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Dienstag April 25, 2017
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30 items tagged "Iron Maiden"

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Fotos: Iron Maiden / Shinedown

PictureZum zweiten Teil der Book of Souls-Tour machten die Briten von Iron Maiden in Oberhausen Halt. Fotos der Metallegende gibt es aus vertragsrechtlichen Gründen ausschließlich beim Rock Hard-Magazin.

Dafür haben wir hier die sehr gute Vorband Shinedown.

 

SHINEDOWN

All das gute Shrapnell-Zeugs: Nita Strauss im Interview

15304405 1276643959022511 4857590718265240338 oRNR-Reporter: Hi Nita, mit dem Song „Pandemonium“ hast du gerade einen Track zur She rocks Vol 1-Compilation von Steve Vais "Favored Nations"-Label beigesteuert. Der Song ist eine Art fulminante Zeitmaschine, die uns zu den Tagen der ersten Shred-Platten katapultiert. Wie hat dich der ganze Shrapnell-Kram beeinflusst? Du warst da ja gerade einmal auf der Welt.

 

NITA STRAUSS: Cool, dass du meinst, dass es den Hörer zu diesen Alben leiten könnte, weil die ein riesiger Einfluss für mich waren. Ich habe etwa im Jahr 2000 angefangen Gitarre zu spielen, aber mich zog es sofort zu den älteren Shred-Alben hin. Vai und Satriani natürlich auch, aber speziell Vinnie Moore, Tony MacAlpine, Cacophony, Frank Gambale - all das gute Shrapnell-Zeugs.


Auf dieser CD-Zusammenstellung ist auch Oranthi vertreten, deine Vorgängerin bei Alice Cooper an der Gitarre. Wie würdest den Unterschied bei einer Cooper-Show zwischen ihr und dir sehen. Oder ist das ein Job, der es dem Gitarristen kaum ermöglicht, Dinge anders zu machen? 

 

Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, was der Unterschied ist. Ich habe noch nie eine Show gesehen, bevor ich in die Band kam. Ich kann dir aber versichern, dass wir eine sehr organische Show spielen. Wir Bandmitglieder und Alice haben viel Spaß zusammen auf der Bühne und die Show verändert sich ständig und wächst immer weiter. Deshalb glaube ich auch, dass sich jeder Wechsel im Personal auf der Bühne bemerkbar macht. 

 

Du bist eine stolze Ibanez-Spielerin. Was ist bei dieser Firma anders als bei anderen, dass es oft lebenslange Bindungen gibt (Vai, Satriani, Gilbert)? 

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Es kommt einfach auf das Instrument an. Ibanez-Gitarren passen für mich perfekt in meine Hände. Sie lassen mich meine Geschichte so erzählen, wie ich möchte, dass sie gehört wird. Es mag andere Firmen geben, die mehr Werbung machen oder einen einfacheren Weg zu einer eigenen Signature-Serie ermöglichen, aber niemand wird jemals eine Ibanez-Gitarre bauen. Das ist für mich der wahre Unterschied.

 

Gibt es eine Chance, dass wir dich auf einem Alice Cooper-Studioalbum in der nahen Zukunft hören werden?

 

Es gibt immer eine Chance dafür. Es wäre wahrhaft eine Ehre.

 

Wenn du eine Traumband formieren könntest. Wer wäre dabei?

 

Da habe ich eine lustige Antwort, denn ich habe gerade eine Band zusammengestellt, die in den nächsten Monaten was herausbringen wird. Und das ist wirklich meine Traumband. Ich könnte mir keine besseren Musiker UND Freunde als die Mädels in meiner Band vorstellen. Ich freue mich drauf, sie der Welt zu zeigen. 

 

Du bist mit den "Iron Maidens" bekanntgeworden. Hast du jemals jemand von Iron Maiden getroffen?

  

Ja, schon oft. Meine Lieblingsgeschichte ist diese: Ich spielte mit Alice Cooper auf der Mötley Crue-Tour (Fotos gibt es HIER) in Tampa. Ich kam aus der Umkleide und höre plötzlich jemand laut schreien "There's my Iron Maiden!" Ich schaute verdutzt und es war Nicko McBrain, der mich anlachte und fragte, was ich denn hier tun würde. Er hatte keine Ahnung, dass bei Alice Cooper spiele. Das war ein lustiger und sehr cooler Moment. 


Unsere Standardfrage zum Abschluss: Wenn du ein Charakter der Simpsons wärst, wer wärst du und warum? 

 

Haha! Tolle Frage. Vielleicht Mr. Burns. Der hat keine Geldprobleme und ein ziemlich interessantes Leben. 

 

 

Doc 'n' Roll - 02.12.16

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Hey, gestern öffneten sich Türchen. Weltweit wurden die Adventkalender "in Betrieb" genommen. Thomas Mann erwähnte in seinen "Buddenbrooks" bereits 1901 einen Abreißkalender, mit dem der kleine Hanno das Nahen der Weihnachtszeit auf einem von der Kinderfrau angefertigten Abreißkalender verfolgte. Zu viel Literatur? Wie wäre es dann mit einem Spongebob-Adventskalender? Im Einzelhandel ist das Sortiment jetzt noch üppig, selbst wir im Büro haben hier einen solchen Kalender (na gut, vom Playboy, aber immerhin). Besondere Freude machen selbst gebastelte. Wie wäre es mit 24 Streichholzschachteln, in denen kleine Süßigkeiten oder süße Botschaften stecken? Ich habe einmal 24 Ballons mit Gutscheinen ausgestattet und aufgeblasen im Wohnzimmer baumeln lassen. Tolle Idee, leider war der Raum bis Weihnachten kaum begehbar. Wir haben HIER auch einen Adventskalender im übrigen.

 

Kommen wir zur Musik: Das sehr lange Gespräch mit Metalqueen Doro ist mittlerweile online. HIER könnt Ihr nachlesen, wie Doro Lemmy kennengelernt hat. 

 

PictureDas Gastspiel von Steve Harris' Hobbyband "British Lion" (Foto) übrigens im Turock war musikalisch deutlich kraftvoller als das schlimme zahnlose Debüt vermuten hat lassen. Unschön war es aus Fotografensicht dennoch. Da musste im Vorfeld ein ellenlanger Vertrag ausgefüllt werden, der den Fotografen zahlreiche Rechte und Pflichten beschrieb. Da standen durchaus ungewöhnliche Dinge drin. Zum Beispiel durfte man die ganze Show fotografieren und die ersten drei Songs sogar mit Blitz. Also hätte man dürfen, wenn genau diese Vertragsinhalte nicht vor Ort vom Management beschnitten worden wären. Im ersten Song wurde der Kollege neben mir darauf hingewiesen, dass er auf keinen Fall blitzen dürfe. Auch das Vorzeigen des Vertrags half nicht. Und nach drei Songs wurden wir dann aufgefordert, gänzlich aufzuhören. Sprich: Der Vertrag ist vom Management gebrochen worden. Das sollte man sich mal als Fotograf erlauben...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: British Lion / Voodoo Six

PictureWenn Metallegenden das Essener Turock besuchen, ist das ein Pflichttermine für die Ruhrpott-Metal-Mischpoke. Dementsprechend rappelte es in unser aller Lieblingsklub in der City mächtig und schon nachmittags tummelten sich Fans, um einen Blick auf Steve Harris, Mastermind und Bassist der vielleicht besten Metalband der Welt, Iron Maiden, zu erhaschen. Harris stellte im Turock sein "Hobbyprojekt", den britischen Löwen vor. British Lion ist seine Zweitband und hat vor vier Jahren eine Debüt-CD in die Läden geschifft. Und die ist gar nicht mal so gut. Belangloser Zahnlosrock mit gerade einmal einem starken Song ("Us against the world") und einem Sänger (Richard Taylor), der ziemlich gut in das höhepunktlose CD-Spektakel passt.

