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Mittwoch Juli 18, 2018
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Doc 'n' Roll - 13.06.14

Na? Alles überstanden? Die erste Festivalwelle ist wie ein Orkan über uns weggefegt. Rock am Ring - zum letzten Mal, mit grandiosen Iron Maiden und eher lahmen Metallica - sowie ein ausverkauftes Schnuckel-Festival in Gelsenkirchen mit grandiosen Abräumern wie Sacred Reich oder Testament haben den Start in den Juni geprägt.
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Während es am Ring bei absoluten Metalkrachern wie Cro oder Jan Delay gewohnt Ballermanesk zuging, erwärmte das Rock Hard Festival mit seinem sensationellen Flair und dem True Sound of the Underground einmal mehr unsere Herzen. Offiziell ausverkauft war es zudem, den Veranstaltern ist es zu gönnen. Dass mit Testament kurzfristig eine Band gewonnen werden konnte, die den Ticketverkauf scheinbar noch einmal angekurbelt hat, war ein Glücksfall. Musikalisch sind die Thrasher ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Überhaupt war die Mischung wieder sehr stilvoll. Bluesrock (Blues Pills), Classic-Rock (Tesla), Thrash (Sacred Reich) oder Black/Death (Triptykon) - irgendwie fand erneut jeder seiner Lieblingsband, seine Nische. Top!

 

Ein Wort sollte man auch mal über die immer gut gelaunte und kooperative Security von CCS verlieren. Die Jungs haben das Rock Hard wieder zu einer entspannten Angelegenheit gemacht. Und, wenn die "Irren" nur so in den Graben fliegen, Nico und Co fischen jeden sicher aus der Menge - und haben auch noch Spaß dabei. Sensationell. Vor allem, wenn man einen Tag zuvor noch deren Rock am Ring-Pendants erleben durfte. 20 Minuten lang blockierten zwei Neunmalkluge den Pressezugang, weil sie der Meinung waren, die rund 50 (!) wartenden Fotografen hätten hier keinen Zugang (obwohl in den Berechtigungsschreiben genau diese Tür ausgeschildert war). "Ihr könnt machen, was Ihr wollt. Hier kommt keiner rein", hallte es uns entgegen. Kamen wir natürlich trotzdem, denn der Anschiss von oben ließ nicht lange auf sich warten. 

 

CCS

 

 

Wenn Ihr am Mittwochabend auf Fotos von Rob Zombie in Münster gewartet habt... sie waren fest eingeplant, die Akkreditierung bestätigt und die Kameras geputzt. Am Tag des Konzertes hat dann das Management des "guten" Schockrockers alle Fotografen von der Liste streichen lassen - nicht zum ersten Mal übrigens. Pech gehabt, also Robbie. Vielleicht sollte er mal bei seinem großen Vorbild Alice Cooper in die Lehre gehen, denn der weiß, dass zu einer geilen, großen und spektakulären Show jemand gehört, der anderen davon "erzählt". Ärmlich und peinlich...

 

 

Seit gestern rollt ein Ex-Lederball in Brasilien und bringt zumindest den Fußballfanatiker unter den Konzertfotografen (also u.a. mich) in ernsthafte Schwierigkeiten. Aerosmith oder Spanien vs. Chile? Black Label Society oder Deutschland gegen Ghana? Nicht soo einfach. Wenn Ihr also im Fotograben ein Ipad mit DVBT entdeckt, bin ich wohl in der Nähe :D

 

See you on Friday

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 06.06.14

06.06.14DocnRoll-Banner

 

Ja, ich weiß, Ihr turnt alle fleißig in der Weltgeschichte rum and so do I: Rock am Ring, Rock Hard, Pfingstausflug etc pp. Und dennoch werdet Ihr diese Kolumne lesen, das ist so sicher wie das "Scream for me" bei einer Iron Maiden-Show. Apropos: Die ollen Eisernen zeigten zur Erföffnung des wohl letzten Rock am Ring auf der Rennstrecke, wo der Metalhammer wirklich hängt. Spielfreudig, agil und stark präsentierten sich die Mannen um Frontsirene Bruce Dickinson. Ich bin übrigens sehr froh, dass das Festival umziehen muss, vielleicht kommt so etwas frischen Wind in den Markt.

 

Foto: Internet

 

 

Ob die neuen Veranstalter wirklich eine größere Hinwendung zu einem wirklich Rockfestival hinbekommen (mehr HIER), bleibt abzuwarten, Fakt ist aber, dass Rock am Ring seit Jahren erbärmlich verballermannisiert wurde, ein Line-Up mit heuer Cro (der direkt als Super Special Guest nach Maiden ran durfte!!), Jan Delay oder den von mir durchaus geschätzen Fantastischen Vier aufbietet, welches einen echten Rockfan nicht mehr lockt. Zumal ich erschüttert war, wie schlecht der Sound vor Ort ist. Es hallt, es schallt und es dröhnt - da kann man wirklich besser die Kollegen des SWR unterstützen und sich die Übertragungen im Fernsehen anschauen. Möglicherweise ist der Zwangswechsel auf ein plattes Gelände (Mönchengladbach ist im Gespräch) für den Sound sogar ein Vorteil. Und, um es weiter Rock am Ring nennen zu können, spendet Beate Uhse bestimmt einen überdimensionalen Cockring zum Aufblasen. 

 

Kommen wir zu einem schöneren (und viel kleineren) Festival: Gleich geht es zum Rock Hard im Gelsenkirchener Nordsternpark. Wenig Ballermann, dafür das Gefühl zu einer Musikfamilie zu gehören werden hier geboten. Zudem gibt es echten Rock aller Spielarten. Wer noch nie da war, weiß nicht, wie sich ein rundum perfektes Festival anfühlt.

