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Mittwoch Oktober 17, 2018
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114 items tagged "Konzert"

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Audrey Horne und Co: Super Package rockt den Kulttempel

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Wo die norwegischer von Audrey Horney auftauchen, hinterlassen sie fast ausschließlich staunende Gemüter: Die Hard-Rock-Band aus Bergen hat sich mit erstaunlichen Konzerten eine treue Fangemeinde erarbeitet.

Die Band gründete sich im Herbst 2002 und kommt nun nach Oberhausen in den Kulttempel. Dass sie dabei sogar die nicht minder grandiosen Kollegen von Dead Lord und zudem Dead City Ruins im Gepäck haben, macht den Abend rund.

Vor allem Dead Lord überzeugen auch auf ihrer aktuellen CD im Fahrwasser von Thin Lizzy und Co mit zeitlosem Classic-Rock. Am Freitag, 18. September, spielt das Mega-Package im Kulttempel,Mülheimer Straße 24.  Einlass ist um 19 Uhr, die Tickets kosten schlappe 18 Euro im Vorverkauf. Wie stark Audrey Horne live sind, bewies die Band nicht zuletzt 2013 auf dem Rock Hard Festival. Fotos davon haben wir HIER!

 

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Death Angel knüppeln im Turock

PictureMehr Bay Area-Thrash geht gar nicht: Seit 1982 rumpeln Death Angel durch die Metalszene und haben sich auch durch ihre energiegeladenen Konzerte eine treue Fanbase erspielt. Gegründet unter dem Namen Dark Theory von den Jugendlichen Rob Cavestany, Dennis Peppa und dem nur neun Jahre alten Andy Galeon, begann die Band sich an die Klassiker der Metallegenden Judas Priest, Iron Maiden und Ozzy Osbourne heranzuwagen.

Schon bald änderten die Musiker ihren Namen in Death Angel. Zusammen mit Produzent Kirk Hammet wurde die Demoscheibe „Kill As One“ produziert.

Als Vorband von Bands wie Slayer und Megadeth begannen sich die Jungs als Death Angel einen Namen zu machen. Nachdem sich die Formation 1991 aufgelöst hatte, kam sie zehn Jahre später umso stärker zurück.

Mit Mark Osegueda (Foto) und Rob Cavestany sind sogar noch zwei Gründungsmitglieder dabei. Am Dienstag, 11. August, wird die Formation das Essener Turock abreißen.

Mit im Gepäck haben Death Angel dann noch zwei weitere Knüppel: Kryptos und Corporal Shred werden ab 20 Uhr aus dem Sack gelassen, um es den Fans ordentlich zu besorgen. Tickets gibt es ab 21 Euro, an der Abendkasse 25. Tix gibt es HIER!

Doc 'n' Roll - 17.07.15

DocnRoll-Banner

 

For those about to rock - I salute you! War irgendwer nicht bei AC/DC am Sonntag in der SCH**** Arena? War irgendwer nicht begeistert? Facebook ist voll mit Angus und Co, ich habe Leute getroffen, die ich seit Jahren nicht gesehen habe, der Fotograben war riesig, die Bühne bombastisch, die Show auch super, nur diese bekackte Knappenkarte nervt so dermaßen in der Turnhalle. Boah. Ich kaufe keine Karte, um ein Bier zu trinken! Immerhin haben die Gerstensaftschlepper im Innenraum auch Bares genommen.

ACDC

Neben meinen Bilder habe ich dann auch noch einen schnieken Konzertbericht geschrieben, der im Gelsenkirchener Stadtspiegel am Mittwoch eine ganze halbe Seite (klingt komisch, ist aber so) eingenommen hat (Foto - Klick zum vergrößern). Saustark war auch Vintage Trouble als Vorband, die in grandioser James Brown-Manier den Soul aus den gehörnten AC/DC-Maniacs rockten. Wer die letzte Tage blind und taub war... HIER geht es zu den AC/DC-Fotos! 

Gestern habe ich dann einen Berg bestiegen. Dieses Mal nicht in Joggingkluft, sondern mit Fotorucksack. Schaut Euch die Fotos vom Dong Open Air HIER an! Da hab ich mich dann an Kai Hansen rangeschmissen und für die Gamma Ray verehrende Kollegin ein Autogramm eingeheimst. Ich will ja mal nicht so sein... (Foto unten rechts)

Mega-Fail hingegen am Montag: Beim Durchschauen meiner diesjährigen Fotobibliothek (rund 800 GB bis dato) entdeckte ich, dass ich meine Def Leppard-Bilder aus Köln eben nicht mehr entdeckte. Ich hab die damals mobil vor Ort auf das Macbook gespielt und offenbar gelöscht, bevor ich sie in die Bibliothek übertragen konnte. Weg ist Weg, auch ein Datenrettungstool konnte nicht helfen. Immerhin hat das RockHard vier meiner Bilder abgedruckt und diese sind noch in Originalgröße vorhanden, während ich den Rest nur noch in Webauflösung und mit Wasserzeichen besitze. Shit happens...

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Noch etwas Fotografisches: Seit letzter Woche ist der vermeintliche Photoshop-Killer für den Mac, Affinity Photo, für schmale 39,99 Euro auf dem Markt. Ich hab es gewagt und zugeschlagen. Die ersten Stunden mit Affinity Photo machen durchaus viel Spaß, wurde Photoshop doch schon ziemlich gut geklont - ohne aber auf eigene Schwerpunkte zu verzichten. Der Funktionsumfang ist einer Profisoftware absolut würdig. CMYK-Modus, Ebendarstellung, Öffnen von PSD-Dokumenten und vieles mehr. Dazu überzeugt die unglaubliche Bearbeitungsgeschwindigkeit des Programms. Wer sich nicht dem Cloud-Diktat von Adobe unterwerfen will, wer Abo-Modell grauenhaft findet, sollte einen Blick riskieren. Ich könnte mir gut vorstellen, dass bei den immer geringeren Budgets von Medienschaffenden über kurz oder lang Affinity Photo zur Nummer eins werden könnte.