Dementsprechend ist fast niemand im Turock, um die Band British Lion zu sehen. Steve Harris ist der Mann des Abends, der Magnet, der nach Essen lockt. Und da Maidenfans nicht in dem Verdacht stehen, sich den Spaß an einem Abend mit einem ihrer Helden nehmen zu lassen, wurde der Löwe frenetisch begrüßt und lieferte eine mehr als ordentliche Liveshow ab, die wesentlich mehr Dynamik als der Tonträger ausstrahlte und bei der sich Sänger Richard Taylor deutlich verbessert präsentierte. Dass sich kein Maiden-Song in die Setlist schummeln konnte, ist keine Überraschung, schade aber dennoch. Zumindest einen Song aus der Di'Anno-Ära hätte man den Fans ja gönnen können. Im Vorprogramm traten Voodoo Six ordentlich Arsch und hatten die besseren Songs und auch den charismatischeren Frontmann an Bord. Nur eins hatten sie nicht und das war es, was die Fans im Turock sehen wollten: eine Metallegende am Bass.

 

Wir haben Fotos von:

 

BRITISH LION

 

VOODOO SIX

 

All pics by Thorsten "Doc Rock" Seiffert - no use without prior written permission.

 

Doc 'n' Roll - 25.11.16

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Aloha,  gestern habe ich dann endlich den ersten Stutenkerl des Jahres gegessen. Der gute hatte leider nur ein Auge, das andere muss wohl beim Transport aus der Backstube in meinen Mund verloren gegangen sein. Immer, wenn ich in so einen freundlichen Gesellen beiße, fällt mir die Verschiedenheit der lokalen Sprache ein. Ich habe am Niederrhein einmal einen Stutenkerl in der Bäckerei bestellt. Die Folge war eine patzige Antwort: So etwas haben wir nicht. Sie können einen Weckmann haben." Einen was? Der arme Hefemensch wird je nach regionalem Sprachgebrauch auch als Klausenmann, Grättimaa, Grittibänz, Dambedei, Krampus oder gar Puhmann beschimpft. Verwirrt? Ich schon. Wenn wir uns hier nicht einmal beim Stutenkerl bestellen verständigen können, muss man sich über manche Irrungen und Wirrungen in den internationalen Politik nun wirklich nicht mehr wundern.

 

Vor kurzem habe ich Doro Pesch interviewt. Hauptsächlich plauderten wir über den immer noch nicht wieder auferstandenen Lemmy. Doro hatte einige hübsche Anekdoten über den Godfather of Metal zu bieten und gab sich in bester Stimmung. Eine gute dreiviertel Stunde beendeten wir das Gespräch und konnten sogar noch Trump mit in den Plausch einbauen. Stark. Das Interview könnte Ihr am Mittwoch auf rocknroll-reporter.de und www.lokalkompass.de lesen.

 

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Gestern habe ich dann die Oppas von den Scorpions "fotofiert". Es war die gefühlt 35. Abschiedstour, doch man kann sagen, was man will. Sie haben wieder ordentlich abgeliefert. Das hat auch die Vorband "Beyond the Black", bei denen das scheinbar einzig echte Mitglied, Sängerin Jennifer Haben, im Gegensatz zum Scorps-Gig im März dieses mal mit komplett anderen Begleitband auf die Bühne trat. Dass fast ausschließlich sie beleuchtet war, zeigt die Prioriäten, die dort gesetzt werden. Fotos gibt es HIER!

 

Weniger schön, war, dass ich gleich zwei seltsame Begegnungen mit "Kollegen" in der komischen Stadt am Rhein hatte (aus Pietätsgründen für alle Gladbachfans nennen ich den Namen nicht): Einmal hatte sich jemand für das Medium angemeldet, für das ich da war, obwohl er dort nicht bekannt war, zum anderen wurde ich im Graben angepöbelt und geschubst, mit dem Hinweis, ich solle doch mal den Kopf runternehmen - von einem Kollegen, der etwa einen Kopf größer war. Manche Leute definieren sich über fehlende Manieren...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 30.09.16

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Heyho, dieses Mal melde ich mich aus der Hauptstadt. Berlin - das muss ich neidlos zugeben - ist immer noch mächtig hip, wenn auch der Coolnessfaktor natürlich nicht mit dem vor Mauerfall vergleichbar ist. Als eingefleischter Ruhrie findet man sich an der Spree ziemlich gut zurecht, denn es gibt einige Dinge, die einem das Einleben besonders leicht machen. Die freche Berliner Schnauze etwa ist vergleichbar mit dem Ruhrpott-Schandmaul. Immer frei raus und dann ist auch gut. Strukturell ist die Stadt derart zerrissen, dass auch hier der Pott ziemlich ähnlich ist. In Berlin denkt keiner drüber nach, wenn er mal eben von Neukölln zum Teufelsberg in den Grunewald muss/will. Wenn man als Mülheimer nach Dortmund will, tut man das halt auch eben. Wenn der ÖPNV nun nur noch bei uns ein wenig mehr von Berlin hätte...

 

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Apropos Teufelsberg: Das ist nicht wirklich mehr ein Geheimtipp, einen Besuch aber dennoch wert, wenn man auf dezenten Lost Place-Charme steht. Auf dem Schuttberg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer. Die Sicht von ganz oben ist sensationell.

HIER findet Ihr ein paar weitere Bilder (oder klickt einfach auf das Bild im Beitrag).

Ansonsten ziehe ich von Kiez zu Kiez und begeistere mich an den vielen vielen Kneipen, Cafés, urigen Geschäften und seltsamen Vögeln im Straßenbild. Eine Weile Berlin könnte ich mir also durchaus vorstellen, aber nicht zu lange - der Ruhrpott ruft dann doch schnell mit seinem stählernen Herzen nach mir. 

