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Mittwoch September 26, 2018
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66 items tagged "PS4"

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Review: Lego Jurassic World

91R6iqrrPpL. SL1500 Ich gebe es zu: Ich war von den Lego-Spielen bisher immer fasziniert - genau 15 Minuten lang. Dann habe ich fast alle Spiele nicht mehr angerührt. Der erste Witz des Bauens und der lustigen Zwischensequenzen war stets schnell verflogen. Bei Lego Jurassic World liegt der Fall auf einmal aber ganz anders. Wo ich diese Zeilen in Stein meißele, habe ich bereits zwei der vier Filme durchgespielt und bin wirklich begeistert von dem Game. Das liegt einerseits natürlich an den Filmen (wobei 1 spitze, 2 und 3 mäßig waren und 4 noch beäugt werden müsste), andererseits aber auch an der dichteren Atmosphäre und den gestiegenen Spielideen. So kann man zum Beispiel endlich die Fahrzeuge wirklich steuern und muss nicht nur auf einen Knopf drücken. 

Mit den epischen Geschichten von Jurassic Park, Vergessene Welt: Jurassic Park und Jurassic Park III sowie dem aktuellen Blockbuster Jurassic World ist dieses Lego-Game schon ziemlich cool. Das in der LEGO-Form neu erschaffene und mit tollem Humor erzählte Abenteuer lässt unvergessliche Szenen und Actionsequenzen der Filme auferstehen, führt die Fans spielerisch durch viele Schlüsselmomente und gibt die Gelegenheit, die weitläufigen Gegenden von Isla Nublar und Isla Sorna zu erkunden.

Dazu gibt es die echten Synchronsprecher und die Möglichkeit, die Dinos selber zu steuern (etwa um Barrieren zu durchstoßen). Unkomplizierte Action und endlich wieder mehr Humor (Batman war wirklich deutlich zu lahmarschig und unlustig) machen Lego Jurassic Park zum echten Fun-Knüller auf der PS4. Was stört? Die Zwischensequenzen sind sehr lang und nicht immer abzubrechen. Dazu kommen einige Unzulänglichkeiten in der Steuerung, die oftmals problematisch ist, wenn es um knifflige Balanceakte etwa geht. 

 

Fazit: Das bisher beste Lego-Spiel

 

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Review: Bloodborne (PS4)

81S5V49zZFL. SL1500 Bloodborne liegt gerade eine Minute in der bereits vor Vorfreude feucht sabbernden Playstation, da stirbt der Spieler bereits den ersten Tod. Es ist der erste von sicher mehreren Hunderten. Bloodborne ist ein Alptraum, Bloodborne ist der pure Frust, Bloodborne ist nichts für Hobbyspieler, Bloodborne ist einseitig und eintönig, Bloodborne ist fabulös und vielschichtig, Bloodborne ist DIE langerwartete Killerapplikation auf der Playstation 4. Wer die Dark Souls-Spiele von "from software" kennt, weiß, was einen erwartet: Das schwerstmögliche Spiel auf dem Markt, das frustrierendste Gamererlebnis überhaupt, aber - und das ist dann wirklich lohnenswert: die größtmögliche Befriedigung, wenn man den Stunden zuvor noch für unbesiegbar gehaltenen Boss zur Strecke gebracht hat. Dass der Schwierigkeitsgrad nicht anpassbar ist, passt wie die Faust aufs Auge. Das hier ist Hardcore!

 

Die Story ist mysteriös wie wirr gleichermaßen: Ich bin ein Reisender in einer verfluchten Stadt (Yharnam). Es ist ein gottverlassener Ort, der von einer schrecklichen, alles verzehrenden Seuche heimgesucht wurde, voller grauenhafter Kreaturen wie Ghouls, Zombiehunde, Riesen, Jäger und Todesraben. 

Wer es gewohnt ist im Duke Nukem-Stil draufloszupoltern, wird bei Bloodborne chancenlos sein. Es gilt die Angriffsmuster der Gegner zu verstehen, doch bevor man eine Chance hat, muss man seinen Charakter immer und immer wieder hochleveln, die Waffen verstärken, damit man zu einer der wenigen Speicherpunkte gelangen kann. Das Muster ist wie folgt: Jeder erlegte Gegner bringt sogenannte Blutechos, hat man davon genug, kann man sie zum Leveln benutzen oder notwendige Goodies wie Molotow-Cocktails oder heilende Blutphiolen erstehen. Das Tückische: Stirbt man, sind alle bis dato erlangten Blutechos verloren. Erst, wenn man in den Traum des Jägers, eine Art sicherer Hafen für den Spieler, eingekehrt ist, sind die Echos anwendbar. Geht man dann zurück in die gruselige Welt von Bloodborne stehen alle (!) Gegner wieder an den gleichen Stellen wie zuvor. Auch, wenn man sie vorher schon erledigt hatte. Das klingt ziemlich langweilig und in der Tat ist dies der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Warum hätte man nicht eine Zufallsroutine erstellen können, die die Gegner zumindest neu platziert (im Wissen, dass das Spiel dann natürlich noch schwerer geworden wäre)? 

Bloodborne ist unerbittlich, es ist grausam, es frisst Stunden wie Homer Simpson Donuts und ist eindeutig nicht jedermanns Sache, doch in vielen Belangen das bisher beste Spiel, welches für die PS4 komponiert wurde.

Die Grafik ist absolut grandios, brutzelnde Feuer, dichte Nebelschwaden, dazu eine komplett zerstörte gotische Stadt und schaurig aussehende Gegner (bis auf die lustigen Ghouls mit ihren Bettlaken auf dem Kopf), was hier geboten wird, ist bislang einzigartig auf dieser Konsole. Unten gibt es ein Mini-Video zur Grafik.

Dazu kommt eine beeindruckende Soundkulisse. Wenn plötzlich die Turmuhr schlägt, während man durch die Gassen schleicht, ist der Herzkasper nicht sehr weit entfernt. Die Steuerung ist solide und geht recht schnell in Fleisch und Blut über. 

 

Fazit: Bloodborne ist unerbittlich und grausam, es frisst Stunden wie Homer Simpson Donuts. Es ist frustrierend brillant.

 

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Review: Dark Souls 2 - Scholar of the First Sin

51smafFKcILFett, fetter, Dark Souls II: Was "from Software" anpackt, geht selten schief und so kann auch die erweiterte Fassung von Dark Souls II namens "Scholar of the first sin" in Gänze überzeugen. Wo andere bei solchen Editionen lediglich die Grafik aufbohren und einige DLCs beilegen, haut man hier sogar veränderte Inhaltsstrukturen raus und macht so das Game zu einem Wiederspieler für Dark Souls II-Veteranen. Neue Gegner, neue NPCs, alte Gegner an neuen Positionen, deutlich stärkere Grafik (gespielt wird jetzt mit 1080p und 60fps)  - Dark Souls II wird hier zu fetten Gesamtpaket, das kaum Wünsche übrig lässt. An Bord sind alle bisherigen DLCs "Crown of the Sunken King", "Crown of the Old Iron King" und "Crown of the ivory King".  

