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Freitag August 17, 2018
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32 items tagged "Iron Maiden"

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Doc 'n' Roll - 04.09.15

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- das beschwörerische Mantra soll Euch, die Ihr nicht in Nordirland rumgondelt und sämtliche Game of Thrones-Drehorte besichtigt wie der Autor dieser Zeilen, darauf hinweisen, dass man heute einfach mal schweigen und hören soll. Ob die CD was taugt? Keine Ahnung, ich höre sie heute auch zum ersten Mal (irgendwo am Giant's Causeway). Ich weiß aber, dass ich mich wie Bolle drauf freue, vor allem auf das 18-Minuten-Stück "Empire of the Clouds". Deshalb rufe ich heute den Up the Irons-Day aus und versorge Euch in meiner physischen Abwesenheit mit allerlei Maiden-Zeugs zum Lesen und Gucken. Zum Beispiel unsere Fotogalerien von Gigs der eisernen Jungfrauen. HIER seht Ihr sie in Oberhausen 2011, HIER in Düsseldorf 2007 und HIER noch einmal in Oberhausen 2013 HIER gibt es ein Interview von mit mit Dennis Stratton, seineszeichens einer der Ur-Gitarristen bei Maiden. Der lebt heute auf einer Farm. 

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Eines Maiden-Klassikers habe ich mich in unserer Classics-Rubrik angenommen. HIER geht's zum Beast! Was Bruce Dickinson (Foto) damals zu sagen hatte, als die Idee zur Tour per eigenem Flugzeug aufkam, habe ich HIER skizziert. Da sagt er übrigens etwas zur schon damals gefahrenen Strategie, einen der schwächsten Songs eines Albums als Single und/oder Opener auszuwählen. „Es passierte einfach so und ich denke, es ist gut, dass der am Anfang der CD steht, denn dann ist er schneller vorüber.

Es ist kein schlechter Song, aber die anderen finde ich persönlich viel stärker.“ Das ist auf fast alle Maiden-Alben nach 2000 übertragbar, auch "Speed of Light" vom aktuellen Album (und erste Singleauskopplung) ist eher ein Leichtgewicht. Dass sein erstes Maiden-Konzert beängstigend war, verriet mir vor vielen Jahren Dickinson-Nachfolger (und Vorgänger) Blaze Bayley (HIER). Ein Fehler sei sein Engagement bei Iron Maiden nie gewesen. „Natürlich nicht, wer würde das Angebot ausschlagen, bei Maiden zu singen? Würdest du ein Angebot des Rolling Stone-Magazine ausschlagen?", antworte er damals auf eine Frage dieser Art. Wenn Ihr noch einen Buchtipp benötigt, hier geht es zur inoffiziellen Biographie. Jetzt kommt Ihr aber mal noch bis nächste Woche alleine klar, oder? Prima. Wir lesen uns ...

 

 PS: Das Review zur neuen CD gibt es HIER!

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

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Review: Iron Maiden - The Book of Souls

Book of Souls Iron MaidenDoppel-CD, 92 Minuten? Feuchter Traum? Nein, die neue Maiden ist so lang und wurde bereits vor der Bekanntgabe der Krebserkrankung von Frontsirene Bruce Dickinson fertiggestellt. Nun, da er scheinbar genesen ist, darf der Rundling in die Shops gestellt werden. Zuvor gab es bereits eine große Ankündigung, dass die Band mit einem neuen Jumbo-Jet mit Kapitän Bruce am Knüppel die Welt bereisen und bespielen wird. Die Vorfreude auf "The Book of Souls" konnte deshalb nicht größer sein, doch können Maiden über mehr als eineinhalb Stunden glänzen? 