 

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Musikalisch hat mich in dieser Woche erneut Iron Maiden gepackt: Die kommen nämlich nicht nur im kommenden Jahr noch einmal auf Deutschland-Tour mit "The Book of Souls", sondern Mastermind Steve Harris gastiert mit seiner Nebenbei-Combo British Lion auch noch im November diesen Jahres im Turock ! Näher dran geht nicht.

 

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch auf zwei Dinge hinweisen: Wer mich wirklich umfassend stalken will, sollte sich meinen Instagram-Account notieren: instagram.com/rnr_reporter/ - da gibt es viele, viele Fotos - auch unmusikalischem Inhalt. Und mein 366-Tage-Fotoprojekt Groun Dead geht in die Endphase. Das Jahr habe ich bisher ziemlich gut bewältigt und es hat bis hier her viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus kommt dennoch nicht in Frage. Been there, done that. Ach ja: HIER entlang!

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag!

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 12.08.16

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Aloha, Wacken ist vorüber und ich bin wieder gechilled. Naja, beinahe, denn was so in den Kommentarspalten des Internets abgeht, ist ein Krieg. Ein Krieg gegen Andersdenkende, ein Krieg wider den gesunden Menschenverstand. Ich habe nur einmal drei Beispiele, die mir in dieser Woche begegnet sind, mitgebracht.

 

Fall 1 - Trump ruft zum Attentat gegen Clinton auf (weitere Infos HIER): Viele, sehr viele Kommentare, die ich gelesen habe, beteuern, dass er ja ein super Typ ist, das sicher so nicht gemeint habe, ABER... Hillary das schon nicht besser verdient hätte, gehöre sie doch einer Kaste linker (und damit verlogener) Politiker an. Nicht selten, wird in den Kommentaren unter solchen Artikel Deutschland mit ins Spiel gebracht. Motto: "So einen bräuchten wir hier auch mal, der würde der Merkel ordentlich den Marsch blasen." Einen starken Mann halt, 1933 revisited sozusagen. Apropos Merkel: Die kommt immer wieder drin vor, in den Kommentaren. Egal, ob es um Haustierhaltung oder US-Politik geht, Merkel hat unser Land hingerichtet. Als leidenschaftlicher NICHT-Merkel-Wähler, wie ich es einer bin, kommt man da in einer ganz missliche Lage. Man ist gewillt, jemanden zur Seite zu springen, den man a) nicht mag und b) nicht gewählt hat, der aber c) unreflektiert mittlerweile für das schlechte der Welt verantwortlich gemacht wird. Im Fall Trump wird gerne geschrieben, dass er ja derjenige sei, der gegen die ganze Polit-Bande der USA kämpfen würde. Hier ist die Aluhutfraktion besonders gern anzutreffen, sind Verschwörungstheorien Gang und Gäbe. Man könnte darüber lachen, wäre es nicht so traurig, dass es Menschen gibt, die einen knallharten und krupellosen Geschäftsmann als den Befreier der USA sehen. Aberwitzig (ohne, dass ich Clinton nur einen Deut besser sehe). Hier mal nur drei Kommentare...

 

screere

 

Fall 2 - Steel Panther (HIER) auf dem Wacken-Festival: Arte schreibt auf Facebook, welche tollen Livegigs im Archiv schlummern, unter anderem der der US-Satiremetaller von Steel Panther. Neben diversen "die sind so scheiße"-Bekundungen (keine Frage, kann man so finden. Es tut aber auch nicht Not, zu jeder Meldung der Welt seine Meinung irgendwo abzulassen - Stichwort Geltungdrang), finden sich auch zahlreiche böse bis sehr böse Sexismus-Vorwürfe. Die Frauen dort auf der Bühne (die da freiwillig stehen und nicht auf einem Sklavenmarkt eingekauft wurden) würden als Fleisch als Waren betrachtet und so weiter und so weiter. Noch schlimmer: In den Texten würde es ja ausschließlich ums F***** gehen und darum zügellos Frauen zu gebrauchen. Das Konzept der Satire ist ein schwieriges, aber wenn man sich einmal fünf Minuten Zeit nimmt, sollte man es zumindest in den Grundzügen verstehen.

 

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Fall 3 - noch mal Wacken: In nahezu jedem Beitrag über das Megafestival finden sich Meinungsbekundungen, dass es das schlimmste Ballermann-Fest der Welt ist, der Kommerz das Event getötet hat, dort nur Kackbands spielen würden, es zu teuer wäre. Selbst, wenn das alles zutreffen würde: Warum, liebe Leute, fühlt Ihr Euch bemüßigt, all das der ganzen Welt immer und immer wieder kundzutun? (Stichwort Geltungsdrang again) Warum vor allem immer wieder und wieder? Weil Euch keiner Ernst nimmt und bestärkt? Oder ist das das Motto "steter Tropfen höhlt den Stein"? Warum ist es wichtig geworden, jedem alles vermiesen zu wollen? Wacken-Bilder gibt es übrigens HIER!

 

Gesunden Menschenverstand...  würde ich einfordern, wenn es möglich wäre. Doch der scheint bei einem Großteil der armen und von sich selbst vernachlässigten Bevölkerung nicht mehr reaktivierbar. 

 

Frei nach Steel Panther könnte man also sagen "Kill those fucking fuckheads", würde das dann aber natürlich wie Donald T. meinen. Rein platonisch ... oder so.

   

 Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 05.08.16

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Heyho, es regnet... natürlich. "Rain or shine" ist das Motto des Wacken Open Airs, in den letzten Jahren scheint es gefühlt nur zu regnen. Deshalb war die Wahl der Schuhwerks (Gummistiefel und Wanderstiefel) eine gute. Fotos vom großen Spektakel (gestern haben Maiden wie erwartet alles abgerissen) findet Ihr auch auf dieser Seite. Einfach mal HIER stöbern.

Apropos Maiden: Gleich zwei skurrile Situationen ergaben sich gestern. So waren zu Whitesnake und Iron Maiden gerade mal 13 Fotografen zugelassen (sonst stehen hier locker 40 am Graben). Ich durfte bei beiden Shows dabei sein, kann die Bilder aber niemandem online zeigen. Da müsst Ihr wohl aufs kommende Rock Hard warten am 31. August. Da gibt es darüber hinaus auch einen weiteren Mega-Beitrag von mir.

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Weil ich seit Mittwoch hier im hohen Norden bin, ist dieser DocnRoll etwas abgespeckt. Apropos Nord(en): Das Nord Open Air war mal wieder richtig geil.

Vor allem John Bush hat einmal mehr gezeigt, dass er einer der besten Sänger des Planeten ist. Und Anthrax touren weiterhin mit Joey Belladonna.... krächz krächz. Bilder vom Nord Open Air gibt es HIER! 

Jetzt, wo das Jahr mehr als halb um ist, möchte ich einmal wieder auf mein Fotoprojekt hinweisen, welches ich nun schon sagenhafte sechs Monate täglich durchziehe. Was sieht man von der Welt, wenn man nur 7cm groß ist?

Groun Dead ist der kleinste Fotograf des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt...

