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Samstag April 21, 2018
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91 items tagged "Turock"

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Fotos: Ohrenfeindt/ Hellectrokuters

PictureFeinster Rotzrock im AC/DC-Style aus St. Pauli brachten Ohrenfeindt ins Essener Turock, das nach anfänglich schwachem Besuch dann zum Hauptact doch noch recht voll wurde. Schade, denn die Franzosen Hellectrokuters hatten durchaus eine gute Show im Gepäck.

 

Wir haben Fotos von:

 

OHRENFEINDT

 

HELLECTROKUTERS

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson.

Vollgasroggenrohl im Turock

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Ohrendfeindt - das ist ein Trio Infernal vom Hamburger Kiez. "Vollgasroggenrohl" nennen sie ihre Musik und irgendwo zwischen Kiez-Romantik und AC/DC platziert sich die Band, die inzwischen schon sechs Studioalben eingezimmert hat. Die Zutaten sind dabei so altbewährt wie einfach gelungen: drei, maximal vier Akkorde, eine fette Rhythmussektion, rotzige Gitarren und einen gut abgehangenen, trockenen Sound - fertig ist ein saucooler Sound. Live kann man sich die Band ebenfalls geben: Am Samstag, 12. März, spielt Ohrendfeind mit Support (Hellectrokuters) im Essener Turock. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist bereits um 19 Uhr. Die Tickets kosten 19 Euro im Vorverkauf und  23 europäische Taler werden an der Abendkasse fällig.

Wer direkt im Leopardenhemd kommt, freut sich dazu sicher über die anschließende Glam+Rock Ladies Night im Turock: Glamrock, Hardrock, Sleaze- und Hairmetal, 70s, 80s und 90s Classics mit DJane Kris vollenden den Vollgasroggenrohl-Abend. 

Fotos: John Diva & The Rockets Of Love

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Im Essener Turock rockten die Kalifornier John Diva & The Rockets Of Love mit ihrer mitreißenden Show das Publikum. Mit Songs wie "Rock you like a hurricane" und "Why can't this be love?" überzeugte die Band um Sonnyboy John Diva auf ganzer Linie. Ein Klasseabend mit jeder Menge Glitzer, Glamour und Rock n Roll.

 

Wir haben Bilder von:

JOHN DIVA & THE ROCKETS OF LOVE

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permisson.

Fotos: Primal Fear / Brainstorm

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Rappelvoll war es im Essener Turock, als Primal Fear mit Brainstorm und den fabulösen Kanadiern von Striker zum Kopfschütteln aufspielten. 

 

Wir haben Bilder von:

 

PRIMAL FEAR

 

BRAINSTORM

 

STRIKER

 

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Fotos: Jaya The Cat / Macsat

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Die völlig durchgeknallten Wahl-Amsterdamer Jaya The Cat drehten das restlos ausverkaufte Essener Turock einmal komplett auf links. Bierduschen, Pogotanz, Stagediver und Crowdsurfer - hier gab es einmal alles. Die Band, die ihren Stil selbst sehr passend als Drunk Reggae bezeichnet, stellte an diesem Abend auch Songs ihres kommenden Albums  vor. Das Publikum nahm diese durchaus wohlwollend an, die große Stimmung kam aber dann doch bei älteren Liedern wie "Hello Hangover" auf. Im Vorprogramm zeigten die Ska-Punker vom Macsat aus Ascheberg, dass sie wie die Faust aufs Auge zu Jaya The Cat passten.

 

Wir haben Fotos von:

JAYA THE CAT

 

MACSAT

 

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Fotos: Tribulation / Grave Pleasures / Vampire

PictureEin dynamisches und durchaus gemischtes Trio trat im Essener Turock an, um dem gut besuchten Auditorium ein Menü aus Death, Thrash und Gothic-Klänge zu kredenzen. Während die Finnen von Grave Pleasures (Ex-Beastmilk) durchweg mitreißende Hymnen feilboten, setzten Vampire und Tribulation (Foto) auf ruppigere Töne, die dem geneigten Mattenschwinger die Schuppen von der Birne fegten. Die Fans im Turock wussten den limitierten Death Metal der Hauptband durchaus zu schätzen wussten, die RocknRoll Reporter hingegen langweilten sich zu Tode. Böse geht anders. Grave Pleasures hätten Mainact sein sollen. Punkt!