Der Opener "If eternity should fail" macht schon einmal einen exzellenten Eindruck, ist untypisch für das erste Stück einer Iron Maiden-Scheibe. Eher im Midtempo verwurzelt grooven sich die Jungfrauen mit einem großartig singenden Dickinson durch fast neun Minuten. Alle Trademarks der Band sind da, orientalische Harmonien versüßen den Mittelteil und der Refrain ist ein absoluter Ohrwurm, der spätestens nach dem zweiten Mal zündet. Jetzt hauen die Briten die Single "Speed of Light" raus und die folgt dem Maidenschen Album-Schema seit 2000, welches besagt, dass die Single schnell und einfach zu sein hat. Kein "Run to the Hills", aber auch weit entfernt von einem schlechten Song. Danach geht es kurz bergab: "The great unknown" wird auch nach fünfmaligen Hörens nicht zur Übernummer. 

Dafür hauen Harris und Co anschließend mit "The Red and the Black" eine starke Nummer in die Rillen, bei deren Wohohoho-Teil man die Massen in den ausverkauften Stadien der Welt mitsingen zu hören vermag. Hat man sich erst einmal an die konsequent durchgesetzte Strophen-Gesangslinie gewöhnt (hier singt Bruce quasi analog zum Gitarrenlick), hält der 13-Minüter von Gitarrenduellen bis geilem Refrain eine ganze Menge zum Entdecken bereit. 

"When the River Runs deep" startet mit einem Lick, das auch auf "Seventh Son" sich hätte entladen können, bevor der Song richtig Fahrt aufnimmt und sich so zu einem der schnellsten Tracks der CD entwickelt (nicht ohne eine Maiden-typische Halftime Bridge natürlich).

Der Titeltrack ist mit seinen zehn Minuten fast zu kurz, scheint "The Book of Souls" doch hell und schön in der Herbstsonne der Maiden-Karriere. Klar, das Intro ist direkt stark an "The Talisman" vom letzten Album "The Final Frontier" angelehnt, doch danach zeigen unsere Lieblings-Jungfrauen, was sie im hohen Alter songwriterisch noch so auf dem Kasten haben. Wieder hören wir orientalische Skalen über langsam groovenden Rhythmen, haben einen Hauch "Powerslave" im Ohr und sind beeindruckt von Dickinsons Interpretation. Im letzten Drittel gibt die Band Gas und schafft es auch hier, dass 10.30 Minuten einem nicht zu lang vorkommen.

CD zwei startet mit "Death or Glory" in Gedenken an Kriegsnummern wie "Aces High" furios, kann einen tollen Refrain vorweisen, das Rennen gegen Trooper und Co aber naturgemäß nicht gewinnen. "Shadows of the Valley" ist eine Füllernummer, schade.

Besser macht es "Tears of a clown". Starker Refrain, die Vibes des Midtempo-Rockers erinnern an Dickinson-Werke wie "River of no Return" oder "Coming Home", der Soloteil ist einer der besten und mitreißendsten des gesamten Albums. Mit "The Man of Sorrows" holen Iron Maiden noch einmal Luft in Form einer hübschen Ballade, bevor der Höhepunkt des Albums einem die Kinnlade aufstehen lässt.

"Empire of the Clouds" ist ein absolutes Epos, das jeden Cent der CD alleine Wert ist. Die (wahre) Geschichte um das Luftschiff R101, einem Monster von Zeppelin, in den die ganze Titanic gepasst hätte (!) und das 1930 in Flammen aufging, ist echtes Prog-Material, ohne dass man je vergessen kann, welche Band hier spielt. Der ungewöhnliche Klavierbeginn und das später einsetzende Orchester täuschen nicht darüber hinweg, dass alle Maiden-Trademarks in den 18 Minuten ausführlich zum Tragen kommen. Wir reden hier von einem Song, den weniger vertrackte Dream Theater (mit besserem Sänger) oder frühe Marillion (mit dickeren Eiern) zusammen geschrieben haben hätten können. Wir reden hier von einem absoluten Brillanten in Maidens Karriere, der so manch schwächeren Track auf "The Book of Souls" vergessen lässt. 

 

Fazit: Drei Songs weniger und die Höchstpunktzahl wäre vorstellbar gewesen

 

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Review: Architects of Chaoz - The League of Shadows

1596275 01Paul Di' Anno war unzweifelhaft ein wichtiges Rädchen im Iron Maiden-Getriebe, sang er doch die ersten beiden Scheiben ein, bevor er durch den deutlich charismatischeren und technisch brillanten Bruce Dickinson ersetzt wurde. Der Rest ist Geschichte. Pauls Geschichte seitdem ist schnell erzählt: Nach einigen Versuchen, auf eigenen musikalischen Beinen zu stehen, hat er sich mehr und mehr auf die Vergangenheit gestürzt und seit Jahrzehnten vornehmlich die alten Maiden-Klassiker aufgeführt und immer und immer wieder aufgenommen. Live hat der Gute immer noch eine solide Fanbasis, wobei seine gesanglichen Leistungen zwischen katastrophal und recht ordentlich rangierten. Nun kommt etwas überraschend ein echtes Lebenszeichen von Di' Anno, eines, das beweist, wie relevant er noch sein kann, wenn er denn die richtigen Leute um sich schart und die Maiden-Schiene verlässt.

Architects of Chaoz heißt die neue Di' Anno-Band und das sind eigentlich die "Phantomz", seine Live-Backingband für die ganzen Maiden-Shows. Da aber konzeptionell endlich etwas Neues gemacht wird, ist die Umbennung durchaus vernünftig. Wie klingt "The League of Shadows" denn nun? Paul singt sich souverän durch einen ganzen Haufen (von der Band komponierter) erstklassiker Songs, die stilistisch natürlich die Wurzeln des Frontmanns nicht verleugnen. Eine Prise Iron Maiden, ein Schuss Judas Priest, manchmal etwas Helloween, eine Spur Doublebass-Attacke im Powermetal-Stil, schon haben die Chaos-Architekten eine großartige -Metal-Wumme rausgehauen.

Dabei klingen sie authentisch, aber natürlich etwas moderner. Die eigentliche Überraschung ist der sehr gute und ziemlich variable Gesang des NWOBHM-Urgesteins. In den harten Songs wie "Hosemen" erinnert er manchmal an Rage-Mastermind Peavy Wagner, während in den ruhigen Passagen von "Switched off" beispielsweise ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt.

So gut habe ich ihn seit Jahren nicht singen hören, hoffen wir einmal, dass er das live auch so hinbekommt. Der Track "Architects of Chaoz" kommt mit orientalischen Skalen daher und hat sogar ein leichtes Bruce Dickinson-Solo-Feeling in den Gesangslinien. Immer wieder beweist Di' Anno mit seiner Band, dass auch Einflüsse nach 1985 zum Sound der Architects of Chaoz gehören (etwa beim Nevermore-artigen Refrain von "When murder comes to town") und der Sänger immer noch hin und wieder das Gespür für ganz große Refrains ("Rejected") hat. Lediglich das leicht einfallslose Deep Purple-Cover von "Soldier of Fortune" hätte Paule sich sparen können. Das singt Coverdale nun wirklich runde vier Klassen besser.

 

Fazit: Di' Anno überzeugt auf ganzer Linie - starkes Debüt

 

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Fotos: The Iron Maidens

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Auf ihrer ersten Deutschland-Tour brachten The Iron Maidens den Spirit der britischen Originale gekonnt auf die Bühne des Turock in Essen. Die Gruppe, die - nomen est omen - in Gänze aus Damen besteht feuerte Maiden-Kracher wie "The Trooper", "22 Acacia Avenue", "Wasted years", "Fear of the Dark" und natürlich "Number of the Beast" in den sehr sehr gut gefüllten Club. Ein Klasseabend mit toller Musik und spielfreudigen Mädels, die betonten, dass wie genial es ist, z der großen Iron Maiden-Familie zu gehören. Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Wie geschätzt die Band inzwischen wird, zeigt, dass Alice Cooper die Gitarristin Nita Strauss in seiner Tourband holte, so dass sie in Essen nicht dabei sein konnte.