Das Projekt, jeden Tag in 2016 ein Bild "grounded", also vom Boden aus zu schießen, fordert mich ganz schön, doch ein paar richtig coole Shots sind dabei bislang rumgekommen. Schaut doch mal rein. HIER!

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Fotos: Wacken Open Air 2016

Picture"Rain or shine" ist das Motto des Wacken Open Airs. Auch, wenn in den letzten Jahren mehr "rain" denn "shine" vorherrschte, kann das der Popularität des Mega-Festivals im hohen Norden keinen Abbruch tun. Jahr für Jahr pilgern 90.000 aufs platte Land und feiern eine fast einwöchige Party. Die ersten Fans reisten bereits am Montag an, der Lohn: Bändchen, auf denen "Du bist zu früh" zu lesen ist. Für viele ist Wacken der Jahresurlaub, für viele ist Wacken zu viel Kommerz. Doch, wer weniger auf ein Ballermannvergnügen und mehr auf die Musik schielt, erhält an den vier Spieltagen eine unglaubliche Palette von ganz großen bis ganz kleinen Bands. 

 

Wir haben Fotos von ("tote" Links werden nach und nach mit Leben gefüllt):

 

DONNERSTAG

 

FANS UND CO 

 

SKYLINE

 

SAXON
DEAD DAISIES

FOREIGNER

HENRY ROLLINS SPOKEN WORDS

 

WHITESNAKE-Fotos gibt es aus vertragsrechtlichen Gründen nur beim ROCK HARD

IRON MAIDEN-Fotos gibt es aus vertragsrechtlichen Gründen nur beim ROCK HARD

 

THERAPY

 

MICHAEL MONROE

 

FREITAG

 

DIE KRUPPS

 

GIRLSCHOOL

 

ELUVEITIE

 

BULLET FOR MY VALENTINE

 

HANSEN AND FRIENDS

 

BLIND GUARDIAN

SAMSTAG

 

METAL CHURCH

 

THERION

 

STEEL PANTHER

 

TRIPTYKON

 

TWISTED SISTER

 

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All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission!

Fotos: Six Feet Under / Unbound

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Kein Backdrop, kaum Licht, über den "Gesang" kann man streiten, dennoch: Six Feet Under rocken das Turock famos. Ein Grund dafür sicher auch: Sie haben einen ganzen Haufen Coverversionen im Gepäck und Black Sabbath, Jimi, Hendrix, Maiden und AC/DC funktionieren einfach in jeglicher Variation.

Wir haben Fotos von:

 

SIX FEET UNDER

 

UNBOUND

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission!

Doc 'n' Roll - 01.07.16

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Heyho, Megadeth? War da was? Ja, die sollte ich am Dienstag fotografieren, nur kam es nicht dazu, weil hier einmal mehr ein Fotovertrag vorgelegt wurde, der nicht akzeptabel war. Hier mal ein Absatz aus dem Machwerk, damit Ihr eine Vorstellung habt, mit welchen Dingen man sich so tagtäglich herumschlagen muss: 

 

 

"In addition, in consideration for the rights being granted to Photographer hereunder, Photographer agrees to
provide, at no charge, to Company duplicate negatives and/or transparencies (as designated by Company) of
the Photograph(s). Company shall have the right to use the Photograph(s) for any and all commercial and
non-commercial purposes whatsoever relating to Artist and Artist's activities and Company shall have no
obligation to make any payment to Photographer, the Publication or any other third party in connection with
any of such uses."

 

Blaze

Wichtig ist hier "at no charge". Im Gegenzug dazu ist es natürlich nicht erlaubt, Dave Mustaines Geknüppel kostenlos irgendwo herunter zu laden. Sollte es auch nicht, wäre aber die Konsequenz aus einem solchen Verhalten. Dazu hätte eine Unterschrift unter diesen Vertrag auch noch ausgeschlossen, dass man die Fotos an andere Medien weitergeben darf. Für freie Fotografen oder Leute, die Bilder an Agenturen schicken, ist das natürlich ebenfalls komplett beschissen. 

 

Positiv überrascht hat mich in dieser Woche der Genuss der aktuellen Blaze Bayley-CD. Die ist schlicht und ergreifend überragend. Blaze begeistert mit tollem Songwriting und auf den Punkt kommenden Arrangements. Und genau das ist es, was alte Maiden-Fans besonders anfixen wird: Blaze hält sich nicht mit ausufernden Songideen auf, was nicht heißt, dass die Songs auf "Infinite Entanglement" Schnellschüsse oder eindimensional sind. Er bedient aber genau die Fraktion der Maiden-Fans, denen die Band auf eine Art zu langatmig und verkopft geworden ist. Insofern ist die CD eine Art Gegenentwurf zu Maidens "Book of Souls", wenngleich Bayley niemals seine Vergangenheit beim britischen Metalschlachtschiff verleugnet, sondern eine wunderbar Symbiose herstellt zwischen der dunkleren Atmosphäre seiner Soloarbeit und den etwas helleren Tönen seiner Ex-Band. Lest meine gesamte Lobhudelei HIER! Vor vielen Jahren habe ich Blaze einmal interviewt und eine kleine Fotosession (Foto) mit ihm gemacht. Ein höflicher, umgänglicher und sehr netter Typ. Da freut es mich besonders, dass er eine so starke Scheibe auf dem Markt hat. Besonders gefallen hat mir damals, dass er nie verbittert über Maiden gesprochen hat, obwohl seine Zeit in der Band ja alles andere als einfach gewesen ist (Stichwort: schlechte Verkaufszahlen, Kritiken, miese Ticketverkäufe). "Die Zeit bei Maiden war kein Fehler, wer würde das Angebot ausschlagen, bei Maiden zu singen? Würdest du ein Angebot des Rolling Stone-Magazine ausschlagen?", flüsterte er mir damals ins Aufnahmegerät. Außerdem habe ihm die Zeit eine Menge Selbstvertrauen für sein eigenes Material gegeben. Mit Steve Harris zu arbeiten und Songs zu schreiben sein einfach eine tolle Sache gewesen. Unten findet Ihr ein Youtube-Video, das das komplette Album präsentiert. Wenn es Euch gefällt, kauft die Scheibe! Ich habe es auch getan. Megadeth-Platten würde ich hingegen nur noch streamen und fände es auch gar nicht schlimm, wenn jemand das Geknüppel sich auf andere Wege beschaffen würde. Quid pro Quo...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Review: Infinite Entanglement / Blaze Bayley

Blazeblaze-bayley-infinite Bayley die "Schuld" an den schwachen Verkäufen seiner beiden Gastspiele bei Iron Maiden zu geben, ist einfach und verkennt einige Wahrheiten. Eine ist, dass auch auf "Virtual XI" und "The X Factor" einige Klassiker der Maiden-Historie zu finden sind (The Clansman, Futureal, Sign of The Cross). Eine andere ist die, dass der Brite vor allem in der Anfangsphase seit seiner Emission bei der besten Band der Welt zwei herausragende Metalalben veröffentlicht hat. Warum auch diese nicht aus einer Nische kamen, bleibt rätselhaft, sind doch "Tenth Dimension" (2002) und "Silicon Messiah" (2000) zwei hervorragende Werke.
Danach verlor der 53-Jährige sich ein wenig, auch gebeutelt von massiven privaten Schicksalsschlägen, bewies aber immer wieder auf einzelnen Tracks seiner CDs, welch guter Songwriter er ist ("Soundtrack of life", "The man who will not die").
Nun kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Blaze Bayley zurück ist und mit "Infinite Entanglement" eine der besten klassischen Metalscheiben der letzten Jahre geschrieben hat.
Und ja, Blaze fliegt mit uns wieder in die Zukunft, hat ein inhaltlich nicht zu komplexes (Hallo Dream Theater), aber auch nicht zu plattes Konzept geschnürt.

