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Donnerstag April 27, 2017
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146 items tagged "Konzertfotos"

Ergebnisse 1 - 20 von 146

Fotos: Steve Stevens / Gus G.

PictureVor maximal 400 Fans trat Grammy-Gewinner und Billy Idol-Stammgitarrist Steve Stevens mit seiner sensationellen Band in der Bochumer Zeche auf. Die Insolvenz des eigentlichen Konzertveranstalters hatte bei den Fans für einige Konfusion gesorgt, konnten die bereits erworbenen Tickets doch nicht gültig bleiben. So kam ein relativ exklusiver Kreis an Menschen in den Genuss eines fantastischen Gitarrenabend, in dessen Vorprogramm Ozzy-Gitarrist Gus G. mit einem Akustikprogramm ebenfalls überzeugte.

 

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STEVE STEVENS

 

GUS G


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Fotos: Bloodbound / Crystal Viper

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Ein sahniges Heavy Metal Package gab es beim Besuch der Power Metal Band Bloodbound im Essener Turock. Gleich drei Supports hatte die schwedische Band mit an Board. Ebenso, wie ihr aktuelles Album "War of Dragons". Crystal Viper um Sängerin Marta Gabriel, die Band von Ex-Sabaton Gitarrist Thobbe Englund sowie Rexoria heizten ordentlich ein. Trotz recht spärlicher Zuschauerzahl war die Stimmung keinesfalls langweilig. Besonders beim Headliner Bloodbound feierte die kleine Menge ordentlich mit. 

 

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BLOODBOUND

 

CRYSTAL VIPER

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Fotos: Arch Enemy / The Haunted

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"Gutturaler Gesang" schreibt Wikipedia und meint damit Alissa White-Gluz' Kampfgegrunze als Frontfrau von Arch Enemy. Das schwedische Abrisskommando machte in der Zeche Bochum Station und ließ bildlich gesprochen kaum einen Stein auf dem anderen. Im Vorprogramm meißelten "The Haunted" ihre Version melodischen Thrash-Deaths in die Hirne der Fans.

 

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ARCH ENEMY

 

THE HAUNTED

 

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Fotos: Amon Amarth / Dark Tranquillity / Omnium Gatherum

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Der Siegeszug der Wikinger Amon Amarth wurde im gut gefüllten Köllner Palladium fortgesetzt. Die Band um Frontmann Johan Hegg präsentierte hochmotiviert und mit viel Feuer(eifer) ihr aktuelles Album "Jomsviking". Doch auch ältere Songs kamen nicht zu kurz. Ab dem ersten Song waren die Fans dabei und ließen es sich nicht nehmen mitzusingen. Das schwedisches Wikingerschiff, gesteuert von den großartigen und mitreißenden Amon Amarth, segelt dabei ganz unter skandinavischen Flaggen, denn ihre Landsleute Dark Tranquillity sowie die Finnen Omnium Gatherum waren mit an Board.

 

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AMON AMARTH

 

DARK TRANQUILLITY

 

OMNIUM GATHERUM


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Fotos: Mike Tramp and Band

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Ruhigere Hard Rock Töne gab es beim Auftritt von Mike Tramp und seiner Band in der Zeche Bochum. Das Konzert war nur wenige Wochen zuvor von der Bochumer Matrix in die Zeche Bochum verlegt worden. Eventuell ein Grund dafür, dass die Anzahl der Konzertbesucher recht überschaubar war. Nichtsdestotrotz lieferte der charismatische Sänger eine tolle Show. Der Däne hatte sich in den achtziger und neunziger Jahren mit "White Lion" und "Freak of Nature" einen Namen gemacht bevor er seine Solo Karriere startete. Sein aktuelles Album "Maybe tomorrow" hatte er bei seinem Gastspiel in Bochum selbstverständlich mit im Gepäck. Alte und neue Songs sowie die eine oder andere Anekdote sorgen für einen rundum gelungenen Abend.

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MIKE TRAMP AND BAND

 

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Fotos: John Diva And The Rockets Of Love

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Totale Californication beim Gastspiel von John Diva and the Rockets of Love im rappelvollen Essener Turock. Über zwei Stunden rockte das Glam Metal Quartett um Frontmann und Sonnyboy John Diva die Bühne und lieferten eine heiße Party mit den größten Rockhits aller Zeiten.

 

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JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE

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Fotos: Ross the Boss / Ancillotti

PictureMehr Manowar geht nicht: Ross The Boss, der mit Nachnamen eigentlich Friedman heißt war für die großen Zeiten von Manowar verantwortlich. 1980 gründeten Friedman und Joey DeMaio die Band, mit der er sechs Alben aufnahm. 1988, nach Fertigstellung des Albums "Kings of Metal", verließ er die Band, was in Anbetracht der vielen peinlichen Machwerke, die Manowar darauf ablieferten, die richtige Entscheidung gewesen ist. Nun tourt er seit einigen Jahren als Ross the Boss durch die Welt und erschafft live eine Parallelwelt, in der Manowar noch in Topform vorhanden ist. So bot er auch im Turock ein klassisches Manowar-Set auf und bewies, dass Manowar zum alten Eisen gehören. Ihre Songs aber noch lange nicht. Im Vorprogramm überraschten die Italiener von Ancillotti mit ziemlich gutem Powermetal südeuropäischer Schlagseite.

 

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ROSS THE BOSS

 

ANCILLOTTI

Fotos: Devin Townsend / Between the buried and me

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Was für ein Package: Ein Abend zum mit der Zunge schnalzen erwartete progressive Rockfans im Dortmunder FZW: Der kanadische Multiinstrumentalist Devin Townsend kam um das 2016 erschienene Album „Transcendence“ live vorzustellen. Der sympathisch-durchgeknallte Kanadier zelebrierte dabei die erwartet geniale Show. Kein Wunder, war das Publikum ja durch die beiden Vorbands Leprous und Between the Buried and Me bereits gut angewärmt. Überdeutlich war dann aber dennoch der Klassenunterschied zwischen dem Großmeister und seinem Support. Von Leprous veröffentlichen wir an dieser Stelle keine Bilder, da die Band es vorzog im Dunklen zu spielen. Selbst aus dem Zuschauerraum war kaum etwas zu erkennen.

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DEVIN TOWNSEND

 

BETWEEN THE BURIED AND ME

 

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Fotos: Broilers / Tiger Army

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Zweimal Münster hintereinander, zweimal nahezu ausverkauft: Die Broilers surfen auf der absoluten Erfolgswelle und feiern die stärkste Phase ihrer Karriere jeden Abend vor ekstatischen Fans. Dabei geben sie einfach alles und zeigen, dass sie derzeit vielleicht die beste deutsche Liveband sind. Im Vorprogramm kamen Tiger Army in der Münsterlandhalle aber ebenfalls bestens an.

 

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BROILERS

 

TIGER ARMY

 

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Fotos: Yasi Hofer and Band

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Auf ihrer Europa-Tournee machte die junge Ausnahmegitarristin Yasmin "Yasi" Hofer mit ihrer Band halt in der Lindenbrauerei in Unna. Ihr Gitarrenspiel auf technisch hohem Niveau, ihr sahnig-toller eigener Gitarrenton und ihre tolle Stimme begeisterten die Musikliebhaber im Venue in Unna. Entdeckt wurde Yasi von Gitarrengott Steve Vai. Mittlerweile zählt sie selber zu den Großen und teilte die Bühne bereits mit Neil Young, Savoy Brown und eben Steve Vai. Besonders auf ihrem zweiten Album "Faith" (das Review gibt es HIER) sind die Einflüsse von Vai unverkennbar. Ihr rund zweistündige Liveshow besteht gleichermaßen aus Songs ihres aktuellen und ihres ersten Albums. Ihr melodiöser und mitreißender Sound ist nicht nur für Fans von Steve Vai und Co.

Wer nicht in Unna war hat was verpasst. Doch die Tournee der talentierten Gitarristin ist noch lange nicht vorbei. Unter anderem spielt Yasi am Sonntag, 5. März, im Pitcher (Tickets gibt es HIER). Nur zwei Tage später gastiert sie im Hot Jazz Club in Münster. Also runter vom Sofa und auf zum Gig!

Wer vorab noch mehr erfahren möchte ein Interview mit Yasi findet ihr HIER.

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YASI HOFER AND BAND

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Fotos: Imperial State Electric / Factory Brains

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Tausendsassa Nicke Andersson steuerte mit einer seiner Nebenbands, Imperial State Electric, den Bochumer Rockpalast an und fiel vor allem dadurch auf, dass er nach jedem Songs seine Gitarre stimmen musste. Die RocknRoll-Reporter empfehlen ein Ibanez-Endorsement, da verstimmt sich dann auch nix mehr. Musikalisch bewies die Band, dass sie eine Art Hellacopters light mit schwächeren Songs sind. Kein Wunder, ist Nicke doch auch Mastermind bei diesem grandiosen Schwedenhappen.

Im Vorprogramm konnten hingegen die Factory Brains komplett überzeugen.

 

 

 

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IMPERIAL STATE ELECTRIC

 

FACTORY BRAINS

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Fotos: Firewind / Manimal / Scar of the Sun

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Griechischer Power-Metal vom Feinsten stand auf dem Programm im Bochumer Rockpalast beim Gastspiel von Firewind. Die Opener Scar of the Sun hatten es noch etwas schwer, da das Publikum zu Konzertbeginn recht spärlich war. Die Schweden Manimal beeindruckten das Publikum besonders mit ihrer verrückten Performance. Als der Gitarren-Gigant Gus G. mit seiner Band dann zu später Stunde die Bühne betrat war das Venue für einen Mittwochabend gut gefüllt (und das trotzt DFB Pokal!). Das Quintett hatte sein aktuelles und achtes Studioalbum "Immortal" mit im Gepäck. Die neuen sowie die alten Songs kamen bei den Fans bestens an und so wurde gerockt was die kleine aber feine Bühne im Rockpalast hergab.

 

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FIREWIND

 

MANIMAL

 

SCAR OF THE SUN

 

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Fotos: Glenn Hughes / Stone Broken

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Mit seiner unverwechselbaren und vielseitigen Stimme sowie einer beeindruckenden Bühnenpräsenz rockte Glenn Hughes die Bochumer Zeche. Trotz einer Erkältung lieferte der britische Rockmusiker eine tolle Show. Die Spielfreude des Musikers war ihm anzumerken und die Fans waren begeistert. Der Bassist und Sänger wurde unter anderem durch Deep Purple bekannt und feierte zuletzt mit der Supergroup Black Country Communion Erfolge. An diesem Abend gab Hughes zwischen Songs, wie "Flow" oder "Soul Mover" auch die eine oder andere Story zum Besten und bestach mit Witz und englischem Charme ("You can do anything you want while I'm playing. If you wanna sing along, I'd actually love that."). Im Vorprogramm spielte die englische Band Stone Broken. Das Quartett aus Walsall heizte ordentlich ein und kam beim Publikum bestens an.

 

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GLENN HUGHES

 

STONE BROKEN

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Fotos: Biffy Clyro / Aviv Geffen

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Nachdem die Schotten von Biffy Clyro im vergangenen Jahr noch die Kölner Arena fast voll gemacht hatten, war es im Bochum Ruhrcongress deutlich luftiger. Das störte jedoch die gute Laune nicht und die Band fegte über die Bühne als gebe es kein Morgen. Im Vorprogramm überzeugte der Israeli Aviv Geffen sowojl mit einer leider zu kurzen aber doch verzaubernden Performance als auch mit klaren politischen Aussagen ("Die USA wird von einem Schwein regiert").

 

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BIFFY CLYRO

 

AVIV GEFFEN

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Fotos: Jaya The Cat / Scrap?!

PictureAusverkauft war das Essener Turock beim Gastspiel der Reggae-Punkrocker Jaya The Cat. Dementsprechend kuschelig war es, aber irgendwie passte das ja auch zum Reggae-Jamaika-Feeling. Die Wahl-Amsterdamer um Sänger Geoff Lagadec hatten eine famose Setlist mitgebracht. Zu Songs, wie "Hello Hangover" und "Rebel Sound" wurde gerockt, gegroovt und gecrowd-surfed was das Zeug hielt, so dass am Ende die Fans verschwitzt aber glücklich in die Nacht entlassen wurden. Im Vorprogramm spielte die Kölner Band Scrap?! die mit ihrem HipHop/Reggae Sound nicht das ganze Publikum überzeugen konnte.

 

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JAYA THE CAT

 

SCRAP?!

 

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Fotos: Die Fantastischen Vier

PictureEine Setlist mit mehr als 30 Songs, eine Spielzeit von rund zweieinhalb Stunden, Konfettiregen, volle Hütte: Die Fantastischen Vier zeigten den Fans in der Oberhausener Arena, dass Hip-Hop auch ohne Gangster-Attitüde bestens funktioniert.

 

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DIE FANTASTISCHEN VIER

 

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Fotos: Sabaton /Accept

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Wenn man eine Band wie die bockstarken Accept als Support anheuert, muss man schon ziemlich dicke Eier haben: Sabaton wagten sich nach einem grandiosen Gig der Teutonen-Metallegende auf die Bühne der Oberhausener Arena und schafften es, ihrem Publikum zu bieten, was es verlangt: Bier und besten Ballermannmetal aus Schweden. 

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ACCEPT

 

SABATON

 

 

 

 

 


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Music von Accept gibt es HIER

Doc 'n' Roll - 30.12.16

docnroll2017

 

So, nun ist es soweit: Heute schreibe ich die 145. (!) und vorerst letzte DocnRoll-Freitagskolumne. Bis auf weiteres verordne ich mir einen Dauerurlaub von dem wöchentlichen Gequatsche, nachdem ich die letzte Kolumne vergessen hatte zu posten und dies scheinbar kaum jemandem aufgefallen ist. Ihr seid also auch ein Stückchen selber Schuld. Vielleicht bin ich ja im Februar wieder da oder es gibt eine monatliche Kolumne oder bin dann wieder in der Laune jeden Freitag zuzuschlagen. Mal abwarten.

Ich hoffe, Ihr bleibt der Seite trotzdem treu, es wird jedenfalls viele aufregende Konzertfotos in 2017 hier geben. Versprochen!

 

Zum "Seuchenjahr" 2016: Ich glaube, dass es schon eine Menge Todesfälle im Promilager gegeben hat, aber ich denke nicht (ohne da jetzt Zahlen zu haben), dass es mehr als üblich waren. Die "Kaliber" sind natürlich groß gewesen, aber auch dafür könnte man Erklärungen finden. Bis auf George Michael und Carrie Fisher etwa sind viele unserer Helden auch einfach schon betagter gewesen.

Es ist für mich klar, dass es so weiter gehen wird. Einfach aus dem Grund, weil in den letzten 50 Jahre einige der bemerkenswertesten Künstler der Neuzeit gelebt haben (und man mittlerweile unmittelbar von einem Tod erfährt). Möglicherweise ist es das fortschreitende Alter (was immer eine subjektive "früher war alles besser"-Haltung fabriziert), aber ich glaube, dass die "Qualität" der Künstler, egal ob im musikalischen oder darstellenden Bereich, zurückgegangen ist. Ikonen der Musik werden kaum noch geboren, was ein Randaspekt der Marktüberflutung ist (HIER habe ich einmal ausführlich darüber gequatscht). Auf den Kinoleinwand sieht es für mich etwas anders aus, doch die Masse an ikonischen Schauspielern, die es einmal gab, wird heute auch nicht erreicht.

 

Lemmy
BB King
Scott Weiland
Christopher Lee
Phil Taylor
Chris Squire
Henning Mankel

 

sind übrigens 2015 unter anderem verstorben.

 

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Da es sich nun dem Ende neigt, verabschiedet sich auch mein kleiner Groun (Ihr erinnert Euch an das 366-Tage-Fotoprojekt?) so langsam. Ich habe es nun tatsächlich gemacht und eine Crowdfunding-Kampagne aus dem Boden gestampft, bei dem Unterstützer richtig coole Sachen bekommen können (Wandkalender, Fotobücher etc).

Schaut doch einfach mal rein und unterstützt mich bei dem Plan, ein fettes Buch mit allen Fotos und Texten zu realisieren. HIER könnt Ihr mehr erfahren, jeder Euro hilft. 

 

Mittlerweile ist den Groun-Fans (davon gibt es mittlerweile einige und das macht mich sehr glücklich) klar geworden, wie sich der Kleine aus dem Jahr(es-Projekt) verabschiedet.

Für den morgigen Silvestertag, dem letzten Tag Grouns, verspreche ich Euch aber noch ein echt tolles Bild.

 

Ich lasse diese Kolumne nun in Richtung Hogwarts fahren und übergebe sie ans Gleis 9 3/4. Kommt gut ins neue Jahr! Wir lesen uns...

 

  

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 23.12.16

docnroll2017

 

Moin, alle Geschenke eingepackt? Morgen ist es schließlich soweit. Seit Jahr und Tag gehe ich an Heiligabend mit meinem Dad übrigens ins Kino. Kontrastprogramm zum bei vielen anderen üblichen Kirchengang, Das war über die Jahre nicht immer leicht. Bevor es die große Multiplex-Mopeds gab und die Video-Industrie dem Kino arg zu schaffen machte, musste man schon einmal hart nach einem Saal am 24.12. gegen Mittag suchen. Bis auf ein Jahr hat es immer geklappt, mittlerweile hat man da gar keine Probleme mehr. 

 

 

Konzertfotografisch habe ich das Jahr mit dem Geoff Tate-Gig im zarten Kerzenschein (und Iso 25.000) ad acta gelegt und bereits einen neuen digitalen Katalog angelegt, der das heißt: Fotos2017. Wie immer bin ich gespannt, was das Jahr bringt. Große Rockdinosaurier sind genug unterwegs: Aerosmith, GunsNRoses, Kiss, Iron Maiden, Black Sabbath. Mal sehen, welches dieser Konzerte ich abdecken kann.

 

Doch auch 2016 war zumindest in Sachen Musikfotografie für mich ein ziemlich cooles Jahr: Iron Maiden (2x), Whitesnake (2x), Fish, ACDC mit Axl und und und. Dazu kam mein erstes Coverfoto im Rock Hard mit Tom Angelripper (HIER gibt es eine Auswahl der Motive, die wir damals geschossen haben). Es hätte beruflich also deutlich schlechter laufen könne, auch, wenn wir 2016 im Allgemeinen sicher nicht als tolles Jahr festhalten werden. 

 

Damit Ihr wisst, wovon ich rede, habe ich unten auf dieser Seite eine tolle Spotify-Playlist mit Songs von Bands, die ich in diesem Jahr aus dem Fotograben bestaunen konnte.

 

 

 

 

Da es sich nun dem Ende neigt, verabschiedet sich auch mein kleiner Groun (Ihr erinnert Euch an das 366-Tage-Fotoprojekt?) so langsam. Ich habe es nun tatsächlich gemacht und eine Crowdfunding-Kampagne aus dem Boden gestampft, bei dem Unterstützer richtig coole Sachen bekommen können (Wandkalender, Fotobücher etc). Schaut doch einfach mal rein und unterstützt mich bei dem Plan, ein fettes Buch mit allen Fotos und Texten zu realisieren. HIER könnt Ihr mehr erfahren, jeder Euro hilft. Oben seht Ihr ein kleines Video zum Projekt!

Genug gebettelt, ich muss los. Habt ein tolles Weihnachtsfest und lest in der nächsten Woche wieder rein, wenn ich Euch die allerletzte Kolumne des Jahres um die Ohren haue.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Scorpions / Beyond the Black

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Im Frühjahr mussten die Scorpions aufgrund einer Erkrankung von Klaus Meine das Köln--Konzert absagen, nun holten die Hannoveraner den Gig in der Lanxess-Arena nach. Neu am Schlagzeug präsentierte sich dabei Motorhead-Drummer Mikkey Dee. Im Vorprogramm präsentierte Beyond The Black-Sängerin Jennifer Haben eine komplett neue Begleitband. Die noch im März in Dortmund angetreten Mannschaft war zuvor ausgetauscht worden. Die Fans störte es nicht und so kam der Support bestens an. Hauptband und Metallegende Scorpions feuerten in bester Spielfreude ein Greatest Hits-Programm ins nächtliche Köln. Stark.

 

Wir haben Fotos von:

 

SCORPIONS

 

BEYOND THE BLACK

 

All pics by Thorsten "Doc Rock" Seiffert - no use without prior written permission.