 

Wir haben Fotos von:

TRIBULATION

GRAVE PLEASURES

VAMPIRE

 

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Fotos: Threshold / Spheric Universe Experience

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Auf Ihrer "The journey continues"-Tour hinterlegten die Progrocker von Threshold auch im Essener Turock ein überragendes Dokument ihrer außergewöhnlichen Live-Künste. Während die Briten aus der Konserve manchmal etwas unterkühlt ihre progressiven Klänge darbieten, zeigen sie livehaftig, wie mitreißend Damian Wilson und Co auf der Bühne sind. Keyboarder Richard West glänzte übrigens durch Abwesenheit. "Er ist nicht tot, er hat nur eine Grippe", scherzte Frontman Wilson, der mitten im Konzert wie ein Irrer durch die Zuschauer raste und die Treppen des Turock erklomm. Stark.

In Essen waren mit Spheric Universe Experience und Damnation Angels noch zweite weitere Bands an Bord.

 

WIr haben Fotos von:

 

Threshold


Spheric Universe Experience

 

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Fotos: Black Star Riders / The Weyers

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Brutal stark wie immer spielten die Black Star Riders in Essen auf. Überraschenderweise war das Turock nicht ganz ausverkauft. Dennoch präsentierte sich die Band um Sänger Ricky Warwick in gewohnt starker Spiellaune. Klar, dass die Fans restlos begeistert waren. Im Vorprogramm sorgte die schweizer Band The Weyers für ein gelungenes Warm-up.

 

Wir haben Fotos von:

BLACK STAR RIDERS

THE WEYERS

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Avatarium / The Vintage Caravan

PictureAvatarium, das "Baby" von Canldemass-Doomster Leif Edling (der weiterhin aus Gesundheitsgründen aufs Touren verzichten muss und durch Tiamat-Tieftöner Anders Iwers exzellent ersetzt wird) hat mit der zweiten CD "The girl with the raven mask" genau da weitergemacht, wo der famose Erstling aufgehört. Sängerin Jennie-Ann Smith beeindruckt live mittlerweile noch mehr als noch vor Jahresfrist in der Weststadthalle. Im Essener Turock gab die Band ein ausgezeichnet Konzert, in dessen Vorprogramm "The Vintage Caravan" die 70er aufleben ließen und "Honeymoon Disease" mehr als charmant die Location beben lassen konnte.

 

Wir haben Fotos von:

 

AVATARIUM

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

HONEYMOON DISEASE

 

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Fotos: Randy Hansen

PictureMehr Hendrix geht erst wieder, wenn Jimi erneut unter den Lebenden weilen sollte: Randy Hansen spielt schon seit den frühen 1980ern mit den Original-Musikern der Jimi Hendrix Experience (bis zum Tode von Noel Redding und Mitch Mitchell) und mit Buddy Miles, dem 2008 verstorbenen Schlagzeuger von Hendrix´ Band of Gypsys, zusammen, und huldigt dem Gitarrengenie auf seine ganz eigene Weise. Ob Saitenzupfen mit den Zähnen oder hinter dem Kopf solieren - Hansen hat alle Hendrix-Tricks drauf. Das bewies der 60-Jährige auch im Essener Turock, wo er satte 39 Songs auf der Setlist hatte. Mehr Hendrix geht nicht...

 

Wir haben Fotos von:

 

RANDY HANSEN

 

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Fotos: Screamer / Night / Odcult

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Ein leckerer Schwedenhappen heuerte am Samstagabend im Essener Turock an, doch leider scheint große Metal-Angebot im Pott an diesem Abend (Annihilator in Bochum  z.B.) Screamer (Foto oben), Night und Odcult im Weg gestanden zu haben. Viel zu leer war das Turock für eine so schweißtreibende Angelegenheit, bei denen alle drei Formationen trotz der kleinen Besucherschar alles gaben und so auf vollster Linie überzeugen konnten.

Wir haben Fotos von:

 

SCREAMER

 

ODCULT

 

NIGHT

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Vanderbuyst & Support

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Die Niederländer von Vanderbuyst haben ihren Abschied angekündigt, nicht aber ohne vorher noch ausführlich ihre letzte (?) CD vorzustellen. Im Essener Turock hatten die Classic-Rocker ein formidables Supportprogramm an Bord. 

 

Wir haben Fotos von:

 

VANDERBUYST

 

DIABLO BLVD

 

BLIKSEM

 

DEATH ALLEY

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without permission

Fotos: Tito & Tarantula

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Eine Stunde nach ausgeschriebenem Konzertbeginn betraten Tito & Tarantula die Bühne im ziemlich vollen Turock in Essen. Die Band um Tito Larriva, die ihre Popularität vornehmlich einem Tarantino/Rodriguez-Film zu verdanken hat (From Dusk till dawn) und ansonsten ein nettes chilliges Tex-Mex-Menü liefert, zeigte sich recht statisch in ihrer Bühnenperformance, schaffte es aber immer wieder das Auditorium zum gemächlichen Schwoofen zu animieren. Hier gibt es einige Fotos von:

 

Tito & Tarantula

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Doc 'n' Roll - 28.08.15

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Aloha, das war's mit der Open-Air-Saison. Am Sonntag ballert noch mal der Lorenz und dann kommen wir voraussichtlich nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Musikalisch habe ich mit dem Sommer auch abgeschlossen: Das Turock Open Air bot am vergangenen Wochenende den krönenden Abschluss.

Wie immer haben die Jungs vom Turock um Chef Peter einen formidablen Job gemacht, die Bands und eben der Wettergott haben das ganze Ding dann rund gemacht. Irritiert hat mich beim Auftritt von Black Messiah die engmaschige "Kamerakontroll". Die Jungs hatten an 

Picturejedem möglichen und unmöglichen Ort (an Teddys Gitarre zum Beispiel) GoPros aufgestellt, so dass ich beim Rumspringen und Fotografieren auf der Bühne einem kleinen Verfolgungswahn erlegen war. Man will der Band ja nicht die Aufnahmen versauen, aber ab und zu stand ich garantiert frontal vor einer dieser Dinger und habe debil gegrinst oder meinerseits den Auslöser betätigt. 

Apropos auf der Bühne: Wenn man da mal rauf darf als Fotograf, ist es häufig ein zweischneidiges Schwert. Zumindest für mich.

Einerseits sehe ich mich wirklich nur als "Dienstleister" und finde es affig, wenn man überpräsent da rumhüpft (wer will den Fotografen sehen? Niemand).

Zudem ist die Bühne nicht immer ein guter Ort für gute Fotos. Publikumsmasse kann man sehr gut von oben fotografieren, auch den Drummer von der Seite. Um aber heißen Scheiß von den übrigen Musikern zu bekommen, müsste man sich oft aufdringlich postieren. Mir ist das in den meisten Fällen zu doof, es sei denn die Band wünscht es ausdrücklich so.

Bis auf wenige Bilder bin ich am Ende eines Tages meistens ernüchtert vom fotografischen Wert der On-Stage-Präsenz. Ernüchtert bin ich nicht von meinem Fischauge.

Nein, ich meine nicht die tiefblauen Glubscher mitten im Gesicht, sondern das weitwinkligste Objektiv aller Objektive. Vor allem Publikumsfotos sind damit oft ausgezeichnet.

Beim Turock hatte ich Zeit und Lust damit rumzuspielen. Ein Foto seht Ihr in diesem Beitrag. Alle anderen vom Festival gibt es HIER! Besonders gefreut haben mich zahlreiche warme Worte von Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne. "Du bist doch Doc Rock, oder?" "Ähhh, ja, nicht hauen bitte?!" Nein, die waren alle freundlich, viele lasen meine Kolumne jeden Freitag und haben die gelobt. Das geht runter wie Ölu (estnisch für Bier). Und so mancher kam auch an und schmetterte mir ein "Ich bin der, der immer deine Beiträge liked" entgegen. Zum Glück sind das dann doch ein paar mehr als "nur" einer. Gefreut hat es mich aber dennoch.

Jetzt gönne ich mir erst einmal eine kurze Konzertpause und lass meine Pferdchen laufen. Und Ihr? Ihr geht man schön nächsten Freitag zu Vanderbuyst, Diablo Blvd, Bliksem und Death Alley (wieder im Turock). Dolles Package. Was sonst so gespielt wird, verrät unser überaus prall gefüllter Gig-Guide (HIER!).

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Turock Open Air 2015

11222943 966573303362913 1920675464179997411 nDer Essener Norden ist Rockland: Die Stadt kann sich mehr als glücklich schätzen, dass dort eine pulsierende Musikszene zu finden ist.Mit dem Turock Open Air findet ein "Umsonst & Draußen"-Festival statt, das sich gewaschen hat. Ein Spitzen-Line-up über drei satte Tag lässt das seichte Gedudel der Essen Original-Bühnen im oberen Bereich der City vergessen. Wir haben Fotos von (werden laufend ergänzt):

 

SEPULTURA

DRITTE WAHL

 

THE IDIOTS

 

PERZONAL WAR

 

DEUS INVERSUS

 

PARADISE LOST

 

DESERTED FEAR

 

BLACK MESSIAH

 

DARKNESS

 

LOCH VOSTOK

 

DUST BOLTT

 

PERSEFONE

 

INSANITY ALERT

 

ONE HOUR HELL

 

MOTORJESUS

 

ZODIAC

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

GLORYFUL

 

WOLVESPIRIT

 

IZEGRIM

 

NAILED TO OBSCURITY

 

FANS UND CO

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

 

 

Doc 'n' Roll - 21.08.15

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Moin moin,

was waren wir sauer auf den Kollegen zu Wochenbeginn. Unser Superteam „Allstars“ spielt bei einem Bundesliga-Tippspiel mit. Während nahezu alle gut bis ordentlich getippt haben, fiel beim Ergebnisvergleich Kollege X (Name der Redaktion bestens bekannt) mit satten 0 Punkten auf. Dabei hatte ich als Teamchef vorher noch gepredigt, dass sich ja keiner einfallen lassen sollte, seine Tippabgabe zu vertrödeln. Mit virtuellen Mistgabeln bewaffnet zog das Tippervolk nun rüber ins Büro des Vergesslichen, um ihm ein für allemal einzubläuen, dass er auf keinen Fall gar nicht tippen dürfe! Und dann tut er noch so ahnungslos. Er hätte doch getippt, das wüsste er ganz genau: 0:0 zwischen Bayern und dem HSV etwa. Ihr ahnt es  es: Er hat tatsächlich mitgespielt - und alle neun Partien falsch beurteilt. Nun sind wir nicht mehr sauer auf ihn und er bekommt einen Tipp-Betreuer an seine Seite gestellt. Bedürftigen soll man schließlich immer helfen.

Apropos (hier eine Überleitung Eurer Wahl einsetzen): Ich bin immer noch im "Life is strange"-Fieber. Ihr erinnert Euch? Ich habe das kleine, feine Game schon einmal empfohlen. Da ich nun vier Episoden durchgespielt habe und sehnsüchtig auf Folge fünf warte, habe ich vor lauter Entzug zu einem meiner eher experimentelleren Songs ein kleines Video gebastelt. Wer Bock hat, schaut es sich unten an. Lasst Euch nicht von der etwas altbackenen Grafik blenden, das Spiel ist charmant as fuck. Vorsicht, wer es spielen will: Es wird leicht gespoilert. 

Mit einer guten Freundin streite ich ich mich übrigens seit Wochen darüber, dass anderen beim Spielen zuschauen (Let's play etc) Ausdruck für die Verfaulung der Generationen ist. Sie sieht das ganz anders, ja gar eine neue Kunstform. Wenn man keine Kohle hat, ein Spiel zu kaufen oder (einfach keine Lust), find ich es prinzipiell in Ordnung, so teilhaben zu wollen. Der Entwickler hat davon natürlich gar nix - monetär gesehen. Irgendwie ist das also auch eine Art der Raubkopiererei. Wie seht Ihr das? Ich teste ab heute einmal die Kommentarfunktion unter dem Doc 'n' Roll (die ich vor Monaten schon einmal wieder abschalten musste wg. extremer Spammerei).

 

Kommen wir zur Musik: Die spielt heute in Essen! Das Turock Open Air ist der Pflichttermin des Wochenendes mit Bands wie Paradise Lost, Motorjesus oder Seppel Ultra. Ich freue mich auf die Polen von Loch Vostock. Noch nie gesehen, aber oft die (gekauften) CDs gehört. Also Leute, nix wie hin!