Fast alles glänzt gülden, lediglich der noch einmal erhöhte Schwierigkeitsgrad haut einen aus den Socken. Das Spiel war ohnehin schon bockschwer, aber wir sind hier auch nicht auf einem Kindergeburtstag. Dark Souls war nie ein Feierabendzock, da muss man Zeit investieren und 100 Stunden sind schnell gefüllt.

In Zeiten der kurzen Popcorn-Kino-Games ist diese Eigenschaft aber ein einziger Pluspunkt. Noch einmal ein Wirt zur Grafik: Der PS3-Ursprung ist trotz der deutlichen Aufbesserungen nicht zu verleugen, wer Bloodborn gespielt hat, wird einigermaßen ernüchtert sein. Spielerisch und atmosphärisch ist "Dark Souls II: Scholar of the first sin" aber über absolut jeden Zweifel erhaben. Für Neueinsteiger in die DS-Welt ist es empfehlenswert und für "Wiedergänger" zudem ebenfalls - toller Spagat. 

 

Fazit: Geniales und bockschweres HD-Update 

 

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Review: Zombie Army Trilogy (PS4)

51bU7Bbhm7L. SL500 SS100 Wenn Hitler sein letztes Ass im Ärmel zückt... muss das einfach schief gehen. In Zombi Army Trilogy lässt der verrückte Diktator als letzte Waffe eine Zombiearmee auf den Spieler los. Klingt bescheuert, macht aber in der Tat eine ganze Weile eine Menge Spaß. Dieser Shooter ist von den Machern der Sniper Elite-Reihe.

Wird dabei stets Wert auf planendes Vorgehen und überlegtes Handeln gelegt, wird hier der Spieß umgedreht. Horden von Zombies gilt es wegzuballern. Alle Episoden sind von Beginn an freigeschaltet, die beiden älteren Teile wurde ins neue Grafikkorsett gequetscht und machen dabei eine recht gute Figur. Während die "Story" oben bereits komplett beschrieben wurde, ist vor allem der Multiplayer-Part ein großer Spaß, gilt es doch hier kooperativ den Untoten den Garaus zu machen. Im Singeplayer-Modus bockt das Game eine gute Stunde, dann bekommt man erste Ermüdungserscheinungen.

Dass es eher um anspruchsloses Shooten geht, beweist auch die Tatsache, dass alle Waffen von Beginn an verfügbar sind - ein eher unübliches Detail in einem Ego-Shooter. Hübsch: Durch den Lautsprecher des PS4-Controllers gibt es immer wieder recht gruselige Soundeffekte. Überhaupt ist der Sound äußerst gelungen, die deutsche Lokalisation hingegen eher nicht. Da wird ein Safehouse schon mal zum Tresorraum, was natürlich Unsinn ist.

 

Fazit: Guter Funshooter - vor allem im Multiplayermodus

 

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Review: Dragon Age - Inquisition

91X8W3KNuCL. SL1500 Da ist er also nun endlich, der Skyrim-Killer für die PS4. Oder? Dragon Age: Inquisition füllt das Machtvakuum auf der Next-Gen-Konsole mächtig aus, solange die Elder Scrolls-Reihe nicht auf Sonys Spielkonsole Einzu hält, so viel ist klar. Riesige Landstriche, eine epische Story - DA könnte nicht offensichtlicher versuchen in Skyrims Fußstapfen zu treten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. 

Die Story klingt wie abgekupfert: Ein verheerendes Ereignis stürzt die Welt von Thedas ins Chaos. Drachen verdunkeln den Himmel und werfen einen Schatten auf Länder am Rande des Chaos. Magier entfesseln einen vernichtenden Krieg gegen die Templer, um sich von ihrer Unterdrückung zu befreien. Nationen erheben sich gegeneinander. Es liegt beim und seinen Verbündeten, die Ordnung wiederherzustellen, indem man die Inquisition anführt und die Kräfte des Chaos zur Strecke bringt. Kling wie schon mal gehört und ist es auch, aber, was ist schon neu in der Spielewelt. Grafisch ist DA ok bis gut, für Next Gen würde ich dennoch mehr erwarten, vor allem "nebenbei".  Während in Skyrim die Dynamik der Gegend einem den Atem raubt, passiert in DA nicht annähernd so viel nebenbei, ist die Landschaft nicht so interaktiv wie beim großen Vorbild. Der Umfang des Spiels ist ziemlich gigantisch (wie es auch bei Skyrim der Fall ist), die hochgelobten 50 Stunden Hauptquest werden aber keinesfalls erreicht. Eher 25 bis 30. Dass man trotzdem einen langen Urlaub braucht, dafür sorgen die Nebenmissionen. DA ist vollgestopft mit solchen und da kommt man dann locker auf 100/120 Stunden Spielzeit. 

Hübsch ist die Möglichkeit echte Schlachtpläne anzulegen, in dem man das Spiel "einfriert" und die Karte von oben betrachtet, sich und seine Gefährten postiert. Das hat ein wenig Strategiespaß zufolge und hebt sich wohltuend von anderen Games des Genre ab. 

Was stört? Ich habe eher ein Bauchgefühl, welches mich mit dem Spiel nicht so recht warm werden lässt. Es ist wie mit einer tollen Lederjacke: Man hat da dieses grandiose Stück Kleidung im Schrank und obwohl es schon leicht durchgewetzt ist, trägt es sich doch irgendwie besser als die als Ersatz angeschaffte sehr hochwertige Kunstlederjacke. Eine Reise nach Himmelsrand nimmt mich sofort wieder ein, schlägt mich trotz der altbackenen PS3-Technik in den Bann, Dragon Age Inquisition ist ein toller Klon, den ich aber in einem Jahr nicht mehr anrühren werde. Wer diese Ansprüche nicht an ein episches Rollenspiel hat, kann mit DA rein gar nichts verkehrt machen.

 

Fazit: Nicht der Skyrim-Killer aber ein tolles Rollenspiel

 

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Review: PES 2015

PictureNachdem Fifa in diesem Jahr deutlich eher in die Läden kam als PES (Test HIER), zieht Konami nun endlich nach. Nachdem etwas verkorksten 2014er PES, welches zudem nicht für die neuen Konsolen portiert wurde, wollen die Japaner nun alles besser machen. Wie immer sind die Lizenzen spärlich, aus der Bundesliga lediglich Bayern, Schalke und Leverkusen am Start. Das ist unschön, hat aber in der Vergangenheit nicht weiter gestört, weil die üppige Community der PES-Fans stets eigene Option Files ins Spiel eingebaut hat, wodurch auch ohne Lizenzen die "echten" Teams ins Game eingebaut werden konnten. Wie es diesbezüglich auf der PS4 in diesem Jahr aussieht, ist noch völlig unklar, so erlaubt es Sony bekanntlich immer noch nicht, dass man etwas auf die Konsole drauf spielen kann. Abwarten also.

