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Sonntag August 19, 2018
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96 items tagged "Live"

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Fotos: Prong

PictureDie Prong-Fans im gut zu drei Viertel gefüllten Essener Turock feierten ihre Band ordentlich ab, wenngleich nicht alles Gold war, was... ähm im Dunklen verborgen war. Die Band um Frontmann Tommy Victor bevorzugte eine spärlich bis nicht vorhandene Bühnenbeleuchtung, was naturgemäß nicht förderlich für eine gescheite Dokumentation eines Konzerts ist, aber auch nicht jedem Besucher gefallen konnte. Das Auge hört schließlich mit.

Vor allem Victors im Dauerfeedback befindliche Gitarre nervte zwischen den Songs erheblich. Wenn er Rückkopplungen als Kunstform ansieht, sollte der Gute mal besser ein paar alte Jimi Hendrix-CDs hören oder sich die exzellente "Arc" von Neil Young zu Gemüte führen. So war es nicht mehr als unkontrollierter Lärm, der sogar seine Ansagen unverständlich machte. Ansonsten gab es Prong-typisches: Pure Aggressionen mit Stagedivern ohne Ende, die oftmals äußerst brutal von den Roadies ins Publikum geschleudert wurden. 

 

Wir haben Bilder von:

 

PRONG

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Kyle Gass Band

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Auch ohne seinen kongenialen Partner Jack Black macht Kyle Gass eine gute Figur. Mit seiner Band rockte er das Turock in Essen durchaus formidabel, lediglich die elendige Verspätung hätten sich die Jungs sparen können.

Wir haben Fotos der:

 

KYLE GASS BAND

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Tribute to Drummers

1drummersA drummer is a musician who plays drums, which includes a drum kit ("drum set" or "trap set", including cymbals) and accessory-based hardware - says wikipedia. But indeed these hitters are much more. These are the guys who are responsible for a tight band and most times they can barely seen at the back of the stage, in low light conditions. This is a tribute to some great drummers. 

Here is the gallery of:

 

DRUMMERS

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Blues Pills / Truckfighters / Jex Thoth

PictureBrutal stark wie immer spielten die Blues-Wunderkinder Blues Pills in der kleinen Oberhausener Turbinenhalle auf. Es ist immer wieder fasziniert, wieviel Energie Elin Larsson, Dorian Sorriaux, Zack Anderson und der immer noch recht neue Drummer André Kvarnström (seit 2014 in der Band) von der mit Teppich ausgestatteten Bühne ins Publikum feuern. Im Vorprogramm sprangen sich die Truckfighters mit einer verrückten Hüpfshow von Bassist Niclas Källgren, der gefühlt 150 große Sprünge in seine Show einbaute, in die Herzen der Fans, während der Okkult-Quatsch von Jex Thoth vor allem durch dichten Nebel ohne Bühnenlicht und einer zu häufig dem Publikum den Rücken zudrehenden Frontfrau charakterisiert werden kann. Das war nix. Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren verzichten wir auf eine Veröffentlichung einer Fotogalerie, weil die Bedingungen, die diese "Band" auf der Bühne zur Verfügung stellte, nicht dazu geeignet waren, den Fans nach dem Konzert das Erlebnis des Gigs darzustellen. Wir denken auch nicht, dass so eine Grütze Publicity verdient hat. Unten seht Ihr in etwa, was sich da on stage abspielte.

 

Wir haben stattdessen Fotos von:

 

BLUES PILLS

 

TRUCKFIGHTERS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

Jex Thoth-144040

Review: Van Halen - Tokyo Dome in Concert

A1ksgsTNyxL. SL1500 Es ist vollbracht: Diese vorliegenden 25 Tracks von "Tokyo Dome in Concert" sind in der Tat die ersten offiziellen Liveaufnahmen von Van Halen mit Ursprungsfrontmann David Lee Roth. Nun war Diamond Dave niemals der begnadetste Sänger auf Erden, was sicher auch ein Grund für fehlende Liveaufnahmen auf Tonträgern ist. Während Van Halen mit Nachfolge-Sänger Sammy Hagar gerne mal den ein oder anderen Live-Track auf eine Kompilation setzte oder mit "Right here, right now" ein ziemlich überzeugendes Tourdokument ablieferte, wusste Mastermind Eddie wohl, dass Davids Gekrächze den Fans außerhalb des Erlebnisses eines Konzerts nur schwer zuzumuten ist.