Die Geschichte, um die erste große Reise zu fernen Planeten, die den Hauptdarsteller 1000 Jahr leben und im Unklaren lässt, ob er Mensch oder Maschine ist, reicht, um einer Metalplatte einen schönen inhaltlichen Rahmen zu geben.
Wichtig ist aber bekanntlich auf dem Platz, sprich was hier musikalisch geboten wird. Und da überzeugt Blaze mit tollem Songwriting, überraschenden Ideen ("What will come"), großartigen Chören in bester Maiden-Manier ("Calling you home"), starken Twingitarren und auf den Punkt kommenden Arrangements. Und genau das ist es, was alte Maiden-Fans besonders anfixen wird: Blaze hält sich nicht mit ausufernden Songideen auf, was nicht heißt, dass die Songs auf "Infinite Entanglement" Schnellschüsse oder eindimensional sind. Er bedient aber genau die Fraktion der Maiden-Fans, denen die Band auf eine Art zu langatmig und verkopft geworden ist. Insofern ist die CD eine Art Gegenentwurf zu Maidens "Book of Souls", wenngleich Bayley niemals seine Vergangenheit beim britischen Metalschlachtschiff verleugnet, sondern eine wunderbar Symbiose herstellt zwischen der dunkleren Atmosphäre seiner Soloarbeit und den etwas helleren Tönen seiner Ex-Band.
Die ersten acht (!) Songs sind allesamt Weltklasse, erst "Dark Energy 256" hat eine schwächere DNA, ist zu beliebig und vorhersehbar. Zuvor erleben wir Blaze in Bestform - sowohl stimmlich, als auch kompositorisch, die Band ist megatight, der Grundsound etwas moderner als man es von Maiden gewöhnt ist, geht eher in die Dickinson Solo-Richtung.
Nach dem schwächeren "Energy" haut Blaze wieder richtig raus und steuert das (Raum-) Schiff nicht nur in einen sicheren Hafen, sondern in die Metalgeschichtsbücher. Neben "Book of Souls" ist das die beste Veröffentlichung im klassischen Metal seit Jahren. Welcome back, Blaze.

 

Fazit: Beste Blaze-Scheibe seit 2002 - ein Meisterwerk des klassischen Metal

 

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Doc 'n' Roll - 10.06.16

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So! Ende mit RocknRoll! Ab heute rollt nur noch der Ball in meinen Leben. Wie ein Parcourläufer versuche ich alle Termine rund um die Europameisterschaft zu lancieren. Das klappt bisher ganz gut, aber einige Ausreißer könnten drin sein. 

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Wenn ich eine Axl/DC-Akkreditierung bekomme, knipse ich den Dicken, ähhhh, darf ich ja nicht sagen. Axl versucht ja gerade ein Bild aus dem Internet zu verbannen, das ihn als Moppel zeigt. 

Etwas aus dem Netz entfernen zu wollen, ist ja immer eine absolut kluge und erfolgsversprechende Idee... 

Seitdem das bekannt wurde, ist das Bild sicher einige Millionen M

ale geteilt worden.

Warum freut er sich nicht, dass er jeden Tag nachgucken kann, wie schön er abgenommen hat. Könnte doch ne super Weight Watchers-Kampagne werden. Der Rubel würde rollen. Was gibt es noch, das meinem Fußballwahn im Wege stehen könnnte? Genau, Richie Blackmore's Rainbow auffe Loreley.

Das ist ein Must-see, auch weil mit Thin Lizzy eine tolle Vorgruppe an Bord ist. Gibt es hier einen Fotopass, verpasse ich sicher hier und da eine Halbzeit, aber sei es drum. Wie genial natürlich auch kleinere Konzerte sein können, bewies die BrummBrumm-Veranstaltung Kustom Kulture Forever (Fotos HIER) am letzten Wochenende in Herten. Da spielten die grandiosen Spiders aus Schweden. Wir waren natürlich dabei. Fotos gibt es HIER!

Wo wir leider nicht dabei waren: In der Ed Force One. Da kommt aber auch kaum jemand rein. Jetzt haben Maiden einen kleinen Einblick abgegeben. Besonders beeindruckend sind die kleinen Details auf den Uniformen der Stewardessen zB. finde ich.

Unten könnt Ihr gucken. 

 

 

 

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 03.06.16

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Jetzt geht's looohoooos.... Ach ne, das war der Text für nächste Woche. Fußball-EM und so, Ihr wisst schon. Diese Woche? Hmmm, ich rekapituliere dann mal den Iron Maiden-Auftritt bei Rock im Revier (Fotos HIER!) in Doofmund. Der war nämlich absolut grandios. "Bruce jumps like a monkey" hat die Tourmanagerin uns Fotografen vor der Show noch gesteckt, um damit anzudeuten, dass wir uns gar nicht groß bewegen müssten im engen Graben. 

monkey

Der Frontmann kommt schon irgendwann im Laufe der drei Songs locker vorbeigehüpft. Und so war es dann auch. Bruce sang wie ein Gott und sprang wie ein Äffchen. Die Setlist war einmal wieder Anlass zum Nörgeln bei einigen Unverbesserlichen. "Zu viele Songs von Book of Souls", Mimimimi.... Mir war so, als sei es die Book of Souls-Tour, also will ich als Fan auch neues Zeugs hören. Basta! Bei dem Songkatalog kann man es eh nie allen Recht machen. 

Wer zum 666. mal Aces High hören will, soll sich halt eine Live-DVD angucken. Davon haben die eisernen Jungfrauen bekanntlich eine ganze Menge im Repertoire. Beeindruckend war natürlich auch, dass die Band mit der eigenen 747 anflogen (siehe unten). Kollegin Kathrin war bei An- UND Abflug (ja, sie ist leicht bis mittelschwer verrückt) in Düsseldorf und hat das Vögelchen abgeschossen (sprichwörtlich).

Meine Bilder gibt es leider nicht hier, aber der Sprung zum Lokalkompass (Auf den Screenshot links klicken!) ist ja nicht so weit. Wie üblich meldetet sich dann nach der Show ein Fan, der mir den Fotopass abkaufen wollte! Das hat der Herr schon mehrmals versucht, aber da sage ich natürlich immer nein. Ich verstehe auch gar nicht, warum man eine Erinnerung eines anderen für sich einsacken will. Aber naja, alle Jecken sind anders ...

Einen Jet hätte ich am Samstag dann auch gebraucht, denn zwischen Apokalyptica und Nightwish bei Rock in Revier gönnte ich mir noch Paul McCartney in Düsseldorf. Das ging mit dem Batmobil so gerade. Paules Show war ebenfalls sehr beeindruckend. Multimedial über die riesigen Leinwände sahen die Fans Reminiszenzen aus vergangenen Tagen, aber natürlich hauptsächlich Live-Bilder der Show. Den: Nur die wenigsten der 27.359 Zuschauer sahen Sir Paul wirklich gut, dafür war die Spielfläche der Zweitliga-Rumpelkicker von Fortuna einfach zu groß. Einen ausführlichen Konzertbericht findet Ihr übrigens HIER!

Und sonst? Kollegin Sara empfiehlt uns ein Buch (HIER) - kein Wunder, dass das was Verrücktes ist (hab ich eigentlich nur verrückte Mitarbeiter? Janine wurde ja noch nicht mal erwähnt - sorry J. ) - und das mit Hoffnung erwartete Game "Homefront - The Revolution" ist ein arger Stinker geworden. Und ich? Ich wollte gestern in die Oper. Auffe Halde in Bottrop. Der fliegende Holländer! Leider fiel das wegen der Schauer ins Wasser. Dabei flog ich - vom Fahrrad, aber big time! Das hätte der Holländer nicht besser hinbekommen. Wo wir wieder bei der Europameisterschaft im Fußball sind. Da fliegen die Holländer ja gar nicht erst hin, nein sie flogen in der Quali raus. Hätten sie mal Bruce Dickinson als Pilot gehabt....

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotos: Rock im Revier

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Die zweite Auflage von Rock im Revier startete am Feiertag in der Dortmunder Westfalenhalle. Während es für den Freitag, an dem Iron Maiden als Headliner nominiert sind, keine Tickets mehr gibt, sind für den Samstag noch Karten an der Abendkasse erhältlich. Am Donnerstag flogen Iron Maiden mit der Ed Force one schon einmal in Düsseldorf ein (Foto unten). Iron Maiden, die mit einer sensationellen Show vor allem Songs ihres neuen Albums "The Book of Souls" präsentieren, dabei aber auch einige Klassiker nicht außer Acht ließen, räumten richtig ab. "Hallowed be thy name", "The Trooper" und natürlich "The Number of the Beast" wurden in der Halle frenetisch gefeiert. Beeindruckend wie, der gerade von einer Krebserkrankung genesene Sänger Bruce Dickinson über die Bühne hüpft. Eine grandioser Abschluss des zweiten Tages.

 

Nachdem Iron Maiden am zweiten Tag von Rock im Revier in der Dortmunder Westfalenhalle vor ausverkaufter Hütte fast ausnahmslos strahlende Gesichter hinterlassen hatte, fiel es den Bands am letzten Tag schwerer das Publikum zu begeistern. Deutlich leerer als noch am Vortag überzeugten vor allem Slayer, Gojira und In Extremo. Den Abschluss feuerten die Symphonicrocker von Nightwish mit Sängerin Floor Jansen ab, die mit viel Theatralik, Feuer und einer aufwendigen Videoshow die verbliebenen Fans in die Nacht schickten.

 

Wir haben Fotos von:

 

Donnerstag:

 

POWERWOLF

 

GARBAGE

 

MANDO DIAO

 

Freitag:

 

THE RAVEN AGE

 

TREMONTI

 

GHOST

 

SABATON

 

IRON MAIDEN

Aus vertragsrechtlichen Gründen gibt es meine Iron Maiden Bilder beim Lokalkompass.

 

 

 

Samstag:

 

SUICIDAL TENDENCIES

 

GOJIRA

 

ANTHRAX

 

APOCALYPTICA

 

NIGHTWISH

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission!

 

 

 

Doc 'n' Roll - 27.05.16

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Weg ist er.. also ab 2018: Der 500 Euro-Schein wird abgeschafft, ganz langsam.Nicht, dass ich hier im Pott schon einmal einen gesehen hätte. Im Gegenteil: An den Tankstellen ist sogar angeschlagen, dass diese gar nicht angenommen werden, viele Teile des Einzelhandels haben das schon länger so praktiziert. 90 Prozent aller 500er-Noten in England sollen sich im Besitz der organisierten Kriminalität befinden, für Deutschland kursieren ähnliche Zahlen. Das Ersetzen der 500er (Produktionskosten 8 Cent) durch kleinere Scheine wird übrigens mehr als 500 Millionen Euro kosten. Kein Wunder, dass in vielen europäischen Ländern das Bargeld langsam ausstirbt und alles mit der Karte bezahlt wird. Englische und schwedische Bekannte lachen oft, wenn sie erfahren, dass man hier immer nen Schein in der Tasche haben sollte. Aber hilft ja nix. Nur Bares ist Wahres - jedenfalls in Deutschland. 

 

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Kommen wir mal zur Musik... und zum Fernsehen. Ich muss hier mal das große WDR Rockpalast-Bashing starten. Der öffentlich-rechtliche Sender hat viele Auftritte mit einer Bildregie versehen, die nur ein Urteil zulässt: zum Kotzen! Maximal drei Sekunden durfte da offensichtlich ein Bild sein, dann wurde geschnitten.

Mitten im Gitarrensolo etwa vom Hals der Gitarre zum Bassisten, dann den Schlagzeuger von unten und so weiter und so weiter.

Hallo Epilepsie, tritt ein. Was da in diesem Jahr ausgestrahlt wurde, ist eine absolute Katastrophe und macht einfach keinen Spaß zuzusehen. Konnte man bei einer Band wie Sodom (Schaut mal HIER rein) noch argumentieren, dass die ja auch blitzschnell spielen. Da ist so ein Schnittwerk eventuell Kunst.

Die brutale Zerstückelung von Bildern machte aber auch vor vielen anderen Bands nicht Halt und ist somit als Zeitdokument eines Festivals ziemlich beschissen. Wer Sodom und Co in Ruhe betrachten will (und im Kopf dabei summt), guckt einfach hier bei uns. HIER!

Besonders gefreut hat mich hingegen, dass Schmier von Destruction eines meiner Fotos als "the best pic from Rock Hard Festival" bezeichnet hat. Und nie hatte er so recht, ich find's auch toll. Ätschibätsch.

 

Das Wochenende steht im Zeichen von Iron Maiden, die heute Abend das es-gibt-nur-eine-Bühne-und-zelten-fällt-aus -wegen-is-nicht-Festival Rock im Revier headlinen und gestern mit der Ed Force in Düsseldorf gelandet sind (und am Samstag um 14 Uhr wieder abfliegen - die Besucherterrasse ist geöffnet!). Wie man Bruce und Co kennt, wird es ein Fest. Fotos - auch vom Flieger - gibt es natürlich auch bei uns. Guckt mal HIER hinein!

 

 

 Abba, nu muss ich wech. Bis Freitach

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Rock im Revier zieht um

PictureUmfangreiche Tests der beauftragten Spezialisten sowie Gespräche mit Anwohnern haben ergeben: Die von den Fans, der Produktion und auch von den Bands gewünschte Lautstärke bei den geplanten Live-Konzerten auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen ist nicht genehmigungsfähig. Die DEAG hat sich zum Umzug in die Westfalenhalle entschlossen, da die Konzerte dort in der Lautstärke stattfinden können, die für Rock sein muss!

Daher zieht das gesamte Line-Up des Festivals Rock im Revier (26. – 28. Mai) nach Dortmund in die Westfalenhalle um. Die für Rock im Revier gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Der Vorverkauf für die Restkarten der Konzerte in der Westfalenhalle, die an denselben Terminen stattfinden, beginnt am Donnerstag, den 11.2., um 9 Uhr.

Der Vorverkauf für Rock im Revier wird von Donnerstag, 4.2., bis Donnerstag, 11.2. um 9 Uhr ruhen, um die verbleibenden Kapazitäten der restlichen Tickets für die Westfalenhalle zu sondieren. Ab Donnerstag, 11.2., um 9 Uhr gibt es auch Tagestickets für Donnerstag für 59,50€, für Freitag für 79,50€ und für Samstag für 69,50€ sowie weiterhin auch das 3-Tages-Ticket inkl. aller Gebühren für 125€ auf www.myticket.de und www.ticketmaster.de.

Hans-Jürgen Lautenfeld, Produktionsleiter: „Wie Jimmy Page einst sagte: ‚Rockmusik muss hart und laut sein!‘

Obwohl die Stadt Gelsenkirchen uns große Unterstützung zugesagt hat, ist angesichts der Anwohnerproblematik klar geworden, dass es nicht möglich sein wird auf Grundlage der gültigen Emissionsgesetze die Genehmigung so zu bekommen, wie Musiker und Produktion sie für erforderlich halten und die Fans sich wünschen. Der Umzug in die Westfalenhalle ist somit die beste Wahl. Die Veltins Arena (der letztjährige Veranstaltungsort) ist an dem Wochenende nicht verfügbar.“

Die Vorfreude sollte von dem Standortwechsel nicht geschmälert werden, denn alle Künstler kommen mit! Das hochkarätige Konzert-Line-up um die Heavy Metal-Großmeister Iron Maiden, Slayer und Nightwish wird außerdem um drei ausgewählte Acts erweitert: Die finnischen Cello-Rocker Apocalyptica, die seit mehr als zwei Dekaden für Aufsehen sorgen, weil sie harten Metal auf klassischen Celli spielen, Suicidal Tendencies, die bereits seit Anfang der Achtziger Brücken zwischen Hardcore-Punk und Metal schlagen, sowie die Radiorocker Prime Circle aus Südafrika. Außerdem dürfen sich die Fans weiterhin auf die Nummer-Eins-Bands Nightwish, Slayer, In Extremo freuen sowie auf weitere Acts wie Sabaton, Mando Diao, Powerwolf, Anthrax, Ghost, Tremonti, Gojira, The Wild Lies und The Raven Age.

Rock im Revier und ROCKAVARIA in München sind damit die nunmehr einzige Möglichkeit für die Fans die Legenden Iron Maiden zu sehen, da die anderen beiden deutschen Shows in Berlin und Wacken ausverkauft sind. 

Iron Maiden headlinen Rock im Revier

PictureIron Maiden sind als erster Headliner für Rockavaria und Rock im Revier bestätigt! Ende Mai kommenden Jahres wird es in Gelsenkirchen und München wieder richtig krachen. Limitierte Early-Bird-Tickets kosten für ROCK IM REVIER 125 Euro inkl. aller Geb., für ROCKAVARIA 139 Euro inkl. aller Gebühren. Der Vorverkauf startet am Freitag, den 16.10. um 12 Uhr über myticket.de und ticketmaster.de. Weitere Infos zu den Festivals gibt es auf www.rockavaria.de und www.rock-im-revier.de

Bruce Dickinson kommentiert: „Wir können es kaum erwarten, wieder auf Tour zu gehen! Maiden leben dafür, live für die Fans zu spielen, nichts genießen wir mehr. Deshalb freuen wir uns auch sehr darauf, endlich wieder nach Deutschland zu kommen! Wir wollen unbedingt etliche brandneue Stücke auf die Bühne bringen, insbesondere weil wir große Teile von ‘The Book Of Souls‘ live aufgenommen haben. Weil wir euch alle so lange nicht gesehen haben, gibt es dazu natürlich eine Menge älterer Favoriten zu hören! Ich bin sicher, dass alle Fans schätzen werden, was wir vorhaben. Daneben arbeiten wir an der neuen Show - und ihr könnt sicher sein, dass wir etwas Spektakuläres mit einer Menge Herz auf die Beine stellen werden. Nach all der Wartezeit habt ihr das verdient. Wir freuen uns darauf, euch alle bei Rock im Revier und Rockavaria zu sehen!“


Nach einem erfolgreichen Start gehen die Festivals ROCK IM REVIER & ROCKAVARIA in die zweite Runde. Und die erste Bestätigung könnte nicht fetter sein: IRON MAIDEN! Neben IRON MAIDEN werden natürlich noch mehr der besten Rock-Bands des Planeten bei den beiden Festivals spielen, zusätzliche Bestätigungen folgen. Es wird also laut vom 26. bis 28. Mai 2016 auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn, vom 27. bis 29. Mai im Münchener Olympiapark.

Zudem werden die eisernen Jungfrauen WACKEN 2016 headlinen. Ein Einzelshow in Berlin steht ebenfalls auf dem Programm.

Doc 'n' Roll - 04.09.15

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- das beschwörerische Mantra soll Euch, die Ihr nicht in Nordirland rumgondelt und sämtliche Game of Thrones-Drehorte besichtigt wie der Autor dieser Zeilen, darauf hinweisen, dass man heute einfach mal schweigen und hören soll. Ob die CD was taugt? Keine Ahnung, ich höre sie heute auch zum ersten Mal (irgendwo am Giant's Causeway). Ich weiß aber, dass ich mich wie Bolle drauf freue, vor allem auf das 18-Minuten-Stück "Empire of the Clouds". Deshalb rufe ich heute den Up the Irons-Day aus und versorge Euch in meiner physischen Abwesenheit mit allerlei Maiden-Zeugs zum Lesen und Gucken. Zum Beispiel unsere Fotogalerien von Gigs der eisernen Jungfrauen. HIER seht Ihr sie in Oberhausen 2011, HIER in Düsseldorf 2007 und HIER noch einmal in Oberhausen 2013 HIER gibt es ein Interview von mit mit Dennis Stratton, seineszeichens einer der Ur-Gitarristen bei Maiden. Der lebt heute auf einer Farm. 

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Eines Maiden-Klassikers habe ich mich in unserer Classics-Rubrik angenommen. HIER geht's zum Beast! Was Bruce Dickinson (Foto) damals zu sagen hatte, als die Idee zur Tour per eigenem Flugzeug aufkam, habe ich HIER skizziert. Da sagt er übrigens etwas zur schon damals gefahrenen Strategie, einen der schwächsten Songs eines Albums als Single und/oder Opener auszuwählen. „Es passierte einfach so und ich denke, es ist gut, dass der am Anfang der CD steht, denn dann ist er schneller vorüber.

Es ist kein schlechter Song, aber die anderen finde ich persönlich viel stärker.“ Das ist auf fast alle Maiden-Alben nach 2000 übertragbar, auch "Speed of Light" vom aktuellen Album (und erste Singleauskopplung) ist eher ein Leichtgewicht. Dass sein erstes Maiden-Konzert beängstigend war, verriet mir vor vielen Jahren Dickinson-Nachfolger (und Vorgänger) Blaze Bayley (HIER). Ein Fehler sei sein Engagement bei Iron Maiden nie gewesen. „Natürlich nicht, wer würde das Angebot ausschlagen, bei Maiden zu singen? Würdest du ein Angebot des Rolling Stone-Magazine ausschlagen?", antworte er damals auf eine Frage dieser Art. Wenn Ihr noch einen Buchtipp benötigt, hier geht es zur inoffiziellen Biographie. Jetzt kommt Ihr aber mal noch bis nächste Woche alleine klar, oder? Prima. Wir lesen uns ...

 

 PS: Das Review zur neuen CD gibt es HIER!

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Review: Iron Maiden - The Book of Souls

Book of Souls Iron MaidenDoppel-CD, 92 Minuten? Feuchter Traum? Nein, die neue Maiden ist so lang und wurde bereits vor der Bekanntgabe der Krebserkrankung von Frontsirene Bruce Dickinson fertiggestellt. Nun, da er scheinbar genesen ist, darf der Rundling in die Shops gestellt werden. Zuvor gab es bereits eine große Ankündigung, dass die Band mit einem neuen Jumbo-Jet mit Kapitän Bruce am Knüppel die Welt bereisen und bespielen wird. Die Vorfreude auf "The Book of Souls" konnte deshalb nicht größer sein, doch können Maiden über mehr als eineinhalb Stunden glänzen? 

Der Opener "If eternity should fail" macht schon einmal einen exzellenten Eindruck, ist untypisch für das erste Stück einer Iron Maiden-Scheibe. Eher im Midtempo verwurzelt grooven sich die Jungfrauen mit einem großartig singenden Dickinson durch fast neun Minuten. Alle Trademarks der Band sind da, orientalische Harmonien versüßen den Mittelteil und der Refrain ist ein absoluter Ohrwurm, der spätestens nach dem zweiten Mal zündet. Jetzt hauen die Briten die Single "Speed of Light" raus und die folgt dem Maidenschen Album-Schema seit 2000, welches besagt, dass die Single schnell und einfach zu sein hat. Kein "Run to the Hills", aber auch weit entfernt von einem schlechten Song. Danach geht es kurz bergab: "The great unknown" wird auch nach fünfmaligen Hörens nicht zur Übernummer. 

Dafür hauen Harris und Co anschließend mit "The Red and the Black" eine starke Nummer in die Rillen, bei deren Wohohoho-Teil man die Massen in den ausverkauften Stadien der Welt mitsingen zu hören vermag. Hat man sich erst einmal an die konsequent durchgesetzte Strophen-Gesangslinie gewöhnt (hier singt Bruce quasi analog zum Gitarrenlick), hält der 13-Minüter von Gitarrenduellen bis geilem Refrain eine ganze Menge zum Entdecken bereit. 

"When the River Runs deep" startet mit einem Lick, das auch auf "Seventh Son" sich hätte entladen können, bevor der Song richtig Fahrt aufnimmt und sich so zu einem der schnellsten Tracks der CD entwickelt (nicht ohne eine Maiden-typische Halftime Bridge natürlich).

Der Titeltrack ist mit seinen zehn Minuten fast zu kurz, scheint "The Book of Souls" doch hell und schön in der Herbstsonne der Maiden-Karriere. Klar, das Intro ist direkt stark an "The Talisman" vom letzten Album "The Final Frontier" angelehnt, doch danach zeigen unsere Lieblings-Jungfrauen, was sie im hohen Alter songwriterisch noch so auf dem Kasten haben. Wieder hören wir orientalische Skalen über langsam groovenden Rhythmen, haben einen Hauch "Powerslave" im Ohr und sind beeindruckt von Dickinsons Interpretation. Im letzten Drittel gibt die Band Gas und schafft es auch hier, dass 10.30 Minuten einem nicht zu lang vorkommen.

CD zwei startet mit "Death or Glory" in Gedenken an Kriegsnummern wie "Aces High" furios, kann einen tollen Refrain vorweisen, das Rennen gegen Trooper und Co aber naturgemäß nicht gewinnen. "Shadows of the Valley" ist eine Füllernummer, schade.

Besser macht es "Tears of a clown". Starker Refrain, die Vibes des Midtempo-Rockers erinnern an Dickinson-Werke wie "River of no Return" oder "Coming Home", der Soloteil ist einer der besten und mitreißendsten des gesamten Albums. Mit "The Man of Sorrows" holen Iron Maiden noch einmal Luft in Form einer hübschen Ballade, bevor der Höhepunkt des Albums einem die Kinnlade aufstehen lässt.

"Empire of the Clouds" ist ein absolutes Epos, das jeden Cent der CD alleine Wert ist. Die (wahre) Geschichte um das Luftschiff R101, einem Monster von Zeppelin, in den die ganze Titanic gepasst hätte (!) und das 1930 in Flammen aufging, ist echtes Prog-Material, ohne dass man je vergessen kann, welche Band hier spielt. Der ungewöhnliche Klavierbeginn und das später einsetzende Orchester täuschen nicht darüber hinweg, dass alle Maiden-Trademarks in den 18 Minuten ausführlich zum Tragen kommen. Wir reden hier von einem Song, den weniger vertrackte Dream Theater (mit besserem Sänger) oder frühe Marillion (mit dickeren Eiern) zusammen geschrieben haben hätten können. Wir reden hier von einem absoluten Brillanten in Maidens Karriere, der so manch schwächeren Track auf "The Book of Souls" vergessen lässt. 

 

Fazit: Drei Songs weniger und die Höchstpunktzahl wäre vorstellbar gewesen

 

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