Zum Spiel: Das alte PES-Flair ist gleich bei Anpfiff wieder da, die Ballphysik ist einen Tacken besser als bei Fifa und die Spieler steuern sich sehr griffig. Alles gut also? Nein! Nix gut. Fangen wir mal an: Die Schiedsrichter sind eine Totalkatastrophe. Entweder gibt es sehr schnell gelb und rot oder es gibt selbst bei brutalsten Fouls in Serie gar nichts. Der digitale Schiri zeigt Vorteil an, bestraft aber selten ein solches Vorgehen. Immer wieder ist es uns gelungen, den Gegner mit Todesgrätschen unbestraft niederzustrecken (siehe Video unten). Das Spiel sieht bei entsprechender Spielweise aus wie eine Rugbypartie. Eine Katastrophe. Schlimm sind solche Fouls jedoch nicht, denn es gibt defakto keine Verletzungen. In 25 Partien musste einmal ein Spieler ausgewechselt werden, weil er angeschlagen war. Apropos Fouls: Die KI foult nicht! Niemals. In den 25 Partien gab es ausschließlich "Fouls", die Abseitsstellungen waren. In 25 Partien gab es nicht ein richtiges unfaires Einsteigen, welches geahndet wurde. 

Dazu kommt, dass ein großer Teil des Spiels geskriptet scheint. Schüsse aus 20/25 Metern landen gerne einmal an der Latte. Nicht schlimm? Doch, denn ein Spiel mit 6-8 Lattenknallern ist nicht realistisch. Momentum lässt grüßen!

Geskriptet sind weitere Dinge, die nicht so gravierend sind: So ist die Animation der Tornetze immer die gleiche. Konami hat es einmal wieder geschafft aus einem eigentlich guten Ansatz eine Katastrophe zu machen. Als PES-Fan der ersten Stunde bin ich schockiert, wie weit Fifa rangekommen ist. Auch hier gibt es Dinge, die schlecht sind, doch EA Sports merzt jedes Jahr mehr davon aus. Insgesamt gibt es bei PES 2015 nur 14 Stadien. Die spielt man bei Tag oder bei Nacht, eine weitere Differenzierung ist nicht möglich. Auch habe ich bisher noch keine "ziehenden" Wolken bemerkt, wie vorher großspurig angekündigt. Entscheidend ist auf dem Platz, aber da ärgere ich mich mehr als ich Spaß habe. Immerhin kann ich die Länge des Grases einstellen. Noch ein Wort zur Grafik: Die Spieler sehen sehr realistisch aus, die Zuschauer könnten besser sein. Wie immer hat Konami ein Problem mit der Soundkulisse, da ist bei Fifa einfach alles fetter und realer. Die Kommentatoren scheinen hingegen sogar noch schlechter geworden zu sein. Beispiel? Ein Foul 5 (!) Meter vor dem Strafraum und Wolf Fuß meint: "Ohh, das könnte Elfmeter geben". Noch eins? Spielminute 86 und es wird geplappert: "Es sind nur noch wenige Minuten, vielleicht sogar nur noch Sekunden bis zum Abpfiff." Der erste Griff im Spiel geht also zum Off-Schalter. Noch was? Ja! Auf manchen Konsolen (nicht auf allen getesteten) ruckelt es unfassbar. Dieses Problem gab es auch bei Fifa schon bei einigen PS4-System, konnte durch ein Update dann behoben werden. Zu den neuen Live-Update-Feature kann ich hier noch nichts final sagen, da die Server noch nicht online waren, insofern halte ich mich auch mit einer Online-Bewertung zurück. Die Features des Spiels - mit "MyClub" ist auch eine Ultimate Team-Klon am Start - sind üppig und sehr gut, die Turniermöglichkeiten auch bestens, umso ärgerlicher sind die oben beschriebenen Problem. Meine letzte Hoffnung ist ein ordentlicher Patch, bis dahin spiele ich Fifa.

 

Fazit: Spielerisch einen Tacken besser als Fifa - aufgrund eklatanter Mängel aber doch ein Griff ins Klo.

 

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HIER geht es zu einer PES-Verlosung!

 

Review: The Evil Within (PS4)

evilSurvival-Horror ist momentan groß angesagt. Nach dem sehr starken Alien Isolation (Test HIER) kommt "The Evil Within" und lädt ebenfalls zum Gruseln ein. Der Japaner Shinji Mikami lieferte vor The Evil Within mit Resident Evil und Resident Evil 4 zwei echte Klassiker in Sachen Horror und kann mit seinem neusten Streich durchaus an diese Games anknüpfen. Die Story ist recht konventionell. Der Spieler ist der Polizist Sebastian Castellanos und alles beginnt in einer Nervenheilanstalt, Dort gilt es Morde zu untersuchen, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Immer wieder schweift das Spiel komplett ab. Seien es abstruse Traumsequenzen oder eingebildete Situation des Hauptcharakters - in einer dritten Person-Sicht gilt es vor Zombies zu fliehen, sich vor brutalen Schlächtern zu verstecken oder gemeinen Fallen zu entgehen. "The Evil Within" ist ein echter Killer und das in mehrfacher Hinsicht. Das Game ist ein Zeitmörder, denn immer und immer wieder ertappt man sich dabei, dass man "nur noch bis zum nächsten Checkpoint" denkt. Das Spiel ist aber auch ein Nerventöter, denn Zusammenzucken und Erschrecken ist hier die Regeln. Wahnsinning, wie intensiv die Szenen sind. Was weniger gefällt, ist die Steuerung. Nicht immer ist es besonders elegant, wie man den Protagonisten lenken muss, vor allem in Sprintsequenzen sieht man oft nicht richitg, was vor einem liegt. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen, leider liegt nur auf der PC-Fassung auch die englische Sprachausgabe vor. Sowas wünsche ich mir eigentlich auch auf der Playstation. Die Grafik ist im übrigen nicht wirklich Next Gen, da geht noch viel mehr. Zudem bricht die Framerate ab und an ein. Was "The Evil Within" zudem nicht an die oben genannten Klassiker rankommen lässt, sind auch die sehr einfachen Rätsel. Das ist alles etwas dürftig. Immerhin: Die Atmosphäre stimmt.

 

Fazit: Dichter Survival-Horror vom Meister - aber kein Meilenstein

 

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PS4-Review: Alien Isolation

Alien-Isolation-boxartWir schreiben das Jahr 1979 und Ridley Scott dreht einen (wenn nicht den besten) Sci-Fi-Film aller Zeiten: "Alien - das unheimliche Wesen aus dem All" hat auch heute noch so eine schauderhafte Kraft, dass einem die Spucke wegbleibt. Immer und immer wieder versuchte sich die Spieleindustrie an diesem Stoff, immer und immer wieder kam Mäßiges oder gar Schrott  ("Aliens: Colonial Marines") dabei heraus. Nun macht "Alien - Isolation" vieles (nicht alles) deutlich besser und ist für Liebhaber der Filme (speziell des ersten) ein absolutes Muss.