 

Wir haben Fotos von:

THE IRON MAIDENS

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Classics: The Number of the Beast / Iron Maiden

Iron Maiden - The Number Of The Beast

Wir schreiben das Jahr 1982 und die Metalwelt trauert, dass die gerade so richtig durchstartende englische Band Iron Maiden ihren Sänger Paul DiAnno rausgeworfen hat. Das hätte was werden können mit den eisernen Jungfrauen ist der Tenor, aber wie soll man den Frontrotzer ersetzen, der ein ganz gewisses Extra mit in in die Gruppe brachte, nämlich die dreckige Punk-Attitüde?
Zwar verfliegt bereits im Plattenladen erste Skepsis, als man das absolut grandiose Cover von "The Number of The Beast", der ersten Scheibe ohne DiAnno, betrachtet und nach Hause zum Schallplattenspieler trägt, doch kann dieser Bruce Dickinson was? Samson sind damals zumindest mir kein Begriff, deshalb bleibt das mulmige Gefühl.
Die Nadel setzt auf das Vinyl auf und es erklingen 29 Sekunden, wie man sie schon damals mit Iron Maiden und ihren unvergleichlichen Sound assoziiert. Als der Gesang einsetzt passiert etwas ganz Besonderes: Bruce Dickinson macht innerhalb von 3:20 Minuten klar, dass er die Band auf eine ganz neue Ebene hebt, dass DiAnno nur den Platzhalter spielte, der - zwar wichtig für den Start war - die Entwicklung der Engländer zu DEM Inbegriff von Metal aber niemals hätte mitmachen können. Mit Dickinson sind Iron Maiden komplett, die beste Band der Welt. "The Number of The Beast" feuert Klassiker um Klassiker in die Gehörmuscheln, nicht zuletzt sorgt der Titeltrack für feuchte Metallerträume und ist bei jedem Konzert, in jeder Metaldisco der Welt ein liebgewonnener Gast.
Doch auf dieser Scheibe finden sich allesamt Goldstücke: "Children of the Damned, "The Prisoner", ""22 Acacia Avenue" (als Fortsetzung von "Charlotte the Harlot"), "Run to the Hills, das unterbewertete "Gangland" - die Qualität des Songwritings ist oberste Klasse. Dickinsons fabulöser Gesang strahlt mit der Sonne um die Wette. "Total eclipse" ist im Nachhinein der einzige durchschnittliche Song, ein Grund, warum er 1982 zum Glück den Weg auf die Platte nicht fand. Die Wahrheit war freilich eine andere: für die damaligen Vinylspezifikationen wäre "The Number of The Beast" zu lang gewesen. Heute ist der Song mit auf der CD, stinkt aber leicht ab gegen die anderen acht Tracks.
Doch nicht nur die erstklassigen Musiker sind verantwortlich für einen absoluten Meilenstein des Heavy Metals: Martin Birch, der schon Deep Purple und andere Konsorten produziert hat, sorgt dafür, dass diese Platte 33 Jahre später immer noch fett und megatight klingt. Wenn man bedenkt, wie andere Metalproduktionen der 80er heute rüberkommen, ist auch hier nur ein Wort gerechtfertigt: Weltklasse!
Zurück zu damals: als das Monster-Epos "Hallowed be Thy Name" die Scheibe ausklingen lässt, bin ich den Tränen nah und ahne, dass mit diesem Sänger nur der Himmel die Grenze für Iron Maiden sein wird. Und selbst den beherrschen die Mannen um Steve Harris mit ihrem eigenen Flugzeug mittlerweile.

 

Fazit: Der Inbegriff des Heavy Metals

 

 

Trooper mit Doppel-X-Chromosom

121114 033843Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Die All-Female-Tribute-Band to Iron Maiden ist dabei weltweit hochgeschätzt, denn ihre Interpretationen sind erstklassig. 

