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Mittwoch Februar 21, 2018
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90 items tagged "Live"

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ZakkZakk: Redneck-Zottel im Anmarsch

PictureDer Gitarrenzottel kommt auf Solotour: Parallel zur kommenden Veröffentlichung seines zweiten Solo-Albums „Book Of Shadows II“ am 8. April über Spinefarm/Universal gibt Gitarren-Ikone Zakk Wylde auch die Termine seiner ersten Solo-Tournee in Deutschland bekannt. Der Black Label Society-Sänger und –Gitarrist spielt am 31. Mai 2016 in Stuttgart im Theaterhaus, am 18. Juni 2016 in München im Circus Krone und am 19. Juni 2016 in Nürnberg im Serenadenhof.

Der Ausnahmemusiker Zakk Wylde widmet sich nicht zum ersten Mal der ruhigeren und beschaulichen Seite der Musik. Schon mit seinem ersten Solo-Album „Book Of Shadows“, das er 1996 noch als Ozzy Osbourne-Gitarrist herausbrachte, bewies er sein Faible für Classic- und Acoustic Rock.

Auch mit seiner Stammformation Black Label Society veröffentlichte er bereits zwei Akustik-Alben: „The Song Remains Not The Same“ (2011) enthielt Akustikversionen von Stücken, die ursprünglich von „Order Of The Black“ (2010) stammten, und das DVD/CD-Package „Unblackened“ (2013), ein reines Akustik-Live-Dokument, das im Club Nokia in Los Angeles aufgenommen wurde. Seit dem Ende seiner letzten Tour hat Wylde fieberhaft an neuem Material gearbeitet. Alle Songs von „Book Of Shadows II“ wurden schon wie seine letzten Veröffentlichungen in Wyldes legendären Home Studio, dem ‚Black Vatican‘, aufgenommen und produziert. Der US-Rolling Stone betitelte „Book Of Shadows II“ zum meist erwarteten Metal Release Highlight für 2016.

Wylde sagt selbst über das kommende Album: „Für ‚Book Of Shadows II‘ hatten wir am Ende der Sessions fast 40 Songs, die wir aufgenommen hatten. Das Ganze umfasst alle Stile: Akustik-Gitarren, Piano, es gibt aber auch Songs mit elektrischer Gitarre darauf.“

Tickets sind unter www.myticket.de, www.ticketmaster.de und www.eventim.de sowie telefonisch unter 01806 – 777 111* oder 01806 – 999 000 555* (*20 Ct./Anruf – Mobilfunkpreise max. 60 Ct./Anruf) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

 

Fotos aus Wacken haben wir HIER für Euch!

Review: Danko Jones - Live at Wacken

dankoSeit 20 Jahren gibt Danko Jones mit seiner Band schon den Rockn 'n' Roll-Entertainer. Seine Live-Konzerte haben einen hohen Textanteil und bieten eine Menge Rock. Jetzt hat der Kanadier seinen Wacken-Auftritt von 2015 in Rillen pressen lassen - sowohl zum Sehen als auch zum Hören. "„Live At Wacken“ beinhaltet das 18 Tracks umfassenden 2015er Set und je nach Edition verschiedene Bonunsinhalte. Auf der DVD findet sich etwa sowohl das Konzert in seiner Rohfassung als auch mit einem interessanten Track-by-Track Kommentar.

Dazu gibt es ein Backstage-Interview und Jone's Spoken Words-Show von Wacken 2012 (HIER gibt es unser Interview vom W:O:A: 12). Am Sound gibt es nicht viel auszusetzen, die Bildqualität ist gut aber nicht überragend.

Wer auf Labertasche Danko steht, kommt an dem Mitschnitt (vor allem der Spoken Words-Performance) nicht vorbei.

Musikalisch haben Danko und seine beiden Mitstreiter John ‘JC’ Calabrese (bass guitar) und Rich Knox (drums) ohnehin alles im Griff und so bekommt der Hörer und Zuschauer die volle Breitseite Rock 'n' Roll.

 

Fazit: Für Fans ein guter Fang

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Die Tracklist:

 

1. The Rules
2. Play the Blues
3. Sugar Chocolate
4. The Twisting Knife
5. Forget My Name
6. Do You Wanna Rock
7. Had Enough
8. First Date
9. Watch You Slide
10. Full Of Regret
11. Code of the Road
12. Legs
13. Invisible
14. Sugar High
15. Cadillac
16. Lovercall
17. Gonna Be A Fight Tonight
18. Mountain

 

Fotos: Steven Wilson

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"Hand. Cannot. Erase." war vielleicht die beste CD des Jahres 2015. Schon im vergangenen Jahr waren die Konzerte von Steven Wilson zu diesem Opus rappelvoll und in Bochum wurde nun dem eigentlichen Konzert noch ein Zusatzabend spendiert, an dem der Meister das gesamte Werk und mehr präsentierte. Während im Hintergrund auf der großen Leinwand die Story des Konzeptalbums visuell umgesetzt wurde, spielte Wilson mit seiner Band vorne ein faszinierenden Konzert. Ein Abend, der nicht wenige in der Halle ob der Emotionalität der Geschichte zu Tränen rührte. Großartig auch die David Bowie-Hommage am Ende. Fotografiert werden musste leider aus der Ferne und von der Seite.

 

Wir haben Fotos von:

Steven Wilson

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson 

Fotos: Judas Priest / U.F.O.

PictureEin wahres Legendentreffen sahen die Fans in der mit rund 3500 Zuschauer eher mäßig gefüllten Oberhausener Arena: Metalgott Rob Halford gab einmal mehr den Hohepriester der Szene und seine Band Gas ohne Ende. Judas Priest ist seit einigen Jahren live wieder eine echte Macht, nachdem es einige Durchhänger in der Vergangenheit gab. Mittlerweile liefern die Briten fast nur noch exzellente Shows und Halford hat auch in Oberhausen bewiesen, dass er nach wie vor in der Lage ist, auch die meisten hohen Töne problemlos zu stemmen. Im Vorprogramm gaben sich die alten Recken von U.F.O. keine Blöße. Das Metalweihnachtsfest ist also schon gelaufen, die Bescherung viel erwartungsgemäß zufriedenstellend aus.

 

Wir haben Fotos von:

 

JUDAS PRIEST

 

U.F.O.

 

All pics: (C) Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson

Fotos: Bonfire / Distance Call / The Claymore

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In der Matrix in Bochum sorgten die Hard Rocker Bonfire für eine formidable Show. Mit neuem Band-Line-Up und mit dem für die Band bekannten Sound begeisterten Bonfire auch diesmal ihre Fans. Die Jungs um den neuen Sänger David Reece (ex-Accept) machten dabei keine Gefangenen und hatten mit The Claymore und Distance Call gleich noch zwei weitere Bands im Gepäck.

 

Wir haben Fotos von:

 

BONFIRE

 

DISTANCE CALL

THE CLAYMORE

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Ghost / Dead Soul

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Wenn Papa Emeritus II. und seine namenlosen Ghuls ihre unheiligen Messen abhalten, sind die Konzerthallen gut gefüllt. So auch das Dortmunder FZW, wo Ghost ihren ganz und gar irdischen Psychodelic-Rock beeindruckend vortrugen und bewiesen, dass die Gruppe derzeit eine der spannendsten Rockbands auf dem Planeten ist. Im Vorprogramm werkelten Dead Soul, konnten aber am Ende nicht mehr als eine grausame Randbemerkung eines interessanten Abends bleiben.

 

Wir haben Fotos von:

 

GHOST

 

DEAD SOUL

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Avatarium / The Vintage Caravan

PictureAvatarium, das "Baby" von Canldemass-Doomster Leif Edling (der weiterhin aus Gesundheitsgründen aufs Touren verzichten muss und durch Tiamat-Tieftöner Anders Iwers exzellent ersetzt wird) hat mit der zweiten CD "The girl with the raven mask" genau da weitergemacht, wo der famose Erstling aufgehört. Sängerin Jennie-Ann Smith beeindruckt live mittlerweile noch mehr als noch vor Jahresfrist in der Weststadthalle. Im Essener Turock gab die Band ein ausgezeichnet Konzert, in dessen Vorprogramm "The Vintage Caravan" die 70er aufleben ließen und "Honeymoon Disease" mehr als charmant die Location beben lassen konnte.

 

Wir haben Fotos von:

 

AVATARIUM

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

HONEYMOON DISEASE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission

Riverside verzaubern Oberhausen

PictureDass feinster Prog-Rock nicht unbedingt aus dem vereinigten Königreich kommen muss, beweisen nun seit bereits sechs Alben die Polen von Riverside. Jede CD der Mannen um Mariusz Duda ist schlichtweg ein Meisterwerk.

Der neue Silberling "Love, fear and the Time Machine" macht da keine Ausnahme, auch wenn die Band es hier etwas ruhiger angehen lässt als beim superben Vorgänger "Shrine of New Slaves Generations" (2013).

Die Einflüsse des Polen-Vierers sind vielschichtig, reichen von offensichtlichen Prog-Verweisen wie Genesis, Marillion oder Yes auch zu Iron Maiden oder der ein oder anderen Thrash-Kante. In der Oberhausener Turbinenhalle kann man sich von der Güte der Band überzeugen

Dort steht Riverside am Freitag, 16. Oktober, in der Halle 2 auf der Bühne.Support wird "The Sixxis & Lion Shepherd" schein. Los geht es um 19 Uhr, Tickets gibt es HIER!

Live-Fotos von der vergangenen Tour haben wir HIER für Euch!

Fotos: Audrey Horne / Dead Lord / Dead City Ruins

PictureWo die Norweger von Audrey Horney auftauchen, hinterlassen sie fast ausschließlich staunende Gemüter: Die Hard-Rock-Band aus Bergen hat sich mit erstaunlichen Konzerten eine treue Fangemeinde erarbeitet. Die Band gründete sich im Herbst 2002 und kam nun nach Oberhausen in den Kulttempel. Dass sie dabei sogar die nicht minder grandiosen Kollegen von Dead Lord und zudem die Australier von Dead City Ruins im Gepäck hatten, macht den Abend rund. Vor allem Dead Lord überzeugten Fahrwasser von Thin Lizzy und Co mit zeitlosem Classic-Rock. Allen drei Bands war eines gemein: Zügellose Spielfreude. Wir haben Bilder von:

 

AUDREY HORNE

 

DEAD LORD

 

DEAD CITY RUINS

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Tito & Tarantula

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Eine Stunde nach ausgeschriebenem Konzertbeginn betraten Tito & Tarantula die Bühne im ziemlich vollen Turock in Essen. Die Band um Tito Larriva, die ihre Popularität vornehmlich einem Tarantino/Rodriguez-Film zu verdanken hat (From Dusk till dawn) und ansonsten ein nettes chilliges Tex-Mex-Menü liefert, zeigte sich recht statisch in ihrer Bühnenperformance, schaffte es aber immer wieder das Auditorium zum gemächlichen Schwoofen zu animieren. Hier gibt es einige Fotos von:

 

Tito & Tarantula

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Dong Open Air 2015

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Diese Geschichte handelt von einem edlen RocknRoll-Reporter, der mit seinem Gefolge aber ohne Rosinante den Berg bestieg, um die Essenz des metallischen Hügels im Bild festzuhalten. Kurzum: Es ist Dong Open Air auf der Halde Norddeutschland im beschaulichen Neukirchen-Vluyn! Wir waren dabei, haben Kai Hansen die Hand geschüttelt, bei Excrementory Grindfuckers im (Kunst-) Schnee gestanden und haben Fotos von:

 

DEBAUCHERY

 

THE BLACK DAHLIA MURDER 

 

GAMMA RAY

 

BEYOND THE BLACK

 

EXCREMENTORY GRINDFUCKERS

 

KISSING DYANMITE

 

FIDDLER'S GREEN

 

DIE APOKALYPTISCHEN REITER

 

FANS

 

Fotos: Evergrey /Layment / Whateveremains

PictureMajestätische Klangkaskaden und epische Prog-Hymnen: Evergrey haben in der Matrix mit ihrem faszinierenden Düster-Prog reine in schwarze Seelen verwandelt und auf ganzer Linie überzeugt. Apropos überzeugt: Im Vorprogramm konnten Layment und Whateveremains (fehlt da nicht ein R im Bandnamen? Oder soll das stylisch sein? Oder geht es um Eva?) ebenfalls eine saftige Duftmarke setzen.

Wir haben Bilder von:

 

EVERGREY


LAYMENT

 

WHATEVEREMAINS

 

All shots: © Janine Ulbrich (Janinographie) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Fotos: Thunder / Colour of Noise

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Thunder waren früher so etwas wie die Ersatzdroge zu den im Haarspraynebel verschwundenen Whitesnake. Als David Coverdale sein bluesiges Timbre verleugnet hat, um in immer höheren Spähren trällern zu wollen, kamen Thunder mit Danny Bowes gerade recht. Bei Thunder roch niemals etwas nach Spandex aus L.A., hatte man Single Malt statt Jack Daniels im Sinn. In der Bochumer Zeche begeisterten die Engländer auf ganzer Linie mit einem smarten Best-of-Programm und einer bockstarken Vorband. Die Jungs von Colour of Noise spielten eine grandiose halbe Stunde und kamen bestens an.

Wir haben Fotos von:

 

THUNDER

 

COLOUR OF NOISE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without written permisson

Fotos: Testament im FZW

Testament-0314

Sie sind die letzte echte Abrissbirne der Thrashgiganten: Testament haben in ihrer Karriere wenig anbrennen lassen und sind heute fast stärker als jemals zuvor. Das bewiesen die Bay-Area-Ikonen auch im Dortmunder FZW, wo die Formation um Chuck Billy kaum ein Stein auf dem anderen ließ. Leider war der Gig mit 80 Minuten ein recht kurzes Vergnügen. Im Vorprogramm werkelten die britischen Death-Thrasher (schönes Wort - die Red.) Sylosis anheizend vor sich hin. Wir haben Fotos von:

 

TESTAMENT

 

SYLOSIS

 

All shots: © Janine Ulbrich (Janinographie) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Fotos: Prong

PictureDie Prong-Fans im gut zu drei Viertel gefüllten Essener Turock feierten ihre Band ordentlich ab, wenngleich nicht alles Gold war, was... ähm im Dunklen verborgen war. Die Band um Frontmann Tommy Victor bevorzugte eine spärlich bis nicht vorhandene Bühnenbeleuchtung, was naturgemäß nicht förderlich für eine gescheite Dokumentation eines Konzerts ist, aber auch nicht jedem Besucher gefallen konnte. Das Auge hört schließlich mit.

Vor allem Victors im Dauerfeedback befindliche Gitarre nervte zwischen den Songs erheblich. Wenn er Rückkopplungen als Kunstform ansieht, sollte der Gute mal besser ein paar alte Jimi Hendrix-CDs hören oder sich die exzellente "Arc" von Neil Young zu Gemüte führen. So war es nicht mehr als unkontrollierter Lärm, der sogar seine Ansagen unverständlich machte. Ansonsten gab es Prong-typisches: Pure Aggressionen mit Stagedivern ohne Ende, die oftmals äußerst brutal von den Roadies ins Publikum geschleudert wurden. 

 

Wir haben Bilder von:

 

PRONG

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Kyle Gass Band

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Auch ohne seinen kongenialen Partner Jack Black macht Kyle Gass eine gute Figur. Mit seiner Band rockte er das Turock in Essen durchaus formidabel, lediglich die elendige Verspätung hätten sich die Jungs sparen können.

Wir haben Fotos der:

 

KYLE GASS BAND

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Tribute to Drummers

1drummersA drummer is a musician who plays drums, which includes a drum kit ("drum set" or "trap set", including cymbals) and accessory-based hardware - says wikipedia. But indeed these hitters are much more. These are the guys who are responsible for a tight band and most times they can barely seen at the back of the stage, in low light conditions. This is a tribute to some great drummers. 

Here is the gallery of:

 

DRUMMERS

 

All shots: © Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Blues Pills / Truckfighters / Jex Thoth

PictureBrutal stark wie immer spielten die Blues-Wunderkinder Blues Pills in der kleinen Oberhausener Turbinenhalle auf. Es ist immer wieder fasziniert, wieviel Energie Elin Larsson, Dorian Sorriaux, Zack Anderson und der immer noch recht neue Drummer André Kvarnström (seit 2014 in der Band) von der mit Teppich ausgestatteten Bühne ins Publikum feuern. Im Vorprogramm sprangen sich die Truckfighters mit einer verrückten Hüpfshow von Bassist Niclas Källgren, der gefühlt 150 große Sprünge in seine Show einbaute, in die Herzen der Fans, während der Okkult-Quatsch von Jex Thoth vor allem durch dichten Nebel ohne Bühnenlicht und einer zu häufig dem Publikum den Rücken zudrehenden Frontfrau charakterisiert werden kann. Das war nix. Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren verzichten wir auf eine Veröffentlichung einer Fotogalerie, weil die Bedingungen, die diese "Band" auf der Bühne zur Verfügung stellte, nicht dazu geeignet waren, den Fans nach dem Konzert das Erlebnis des Gigs darzustellen. Wir denken auch nicht, dass so eine Grütze Publicity verdient hat. Unten seht Ihr in etwa, was sich da on stage abspielte.

 

Wir haben stattdessen Fotos von:

 

BLUES PILLS

 

TRUCKFIGHTERS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

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Review: Van Halen - Tokyo Dome in Concert

A1ksgsTNyxL. SL1500 Es ist vollbracht: Diese vorliegenden 25 Tracks von "Tokyo Dome in Concert" sind in der Tat die ersten offiziellen Liveaufnahmen von Van Halen mit Ursprungsfrontmann David Lee Roth. Nun war Diamond Dave niemals der begnadetste Sänger auf Erden, was sicher auch ein Grund für fehlende Liveaufnahmen auf Tonträgern ist. Während Van Halen mit Nachfolge-Sänger Sammy Hagar gerne mal den ein oder anderen Live-Track auf eine Kompilation setzte oder mit "Right here, right now" ein ziemlich überzeugendes Tourdokument ablieferte, wusste Mastermind Eddie wohl, dass Davids Gekrächze den Fans außerhalb des Erlebnisses eines Konzerts nur schwer zuzumuten ist.

Warum er von dieser durchaus richtigen Sichtweise abgerückt ist, weiß ich nicht, doch ich kann Euch sagen, dass diese CD richtig wehtut. Eddie klingt nämlich ziemlich grandios, feuert ein Tappingsolo nach dem anderen ab, rockt recht roh und heavy über die zwei Scheiben und gibt sein Allerbestes, während der Einsatz des "Gesangs" in fast allen Songs den Hörgenuss komplett versaut. David Lee Roth trifft nicht nur selten die Töne, er hat sich auch einen schlimmen Sprechgesang angewöhnt, der schnodderich und unmotiviert rüberkommt. Ohne Bilder (denn ein echt genialer Frontmann ist er immer noch) ist das Ganze kaum zu ertragen. Dieser Mann ist reif für die Rente! 

Dazu kommen einige kleine Spitzfindigkeiten, die bei Van Halen-Fans durchaus schwer wiegen können: Die Backroundgesänge sind ordentlich, aber sie sind nicht brillant. Zumindest fehlt hier Ex-Bassist Michael Anthony enorm. Aber der ist ja wie Hagar in Ungnade gefallen. Eddies Sohnemann Wolfgang ist spielerisch sicher nicht deutlich schlechter als sein Vorgänger, stimmlich aber hat Anthony nahezu jeden Van Halen-Song veredelt. 

Geboten werden neben Klassikern wie "You really got me" oder "Unchained" zwei Tracks von der letzten Van Halen-Scheibe. Warum man mit "China Town" gerade einen der schwächsten ausgewählt hat, bleibt schleierhaft. Mit "Eruption" in Überlänge gibt es dann zumindest auch das obligatorische Eddie-Solo - ohne Gesang. Danke!

 

Fazit: Überflüssig und qualitativ höchst fragwürdig - trotz eines Eddies on fire 

 

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Fotos: Eisbrecher / Maerzfeld

Picture"Schock mein System" - mit dieser Ansage wollen Eisbrecher um Alex Wesselsky und Noel Pix eine neue Ära in der Geschichte von Eisbrecher ausrufen. Beim Auftritt in der Oberhausener Turbinenhalle - rappelvoll und ausverkauft - machte die Band dann auch keine Gefangenen und lieferten amtlich ab. Knaller um Knaller feuerten die Münchner in die begeisterte Menge. Im Vorprogramm gaben Maerzfeld eine eher mäßiger Rammstein-Klonerie ab, ernteten aber zumindest Höflichkeitsapplaus von einer Masse, die nur für eine Band die harte Anreise nach Oberhausen gewagt hatte. Apropos Anreise: So langsam müssen sich die Verantwortlichen der Turbinenhalle nämlich einmal mehr als nur Gedanken machen. Die Verkehrssituation ist bei gut besuchten Konzerten nicht mehr tragbar. Viele Fans waren durch ewiges im Stau stehen schon vor dem Konzert völlig genervt oder verpassten dadurch die Vorband. Eine zweite Einfahrt zum Parkplatz ist  unumgänglich. Hier müssen sich alle Beteiligten - Stadt und Ausrichter - an einen Tisch setzen, denn so geht es nicht.

 

Wir haben Fotos von:

 

EISBRECHER

 

MAERZFELD

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert - keine Verwendung ohne Rücksprache!