Wir spielen die Tochter von Ripley und machen uns auf die Suche nach der ewig verschollenen Mutter. Der Clou: Alle Locations atmen den Flair des Originalfilms, inklusive hübschen 8-Bit-Computersystemen und einem Schiff, das der sagenumwobenen Nostromo sehr ähnlich ist. Sprich: Näher dran am Original, ohne dessen Geschichte erzählen zu wollen, geht es kaum. Alles, was die Vorlage so genial und beunruhigend gemacht hat, ist dabei: Der Motion-Sensor, der laut piepend die Anwesenheit einer Person (oder schlimmer: eines Alien) signalisiert, die Cryo-Kammern, der Flammenwerfer und - TUSCH - das schaurigste Wesen der Filmgeschichte: der Xenomorph. So jagt man durch die riesige Sevastopol-Station auf der Suche nach Hinweisen und bemerkt schnell, dass man selber der Gejagte ist.

Die Grundregeln sind einfach: Wer rennt ... verliert! Wer das Alien sieht und sich nicht leise verkrümmelt ... verliert. Anders als im Film gibt es keine Möglichkeit, das Wesen zu besiegen. Klingt frustrierend, macht aber den ganz besonderen Charme des Spiels aus. Ego-Shooter-Ballermänner werden verzweifeln. Dazu kommt: Das Alien ist nicht geskriptet, sprich es taucht immer mal woanders auf, vorgefertigte Szenen sind sehr selten.

Das Spiel ist der wahre Horror und nicht selten bemerkt man, wie man vor dem Fernseher selber den Atem anhält. Etwa, wenn man sich in einem Spind versteckt und der Xenomorph auf der Suche davor hertigert. Das Spiel ist gnadenlos und bockschwer, die Speicherpunkte rar gesäht, aber das macht es für mich zu einem echten Survival-Horror - im besten Sinne. "Alien - Isolation" ist nichts für Anfänger. 

Kommen wir zur Technik, denn die ist nicht ganz einwandfrei: Grafisch ist "Alien - Isolation" eher nicht Next-Gen-würdig, doch da ohnehin alles auf 80er Jahre getrimmt ist, stört das nicht so sehr. Ärgerlicher sind da schon die nicht lippensynchronen Dialoge und die eher mäßigen deutschen Sprecher. Auf der PS3 kommt es zudem zu einigen Rucklern. Schön ist, dass die Signaltöne des Motiontrackers am Controller-Lautsprecher erklingen. Nerven tut das Crafting-System, mit dem man etwa seine Medkits selber basteln muss, aber irgendwie passt das wie die Faust aufs Auge, denn dieses Game schenkt dem Spieler einfach rein gar nichts. In den Bonusmissionen kann man die Originalcrew der Nostromo "spielen", für Fans klasse, ansonsten bringen diese Extra-Spielchen keinen großen Mehrwert.

 

Fazit: Ein Muss für Alien-Fans und ein gandenlos, bockschweres Spiel ums Überleben.

 

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PS4-Review: Driveclub

driveclDriveclub sollte DER Launchtitel der neuen Konsolengeneration bei Sony werden. Der Überknaller, dann wurde es verschoben. Nun liegt dem RocknRoll-Reporter endlich das "fertige" Produkt vor und nach drei Tagen ist der Eindruck recht desaströs. Ja, die Grafik ist gut, manchmal grandios. Das hängt stark an der Rennstrecke. Durch Norwegen zu heizen ist wirklich richtig geil. Das Auge fährt mit, leider sind nicht alle Orte so sehenswert, dennoch ist das "Outfit" des Spiels durchaus hübsch und erstaunlich detailliert.

Neben den Strecken passiert eine ganze Menge. So fliegen Ballons rum, Wildgänse verschwinden am Horizont, Papierschnipsel wehen durch die Luft - das macht Laune und erinnert an einen ganz alten Racer. "Bleifuß" (Screamer im Original) hat solche Gimmicks schon 1995 (!) auf den PC gezaubert. Bei Driveclub stehen sogar animierte Zuschauer an den Rändern der Strecken, leider sind diese strunzdumm und winken immer noch fröhlich, wenn man mit 200 km/h auf sie zu rast - anstatt weg zu springen. Doch das sind wirklich nur Nebenkriegsschauplätze. Die wirklich relevante Mängelliste ist derart überladen, dass Driveclub in dieser Form keinen RRR-Tüv-Stempel bekommt.

Beispiele? Da wären zum einen die fehlenden Replays. Ein Racer mit so einer tollen Grafik bietet mir nicht die Möglichkeit mein Rennen (oder Teile davon) erneut zu sehen? Schwach und indiskutabel. Noch schlimmer ist die K.I., denn die rast aggressiv von hinten in einen rein, wodurch nicht sie die Strafpunkte bekommt, sondern der Spieler. Aua...

Das Fahrverhalten der Autos divergiert leicht, je nach Modell. Insgesamt ist Driveclub aber nur ein solider Arcaderenner. Von Simulation keine Spur. Der Offlinemodus ist in sehr wenigen Stunden durchgespielt, dann müsste man Online weiter Spaß haben können. Müsste? Ja, denn in den letzten drei Tagen ist es nicht einmal gelungen eine Verbindung mit den Servern herzustellen (nicht einmal um 3 Uhr nachts) - das Netz ist voller Klagen darüber. Ein Online-Racer ohne Onlinefunktion, der Super-GAU. Klar, dass kann noch nachgeliefert werden, bisher ist das Spiel jedoch vor allem deshalb keinen Cent wert. Und es gibt zahlreiche weitere Problem: So werden derzeit keine Lenkräder von Logitech unterstützt und und und.

Wenige Minuten Spaß kann man mit Driveclub durchaus haben, wenn man den Arcade-Aspekt verschmerzen kann, doch als Ex-Launchtitel ist das einfach viel zu wenig.

 

Fazit: Im derzeitigen Zustand sollten PS4-Piloten besser die Finger vom Lenkrad lassen

 

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PS4-Review: NHL 15

nhlManchmal muss man sich fragen, was in Softwarefirmen so vorgeht. Da ist die NHL-Reihe von EA Sports wirklich seit Jahren ein absolutes Qualitätsprodukt und dann bringt die Company in diesem Herbst mit NHL 15 ein im Gameplay immer noch überragendes Spiel heraus, bei dem aber mehr als die Hälfte der Features des Vorjahres fehlt. Klingt komisch, ist aber so: Einfach nur ein Play-Off spielen? Nicht mehr möglich. Eigene Ligen erstellen? Fehlanzeige. Erst einmal in Ruhe auf dem Eis trainieren? Gestrichen! Eine Karriere kann man auch nicht mehr in einer Minor League. Immerhin wurde der Play-Off-Modus jetzt per Patch nachgeliefert, weitere Dinge sollen kommen. Ganz klar: NHL ist nicht fertig geworden zum Release. Das ist peinlich und eine enorme Schande, denn ist man einmal auf dem Eis, ist alles bestens und gewohnt grandios: Stimmung, Gameplay, Atmosphäre - eine glatte 1.