 

So long, rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsonst und laut: Turock Open Air

11855706 964815710205339 4474066815496479391 nDer Essener Norden ist Rockland: Die Stadt kann sich mehr als glücklich schätzen, dass dort eine pulsierende Musikszene zu finden ist. Jetzt (21.-23.8.15) steht mit dem Turock Open Air ein "Umsonst & Draußen"-Festival vor der Tür, das sich gewaschen hat. Ein Spitzen-Line-up über drei satte Tag lässt das seichte Gedudel der Essen Original-Bühnen im oberen Bereich der City vergessen. Schon der Freitag hat es in sich: Sepultura (rechts, 2.v.o.) stehen nicht in dem Ruf, Gefangene zu machen und sind dementsprechend ein mehr als würdiger Headliner zum Auftakt, doch auch die deutschen Punklegenden von "Dritte Wahl" oder "The Idiots" gelten als profunde Abrissbirnen. Über alle drei Tage ist die Besetzungsliste hochkarätig: So ist niemand anderes als Paradise Lost (oben links) das düstere Knallbonbon zum Abschluss von Tag zwei, während am Sonntag Essens Lieblingsrotzrocker von Motorjesus das diesjährige Turock Open Air beschließen werden. 

Das gesamte Line-up liest sich wie folgt:

 

Freitag
Sepultura 21:40 – 23:00
Dritte Wahl 20:30 – 21:20
The Idiots 19:30 – 20:10
Perzonal War 18:20 – 19:10
Deus Inversus 17:30 – 18:00

Samstag
Paradise Lost 21:35 - 23:00
Deserted Fear 20:20 – 21:10
Black Messiah 19:15 – 20:05
Darkness 18:20 – 19:00
Loch Vostok 17:20 – 18:05
Dust Bolt 16:25 – 17:05
Persefone 15:40 – 16:10
Insanity Alert 14:50 - 15:25
One Hour Hell 14:00 – 14:35

Sonntag
Motorjesus 20:30 – 22:00
Zodiac 19:00 – 19:50
The Vintage Caravan 18:00 – 18:40
Gloryful 17:00 - 17:50
Wolvespirit 16:00 – 16:40
Izegrim 15:00 – 15:40
Nailed to Obscurity 14:00 - 14:40

 

 

Fotos von 2014 gibt es HIER!

Doc 'n' Roll - 14.08.15

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Jahaaaaa, morgen ist der Sommer vorbei. Endlich. Ick freu mir, alles über 20 Grad ist ja eine Zumutung. Kein Wunder, dass jetzt die ganzen Gamesknaller anrennen, doch auch neben dem Mainstream-Blockbuster-Quatsch finden sich wundervolle Indie-Games. "Life is strange" ist so eines und der Autor dieser Zeilen ist ganz verknallt in die 18-Jährige Max, die er in "Life is strange" - einem Episoden-Adventure für schmales Geld - selber spielen muss.

Klingt komisch, ist aber so. Wenn man sich als Kerl erst einmal darauf eingelassen hat, dass man an einer fiktiven Highschool ein Mädchen spielt, erwartet einen ein unglaublich geniales, liebevoll erzähltes Spiel. Max Caulfield ist in der Kleinstadt Arcadia Bay im US-Bundesstaat Oregon aufgewachsen.

Vor fünf Jahren zogen ihre Eltern mit ihr nach Seattle, dabei verlor sie den Kontakt zu ihrer damals besten Freundin namens Chloe; nun ist sie alleine zurückgekehrt, um an der renommierten Blackwell Academy Fotografie zu studieren. Ein zu diesem Zeitpunkt wichtiges Gesprächsthema an der Lehranstalt ist das spurlose Verschwinden der Studentin Rachel Amber.Max stellt schnell fest, dass sie durch bestimmte Gesten die Zeit ein Stück zurückdrehen kann.

Das macht das Spiel wirklich grandios, dazu die tollen Charakterzeichnungen und die wirklich epische Geschichte. Das sollte verfilmt werden. Wowser...

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Sagt mal, werden wir alle immer paranoider? Als ich Montag in meiner Eigenschaft als Redakteur einer Lokalzeitung über den Wochenmarkt schlenderte, um ein Foto vom geschäftigen Treiben in der City zu machen, wurde ich nach gefühlt sechs Sekunden angesprochen. 