Warum er von dieser durchaus richtigen Sichtweise abgerückt ist, weiß ich nicht, doch ich kann Euch sagen, dass diese CD richtig wehtut. Eddie klingt nämlich ziemlich grandios, feuert ein Tappingsolo nach dem anderen ab, rockt recht roh und heavy über die zwei Scheiben und gibt sein Allerbestes, während der Einsatz des "Gesangs" in fast allen Songs den Hörgenuss komplett versaut. David Lee Roth trifft nicht nur selten die Töne, er hat sich auch einen schlimmen Sprechgesang angewöhnt, der schnodderich und unmotiviert rüberkommt. Ohne Bilder (denn ein echt genialer Frontmann ist er immer noch) ist das Ganze kaum zu ertragen. Dieser Mann ist reif für die Rente! 

Dazu kommen einige kleine Spitzfindigkeiten, die bei Van Halen-Fans durchaus schwer wiegen können: Die Backroundgesänge sind ordentlich, aber sie sind nicht brillant. Zumindest fehlt hier Ex-Bassist Michael Anthony enorm. Aber der ist ja wie Hagar in Ungnade gefallen. Eddies Sohnemann Wolfgang ist spielerisch sicher nicht deutlich schlechter als sein Vorgänger, stimmlich aber hat Anthony nahezu jeden Van Halen-Song veredelt. 

Geboten werden neben Klassikern wie "You really got me" oder "Unchained" zwei Tracks von der letzten Van Halen-Scheibe. Warum man mit "China Town" gerade einen der schwächsten ausgewählt hat, bleibt schleierhaft. Mit "Eruption" in Überlänge gibt es dann zumindest auch das obligatorische Eddie-Solo - ohne Gesang. Danke!

 

Fazit: Überflüssig und qualitativ höchst fragwürdig - trotz eines Eddies on fire 

 

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Fotos: Eisbrecher / Maerzfeld

Picture"Schock mein System" - mit dieser Ansage wollen Eisbrecher um Alex Wesselsky und Noel Pix eine neue Ära in der Geschichte von Eisbrecher ausrufen. Beim Auftritt in der Oberhausener Turbinenhalle - rappelvoll und ausverkauft - machte die Band dann auch keine Gefangenen und lieferten amtlich ab. Knaller um Knaller feuerten die Münchner in die begeisterte Menge. Im Vorprogramm gaben Maerzfeld eine eher mäßiger Rammstein-Klonerie ab, ernteten aber zumindest Höflichkeitsapplaus von einer Masse, die nur für eine Band die harte Anreise nach Oberhausen gewagt hatte. Apropos Anreise: So langsam müssen sich die Verantwortlichen der Turbinenhalle nämlich einmal mehr als nur Gedanken machen. Die Verkehrssituation ist bei gut besuchten Konzerten nicht mehr tragbar. Viele Fans waren durch ewiges im Stau stehen schon vor dem Konzert völlig genervt oder verpassten dadurch die Vorband. Eine zweite Einfahrt zum Parkplatz ist  unumgänglich. Hier müssen sich alle Beteiligten - Stadt und Ausrichter - an einen Tisch setzen, denn so geht es nicht.

 

Wir haben Fotos von:

 

EISBRECHER

 

MAERZFELD

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - keine Verwendung ohne Rücksprache!

 

 

 

Van Halen: Mega-Box kommt

LPTD 9201Mit einer gnadenlos packenden Live-Show aus dem Jahr 2013 (mit einem nicht ganz so tonsicheren Frontmann) und den remasterten Versionen der ersten sechs VAN HALEN-Alben knallt die Band aus Kalifornien ihren Fans in Kürze ordentlich einen vor den Latz.

Bereits Ende März erscheint das erste VAN HALEN Live-Album mit Original-Sänger David Lee Roth! Die Aufnahme entstand am 21. Juni 2013 im berühmten Tokyo Dome während einer Japan-Tour und enthält Songs aus allen sieben VAN HALEN-Alben an denen David Lee Roth mitwirkte!