Dass man ohne einen Ligamodus (NHL kann man natürlich spielen) aber ein deutsches Team etwa ausschließlich bei einem Freundschaftsmatch benutzen kann, ist sehr schwach.

Gestrichen wurde auch das Winterclassic unter freiem Himmel und die 3-Star-Bewertungen nach einer Partie (die jetzt mit dem Patch aber wieder hinzukamen).

 

Fazit: Jetzt noch ein Offenbarungseid - wenn die fehlenden Features gepatcht sind, ist NHL ein 5-Punkte-Spiel 

 

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PS4-Review: Fifa15

91FqGmqIdkL. SL1500 Das ewige Duell der Fußball-Simulatoren Fifa von Ea Sports und Pro Evolution Soccer von Konami fällt in diesem Jahr zumindest zum Start der Bundesliga-Saison aus. Konami hat es nicht geschafft, sein Next-Gen-Debüt in die Läden zu bekommen und so muss ein Vergleich mit Fifa 15 bis zum 11.11. (kein Scherz) warten. Fast zwei Monate hat EA Sports dadurch die Chance bekommen, Käufer zu generieren, die eigentlich PESler sind, aber keine Lust haben bis zum Release Hockey zu spielen.

Was bietet Fifa 15? Erneut ist die Präsentation ausgezeichnet. Die Premier League ist durch einen Exklusivvertrag komplett "rund" - Fangesänge, alle Stadien sind vorhanden (bei den ebenfalls lizensierten Bundesligaclubs sind beispielsweise nur wenige Originalspielstätten im Paket) - das macht mächtig Spaß. Hübsch: Die Rasenflächen werden durch Grätschen in Mitleidenschaft gezogen. Weniger toll: der Ballphysik ist eine Furche im Rasen egal, es hat keine Auswirkung aufs Rollverhalten der Kugel. Schade.

Entscheidend ist natürlich auf dem Platz und hier geht EA Sports den Weg von Fifa 14 weiter, welches das erste wirkliche Produkt der Softwareschmiede war, welches an PES-Thron kratzen konnte in Sachen Realismus und Simulationsgehalt. Schaltet man alle Spielhilfen ab, ist die Freiheit am Ball fast grenzenlos. Die Animationen wurden verbessert, wodurch Ballan- und Mitnahmen leichter geworden sind, das Zweikampfverhalten wurde hingegen erschwert, so dass der Fokus eindeutig auf einem fröhlichen Offensivspiel liegt. Neu hinzugekommen sind zwei taktische Einstellungen. Die "totale Offensive" packt die Brechstange aus und rangiert noch hinter "sehr offensiv", lässt aber dadurch natürlich Konter entstehen. Auf der anderen Seite gibt es den "Abwehrriegel". Insgesamt ist bei der 15er Version die Taktikeinstellung leicht aufgebohrt worden, so dass man den Spielern nun noch mehr individuelle Anweisungen geben kann. Wie bei Konami vor einigen Jahren eingeführt, kann man nun auch einen Spieler bei Standards anwählen. Doch EA Sports hat auch einige schlimme Patzer begangen:

Die Torhüter halten mit den Standardwerten (50) ALLES! Oder lassen sich einfachste Kullerbälle reinlegen. "Tweakt" man den Wert auf 25/30 herunter wird es realistischer. Die Art einer Verletzung sieht man nur noch im Turniermodus (den es zum Glück wieder gibt), im Freundschaftsspiel wird geschwiegen, was der Kicker hat (in Fifa 14 war es nicht so). Die Spielanlage von Fifa verführt dazu ausschließlich durch die Mitte zu kommen, was etwas monoton ist auf Dauer. Was ich noch ärgert? Wieso kann ich einstellen, dass Handspiel geahndet wird, wenn es defakto aus dem Spiel genommen wurde? In mehr als 50 Spielen ist nicht einmal ein Handspiel gepfiffen worden, in Fifa 14 gab es das immer wieder einmal. Das das sogenannte Momentum (die K.I. dreht Spiele kurz vor Schluss) aus Fifa 13 zurück ist, kann ich aber nicht bestätigen, obwohl es viele Berichte darüber gibt. 

Unterm Strich steht ein Lizenzmonster mit vielen vielen geilen Ideen, einigen Bugs und erneut zu reißbrettmäßigem Spielverlauf. Das Problem wird beim Vergleich mit PES auch in diesem Jahr wieder sein, dass beide Spiele ihre Momente haben und zusammen das perfekte Fußball-Game sein würden. 

 

Fazit: Gut, aber nicht perfekt - was wird Konami da entgegensetzen?

 

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PS4-Review: Destiny

destinyDer Hype war enorm: Destiny sollte die eierlegende Wollmilchsau für die Next-Gen-Konsolen werden. Epische Story, tolle Kämpfe, eine Art World of Warcraft im Outer Space. Die Demo ernüchterte schon ein wenig und das vorliegende komplette Spiel macht genau da weiter. Fangen wir mit der Charakterwahl an - oder besser vergessen wir die verschiedenen Spezies einfach, denn im Gameplay unterscheiden sie sich fast gar nicht. Grafisch sieht alles sehr hübsch aus, ist man aber einmal auf einem Planeten gelandet, fehlen Details und die Steppe lädt zum Gähnen ein. Das Gameplay läuft weitestgehend immer gleich ab: Man landet auf einem Planeten und schlägt sich durch offene Weite oder schlauchartige Gänge. Immer wieder warten sehr starke Gegner auf einen. Allerdings ist die K.I. stark und gleichzeitig strunzdumm. 

Die fehlende Intelligenz machen die Kämpfer durch starke Waffen wett, sehr unschön. Ebenfalls indiskutabel: Ab einem bestimmten Abstand schießt die K.I. einfach nicht mehr zurück oder sucht nach dem Spieler. Sie vergessen einfach, dass es da gerade einen Angriff gab. Zudem erfolgt der Respawn der Gegner immer an der gleichen Stelle - wie 1993 in Doom. Open World ist hier auch nur ein Schlagwort. So richtig darf man den Pfad der Mission nicht verlassen.

