rrrlogo

 

Oldschool journalism with modern attitude - since 2005

Mittwoch Februar 21, 2018
Home

90 items tagged "Live"

Ergebnisse 61 - 80 von 90

Van Halen: Mega-Box kommt

LPTD 9201Mit einer gnadenlos packenden Live-Show aus dem Jahr 2013 (mit einem nicht ganz so tonsicheren Frontmann) und den remasterten Versionen der ersten sechs VAN HALEN-Alben knallt die Band aus Kalifornien ihren Fans in Kürze ordentlich einen vor den Latz.

Bereits Ende März erscheint das erste VAN HALEN Live-Album mit Original-Sänger David Lee Roth! Die Aufnahme entstand am 21. Juni 2013 im berühmten Tokyo Dome während einer Japan-Tour und enthält Songs aus allen sieben VAN HALEN-Alben an denen David Lee Roth mitwirkte!

Das Live-Album präsentiert die elektrisierende Performances von Sänger David Lee Roth, Gitarrist Eddie van Halen, Drummer Alex Van Halen und dem 2006 dazu gestoßenen Bassisten Wolfgang Van Halen, dem Sohn von Gitarrist Eddie. Unter anderem sind auf dem Album packende Live-Versionen von klassischen VAN HALEN-Hymnen wie Dance The Night Away, Beautiful Girls, And The Cradle Will Rock…, Unchained und Everybody Wants Some sowie kraftvolle Versionen von Tattoo, She’s The Woman und China Town aus dem jüngsten Studio-Album A Different Kind Of Truth (2012) zu hören. Tokyo Dome In Concert erscheint als Doppel-CD, als 4-LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download (das Vinyl natürlich nicht).

Mit dem Debüt-Album Van Halen erfanden VAN HALEN den Sound des Hardrock neu. Eddie Van Halens Finger-Tapping auf dem Intro Eruption war in dieser Form eine echte Innovation und gehört heute zur Grundausbildung des Metal- und Hardrock-Gitarristen. Das Album wurde zu einem 11-Song starken Rock-Manifest und gilt immer noch als eines der besten Debüt-Alben der Rockgeschichte. Van Halen nahm das Publikum im Sturm: Songs wie Runnin‘ With The Devil, Ain’t Talkin‘ ‘Bout Love, Jamie Cryin‘ und natürlich die wahnwitzig kraftvolle Version des Kinks-Klassikers You Really Got Me zählen zu den meistgespielten Songs im Rock-Radio. Fünf Alben und sechs Jahre später erschien ein weiterer Höhepunkt der Bandgeschichte: 1984 enthält ebenfalls eine ganze Reihe von heute legendären Hits, etwa die weltweite #1 Jump, Panama und Hot For Teacher. Beide Alben, Van Halen und 1984, definierten den Sound einer ganzen Generation: Jedes von ihnen wurde über 10 Millionen Mal verkauft und erhielten eine Diamant-Auszeichnung der RIAA!

Die remasterten Versionen von Van Halen und 1984 erscheinen ebenfalls am 27. März jeweils als CD, 180g-Vinyl und als Download und stammen aus einer ganzen Serie von remasterten Alben, die ebenfalls in diesem Frühjahr erscheinen werden. Jüngst sichtete die Band die originalen Mastertapes der ersten sechs VAN HALEN-Alben Van Halen (1978), Van Halen II (1979), Women And Childen First (1980), Fair Warning (1981), Diver Down (1982) und 1984 (1983) (alle mit Roth als Sänger), die Toningenieur und Mastering-Fachmann Chris Bellman in den Bernie Grundmann Mastering Studios neu bearbeitete. Um den Originalsound authentisch wiederzugeben, arbeitete er mit originalen Viertelzoll-Bändern.

Eine Deluxe-Collection von Tokyo Dome In Concert erscheint im Gesamtpaket mit den brandneu remasterten Alben Van Halen und 1984, den beiden dynamischsten und erfolgreichsten Alben der Band. Die aufwendig gestaltete Box ist als 4CD-Set, als 6LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download erhältlich.

 

Tracklisting Tokyo Dome In Concert

2CD / 4LP / Download

Track Listing:

“Unchained”

“Runnin’ With The Devil”

“She’s The Woman”

“I’m The One”

“Tattoo”

“Everybody Wants Some!!”

“Somebody Get Me A Doctor”

“Chinatown”

“Hear About It Later”

“(Oh) Pretty Woman”

“Me & You” (Drum Solo)

“You Really Got Me”

“Dance The Night Away”

“I’ll Wait”

“Cradle Will Rock”

“Hot For Teacher”

“Women In Love”

“Romeo Delight”

“Mean Street”

“Beautiful Girls”

“Ice Cream Man”

“Panama”

“Eruption”

“Ain’t Talkin’’Bout Love”

“Jump”

Van Halen – Van Halen (Remastered)

Runnin’ With The Devil

Eruption

You Really Got Me

Ain’t Talkin’ ‘Bout Love

I’m The One

Jamie’s Cryin’

Atomic Punk

Feel Your Love Tonight

Little Dreamer

Ice Cream Man

On Fire

Van Halen - 1984 (Remastered)

1984

Jump

Panama

Top Jimmy

Drop Dead Legs

Hot for Teacher

I'll Wait

Girl Gone Bad

House of Pain

Fabulöses auf Tour: The Blues Pills

PictureSie sind nicht nur die charmantesten Vertreter der Retro-Bluesrockwelle, sondern auch mit die Besten: Die Blues Pills um die umwerfende Sängerin Elin Larsson werden in Kürze ein ganz besonderes und strikt limitiertes Live-Album mit dem Titel »BLUES PILLS Live« veröffentlichen.

Das Album wurde während der Headlining-Show auf dem letztjährigen Freak Valley Festival mitgeschnitten, welches einen besonderen Event für die Band darstellte. "Mit der Veröffentlichung von »BLUES PILLS Live« bedanken wir uns bei der Person und dem Festival, die den Weg für das geebnet haben, was wir heute sind", sagt die Band. Zu dem Album gibt es zum Glück auch eine Tour (Bilder des Gastspiels in Essen 2014 gibt es HIER!). Hier sind die Daten:

 

20.03.15 Erfurt - Stadtgarten
21.03.15 Berlin - Astra
22.03.15 Dresden - Tante Ju
23.03.15 München - Backstage
25.03.15 CH - Geneve - Usine
26.03.15 Lindau - Club Vaudeville
27.03.15 Cologne - Kantine
28.03.15 Olsberg - Konzerthalle
30.03.15 Saarbrücken - Garage
31.03.15 Karlsruhe - Substage
01.04.15 Wiesbaden - Schlachthof
04.04.15 Oberhausen - Turbinenhalle
05.04.15 CH - Zürich - Komplex
04.06.15 Netphen-Deuz - Freak Valley Festival
05.06.15 Nürnberg - Rock im Park
06.06.15 Geiselwind - Out And Loud Festival
07.06.15 Mendig - Rock am Ring
12.06.15 AT - Nickelsdorf - Nova Rock
09.07.15 Ballenstedt - Rock Harz Festival

Fotos: Dr. Living Dead / Suicidal Angels

Picture

Dr. Living Dead haben ein wahres Thrash-Massaker im Essener Turock angerichtet und zwischen fliegenden Fans konnten die stets maskierten Schweden ein deutliches Duftzeichen setzen und die Headliner Suicidal Angels mächtig an die Wand spielen. Ein Abend, der beweist, dass Thrash-Metal lebendiger ist denn je. Wir haben Fotos von:

 

DR. LIVING DEAD

 

SUICIDAL ANGELS

 

ANGELUS APATRIDA

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Doc 'n' Roll - 16.01.15

DocnRoll-Banner

 

Oh Mann, Manowar (Foto unten) sind einfach die allergeilsten... Idioten. Da war der Fotopass für die Kings of Metal Arrogance am Montag vom Veranstalter noch bestätigt worden, ereilte die Redaktion am Dienstag, einen Tag vor der Show, der kleinlaute Anruf des von Star-Allüren bereits Verzweifelten, dass die Band keinen Fotografen (außer ihren eigenen) bei der Show haben möchte. Das Essener Schulorchester im Vorprogramm könne man wohl fotografieren, die Manowar-Show dann auch gerne sehen, aber fotografiert werden darf keinesfalls. Niveau ist keine Handcreme, aber von Manowar ist man ja so einen Unsinn gewohnt. Als ich die Band, die mehr mit Spinal Tap zu tun hat, als Spinal Tap selber, letztes Mal in der kleinen Westfalenhalle 3 (kurzfristiger Umzug aus dem anvisierten riesigen Westfalenstadion aufgrund...ähm "Bauarbeiten in der Arena") fotografiert habe, mussten die Knipser nach eineinhalb Songs aus dem Graben. Für eine Band, deren beste Zeit lange vorbei ist, sind sie immer noch sehr mutig. Die Berichte des Gigs jedenfalls waren katastrophal. Ausschnitte aus Live-DVDs zwischen den Songs, Grottensound und so weiter und so weiter. Ich bin froh, dass ich nicht da war. PictureEin Abend frei und Zeit, mich mit meinem neuen 55 Zoll Fernseher zu beschäftigen. Wusstet Ihr, dass der ein riesiger Internetbrowser sein kann (Klar, wusstet Ihr das, ich eigentlich auch - aber die schöne neue Welt ist immer wieder flashing)? Und Spotify (jaaa, die Künstler verdienen ja nix, blabla schwätz) läuft da wie eine eins. Ich bin begeistert, Marty McFly hatte doch recht mit 2015. Alles tuffig und super...

 

Konzerte gibt es in dieser Woche dennoch eine Menge: Donnerstag war Epica mit Dragonforce und Samstag wartet Hammerfall in der kleinen Turbinenhalle, während in der großen direkt daneben ein Festival tobt. Fahr Bus und Bahn, fahr Bus und Bahn...

 

Nächsten Freitag übrigens wandle ich auf eher unrocknrolligen Spuren, doch ich konnte mir den Fotopass bei den Fantastischen Vier einfach nicht nehmen lassen. Irgendwie verkörpern die für mich die gute alte Zeit, in der es noch Hip-Hop gab, bei dem man als Rocker (und Roller) nicht gleich im Strahl kotzen musste. Allein der Name begeistert mich als alten Comic-Freak (Marvel for the win) deutlich mehr als Frauenarzt, Hebebühne, Pussyido oder wie sie (sich) alle schimpfen. Wenn die vier also singen "Ist es der da, der im Graben steht", meinen sie sicher mich. Spannend und fordernd wird es zudem, denn es hat den Anschein, dass die Rapper auf dieser Tour den ersten Song nicht auf der Hauptbühne, sondern irgendwo im Publikum performen, während die Fotografen im Graben stehen. Zur Not hat man dann aber immerhin noch zwei Songs auf der Hauptbühne.

Bisken wenig Rock und Roll in dieser Kolumne, wa? Und nu? Nix nu! Ich empfehle mich mit der besten Geburtstagsparty seit langem. Dave Grohl wurde *uffzig* und feierte auf der Bühne mit Tenacious D, Paul Stanley und anderen Hängern (HIER gucken!). Geil. 

Party on, Wayne.

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Epica / Dragonforce

Picture

Dragonforce und Epica - ein Package, das man nicht unbedingt zusammen passen hat sehen - ergänzten sich in der Tat in der Bochumer Zeche glänzend. Während die Nintendo-Metal-Granaten der Speedfanatiker Dragonforce mit powermetallischer Wucht einschlagen konnten, setzte Epica um Frontsirene Simone Simons einen orchestralen Höhepunkt nach dem anderen und begeisterten besonders bei den Songs des aktuellen Albums. Ein Interview dazu findet Ihr übrigens HIER!

Doch nun zu den Bildern von:

 

EPICA

DRAGONFORCE

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Amorphis / Avatarium

Picture

Kann man ein Jahr besser beenden als mit einem geilen Konzert? Sicher nicht. Deshalb lassen sich die vielen Zuschauer in der Essener Weststadthalle auch auf einen Trip ins Jahr 1994 mitnehmen. Dort zelebrieren Amorphis das Jubiläum ihres vielleicht besten Werkes "Tales from a thousand lakes" live und spielen viele Schmuckstücke, die sie seit Jahren nicht mehr aufgeführt haben. Im Vorprogramm doomen die überaus fantastischen Avatarium und sorgen auch dafür, dass das Jahr 2014 unvergesslich endet.

 

Hier geht es zu den Fotos von:

AMORPHIS

 

AVATARIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Broilers / Misfits

Picture

Glaube, Liebe, Haltung: Nach diesem Credo sind die Broilers nun seit 20 Jahren auf ihrer Reise. Im frühesten Teenageralter hat sich die Band 1994 in Düsseldorf gegründet. Jetzt, auf dem bisherigen Höhepunkt der Bandgeschichte, ist es an der Zeit, diesen runden Geburtstag standesgemäß zu feiern: Das Jubilumskonzert am 20. Dezember im ISS Dome war so schnell nahezu ausverkauft, dass einen Tag vorher, am 19. Dezember, sogar noch ein zweiter Termin "drangehängt" wurde. Klar, dass wir dabei waren. Die Fans - egal, ob Die Hard oder neu dazugekommen - waren bester Stimmung, samt Pyrotechnikern im Publikum (Foto oben). Die Vorband in Düsseldorf konnte sich übrigens auch mehr als sehen lassen: Denn diese beiden Shows werden von keinem anderen eröffnet als von den großartig-kultigen »Misfits«.

 

BROILERS

 

MISFITS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Mastodon / Big Business

PictureEin ausverkauftes Dortmunder FZW, rund 90 Minuten filigrane Sludge/Progressive-Klänge von Mastodon, dazu zwei starke Vorbands - die Fans in der gelbschwarzen Stadt konnten wirklich nicht meckern an dem Abend einer erneuten Schlappe ihrer Borussia. Big Business zeigten mit lediglich Bass und Drums, dass nicht immer ein Gitarrist wichtig ist, um die Massen in Wallung zu bekommen. Als dann aber die US-Metaller von Mastodon die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr. Wer der Band mit dem aktuellen Album vorwerfen wollte, etwas auf den metallischen Massenmarkt zu schielen, wurde live mit dem vollen Brett bedient und muss erst einmal den Atem anhalten. 

 

Wir haben Fotos von:

 

MASTODON

 

BIG BUSINESS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Old School as fuck: Saxon & Skid Row live

Picture

 

Mehr Old School geht im Metal kaum noch: Saxon (Foto oben) werden am 1. November die Oberhausener Turbinenhalle erzittern lassen.1976 ging es in Barnsley (England) los. Somit waren Saxon wahre Vorreiter der New Wave of British Heavy Metal. Neben Biff Byford am Mikro ist mit Gitarrist Paul Quinn noch ein weiteres Gründungsmitglied am Start. Ursprünglich firmierte die Gruppe unter dem Namen "Son of a Bitch", doch schnell war klar, dass damit kein Staat zu machen war und "Saxon" waren geboren. Die Engländer touren unermüdlich und machen nun in Oberhausen Station. 

Mit dabei haben Biff und Co die 90er Recken von Skid Row. Einlass ist bereits um 18 Uhr, um 19 Uhr rocken Skid Row los, während Saxon gegen 21 Uhr auf die Bühne treten. Karten gibt es noch an der Abendkasse. Tickets kosten dann 38 Euro. 

Saxon-Pics aus Wacken in diesem Jahr findet Ihr übrigens HIER!

Monty Python: Live (mostly)

Monty-Python-Monty-Python-Live-mostly-One-Down-Five-To-Go-Blu-rayDie Wiedervereinigung des Monty Python-Teams - zum ersten Mal seit 30 Jahren - war in diesem Jahr der erwartet humoristische Orgasmus. Bereits die ARTE-Übertragung hat mich aus den Schuhen kippen lassen, nun liegt das BluRay-Dokument der aller letzten Show vom 20. Juli im Kondoner "The Oz". Und, was soll ich sagen: Dieses Scheibchen, von denen jeder deutsche Spaßhampel sich einige Kilo abschneiden sollte, gehört in jede Sammlung.

"One down five to go" als Untertitel des Werks (in Anlehnung an den leider verstorbenen Graham Chapman) beweist bereits, mit welch schwarzem Humor die Briten weiter voranschreiten. 

John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin plus Carol Cleveland präsentiere viele ihrer klassischen Sketche sowie ihre beliebtesten Songs. Die Show beinhaltete zudem Filmausschnitte aus Monty Python’s Flying Circus, dazu Terry Gilliams legendäre Animationen, Tanzperformances eines zwanzigköpfigen Ensembles und ein fantastisches Orchester. Das Bonusmaterial beinhaltet unter anderem Höhepunkte der zehn Shows im Juli 2014 sowie Einblicke hinter den Kulissen der Reunion im November 2013. Die Bildquliatät ist sehr gut, der Ton macht ebenfalls etwas her. 160 Minuten Spaß sind garantiert. Das Ganze gibt es auch als Deluxe-DVD-Edition und ist untertitelt. 

 

Fazit: Wer diese Scheibe nicht hat, versteht keinen Spaß

 

Picture

Broilers rocken Zeltfestival

Picture

Die Broilers sind im Musikolymp, die Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot und die Fans freuen sich darüber, dass sich die Band nicht verbiegen lässt. Dazu schafft es die Formation zwischen großen Hallen wie der altehrwürdigen Westfalenhalle, Clubkonzerten wie beim 1Live-Event und mittelgroßen Locations zu pendeln, ein toller Spagat. Live kann man ihnen ohnehin nichts vorwerfen, die Broilers geben immer 110 Prozent und räumen ab. Nun gilt es, dass Zeltfestival in Bochum am Kemnader See zu rücken. Dies läuft seit dem 22. August und zum Abschluss am Sonntag, 7. September, stehen die Broilers auf der Zeltbühne. Sie beenden damit ein hochkarätig besetztes Festival, welches im siebten Jahr seines Bestehens eine beeindruckende Dichte an Top-Stars wie BAP, Simple Minds oder Casper aufweisen konnte. Ein Abschluss mit dem hoch energetischen Ska-Punkrock der Broilers könnte nicht genialer sein. Tickets gibt es noch und zwar HIER!

Fotos: Dream Theater in Gelsenkirchen

Picture

Nach einem umjubelten Konzert im Februar in Düsseldorf vor rund 4500 Fans zog es die König des Progmetals, Dream Theater, schon wieder in den Sektor. Im atemberaubenden Amphitheater im Gelsenkirchener Nordsternpark zogen die Mannen um Sänger James LaBrie wieder alle Register und präsentierten sich bei rund 32 Grad am Abend in bester Spiellaune. Rund 2000 Fans verloren sich im weiten Rund, die technische Brillanz, der perfekte Sound und die mitreißenden Songs der US-Amerikaner hätten ein größeres Auditorium verdient gehabt. Am Nachmittag bereits durften 30 Fans ein ausgiebiges Meet & Greet mit der Band genießen. 

 

Zu den Fotos:

 

DREAM THEATER

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Die Galerie unten zeigt einige gemischte Impressionen (klick aufs Bild zum vergrößern). Für die ganze Galerie auf den obigen Link klicken! {eventgallery event='DreamTheater2014' attr=images mode=lightbox max_images=8 thumb_width=50 }

Review: The Winery Dogs - Unleashed in Japan

81E1BC1VEaL. SL1418 Schaut man sich das Logo der Winery Dogs an, könnte man glauben, es handele sich um die Jack Wolfskin-Hausband. Dabei haben die Langhaardackel meist nur Unterhemden an. Kein Wunder, sind Richie Kotzen, Billy Sheehan und Mike Portnoy doch für schweißtreibende Liveauftritte bekannt. Da wären schicke Windbreaker nur Fehl am Platz und zudem soviel Rock 'n' Roll wie Klaus Meines Baskenmütze. Wie geil die Band live ist, will sie auf „Unleashed In Japan“ in Konservenform beweisen, das klappt leider nur bedingt. Zu wenig kommt rüber, die energetischen Liveperformances des Trios sind live und in Farbe ein echter Hammer, die CD klingt jedoch zu steril. Die spielerischen Qualitäten der drei lustigen Musikanten sind hingegen über jeden Zweifel erhaben. Richie singt wie Gott, Billy zupft einen flotten Darm (gern auch mal in atemberaubender Geschwindigkeit) und Mike ... Nun ja, er stört nicht groß. Sein Spiel ist perfekt, mitreißend jedoch nicht. Portnoy ist ein begnadeter Techniker, keine Frage. Groove ist aber nicht nur Technik. Für Fans ist die Live-CD trotzdem spannend, wenngleich sie im Bundle mit dem Debüt-Album kommt (die man dann im Zweifel schon hat). Mit "Stand" hat sich sogar der Poison-Schmachtfetzen ins Live-Programm der Wauzis geschlichen - und klingt mit Richie am Mikro eine Klasse besser. Zur musikalischen Qualität der eigenen Songs zitiere ich mal meine eigene Kritik des Albums:

 

Dies ist Richies "Thang" (in Anlehnung an den gleichnamigen Poison-Song), was den einzigen möglichen Kritikpunkt an der CD manifestieren lässt: Braucht Richie die anderen beiden eigentlich? Die Antwort ist ein klares Jein! Billy Sheehan ist unverkennbar, sein pumpender leicht angezerrter Bass mit wahnwitzig tanzenden Melodielinien, versehen im fetten Fundament seines Yamaha-Tieftöners, macht mächtig Spaß und sorgt für freudige musikalische Orgasmen beim Zuhörer. Wenn ein Gitarrist beim Gitarrensolo plötzlich das Interesse an Richie Kotzen verliert, dann kann das nur passieren, weil Billy Sheehan "unter" dem Solo die Show stiehlt. Portnoy hingegen spielt solide und überraschend unprätentiös. Positiver könnte man sagen "songdienlich", doch dafür braucht man den Drumwizard nicht. Über allem schwebt Kotzens wahnsinnige Stimme, seine grandiosen Blueslicks, die mit mächtigen Legato-Speedläufen getränkt sind, und ein Songwriting, welches sich sehr eng an Kotzens Solo-Schaffen orientiert. 

 

Fazit: Zu sterile Live-CD einer tollen Band.

 

Picture

 

 

 

 

 

 

 

 

Live-Fotos von der Band gibt es HIER!

Fotos: Phillip Boa & the Voodoo Club

Picture

 

Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobt die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben sein Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen.

{eventgallery event='PHILLIPBOATHEVOODOOCLUB' attr=images mode=lightbox max_images=25 thumb_width=60 }

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Gus G & Marty Friedman

Gus G

 

Eine Double-Headliner-Tour der gitarristischen Extraklasse sah das spärlich gefüllte Turock in Essen beim Gastspiel der Flitzefinger, Gus G., seines Zeichen Ozzy Osbourne-Gitarrist, und Marty Friedman, der - aus seiner Wahlheimat Japan angereist - den rund 120 Fans zeigte, wo auf den sechs Saiten der Hammer hängt. Wahnwitzige Sololäufe und gekonnte Melodieeinschübe (etwa Slades "My oh my") begeisterten die vornehmlich männlichen Besucher. Gus G. hatte hingegen seine Solo-CD im Gepäck und verzichtete weitestgehend auf rein instrumentale Songs. Den Abschluss seines Auftritts krönte Ozzy Osbourne-Klassiker "Crazy Train". Ein grandioser Abend für Gitarristen und Freunde enormer Virtuosität, der mehr Besucher verdient gehabt hätte. Immerhin kamen sie am Ende beider Shows noch in den Genuss Gus G. und Marty Friedman gemeinsam "zocken" zu sehen.

 

Fotos von:

 

GUS G.

 

MARTY FRIEDMAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Magnum / Saga

Picture

Zu einer grandiosen Double-Headliner-Tour haben sich in diesem Jahr die Recken von Magnum und Saga aufgerafft. Im leider eher spärlich besuchtem Dortmunder FZW gaben sich die feinen 80er Heroen ein umjubeltes Stelldichein. Zu den Fotos:

 

MAGNUM

 

SAGA

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Crippled Black Phoenix / A liquid landscape

Picture

Crippled Black Phoenix sind einfach die Könige (und Königinnen) des Postrocks. Mastermind Justin Greaves hat seine Band ins Essener Turock geschleppt und dort einen absolut mitreißenden Auftritt auf die Bretter gezimmert. Klangkaskaden, sphärische Melodien, bretternde Gitarren - bei Crippled Black Phoenix verkommt nichts davon zum Selbstzweck und so setzte die Gruppe, die mit ihrem aktuellen Album "White Light Generator" (REVIEW) unterwegs ist, ein dickes Ausrufezeichen und begeisterte das nicht gänzlich gefüllte Turock. Im Vorprogramm gab es stilgenehme Newcomer mit den Niederländern A Liquid Landscape, die mehr als nur Höflichkeitsapplaus ernteten. 

 

Zu den Fotos von:

 

Crippled Black Phoenix

 

A Liquid Landscape

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: John Mayall in Bochum

Picture

Er ist der Vater des weißen Blues: John Mayall, geboren am 29. November 1933 in Macclesfield, ist der Mitbegründer des britischen Blues Anfang der 1960er Jahre. Ohne John Mayall wären vielleicht so bedeutende Bluesgitarristen wie Eric Clapton oder Jimi Page nie das geworden, was sie heute sind: Legenden! Mit seinem "Bluesbraker"-Projekt prägte er die eingeschworene britische Bluesszene und führte junge Sidemen wie eben Clapton, Page aber auch Rolling Stone Mick Taylor ein. Als Officer of the Order of the British Empire wurde sein Wirken im Jahr 2005 auch von der Queen gewürdigt. In der Bochumer Zeche präsentierte sich der 80-Jährige in guter Verfassung und zelebrierte klassischen Blues der Extraklasse. Ganz unprätentiös gab der Meister noch vor dem Konzert entspannt Autogramme in der Kneipe der Zeche.

 

HIER geht es zu den Fotos!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Heaven's Basement / Glamour of the Kill

Picture

 

Bochumer sind glückliche Menschen. Nicht generell, aber im Fall der grandiosen Briten von Heaven's Basement auf jeden Fall. Eine ganze Reihe Konzerte wurden abgesagt, da Sänger Aaron Buchanan sich mit erheblichen Stimmprobleme herumplagt (was man live auch in Bochum bei den härteren Songs bemerkte), doch in der Matrix wurde dennoch gerockt - schließlich war es das letzte Konzert der Tour. Ein solches bringt häufig etliche "Zwischenfälle" mit sich - etwa, dass Aaron Buchanan im Kiss-Make-Up bei Glamour of the Kill's Kiss-Coverversion Love Gun auf die Bühne steppte oder er immer wieder vom Sänger seiner Vorband zum Tequillatrinken angehalten wurde.

An der Performance beider Bands änderte das nicht viel - sie war schlichtweg großartig. 

 

Zu den Fotos von:

 

HEAVEN'S BASEMENT

 

GLAMOUR OF THE KILL

 

 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Review: Brian May & Kerry Ellis - The Candlelight Concerts/Live At Montreux 2013

61qX0ecrKmL. SL1024 Kerry Ellis spielte einst im Queen-Musical We Will Rock You in der Londoner Originalbesetzung die Rolle der „Meat/Ozzy“ und ist auch ansonsten eine hochdekorierte Musical-Sängerin. Die vorliegende BluRay präsentiert einen fantastischen Abend an der Seite von Queen-Gitarrenlegende Brian May beim Montreux Jazz-Festival 2013.

"The Candlelight Concerts" wurden im Stravinski-Auditorium im Julia dargeboten. Kerry Ellis` sensationelle Stimme harmoniert mit dem grandiosen Spiel von Brian May wie einst Freddys Organ. Überwiegend betätigt May seine Akkustikgitarre, es hagelt Queen-Songs, Klassiker und Coverversionen (wie das wunderbare "Dust in the wind" von Kansas). Die BluRay transportiert das intime Konzerterlebnis hervorragend, Ton und Bild sind top und das Gesamtpaket stimmt auch, denn zum Lieferumfang gehört auch die CD „Acoustic By Candlelight”, die im Herbst 2012 auf dem englischen Abschnitt der Tournee aufgezeichnet wurde. Die Audio-CD ist zudem ein schönes Beispiel dafür, wie viel Spaß die beiden auf der Bühne haben. Das Bonusmaterial beinhaltet zudem eine Performance von „Nothing Really Has Changed” mit Virginia McKenna.

 

Fazit: Intimes Konzerterlebnis mit Gänsehautgarantie

 

Picture