Die Bandmitglieder zeigen durch ihre Pseudonyme dazu, welche Rolle sie im Maiden-Kontext spielen. Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg, Schlagzeugerin Linda „Nikki McBURRain“ McDonald, Bassistin Wanda „Steph Harris“ Ortiz und die Damen an den Klampfen 

Nikki „Davina Murray“ Stringfield und Courtney „Adriana Smith“ Cox (die derzeit meistens die neue Alice Cooper-Gitarristin Nita Strauss ersetzt) spielen Material aus allen Dekaden von Iron Maiden.

Am Mittwoch, 18. März 2015, beehren die Damen das Essener Turock. Die Tickets kosten 21 Euro. Charmanter kann man Iron Maiden-Klassiker nicht dargeboten bekommen. Tickets gibt es HIER!

 

Doc 'n' Roll - 10.10.14

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Ja, es ist schon wieder Freitag ...

 

... so langsam rollt der Doc Rock-Express in Sachen Konzertfotos wieder los. Die kurze Pause war gefühlt so lang, dass ich bei meinem ersten Einsatz im Turock bei Equilibrium mich erst wieder neu anlernen musste. Aber zum Glück ist Fotografie immer noch ein Handwerk und das verlernt man so schnell nicht. Apropos Equilibrium: Ich verstehe diese Band nicht. Also wortwörtlich. Ich verstehe den Sänger nicht. Nur bei den Ansagen kann ich Worte erkennen. Kurzum: Meins ist es nicht, aber das ist ja zum Glück irrelevant, wenn man die Profession der Konzertknipserei (ich sage so oft "knipsen" wie ich will, ihr Möchtegern-Fotografenpolizisten! Wer fotografieren kann, darf knipsen sagen. BASTA! Aber niemals "foten" bitte. Das klingt abtreiberisch.) betreibt.

Irrelevant deshalb, weil das Turock gebebt hat. Circle Pit im Turock, klingt verrückt, hat aber funktioniert und war friedlich. Kurzum: Wenn die Leute es mögen, wer bin ich, dass ich es madig machen darf. Das verbietet schon die journalistische Objektivität. Kritik ist aber natürlich erlaubt: Zum Beispiel an der grottigen, weil kaum vorhandenen Lichtshow (Fotos von Equilibrium gibt es HIER).

Und weil es so schön war, zog es mich einige Tage später direkt zu einer lebenden Legende: Scorpions-Urgestein Uli Jon Roth bespielte die Zeche Bochum. Leider war es nicht so voll, wie es der Legendenstatus (und das anschließend Gebotene) verdient gehabt hätten (Fotos HIER). Die Lightshow bei Uli war schon etwas besser, doch auch er setzt stark auf Rottöne. Für Fotografen ein Gräuel, denn rot bedeutet tot (zumindest sterben dabei einige Fotomotive abrupt). Wie unterschiedlich Lichtverhältnisse wahrgenommen werden, verdeutlichtete mir im übrigen ein kurzer Facebook-Schlagabtausch mit einem Mitglied der Axel Rudi Pell-Band. Der konnte nicht nachvollziehen, dass ich beim guten Axel immer das Licht kritisiere. Rot sei da doch gar nicht so präsent, eher Lila und Blau. Lila ist nicht viel weniger schlimm, blau hingegen geht, aber bei Axel ist das Licht zumindest aus Fotografensicht meist ziemlich unbrauchbar. Schade, denn die Shows sind immer spitze.

 

Eine Band wie Iron Maiden hingegen weiß, wie es geht: Bei den ersten drei Songs (in denen man fotografieren darf) wird lichttechnisch Vollgas gegeben, ab Song 4 darf es atmosphärisch (und seufz deshalb rötlich) zugehen. Somit hat man perfekte Fotos für Zeitung und Netz, danach wird für die Fans etwas mehr Farbenspektakel geboten. Kann ich gut mit leben ("Beweisfotos" Hier!).

 

So, was gibt's noch? Einige schöne Dinge stehen für die nächste Zeit auf der Agenda. So zum Beispiel die grandiosen Blues Pills (Fotos!) am Dienstag. Das Konzert musste in die Weststadthalle verlegt werden, weil das Turock für die Band zu klein geworden ist. Verdient haben sie es auf jeden Fall, auch wenn Interviews seltsam anmuten, in denen Frontsirene Elin Larsson betont, wie schön harmonisch es in der Familie Blues Pills zugeht, während zum Zeitpunkt des Abdrucks Drummer Cory Berry die Band verlassen hat (oder musste?).

 

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Zum Schluss will ich Euch noch auf ein besonderes Event hinweisen: Bigelf mit Ex-Dream Theater Drummer Mike Portnoy spielen kurz vor Halloween im Dortmunder FZW. Und das im Club, was bei der Genialität der Band alleine ein Skandal ist. Deshalb: Kauft Tickets und schaut es Euch an. Vielleicht kriegen wir es ja doch noch in die Halle verlegt, wenn es sehr voll wird. Karten verlosen wir auch, wenn jemand gerade in den roten Zahlen ist. Einfach mal HIER schauen!

 

 

  

In diesem Sinne: Rock on

 

 

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Pfingsten Reloaded - Rock am Ring

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Pfingsten war früher immer Rock am Ring-Zeit bis vor einigen Jahren der Termin nach hinten geschoben wurde. Den Erfolg konnte das aber nicht trüben. Dennoch findet 2014 das Mega-Event wieder am Pfingstwochenende, ja sogar einen Tag länger vom 5.-8- Juni, statt. Das Festival wurde erstmals im Jahr 1985 veranstaltet, danach gab es eine Pause. Ironischerweise wurde der Neustart im Jahr 1991 mit einem überarbeiteten Konzept angegangen: Ein neues Hauptaugenmerk lag auf dem Konzept, dem Publikum mehr Newcomer vorzustellen. Heute ist das kaum vorstellbar, sind es doch vor allem die großen oder besser ganz ganz großen Namen, die sich am Nürburgring in der Eifel das Mikro in die Hand geben.

So auch in diesem Jahr: Metallica, Kings of Leon, Linkin Park, Iron Maiden, Alligatoah, Alter Bridge, Avenged Sevenfold, Babyshambles, Booka Shade, Die Fantastischen Vier, Fall Out Boy, Ghost, Gogol Bordello, Gojira, Heaven Shall Burn, In Extremo, In Flames, Jake Bugg, Jan Delay & Disko No. 1, John Newman, Klangkarussell Live, Kvelertak, Left Boy, Mando Diao, Marteria, Mastodon, Maximo Park, Milky Chance, Nine Inch Nails, Of Mice & Men, Opeth, Portugal. The Man, Queens Of The Stone Age, Rob Zombie, Rudimental, SDP, Sierra Kidd, Slayer, Suicide Silence, Teesy und The Offspring sind bisher bestätigt, ein neuer Zuschauerrekord ist durch den zusätzlichen Tag obligatorisch.

 

Tickets gibt es HIER

 

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Iron Maiden / Ghost / Sabaton

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"Scream for me Oberhausen", skandiert Frontsirene Bruce Dickinson in seiner unnachahmlichen Art und das Volk frisst ihm aus den Händen und "screamt", schreit, was das Zeug hält. Das Volk, das sind 26.500 Zuschauer - ausverkauft! Iron Maiden kamen nach Oberhausen und spielten ein fantastisches Open-Air-Konzert am Gasometer. Unterstützt wurden die Briten um Bandchef und Bassist Steve Harris dabei von gleich drei Vorbands, kein Wunder, dass da sogar Festivalgefühle aufkamen.

Während Voodoo Six, Ghost und Sabaton mit höflicher Gelassenheit vom Großteil der Zuschauer aufgenommen wurde, räumte der Hauptact dann so richtig ab: Iron Maiden live - das ist immer noch jeden Cent wert. Bruce Dickinson hüpfte über die Bühne als wäre er immer noch 25, sang großartig und präsentierte mit seiner Band eine Setlist zum Niederknien. Die Songs der  Maiden England-Tour von 1988 (!) sind längst Klassiker und so fand sich kaum ein Metalhead unter den 26.500, der nicht jedes, wirklich jedes Lied mitsingen konnte und wollte. 

Zu den Fotos von:

IRON MAIDEN

GHOST

SABATON

Für alle Fotos gilt: Copyright by Thorsten Seiffert. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Gewinnt das Iron Maiden Bier

Trooper-3er-Packshot lDas Team von METAL & WINE hat das genussvolle Portfolio an lecker' Rock'n'Roll-Getränken um eine Spezialität erweitert: Pünktlich zur Iron Maiden-Europa-Tour wird Ende Mai 2013 gemeinsam mit den Metal-Ikonen das süffige Premium-Bier TROOPER aufgelegt, gleichzeitig übernimmt METAL & WINE den Exklusiv-Vertrieb des Bieres für Deutschland, Österreich und Luxemburg. Die Versorgung der „Fantruppen" ist also gesichert!

Kein Geringerer als Sänger Bruce Dickinson bürgt höchstselbst für die Qualität von TROOPER. Als Fans des traditionellen "Cask-Beer" wählten Iron Maiden als Partner die kleine, aber feine Privat-Brauerei „Robinsons Brewery" aus – oder war es umgekehrt? Denn auch „Robinsons Brewery" prüft ihre Partner sehr sorgfältig und legte zudem hohen Wert auf die Einbindung der Band in den kreativen Prozess der TROOPER-Rezeptur. Mr. Dickinson scheint jedenfalls beim „Casting" aus voller Kehle überzeugt zu haben...

Das Familienunternehmen aus Stockport (bei Manchester) feiert dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen und steht für absolute Premium-Qualität aus ehrlicher Handarbeit. Ihr legendäres "Old Tom Strong Ale" wurde gar 2009 zum besten Bier der Welt gewählt!

Wenn Maiden-Frontmann Bruce Dickinson das TROOPER-Ale eigenhändig zapft (Klickt HIER) mit Robinsons Braumeister Martyn Weeks), bekommt man richtig Lust auf ein (oder zwei?) Pint, so frisch und dunkel fließt das Bier ins Glas... Das TROOPER-Bier besticht durch Kraft, Würzigkeit und einer belebenden Frische mit einem feinen Hauch von Limone im Abgang. Eine hervorragende Qualität, die in der 500ml Ale-Glasflasche oder alternativ, für die Sommer-Festivals, in einer 330ml PET-Variante abgefüllt wird. Und dreimal dürft Ihr raten, welches unverwechselbare Band-Maskottchen auf dem "Eddiekett" beider Flaschentypen zu sehen ist... ;-)

TROOPER kann ab sofort bei www.metal-and-wine.com geordert werden. Wer Glück hat, erwischt auf einem der Iron Maiden-Konzerte einen der Gutschein über € 5,--, die von den charmanten METAL & WINE-MitarbeiterInnen vor Ort verteilt werden!

 


 

Wir verlosen 3 Sixpacks! 

Wer gewinnen will, schreibt bis Mittwoch, 5. Juni 2013, eine Email mit der Betreffzeile "TROOPER" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein! Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Iron Maiden-Tour: Vorbands stehen fest

Maiden England ist ein Mythos in der Geschichte von Iron Maiden. Die fulminante Show - damals noch auf VHS erschienen - aus der Hochzeit der Band war lange vergriffen, nun gibt es es die Show aus Birmingham auf DVD mit massig Extras. Das macht Lust auf mehr und sehr viel mehr, nämlich Iron Maiden live, gibt es in diesem Sommer in Oberhausen unter freiem Himmel. Nach der äußerst erfolgreichen Final Frontier World Tour im Sommer 2011, bei der große Arenen in ganz Deutschland ausverkauft waren, kehrt die Band mit der Maiden England-Tour zurück, deren Set Design und Setlist das original Konzert-Video gleichen Namens widerspiegeln wird, das während der "Seventh Son Of A Seventh Son Tour" 1988 gedreht wurde.