Sehr knackig sind die Endgegner. Doch auch diese sind nach dem immer gleichen Muster zu besiegen: Schießen - Deckung einnehmen - Schießen etc pp. Auch der Mulitplayer-Part (und Destiny ist ja eigentlich ein Spiel fürs gemeinsame Onlinezocken) überzeugt wenig, macht aber mehr Spaß als die schwache und viel zu kurze Solomission. Immerhin ist Destiny ein solider Shooter, der einige wenige Stunden gefallen kann. Mehr nicht! 

 

Fazit: Großer Hype, wenig dahinter

 

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PS4-Review: Madden 15

919RmURO-fL. SL1500 “Perfection is not attainable. But if we chase perfection, we can catch excellence", sagte der legendäre Green Bay Packers-Coach Vince Lombardi einst und EA Sports hat im vergangenen Jahr mit Madden 25 das Next Gen-Debüt so richtig versaut. Es war ein verlorenes Jahr, zu schwach war die Umsetzung, zu viele spielerische Probleme gab es (vor allem im Passspiel). Mit Madden 15 soll nun alles besser werden. Deshalb wurde das Spiel umgekrempelt, nicht revolutionär aber doch so stark, dass die Defense nun deutlich verstärkt (manchmal deutlich zu stark) agiert. Was da an Interceptions abgefangen wird, geht manchmal aber auch zu weit.

Dennoch: Madden 15 spielt sich fluffiger und schnell gehen einem selbst als Nicht-Fachmann dieser amerikanischsten aller Sportarten Spielzüge in Fleisch und Blut über. Besonders gut: Es werden nicht nur solche vorgeschlagen, sondern es wird sogar erklärt, warum welcher Spielzug gut in der jeweiligen Situation sein kann. Das erleichtert den Einstieg enorm. Typisch EA und typisch gut sind die Online-Features von Madden 15. Die neue Community-Engine ruft die Daten aus Millionen von Online-Spielen ab und liefert so zahlreiche Spielzüge für jede Situation. Klasse Idee.

Problematisch sind ab und an die Passempfänger, da hier die K.I. gerne einmal einen kompletten Gehirnausfall simuliert. Passt man genau in ihren Lauf ist alles super, weicht das Ei etwas ab, sind sie oft hilflos und schauen nur verdutzt. Da muss EA noch mal ran.

Grafisch ist alles tutti.

Die Spieler hauchen kalten Atem bei Winterspielen, die Wettereffekte sind spitze, die Karambolagen ausgezeichnet inszeniert. Warum die Kommentatoren aber hier virtuelle Männchen sind, statt wie bei Fifa 15 etwa, Videoaufnahmen der echten Sprecher, erschließt sich mir nicht. Überhaupt wiederholen sich die beiden viel zu oft, so dass der erste Griff ins Menü zur Option "Ausschalten" führen könnte. Ebenfalls neu sind zahlreiche Kamerapositionen und hier schafft es EA Sports in der Tat dem schon angestaubten Madden neue Blickwinkel zu verpassen. 

 

Fazit: Starke Rückkehr des Football-Opas

 

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Review: Surgeon Simulator (PS4)

 

Endlich gibt es bei den RocknRoll Reporter mal echte Doktorspielchen. Nein, nicht, was Ihr Schweinchen jetzt denkt, sondern wir verlieren heute einige Worte über die PS4-Fassung des "Surgeon Simulator". Spiel angeworfen und schon findet man sich am Schreibtisch eines Arztes wieder. Hier sollte man zu Beginn auch einige Zeit damit verschwenden, die absolut hanebüchene Steuerung zu erlernen. Die ist schwammig ohne Ende und außerdem habt Ihr als Arzt nur eine Hand! Klingt skurril und das ist es auch, aber eben auch genau die Funpotenz im Game.

Wie man mit zwei Fingerchen eine Säge schnappen muss, um damit einen Brustkorb aufzusägen ... sagenhaft.

Kein Wunder, dass man ständig irgendwelche Dinge (Flaschen, Stifte, Telefonhörer) durch die Gegend wirf und diese nicht selten auch in einem offenen Patienten landet. Hat man die Steuerung einigermaßen verinnerlicht, geht es an die erste OP. Die ist sogleich eine Herz-Transplantation. Achtung: Wer meint, er müsse sorgfältig vorgehen, irrt. Brustkorb einhämmern (oder sägen), das alte Herz rausgeschnitten und ein neues reingeworfen. Schon hat man seine erste OP erfolgreich abgeschlossen. Klingt einfach, ist aber durch das Steuerungsproblem hammerhart. Nicht selten zerstückelt man irgendwelche Organe "aus Versehen", nicht selten verliert der Patient so viel Blut, dass er nicht überlebt. Im Laufe des Spiels wird es immer schwieriger und auch kurioser. Eine Alien-Autopsie ist da natürlich ebenfalls im Spielumfang. Alles in allem ist das ziemlich lustig. Die Grafik ist zweckmäßig und ganz niedlich, von einer Simulation ist das Ganze (zum Glück) meilenweit entfernt. Spaß macht es dennoch enorm, wenn auch nicht all zu lange.

 

Fazit: Schönes trashiges OP-Game für Zwischendurch mit bockschwerer Steuerung

 

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PS4-Review: Watchdogs

71YvEUo0JYL. SL1141 Da ist er ja nun endlich, der langersehnte GTA-Killer für die PS4: Watch Dogs war nicht mit geringem Hype erwartet worden und verschlägt nach ewiger Verzögerung den Spieler in ein von Hackern beherrschtes Chicago. Aber ist Watch Dogs wirklich besser als GTA V? Nein! Das Spiel ist grandios, mit enormem Umfang versehen und bietet einige richtig coole Spielideen, doch am Thron des Open-World-Gottes kratzt Ubisoft damit keineswegs.

Nicht falsch verstehen: Watch Dogs ist das beste bisherige Spiel der neuen Konsolengeneration, doch nicht alles ist hier Gold, was glänzt. Kurz zur Story: Wir sind Aiden Pearce, ein Hacker und Ex-Gangster, dessen kriminelle Vergangenheit zu einer blutigen Familientragödie führte. Nun ist man also auf der Jagd nach den Leuten, die der Familie Leid zugefügt haben, und hat die Möglichkeit, jeden in seinem Umfeld zu überwachen und zu hacken, indem Pearce alles manipuliert, was mit dem Netzwerk der Stadt verbunden ist. Ob Überwachungskameras, Handyhacks, Ampelkontrolle, Brücken- und S-Bahn-Manipulation - (fast) alles ist möglich.

Die Storyline ist mehr als üppig, 40 Stunden kann man alleine damit beschäftigt sein. Die offene Welt ist eher halboffen. So gibt es nur sehr wenige Gebäude, die man betreten kann, dies zum Beispiel war in GTA deutlich besser. Auch kann man sein erhacktes Geld nicht wirklich schön unter die Leute bringen. Autos klaut man oder bestellt sie an einen Standort, Häuser kaufen ist ebenfalls nicht möglich, die Freizeitaktivitäten sind sehr eingeschränkt. Mal einen trinken gehen oder einen digitalen Trip einwerfen - das war's schon und ist in der Regel nur ein kurzer und nicht so häufig wiederholbarer Spaß. Hier hat GTA ganz klar die Nase vorn. Die Steuerung von Watch Dogs ist am Anfang etwas störrisch, weil die Tastenbelegung nicht immer den eingebürgerten Regeln entspricht.