Das Live-Album präsentiert die elektrisierende Performances von Sänger David Lee Roth, Gitarrist Eddie van Halen, Drummer Alex Van Halen und dem 2006 dazu gestoßenen Bassisten Wolfgang Van Halen, dem Sohn von Gitarrist Eddie. Unter anderem sind auf dem Album packende Live-Versionen von klassischen VAN HALEN-Hymnen wie Dance The Night Away, Beautiful Girls, And The Cradle Will Rock…, Unchained und Everybody Wants Some sowie kraftvolle Versionen von Tattoo, She’s The Woman und China Town aus dem jüngsten Studio-Album A Different Kind Of Truth (2012) zu hören. Tokyo Dome In Concert erscheint als Doppel-CD, als 4-LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download (das Vinyl natürlich nicht).

Mit dem Debüt-Album Van Halen erfanden VAN HALEN den Sound des Hardrock neu. Eddie Van Halens Finger-Tapping auf dem Intro Eruption war in dieser Form eine echte Innovation und gehört heute zur Grundausbildung des Metal- und Hardrock-Gitarristen. Das Album wurde zu einem 11-Song starken Rock-Manifest und gilt immer noch als eines der besten Debüt-Alben der Rockgeschichte. Van Halen nahm das Publikum im Sturm: Songs wie Runnin‘ With The Devil, Ain’t Talkin‘ ‘Bout Love, Jamie Cryin‘ und natürlich die wahnwitzig kraftvolle Version des Kinks-Klassikers You Really Got Me zählen zu den meistgespielten Songs im Rock-Radio. Fünf Alben und sechs Jahre später erschien ein weiterer Höhepunkt der Bandgeschichte: 1984 enthält ebenfalls eine ganze Reihe von heute legendären Hits, etwa die weltweite #1 Jump, Panama und Hot For Teacher. Beide Alben, Van Halen und 1984, definierten den Sound einer ganzen Generation: Jedes von ihnen wurde über 10 Millionen Mal verkauft und erhielten eine Diamant-Auszeichnung der RIAA!

Die remasterten Versionen von Van Halen und 1984 erscheinen ebenfalls am 27. März jeweils als CD, 180g-Vinyl und als Download und stammen aus einer ganzen Serie von remasterten Alben, die ebenfalls in diesem Frühjahr erscheinen werden. Jüngst sichtete die Band die originalen Mastertapes der ersten sechs VAN HALEN-Alben Van Halen (1978), Van Halen II (1979), Women And Childen First (1980), Fair Warning (1981), Diver Down (1982) und 1984 (1983) (alle mit Roth als Sänger), die Toningenieur und Mastering-Fachmann Chris Bellman in den Bernie Grundmann Mastering Studios neu bearbeitete. Um den Originalsound authentisch wiederzugeben, arbeitete er mit originalen Viertelzoll-Bändern.

Eine Deluxe-Collection von Tokyo Dome In Concert erscheint im Gesamtpaket mit den brandneu remasterten Alben Van Halen und 1984, den beiden dynamischsten und erfolgreichsten Alben der Band. Die aufwendig gestaltete Box ist als 4CD-Set, als 6LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download erhältlich.

 

Tracklisting Tokyo Dome In Concert

2CD / 4LP / Download

Track Listing:

“Unchained”

“Runnin’ With The Devil”

“She’s The Woman”

“I’m The One”

“Tattoo”

“Everybody Wants Some!!”

“Somebody Get Me A Doctor”

“Chinatown”

“Hear About It Later”

“(Oh) Pretty Woman”

“Me & You” (Drum Solo)

“You Really Got Me”

“Dance The Night Away”

“I’ll Wait”

“Cradle Will Rock”

“Hot For Teacher”

“Women In Love”

“Romeo Delight”

“Mean Street”

“Beautiful Girls”

“Ice Cream Man”

“Panama”

“Eruption”

“Ain’t Talkin’’Bout Love”

“Jump”

Van Halen – Van Halen (Remastered)

Runnin’ With The Devil

Eruption

You Really Got Me

Ain’t Talkin’ ‘Bout Love

I’m The One

Jamie’s Cryin’

Atomic Punk

Feel Your Love Tonight

Little Dreamer

Ice Cream Man

On Fire

Van Halen - 1984 (Remastered)

1984

Jump

Panama

Top Jimmy

Drop Dead Legs

Hot for Teacher

I'll Wait

Girl Gone Bad

House of Pain

Fabulöses auf Tour: The Blues Pills

PictureSie sind nicht nur die charmantesten Vertreter der Retro-Bluesrockwelle, sondern auch mit die Besten: Die Blues Pills um die umwerfende Sängerin Elin Larsson werden in Kürze ein ganz besonderes und strikt limitiertes Live-Album mit dem Titel »BLUES PILLS Live« veröffentlichen.

Das Album wurde während der Headlining-Show auf dem letztjährigen Freak Valley Festival mitgeschnitten, welches einen besonderen Event für die Band darstellte. "Mit der Veröffentlichung von »BLUES PILLS Live« bedanken wir uns bei der Person und dem Festival, die den Weg für das geebnet haben, was wir heute sind", sagt die Band. Zu dem Album gibt es zum Glück auch eine Tour (Bilder des Gastspiels in Essen 2014 gibt es HIER!). Hier sind die Daten:

 

20.03.15 Erfurt - Stadtgarten
21.03.15 Berlin - Astra
22.03.15 Dresden - Tante Ju
23.03.15 München - Backstage
25.03.15 CH - Geneve - Usine
26.03.15 Lindau - Club Vaudeville
27.03.15 Cologne - Kantine
28.03.15 Olsberg - Konzerthalle
30.03.15 Saarbrücken - Garage
31.03.15 Karlsruhe - Substage
01.04.15 Wiesbaden - Schlachthof
04.04.15 Oberhausen - Turbinenhalle
05.04.15 CH - Zürich - Komplex
04.06.15 Netphen-Deuz - Freak Valley Festival
05.06.15 Nürnberg - Rock im Park
06.06.15 Geiselwind - Out And Loud Festival
07.06.15 Mendig - Rock am Ring
12.06.15 AT - Nickelsdorf - Nova Rock
09.07.15 Ballenstedt - Rock Harz Festival

Fotos: Dr. Living Dead / Suicidal Angels

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Dr. Living Dead haben ein wahres Thrash-Massaker im Essener Turock angerichtet und zwischen fliegenden Fans konnten die stets maskierten Schweden ein deutliches Duftzeichen setzen und die Headliner Suicidal Angels mächtig an die Wand spielen. Ein Abend, der beweist, dass Thrash-Metal lebendiger ist denn je. Wir haben Fotos von:

 

DR. LIVING DEAD

 

SUICIDAL ANGELS

 

ANGELUS APATRIDA

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Doc 'n' Roll - 16.01.15

DocnRoll-Banner

 

Oh Mann, Manowar (Foto unten) sind einfach die allergeilsten... Idioten. Da war der Fotopass für die Kings of Metal Arrogance am Montag vom Veranstalter noch bestätigt worden, ereilte die Redaktion am Dienstag, einen Tag vor der Show, der kleinlaute Anruf des von Star-Allüren bereits Verzweifelten, dass die Band keinen Fotografen (außer ihren eigenen) bei der Show haben möchte. Das Essener Schulorchester im Vorprogramm könne man wohl fotografieren, die Manowar-Show dann auch gerne sehen, aber fotografiert werden darf keinesfalls. Niveau ist keine Handcreme, aber von Manowar ist man ja so einen Unsinn gewohnt. Als ich die Band, die mehr mit Spinal Tap zu tun hat, als Spinal Tap selber, letztes Mal in der kleinen Westfalenhalle 3 (kurzfristiger Umzug aus dem anvisierten riesigen Westfalenstadion aufgrund...ähm "Bauarbeiten in der Arena") fotografiert habe, mussten die Knipser nach eineinhalb Songs aus dem Graben. Für eine Band, deren beste Zeit lange vorbei ist, sind sie immer noch sehr mutig. Die Berichte des Gigs jedenfalls waren katastrophal. Ausschnitte aus Live-DVDs zwischen den Songs, Grottensound und so weiter und so weiter. Ich bin froh, dass ich nicht da war. PictureEin Abend frei und Zeit, mich mit meinem neuen 55 Zoll Fernseher zu beschäftigen. Wusstet Ihr, dass der ein riesiger Internetbrowser sein kann (Klar, wusstet Ihr das, ich eigentlich auch - aber die schöne neue Welt ist immer wieder flashing)? Und Spotify (jaaa, die Künstler verdienen ja nix, blabla schwätz) läuft da wie eine eins. Ich bin begeistert, Marty McFly hatte doch recht mit 2015. Alles tuffig und super...

 

Konzerte gibt es in dieser Woche dennoch eine Menge: Donnerstag war Epica mit Dragonforce und Samstag wartet Hammerfall in der kleinen Turbinenhalle, während in der großen direkt daneben ein Festival tobt. Fahr Bus und Bahn, fahr Bus und Bahn...

 

Nächsten Freitag übrigens wandle ich auf eher unrocknrolligen Spuren, doch ich konnte mir den Fotopass bei den Fantastischen Vier einfach nicht nehmen lassen. Irgendwie verkörpern die für mich die gute alte Zeit, in der es noch Hip-Hop gab, bei dem man als Rocker (und Roller) nicht gleich im Strahl kotzen musste. Allein der Name begeistert mich als alten Comic-Freak (Marvel for the win) deutlich mehr als Frauenarzt, Hebebühne, Pussyido oder wie sie (sich) alle schimpfen. Wenn die vier also singen "Ist es der da, der im Graben steht", meinen sie sicher mich. Spannend und fordernd wird es zudem, denn es hat den Anschein, dass die Rapper auf dieser Tour den ersten Song nicht auf der Hauptbühne, sondern irgendwo im Publikum performen, während die Fotografen im Graben stehen. Zur Not hat man dann aber immerhin noch zwei Songs auf der Hauptbühne.

Bisken wenig Rock und Roll in dieser Kolumne, wa? Und nu? Nix nu! Ich empfehle mich mit der besten Geburtstagsparty seit langem. Dave Grohl wurde *uffzig* und feierte auf der Bühne mit Tenacious D, Paul Stanley und anderen Hängern (HIER gucken!). Geil. 

Party on, Wayne.

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Epica / Dragonforce

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Dragonforce und Epica - ein Package, das man nicht unbedingt zusammen passen hat sehen - ergänzten sich in der Tat in der Bochumer Zeche glänzend. Während die Nintendo-Metal-Granaten der Speedfanatiker Dragonforce mit powermetallischer Wucht einschlagen konnten, setzte Epica um Frontsirene Simone Simons einen orchestralen Höhepunkt nach dem anderen und begeisterten besonders bei den Songs des aktuellen Albums. Ein Interview dazu findet Ihr übrigens HIER!

Doch nun zu den Bildern von:

 

EPICA

DRAGONFORCE

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Amorphis / Avatarium

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Kann man ein Jahr besser beenden als mit einem geilen Konzert? Sicher nicht. Deshalb lassen sich die vielen Zuschauer in der Essener Weststadthalle auch auf einen Trip ins Jahr 1994 mitnehmen. Dort zelebrieren Amorphis das Jubiläum ihres vielleicht besten Werkes "Tales from a thousand lakes" live und spielen viele Schmuckstücke, die sie seit Jahren nicht mehr aufgeführt haben. Im Vorprogramm doomen die überaus fantastischen Avatarium und sorgen auch dafür, dass das Jahr 2014 unvergesslich endet.

 

Hier geht es zu den Fotos von:

AMORPHIS

 

AVATARIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Broilers / Misfits

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Glaube, Liebe, Haltung: Nach diesem Credo sind die Broilers nun seit 20 Jahren auf ihrer Reise. Im frühesten Teenageralter hat sich die Band 1994 in Düsseldorf gegründet. Jetzt, auf dem bisherigen Höhepunkt der Bandgeschichte, ist es an der Zeit, diesen runden Geburtstag standesgemäß zu feiern: Das Jubilumskonzert am 20. Dezember im ISS Dome war so schnell nahezu ausverkauft, dass einen Tag vorher, am 19. Dezember, sogar noch ein zweiter Termin "drangehängt" wurde. Klar, dass wir dabei waren. Die Fans - egal, ob Die Hard oder neu dazugekommen - waren bester Stimmung, samt Pyrotechnikern im Publikum (Foto oben). Die Vorband in Düsseldorf konnte sich übrigens auch mehr als sehen lassen: Denn diese beiden Shows werden von keinem anderen eröffnet als von den großartig-kultigen »Misfits«.

 

BROILERS

 

MISFITS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Mastodon / Big Business

PictureEin ausverkauftes Dortmunder FZW, rund 90 Minuten filigrane Sludge/Progressive-Klänge von Mastodon, dazu zwei starke Vorbands - die Fans in der gelbschwarzen Stadt konnten wirklich nicht meckern an dem Abend einer erneuten Schlappe ihrer Borussia. Big Business zeigten mit lediglich Bass und Drums, dass nicht immer ein Gitarrist wichtig ist, um die Massen in Wallung zu bekommen. Als dann aber die US-Metaller von Mastodon die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr. Wer der Band mit dem aktuellen Album vorwerfen wollte, etwas auf den metallischen Massenmarkt zu schielen, wurde live mit dem vollen Brett bedient und muss erst einmal den Atem anhalten. 

 

Wir haben Fotos von:

 

MASTODON

 

BIG BUSINESS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Old School as fuck: Saxon & Skid Row live

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Mehr Old School geht im Metal kaum noch: Saxon (Foto oben) werden am 1. November die Oberhausener Turbinenhalle erzittern lassen.1976 ging es in Barnsley (England) los. Somit waren Saxon wahre Vorreiter der New Wave of British Heavy Metal. Neben Biff Byford am Mikro ist mit Gitarrist Paul Quinn noch ein weiteres Gründungsmitglied am Start. Ursprünglich firmierte die Gruppe unter dem Namen "Son of a Bitch", doch schnell war klar, dass damit kein Staat zu machen war und "Saxon" waren geboren. Die Engländer touren unermüdlich und machen nun in Oberhausen Station. 

Mit dabei haben Biff und Co die 90er Recken von Skid Row. Einlass ist bereits um 18 Uhr, um 19 Uhr rocken Skid Row los, während Saxon gegen 21 Uhr auf die Bühne treten. Karten gibt es noch an der Abendkasse. Tickets kosten dann 38 Euro. 

Saxon-Pics aus Wacken in diesem Jahr findet Ihr übrigens HIER!

Monty Python: Live (mostly)

Monty-Python-Monty-Python-Live-mostly-One-Down-Five-To-Go-Blu-rayDie Wiedervereinigung des Monty Python-Teams - zum ersten Mal seit 30 Jahren - war in diesem Jahr der erwartet humoristische Orgasmus. Bereits die ARTE-Übertragung hat mich aus den Schuhen kippen lassen, nun liegt das BluRay-Dokument der aller letzten Show vom 20. Juli im Kondoner "The Oz". Und, was soll ich sagen: Dieses Scheibchen, von denen jeder deutsche Spaßhampel sich einige Kilo abschneiden sollte, gehört in jede Sammlung.

"One down five to go" als Untertitel des Werks (in Anlehnung an den leider verstorbenen Graham Chapman) beweist bereits, mit welch schwarzem Humor die Briten weiter voranschreiten. 

John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin plus Carol Cleveland präsentiere viele ihrer klassischen Sketche sowie ihre beliebtesten Songs. Die Show beinhaltete zudem Filmausschnitte aus Monty Python’s Flying Circus, dazu Terry Gilliams legendäre Animationen, Tanzperformances eines zwanzigköpfigen Ensembles und ein fantastisches Orchester. Das Bonusmaterial beinhaltet unter anderem Höhepunkte der zehn Shows im Juli 2014 sowie Einblicke hinter den Kulissen der Reunion im November 2013. Die Bildquliatät ist sehr gut, der Ton macht ebenfalls etwas her. 160 Minuten Spaß sind garantiert. Das Ganze gibt es auch als Deluxe-DVD-Edition und ist untertitelt. 

 

Fazit: Wer diese Scheibe nicht hat, versteht keinen Spaß

 

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Broilers rocken Zeltfestival

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Die Broilers sind im Musikolymp, die Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot und die Fans freuen sich darüber, dass sich die Band nicht verbiegen lässt. Dazu schafft es die Formation zwischen großen Hallen wie der altehrwürdigen Westfalenhalle, Clubkonzerten wie beim 1Live-Event und mittelgroßen Locations zu pendeln, ein toller Spagat. Live kann man ihnen ohnehin nichts vorwerfen, die Broilers geben immer 110 Prozent und räumen ab. Nun gilt es, dass Zeltfestival in Bochum am Kemnader See zu rücken. Dies läuft seit dem 22. August und zum Abschluss am Sonntag, 7. September, stehen die Broilers auf der Zeltbühne. Sie beenden damit ein hochkarätig besetztes Festival, welches im siebten Jahr seines Bestehens eine beeindruckende Dichte an Top-Stars wie BAP, Simple Minds oder Casper aufweisen konnte. Ein Abschluss mit dem hoch energetischen Ska-Punkrock der Broilers könnte nicht genialer sein. Tickets gibt es noch und zwar HIER!

Fotos: Dream Theater in Gelsenkirchen

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Nach einem umjubelten Konzert im Februar in Düsseldorf vor rund 4500 Fans zog es die König des Progmetals, Dream Theater, schon wieder in den Sektor. Im atemberaubenden Amphitheater im Gelsenkirchener Nordsternpark zogen die Mannen um Sänger James LaBrie wieder alle Register und präsentierten sich bei rund 32 Grad am Abend in bester Spiellaune. Rund 2000 Fans verloren sich im weiten Rund, die technische Brillanz, der perfekte Sound und die mitreißenden Songs der US-Amerikaner hätten ein größeres Auditorium verdient gehabt. Am Nachmittag bereits durften 30 Fans ein ausgiebiges Meet & Greet mit der Band genießen. 

 

Zu den Fotos:

 

DREAM THEATER

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Die Galerie unten zeigt einige gemischte Impressionen (klick aufs Bild zum vergrößern). Für die ganze Galerie auf den obigen Link klicken! {eventgallery event='DreamTheater2014' attr=images mode=lightbox max_images=8 thumb_width=50 }

Review: The Winery Dogs - Unleashed in Japan

81E1BC1VEaL. SL1418 Schaut man sich das Logo der Winery Dogs an, könnte man glauben, es handele sich um die Jack Wolfskin-Hausband. Dabei haben die Langhaardackel meist nur Unterhemden an. Kein Wunder, sind Richie Kotzen, Billy Sheehan und Mike Portnoy doch für schweißtreibende Liveauftritte bekannt. Da wären schicke Windbreaker nur Fehl am Platz und zudem soviel Rock 'n' Roll wie Klaus Meines Baskenmütze. Wie geil die Band live ist, will sie auf „Unleashed In Japan“ in Konservenform beweisen, das klappt leider nur bedingt. Zu wenig kommt rüber, die energetischen Liveperformances des Trios sind live und in Farbe ein echter Hammer, die CD klingt jedoch zu steril. Die spielerischen Qualitäten der drei lustigen Musikanten sind hingegen über jeden Zweifel erhaben. Richie singt wie Gott, Billy zupft einen flotten Darm (gern auch mal in atemberaubender Geschwindigkeit) und Mike ... Nun ja, er stört nicht groß. Sein Spiel ist perfekt, mitreißend jedoch nicht. Portnoy ist ein begnadeter Techniker, keine Frage. Groove ist aber nicht nur Technik. Für Fans ist die Live-CD trotzdem spannend, wenngleich sie im Bundle mit dem Debüt-Album kommt (die man dann im Zweifel schon hat). Mit "Stand" hat sich sogar der Poison-Schmachtfetzen ins Live-Programm der Wauzis geschlichen - und klingt mit Richie am Mikro eine Klasse besser. Zur musikalischen Qualität der eigenen Songs zitiere ich mal meine eigene Kritik des Albums:

 

Dies ist Richies "Thang" (in Anlehnung an den gleichnamigen Poison-Song), was den einzigen möglichen Kritikpunkt an der CD manifestieren lässt: Braucht Richie die anderen beiden eigentlich? Die Antwort ist ein klares Jein! Billy Sheehan ist unverkennbar, sein pumpender leicht angezerrter Bass mit wahnwitzig tanzenden Melodielinien, versehen im fetten Fundament seines Yamaha-Tieftöners, macht mächtig Spaß und sorgt für freudige musikalische Orgasmen beim Zuhörer. Wenn ein Gitarrist beim Gitarrensolo plötzlich das Interesse an Richie Kotzen verliert, dann kann das nur passieren, weil Billy Sheehan "unter" dem Solo die Show stiehlt. Portnoy hingegen spielt solide und überraschend unprätentiös. Positiver könnte man sagen "songdienlich", doch dafür braucht man den Drumwizard nicht. Über allem schwebt Kotzens wahnsinnige Stimme, seine grandiosen Blueslicks, die mit mächtigen Legato-Speedläufen getränkt sind, und ein Songwriting, welches sich sehr eng an Kotzens Solo-Schaffen orientiert. 

 

Fazit: Zu sterile Live-CD einer tollen Band.

 

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Live-Fotos von der Band gibt es HIER!

Fotos: Phillip Boa & the Voodoo Club

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Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobt die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben sein Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen.

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Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.