und hat mit seiner Band, KGB, ein richtig tolles Album in den Äther geworfen. Auch live konnte die Formation das Niveau bestätigen und ließen das Turock beben. Nur die Hollywoodartige Megaverspätung hätte Kyle sich mal besser gespart. Das kann Axl Rose deutlich besser. Fotos gibt es natürlich auch und zwar HIER!

Kyle-Gass-Band-145962

 

Apropos Turock: Ist Euch schon aufgefallen, dass da neuerdings ein SuperdupergroßesoriginalMotorhead-Bühnenutensil hängt? Turock-Chef Peter hat sich hier selbst übertroffen, das Ding ist so geil, dass man es eigentlich unbedingt selber haben will. Zum Klauen ist das Ding aber (zum Glück) zu groß, schwer und mächtig.

 

Peter, du bist ein Metalgott!

 

Hansi Kürsch ist für viele auch ein (kleiner) Metalgott und das Blind Guardian-Konzert (Fotos) war ja auch ganz knorke (selbst, wenn man die Band - wie ich - eher überbewertet finde), aber sein Werbeagenturchef-Hemd war dann eher wenig metallisch. Haben wir schon besser gesehen... nicht allerdings beim ostdeutschen Mikrofonkollegen von Heaven Shall burn. Auch bei Marcus Bischoff (links) denke ich - ohne die Musik zu hören - eher an Autoverkäufer denn an Metalgott. 

BlindGuardian-145892

 

Zu guter Letzt noch etwas aus der Kategorie "Klein und fein": Während die Bombastfestivals wie Rock im Revier und Wacken nicht jedermanns Sache sind, ist ein Metal-Musikantenstadl auf einer Halde etwas Besonderes und bietet dazu ein gutes Line-up. Die Rede ist vom Dong Open Air. Das geht vom 16. bis 18. Juli in seine 15. Runde.

Als Hauptact werden Carcass über die Bühne fegen, aber auch Gamma Ray, Fiddler's Green, Kissin' Dynamite und der Rest des bunten Treibens sollten die Halde mächtig erzittern lassen. Als Location ist "Mount Moshmore" ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Im vergangenen Jahr war es tropisch heiß, der Aufstieg zum Gipfel des Heavy Metal eine echte Herausforderung. Doch wie sagt man in Wacken? Come rain or shine...

 

Die Posse der Woche leistete sich Debauchery-Grunzkopf Thomas Gurrath, der einen absurden Rechtsstreit in Gang bringen wollte. Seine gar nicht mal so gute Zweitband Blood God (also er)  ist böse auf die irische Pagan Metal-Band Cruachan, weil deren aktuelles Album (welches seit vier Monaten bereits im Handel ist) "BLOOD FOR THE BLOOD GOD" den für den deutschen Markt geschützten Begriff "Blood God" enthält. Ex-Lehrer Gurrath drohte daraufhin mit Klage und ließ sich dann doch auf den Kompromiss ein, dass die noch vorhandenen Bestände der Scheibe weiterverkauft werden dürfen, danach aber zumindest in Deutschland Schluss ist. Eigentlich schade, denn ich hätte gerne einen Prozess gesehen und würde prognostizieren, dass Gurrath diesen haushoch verloren hätte. Lediglich die Tatsache, dass das Label von Cruachan ein deutsches ist, schafft hier eine gewisse Problematik (die sich aber sicherlich vor Gericht nicht wirklich ausgewirkt hätte). Wenn man seinen Bandnamen schützt, habe ich vollstes Verständnis, wenn man einee Band höflich verbietet, diesen ebenfalls als Bandnamen zu verwenden. Wer das allerdings auf Songtitel oder Albentitel ausweiten will, macht sich lächerlich. Zumal das mythologische Konzept des Blutgottes von Gurrath natürlich ebenfalls "geklaut" wurde (1). Zum Abschluss möchte ich einen kurzen Auszug eines Songtextes in Eure Äuglein reiben:

 

 

From their holes and caverns deep
Ten million Orc and Goblin feet
With hungry hearts and sharpened knives
They come to take your worthless lives

The Call To Arms:
"Blood for the Blood God!" 

 

Das stammt aus dem Sabbat-Song von 1987 (!) "Blood for the Bloodgod" und wurde als Flexidisc im Games Workshop Magazin "White Dwarf" beigelegt. Die Lyrics standen dazu im Heft und basieren auf das Games Workshop Rollenspiel "Warhammer" Eventuell schreibe ich den Jungs vom Games Workshop ja mal ... Wer jetzt trotzdem noch Bock auf Gegrunze und Gemetzel hat, darf sich natürlich gerne unsere Fotos von Debauchery anschauen. Hier entlang (aber bitte nur leise "Blood God" flüstern beim Angucken).

  

 

 

 

Keep on rocking 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Kyle Gass Band

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Auch ohne seinen kongenialen Partner Jack Black macht Kyle Gass eine gute Figur. Mit seiner Band rockte er das Turock in Essen durchaus formidabel, lediglich die elendige Verspätung hätten sich die Jungs sparen können.

Wir haben Fotos der:

 

KYLE GASS BAND

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Kyle gibt Gas im Turock

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Er ist der kleine dicke kongeniale Partner des ... äähm genauso kleinen und nur sehr weniger dicken Hollywood-Stars Jack Black: Kyle Gass ist vor allem im Zusammenspiel mit Black als Tenacious D ein Begriff (Fotos HIER), nun kommt der Gitarrist mit seiner anderen Band ins Essener Turock.

Nachdem seine vorherige Band "Trainwreck" sich aufgelöst hat, formierte der Schauspieler und Sänger mit KGB (Kyle Gass Band) ein formidables Quintett aus befreundeten Musikern.

Mit Mike Bray, John Konesky (der auch in Tenacious D involviert ist), Jason Keene und Tim Spier rockt Kyle Gas durch die Lande. Das könnte ihn etwas aus dem Schatten des überragenden Jack Black treten lassen, denn Kyle ist eben nicht nur der kleine dicke Partner von Black. Auch als Schauspieler ist Kyle Gass erfolgreich und hat eine Menge Rollen auf dem Kerbholz. So spielte er bereits bei Friends, Seinfeld, Two broke girls im TV, doch auch auf der großen Leinwand gibt es einige Gasattacken ("Born to be wild").

Am Dienstag, 28. April, um 20 Uhr wird KGB das Essener Turock durchschütteln. Tickets kosten 25 Euro und sind HIER erhältlich.

 

Fotos: Xandria / Aeverium

PictureEin dynamisches Duo gaben Xandria und Aeverium im Essener Turock ab. Da beide Bands auf sehr ähnlichen musikalischen Schienen unterwegs sind, kamen Freunde des symphonischen Gothicmetals voll auf ihre Kosten. Während Aeverium noch recht neu in der Szene sind, beweisen Xandria, warum sie sich seit 1994 oben halten können: Perfekte Kompositionen mit einer starken Stimme (seit 2013 singt Dianne van Giersbergen bei den Bielefeldern) sind ein Trumpf, den es so leicht nicht auszustechen gilt. Aeverium - ebenfalls aus Deutschland - machte ihre Sache im Vorprogramm moderner aber auch nicht wesentlich schlechter, so dass der Konzertabend im Turock einmal mehr ein gelungener war.

Wir haben Bilder von:

XANDRIA

 

AEVERIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: The Iron Maidens

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Auf ihrer ersten Deutschland-Tour brachten The Iron Maidens den Spirit der britischen Originale gekonnt auf die Bühne des Turock in Essen. Die Gruppe, die - nomen est omen - in Gänze aus Damen besteht feuerte Maiden-Kracher wie "The Trooper", "22 Acacia Avenue", "Wasted years", "Fear of the Dark" und natürlich "Number of the Beast" in den sehr sehr gut gefüllten Club. Ein Klasseabend mit toller Musik und spielfreudigen Mädels, die betonten, dass wie genial es ist, z der großen Iron Maiden-Familie zu gehören. Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Wie geschätzt die Band inzwischen wird, zeigt, dass Alice Cooper die Gitarristin Nita Strauss in seiner Tourband holte, so dass sie in Essen nicht dabei sein konnte.

 

Wir haben Fotos von:

THE IRON MAIDENS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Moonspell / Septicflesh

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Enorm voll für einen Montagabend war das Essener Turock beim Gastspiel des dynamischen Metal-Duos Moonspell und Septicflesh. Während Letztere mit ihrem melodischen Death Metal bereits für eine rundum teuflisch-düstere Wohlfühlatmosphäre bei den Fans sorgten, räumten Moonspell dann erwartungsgemäß richtig ab. Die Portugiesen um den charismatischen Sänger Fernando Ribeiro gaben beim Konzert ihrer Road to Extinction-Tour alles und hinterließen melancholisch-dunkle Seelen zu Wochenbeginn im Ruhrgebiet.

 

Wir haben Fotos von:

 

MOONSPELL

 

SEPTICFLESH 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.