Mit X etwa duckt man sich und sucht Deckung. Gerannt wird mit R2. Nach einigen Stunden stellt das aber kein großes Problem mehr dar. Auch ist die Fahrphysik nichts, womit man von Seiten Ubisofts prahlen sollte. Wenn man den Vergleich mit GTA aber gar nicht anstellt, bekommt man mit Watch Dogs ein großartiges, lang fesselndes Spiel (in der Storyline). Hat man die Geschichte allerdings einmal durchgespielt, reizt das Game nicht mehr zum langen Aufenthalt in Chicago. Die Grafik ist gut, aber Next Gen sieht für mich noch etwas anders aus. Doch springt mal ins Wasser, hier reizt die Engine anscheinend alles aus. Die Wasserdarstellung ist absolut überragend.

 

Fazit: Bestes PS4-Game bisher, aber nicht der GTA-Killer

 

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PS4-Review: Wolfenstein - the new Order

wolfenstein-the-new-order-ps4- Was wäre wenn? Diese Fragestellung ist Ausgangspunkt der Story des neuen Wolfenstein-Ablegers "The new Order". Angelehnt an ein Szenario etwa aus Robert Harris' Vaterland haben die Nazis den Krieg gewonnen, London besetzt.

 

Halt!! So wäre es, wenn Wolfenstein nicht wieder einmal in Deutschland aufs Lächerlichste verändert worden wäre. Aus Nazis wird "das Regime", naturgemäß verzichtet man wieder auf allerlei nationalsozialistische Symbole, was die Atmosphäre der ordentlichen Ballerbude komplett den Bach runter gehen lässt. Bei all der Aufregung um Hakenkreuze und Hitler-Nennungen darf gesplattert werden, was das Zeug hält.

An der Gewaltdarstellung wurde nichts verändert. Im nachfolgenden Video werden die Unterschiede der Version schön herausgearbeitet. Die deutsche Rechtsprechung ist natürlich die Keule, mit der hier geschwungen wird. Nationalsozialistische Symbole sind verboten, der Führergruß ebenfalls. Was ein Computerspiel, also ein interaktiver Film, von einem "richtigen" Film unterscheidet, bleibt aber weiter unklar.

 

 

 

Spielerisch macht Wolfenstein eine Menge richtig, ohne aber zu brillieren. Die Level sind schlauchartig, man kommt fast auf eine falsche Fährte, dennoch hat man einige Stunden vor allem durch die packende Hintergrundstory Spaß. Widerstandkämpfer und Hauptdarsteller B. J. Blazkowicz lag jahrelang im Koma und wacht 1960 auf. Die Welt ist von Nazis, oh tschuldigung, vom Regime beherrscht. Blondie muss dann den Widerstand von Grund auf neu aufbauen, um schließlich den Ober-Nazi, ähh, Ober-Regimist General Totenkopf zu besiegen. Die Grafik auf der PS4 ist super, aber es bleibt Luft nach oben, der Sound ist leider ebenfalls zensiert. Dialoge wurden verändert, das Wort Nazi fällt natürlich nicht einmal. Manchmal meinten es die Entwickler zu gut, wollten etwas Abwechslung in den recht stromlinienförmigen Shooter bringen. Das äußert sich dann durch öde "Missionen" im Versteck der Rebellen á la "Bringe den Lötkolben von A nach B" etc. Hübsch sind die Goodies, die ab und an zu finden sind. So gibt es zahlreiche Schallplatten zu entdecken (und danach abspielbar). Da gibt es beispielsweise die "Käfer", eine ehemals britische Band (Beatles), die nur noch auf deutsch singen darf. Sehr witzig und erschreckend zu gleich.

 

Fazit: Guter Shooter, der durch die deutsche Lokalisation komplett an Atmosphäre verliert und deshalb nur 3 von 6 statt 5 von 6 bekommt

 

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PS4-Review: InFamous Second Son

91JQQYRvxL. SL1500 Exklusiv für die PS4 erscheint Infamous Second Son und setzt wie auch schon die Teile davor auf eine frei begehbare Welt. So richtig Open-World ist das Game hingegen nicht, da es kaum Sinn macht, sich außerhalb der Storyline zu bewegen. Diese hingegen ist kurz und knapp umrissen: Der 24-Jährige Delsin Rowe ist in einem Vorort von Seattle aufgewachsen, wo sein bedeutungsvolles Schicksal eher zufällig in sein Leben tritt: Nachdem er einige Leute aus einem brennenden Buswrack gerettet hat, bemerkt er, dass er die Fähigkeit besitzt, Rauch zu manipulieren, ihn zu bewegen oder sich sogar in ihn zu verwandeln. Das macht ihn zu einem "Bioterroristen" und das Abenteuer geht los. 

Sieben Jahre sind seit der letzten Episode mit Cole MacGrath vergangen und die Welt hat sich deutlich verändert. Jeder Bürger, der nur die geringsten Anzeichen von übernatürlichen Kräften zeigt wird als „Bio-Terrorist“ abgestempelt und sofort dem Department of Unified Protection (DUP) überstellt. Einer Regierungseinrichtung, die sicherstellen soll, dass sich die katastrophalen Ereignisse von Empire City und New Marais niemals wiederholen. So findet sich auch Delsin Rowe, der Autoritäten gegenüber noch nie sehr viel Respekt gezeigt hat, bald in den Fängen der DUP wieder. Infamous Second Son setzt auf die Möglichkeiten, die der neue PS4-Controller bietet: Toouchscreen und Bewegungsensoren werden optimal genutzt, die Steuerung ist das Highlight des Spiels. Die Moves und Spezialfähigkeiten von Delsin gehen dem Spieler schon bald in Fleisch und Blut über.

Die Grafik dagegen ist gut, aber noch nicht das, was man sich unter "NextGen" vorstellt. Da ist noch viel Platz nach Oben. Spielerisch gibt es gleich zu Beginn die Möglichkeit, sich für die gute oder die böse Seite zu entscheiden - Star Wars lässt grüßen. Die Wahl verändert den Spielablauf, so dass ein zweites Durchspielen des Games durchaus Spaß macht. Auch Infamous-Neueinsteiger ist Second Son geeignet, da die Vorgeschichte eigentlich nichts zur Sache tut.