Warum ich denn hier fotografieren würde. Der Ton meines Gegenübers war gar nicht mal so freundlich, sondern äußerst fordernd und ich insistierte schnell darauf, dass ich Journalist sei. Ein Reflex, denn eigentlich ist das gar nicht nötig, handelte es sich doch hier um einen öffentlichen, barrierefreien Raum.

Ich werfe das dem guten Mann gar nicht vor, zeigt es doch nur, wie sensibel (und übervorsichtig) wir durch Facebook und Co geworden sind und somit auch den Tod der Straßenfotografie forcieren.

 

Doch kommen wir zum richtigen Kopfschüttelevent der Woche: Das war nämlich in der Tat das Gastspiel der Todesengel im überraschenderweise nicht komplett vollem Turock. Ich habe eigentlich für Death Angel nie was übrig gehabt, doch das war eine Abrissbirne erster Kajüte. Ein Headbanging-Parfoceritt der Extraklasse. Bilder habe ich auch mitgebracht. HIER gucken!  

 

Enttäuscht hat mich mein alter "Buddy" Frank Turner: Dessen neue CD ist derartig aufgeblasen, dass ich sie nur so semi finde. Die Idee, alle Songs noch einmal in einer Wandergitarrenfassung mitzuliefern hingegen, ist ziemlich geil und typisch Frank. Mir hätten diese Versionen gereicht, denn sie sind den Bandsongs in allen Belangen überlegen. Mein Review gibt es HIER! Und die neue Maiden-Single? Etwas bieder im Songwriting, Klasse-Lick im Pre-Chorus, zufriedenstellend, nicht bombig. Aber das ist deren erste Single nie. Abwarten. Up the Irons!

Erstaunlicher Fakt der Woche: Atreyu spielen in der Zeche Carl!

Ich hab mehrfach nachgeschaut, es sind DIE Atreyu, diese grandiose, mal richtig bekannte Band. Da wäre hingehen Pflicht, wäre... denn zeitgleich spielt Paradise Lost auf dem Turock Open Air. Was ein Ärgernis. Wer doch lieber zu Atreyu gehen will, HIER gibt es Paradise Lost-Fotos von 2014. 

So, jetzt muss ich los. Fußballbier für heute Abend kaufen, denn es geht schon wieder los. Der Ball rollt und die Erwähnung der Bundesliga an dieser Stelle ist eine famose Evolution vom Spiel als Girlie in "Life is strange" zum echten Mann, der das runde Leder liebt....

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Death Angel

PictureMehr Bay Area-Thrash geht gar nicht: Seit 1982 knüppeln Death Angel durch die Metalszene und haben sich auch durch ihre energiegeladenen Konzerte eine treue Fanbase erspielt. Mit Mark Osegueda und Rob Cavestany sind sogar noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Im etwas überraschend nicht proppevollem Turock gab die Band ein Abrisskommando erster Güte. Wir haben Fotos von:

DEATH ANGEL

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Death Angel knüppeln im Turock

PictureMehr Bay Area-Thrash geht gar nicht: Seit 1982 rumpeln Death Angel durch die Metalszene und haben sich auch durch ihre energiegeladenen Konzerte eine treue Fanbase erspielt. Gegründet unter dem Namen Dark Theory von den Jugendlichen Rob Cavestany, Dennis Peppa und dem nur neun Jahre alten Andy Galeon, begann die Band sich an die Klassiker der Metallegenden Judas Priest, Iron Maiden und Ozzy Osbourne heranzuwagen.

Schon bald änderten die Musiker ihren Namen in Death Angel. Zusammen mit Produzent Kirk Hammet wurde die Demoscheibe „Kill As One“ produziert.

Als Vorband von Bands wie Slayer und Megadeth begannen sich die Jungs als Death Angel einen Namen zu machen. Nachdem sich die Formation 1991 aufgelöst hatte, kam sie zehn Jahre später umso stärker zurück.

Mit Mark Osegueda (Foto) und Rob Cavestany sind sogar noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Am Dienstag, 11. August, wird die Formation das Essener Turock abreißen.

Mit im Gepäck haben Death Angel dann noch zwei weitere Knüppel: Kryptos und Corporal Shred werden ab 20 Uhr aus dem Sack gelassen, um es den Fans ordentlich zu besorgen. Tickets gibt es ab 21 Euro, an der Abendkasse 25. Tix gibt es HIER!