 

Für reichlich Wirbel sorgten die Ticketpreise beim mittlerweile abgesagten "intimen" Konzert von Prince im Berliner Tempodrom. Gerade einmal 4000 Leute (very intim!) passen da rein, 300 Euro wurden zum Teil aufgerufen. Es kam, wie es kommen musste: Das Konzert fiel aus. Der Grund könnte die geringe Nachfrage gewesen sein. Mehr zum Thema gibt es HIER

 

So, jetzt geht's raus und rockts die Hütten

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 30.05.14

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Freitag und das WM-Fieber steigt - auch bei uns Journalisten. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich seit einigen Tagen in der Rohfassung eines fast jeden Artikels klassische Wendungen aus der Sportberichterstattung wieder finden. Wenn beim CD-Review die Formation den „Sack zu macht“ oder beim Konzertbericht vom „Pausentee“ die Rede ist, muss der Redaktions-Exorzist anrollen. Nur so geraten die Schreiber nicht ins Abseits. In der Regel reichen dann drei bis zehn Schläge mit dem Synonym-Wörterbuch, um aus Bundestrainern Bandleader, aus Todesgrätschen schiefe Töne und aus Ersatzspielern langweilige Vorgruppen zu machen.

 

Arschkrampe

Apropos Langeweile und Schläge auf den Hinterkopf: Lasst uns über Philip Boa reden! Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobte die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben seine Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen. Um es weniger blumig auszudrücken: der Typ war eine echte Arschkrampe. 

 

Bei Alice Cooper muss man sich nicht um unprofessionelles Auftreten sorgen: Am Montag fotografiere ich ihn (schon wieder). Dieses Mal in der kleinen Westfalenhalle zu Dortmund. Hoffentlich wird die nicht von Nazis gestürmt, wie das Dortmunder Rathaus am Wahlabend. Wenn doch: Alice wird sie alle köpfen und seiner Boa zum Fraß vorwerfen, ich schwör. 

Zurück zum Fußball: Mein Vorhaben, die WM konzertfrei zu gestalten, pulverisiert sich immer mehr. Die Gründe sind aber auch verlocken: Metalfest auf der Loreley, Aerosmith, Castle Rock und und und. Immerhin sind die Spielzeiten recht konzertfotografenfreundlich. 18 Uhr-Spiel gucken, knipsen, schnell nach Hause, 22 Uhr-Spiel ...

 

Aber soweit sind wir natürlich noch nicht und freuen uns deshalb erst einmal auf Iron Maiden bei Rock am Ring und das Wochenende bei meinem Lieblingsfestival, dem RockHard in Gelsenkirchen. Die Armen mussten kurzfristig den ausgefallenen Headliner Megadeth ersetzen (und haben mit Testament eine viel geilere Band aus dem Hut gezaubert). Kein leichtes Unterfangen, doch letztlich ist mir beim RockHard-Festival eh immer (fast) egal, wer spielt. Das Flair des grandiosen schwarzen Familienfests ist und bleibt ungeschlagen!

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 23.05.14

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Tadaaa, heute ist Freitag, wieder. Zumindest das ist eine Sache, die sich nie ändert. Geändert hat sich durch die ganze Facebookerei der Umgang miteinander. Aufreger am Mittwoch: Die Grailknights, eine mäßig bekannte, mäßig originelle Metalband, die live ganz gut rüberkommt, haben eine schlechte Rezension ihres neuen Albums scheinheilig auf Facebook verlinkt mit dem Hinweis "Grailknights danken XXX für die folgende Rezension". Dazu ein schöner Smiley, der ja bekanntlich auch bei Todesdrohungen angewandt wird, damit man anschließend sagen kann, es sei nur Spaß gewesen. Der Shitstorm soll hier also bewusst herbeigeführt werden. Das zeugt nicht von der Souveränität im Umgang mit Kritik. Davon ab: Einem Journalisten zu sagen, er dürfe über bestimmte Sachen nicht schreiben, wenn er kein "Fanboy" ist (wie in den Kommentaren von einem Supporter angemerkt), ist hanebüchen. Klar, der erste Teil der Kritik ist Grütze, regt er sich doch da über die vermeintliche Ballermannisierung der Musik auf, nur weil die Band sich um ein Superhelden-Image bemüht. Solche Images wurden freilich in der "guten alten Zeit" immer erfolgreich und zum Vergnügen vieler Fans (Kiss, King Diamond etc) entwickelt. Der Teil, in dem auf die musikalischen Mängel der Scheibe eingegangen wird, ist aber durchaus nachvollziehbar, wenn man nicht mit Haut und Haaren die Band verehrt. Dank Facebook dürfen nun im Bravo-Leserbriefstyle Kommentare wie "Die Grailknights sind klasse und PUNKT" abgesondert werden und der Rezensent übel angegriffen werden. Unschön und unsouverän. Darauf hingewiesen schreibt die Band: "Wir können keinen Mangel an Souveränität erkennen im Posten von schlechten Kritiken. Das wir uns über positive Kritiken mehr freuen bedarf ja keiner weiteren Erklärung ... warum also ein langes Statement - schreiben wir zu den positiven auch nicht. Das sind freie Pressestimmen." Bei den positiven Reviews schreiben sie übrigens durchaus längere Statements. Aber Schwamm drüber ...

 

Genug aufgeregt, kommen wir zu den ... ach ne: Ich reg mich mal eben über die deutsche Fassung von Wolfenstein - the new order (PS4) auf. Die explizite Darstellung von Gewalt stört niemanden, dafür wurden die Nazisymbole einmal mehr entfernt und somit die Atmosphäre in dem Spiel, in dem man GEGEN die Nazis kämpft, zerstört. Gamer sind einfach zu dumm, zu erkennen, dass hier nicht der Nationalsozialismus verherrlicht wird. Ist auch nicht so einfach, das zu erkennen, beim wunderbaren C-Movie-Charme des Games ... * Ironie off *

 

Ich war erst zweimal in einem Planet Hollywood, beim ersten Mal im Oberhausener CentrO, als der Terminator persönlich die Hütte eröffnet hat, und am Mittwoch beim Akkustik-Gig der "soon to become superstars" von 21 Octayne. Hübscher Laden, bisken viel Kulturimperialismus auf einmal, aber kein Grund zur Klage. Der Gig war dann auf einer Empore, weit weg von den Fans, die unten rumsaßen und -standen. Im Juni gibt's dann richtig auf die Glocke, mit Verzerrung und allen Schikanen, wenn die Band im Vorprogramm der Kultband Dan Reed Network an den Start geht (u.a. in der Matrix).

 

Kurzer Flashback: Marty Friedman und Gus G. höddelten im Essener Turock alle kaputt. Unfassbar, wieviele Noten man (zum Teil durchaus unsongdienlich) man pro Sekunden spielen kann. Irgendwie war das schon mitreißend, aber nach dem Konzert (jaaa, ich musste bis zum Schluss bleiben, um unten stehendes Bild zu bekommen!) waren alle wortwörtlich plattgespielt.

 

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Die Tipps zum Wochenende: Jaaa, ich weiß. Wir allen wollen das CL-Finale zwischen den beiden Madrider Mannschaften (Apropos früher war alles besser:

FRÜHER haben alle Sportkommentatoren grundsätzlich Madrilene für Einwohner Madrids gesagt, klang toll und superior, Madrider ist aber dennoch auch richtig) sehen, ABER: Um 19 Uhr wird erst mal gerollt und das schafft ihr locker bis zum Anpfiff.

Die Essener Rollerderby Rasselbande, RuhrPott Roller Girls, vernascht die kleinen Französinnen aus Metz.

 

Hier steht wo, wann, wie und warum! Sollte man mal gesehen haben.

 

Ach ja, Feiertag am Donnerstag: Mittwoch also mal zum Karneval in die Matrix! Aber guckt selber: HIER! Jetzt reicht's aber auch, genießt das Wochenende.

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 16.05.14

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Freitag ... again! Da singe ich immer mein Lieblingsfreitags-Lied von den Subways (siehe Video). "This is Friday, this is my day, You can't take that from me, 

No frustration, just elation, the way it's meant to be". Tipp fürs nächste Wochenende: In Herten, einer kleinen Stadt nahe der verbotenen Stadt mit der großen Turnhalle, gibt es fette Karren, Chrom und Tattoos ohne Ende. Die Kustom Kulture ist ein echtes Highlight, also hingehen. Ich schleich jedenfalls hin. Konzertmäßig spanne ich an diesem Wochenende erst einmal etwas aus und widme mich am Samstag dem DFB-Pokal-Finale, in der Hoffnung, dass den Bayern die Saison so richtig vermiest wird. Arroganz kommt vor dem Fall - hopefully. Eventuell werde ich mich auch noch einmal mit Alice Cooper vergnügen. Die Doku von Banger Films ist derart gut, dass man da einen zweiten Blick riskieren kann. Oder gleich ein ganzer Banger Film-Abend mit den ausschließlich vorzüglichen Werken von Sam Dunn und Co.

Flight 666 oder die Metal Evoluten suchen ihresgleichen. 

 

In dieser Woche dudelten die grandiosen Saitenhexer Gus G. und Marty Friedman im Turock in Essen. Nachdem ich Marty 2007 an gleicher Stelle vor knapp 60 Leuten gesehen habe, war es voller - natürlich völlig berechtigt. Dennoch glaube ich, dass der Name Ozzy O. (für den alten Knacker zockt Gus ja bekanntlich seit Zakk Wyldes "Rauswurf") den Ticketverkäufen nicht so schlecht bekommen ist. Sex sells .. Ach ne, Promifaktor sells in this Zusammenhang. 

 

Apropos alt ... Glenn Hughes ist nicht mehr der Jüngste, haut aber eine (gute) CD nach der anderen raus. Bestes und aktuellstes Beispiel ist "California Breed". So viel Power wünscht sich mancher Jungspund. 

 

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Der 1000. "Fan" unserer Facebook-Seite ist Lina Malow (Foto unten). Die 18-jährige Bremerin freut sich über zwei Tickets für Dream Theater in Gelsenkirchen 

 

sam

Doc 'n' Roll - 09.05.14

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Jetzt geht es los ... Hab ich mich letzte Woche nicht gefragt, zu welchem Konzert ich am Mittwoch gehe? Weil Crippled Black Phoenix und Magnum/Saga zeitgleich seien ... Idiot. Also ich! Wie ich dann eine Stunde vor der Show erfahren musste, habe ich mich vertan. Magnum/Saga Donnerstag, Krüppelvögel Mittwoch. Bingo. Das Gute daran: Ich habe beide fotografiert. Das Schlechte: Ich habe einigen Leuten unnötig Stress bereitet. Sorry, man wird halt nicht jünger. 

 

Genug der Selbstkasteiung: Die Phoenixe waren grandios. Die Könige des Postrocks, sich nicht zu doof, doof auszusehen (Ipad am Mikroständer). Das Licht im Turock, ähmm. Trotzdem gehe ich immer wieder gern hin. Nächste Woche wahrscheinlich zu den Saitenquälern Gus G. (Ozzy und Firewind) und Marty Friedman

 

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DORO (ja, schon wieder, aber dann ganz lange nicht mehr, ich schwör): Die beiden Jubiläumskonzerte (Fotos HIER) waren toll, vor allem auch die Schar der Gaststars (die man leider nicht offiziell fotografieren konnte). Unter ihnen: Blaze Bayley, der ehemalige Iron Maiden-Sänger. Blaze, ein exzellent netter Mensch (siehe altes Interview HIER), ist für zwei der schwächsten Iron Maiden-CDs mitverantwortlich. 

Die Kritik damals lautete unter anderem, dass er gesanglich der Rolle nicht gewachsen sei. Vor allem live kackte Blaze bei den Dickinson-Songs schon einmal grandios ab.

Mit Doro sang er "Fear of the Dark" und glänzte dabei. Vor Jahren habe ich ihn in Mülheim mit einer Coverband gesehen, die es dann doch geschafft hatten, ihre Instrumente tiefer zu stimmen, so dass die Maiden-Klassiker zu Bayleys Vocalrange (toll oder? Heißt aber nix anderes als Tonumfang) passten und schwupps: Er traf jeden Ton perfekt trotz ordentlicher Hibbelei auf der Bühne und sang vortrefflich.

Warum Maiden dies nicht geschafft haben? Ich weiß es nicht. Ich bin ratlos - und glücklich, denn vielleicht hätte es sonst keine Reunion mit Bruuuuuuuuce gegeben. Und der ist dann am Ende des Tages doch einfach der Metal-Gott.

 

Apropos Bruce: Erinnert sich noch jemand an dessen formidable BBC-Rockshow? Als Radio-Moderator agierte Bruce genau so enthusiastisch und ansteckend wie auf der Bühne. Eine echte Schande, dass die damals von Seiten der BBC eingestellt wurde. Apropos: Ich stelle hiermit jetzt auch das Quatschen ein. Wir lesen uns nächste Woche?

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Wir erwarten in Kürze den 1000. Freund auf unserer Facebook-Seite. Und das Beste: Derjenige bekommt zwei Tickets für Dream Theater in Gelsenkirchen geschenkt. Also: Wenn Ihr noch kein "Fan" seid, schlagt zu, wenn doch, überredet Eure Freunde, denn vielleicht nimmt der 1000. gerade Euch mit!

 

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Doc 'n' Roll - 02.05.14

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Jo, Mai! Das Jahr ist ja fast schon halb rum. Unglaublich, wie die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat. Apropos Spaß: Spaß hat in dieser Woche das Konzert von Creed-Sänger Scott Stapp gemacht. Ich war im Luxor in der verbotenen Stadt am Rhein unter anderen für ein großes Deutsches Metalmagazin im Mini-Fotograben. Immerhin gab es einen, das ist im Luxor eine absolute Ausnahme. Ebenfalls eine Ausnahme: Es gab Licht. Zumindest weiße Strahler, was besser als das übliche Spektakel in diesem kleinen, sehr kleinen Club ist. Diese Stadt ist so schlimm...

Die Parkplätze vor dem Luxor sind nicht rar gesät, dafür aber so teuer, dass einem die Spucke wegbleibt. 1 Euro die erste Stunde, dann pro 20 Minuten 1 Euro - bis 23 Uhr! Sagenhaft. Apropos: Das Konzert war dafür ziemlich geil, denn nach der durchaus guten Duisburger Vorgruppe Blackwell hat Stapp (unten ein Bild von Kollegin Missty McFly, die mit mir die Sitzplätze [!!] im Fotograben teilen durfte) dann in Sachen Charisma, Stimme und Technik absolute Champions League-Reife hingepflastert. Pep Guardiola hätte zusehen sollen...

 

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Unsere Facebook-Seite wird bald übrigens 1000! Nicht Jahre alt, sondern Fans schwer. Rund 30 fehlen noch, Nummer 1000 bekommt was geschenkt. Also: Überzeugt Eure Freunde! Heute Abend habe ich ein Deja Vu - es geht schon wieder zu Doro. Dieses Mal jodelt die Metalqueen mit orchestraler Unterstützung - immer einmal eine schöne Abwechslung. Wer am Sonntag noch nichts vor hat, darf sich die RESIDENTS in Düsseldorf nicht entgehen lassen. Abgefahrener geht es gar nicht. HIER gibt es Fotos vom letzten Gastspiel im Zakk. Beim letzten Mal machten sie ihrem Ruf als seltsamster Act der letzten 40 Jahre alle Ehre. Zwischen Soundeffekten und Beamerbildern inszenierte sich die Band, wie sie es seit 1969 tut: geheimnisvoll und ohne sichtbare Identität - im Halbdunkel. 

 

Zu guter Letzt: Am 8. Mai hat man leider die Qual der Wahl. Im Turock in Essen spielen Crippled Black Phoenix und im Dortmunder FZW Magnum mit Saga! Das ist eine schlimme Terminüberschneidung, denn beides sind eigentlich Must-see-Events. Wo ich meine Kamera hinschleppe?? Abwarten und überaschen lassen ...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 25.04.14

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Die Woche - und für diese Kolumne startet sie freitags - hat mit einem spannenden Termin begonnen: Die Doro-Überraschungsparty in der Essener Freak Show (HIER dokumentiert) war eine rundum gelungene Sache, der Spontan-Gig mit Andy Brings bewies dann einmal mehr, dass die gute Dame der Prototyp des leidenschaftlichen Vollprofis mit Herz ist. Die ungeprobten Songs saßen, jeder Ton war an der richtigen Stelle und Doro riss eine Wahnsinsshow ab. Andy Brings (der übrigens einen formidablen Tribut-Song aufgenommen hat [HIER KAUFEN]) sagte bei der Rede vor der völlig verdutzten Metalqueen punktgenau: "Wenn mich Freunde fragen, ob die Doro nett ist, dann sage ich immer: Sie ist so nett wie du sie dir vorstellst, und noch 1000 x netter!". Und dem ist nix hinzuzufügen. 

Nächste Woche geht es dann zu den großen Jubiläumsshows in Düsseldorf. Ich bin gespannt, weiß aber, dass Doro wieder 120 Prozent Schweiß, Können und Leidenschaft auf die Bühne bringen wird. 

 

 

 

Toll, wenn man von den großen Plattenfirmen zitiert wird, doof, wenn sie nicht sagen, dass sie dich meinen. Vielleicht meinten AFM mich auch wirklich nicht, aber mein Fazit zur 21 Octayne-CD lautete: "The next big thing" und in der AFM-Presseerklärung steht genau: "... mit einer Band, die unter Szenekenner schon als „the next big thing“ gehandelt wird." Die Tatsache, dass Szenekenner nicht im Plural steht (wie üblich), bestätigt mein Ego. Auch mal schön. 

 

Ansonsten bin ich ganz aufgeregt, weil ich das einzig wahre Fohlen treffe, auch, wenn das mit Musik so rein gar nichts zu tun hat. Es geht in den Borussia-Park für eine Homestory mit Jünter. Plauschen und Fotografieren bei einer Kelle Heu. Lecker.

 

Apropos Schlachter: Bei den Golden Gods-Awards präsentieren Slayer mit IMPLODE einen neuen Song und ... er ist scheiße! Ohne Hannemann scheint jegliches kompositorisches Talent die Band verlassen zu haben. Bitte auflösen! Danke!

 

Montag geht es dann zu Creed-Heulboje Scott Stapp, der im Luxor in Köln spielt. 

 

Dann gab es noch weniger witzige Dinge: Dass ein Festival wie das Ruhrpott Rodeo keinerlei Akkreditierungen von Online-Journalisten annimmt, ist nicht wirklich Punk. Eher "serve the authorities" than "fuck the authorities". Punks are dead.

 

Ach ja, zu guter Letzt noch die Vollidiotengeschichte des Tour-Managers der US-Rocker von Three days grace, Shawn Hamm. Der schrieb öffentlich:

 

"If you're a concert photographer listen up! Its BS all these "photogrpahers" trying to sue bands these days....a photographer takes a photo of the band (they LET YOU take it, its a privlage) and YOU want to be paid if the post it on social networks leaving your watermark on it lol they can **** OFF. IF the band were to use it for financial gain (i.e. on a t-shirt, poster, cd etc) I can see paying a fee. BUT if all you are doing is posting their work they took of YOU on your social networks promoting HIS WORK to millions of people who have no clue who the **** he is then he can get lost."

 

Wir sollten also alle geehrt sein, dass wir diese Band fotografieren dürfen ... Wäre ich nicht ein so anständiger Kerl, würde ich die CDs der Band illegal downloaden und an alle meine Freunde verteilen. Sie sollten glücklich über solch kostenlose Promotion sein ...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 18.04.14

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Eintreten zum aller ersten Doc 'n' Roll an einem Karfreitag. Die Stille des Tages ändert nichts an meiner geräuschvollen Ketzerei.

Ist Euch mal aufgefallen, dass jede Band, die etwas auf sich hält, mittlerweile sogenannte Lyric-Videos absondert? In dieser Woche erst von Rage und Edguy gesehen, verabscheue ich solche Machwerke gerade bei Gruppen, deren Plattenfirmen ein wenig Geld an ihnen verdienen.

Lyric-Videos sind, nun ja, meist Photo-Slideshows, bei denen der Text im Karaoke-Stil eingeblendet wird. Zumal bei einer Band wie Edguy es oft besser ist, wenn man nicht weiß, worüber Tobi Sammet singt. Das ist schwach, richtig schwach. Das ist so schwach, dass ich bei meiner eigenen Band die Idee vor zehn Jahren schon verworfen habe, weil mir das zu peinlich war. Video war mal eine Kunstform und selbst, wenn das Budget schwach ist, kann man etwas draus machen. Ein Beispiel ist die deutsche Band Layment, die nach einem ersten Lyric-Video ein lustiges, "richtiges" Video nachgeschoben haben. Schaut selber:

 

 

 

 

Ansonsten brachte die Woche ein fantastisches Broilers-Konzert in der Westfalenhalle. Lange habe ich nicht mehr so viele betrunkene Menschen auf einmal gesehen. Die Stimmung war (trotzdem?) sensationell und die Band, die an diesem Abend ihre erste goldene Schallplatte bekommen hat, in bester Spiellaune. Super war auch das Riverside-Konzert im Turock. Die Polen boten feinen Progrock, während ihre Vorgruppe Votum mit einer kruden Mischung aus Techno-Beats und Grunge (!) nervten, zumindest mich. 

 

Geflashed hat mich das Debüt-Album von 21 Octayne, welches AFM mir in den Promobriefkasten gelegt hat. Eine deutsche Band auf internationalem Spitzenniveau, das sieht und hört man gern. Hoffentlich schaffen sie den verdienten Durchbruch mit "Into the Open" (Kritik HIER).

 

Die kommenden Tage werden nun etwas ruhig, man kann den Spritpreisen entspannt beim leisen Klettern zuhören. Morgen bin ich auf einer ganz speziellen Veranstaltung, über die ich (noch) nichts verraten darf. Aber Ihr erfahrt es natürlich als Erste, wie immer ...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 11.04.14

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Ach, ist schon wieder Freitag?? Ok, ich tipp mal los ...

 

Morgen knipst (jaaaa, ich sage immer knipsen, denn wer fotografieren kann, darf knipsen sagen - ist meine Meinung. Die pikierten Fotografen, die über das Wort die Nase rümpfen, nehmen etwas wichtiger als das Motiv, nämlich sich selbst!) ... Wo war ich?

 

Arghh, ach ja: Morgen knipse/fotografiere/schieße ich die Broilers in der Westfalenhalle. Westfalenhalle! Wow, das ist eine ziemlich große Hütte und zeigt den gestiegenen Status der Punk/Oi/Ska/Rock/whatever-Band aus Düsseldorf. Deren "Fans" durchleben gerade deshalb ein Wechselbad der Gefühle, einige fühlen sich verraten, weil die Band so groß geworden ist. Ein immer wiederkehrendes Phänomen, so unsinnig, wie zu vernachlässigen. Als Fan wünsche ich "meiner" Band den größtmöglichen Erfolg. Basta! Schwierig wird es natürlich, wenn der Künstler seinen Stil derart anpasst, dass der kommerzielle Anstieg deshalb zustande kommt. Das ist nicht mehr "true". Genau das kann man den Broilers aber nun nicht vorwerfen. Deshalb: Freut Euch, dass die den Gipfel erklimmen und jammert nicht, dass früher alles besser war (was niemals stimmt).

 

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Stop: Manches war früher natürlich besser: KISS war eine Rockband und keine schlammwerfende Marketingmaschine mit wehleidigen Pussys (siehe zb. HIER). Und früher war John Mayall fitter. Doch auch mit 80 Jahren schaffte es der große alte Mann des weißen Blues in der Bochumer Zeche dafür zu sorgen, dass das Publikum ausrasten durfte (HIER). Besonders hübsch, wie er ganz unprätentiös direkt vor seinem Auftritt noch in der Kneipe an einem Stand Autogramme geschrieben hat. Top! 

 

Weniger spitze war, dass man mir einen Tag vorher in der Matrix beim Fotojob (Heaven's Basement) die Verzehrkarte, jungfräulich wie sie war, geklaut hat, und ich 40 Euro zahlen musste. Mitleid? Über Paypal kann man HIER einzahlen (Adresse thorsten - ihr wisst schon, dieses doofe Klammeräffchen -  tsound.de).

 

Ein Konzerttipp noch für den kommenden Dienstag: GAMMA RAY spielen in der Bochumer Zeche und haben ein wirklich formidables Album dabei. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Wo wir oben gerade bei KISS waren: Eine exzellente Spurensuche zu Ex-Kiss-Klampfer Vinnie Vincent hat der Rolling Stone veröffentlich, HIER zu finden. Sehr spannend.

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 04.04.14

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4.4.14 - fast eine Schnapszahl, doch nur fast. Grund zum Trinken hingegen besteht ja fast immer - und sei es nur Kaffee. Wo wir schon beim Thema der heutigen Kolumne wären: Freitag! Oder so. Auf jeden Fall ist die Woche um, das ein oder andere Gerstenkaltgetränk kann heute Abend die Kehle herunterfließen und das Wochenende kann beginnen. Dabei hatte die Woche auch Einiges zu bieten: So zum Beispiel das Rock meets Classic-Spektakel am Mittwoch unter anderem mit Alice Cooper, Kim Wilde und Midge Ure. Schade, dass die bereits abgehängte (also verkleinerte Halle) nicht ganz voll war, denn vor allem das Zusammenspiel zwischen Band und Rockmusikern war derart auf dem Punkt, dass es als Paradebeispiel für jedes ähnlich geartete Projekt herhalten dürfte. Aus fotografischer Sicht gab es - wie bei bestuhlten Konzerten häufiger - keinen Bühnengraben. Das dicke Rohr musste also raus - und auch gute Objektive galt es einzupacken. Mit 400mm kam man so weit ran, dass es so gerade noch Sinn macht. Wie weit das wirklich ist, zeigt der Fotovergleich rechts (draufklicken!). Immerhin durften die Knipser von der Seite ran, das Hallenende wäre eher unbefriedigend gewesen. Wenngleich auch hier interessante Bilder möglich waren (HIER). Im übrigen waren die sitzenden Alice Cooper/Kim Wilde/Midge Ure/ Uriah Heep/Joe Lynn Turner-Fans deutlich freundlicher als ich es bei anderen Sitzkonzerten in der jüngeren Vergangenheit (Clapton, Bonamassa) erlebt habe. Da wurde nicht direkt gepöbelt, wenn mal jemand vor einem aufstand und die Sicht versperrte. Ob's am Blues liegt, der so unausgeglichen macht? 

halle

In dieser Woche stellte der RocknRoll Reporter Euch auch das Dong Festival vor. In diesem Jahr haben es die Veranstalter geschafft, ein ultrafettes Paket zu schnüren. Besonders gespannt sein dürfte man da natürlich auf die neuformierten Arch Enemy. Hoffentlich bleibt der Wettergott Metaller. 

Das Wochenende bringt übrigens großartiges: Heaven's Basement am Samstag in der Matrix zum Beispiel. Jüngst musste die Band einen Großteil ihrer Tour aufgrund von Stimmproblemen von Sänger Aaron Buchanan absagen, das Bochumer Konzert blieb davon zum Glück unberührt. Hoffentlich übernimmt der Gute sich da aber nicht, denn die Rockwelt braucht diese Band! Am Sonntag wird es dann ebenfalls in Bochum gemütlicher aber dafür sagenumwobener. John Mayall ist "schuld", dass Eric Clapton und Jeff Beck die sind, die sie sind. Mit seinen Bluesbreakers formte er die Blaupause für britischen Bluesrock. Hingehen ist da wirklich Pflicht, denn so oft wird man den alten Herrn nicht mehr an der Mundharmonika erleben dürfen!

 

Noch ein Tipp für den Sommer. Da kommt ein Trip zur Lieblingslocation Loreley immer recht: Das Night of the Prog Festival 2014, präsentiert von WiV Entertainment & InsideOutMusic, hat in dieser Woche sein komplettes Line-Up angekündigt, welches unter anderem die Headliner Transatlantic und Marillion beinhaltet. Neben diesen beiden legendären Bands werden an den beiden Tagen Anathema, IQ, Long Distance Calling, John Wesley, Clepsydra, Collage, Dream The Electric Sleep, A Liquid Landscape, Traumhaus, Synaesthesia & Gran Turismo Veloce spielen. Das Festival findet am 18. und 19. Juli 2014 im Loreley Amphitheater in Deutschland statt. Tickets gibt es ab jetzt auf www.wiventertainment.com

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 28.03.14

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Heute ist Welt-Freitag - wie jeden Freitag, wenn man in der richtigen Zeitzone lebt natürlich nur. Und da schwillt mir ja meistens der Kamm.

 

Heute will ich Euch von Promos erzählen: In Zeiten digitaler Downloads kommen immer weniger Neuerscheinungen auf CD ins Haus geflattert (auf Vinyl nahezu gar nicht mehr). Download ist aber auch oft schon passé, Streaming heißt die neue Wunderwaffe. Die Download-Sache hat mir gefallen, denn bei der Flut an Neuveröffentlichungen im Rock- und Metalbereich mittlerweile, kann man nicht mehr jeden Rundling horten (davon ab, dass Masse nicht Klasse ist). Streaming aber geht gar nicht. Ja, ich habe ein Ifön, ja, ich bin das, was man wohl internetaffin nennt, aber nein, ich will keine Werke per Stream bewerten und besprechen.

Wer eine Scheibe per Stream verschickt (klingt seltsam, ich weiß), setzt meines Erachtens sofort die Wertigkeit der Musik herab. Davon ab: Wenn ich im tiefen tiefen Wald jogge und dort neuen Stoff in die Lauscher schepper, habe ich manchmal gar kein Internet. Klingt komisch, ist aber so. Deshalb: Anhand eines Streams bespreche ich keine CDs. Basta und Aus die Maus (deshalb gab es auch immer noch kein Steel Panther-Review hier).

GWAR6

 

Was war noch? Kaum Hochzeiten, dafür ein Todesfall: Oderus Urungus ist tot. Mir kommt es vor als hätte er mir gestern noch Blut und Sperma entgegengeschossen, in der Tat ist mein Fotografenerlebnis mit GWAR, seiner Band, schon so lange her, dass ich mir die Bilder aufgrund von schlechter Qualität kaum anschauen mag. 

Sein bürgerlicher Name war Dave Brockie heißt es, ich glaube aber weiterhin, dass er Oderus Urungus war und ist, weil er kurzum nur zu seinem Heimatplaneten zurückgerufen wurde. Da Oderus das einzige verbleibende Gründungsmitglied der mächtigen GWAR war, ist die Band wohl Geschichte. Schade, ein Farb, ähem, Spermatupfer weniger in der immer uniformierten Metal-Welt.

 

Um  Lemmy Kilmister etwas aufzumuntern, schickte ihm der Berliner Radiosender "Star FM" ein Buch voller "Gute Besserung"-Nachrichten der Hörer. Lemmy freute sich diebisch, das veröffentlichte Foto gab aber durchaus Anlass zur Sorge. So schlecht, so abgemagert haben wir die Frontwarze lange (oder noch nie?) gesehen. Ob die mehrmals verschobenen Konzerte jemals nachgeholt werden? Eine Rock-Welt ohne Lemmy ist ja fast nicht vorstellbar. Get well soon!

 

Schnell noch ein paar Empfehlungen fürs Wochenende (draufklicken Ihr Ahnungslosen)

 

Klasse BuRay von Brian May

 

Shuffle mit Christian Krumm

 

Hingehpflicht besteht hier:

 

Rock meets Classic

 

Heavens Basement

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 21.03.14


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Ups, schon wieder Freitag? Na gut, dann lassen wir mal die Finger fliegen, damit hier alle schnell ins Wochenende können.

 

Überraschend kam für (sicher nicht nur für mich) der Ausstieg von Growl-Monster Angela Gossow (Foto unten) bei Arch Enemy. Die Gute hat genug gegrunzt und zieht sich aufs Altenteil, ähh, ins Management zurück. Alles hat ein Ende, nur die...  Quatsch. Karneval ist vorbei. Alles Schlechte (ihr Ausstieg) hat etwas Gutes. In diesem Fall nämlich, dass ich vorher noch nie von Angelas Nachfolgerin Alissa White-Gluz gehört hatte und somit auch ihre Band "The Agonist" nicht kannte. Das hat sich durch die Neuigkeit geändert und ich muss sagen, mir ist etwas entgangen. Das passiert auch einem Rock-Doktor. Es bleibt also spannend, denn die Neue ist viel variabler als Angela, was schon große Angst bei den eingefleischten Arch Enemy-Fans ausgelöst hat. "Wehe, die singt auf der CD" hab ich schon gelesen, dabei fände ich es persönlich einmal ganz aufregend, Arch Enemy mit einem echten Metalsänger und ohne Gegrunze zu hören. Rein strukturell sind die Michael Amott-Kunstwerke ohnehin eher im klassischen Metal angesiedelt und weniger im Metalcore. HIER gibt es die erste Single mit Alissa zu hören. Der Unterschied zu Angela? Marginal. Das Problem wird eher sein, ob man ihr das live abnimmt.

 

CLICK PIC

 

Was gab's noch? Ach ja, die mit feuchten Augen aufgenommene Nachricht nach einem Rolling Stones-Gastspiel in Düsseldorf. Da ist hingehen eigentlich Pflicht, es könnte dieses Mal wirklich die letzte Gelegenheit sein. Allein die Preise sind obszön. In der Esprit-Arena Düsseldorf liegen die Preise zwischen 103,50 Euro für den günstigsten verfügbaren Sitzplatz und 592,50 Euro für das VIP-Ticket. Die Stehplatzkarten direkt vor der Bühne kosten sogar "nur" 172,50 Euro. Da bleibt mir die Spucke weg und ich empfehle ein Fortbleiben.

 

Apropo Opas: Die Status Quo-Konzerte in diesen Tagen sorgen bei Ü60 für feuchte Höschen, was mal nicht auf Inkontinenz zurückzuführen ist. Die "Frantic Four" waren seit 800 Jahren nicht mehr in dieser Besetzung auf Tour. Hinrennen war also Pflicht. Gespielt haben sie ihren einen Song, immer und immer wieder. Die einen nennen es Stil, die anderen Langeweile. Ich nenne es Status Quo

 

Unterdessen tobt der Krieg zwischen der heutigen Version von KISS und der Hall of Fame weiter. Geehrt werden soll nämlich das Original, sprich Kiss mit Ace Frehley und Peter Criss. Paul Stanley und Gene Simmons finden das respektlos, die Marionetten in Ace und Peter-Montur seien ja schon viel länger in der Band als die beiden Saufkumpanen, die mit Simmons und Stanley den Erfolg der Band erst begründet haben. Ihr merkt schon, ich bin parteiisch. Es ist für mich nicht akzeptabel, dass da zwei Darsteller auf Ace und Peter machen. Und, wenn Stanley rumheult, die Hall of Fame sei respektlos, soll er einfach die Aufnahme in die ohnehin zweifelhafte Ruhmeshalle verweigern - ganz gleich, wie scharf Kiss auf die Induktion schon seit Jahren sind.

 

Live-Empfehlungen für diese Woche habe ich zu guter Letzt auch noch für Euch: THE CRIMSON PROJEKCT sind King Crimson ohne Mastermind Robert Fripp, aber mit der kompletten Mannschaft, mit der er letztmals 2008 auftrat: Tony Levin - Stick, Adrian Belew - Vocals, Guitars und Pat Mastelotto - Drums, Percussions. Das ganze in der altehrwürdigen (hab ich das nicht letzte Woche schon verbraten? Egal, schönes Wort) Essener Grugahalle (25.3.). Sollte man gesehen haben. Ein Must-Have ist auch Prong im Turock am 26. März.

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 14.03.14

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Hello Hooray, let the show begin, I am ready (Alice Cooper) ... 

 

Ich hoffe, Ihr seid genauso fertig, äh bereit. Reden wir doch bitte einmal über Prog-Rock. Ich war in dieser Woche im altehrwürdigen (das wollte ich schon immer einmal schreiben, in Ermangelung eines Sportmoderatorenjobs war mir das aber bisher vergönn t... aber: gewusst wie) E-Werk in Köln.

Transatlantic, die Supergroup um Mitglieder von Marillion, Spock's Beard und dem unvermeidlichen Allesspieler und Trommelgöttchen Mike Portnoy (Ex-Dream Theater, Ex-Avanged Sevenfold, Ex, Ex, Ex ...), gaben dort den vielen, zumeist mittelalterlichen Fans eine volle Breitseite. 26-Minuten-Songs, sphärische Einspielungen auf der Riesenleinwand und und und. Technisch perfekt, optisch eher wie Han Solo im Karbonit. Stocksteif, aber zum Glück im Gegensatz zum ollen Space-Piraten nicht stumm. Fotografieren mussten wir von einem Fitzelchen Balkon. Für uns Knips-Chaoten schwierig, aber machbar, für die Fans prima, denn der Grund war, dass das Konzert für eine Live-DVD mitgefilmt wurde. Gibt ja auch noch nicht so viele Live-Dokumente der Band: 

 

  • 2001: Live in America (auch auf VHS)
  • 2003: Live in Europe (auch als DVD)
  • 2006: Building the Bridge – Live in America (DVD)
  • 2010: The Official Bootleg DVD
  • 2010: Whirld Tour 2010: Live at Shepherd’s Bush London (auch auf DVD)
  • 2011: More Never Is Enough (CD+DVD)

 

Apropos Knips-Chaoten: Wer in vielen Foren und Facefuck-Gruppen rund ums Thema Fotografie rumturnt, erlebt immer wieder die Klischee-Fotografen, die den schlechten Ruf des Berufsstandes begründet haben. Klugscheißer, Besserwisser und Arroganzbestien mit Realitätsverlust. Da wird vornehmlich über juristische Dinge diskutiert. Recht am eigenen Bild, die Möglichkeiten der Nutzung der angefertigten Fotos von einem Künstler, die Ungerechtigkeit der Welt gegenüber den eigenen Berufsstand und und und. Fotografen jammern gern und viel, das muss man zugeben (jaaaa, ich auch ab und an). Doch, es gibt auch andere - die sind sogar in der Mehrzahl. Zum Glück.

 

War noch was? Ich wollte versuchen 18 Millionen Steuern zu hinterziehen, man soll ja von den Großkopferten lernen. 1 Euro habe ich immerhin schon geschafft, die Parkgebühren habe ich zwar abgesetzt, den Zettel aber vergessen zum Finanzamt zu schicken. 

 

Ein Wort (oder mehrere) zu diesem Kuss-Video, welches derzeit wie bekloppt geteilt, geliked und für gut befunden wird: Das es geteilt wird ohne Ende, sagt eine Menge über die Verdummung aus. Klar ist es cool. Aber wäre es so rumgegangen, wenn VORHER klar gewesen wäre, dass es Werbung, ja sogar ein Hoax ist? Prima virales Marketing, was den Sabber-Klick-Reflex bedient. Steht im Internet, muss ja wahr sein. Denken hilft... manchmal und nur Manchen.

 

Bis demnächst und Rock on!

 

yoursdocrock