 

Fazit: Das erste "Must Have" für die PS4

 

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PS4-Review: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes

SnakeWas wurde schon im Vorfeld über Metal Gear Solid V: Ground Zeroes gemeckert: Kein richtiges Spiel, zu kurz, zu teuer. In der Tag ist das Spiel "nur" eine Mission. Diese fungiert als Prolog zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain, welches später in diesem Jahr erscheint. Wir übernehmen einmal mehr die Geschicke  des legendären Snake (a.k.a. Big Boss) und infiltrieren das kubanische Lager Camp Omega, wo seine Buddys Paz und Chico als Geiseln festgehalten werden. Wer einmal eines der Metal Gear-Games gezockt hat (etwa DIESES), ist sofort wieder im Bann der Story, das Fieber steigt direkt und man hetzt und / oder schleicht durch Kuba.

Die Grafik könnte für PS4-Verhältnisse besser sein, das war aber bereits so angekündigt, da der Prolog auf PS3 und PS4 erscheint. Stimmung, Steuerung, Sound (Kiefer Sutherland spricht Snake!) sind hingegen perfekt und machen heiß aufs Hauptspiel. Zur Länge - oder besser gesagt zur Kürze: Erfahrene Schlangen schleichen in 90 Minuten durch die Episode, danach wird man mit einigen weiteren Minispielchen belohnt, so dass man rund drei Stunden Spaß haben kann. Dafür sind 30 Euro natürlich happig, Fans werden trotzdem zugreifen. Das Spiel ist ein Volltreffer, aufgrund der Preispolitik vergebe ich aber nicht die Höchstwertung!

 

Fazit: Stimmungsvoller Heißmacher fürs Hauptspiel - leider zu teuer und zu kurz

 

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PS4-Review: Thief

thiefNe, was hab ich den alten Dieb geliebt. 1998 hat "Thief" das Schleich-, tschuldigung "Stealth"-Genre quasi im Alleingang erfunden. Nun, in Zeiten der Playstation 4, kommt der Meisterdieb Garrett endlich zurück. Wir schleichen aus Garretts Perspektive durch schön gestaltete Mittelalterlevel. Weder Dächer, noch Fässer, manchmal sogar Wände halten uns auf.

Das gesamte Spiel ist ohne einen Menschen um die Ecke zu bringen lösbar, die ein oder andere Kopfnuss darf aber verteilt werden. Man bewegt sich im Schatten. Findet man keinen, sorgt man dafür, indem man Laternen ausschießt oder Lichtschalter umlegt. Kerzen und Kandelaber knallt man mit Wasser- und Erstickungspfeilen einfach ab. Besonders hübsch: Steht man im grellen Licht (und ist damit in Gefahr) leuchtet die Controller-Lightbar wie irre grell weiß. Die Grafik ist nicht absolut top, wenn man die Ressourcen der PS4 bedenkt, aber mittlerweile ist man ja überhaupt über Spielenachwuchs für diese Konsole froh.

Der Schwierigkeitsgrad kann individuell angepasst werden - ist aber leider nicht mehr veränderbar, wenn man sich für eine Stufe entschieden hat. Eine Neuheit ist mir zuwider: Warum muss Garrett wie in unzähligen anderen Spielen eine Art "siebten Sinn" haben, der durch den übermäßigen Verzehr von Mohn (!) stets aufgeladen werden kann? Per Tastendruck wird er aktiviert und blendet markante Punkte ein, etwa Leitern oder versteckte Seile. Das erinnert an die Batman-Spiele, ist hier aber völlig fehl am Platz. Wo wir gerade bei der Kritik sind: Die Ladezeiten zwischen den einzelnen Stadtteilen sind zu lang! Dafür punktet "Thief" aber bei der guten Steuerung, der packenden Story und dem tollen Sound. Unterm Strich ist Garretts Comeback mehr als gelungen!

 

Fazit: Gelungene Wiederbelebung der Thief-Reihe

 

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PS4-Review: Tomb Raider

laraps4Schon wieder Lara Croft? Die lag doch gerade noch verschwitzt und verdreckt vor mir - in ihrem aktuellen PS3-Abenteuer! Und ja, es handelt sich um das gleiche Spiel wie schon vor Monaten auf der PS3. Dennoch gibt es einige signifikante Unterschiede. Allein die Tatsache, dass endlich einmal wieder ein Spiel für die neue Konsole herauskommt, ist natürlich fast schon Grund genug, zuzuschlagen. Bisher steht die PS4 recht einsam im Wohnzimmer - mangels Games.

Dieses Tomb Raider ist Laras ganz persönliche Geschichte. Am Anfang steht eine junge, unerfahrene Frau, die noch kein Vertrauen in die in ihr schlummernden Fähigkeiten hat. Man erlebt mit, wie Lara zur berühmtesten Grabräuberin der Welt wurde. Es verschlägt sie in die Gegend des in der Japanischen See liegenden Drachen-Dreiecks.

Schon seit Jahrhunderten wird immer wieder über dort verschwundene Schiffe und Flugzeuge berichtet. Man vermutet, dass Vulkanausbrüche sowie den Gezeiten unterworfene Riesenwellen für die rätselhaften Unglücke verantwortlich sind. Laras Schiff sinkt und das Abenteuer geht los. 

Und dieses Abenteuer kann sich mehr als sehen und hören lassen: In bester Uncharted-Manier wird geknobelt, getötet, gerannt und gehüpft - Elemente, die es zwar schon immer in Tomb Raider gab, die aber nun erst wirklich richtig Spaß machen. Dazu kommt eine überragende Synchronisation. Lara wird von Nora Tschirner gesprochen (lest dazu auch unser Interview HIER).

Viele PS3-Spieler werden das natürlich alles schon kennen, deshalb ist das PS4-Tomb Raider ein wenig aufgebohrt worden. Die Definitive Edition des preisgekrönten Action-Adventures enthält alle DLC-Inhalte, die bisher veröffentlicht wurden, etwa die Singleplayer Challenge: Tomb of the Lost Adventurer, sowie eine digitale Versionen des Dark Horse Comicbuchs, des Artbooks von Brady Games und der Final Hours Entwicklertagebuch-Videos.

Das Spiel erscheint als Erstauflage in einer speziellen Artbook-Verpackung, die bisher unveröffentlichte Konzept-Zeichnungen enthält. Doch auch technisch wurde gefeilt. In prächtigen 60 Frames per second und echten 1080p sieht Lara besser aus denn je. Sie Steuerung ist intuitiv geblieben, dazu gibt es endlich einige echte PS4-Features. So wird etwa der im Controller eingebaute Lautsprecher ausgiebig genutzt und - noch besser: endlich endlich wird das 

"Interactive Feature" auf PlayStation 4 aktiv. Hierbei kann man einem Spieler zuschauen, ihm Tipps via Kommentar oder vorgefertigte Befehle senden. Voraussetzung ist ein Account bei TwitchTV oder UStream.

 

Die PS4-Fassung ist grandios! Wer jedoch die PS3-Version bereits besitzt, findet spielerisch wenig Neues.

 

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