Sänger Bruce Dickinson sagt: "Wir hatten letztes Jahr eine großartige Zeit in Deutschland während der The Final Frontier Arena-Tour, und wir freuen uns sehr darauf, einige dieser Städte wieder zu besuchen und dieses Mal auch einige größere Open Air Shows zu spielen.
Wir waren völlig überwältigt von der Reaktion unserer Fans in Nordamerika auf die Maiden England-Tour, die im Übrigen auch eine unserer umfangreichsten Tourneen seit vielen Jahren ist. Es machte uns sehr viel Spaß die älteren Songs zu spielen.Die Fans schienen von der Setlist begeistert und natürlich davon, Eddie in all seinen Inkarnationen zu begegnen! Die Band kann es kaum erwarten diese Show den deutschen Fans zu zeigen."

Steve Harris ergänzt:„Wir wissen wie gut die History of Maiden Tourneen bei den Fans aller Altersgruppen ankommen, und wir werden die komplette Show aus Nordamerika mitbringen. Wir hatten einen Riesenspaß mit unserer Setlist und den Songs, die wir schon eine Ewigkeit nicht mehr gespielt hatten wie Seventh Son, The Prisoner und Afraid To Shoot Strangers. Aber auch Fan-Klassiker wie The Trooper, Aces High, The Number Of The Beast, Wasted Years und Run To The Hills kommen zum Zug. Die Band hat die erste Etappe unserer Tour so sehr genossen, dass wir uns jetzt total darauf freuen, sie unseren Fans in Europa und ganz besonders in Deutschland vorzustellen."

Mittlerweile ist auch das gesamte Paket der Tour festgezurrt und die Vorbands stehen fest. Am 6. Juli werden beim Open Air an der Oberhausen Arena Ghost, Voodoo Six und Sabaton mit dabei sein. Tickets gibt es unter anderem bein der Ticket-Hotline der Halle unter Tel. 0208 - 82 000.

Zur Einstimmung gibt es einige Maiden-Live-Fotos aus der Vergangenheit HIER und HIER.

HIER seht Ihr zudem Sabaton on stage.

Review: Iron Maiden - Die ultimative inoffizielle Bildbiografie

Maiden-BildbioNamhafte Metal-Schreiber wie Neil Daniels, Garry Bushell, John Tucker, Gavin Baddeley sowie Mick Wall haben an dieser illustrierten Bio gearbeitet. Hintergründe zur Bandhistorie, alle Besetzungswechsel, Albumaufnahmen und Tourneen werden mit knapp 500 Bildern (!) aufbereitet. 

Das großformatige Buch kommt in edler Metall-Optik mit Cut-Out-Cover inklusiver partieller Drucklackierung daher. Im Inneren hat der Autor eine beeindruckende Sammlung von Bildern zusammengetragen, von denen die meisten aus unterschiedlichen Privatarchiven stammen und bislang noch unveröffentlicht sind.

Darunter befinden sich zahlreiche exklusive Live-Shots aus den Anfangstagen der Band sowie private Momentaufnahmen abseits der Bühne genauso wie Fanartikel, Flyer, Konzertplakate, Tourshirts, Backstage-Pässe, Anstecker und Tickets. Dazu gibt es informative (aber nichts Neues bringende) Texte zu jedem Scheibe, der Bandgeschichte. Alles in allem macht das Buch eine Menge Spaß.

Im Vergleich zum offiziellen Fotoband "Flight 666" ist Neil Daniels Bildbiografie weit vorne. Neben den schon erwähnten vielschichtigen Abbildungen gibt es eine eine lückenlose Dokumentation aller Live-Dates ab dem ersten Tag, mit Erläuterungen zu ausgefallenen und verlegten Dates - unglaublich (wenn auch nicht für jeden Fan wirklich reizvoll).