20 Jahre alt wird übrigens die MP3 in diesen Tagen und sie passt ausgezeichnet zum Zeitgeist - immer noch. Schließlich wird die Musik komprimiert, in ein enges Format gezwängt und verliert dadurch an Soundqualität. Das ist wunderbar übertragbar auf viele Strömungen heutzutage. Nehmt mal die Nachrichten: Komprimiert und kurz, damit die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen voll ausgenutzt werden kann. Die ist nämlich - einer aktuellen Studie zufolge - mittlerweile geringer als beim Goldfisch. Sie sank in der Zeit von 2000 bis 2013 von zwölf auf acht Sekunden. Goldy kann neun Sekunden aufpassen. Wenn Ihr also an diese Stelle der Kolumne also angelangt, seid Ihr ganz weit vorne. Ich könnte wetten, Ihr hört Musik noch auf CD oder gar Vinyl ...

 

Keep on rocking 

   

yoursdocrock

 

 

 

Noch ein Bier... Bierfest mit Sabaton

PictureMan kennt das Szenario von unzähligen Sabaton-Gastspielen: Sänger Joakim setzt eine Kanne an und das geneigte Volk schreit "noch ein Bier!". Seit geraumer Zeit haben Sabaton deshalb Pläne für ein ganz spezielles Event in Deutschland, welche jetzt in die Tat umgesetzt wird. In der tollen Location des Gelsenkirchener Amphitheaters werden sie mit dem 'Sabaton Open Air/Noch ein Bier Fest' ein Headliner-Konzert abreißen, das die Fans auf voller Linie zufrieden stellen wird. Dafür werden auch die Vorbands sorgen: Powerwolf, Korpiklaani und die ehemaligen Sabatonis von Civil War runden das Paket ab. Dazu Bassist Pär Sundström: „2008 organisierten wir als Release-Party zu ‚The Art of War‘ eine „Noch ein Bier Party“ in Essen in Deutschland. Ab diesem Zeitpunkt existierte die Idee, etwas Ähnliches zu machen. Jetzt, sieben Jahre später, kommt alles zusammen und wir sind bereit dafür. Es wird eine Menge ’Noch ein Bier‘ in dieser Nacht geben!“

Tickets kosten 45 Euro, Los geht es am Samstag, 25. Juli, um 15 Uhr.

 

Sabaton Live-Pics findet Ihr HIER

Bullet beim 5. Nikolaut

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Einen Ritt auf der Kanonenkugel können die Fans beim bereits 5. Nikolaut Winterfestival wagen. Mit der schwedischen Band „Bullet“ hat Nikolaut-Macher Markus Sokolies einen absoluten Knaller als Headliner verpflichten können. Im Kulttempel in Oberhausen (ehemals Star Club) wird die „liveste“ Weihnachtsparty im Ruhrpott mit Wintergrillen, Aftershowparty und natürlich dem bombigen musikalischen Programm der Höhepunkt der Vorweihnachtszeit werden. 

Das 5. NIKOLAUT Winter-Rockfestival findet am Samstag, 5. Dezember, statt und bei dem Programm wird der Nikolaus samt Knecht Ruprecht im Gepäck sicher selber die Matte schwingen. Parkplätze für Rentierschlitten (und Autos) sind im Umkreis des Kulttempels genug vorhanden.
Nach dem das Nikolaut im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausverkauft war, entschloss sich der Oberhausener Sokolies sein „Baby“ in die Heimatstadt zu verlegen. Dafür bot sich der Kulttempel geradezu an, gilt er doch als einer der besten Liveclubs im Ruhrgebiet.
Neben Bullet, die für nichts anderes als eine fantastische und energiegeladene Liveshow zwischen AC/DC und Accept stehen (und bei Einzelkonzerten schon mehr Eintritt nehmen als beim Nikolaut), ist auch der Rest vom Fest ein Genuss: „Crossplane“ sind auf dem Nikolaut alte Bekannte und werden gern als die deutsche Antwort auf Motörhead bezeichnet. Als Auszeichnung ist das allemal zu werten.
Doch Vielfalt ist wichtig und deshalb sind auch „Cyrcus“ am Start, die eher die zeitgemäßeren Metal und Alternative-Rock-Fans bedienen.
Zwei fettdröhnende Combos vervollständigen das Traum-Lineup: „Electro Baby“ lassen ihre Gitarren im Retro-Stoner-Himmel erklingen und überzeugen mit Stimmwunder El Matador in allen Lagen. Wem das alles noch viel zu fröhlich ist, holt sich von „Daily Thompson“ die absolute Breitseite mit WahWahenden Attacken und einer Reise durchs gesamte Frequenzspektrum.
Dem rockig-flockigen Familienfest steht also rein gar nichts im Wege, zumal die Eintrittspreise trotz einer Größe wie Bullet auf dem Billing mit 16 Euro im Vorverkauf (zzgl. Gebühr) und 22 Euro an der Abendkasse stabil geblieben sind. Kein Wunder, dass die Fans des Festivals mittlerweile aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland anreisen - manche zur Not sogar auf einer Kanonenkugel.
Mehr zum Nikolaut (auch eine Liste mit verfügbaren Hotels in der Nähe) gibt es auf der Webseite:
www.nikolaut.de

 

 

Fotos: Testament im FZW

Testament-0314

Sie sind die letzte echte Abrissbirne der Thrashgiganten: Testament haben in ihrer Karriere wenig anbrennen lassen und sind heute fast stärker als jemals zuvor. Das bewiesen die Bay-Area-Ikonen auch im Dortmunder FZW, wo die Formation um Chuck Billy kaum ein Stein auf dem anderen ließ. Leider war der Gig mit 80 Minuten ein recht kurzes Vergnügen. Im Vorprogramm werkelten die britischen Death-Thrasher (schönes Wort - die Red.) Sylosis anheizend vor sich hin. Wir haben Fotos von:

 

TESTAMENT

 

SYLOSIS

 

All shots: © Janine Ulbrich (Janinographie) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Battle Beast im Turock

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Ist so kalt der Winter ... rottet man sich zusammen und spielt erwärmende Klänge. Das dachten sich 2008 die Finnen von Battle Beast und zogen los, um die Powermetalwelt zu erobern. 2010 gewann die Band, damals noch mit Gründungssängerin Nitte Valo, den Newcomerwettbewerb in Wacken, seitdem geht es bergauf. Ende 2011 unterschrieben Battle Beast einen Vertrag mit Nuclear Blast. Das Debütalbum "Steel" wurde 2011 über Hype-Records in Finnland veröffentlicht. 

Durch den Frauentausch am Mikro 2012 - Noora Louhimo stieß zur Band - hat das Beast noch einmal ordentlich zugelegt, was Bekanntheitsgrad angeht. Zwar schwächelt die Formation gerade auf ihrem aktuellen Album (Review HIER), doch live haben Noora und ihre Jungs einige schicke Pfeile im Köcher, die sie auf die geneigte Powermetalgemeinde abfeuern. Im Essener Turock kann man sich von der finnischen Metalgewalt überzeugen. Am Freitag, 8. Mai, um 19.30 Uhr starten Battle Beast den Feldzug, Tickets gibt es noch an der Abendkasse. 

Kyle gibt Gas im Turock

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Er ist der kleine dicke kongeniale Partner des ... äähm genauso kleinen und nur sehr weniger dicken Hollywood-Stars Jack Black: Kyle Gass ist vor allem im Zusammenspiel mit Black als Tenacious D ein Begriff (Fotos HIER), nun kommt der Gitarrist mit seiner anderen Band ins Essener Turock.

Nachdem seine vorherige Band "Trainwreck" sich aufgelöst hat, formierte der Schauspieler und Sänger mit KGB (Kyle Gass Band) ein formidables Quintett aus befreundeten Musikern.

Mit Mike Bray, John Konesky (der auch in Tenacious D involviert ist), Jason Keene und Tim Spier rockt Kyle Gas durch die Lande. Das könnte ihn etwas aus dem Schatten des überragenden Jack Black treten lassen, denn Kyle ist eben nicht nur der kleine dicke Partner von Black. Auch als Schauspieler ist Kyle Gass erfolgreich und hat eine Menge Rollen auf dem Kerbholz. So spielte er bereits bei Friends, Seinfeld, Two broke girls im TV, doch auch auf der großen Leinwand gibt es einige Gasattacken ("Born to be wild").

Am Dienstag, 28. April, um 20 Uhr wird KGB das Essener Turock durchschütteln. Tickets kosten 25 Euro und sind HIER erhältlich.

 

Rock´n´Plansch - 24. Beller Freibad Open Air

Plakat2015-A2-scribble5-1200Tshirt-Wetter im April - das macht Lust auf Festivals und Freibad. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann man Mitte Juli in Horn-Bad Meinberg im Nord-Osten von Nordrhein-Westfalen (am Rande des Teutoburger Waldes). Dort lädt der Freibadverein "Freibad Belle e.V." unter dem Motto "Rock´n´Plansch" zum 24. Beller Freibad Open Air ein.

 

Los geht es am Freitagabend, 10. Juli, ab 19 Uhr mit der Disko. Für 2 Euro können Besucher zu den Klängen von „DJ Adam van Garrel“ mit Electro & House Beats tanzen. Die Ehemaligen des Beller Jugendkellers hauchen dem Abend ein Stück Nostalgie ein, während mit dem Originalbestand an Schallplatten aus der Jugendzeit über den Plattentellern jongliert wird. Das Bad lädt an diesem Tag übrigens schon ab 14 Uhr zum Schwimmen ein.

 

So richtig abgerockt wird dann am Samstag, 11. Juli. John Hayes, der langjährige Gitarrist von „Mother’s Finest“, ist nicht zum ersten Mal zu Gast im Beller Freibad. Passend zum Sommer sorgt Hayes mit seiner Band für die Verschmelzung von hitzigen Funk Grooves und elektronischen Samples, ausgelassener Verrücktheit und enormer Energie. „Mother’s Finest“ trifft auf „The Prodigy“ - und macht dabei keine halben Sachen. Neben Hayes präsentiert die Punkrock Formation „V8 Wankers“ ihren High Speed Rock'n'Roll. Die Band ist bereits seit vielen Jahren auf den Bühnen der Welt unterwegs und teilt sich mit Größen wie Motörhead oder Rose Tattoo die Arena. Wacken-Open-Air und Bizzare-Festival sind abgehakt, jetzt gastieren die fünf aus Offenbach erstmalig beim Open Air Konzert im Freibad Belle. Auch der Dreier „Nitrogods“ aus dem Raum Stuttgart ist kein Unbekannter. Die Gründer Klaus Sperling und Henny Wolter musizierten vormals bei der deutschen Heavy-Metal Größe „Primal Fear“. Die Drei bieten hausgemachten Rock'n'Roll der feinsten Art, der durch Einflüsse aus dem Blues abgerundet wird. Als weitere Acts des Samstagabends bieten die „Paper Skies“ aus Köln Alternative Rock, der Detmolder Vierer „GranDuca“ zeigt mit seinem Mudrock besten Stoner Rock und die Kapelle „Johnboy“ aus dem Saarländischen Überherrn reiht sich mit handfester Rockmusik in das Programm ein.

 

Los geht es um 18 Uhr. In den 8 Euro Eintritt enthalten sind nicht nur ordentlich Musik und Badespaß, sondern auch das Höhenfeuerwerk "Pyromania".

 

Traditionell ist an beiden Tagen das Schwimmen bis Mitternacht möglich. Erfrischungen gibt es auch in Form von Cocktails, kühlem Bier oder Limonade. Dazu bietet das Team bis spät in die Nacht kulinarische Köstlichkeiten an. Der Erlös der Veranstaltung kommt zu 100 Prozent dem Erhalt des örtlichen Freibades zu Gute, dessen Betrieb der Trägerverein Freibad Belle e.V. seit inzwischen 24 Jahren gewährleistet.

 

Mehr Infos auch auf Facebook.

Powermetal-Trio in der Matrix

Picture"Sonata Arctica ist eine finnische Power-Metal-Band. Die Band nähert sich jedoch seit ihren aktuelleren Werken (vorzugsweise „Unia“) dem Progressive Metal an" ... schreibt die Allmächtige Wikipedia und hat damit dennoch nicht unbedingt recht. Sonata Arctica ist eine exzellente PowerMetal-Band und basta! Nur, weil eine Metalband auch einmal Unisonoläufe in ihre Songs einstreut, macht sie das nicht zu Fricklern wie Symphony X oder Dream Theater. In der Hauptsache schunkeln sich die Finnen schön durch ihr Programm und bieten somit gerade für Live-Abende ein ziemlich hohen Spaßfaktor.

Aber, was weiß Wiki schon?

Während das Album "Stone grow her name" von 2012 ziemlich hart für die Band rüberkam, ist man mit dem 2013er Opus "Pariah's child" zudem wieder mehr in die melodische Gegen gezogen, wo Refrains von einfach jedem mitgesungen werden (können).

In der Bochumer Matrix kann man sich am Freitag, 8. Mai, davon überzeugen, dass Wiki eben nicht alles so genau weiß und zuviele Köche (Autoren) durchaus den Brei vergiften können.

Wie es sich für einen Feldzug mit epischen Hymnen gehört, zieht das Heer nicht ohne Verbündete in den Metalkrieg: Freedom Call und Twilight Force verstärken die Krieger um Tony Kakko (Foto) in ihrem Bestreben, verteufelt aktive Ohrwürmer in die Gehörgänge der (Wahl-) Bochumer in der Matrix zu pflanzen. Tickets kosten 27 Euro und sind HIER erhältlich.Einlass ist um 18.30 Uhr, der erste Schlachtruf erklingt um 19.30 Uhr.

Und Power-Metal-Fans können beruhigt sein: Progmetal wird da nicht geboten werden, Wikipedia hin oder her.

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Wacken 2015: Dream Theater dabei

PictureWacken ist ein Phänomen - das Festival war noch gar nicht richtig beendet, da war die neue Auflage bereits ausverkauft, obwohl nur ein Bruchteil der auftretenden Bands feststanden. Nun hat sich das Bild aber geschärft und auch das 2015er Line-up bietet die pure Gigantomanie und hier ist eigentlich für jeden Metalhead etwas dabei.
Von A wie Amorphis über D wie Dream Theater (die zum ersten Mal überhaupt dabei sind) bis hin zu J wie Judas Priest oder Q wie Queensryche und Z wie Rob Zombie ist das Feld bestellt und von Donnerstag, 30. Juli, bis Samstag, 1. August, wird das Dorf beben. Wie groß Wacken inzwischen geworden ist, zeigen folgende Zahle aus 2014: 5000 Mitarbeiter, 200 Polizisten sowie 200 Feuerwehrleute täglich vor Ort, 800 mobile Toiletten, 250 Urinalplätze sowie 448 Duscheinheiten. 

 

Das Line-Up:

 

  • lkbottle
  • Amorphis
  • Anaal Nathrakh
  • Ancient Bards
  • Angra
  • Annihilator
  • Architects Of Chaos
  • Armored Saint
  • Asrock
  • At The Gates
  • Avatar
  • Baltic Sea Child
  • Bembers
  • Beyond The Black
  • Biohazard
  • Black Label Society
  • Blood Red Throne
  • Bloodbath
  • Breakdown of Sanity
  • Butcher Babies
  • Cannibal Corpse
  • Combichrist
  • Cradle Of Filth
  • Crossplane
  • Cryptopsy
  • Danko Jones
  • Dark Tranquility
  • Deadiron
  • Death Angel
  • Dream Theater
  • Ensiferum
  • Epica
  • Europe
  • Exumer
  • Falconer
  • Godsized
  • Grailknights
  • Haudegen
  • Ill Nin
  • In Extremo
  • In Flames
  • John Diva
  • Judas Priest
  • Kärbholz
  • Kataklysm
  • Khold
  • Kommando
  • Kvelertak
  • Lord Of The Lost
  • M.O.D.
  • Mantar
  • Metaprism
  • Morgoth
  • Mushroomhead
  • My Dying Bride
  • New Model Army
  • Noctiferia
  • Nuclear Assault
  • Obituary
  • Oomph!
  • Opeth
  • Powerwolf
  • Queensryche
  • Rob Zombie
  • Rock Meets Claissic
  • Running Wild (einzige Show 2015 weltweit)
  • Sabaton
  • Samael
  • Savatage
  • Sepultura
  • Shining
  • Skiltron
  • Skindred
  • Stoneman
  • Stratovarius
  • Subway To Sally
  • Tears For Beers
  • The Answer
  • The Black Spiders
  • The BossHoss
  • The Gentle Storm
  • The Quireboys
  • Thyrfing
  • Trans-Siberian Orchestra (Exclusive European Show)
  • Truckfighters
  • U.D.O. with Bundeswehr Musikkorps
  • Uli Jon Roth
  • Waltari
  • Within Temptation
  • Zodiac

 

Fotos von 2014 gibt es HIER!

Van Halen: Mega-Box kommt

LPTD 9201Mit einer gnadenlos packenden Live-Show aus dem Jahr 2013 (mit einem nicht ganz so tonsicheren Frontmann) und den remasterten Versionen der ersten sechs VAN HALEN-Alben knallt die Band aus Kalifornien ihren Fans in Kürze ordentlich einen vor den Latz.

Bereits Ende März erscheint das erste VAN HALEN Live-Album mit Original-Sänger David Lee Roth! Die Aufnahme entstand am 21. Juni 2013 im berühmten Tokyo Dome während einer Japan-Tour und enthält Songs aus allen sieben VAN HALEN-Alben an denen David Lee Roth mitwirkte!

Das Live-Album präsentiert die elektrisierende Performances von Sänger David Lee Roth, Gitarrist Eddie van Halen, Drummer Alex Van Halen und dem 2006 dazu gestoßenen Bassisten Wolfgang Van Halen, dem Sohn von Gitarrist Eddie. Unter anderem sind auf dem Album packende Live-Versionen von klassischen VAN HALEN-Hymnen wie Dance The Night Away, Beautiful Girls, And The Cradle Will Rock…, Unchained und Everybody Wants Some sowie kraftvolle Versionen von Tattoo, She’s The Woman und China Town aus dem jüngsten Studio-Album A Different Kind Of Truth (2012) zu hören. Tokyo Dome In Concert erscheint als Doppel-CD, als 4-LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download (das Vinyl natürlich nicht).

Mit dem Debüt-Album Van Halen erfanden VAN HALEN den Sound des Hardrock neu. Eddie Van Halens Finger-Tapping auf dem Intro Eruption war in dieser Form eine echte Innovation und gehört heute zur Grundausbildung des Metal- und Hardrock-Gitarristen. Das Album wurde zu einem 11-Song starken Rock-Manifest und gilt immer noch als eines der besten Debüt-Alben der Rockgeschichte. Van Halen nahm das Publikum im Sturm: Songs wie Runnin‘ With The Devil, Ain’t Talkin‘ ‘Bout Love, Jamie Cryin‘ und natürlich die wahnwitzig kraftvolle Version des Kinks-Klassikers You Really Got Me zählen zu den meistgespielten Songs im Rock-Radio. Fünf Alben und sechs Jahre später erschien ein weiterer Höhepunkt der Bandgeschichte: 1984 enthält ebenfalls eine ganze Reihe von heute legendären Hits, etwa die weltweite #1 Jump, Panama und Hot For Teacher. Beide Alben, Van Halen und 1984, definierten den Sound einer ganzen Generation: Jedes von ihnen wurde über 10 Millionen Mal verkauft und erhielten eine Diamant-Auszeichnung der RIAA!

Die remasterten Versionen von Van Halen und 1984 erscheinen ebenfalls am 27. März jeweils als CD, 180g-Vinyl und als Download und stammen aus einer ganzen Serie von remasterten Alben, die ebenfalls in diesem Frühjahr erscheinen werden. Jüngst sichtete die Band die originalen Mastertapes der ersten sechs VAN HALEN-Alben Van Halen (1978), Van Halen II (1979), Women And Childen First (1980), Fair Warning (1981), Diver Down (1982) und 1984 (1983) (alle mit Roth als Sänger), die Toningenieur und Mastering-Fachmann Chris Bellman in den Bernie Grundmann Mastering Studios neu bearbeitete. Um den Originalsound authentisch wiederzugeben, arbeitete er mit originalen Viertelzoll-Bändern.

Eine Deluxe-Collection von Tokyo Dome In Concert erscheint im Gesamtpaket mit den brandneu remasterten Alben Van Halen und 1984, den beiden dynamischsten und erfolgreichsten Alben der Band. Die aufwendig gestaltete Box ist als 4CD-Set, als 6LP-Set auf 180g Vinyl und zum Download erhältlich.

 

Tracklisting Tokyo Dome In Concert

2CD / 4LP / Download

Track Listing:

“Unchained”

“Runnin’ With The Devil”

“She’s The Woman”

“I’m The One”

“Tattoo”

“Everybody Wants Some!!”

“Somebody Get Me A Doctor”

“Chinatown”

“Hear About It Later”

“(Oh) Pretty Woman”

“Me & You” (Drum Solo)

“You Really Got Me”

“Dance The Night Away”

“I’ll Wait”

“Cradle Will Rock”

“Hot For Teacher”

“Women In Love”

“Romeo Delight”

“Mean Street”

“Beautiful Girls”

“Ice Cream Man”

“Panama”

“Eruption”

“Ain’t Talkin’’Bout Love”

“Jump”

Van Halen – Van Halen (Remastered)

Runnin’ With The Devil

Eruption

You Really Got Me

Ain’t Talkin’ ‘Bout Love

I’m The One

Jamie’s Cryin’

Atomic Punk

Feel Your Love Tonight

Little Dreamer

Ice Cream Man

On Fire

Van Halen - 1984 (Remastered)

1984

Jump

Panama

Top Jimmy

Drop Dead Legs

Hot for Teacher

I'll Wait

Girl Gone Bad

House of Pain

The Subways kommen nach Bochum

ZPicturewölf Monate haben die Subways an ihrem neuem Werk gearbeitet. Es wollte wohl gefeilt werden an dem Nachfolger des wirklich tollem "Money and Celebrity". Für die Finanzierung der Scheibe haben sich Billy Lunn (der zudem noch eine Stimmband-OP über sich ergehen lassen musste), Josh Morgan und Charlotte Cooper etwas Besonderes einfallen lassen: Wer die Scheibe vorbestellte, bekam die ersten sechs Songs sehr schnell per Download, der Rest folgt nun. "Die Musikindustrie entwickelt sich ständig weiter, deshalb ist es einfach wichtig, immer wieder neue Ideen und Konzepte zu entwickeln. Außerdem fühlt es sich an, als wäre es schon ewig her, dass wir unser letztes Album veröffentlicht haben. Indem wir die ersten Songs schon zugänglich machten, wollten wir uns bei den Fans für's Warten bedanken", sagt Billy. Das Album heißt einfach "The Subways". 

"Ein Leben ohne The Subways kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vielleicht gönnen wir uns zwischendurch irgendwann mal eine kleine Pause, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns niemals auflösen werden", so Lunn. Das sind markige Worte, die den Zeittest bestehen müssen.Zum Comichaften Artwork des Albums gibt es übrigens auch noch eine spannende Geschichte: Für die Gestaltung der Album-Kampagne taten The Subways sich nämlich mit Zash One, einer Grafikdesignerin aus Budapest zusammen. Gemeinsam mit der Band dachte sie sich eine Comic-Geschichte aus, welche die Veröffentlichung des Albums begleiten wird. Darin wird das Trio zu Superhelden - und irgendwie sind sie das ja auch. Während ihrer zehn Jahre langen Karriere haben Lunn, Morgan und Cooper schon viele befreundete Bands kommen und gehen sehen. The Subways allerdings haben nicht nur die Zeit überstanden, sondern eben auch eine bandinterne Trennung und gesundheitliche Probleme.

Jetzt erst einmal wird getourt. So spielen The Subways am Mittwoch, 11. Februar, in der Bochumer Zeche.

Tickets gibt es HIER!

 

Ältere Bilder der Band haben wir HIER! Ein (älteres) Interview mit Charlotte gibt es HIER!

 

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Südstaaten-Power mit Zakk Wylde im FZW

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Zakk Wylde ist der Bikerkönig unter den Gitarrenhelden: Nachdem das Ausnahmetalent vom Black Sabbath-Sänger 1989 als Songwriter und Gitarrist in dessen Solo-Band geholt wurde, hat sich Wylde auf fünf Studioalben, drei Livemitschnitten, unzählige Tourneen und TV-Auftritten einen legendenhaften Ruf erarbeitet. Er schrieb Klassiker wie „Mama, I’m Coming”, „No More Tears” und die meisten Songs des mit Doppelplatin ausgezeichneten „Ozzmosis“ (1995). Noch während seiner Zeit bei Ozzy gründete er 1994 zuerst das Southern Power Rock-Trio Pride & Glory, dann Ende der Neunziger mit Black Label Society seine eigene Metal-Band, mit der nun seit über 15 Jahren durch die ganze Welt tourt. Die ungewöhnliche Mischung aus Heavy Metal-Songs und Classic Rock-Stücken kommt bei den Fans an, das letzte BLS-Studioalbum „Catacombs Of The Black Vatican“ (Mascot) erreichte Platz 5 der amerikanischen Billboard-Charts, in Deutschland landete es auf Platz 29, die höchste Platzierung bisher. Am Mittwoch 25. Februar, kommt Zakk mit seiner Black Label Society iins Dortmunder FZW. Los geht es um 20 Uhr, Tickets kosten 28 Euro zzgl. Gebühren. Im Vorprogramm spielen Crobot und Black Tusk. Tickets gibt es HIER

 

Fotos von Zakk Wylde live findet Ihr HIER!!

Update: Locations, die den Pott rocken!

Seien wir mal ehrlich, nicht in jeden Club, in jede Halle, zu jedem Open Air-Gelände geht man gleich gern, egal, wer da spielt. Sowohl als Fan, als auch aus Fotografensicht hat jeder so seine persönlichen Favoriten. Hier sind unsere persönlichen Top-Locations im Ruhrpott, die unbedingt rocken! Los geht's!

Turock, Viehofer Platz 3, 45127 Essen

Das Turock ist eine geniale Metaldisco, aber eben auch eine formidable Konzerthütte. Selbst Zwerge können problemlos einen Platz finden, um die Bühne zu sehen (Treppe, Empore) und auch für Fotografen ist es trotz meistens fehlenden Bühnengrabens entweder mit Körpereinsatz in der ersten Reihe oder aber entspannt auf der Treppe möglich, gute Fotos zu fabrizieren. Die ganz Großen des Genres finden sich hier nicht ein, dafür aber oft grandiose Pakete (etwa Bullet, Grand Magus gemeinsam). Für Front Row-Fanatics ist es nicht besonders schwer in die erste Reihe zu gelangen! Da es fast nie einen Bühnengraben gibt, ist man ganz besonders nah dran. Und nach dem Gig ist dann auch meist noch Disco. Der Sound ist fast immer gut! Rundum empfehlenswert, wenn es auch nicht immer eine wahre Wonne ist, einen Parkplatz zu finden.

Turock 


 FZW Dortmund, Ritterstraße 20, 44137 Dortmund

Das alte FZW war ein Jugendheim, nicht mehr und nicht weniger. Das neue ist eine tolle, große, gut klingende, 1300 Zuschauer fassende Halle mit Empore und Bar am Foyer und noch einer Bar im Innenbereich. Selbst, wenn das FZW ausverkauft ist, muss man an den äußeren Bereichen keine Platzangst bekommen. Auch hier wird gern gefeiert - nach Konzerten. In das neue FZW wurde quasi das alte integriert - ein Mini-Club für die ganz intimen Momente und die Zeitreise für Ur-Dortmunder. Hier spielen weniger zugkräftige Bands und das Licht ist aus Fotografensicht nicht das gelbe (meist eher das rote) vom Ei. Immerhin: Auch hier gibt es eine Bar! Parken ist rund um das FZW relativ einfach und problemlos.Wer Wert auf die erste Reihe legt; hat hier gute Chancen. Hier kann man es meistens mit nicht all zu viel Mühe und Wartezeit vor dem Einlass schaffen, in erste Reihe kommen (Ausnahmen bestätigen die Regel zB Frank Turner). 

FZW 


Ruhrcongress Bochum, Stadionring 20, 44791 Bochum

Irgendwie seltsam ist der Bochumer Ruhrcongress. 2003 eröffnet und mit einer wahnwitzigen Kapazität von 5000 Zuschauern ausgestatt, ist er zumindest im Rock und Metalbereich selten rappelvoll. Hübsch geht auch anders, aber dennoch spricht vieles dafür, dass man sich in dem Klotz wohlfühlen kann. Da wäre einmal das üppige Ambiente mit riesigem Foyer, Empore und Rauch-Außenbereich. Selbst, wenn diese Location sehr gut gefüllt ist, kann man meist an den Randbereichen gut stehen und sehen. Zum anderen ist da diese Currywurst: unwiderstehlich! Die erste Reihe ist breit aber der Graben recht üppig. Das mit dem Parken ist hingegen so eine Sache. Irgendwie bekommt man hart suchend immer etwas Kostenloses, so, dass man nicht auf das Starlight-Express-Parkhaus ausweichen muss, doch entspannt geht anders. Auch der Sound ist nicht an allen Stellen ideal, wenn auch meist mehr als akzeptabel.

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 Schloss Broich Mülheim, Am Schloss Broich 28, 45479 Mülheim an der Ruhr

Malerisch, einfach malerisch. Wie im Märchen ... blabla schwätz. Das Schloss Broich in Mülheim ist so kitschig, dass es schon wieder genial ist. 883 erobern die Wikinger Duisburg und richten dort ein Winterlager ein. Wahrscheinlich deshalb lässt der ostfränkische Herzog Heinrich im Winter 883/884 in Broich ein befestigtes Militärlager aufbauen - der Ursprung des Schloss Broich. So atemberaubend die Geschichte, so sensationell ist das Ambiente, welches vor allem bei Mittelalterfestivals wie Castle Rock oder Burgfolk prima zur Geltung kommt. Die erste Reihe ist meist pickepacke voll und fordernd. Sehen kann man meistens ganz ordentlich, da der "Innenraum" leicht ansteigend ist. Mittendrin lädt ein großer Baum sogar zum Unterstellen ein. Traumhaft!

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 Zeche Bochum, Prinz-Regent-Straße 50-60, 44795 Bochum

Die Zeche Bochum ist ein echter Klassiker (1981 eröffnet). So werden heutzutage kaum noch Clubs für Live-Musik gebaut. Eine lange Theke an der Seite, die immer schwer zugänglich ist, wenn es bei Konzerten voll ist, dafür eine amphitheaterartige Sitzfläche im Hintergrund und eine Empore, auf deren Treppe es stets zu voll ist. Sound und Sicht ist fast immer prima, Licht gibt es genug und im Kneipenbereich außerhalb der eigentlichen Konzerthalle wird das Geschehen auf der Bühne meist auf einen Fernseher übertragen. Auch hier wird häufig auf einen Bühnengraben verzichtet, so dass Front Row-Surfer hautnah dabei sind. Parkplätze gibt es wie Sand am Meer (großer Ascheplatz hinter der Zeche). 

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Matrix Bochum, Hauptstraße 200, 44892 Bochum

Die Matrix in Bochum ist sehr speziell: Wenn sie rappelvoll ist, erinnert sie an einen aufgeheizten Pizzaofen und macht das Vorankommen innerhalb der Menschenmassen äußerst schwierig. Auch hier gibt es eine seitliche Bar, was bei ausverkauftem Haus nicht immer Spaß macht. Dafür gibt es aber im hinteren Bereich manchmal ebenfalls einen Ausschank und im angrenzenden Raum dann eine richtige Kneipe. Erholung muss sein. Sound und Licht sind meistens gut, kleine Menschen haben leider etwas Sichtschwierigkeiten, da es keine wirklichen Erhöhungen gibt. Das Vorkommen in die erste Reihe ist oft nur durch frühes Erscheinen möglich. Ist ein Konzert nicht komplett ausverkauft, verwandelt sich der Schmelztiegel in eine äußerst charmante, leicht zu handhabende Halle. Da das Programm der Matrix meist aber hochklassig ist, wird fast immer kräftig in der Masse geschwitzt. Discobetrieb ist auch hier obligatorisch. Parken klappt fast immer, es hilft der große Platz eines Supermarktes direkt vor dem Eingang. Vorsicht vor dessen Parkgarage: Die schließt früh! Bei ganz großen Events weicht das Team der Rockpalast GmbH gerne in den Ruhrcongress oder auch in die Oberhausener Turbinenhalle aus.

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Turbinenhalle Oberhausen, Im Lipperfeld 23, 46047 Oberhausen

Die eigentliche Turbinenhalle wurde schon 1909 errichtet, gerockt wird dort aber erst seit einigen Jahren. Hier ist echte Industriekultur zu finden. Rohe Wände, Stahl und Eisen trifft häufig auf Metal und Hardrock. Die Halle ist riesig, trotzdem gerne richtig voll. Das Licht ist sehr gut, die Sicht meistens auch. Wenn die Halle komplett ausverkauft ist, tut man gut daran, sich nicht vom Platz zu bewegen, will man diesen behalten. Es gibt einen vorgelagerten Schankbereich, in der Halle selber ist ebenfalls der ein oder andere Schluck Bier zu bekommen. In die erste Reihe zu kommen ist nicht sehr fordernd, die Halle sehr breit - demnach gaaaanz viel erste Reihe! Der Sound ist nicht immer optimal, was konstruktionsbedingt erscheint. Parken ist hier ein Traum, der riesige Ascheplatz hat immer noch eine Lücke übrig - leider ist er seit einer Weile kostenpflichtig!

 

Seit geraumer Zeit gibt es zwei Turbinenhallen. Klingt komisch, ist aber so. Halle 2 ist etwa 3/4 so groß wie Halle 1 und deutlich hübscher und gemütlicher. Besonders Bombe: füllt eine Band nicht die riesige Halle 1 kann nun ganz prima verlegt werden und die Stimmung bleibt gleich geil. Gut gemacht!

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Amphitheater Gelsenkirchen, Grothusstr. 201, 45883 Gelsenkirchen

Im Nordsternpark in Gelsenkirchen befindet sich das superduperste Open-Air-Gelände des Ruhrgebiets. Leider finden bis auf das RockHard-Festival und das Blackfield nur wenige wirklich packende Veranstaltungen aus RocknRoll-Reporter-Sicht dort statt. Mit etwa 7000 Zuschauern ein eher kleines Open-Air-Gelände, schafft es das Amphitheater vor allem zu Pfingsten ein wohliges Heim für kopfschüttelnde Horden zu werden. Der Sound ist granatenstark, eine perfekte Location ohne Probleme. Außerhalb des Theaters kann man das Gelände mit Gastro zupflastern. Wer in die erste Reihe will und dort auch zu bleiben beliebt, braucht Stehvermögen und sollte früh ins Rund strömen. Für gescheite Parkplätze muss man etwas zu weit laufen und bei schlechtem Wetter gibt es nahezu keine Möglichkeit, sich unterzustellen. Trotzdem: Hier sollten viel mehr Rockfestivals stattfinden!

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Freak Show, Grendplatz 2a, 45276 Essen 45276 Essen 

 

Die Freak-Show in Essen ist was ganz Besonderes: Sie sieht famos aus, ist grandios gestaltet, das Interieur ist so viel Metal, wie es nur geht. Dazu sind die "Bartender" Ela und Benny mehr RocknRoll als die meisten Kneipiers im Pott. Fotografisch ist es oft schwierig. Die "Bühne" ist eine Höhle innerhalb des Kellerclubs und Licht ist spärlich vorhanden. Dennoch gibt es kaum jemanden, der aus diesem Laden rausgeht und keinen Spaß hatte. Die vielen seltsamen Themenabenden sind übrigens immer einen Besuch wert! 

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Außer Konkurrenz:

 

Freilichtbühne Loreley, Auf der Loreley, 56346 St. Goarshausen

Wooooooooooooooooow! Das ist der Eindruck, den man beim ersten mal bei einem Festival auf/an der Loreley hat. Eine unfassbare Kulisse, ein tolles und riesengroßes Amphietheater, reichlich Platz zum Campen, Flanieren, Parken, Schlafen, Poppen und Pinkeln. Seit 1976 werden auf der Loreley-Freilichtbühne auch Rock- und Popkonzerte veranstaltet. Das erste Rockkonzert gaben am 3. Juli 1976 Genesis. Aus Fotografensicht ist der enorme "Fotograben" ein feuchter Traum, der seinesgleichen sucht. Und, wenn die Musik einmal nervt, bewegt man sich einfach auf die Aussichtsterrasse und genießt den wahnwitzigen Blick über den Rhein.

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Verlosung: Manowar-Tickets zu gewinnen!

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Essen bereitet den Metal-Göttern ein großes Orchester! Wenn Manowar am 14. Januar 2015 in die Ruhrgebietsstadt kommt, schaffen es einige ihrer Songs auch in klassischem Arrangement live auf die Bühne.

 

Und auch die Rocknroll-Reporter haben eine Überraschung:

Wir verlosen 1x2 Karten für das Manowar-Konzert in Essen am 14.1.2015!

Dazu weiter unten mehr.

 

"Manowar hat schon immer mit Orchestermusikern gearbeitet", verrät Bandkopf Joey DeMaio seinen Fans nichts Neues. Er selbst fühlt sich von klassischer Musik stark beeinflusst, verehrt Richard Wagner. Auch zwischen Metal und Klassik im Allgemeinen sieht er starke Gemeinsamkeiten. Zu beiden gehöre mehr, als nur Knöpfe zu drücken: Talent und handgemachte Musik nämlich.

1988, als das legendäre Bestseller-Album "Kings of Metal", auf den Markt kam, sei die Verbindung der beiden Genre wahrlich noch etwas Neues gewesen, aber schon damals gut von Fangemeinschaft wie Kritikern aufgenommen worden. Heute, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, wurden eben diese Songs in "MMXIV"-Version komplett neu eingespielt. Und für die Live-Show in Essen hat man sich dazu etwas ganz Besonderes ausgedacht: Keine Bühnen-erfahrenen Bläser und Streicher unterstützen Manowar, sondern ein Jugendorchester!

Auserwählt wurde das Orchester der Goethe Schule aus Essen-Bredeney unter Leiter Dr. Marcus Schönwitz. Der stand auch schon mit Rage auf der großen Wacken-Bühne, die Zusage war also keine Frage. "Man muss auch mal über den eigenen Tellerrand schauen."

Für das Vorprogramm hat man sich die Manowar-Hymnen "Thy Crown and The Ring MMXIV" und "Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors" ausgeguckt. Jetzt wird fleißig geprobt und zweimal hat Bandgründer DeMaio auch schon persönlich vor Ort reingehört. Ob man sich auf der Bühne auch begegnen wird, ist noch nicht raus. Aber DeMaio ist sich sicher: Vor diesem Publikum, an die 7.000 Menschen, zu spielen, wird für die 102 Nachwuchsmusiker eine unbezahlbare Erfahrung.

Dagegen sind er und seine Kollegen natürlich alte Showhasen. Präsentieren werden Manowar auf den drei exklusiven Deutschland-Konzerten im Rahmen ihrer Welttournee ihr komplettes aktuelles Album wie auch alle großen Hits der vergangenen Jahrzehnte. Eine neue Multimedia-Präsentation wird die Bandgeschichte in die Halle projizieren.

 

Aber jetzt endlich zum Gewinnspiel:

 

 

 

Einsendeschluss: 3.1.2015

 

Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Wer kein Glück bei unserem Gewinnspiel hat, erhält Tickets und weitere Infos unter Tel. 0234/9471940, im Internet auf www.LB-EVENTS.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

Manowar - Kings of Metal MMXIV - Germany 2015:

 

14.1. Grugahalle Essen

16.1. Zenith München

17.1. Jahrhunderthalle Frankfurt/Main (ausverkauft)

 

Trooper mit Doppel-X-Chromosom

121114 033843Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Die All-Female-Tribute-Band to Iron Maiden ist dabei weltweit hochgeschätzt, denn ihre Interpretationen sind erstklassig. 

Die Bandmitglieder zeigen durch ihre Pseudonyme dazu, welche Rolle sie im Maiden-Kontext spielen. Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg, Schlagzeugerin Linda „Nikki McBURRain“ McDonald, Bassistin Wanda „Steph Harris“ Ortiz und die Damen an den Klampfen 

Nikki „Davina Murray“ Stringfield und Courtney „Adriana Smith“ Cox (die derzeit meistens die neue Alice Cooper-Gitarristin Nita Strauss ersetzt) spielen Material aus allen Dekaden von Iron Maiden.

Am Mittwoch, 18. März 2015, beehren die Damen das Essener Turock. Die Tickets kosten 21 Euro. Charmanter kann man Iron Maiden-Klassiker nicht dargeboten bekommen. Tickets gibt es HIER!

 

Broilers feiern wie Bolle in Düsseldorf

PictureGlaube, Liebe, Haltung: Nach diesem Credo sind die Broilers nun seit 20 Jahren auf ihrer Reise. Im frühesten Teenageralter hat sich die Band 1994 in Düsseldorf gegründet. Jetzt, auf dem bisherigen Höhepunkt der Bandgeschichte, ist es an der Zeit, diesen runden Geburtstag standesgemäß zu feiern: Das Jubilumskonzert am 20. Dezember im ISS Dome war so schnell nahezu ausverkauft, dass einen Tag vorher, am 19. Dezember, sogar noch ein zweiter Termin "drangehängt" wurde. Die Broilers sind im Musikolymp, die Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot und die Fans freuen sich darüber, dass sich die Band nicht verbiegen lässt. Die Vorband in Düsseldorf kann sich übrigens auch mehr als sehen lassen: Denn diese beiden Shows werden von keinem anderen eröffnet als von den großartig-kultigen »Misfits«. Tickets für das Zusatzkonzert am 19.12.2014 sind im Broilers Shop unter www.broilers.de, aber auch unter der Hotline 01805/644332 oder direkt hier im Ticket Onlineshop erhältlich. Die Karten kosten 28,00€ (zzgl. Gebühren). Fotos aus Dortmund Anfang des Jahres gibt es HIER!

Fotos: Rise Against / Pennywise

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Rise Against sind nun seit 13 Jahren eine feste Größe und wie unangefochten die Amis mittlerweile auf dem Punkrock-Thron sitzen, bewies die Band um den charismatischen Frontmann Tim McIllrath auch in der restlos ausverkauften Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle. Ob Songs ihrer Frühphase (die freilich ein Großteil der sehr jungen Fans im Publikum nur von CD kennt), neue Hits oder die radiokompatiblen Übernummern wie "Hero of War" oder "Help is on the way", ob elektrisch oder akustisch - Rise Against sind live einfach eine echte Macht. Musikalisch tadellos brilliert die Band mit Bad Religion-artigen Harmoniegesängen, Wut und Einfühlsamkeit. Im Vorprogramm rumpelten Pennywise über die Bühne und schafften es, stimmungstechnisch den roten Teppich für die Hauptband auszulegen und dieser ein bestelltes Feld zu überlassen. Im Vergleich mit Rise Against sind die Alt-Punker (Gründung 1988) jedoch nicht mehr als ein ehemals kraftvolles und mittlerweile recht laues Lüftchen. 

 

Zu den Fotos von:

 

RISE AGAINST

 

PENNYWISE

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Ältere Fotos von RISE AGAINST gibt es HIER und HIER!

Pennywise bei Rock am Ring 2014 seht Ihr HIER!

Fotos: Gotthard / Hardcore Superstar

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Ein tolles Duo bildete das Tourpaket Gotthard und Hardcore Superstar. Die RocknRoll Reporter waren in Köln und Oberhausen am Start und präsentieren hier einige Bilder von:

 

GOTTHARD

 

HARDCORE SUPERSTAR

 

Alle Fotos: Kathrin Popanda. No use without permission.