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Mittwoch Juli 18, 2018
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97 items tagged "Turock"

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Fotos: Six Feet Under / Unbound

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Kein Backdrop, kaum Licht, über den "Gesang" kann man streiten, dennoch: Six Feet Under rocken das Turock famos. Ein Grund dafür sicher auch: Sie haben einen ganzen Haufen Coverversionen im Gepäck und Black Sabbath, Jimi, Hendrix, Maiden und AC/DC funktionieren einfach in jeglicher Variation.

Wir haben Fotos von:

 

SIX FEET UNDER

 

UNBOUND

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission!

Fotos: Subsignal / Black Space Riders / Dante

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Zu einer Weltraum Odyssee der anderen Art luden die Space Prog Rocker Subsignal im Essener Turock. Die Band, die 2007 von den (ehemaligen) Sieges-Even-Mitgliedern Markus Steffen und Arno Menses gegründet wurde, überzeugte mit mit einem Mix aus alten und neuen Lieder. Die Songs von ihrem vierten, jüngsten und wieder etwas metallischerem Album „The Beacons Of Somewhere Sometimes“ kamen dabei besonders gut an. Eröffnet wurde der Abend von den Metallern Dante aus Augsburg die ihr erst kürzlich veröffentlichtes Album „When we are beautiful“ mit im Gepäck hatten. Die Münsteraner Black Space Riders machten den Abend mit ihrem spacigem Siebziger-Jahre Sound komplett. Da alle drei Bands auf ähnlichen musikalischen Schienen unterwegs sind, kamen Freunde des des Prog Rock voll auf ihre Kosten.

 

Wir haben Fotos von:

 

BLACK SPACE RIDERS

 

SUBSIGNAL

 

DANTE

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Fotos: Marduk + Support

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Im Essener Turock wurde es teuflisch-düster beim Auftritt der Black Metaller Marduk. Die Band die 1990 im schwedischen Norrkörping gegründet wurde, ließen keinen Stein auf dem anderen. Ihr aktuelles Album „Frontschwein“, welches die Thematik des zweiten Weltkrieges aufgreift, erschien im Januar 2015 bei Century Media und markierte das 25-jährige Bandbestehen. Wenngleich der blasphemische, rohe Sound nicht jedermanns Geschmack sein mag, so war die Show dennoch überzeugend und die Black-Metal Fans feierten die Band um Gitarrist und Gründer Morgan Steinmeyer Håkansson ordentlich ab. Im Vorprogramm kamen die amerikanischen Death-Metaller Immolation und Origin sowie die griechischen Trash-Metaller Bio-Cancer ebenfalls gut an.

 

Wir haben Fotos von:

 

MARDUK

 

IMMOLATION

 

ORIGIN

 

BIO CANCER

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Fotos: Spiritual Beggars / Wolvespirit / Jesus Chrüsler Supercar

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Michael Amott ist ein echter Tausendsassa: Als Gitarrist von Arch Enemy ist der Schwede bekannt geworden, doch dazu zockt der 45-Jährige auch noch bei Carnage sowie den Spiritual Beggars und war bei Carcass an den sechs Saiten tätig. Interessanterweise gab es die Spiritual Beggars schon vor Arch Enemy und mit genau dieser Stoner-Metal-Combo kam Amott (mit Sharlee D'Angelo ist auch der Arch Enemy-Bassist an Bord) ins Essener Turock. Im Gepäck hatte die Band ihr starkes neues Album "Sunrise To Sundown”. Nicht minder überzeugend geriet dann der Gig, da die Beggars auch eine Menge ihres alten Songmaterials spielten. Wenn eine Band mit einem Song wie "Left Brain Ambassadors" (vom grandiosen "Ad Astra"-Album) eine Show beginnen kann, geht einfach nix schief. Vorprogramm werkeln WolveSpirit und als Opener Jesus Chrüsler Supercar und kamen dabei bestens an.

 

Wir haben Fotos von:

 

SPIRITUAL BEGGARS

 

WOLVESPIRIT

 

JESUS CHRÜSLER SUPERCAR

 

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Doc 'n' Roll - 01.04.16

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April, April: Axl Rose singt bei AC/DC. WTF? Kein Scherz? Es scheint sicht tatsächlich zu bewahrheiten. Was ein Kack. Ich würde mir das nicht anschauen als AC/DC-Fan. Aber muss ja jeder selber wissen, wofür er seine Knete aus dem Fenster wirft. Wer noch mal die richtigen AC/DC (na gut, ohne Malcom Young) sehen will, kann dies HIER tun.

 

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Apropos 1. April: Diese Kolumne wird kurz. Warum? Weil ich heute Geburtstag habe und das ist kein Scherz. Da schreib ich mir doch nicht die Finger wund, sondern esse Kuchen und trinken Pina Colada oder son Quatsch. Warum? Weil ich es kann, bähh. 

Trotzdem will ich Euch nicht ins Wochenende entlassen ohne zu sagen, dass ich Euch alle... ähmm?  What? Na, Ihr wisst schon. Dass ich Euch alle für bekloppt halte, deshalb lest Ihr ja so gerne meinen Frei-Tag. Bekloppt und bekloppt gesellt sich gern.

 

Apropos bekloppt: Udo Dirkschneider kann es nicht lassen. Dieses Mal sollte es aber wirklich das letzte Mal sein: Der ehemalige Accept-Schreihals spielte in der restlos ausverkauften Bochumer Zeche einen Abend lang ausschließlich Knaller seiner Ex-Band. Das hätte er besser sein lassen, denn wer die aktuelle Accept-Besetzung mit Sänger Mark Tornillo kürzlich einmal hat zocken sehen, muss einfach feststellen, dass Dirkschneider zwar der originale Shouter der Metallegende ist, stimmlich aber komplett gegen Tornillo abstinkt. So auch an diesem Abend. Udo singt Accept? Kult hin oder her, das muss man nicht mehr haben. Bilder gibt es trotzdem, obwohl die Lichtshow eine absolute Katastrophe war. Guckt mal HIER!

Morgen feier ich nicht mehr, da ruft die Kamera und das Turock. Die Spiritual Beggars drehen da die Knöppkes ihrer Verstärker auf 11. Das muss man sehen, die Band um die beiden Arch Enemies Sharlee D'Angelo und Michael Amott ist eine echte Granate.

In den letzten Wochen habe ich hier immer einmal wieder auf mein 366-Tage (Schaltjahr!)-Fotoprojekt hingewiesen. Das geht jetzt in den vierten Monat und bisher halte ich es wirklich gut durch. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen).

 

Wisst Ihr eigentlich, dass ich seit dem Erscheinen von Fallout 4 240 (!) Stunden dieses Game gezockt habe? Nein, ich bin nicht süchtig. Das neue Add-on (HIER) macht es aber auch nicht besser. Ich muss jetzt aber gehen, denn da gilt es noch so einen Stuhl für eine alte Drogensüchtige in Sanctuary zu bauen. Das versteht Ihr doch, oder? Na dann mal los und bis nächsten Freitag

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Spiritual Beggars im Turock

PictureMichael Amott (Foto) ist ein echter Tausendsassa: Als Gitarrist von Arch Enemy ist der Schwede bekannt geworden, doch dazu zockt der 45-Jährige auch noch bei Carnage sowie den Spiritual Beggars und war bei Carcass an den sechs Saiten tätig. Interessanterweise gab es die Spiritual Beggars schon vor Arch Enemy und mit genau dieser Stoner-Metal-Combo kommt Amott (mit Sharlee D'Angelo ist auch der Arch Enemy-Bassist an Bord) am Samstag, 2. April, ins Essener Turock. Im Gepäck hat die Band ihr starkes neues Album "Sunrise To Sundown”. Tickets für die grandiosen Stoner kosten gerade einmal 18 Euro im Vorverkauf. Im Vorprogramm werkeln WolveSpirit und als Opener Jesus Chrüsler Supercar. Einlass ist um 18.30 Uhr, Beginn schon um 19 Uhr. Tickets gibt es HIER!

 

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Fotos: Ohrenfeindt/ Hellectrokuters

PictureFeinster Rotzrock im AC/DC-Style aus St. Pauli brachten Ohrenfeindt ins Essener Turock, das nach anfänglich schwachem Besuch dann zum Hauptact doch noch recht voll wurde. Schade, denn die Franzosen Hellectrokuters hatten durchaus eine gute Show im Gepäck.

 

Wir haben Fotos von:

 

OHRENFEINDT

 

HELLECTROKUTERS

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson.

Vollgasroggenrohl im Turock

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Ohrendfeindt - das ist ein Trio Infernal vom Hamburger Kiez. "Vollgasroggenrohl" nennen sie ihre Musik und irgendwo zwischen Kiez-Romantik und AC/DC platziert sich die Band, die inzwischen schon sechs Studioalben eingezimmert hat. Die Zutaten sind dabei so altbewährt wie einfach gelungen: drei, maximal vier Akkorde, eine fette Rhythmussektion, rotzige Gitarren und einen gut abgehangenen, trockenen Sound - fertig ist ein saucooler Sound. Live kann man sich die Band ebenfalls geben: Am Samstag, 12. März, spielt Ohrendfeind mit Support (Hellectrokuters) im Essener Turock. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist bereits um 19 Uhr. Die Tickets kosten 19 Euro im Vorverkauf und  23 europäische Taler werden an der Abendkasse fällig.

Wer direkt im Leopardenhemd kommt, freut sich dazu sicher über die anschließende Glam+Rock Ladies Night im Turock: Glamrock, Hardrock, Sleaze- und Hairmetal, 70s, 80s und 90s Classics mit DJane Kris vollenden den Vollgasroggenrohl-Abend. 

Fotos: John Diva & The Rockets Of Love

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Im Essener Turock rockten die Kalifornier John Diva & The Rockets Of Love mit ihrer mitreißenden Show das Publikum. Mit Songs wie "Rock you like a hurricane" und "Why can't this be love?" überzeugte die Band um Sonnyboy John Diva auf ganzer Linie. Ein Klasseabend mit jeder Menge Glitzer, Glamour und Rock n Roll.

 

Wir haben Bilder von:

JOHN DIVA & THE ROCKETS OF LOVE

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permisson.

Fotos: Primal Fear / Brainstorm

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Rappelvoll war es im Essener Turock, als Primal Fear mit Brainstorm und den fabulösen Kanadiern von Striker zum Kopfschütteln aufspielten. 

 

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PRIMAL FEAR

 

BRAINSTORM

 

STRIKER

 

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Fotos: Jaya The Cat / Macsat

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Die völlig durchgeknallten Wahl-Amsterdamer Jaya The Cat drehten das restlos ausverkaufte Essener Turock einmal komplett auf links. Bierduschen, Pogotanz, Stagediver und Crowdsurfer - hier gab es einmal alles. Die Band, die ihren Stil selbst sehr passend als Drunk Reggae bezeichnet, stellte an diesem Abend auch Songs ihres kommenden Albums  vor. Das Publikum nahm diese durchaus wohlwollend an, die große Stimmung kam aber dann doch bei älteren Liedern wie "Hello Hangover" auf. Im Vorprogramm zeigten die Ska-Punker vom Macsat aus Ascheberg, dass sie wie die Faust aufs Auge zu Jaya The Cat passten.

 

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JAYA THE CAT

 

MACSAT

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson

Fotos: Tribulation / Grave Pleasures / Vampire

PictureEin dynamisches und durchaus gemischtes Trio trat im Essener Turock an, um dem gut besuchten Auditorium ein Menü aus Death, Thrash und Gothic-Klänge zu kredenzen. Während die Finnen von Grave Pleasures (Ex-Beastmilk) durchweg mitreißende Hymnen feilboten, setzten Vampire und Tribulation (Foto) auf ruppigere Töne, die dem geneigten Mattenschwinger die Schuppen von der Birne fegten. Die Fans im Turock wussten den limitierten Death Metal der Hauptband durchaus zu schätzen wussten, die RocknRoll Reporter hingegen langweilten sich zu Tode. Böse geht anders. Grave Pleasures hätten Mainact sein sollen. Punkt!

 

Wir haben Fotos von:

TRIBULATION

GRAVE PLEASURES

VAMPIRE

 

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Fotos: Threshold / Spheric Universe Experience

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Auf Ihrer "The journey continues"-Tour hinterlegten die Progrocker von Threshold auch im Essener Turock ein überragendes Dokument ihrer außergewöhnlichen Live-Künste. Während die Briten aus der Konserve manchmal etwas unterkühlt ihre progressiven Klänge darbieten, zeigen sie livehaftig, wie mitreißend Damian Wilson und Co auf der Bühne sind. Keyboarder Richard West glänzte übrigens durch Abwesenheit. "Er ist nicht tot, er hat nur eine Grippe", scherzte Frontman Wilson, der mitten im Konzert wie ein Irrer durch die Zuschauer raste und die Treppen des Turock erklomm. Stark.

In Essen waren mit Spheric Universe Experience und Damnation Angels noch zweite weitere Bands an Bord.

 

WIr haben Fotos von:

 

Threshold


Spheric Universe Experience

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson

Fotos: Black Star Riders / The Weyers

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Brutal stark wie immer spielten die Black Star Riders in Essen auf. Überraschenderweise war das Turock nicht ganz ausverkauft. Dennoch präsentierte sich die Band um Sänger Ricky Warwick in gewohnt starker Spiellaune. Klar, dass die Fans restlos begeistert waren. Im Vorprogramm sorgte die schweizer Band The Weyers für ein gelungenes Warm-up.

 

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BLACK STAR RIDERS

THE WEYERS

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Avatarium / The Vintage Caravan

PictureAvatarium, das "Baby" von Canldemass-Doomster Leif Edling (der weiterhin aus Gesundheitsgründen aufs Touren verzichten muss und durch Tiamat-Tieftöner Anders Iwers exzellent ersetzt wird) hat mit der zweiten CD "The girl with the raven mask" genau da weitergemacht, wo der famose Erstling aufgehört. Sängerin Jennie-Ann Smith beeindruckt live mittlerweile noch mehr als noch vor Jahresfrist in der Weststadthalle. Im Essener Turock gab die Band ein ausgezeichnet Konzert, in dessen Vorprogramm "The Vintage Caravan" die 70er aufleben ließen und "Honeymoon Disease" mehr als charmant die Location beben lassen konnte.

 

Wir haben Fotos von:

 

AVATARIUM

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

HONEYMOON DISEASE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission

Fotos: Randy Hansen

PictureMehr Hendrix geht erst wieder, wenn Jimi erneut unter den Lebenden weilen sollte: Randy Hansen spielt schon seit den frühen 1980ern mit den Original-Musikern der Jimi Hendrix Experience (bis zum Tode von Noel Redding und Mitch Mitchell) und mit Buddy Miles, dem 2008 verstorbenen Schlagzeuger von Hendrix´ Band of Gypsys, zusammen, und huldigt dem Gitarrengenie auf seine ganz eigene Weise. Ob Saitenzupfen mit den Zähnen oder hinter dem Kopf solieren - Hansen hat alle Hendrix-Tricks drauf. Das bewies der 60-Jährige auch im Essener Turock, wo er satte 39 Songs auf der Setlist hatte. Mehr Hendrix geht nicht...

 

Wir haben Fotos von:

 

RANDY HANSEN

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Screamer / Night / Odcult

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Ein leckerer Schwedenhappen heuerte am Samstagabend im Essener Turock an, doch leider scheint große Metal-Angebot im Pott an diesem Abend (Annihilator in Bochum  z.B.) Screamer (Foto oben), Night und Odcult im Weg gestanden zu haben. Viel zu leer war das Turock für eine so schweißtreibende Angelegenheit, bei denen alle drei Formationen trotz der kleinen Besucherschar alles gaben und so auf vollster Linie überzeugen konnten.

Wir haben Fotos von:

 

SCREAMER

 

ODCULT

 

NIGHT

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Vanderbuyst & Support

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Die Niederländer von Vanderbuyst haben ihren Abschied angekündigt, nicht aber ohne vorher noch ausführlich ihre letzte (?) CD vorzustellen. Im Essener Turock hatten die Classic-Rocker ein formidables Supportprogramm an Bord. 

 

Wir haben Fotos von:

 

VANDERBUYST

 

DIABLO BLVD

 

BLIKSEM

 

DEATH ALLEY

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without permission

Fotos: Tito & Tarantula

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Eine Stunde nach ausgeschriebenem Konzertbeginn betraten Tito & Tarantula die Bühne im ziemlich vollen Turock in Essen. Die Band um Tito Larriva, die ihre Popularität vornehmlich einem Tarantino/Rodriguez-Film zu verdanken hat (From Dusk till dawn) und ansonsten ein nettes chilliges Tex-Mex-Menü liefert, zeigte sich recht statisch in ihrer Bühnenperformance, schaffte es aber immer wieder das Auditorium zum gemächlichen Schwoofen zu animieren. Hier gibt es einige Fotos von:

 

Tito & Tarantula

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Doc 'n' Roll - 28.08.15

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Aloha, das war's mit der Open-Air-Saison. Am Sonntag ballert noch mal der Lorenz und dann kommen wir voraussichtlich nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Musikalisch habe ich mit dem Sommer auch abgeschlossen: Das Turock Open Air bot am vergangenen Wochenende den krönenden Abschluss.

Wie immer haben die Jungs vom Turock um Chef Peter einen formidablen Job gemacht, die Bands und eben der Wettergott haben das ganze Ding dann rund gemacht. Irritiert hat mich beim Auftritt von Black Messiah die engmaschige "Kamerakontroll". Die Jungs hatten an 

Picturejedem möglichen und unmöglichen Ort (an Teddys Gitarre zum Beispiel) GoPros aufgestellt, so dass ich beim Rumspringen und Fotografieren auf der Bühne einem kleinen Verfolgungswahn erlegen war. Man will der Band ja nicht die Aufnahmen versauen, aber ab und zu stand ich garantiert frontal vor einer dieser Dinger und habe debil gegrinst oder meinerseits den Auslöser betätigt. 

Apropos auf der Bühne: Wenn man da mal rauf darf als Fotograf, ist es häufig ein zweischneidiges Schwert. Zumindest für mich.

Einerseits sehe ich mich wirklich nur als "Dienstleister" und finde es affig, wenn man überpräsent da rumhüpft (wer will den Fotografen sehen? Niemand).

Zudem ist die Bühne nicht immer ein guter Ort für gute Fotos. Publikumsmasse kann man sehr gut von oben fotografieren, auch den Drummer von der Seite. Um aber heißen Scheiß von den übrigen Musikern zu bekommen, müsste man sich oft aufdringlich postieren. Mir ist das in den meisten Fällen zu doof, es sei denn die Band wünscht es ausdrücklich so.

Bis auf wenige Bilder bin ich am Ende eines Tages meistens ernüchtert vom fotografischen Wert der On-Stage-Präsenz. Ernüchtert bin ich nicht von meinem Fischauge.

Nein, ich meine nicht die tiefblauen Glubscher mitten im Gesicht, sondern das weitwinkligste Objektiv aller Objektive. Vor allem Publikumsfotos sind damit oft ausgezeichnet.

Beim Turock hatte ich Zeit und Lust damit rumzuspielen. Ein Foto seht Ihr in diesem Beitrag. Alle anderen vom Festival gibt es HIER! Besonders gefreut haben mich zahlreiche warme Worte von Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne. "Du bist doch Doc Rock, oder?" "Ähhh, ja, nicht hauen bitte?!" Nein, die waren alle freundlich, viele lasen meine Kolumne jeden Freitag und haben die gelobt. Das geht runter wie Ölu (estnisch für Bier). Und so mancher kam auch an und schmetterte mir ein "Ich bin der, der immer deine Beiträge liked" entgegen. Zum Glück sind das dann doch ein paar mehr als "nur" einer. Gefreut hat es mich aber dennoch.

Jetzt gönne ich mir erst einmal eine kurze Konzertpause und lass meine Pferdchen laufen. Und Ihr? Ihr geht man schön nächsten Freitag zu Vanderbuyst, Diablo Blvd, Bliksem und Death Alley (wieder im Turock). Dolles Package. Was sonst so gespielt wird, verrät unser überaus prall gefüllter Gig-Guide (HIER!).

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock