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Donnerstag Oktober 18, 2018
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48 items tagged "Konzertfotografie"

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Doc 'n' Roll - 29.07.16

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Moin, moin. Ich über schon mal mein Norddeutsch, wie Ihr merkt. Das Wacken Open Air steht nächste Woche an und auch an diesem Festival gehen die Terroranschläge natürlich nicht spurlos vorbei. Als erste Maßnahme wurde erst einmal ein Rucksackverbot aufgestellt, eine durchaus vernünftige Idee. Für Fotografen ist das natürlich sehr schwierig, schließlich schleppt man stets eine Menge Zeugs mit sich herum. Doch die Wacken-Crew hat sich hier etwas einfallen lassen und so werden wir wohl scharf durchsucht und bekommen Safety-Bags. Mal sehen, wie das Ganze aussieht. 

Gestern hatte ich ein sehr spannendes Shooting mit einer deutschen Metallegende. Wer das ist? Da muss ich Euch noch ein wenig auf die Folter spannen. Bis es da Neues zu gibt, empfehle ich Euch erst einmal das aktuelle Rock Hard-Heft. Eine tolle Blues Pills-Live-CD liegt bei (in deren Booklet es auch ein von mir geschossenes Foto gibt. 

 

Was sonst? Naja, Nord Open Air ab heute erst einmal, oder? Auch hier: Seid nicht genervt von strengeren Kontrollen, lasst am Besten Eure Rucksäcke Zuhause. 

 

 Kurz und gut ist heute hier mal mein Motto. Eine CD-Empfehlung zu guter Letzt: Die neue Fates Warning ist die CD, die Dream Theater seit 1998 gerne machen würden. Bockstarkes Ding. Hört mal in den Opener rein. 

 

 

Bis nächste Woche

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 22.07.16

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Moin, in dieser Woche habe ich einmal wieder Ehre und Ärger gleichzeitig empfinden müssen: Der große Chris Caffery (Savatage) hat eines meiner Bilder (vom Auftritt vor einem Jahr beim Wacken Open Air) zum Titelbild für seinen Facebookauftritt erwählt. 

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Sowas freut einen Fotografen natürlich, zumal unter dem Bild die Kommentare fast ausschließlich so begonnen: "Great pic, thank you Chris"... Ich hätte von dieser Ehre (denn das ist es natürlich letztlich, wenn ein Künstler die Arbeit eines anderen Künstlers schätzt und ausstellt) aber beinahe nichts erfahren, denn ich bin Facebooktechnisch gar nicht mit dem guten Chris verbunden und - jetzt kommt der Ärgerteil der Geschichte - er hat mich nicht verlinkt. "Immerhin hat er dein Wasserzeichen nicht abgeschnitten", flüsterte mir meine Informantin sicherlich ironisch per digitaler Flaschenpost zu. Ja, schönen Dank. Die Gefühle, die man bei so einer Aktion hat, sind wirklich sehr zwiespältig. Hätte er einfach nur gefragt, oder noch einfacher: ohne zu fragen verlinkt, wäre das für mich schon in Ordnung gewesen. Andere sind da pingeliger, aber sei es drum. Positiv zu erwähnen: Nachdem ich Chris höflich darauf hingewiesen habe, hat er es dann getan. Sache erledigt für mich  - auch, wenn er mich Thorston genannt hat  :D

 

Apropos andere Fotografen: Wenn man einmal etwas bekannt ist, kann man aus Scheiße Kunst machen. Da hat ein Knipsakrobat Kim Kard-arsch-ian vor einem Sandhaufen fotografiert und wird dafür hochgelobt. "Gezielte Brüche mit den Sehgewohnheiten und Erwartungen des Betrachters, die nicht selten ironisch wirken", heißt das PR-Blabla zu dem Machwerk. Über Kunst lässt sich nicht streiten, über Scheiße erst recht nicht...

 

Und Musik? Beim Dong haben Testament am Samstagabend Slayer einmal mehr gezeigt, wo die Thrashkeule hängt und wer der dickste Baum im Wald ist. Fotos des schnuckeligen Festivals auf der Halde gibt es HIER!

 

Super-Affentheater gestern Abend bei Whitesnake mal wieder: Mega-Diva David Coverdale hat einen Vertrag aufsetzen lassen, der uns Fotografen zwingt, alle zu veröffentlichenden Bilder VOR der Veröffentlichung "absegnen" zu lassen. Es gibt deshalb bis heute keine Bilder der Show, Coverdales Sklave muss erst schauen, ob man den Botoxmissbrauch nicht zu arg erkennen kann...

 

Konntet Ihr im letzten Rock Hard ja eines meiner Photos des Festivals als riesengroßes Poster bestaunen und Euch hoffentlich in die Bude hängen, so gibt es demnächst weitere große Dinge zu berichten. Da muss ich aber noch ein wenig schweigen. Aber Ihr erfahrt es als Erstes, wenn es spruchreif ist, Versprochen...

 

Genug geplappert jetzt, wir haben alle ein Wochenende umzubringen. Bis nächste Woche 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 15.07.16

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Heyho, in den nächsten Monaten wird es klinisch und fusselfrei sauber bei mir Zuhause sein. Wie das Leben so spielt, habe ich - just zwei Tage nach dem Kauf eines neuen akkubetriebenen Staubsaugers - einen Staubsaugerroboter im Captain America-Style (!!! / Foto!) gewonnen. Dabei mache ich eigentlich so gut wie nie bei Gewinnspielen mit.

Dieses Mal hat mich aber der R2D2 unter den Fusselfängern gelockt. Jetzt besitze ich zwei Hightech-Flusenterminatoren, von denen der eine sogar ganz alleine seinen Dienst verrichtet.
Was steht nun zwischen mir und einem Boden, von dem man getrost speisen kann? Eigentlich nichts, wäre da nicht meine Nachlässigkeit im Aufladen von Akkus. Haben die beiden Reinigungsfachkräfte nämlich keinen Strom, mutieren sie zu Staubfängern, statt -saugern. Und ich nehme den guten alten Wischmob...

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Apropos Gewinnspiel UND apropos R2D2: Habt Ihr unsere tuffige Verlosung schon gesehen? Drei megacoole Star Wars-Shirts im Stil der 78er Black Sabbath-US-Tour werden verlost. 

Einfach HIER entlang und mitmachen!

 

Musik: Seit gestern tobt auf der Halde Norddeutschland das Dong Open Air. Ist man einmal hochgeraxelt (übrigens ein Klacks gegenüber handelsüblichen Halden, wie in Bottrop oder Oberhausen), wird man mit einem feinen Festival belohnt. 

Heute geht es um 11.45 (!) los (was ist nur los mit mir? Übermäßiger Gebraucht von Ausrufezeichen sollte bestraft werden !!!!). Gespielt wird dann so:  11:45 - 12:30 Kryptos - 12:50 - 13:35 Another Problem - 13:55 - 14:40 Delirious - 15:00 - 15:45 Jesus Chrüsler Supercar - 16:05 - 16:50 Burden of Grief - 17:10 - 17:55 The Pokes - 18:15 - 19:00 Gloryful - 19:20 - 20:20 Fleshgod Apocalypse 20:50 - 21:50 Equilibrium und um 22:30 Uhr Bloodbath. Was morgen auf dem Plan steht, seht Ihr HIER!

Zu schlechter Letzt noch zwei Worte zu Pokemon Go: GO AWAY! 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 08.07.16

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Noch einmal über die volle Distanz gehen, 90 Minuten oder mehr, zur Not bis ins Elfmeterschießen. Einmal volle Pulle. Die Beine sind schon fast abgestorben vom vielen "couchen", doch ich ziehe das durch. Was weiß ein Schweinsteiger schon von den unendlichen Qualen, die wir Sofa-Nationalspieler (und -trainer) durchleiden müssen. Da wird nicht nur bei den Deutschlandspielen Gas gegeben, nein, auch Ukraine gegen Nordirland haben wir mit aufputschenden Energiehopfendrinks durchgestanden, während Schweini schön bei Jürgen Drews, äh Dr. Müller-Wohlfahrt, auf der Wellnesspritsche lag. Die wahren Leistungssportler haben jedes einzelne Match gesehen, sogar wenn zwei Spiele parallel liefen. Wozu gibt es schließlich Tablets und Livestreams? Ein Gutes hat diese Tortur: Ich habe am Ende den EM-Dauerglotz-Titel sicher. Morgen Abend gehe ich dann aber trotzdem mal wieder raus: Six Feet Under verknüppeln Iron Maiden und Judas Priest-Klassiker im Essener Turock (HIER). 

Nächste Woche gibt es dann mal wieder die Konzertfoto-Vollbedienung: Steve Vai und Joe Satriani am Mittwoch, dann ab Donnerstag das hübsche Dong-Festival. Das wird ein Spaß. 

Apropos Spaß: Ich habe mir eine Fotodrohne geleistet und das ist echt der Hammer - auch, wenn das Adrenalin mega hoch ansteigt, wenn man fliegt. Man will ja nix kaputt fliegen - oder die sündhaft teurer Drohne aus einem Baum fischen müssen.

Die Bilder sind auf jedenfalls unglaublich. Da untere zeigt mich neben meinem Auto aus 90 Metern. Vielleicht sollte ich Google Earth Konkurrenz machen? Der pure Wahnsinn jedenfalls. 

 

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Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 01.07.16

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Heyho, Megadeth? War da was? Ja, die sollte ich am Dienstag fotografieren, nur kam es nicht dazu, weil hier einmal mehr ein Fotovertrag vorgelegt wurde, der nicht akzeptabel war. Hier mal ein Absatz aus dem Machwerk, damit Ihr eine Vorstellung habt, mit welchen Dingen man sich so tagtäglich herumschlagen muss: 

 

 

"In addition, in consideration for the rights being granted to Photographer hereunder, Photographer agrees to
provide, at no charge, to Company duplicate negatives and/or transparencies (as designated by Company) of
the Photograph(s). Company shall have the right to use the Photograph(s) for any and all commercial and
non-commercial purposes whatsoever relating to Artist and Artist's activities and Company shall have no
obligation to make any payment to Photographer, the Publication or any other third party in connection with
any of such uses."

 

Blaze

Wichtig ist hier "at no charge". Im Gegenzug dazu ist es natürlich nicht erlaubt, Dave Mustaines Geknüppel kostenlos irgendwo herunter zu laden. Sollte es auch nicht, wäre aber die Konsequenz aus einem solchen Verhalten. Dazu hätte eine Unterschrift unter diesen Vertrag auch noch ausgeschlossen, dass man die Fotos an andere Medien weitergeben darf. Für freie Fotografen oder Leute, die Bilder an Agenturen schicken, ist das natürlich ebenfalls komplett beschissen. 

 

Positiv überrascht hat mich in dieser Woche der Genuss der aktuellen Blaze Bayley-CD. Die ist schlicht und ergreifend überragend. Blaze begeistert mit tollem Songwriting und auf den Punkt kommenden Arrangements. Und genau das ist es, was alte Maiden-Fans besonders anfixen wird: Blaze hält sich nicht mit ausufernden Songideen auf, was nicht heißt, dass die Songs auf "Infinite Entanglement" Schnellschüsse oder eindimensional sind. Er bedient aber genau die Fraktion der Maiden-Fans, denen die Band auf eine Art zu langatmig und verkopft geworden ist. Insofern ist die CD eine Art Gegenentwurf zu Maidens "Book of Souls", wenngleich Bayley niemals seine Vergangenheit beim britischen Metalschlachtschiff verleugnet, sondern eine wunderbar Symbiose herstellt zwischen der dunkleren Atmosphäre seiner Soloarbeit und den etwas helleren Tönen seiner Ex-Band. Lest meine gesamte Lobhudelei HIER! Vor vielen Jahren habe ich Blaze einmal interviewt und eine kleine Fotosession (Foto) mit ihm gemacht. Ein höflicher, umgänglicher und sehr netter Typ. Da freut es mich besonders, dass er eine so starke Scheibe auf dem Markt hat. Besonders gefallen hat mir damals, dass er nie verbittert über Maiden gesprochen hat, obwohl seine Zeit in der Band ja alles andere als einfach gewesen ist (Stichwort: schlechte Verkaufszahlen, Kritiken, miese Ticketverkäufe). "Die Zeit bei Maiden war kein Fehler, wer würde das Angebot ausschlagen, bei Maiden zu singen? Würdest du ein Angebot des Rolling Stone-Magazine ausschlagen?", flüsterte er mir damals ins Aufnahmegerät. Außerdem habe ihm die Zeit eine Menge Selbstvertrauen für sein eigenes Material gegeben. Mit Steve Harris zu arbeiten und Songs zu schreiben sein einfach eine tolle Sache gewesen. Unten findet Ihr ein Youtube-Video, das das komplette Album präsentiert. Wenn es Euch gefällt, kauft die Scheibe! Ich habe es auch getan. Megadeth-Platten würde ich hingegen nur noch streamen und fände es auch gar nicht schlimm, wenn jemand das Geknüppel sich auf andere Wege beschaffen würde. Quid pro Quo...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 24.06.16

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Aloha, heute Abend ist der vielleicht interessanteste EM-Spieltag für mich. Wie? Heute spielt doch gar keiner? Mitnichten, denn vier bekannte (*hüstel*) E-Sportler haben sich ein Kino gemietet, um viert Stunden lang Fifa zu zocken. Klingt bekloppt? Ist es auch, aber das wollten wir schon immer mal machen. Deshalb nutzen wir das EM-Special (am spielfreien Tag?!) einer großen Kinokette und schleppen heute Abend unsere Playstation in den 134-Sitze starken Saal und stümpern über den digitalen Rasen. Das wird ein Riesenspaß hoffe ich.

 

Zur Musik: Die Ochsentour zur Loreley, an der Altmeister Ritchie Blackmore Rainbow wiederbelebte, war eine genau solche. Vier Stunden Anfahrt für 200 km, ich hasse Köln. Mit dieser Stadt habe ich nur Ärger und die Autobahn der Domstadt kostet einen freitags, selbst wenn man mittags da herfährt, viele viele Stunden und Nerven. Klar, dass ich Thin Lizzy verpasste. Aber mal ehrlich: Wer plant, eine Veranstaltung, zu der nahezu alle Fans mehrere hundert Kilometer fahren müssen, weil sie so abgelegen ist, an einem Freitag bereits um 17 Uhr (mit Spaßmacher Hans Werner Olm - warum nur??) zu beginnen? 

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Während die Organisation eher zweitklassig war, kamen die Blackmore-Jünger vollends auf ihre Kosten. Der Gute hätte nur den einen oder anderen Deep Purple-Song weglassen sollen und mehr Rainbow spielen. Bilder von mir wird es im Rock Hard geben,  HIER natürlich auch, dazu bei Team Rock des Classic Rock Magazines im beinahe Brexit-Land England (Schaut mal HIER)! Interessante Beobachtung rund um diese Rainbow-Reunion: Vor allem im Nachbarland Italien gehen sie scheinbar mega steil auf Onkel Ritchie. Mich erreichten ziemlich viele Nachrichten von diversen Online-Magazin und Facebook-Seiten, die gerne meine Fotos des Konzertes verbreiten wollten. Crazy...

Unserer Facebook-Seite haben aber diverse Verlinken und die Blackmore-Berichterstattung sehr gut getan. Hatten wir am 20. Juni endlich die 2000 "Fans" erreicht, sind es nun schon an die 2060. Läuft bei uns...

 

Apropos Rock Hard: Da erschien am Mittwoch das aktuelle Heft mit zwölf prallen Seiten voller Fotos Eures Lieblings-Fotografen. Dazu gibt es in der Mitte ein überdimensionales Poster eines meiner Fotos vom Blind Guardian-Gig  des Rock Hard-Festivals. Wer sich als schon immer mal einen echten Doc Rock an die Wand (unten sehr Ihr das Bild) pappen wollte... kauft das Heft 350 am Kiosk. Man soll sowieso viel mehr lesen...

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 17.06.16

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Heute mal etwas Wahnsinn aus meinem "Nebenjob" als Redakteur einer Lokalzeitung: Darf man im Bezug auf den Sandkastensport Beachvolleyball als sprachliche Finte das Wort "buddeln" benutzen oder ist das so, als würde man einem Badmintonstar eine gute Gabe im Federball unterstellen? Bei uns entbrannte darüber eine heiße Diskussion, in der die ehemalige Volleyballerin unter den Mitarbeitern, sich über die Buddelei empörte. Das (Sprach-) Recht ist natürlich auf Schreibers Seite. "Beachvolleyball: Buddeln, baggern und blocken in Long Beach", "Buddeln im größten Sandkasten der Stadt", "Berliner buddeln schon 22 000 Dollar aus" oder "Deutsche "Beach-Boys" buddeln Gold aus" - andere namhafte Medien buddeln gerne im rhetorisch-körnigen Spielplatz der Sandmänner- und frauen. Des lieben Friedens willen, wurde in der Ausgabe aber dann doch nicht gebuddelt. Mit der Dame von nebenan will ich es mir nämlich keinesfalls verscherzen. Die kocht doch so guten Kaffee - und hat nen enormen Wums im rechten Arm.

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Musik gab es auch in dieser Woche: Am Mittwoch war ich zwischen Rumänien-Schweiz und Frankreich-Albanien schnell noch AXL/DC in Düsseldoof knipsen. Die Anreise in diese schreckliche Fußballarena ist eine absolute Katastrophe, das Parken nervt, der Fußweg ist 2500 Schritte lang bis man zum Eingang kommt. Stadionkonzerte sind einfach ein echter Hassfaktor. Doch kommen wir zu Axl. Das Geschrei (nein, nicht seins) war ja groß, warum ausgerechnet er  Brian Johnson ersetzen muss. Musikalisch kann man ihm aber gar nix vorwerfen. Stilistisch passt er natürlich zu AC/DC, eher im Bon Scott, denn im Johnson-Stil, aber er passt. Sein Gehabe auf der Bühne hingegen ist gewohnt grenzwertig, der Christiano Ronaldo des Hardrocks. Trotzdem war es ein ziemlich gutes Konzert. Angeschaut hätte ich es mir privat nicht, es zu fotografieren war aber natürlich cool. 

Ob es ein Frevel war, wie mit Brian Johnson vermeintlich umgesprungen wurde, wird jetzt die Zukunft zeigen. Kehrt er noch einmal zur Band zurück, löst die sich gar auf oder nimmt man mit Axl neue Songs auf? Für mich ist das entscheidend, wie ich den Schwanengesang dieser großartigen Band betrachten werde. Ist Axl wirklich nur eingesprungen, ist dagegen gar nichts zu sagen. Wurde Johnson aber rausgemobbt, weil er krank war (ist (angeblich soll er wieder können), ist die Band für mich aus Fansicht gestorben. Fotos habe ich HIER für Euch.

Und heute? Da gibt es wieder so eine Höllentour. Aus dem Büro auf die Autobahn direkt zur Loreley: Richard Schwarzmoor hat den Regenbogen wieder entdeckt. Ob es nur wegen des Topfes voller Gold der nach den Shows auf ihn wartet ist, oder es musikalisch irgendetwas zu sagen gibt, erfahrt Ihr heute Nacht im Reich des RocknRoll-Reporters. 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 10.06.16

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So! Ende mit RocknRoll! Ab heute rollt nur noch der Ball in meinen Leben. Wie ein Parcourläufer versuche ich alle Termine rund um die Europameisterschaft zu lancieren. Das klappt bisher ganz gut, aber einige Ausreißer könnten drin sein. 

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Wenn ich eine Axl/DC-Akkreditierung bekomme, knipse ich den Dicken, ähhhh, darf ich ja nicht sagen. Axl versucht ja gerade ein Bild aus dem Internet zu verbannen, das ihn als Moppel zeigt. 

Etwas aus dem Netz entfernen zu wollen, ist ja immer eine absolut kluge und erfolgsversprechende Idee... 

Seitdem das bekannt wurde, ist das Bild sicher einige Millionen M

ale geteilt worden.

Warum freut er sich nicht, dass er jeden Tag nachgucken kann, wie schön er abgenommen hat. Könnte doch ne super Weight Watchers-Kampagne werden. Der Rubel würde rollen. Was gibt es noch, das meinem Fußballwahn im Wege stehen könnnte? Genau, Richie Blackmore's Rainbow auffe Loreley.

Das ist ein Must-see, auch weil mit Thin Lizzy eine tolle Vorgruppe an Bord ist. Gibt es hier einen Fotopass, verpasse ich sicher hier und da eine Halbzeit, aber sei es drum. Wie genial natürlich auch kleinere Konzerte sein können, bewies die BrummBrumm-Veranstaltung Kustom Kulture Forever (Fotos HIER) am letzten Wochenende in Herten. Da spielten die grandiosen Spiders aus Schweden. Wir waren natürlich dabei. Fotos gibt es HIER!

Wo wir leider nicht dabei waren: In der Ed Force One. Da kommt aber auch kaum jemand rein. Jetzt haben Maiden einen kleinen Einblick abgegeben. Besonders beeindruckend sind die kleinen Details auf den Uniformen der Stewardessen zB. finde ich.

Unten könnt Ihr gucken. 

 

 

 

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 03.06.16

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Jetzt geht's looohoooos.... Ach ne, das war der Text für nächste Woche. Fußball-EM und so, Ihr wisst schon. Diese Woche? Hmmm, ich rekapituliere dann mal den Iron Maiden-Auftritt bei Rock im Revier (Fotos HIER!) in Doofmund. Der war nämlich absolut grandios. "Bruce jumps like a monkey" hat die Tourmanagerin uns Fotografen vor der Show noch gesteckt, um damit anzudeuten, dass wir uns gar nicht groß bewegen müssten im engen Graben. 

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Der Frontmann kommt schon irgendwann im Laufe der drei Songs locker vorbeigehüpft. Und so war es dann auch. Bruce sang wie ein Gott und sprang wie ein Äffchen. Die Setlist war einmal wieder Anlass zum Nörgeln bei einigen Unverbesserlichen. "Zu viele Songs von Book of Souls", Mimimimi.... Mir war so, als sei es die Book of Souls-Tour, also will ich als Fan auch neues Zeugs hören. Basta! Bei dem Songkatalog kann man es eh nie allen Recht machen. 

Wer zum 666. mal Aces High hören will, soll sich halt eine Live-DVD angucken. Davon haben die eisernen Jungfrauen bekanntlich eine ganze Menge im Repertoire. Beeindruckend war natürlich auch, dass die Band mit der eigenen 747 anflogen (siehe unten). Kollegin Kathrin war bei An- UND Abflug (ja, sie ist leicht bis mittelschwer verrückt) in Düsseldorf und hat das Vögelchen abgeschossen (sprichwörtlich).

Meine Bilder gibt es leider nicht hier, aber der Sprung zum Lokalkompass (Auf den Screenshot links klicken!) ist ja nicht so weit. Wie üblich meldetet sich dann nach der Show ein Fan, der mir den Fotopass abkaufen wollte! Das hat der Herr schon mehrmals versucht, aber da sage ich natürlich immer nein. Ich verstehe auch gar nicht, warum man eine Erinnerung eines anderen für sich einsacken will. Aber naja, alle Jecken sind anders ...

Einen Jet hätte ich am Samstag dann auch gebraucht, denn zwischen Apokalyptica und Nightwish bei Rock in Revier gönnte ich mir noch Paul McCartney in Düsseldorf. Das ging mit dem Batmobil so gerade. Paules Show war ebenfalls sehr beeindruckend. Multimedial über die riesigen Leinwände sahen die Fans Reminiszenzen aus vergangenen Tagen, aber natürlich hauptsächlich Live-Bilder der Show. Den: Nur die wenigsten der 27.359 Zuschauer sahen Sir Paul wirklich gut, dafür war die Spielfläche der Zweitliga-Rumpelkicker von Fortuna einfach zu groß. Einen ausführlichen Konzertbericht findet Ihr übrigens HIER!

Und sonst? Kollegin Sara empfiehlt uns ein Buch (HIER) - kein Wunder, dass das was Verrücktes ist (hab ich eigentlich nur verrückte Mitarbeiter? Janine wurde ja noch nicht mal erwähnt - sorry J. ) - und das mit Hoffnung erwartete Game "Homefront - The Revolution" ist ein arger Stinker geworden. Und ich? Ich wollte gestern in die Oper. Auffe Halde in Bottrop. Der fliegende Holländer! Leider fiel das wegen der Schauer ins Wasser. Dabei flog ich - vom Fahrrad, aber big time! Das hätte der Holländer nicht besser hinbekommen. Wo wir wieder bei der Europameisterschaft im Fußball sind. Da fliegen die Holländer ja gar nicht erst hin, nein sie flogen in der Quali raus. Hätten sie mal Bruce Dickinson als Pilot gehabt....

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 27.05.16

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Weg ist er.. also ab 2018: Der 500 Euro-Schein wird abgeschafft, ganz langsam.Nicht, dass ich hier im Pott schon einmal einen gesehen hätte. Im Gegenteil: An den Tankstellen ist sogar angeschlagen, dass diese gar nicht angenommen werden, viele Teile des Einzelhandels haben das schon länger so praktiziert. 90 Prozent aller 500er-Noten in England sollen sich im Besitz der organisierten Kriminalität befinden, für Deutschland kursieren ähnliche Zahlen. Das Ersetzen der 500er (Produktionskosten 8 Cent) durch kleinere Scheine wird übrigens mehr als 500 Millionen Euro kosten. Kein Wunder, dass in vielen europäischen Ländern das Bargeld langsam ausstirbt und alles mit der Karte bezahlt wird. Englische und schwedische Bekannte lachen oft, wenn sie erfahren, dass man hier immer nen Schein in der Tasche haben sollte. Aber hilft ja nix. Nur Bares ist Wahres - jedenfalls in Deutschland. 

 

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Kommen wir mal zur Musik... und zum Fernsehen. Ich muss hier mal das große WDR Rockpalast-Bashing starten. Der öffentlich-rechtliche Sender hat viele Auftritte mit einer Bildregie versehen, die nur ein Urteil zulässt: zum Kotzen! Maximal drei Sekunden durfte da offensichtlich ein Bild sein, dann wurde geschnitten.

Mitten im Gitarrensolo etwa vom Hals der Gitarre zum Bassisten, dann den Schlagzeuger von unten und so weiter und so weiter.

Hallo Epilepsie, tritt ein. Was da in diesem Jahr ausgestrahlt wurde, ist eine absolute Katastrophe und macht einfach keinen Spaß zuzusehen. Konnte man bei einer Band wie Sodom (Schaut mal HIER rein) noch argumentieren, dass die ja auch blitzschnell spielen. Da ist so ein Schnittwerk eventuell Kunst.

Die brutale Zerstückelung von Bildern machte aber auch vor vielen anderen Bands nicht Halt und ist somit als Zeitdokument eines Festivals ziemlich beschissen. Wer Sodom und Co in Ruhe betrachten will (und im Kopf dabei summt), guckt einfach hier bei uns. HIER!

Besonders gefreut hat mich hingegen, dass Schmier von Destruction eines meiner Fotos als "the best pic from Rock Hard Festival" bezeichnet hat. Und nie hatte er so recht, ich find's auch toll. Ätschibätsch.

 

Das Wochenende steht im Zeichen von Iron Maiden, die heute Abend das es-gibt-nur-eine-Bühne-und-zelten-fällt-aus -wegen-is-nicht-Festival Rock im Revier headlinen und gestern mit der Ed Force in Düsseldorf gelandet sind (und am Samstag um 14 Uhr wieder abfliegen - die Besucherterrasse ist geöffnet!). Wie man Bruce und Co kennt, wird es ein Fest. Fotos - auch vom Flieger - gibt es natürlich auch bei uns. Guckt mal HIER hinein!

 

 

 Abba, nu muss ich wech. Bis Freitach

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 20.03.16

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Nää, watt haben sie alle gemeckert... Rock Hard Festival, watt ein mäßiges Line-up blablablubb. Und was war? Rappelvoll, fast alle hochzufrieden und mit Riot V und Metal Church zwei gänzlich mitreißende "Hinterbänkler" (naja, nicht gaaaanz so hinten) vor den Headlinern, die alles abgerissen haben. Unterm Strich haben wir wieder einmal ein Spitzenfestival erlebt, von dem ich weniger mitbekommen habe, als ich wollte. Nein, kein Mitleid.

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Die Arbeit fürs Rock Hard hat wieder ne Menge Spaß gemacht, auch, wenn das Rumlungern auf der Bühne für mich dann doch immer eher unangenehm ist. Ich bin ja selber Musiker und ich weiß, dass Fotografen da schon mal nerven können. Apropos nerven: mich nerven die inflationären Bandbühnenfotos mit Zuschauern im Hintergrund. Nachrichtenwert? Es waren Menschen da. Und eine Band. Ob sie gespielt hat, weiß man nicht, ist aber zu vermuten. Sind alle verschwitzt und halten Instrumente. Nää, das ist nicht meine Welt. Es gibt aber viele Fotokollegen, die darauf komplett abfahren. Hier müsste ich Freud sein, um den Grund dafür zu erkennen. Weil sie dann auch mal auf der Bühne stehen können? Oder weil es ein exklusiver Moment ist? Oder weil sie sich so bei ner Band einschleimen? Ich weiß es nicht und möchte diese Jagd auch keinem nehmen. Für mich ist das nur nix, ich sammele aber auch keine Autogramme oder mache Selfies mit den Rockstars. Jedem also das Seine, mir das Meiste.

 

 Apropos exklusiver Moment: Als bei Destruction mit Angelripper und Gerre die versammelte deutsche Trashelite (nur, Mille hätte da noch gefehlt) auf der Bühne stand, hatten im Publikum viele alte Trasher beinahe Tränen in den Augen. Echte Tränen habe ich dann aber auch noch gesehen: Riot in Deutschland, das einmal zu erleben, haben viele nicht mehr geglaubt. Und die Band, die durch Todesfälle gebeutelt wurde, in ihrer Karriere, glänzte im schwachen Sonnenlicht des Sonntags wie aufgehender Stern und glomm nicht wie eine untergehende Sonne. Der 2012 verstorbene Riot-Gründer Mark Reale wäre stolz auf seine Truppe gewesen.

 

Ganz viele Bilder vom Rock Hard Festival gibt es von Kathrin (weil ich ja fürs Rock Hard da rumrannte) in Eurer Lieblingsonlinegazette. Guckt mal HIER!

 

Heute geht sie übrigens zur Spacerock Night in Turock. morgen knipst RocknRoll-Reporterin Janine Air Raid in der Matrix. Und ich? Ich freue mich, dass die Pferdchen laufen und gucke das Pokalfinale - auch, wenn dort die falsche Borussia mitspielt.

 

Zu schlechter Letzt ein Wort (oder mehrere) zu den Lemmy-Briefmarken. Das klingt ja erst mal echt nice, dass die Post unser alle Lemmy auf den Klebebildchen ehren will. Schaut man hinter die Kulissen, sieht man, dass es eine Aktion der Bild-Zeitung ist! Übrigens: Die Möglichkeit, Briefmarken selbst zu gestalten, hat auf der Seite der Deutschen Post jeder. Die große Leistung der Blödzeitung besteht also allein darin, das Foto beizusteuern bzw dessen Rechte zu haben oder kaufen. Aus der Kategorie "braucht kein Schwein".

 

  

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 13.05.16

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Oha, Freitag, der 13.! Schon wieder. Und welch ein Glück: Heute startet unser alle Lieblingsschnuckelfestival - das Rock Hard in Gelsenkirchen, der Stadt ohne Championsleague-Teilnehmer...

Wenn Ihr das hier lest, renne ich da schon ein wenig im Amphietheater rum und präpariere mich für den Einsatz vor, auf und hinter der Bühne. Wer mich sieht, darf gerne winken - Bier. 

 

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In dieser Woche ist etwas Verrücktes passiert: Ihr erinnert Euch an meine neue Liebe? District 97? Da habe ich doch beim Durchblättern der aktuellen "Eclipsed" (auf der Suche nach meinen dort veröffentlichten Shots) ein hübsches Live-Foto einer hübschen Frau erblickt. Es war Leslie Hunt von District 97. Von der Band hatte ich noch nie gehört und deshalb sofort mal Spotify angeschmissen. Was soll ich sagen? Hammer! "In Vaults", das aktuelle Album, ist ein echter Knaller, wenn man auf modernen Prog-Postrock steht. Ich stellte mich als aufs Surfbrett und steuerte die Webseite der Band an, speziell den Merch-Bereich. "Error 404" Platt. Alle Seiten platt von District 97. Also habe ich mal die Startseite ausprobiert und bumm: This page was hacked. Ich hab der Facebook.-Seite von District 97 dann eine Nachricht geschrieben, die prompt beantwortet wurde. Drummer Jonathan Schang dankte mir für den Hinweis und übergab die Angelegenheit seinem Webmaster. Im Laufe des Abends entwickelte sich darüber hinaus ein netter Plausch, der darin kulminierte, dass ich den Schlagwerker in Kürze interviewen werden. Die Seite läuft übrigens wieder, schaut ruhig mal rein: HIER!

 

Zum Schluss ist Zeit für ein Bekenntnis - ich gebe zu, ich habe ein Faible für Uhren. Ich könnte jeden Tag in der Woche eine andere tragen. Das Problem: Ich will einen Chronometer, der alles gleichzeitig kann: Nobel UND sportlich aussehen, wasserdicht bis 11.000 Meter (falls ich mal in den Mariannengraben tauchen muss), GPS (nicht, dass ich mich im Ruhrgebiet verirre), Pulsfrequenzanzeige, Smartwatch-Quatsch-Funktionen wie SMS-Benachrichtigungen und Musiksteuerung. Dazu soll sie leicht sein und der Akku ewig halten. Ja, im besten Fall sollte die Uhr die Zeit anhalten und zurückdrehen können. An der Selbstironie merkt Ihr, dass ich selber weiß, wie verrückt sich das alles anmutet, doch ich kann nicht anders. Ist das so ein Männerding?
Sind die Schuhe der Frau des Mannes Uhr? Keine Sorge, Sexismus kann mir hier niemand vorwerfen. Mein Schrank ist schließlich auch voller Sneakers. Und mit genau denen laufe ich jetzt mal schnell los. Der Schrittzähler in meiner Uhr will schließlich gefüttert werden.

 

 

 

Wir sehen uns...

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 06.05.16

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Die Haltbarkeit des Schokohasen meines Kollegen ist heute auf den Kopf genau vor einem Jahr abgelaufen. Dennoch hält er sich gut auf dessen Schreibtisch, trotzt Wind und Wetter und selbst, wenn die Sonne mal ganz gemein hereinscheint, lächelt das Häschen nur sanft, während die goldene Glocke um seinen Hals verheißungsvoll schimmert.Essen wird er ihn wohl nicht mehr, wegwerfen bringt er als Tierfreund aber auch nicht übers Herz. Deshalb scheint das Ganze eine Art Experiment zu werden: Wie lange leben Schokohasen, wenn man sie nicht "jagt"?
Auf meinem Schreibtisch ist die Haltbarkeit von Schokolade sehr begrenzt, aber der Kollege ist eisern. Bei Obst übrigens ebenfalls. Was einmal aus seinem Radar entfleucht ist, wird für immer verschmäht. Wusstet Ihr, dass Kiwis nach einigen Jahren ziemlich runzelig und klein werden? Aber das ist eine andere Geschichte...

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Kommen wir zur Musik: Da hatte ich am Dienstag das zweifelhafte Vergnügen die Butcher Babies zu fotografieren. Halbnackt starteten sie ihre Karriere, doch scheinbar haben die Butcher Babies im Laufe der Jahre immer mehr im Kleiderschrank gefunden. Der veränderte Style machte im Bochumer Rockpalast umso deutlicher, dass die beiden Mädels mit ihrer (guten) Band musikalisch weniger zu sagen haben, als die Optik verheißt. Vor allem nach dem Auftritt ihres grandiosen Support-Act Sumo Cyco wurde dies deutlich. Sumo Cyco um Sängerin Skye Sweetnam rissen den Rockpalast fast buchstäblich ab und begeisterten nicht nur mit einer sensationellen Coverversion von Chili Peppers "Give it away".

Sängerin Sky Sweetnam (Foto) - übrigens früher eher für zuckersüßen Pop a la Avril Lavigne bekannt - rockte den Schuppen ziemlich fett, stürzte sich ins Publikum, rannte zu jeden und tanzte ihn an. So lass ich mir einen Antanzversuch gefallen. 

 

Bevor nun die Festivals beginnen, halten Magnum am Sonntag noch Hof in der Zeche in Bochum. HIER haben wir ein Interview mit Bob Catley für Euch. Eventuell schaue ich mir noch an, wass Akte X-Star Duchovny auf der Gitarre so drauf hat (Dienstag in Köln), doch dann steht mein Lieblingsfestival an: Das Rock Hard in Gelsenkirchen. Sehen wir uns da?

  

Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 29.04.16

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April, April - der macht, was er will. Das hat Oma immer gesagt, wenn es wettertechnisch mal ganz schräg wurde. Bauernregeln funktionieren auch ganz gut, um die Wirren eines Monats zwischen Winter und Frühling zu beschreiben. Es gibt für mich aber auch andere Wetterregeln, ja fast Traditionen. Lasse ich beispielsweise die Sommerreifen aufziehen, muss ich in der Woche danach mit einer dicken Jacke aus dem Haus gehen. Hagel oder gar Schnee ist zu erwarten. So war es auch in dieser Woche: Die Hitzepneus zieren seit Montag mein Batmobil, am Dienstag waren es morgens 2 Grad. Doch keine Sorge: Der Sommer kommt und Ihr könnt sicher sein, dass ich mich dann über die Hitze beschweren werde. Mit Traditionen soll man bekanntlich nicht brechen...

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Zur Musik: Ab und an funktionieren auch niedere Motive, um eine Band zu erkennen.So habe ich beim Durchblättern der aktuellen "Eclipsed" (auf der Suche nach meinen dort veröffentlichten Shots) ein hübsches Live-Foto einer hübschen Frau erblickt. Es war Leslie Hunt von District 97. Von der Band hatte ich noch nie gehört und deshalb sofort mal Spotify angeschmissen. Was soll ich sagen? Hammer! "In Vaults", das aktuelle Album, ist ein echter Knaller, wenn man auf modernen Prog-Postrock steht. Wer Haken mag, wird auch das mögen. Insofern hat mich ein Konzertfoto (oder das sabbernde Mannsein?) zu einer starken Band geführt. Schaut Euch unten das Video an (das auch beweist, wie sehr Fotos täuschen können, denn da sieht die gute Leslie eher bieder aus).

 

Apropos Prog: Das Fish-Konzert (Foto l.) am vergangenen Samstag in Haltern war ziemlich genial. Es war ein Abend, der mit Gänsehautmomenten nicht gerade sparsam umging.Fish begeisterte die ausverkaufte Schulaula (kein Witz) vor allem (aber nicht nur) mit dem in Gänze und am Stück vorgetragenen Meisterwerk "Misplaced Childhood". Bevor die ersten Klänge des legendären Konzeptalbums jedoch gespielt wurden, bot Fish mit seiner exzellenten Band einiges aus seiner langen Solokarriere feil. Hier widmete er einen Song auch den Opfern der Germanwingskatastrophe. Ein toller Abend. 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 22.04.16

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Aloha, es sind die Tage der Mischpultfotos... Das ist nicht schön, ganz und gar unschön sogar. Am Mittwoch sollte es losgehen mit A-ha in der Oberhausen Arena. Vor Ort angekommen durften wir dann überraschend doch in den Graben - und ich habe gegen meine eigene Grundregel verstoßen: All the gear, all the time - sprich: immer alles mitnehmen, was man hat. So stand ich dann da ohne Weitwinkel, aber zum Glück war der Graben recht groß, so dass dann dennoch einige außergewöhnliche Bilder herausgesprungen sind. Guckt mal HIER!! Die Frage, warum A-ha denn RocknRoll seien, beantworte ich übrigens so: Sind se nicht. Wir waren trotzdem da, denn Ausnahmen bestätigen die RocknRoll-Regel. Ebenfalls kein RocknRoll und wieder die Ankündigung "vom Mischpult aus" (dieses Mal nehme ich aber alles mit an Equipment): Heute Abend strolche ich bei Hans Zimmer rum. Und noch ein "ebenfalls". Ebenfalls in der OB-Arena nämlich, die irgendwie offiziell nen Biernamen hat. Aber son Quatsch mache ich nicht mit. Die Brauer können ja ein Banner bei uns schalten, wenn sie ihren Namen hier lesen wollen. Schmeckt auch übrigens nicht, dieses Köpi... ups.

Egal. Hans Zimmer: Das ist schon eine enorm spannende Angelegenheit, denn der Meister der Filmmusik (Rain Man, Der König der Löwen, Rendezvous mit einem Engel, Besser geht’s nicht, Der Prinz von Ägypten, Der schmale Grat, Gladiator, Sherlock Holmes, Inception oder Interstellar) spielt nicht wirklich oft live. Im Auftrag für ein Musikmagazin pilgere ich dann da heute Abend mal hin und schaue, was sich machen lässt - vom Mischpult aus...

 

Enger könnte es dann morgen zugehen, denn dann schaue ich mir an und knipse, wie Fish das gesamte Misplaced Childhood-Album live zelebriert. Das Marillion-Scheibchen ist eines meiner Alltime-Faves. In unserer Classics-Rubrik habe ich das Teil auch besprochen. Lest doch mal HIER hinein. 

 

Übrigens: Auf www.konzertprofi.de findet Ihr ab sofort ein kleines Schaufenster für meine Konzertfotoarbeiten. quasi eine Visitenkarte. Hier schließt sich der DocnRoll-Kreis für heute. Denn die Fotografiererei aus der Ferne ist mittlerweile so häufig ein Thema, dass ich dort unter "Portfolio" eine eigene Rubrik für errichten musste. Weiterempfehlen wird übrigens sehr gern gesehen.

 

Zu schlechter Letzt muss dieses seltsame Jahr noch einmal in unseren Gefilden wildern: 

 

Vor vielen, vielen Jahren... es muss 1993 gewesen sein, hab ich gesagt, dass nach Frank Zappas Tod nur noch ein musikalisches Genie der Pop/Rock/Funkmusik exisitiert. Nun ist auch dieses Genie tot und ich frage mich, was das über den Zustand der Welt, zumindest der musikalischen Welt, aussagt.

 

I'm just a no-name reporter
I wish I had nothing to say
Looking through my new camcorder
Trying to find a crime that pays
I get hit by mortars, everywhere I go I'm loitering
Chaos and disorder ruinin' my world today


Prince - Chaos & Disorder

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 15.04.16

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Heyho, jetzt ist es soweit: Der Doctor sagt auch was zur Erdogan-Böhmermann-Affäre. Erstens: Ich halte Jan Böhmermann für einen mäßig lustigen und vor allem sich völlig selbst überschätzenden Deppen, der auf dem Schulhof sicherlich jeden Tag ordentlich auf die Fresse bekommen hat. Zweitens: Ich halte Erdogan für einen mäßig intelligenten und vor allem sich völlig selbst überschätzenden Deppen, der auf dem Schulhof der Welt jeden Tag ordentlich auf die Fresse bekommen sollte.

Wenn er Böhmermann nun als Privatmann für eine plumpe Beleidigung verklagt, ist das sein gutes Recht und ich kann das sogar nachvollziehen. Dass er sich an Merkel und Co wendet, ist natürlich totaler Humbug. Dass Böhmermann das Recht auf Satirefreiheit in Anspruch nimmt, ist aus meiner Sicht zumindest auf der betreffende Gedicht bezogen, ebenfalls Stumpfsinn. Es war eine bewusste Provokation mit ärmlichen Mitteln.

Der kleine Jan saß in seinem öffentlich-rechtlichen Elfenbeinturm und hat sich so gedacht: "Warte ab, du Spinner, jetzt nehme ich dich mal richtig hart ran. Mir kann ja keiner was, ich bin Satiriker - vom ZDF!" Und genau das, Satiriker, ist er mit dieser Attacke größtenteils nicht gewesen. Satire hat die Aufgabe Zustände oder Missstände in sprachlich überspitzter und verspottender Form zu thematisieren. Das tut sein Gedicht fast immer in den ersten Sätzen, bevor eine Beleidigung folgt. Das kann man lustig finden, muss man aber nicht. Wenn man sich vorstellt, was Harald Schmidt aus so einer Vorlage gemacht hätte, erkennt man, wie schwach Böhmermann eigentlich ist. Darüber, dass Erdogan ein diktatorischer Staatsführer ist, gibt es kaum zwei Meinungen. Dass er nun die Gelegenheit erhält, sich als Opfer zu inszenieren, ist schlicht und ergreifend Böhmermanns Schuld. 

Dass er sich immer schon einmal in der Wahl seiner Mittel vergreift, ist übrigens auch bekannt: 2014 twitterte Böhmermann das Foto des sich in die Jogging-Hose gepissten Nazis aus Rostock von 1992. Der Heini mit dem Hitlergruß. Der Fotograf Martin Lange ließ ihn dafür (zu Recht) abmahnen. Böhmermann zahlte rund 900 Euro Strafe und begann, einen Shitstorm zu inszenieren, in dem er den Fotografen als geldgeil bezeichnete und das Urheberrecht in Frage stellte. Die Taz bescheinigte ihm damals "Allmachtsfantasien" und das passt ganz gut zu meinem oben geschilderten Szenario. Würdet Ihr diesem Mann einen Gebrauchtwagen abkaufen? 

Darüber hinaus finde ich es sogar gut, dass sich Gerichte mit der Erdogan-Sache beschäftigen können, denn dafür sind sie da, dafür sind unsere Gesetze da. Nochmal zur Klarstellung: Dass der Türke völlig überzieht, indem er Merkel und ihre Handlanger mit in die Sache einbezieht, steht völlig außer Frage. Dass er ein skrupelloser Diktator ist und kein Recht hat, derartigen politischen Druck auf die Bundesregierung auszuüben ebenfalls. Dass nicht jeder Scheiß, den ich im Affekt oder im Kokainnebel von mir gebe, Satire ist, aber auch. Böhmermann hat es Erdogan mit seinem nicht-satirischen Vorgehen ermöglicht, die Bundesregierung bloß zu stellen.

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Ich hoffe, ich habe jetzt nicht allzu viele Leser verloren, mit dieser dann doch etwas anderen Meinung, die ich hier fernab des "Je suis Böhmermann"-Schwachsinns, vertreten.

 

Jetzt zum Rock 'n' Roll (endlich!):

 

Die Musikmesse in Frankfurt... Vor vielen vielen Jahren war es ein Muss, auch als Hobbymusiker, dort hin zu pilgern. Die Hallen waren prall gefüllt mit den Ständen der großen Firmen, Fender, Gibson, Marshall und so weiter. Ich selber habe da schon Jim Marshall getroffen und mit John Scofield geplaudert.

In den letzten Jahren ist das Engagement der Firmen immer weiter zurückgegangen. Das führte dann sogar dazu, dass die Macher der Messe sich neue Wege überlegt haben.

Einer davon: Es gibt keine Fachtage mehr. Sprich: Jeden Tag darf jeder die Messe besuchen. Klingt gut? Mitnichten. Dies führt dazu, dass der Andrang so groß ist, dass selbst Journalisten (und Profimusiker), die vor Ort arbeiten, Schlange stehen müssen, um Neuheiten zu testen. Genau das hat mich von einer Fahrt nach Frankfurt abgehalten. Die Gamescom in Köln ist mir da in schlechter Erinnerung gewesen.

Da gibt es zwar noch sogenannte Fachtage ohne "Publikum", diese sind aber so überlaufen, dass auch hier defakto kein gescheites Arbeiten mehr möglich ist. Ich habe Ausnahmegitarrist Marco Wriedt (21 Octayne) gefragt, wie er die Lage der Musikmesse sieht. 

 

"Ich war 2005 das Erste Mal auf der Musikmesse. Für mich als Zwanzigjähriger war es das Disneyland für Musiker und elf Jahre später ist es traurig, wenn man sieht, das mittlerweile mehr Food Trucks als Aussteller da sind. Mir tun vor allem die jungen Musiker leid, die nicht wissen können, wie großartig die Frankfurter Musikmesse einmal war. Youtube kann das nicht kompensieren denke ich.

Als Musiker muss man vor Ort Instrumente, Verstärker, Drums antesten.

Ein Video als Eindruck ist schön aber nicht "The Real Deal". Ich hoffe das die Musikmesse wieder die Kurve bekommt und man die Aussteller zurückholen kann. Die Musikmesse Frankfurt war immer ein extrem wichtiger Faktor für die deutsche und europäische Musiklandschaft. Es wäre sehr schade wenn das bald nicht mehr so ist." Dem ist nichts hinzuzufügen...

 

 

Und jetzt ab ins Wochenende...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 08.04.16

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Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacken (Bruce Willis), 

 

am 14. März 2014 (!) erblickte ich, also ich als Freitagskolumnis, das Licht der Welt. Vorher habe ich zwar schon regelmäßig in meinem wahren Leben als Lokalredakteur wild herumglossiert, doch der DocnRoll ist dann ja etwas ganz Besonderes. Zwei Jahre also turne ich hier jeden Freitag für Euch rum. Ich habe mal in diesen ersten Beitrag geschaut.

 

 

Wer in vielen Foren und Facefuck-Gruppen rund ums Thema Fotografie rumturnt, erlebt immer wieder die Klischee-Fotografen, die den schlechten Ruf des Berufsstandes begründet haben. Klugscheißer, Besserwisser und Arroganzbestien mit Realitätsverlust. Da wird vornehmlich über juristische Dinge diskutiert. Recht am eigenen Bild, die Möglichkeiten der Nutzung der angefertigten Fotos von einem Künstler, die Ungerechtigkeit der Welt gegenüber den eigenen Berufsstand und und und. Fotografen jammern gern und viel, das muss man zugeben (jaaaa, ich auch ab und an). Doch, es gibt auch andere - die sind sogar in der Mehrzahl. Zum Glück.

 

... habe ich da geschrieben. Und wisst Ihr was? In den zwei Jahren hat sich nichts verändert. Von wegen früher war alles besser, anders oder was auch immer. Diese Leute gibt es immer noch, meist - und dafür habe ich jetzt zwei Jahre gebraucht, um das zu verstehen - sind das aber die Leute, die aus ihrer Sicht viel bessere Fotos als andere machen, diese aber nicht an den Mann bekommen, sprich verkaufen können. Auch das ist natürlich nicht als Pauschalurteil meinerseits zu sehen, deckt sich aber mit vielen Erkenntnissen der letzten beiden Jahre. Insofern spielt hier Neid also scheinbar eine große Rolle. 

 

nicke

 

Dabei ist der Verkauf eines Fotos oder einer Fotostrecke natürlich nicht allein glückselig machend. Wenn der Drummer einer vergleichsweise kleinen Band wie Jesus Chrüsler Supercar (übrigens ein endgeiler Name für eine Band) enthusiastisch eines meiner Bilder zu seinem Titelbild macht (ohne zu fragen), bin ich nicht böse, sondern eher stolz und freu mich drüber. Ist ja ohnehin mein Wasserzeichen drin, da muss man sich nicht aufregen. Auch Michael Amott von Arch Enemy hat sich über meine Bilder vom Spiritual Beggars-Gig im Turock (HIER) gefreut und diese geteilt und geliked. Ärgere ich mich jetzt, weil er keinen Satz der Bilder bestellt hat? Natürlich nicht.

 

 

An der dollen Ruhr-Universität Bochum gibt es jetzt vom Akademischen Förderungswerk übrigens einen Workshop "Smartphone Fine Art Photography"... Ein Smartphone dabei zu haben, ist immer noch besser als gar keine Kamera in der Tasche, auch kann man da durchaus künstlerisch mit umgehen. Zudem begrüße ich, dass durch solche Kurse (klingt allerdings eher nach Dorf-VHS denn nach Uni) Dinge wie Bildkomposition anderen Menschen näher gebracht werden. Die Kursbeschreibung aber mit dem Satz "Spätestens mit den Smartphones der neueren Generationen sind Digitalkameras eigentlich überflüssig geworden..." zu beginnen, zeigt mir, dass der Kursleiter als Kind einige Male zu heiß gebadet wurde - möglicherweise in Entwicklerflüssigkeit (Achtung - kann p-Aminophenol, Hydrochinon oder p-Methylaminophenolsulfat enthalten! Don't try this at home kids). sma

 

An diesem Wochenende treibe ich mich unweit der Heimat in der Turbohalle rum. Saltatio Mortis lohnt es sich immer zu fotografieren, während ich am Mittwoch bei Rock meets Classic war.  

 

Zu guter Letzt noch einmal der Hinweis auf mein 366-Tage-Fotoprojekt (Schaltjahr!):  Jeden Tag ein Bild aus der Sicht von Groun Dead, dem kleinsten Fotografen des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt. Wäre scharf, wenn Ihr Lust habt, immer mal wieder reinzuschauen. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen). Ach ja: Manche der Bilder sind mit dem Smartphone gemacht...

 

 

 

Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 01.04.16

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April, April: Axl Rose singt bei AC/DC. WTF? Kein Scherz? Es scheint sicht tatsächlich zu bewahrheiten. Was ein Kack. Ich würde mir das nicht anschauen als AC/DC-Fan. Aber muss ja jeder selber wissen, wofür er seine Knete aus dem Fenster wirft. Wer noch mal die richtigen AC/DC (na gut, ohne Malcom Young) sehen will, kann dies HIER tun.

 

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Apropos 1. April: Diese Kolumne wird kurz. Warum? Weil ich heute Geburtstag habe und das ist kein Scherz. Da schreib ich mir doch nicht die Finger wund, sondern esse Kuchen und trinken Pina Colada oder son Quatsch. Warum? Weil ich es kann, bähh. 

Trotzdem will ich Euch nicht ins Wochenende entlassen ohne zu sagen, dass ich Euch alle... ähmm?  What? Na, Ihr wisst schon. Dass ich Euch alle für bekloppt halte, deshalb lest Ihr ja so gerne meinen Frei-Tag. Bekloppt und bekloppt gesellt sich gern.

 

Apropos bekloppt: Udo Dirkschneider kann es nicht lassen. Dieses Mal sollte es aber wirklich das letzte Mal sein: Der ehemalige Accept-Schreihals spielte in der restlos ausverkauften Bochumer Zeche einen Abend lang ausschließlich Knaller seiner Ex-Band. Das hätte er besser sein lassen, denn wer die aktuelle Accept-Besetzung mit Sänger Mark Tornillo kürzlich einmal hat zocken sehen, muss einfach feststellen, dass Dirkschneider zwar der originale Shouter der Metallegende ist, stimmlich aber komplett gegen Tornillo abstinkt. So auch an diesem Abend. Udo singt Accept? Kult hin oder her, das muss man nicht mehr haben. Bilder gibt es trotzdem, obwohl die Lichtshow eine absolute Katastrophe war. Guckt mal HIER!

Morgen feier ich nicht mehr, da ruft die Kamera und das Turock. Die Spiritual Beggars drehen da die Knöppkes ihrer Verstärker auf 11. Das muss man sehen, die Band um die beiden Arch Enemies Sharlee D'Angelo und Michael Amott ist eine echte Granate.

In den letzten Wochen habe ich hier immer einmal wieder auf mein 366-Tage (Schaltjahr!)-Fotoprojekt hingewiesen. Das geht jetzt in den vierten Monat und bisher halte ich es wirklich gut durch. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen).

 

Wisst Ihr eigentlich, dass ich seit dem Erscheinen von Fallout 4 240 (!) Stunden dieses Game gezockt habe? Nein, ich bin nicht süchtig. Das neue Add-on (HIER) macht es aber auch nicht besser. Ich muss jetzt aber gehen, denn da gilt es noch so einen Stuhl für eine alte Drogensüchtige in Sanctuary zu bauen. Das versteht Ihr doch, oder? Na dann mal los und bis nächsten Freitag

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 25.03.16

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Hello again, heute ist Kai Freitag. Wer den misslungenen Scherz nicht versteht, darf trotzdem weiterlesen. Das vergangene Wochenende hat viel Licht und wenig Schatten gebracht. Scorpions (Fotos HIER) mucho mucho luz wie der Spanier so ähnlich skandieren würde, genauso bei Avantasia (Fotos HIER), weniger Fotospaß dann bei Symphony X (Fotos HIER), aber es kann nicht immer Feiertag sein. Meine Bilder des Wochenendes werden übrigens auch in verschiedenen Gazetten zu sehen sein. Im Rock Hard natürlich, aber auch im Eclipsed. Da ich dort natürlich Bilder verwende, die ich bei RocknRoll-Reporter nicht online stelle, lohnt der Blick in die beiden (ohnehin lesenswerten) Zeitschriften. Im aktuellen Rock Hard gibt es zudem einen textlichen Konzertbericht zum Primal Fear-Gig in Essen. So viel zur Werbung. Jetzt zur Penunze: T-Shirt-Preise...

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Ich trage dieses Thema schon eine ganze Weile mit mir rum. Als bekennender Bandshirt-Fan (der Schrank ist voll, sehr voll) bin ich oft geneigt, bei einer Band, die ich wirklich super finde (oder, wenn ich meine, dass man einfach mal ein Scorpions-Shirt haben sollte), auf einem Konzert, das ich als Fotograf besuche, ein Shirt zu kaufen. Ist ja auch ein emotionaler Akt. Man ist live dabei und hat ein Shirt von dem Abend. Aber: Es ist lange nicht mehr vorgekommen, dass ich das dann wirklich in die Tat umgesetzt habe. T-Shirt-Preise von 35 Euro (Dream Theater neulich) sind einfach infam. Vor allem die Ami-Bands gehen da in die Vollen. Symphony X am Samstag wollten 25 Euro, da bin ich sogar geneigt zuzuschlagen. Meine Schmerzgrenze ist 30 Euro. Ich kaufe kein T-Shirt für 30 Euro, basta! 

Wie perfide es am Merch manchmal zugeht, zeigt das Beispiel Black Star Riders. Auf dem Rock Hard-Festival kosteten die Shirts der geilen Kombo 25 Euro, eine Woche später (!) beim Gastspiel als Support für Def Leppard 30. Da hat der Hauptact wohl Angst gehabt, dass die eigenen Leibchen schlechter weggehen, wenn diese teurer wären,und einfach mal ein Machtwort gesprochen. 

Wer nach dem Konzert im Internet ein Shirt kauft, kommt immer deutlich günstiger weg, es fehlt natürlich die emotionale Komponente. Ich verstehe, dass in Zeiten von Centbeträgen für Song-Downloads die Bands schauen müssen, wo sie bleiben. Es passt dann aber nicht ins Bild, dass vor allem kleine und ärmere Bands ihren Merch zu guten Preisen anbieten, während Megaseller wie Kiss richtig zuschlagen. Das Schöne an der Marktwirtschaft? Jeder kann machen, was er will. Ich zum Beispiel. Deshalb sage ich bei 30 Euro für ein Shirt "no way"!

Ich bin übrigens der Meinung, dass ein Bandshirt in allen Lebenslagen getragen werden kann, auch zum Jacket (Foto). 

 

In dieser Woche hat mir eine Konzertagentur "angeboten" für eine Fotoakkreditierung "nur" 25 Euro zahlen zu sollen. Pay to work - ein innovatives Konzept. Ich frage mal die betroffene Band, was sie davon hält.

 

Für das lange Osterwochenende habe ich noch einen Lesetipp für Euch: HIER haben wir ein schönes Interview mit Bob Catley von Magnum geführt. Viel Spaß und frohe Ostern! 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 18.03.16

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Aloha, in der letzten Woche habe ich gefragt, ob ich eine DocnRoll-Pause einlegen soll. Und, wie Ihr merkt, die Antwort ist "Nein!". Und das mit Nachdruck. Viele liebe Worte haben mich erreicht, die mich bestärkt haben, dass der Freitagmorgen nur ein passender Arschtritt ins Wochenende ist, wenn der DocnRoll ihn beginnt (naja, so ähnlich. Vielen Dank aber an alle, die mir gut zugeredet haben). Den in irgendwelchen sozialen (bzw asozialen) Netzwerken leichtfertig angekündigten Plausch (mit mir selber) über T-Shirt-Preise bei Konzerten muss ich noch einmal verschieben. Kommt aber, versprochen und so sicher wie das Amen in der Kirche.

 

Heute werde ich nämlich erst einmal gestochen. Von den ollen Scorpions. Ich hoffe, es ist kein ganz so schmerzhafter Abend, doch ich bin guter Dinge. Was viele vergessen: Erst in den letzten Jahren ("er meint Jahrzehnte" - sein Gewissen) ist aus der Meine-Truppe eine Kaspermannschaft geworden. Follow the Moskva-technisch jedenfalls muss man über vielen Schund hinweghören, darf aber nie vergessen, dass die Scorpions in den Anfangsjahren und vor allem in den 80ern eine echte Macht im Metal, respektive Hardrock, waren. Also, here I am rock you like Harry Kane. Ach kommt, gebt es doch zu: als kleine Stöpsel habt Ihr englische Lieder genauso geträllert - wie wir alle. Man hat nicht wirklich die Worte verstanden, aber eine famose Mimikry der englischen Sprache aufs Parkett gelegt. Als uns diese Sprache dann etwas geläufiger war, wurde es dann aber noch lustiger. "The ants are my friends, they're blowin' in the wind"

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Kennt Ihr das, wenn man sich einfach nicht trennen will? In einem Anflug von Frühjahrsputzgefühlen habe ich meine Bücherschränke durchforstet. Rebuy lässt grüßen. Da lungern viele Werke, die seit zehn Jahren nicht mehr aufgeschlagen wurden. Besonders eklatant: Meine Dudensammlung umfasst mittlerweile ein gutes Dutzend der gelbschwarzen Rechtschreibgötter. Allein die 21. Ausgabe aus dem Jahr 1996 lünkert mich so frech an, dass ich es nicht übers Herz bekomme, sie aus meinem Haushalt zu entfernen. Dabei habe ich mir sogar die Duden-App fürs Smartphone gekauft. Man will ja immer und überall etwas nachschlagen können. Argumente zur Trennung en masse also und vielleicht habe ich einfach Angst.Trennungsangst. Der Duden (genauer das Universalwörterbuch aus dem Duden-Verlag) sagt dazu: Angst vor dem Verlust einer Bezugsperson. 

Das scheint ein Treffer. In Bezug auf meinen Freund, den Duden, verstehe ich einfach keinen Spaß. Warum auch: Das Wort Trennungsspaß hat mein geliebter Gelber nicht im Repertoire.

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock