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Mittwoch Mai 23, 2018
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106 items tagged "Essen"

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Fotos: Moonspell / Septicflesh

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Enorm voll für einen Montagabend war das Essener Turock beim Gastspiel des dynamischen Metal-Duos Moonspell und Septicflesh. Während Letztere mit ihrem melodischen Death Metal bereits für eine rundum teuflisch-düstere Wohlfühlatmosphäre bei den Fans sorgten, räumten Moonspell dann erwartungsgemäß richtig ab. Die Portugiesen um den charismatischen Sänger Fernando Ribeiro gaben beim Konzert ihrer Road to Extinction-Tour alles und hinterließen melancholisch-dunkle Seelen zu Wochenbeginn im Ruhrgebiet.

 

Wir haben Fotos von:

 

MOONSPELL

 

SEPTICFLESH 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Wolf / Dead Lord

PictureAuf dem Turock Open Air 2014 scheint es Wolf mächtig gut gefallen zu haben - immerhin hat es sie am Abend erneut in die Ruhrgebiets-Metal-Diskothek verschlagen, diesmal indoor. Solo (wobei nicht ganz, Dead Lord war schließlich auch dabei) konnte das schwedische Gespann jedoch nicht all zu viel Volk ziehen. Schade, denn die, die hungrig auf die Wölfe waren, wurden belohnt mit einer gelungenen Live-Performance und Material vom neuen Album "Devil Seed". Schade, dass das Turock viel zu leer für zwei solche geilen Bands war, hier hat wohl der Winter und sein Schneefall ein Wörtchen mitgeredet.

 

Hier sind die Fotos: 

 

Wolf

 

Dead Lord

 

Alle Fotos: Kathrin Popanda. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Fotos: Amorphis / Avatarium

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Kann man ein Jahr besser beenden als mit einem geilen Konzert? Sicher nicht. Deshalb lassen sich die vielen Zuschauer in der Essener Weststadthalle auch auf einen Trip ins Jahr 1994 mitnehmen. Dort zelebrieren Amorphis das Jubiläum ihres vielleicht besten Werkes "Tales from a thousand lakes" live und spielen viele Schmuckstücke, die sie seit Jahren nicht mehr aufgeführt haben. Im Vorprogramm doomen die überaus fantastischen Avatarium und sorgen auch dafür, dass das Jahr 2014 unvergesslich endet.

 

Hier geht es zu den Fotos von:

AMORPHIS

 

AVATARIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Verlosung: Manowar-Tickets zu gewinnen!

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Essen bereitet den Metal-Göttern ein großes Orchester! Wenn Manowar am 14. Januar 2015 in die Ruhrgebietsstadt kommt, schaffen es einige ihrer Songs auch in klassischem Arrangement live auf die Bühne.

 

Und auch die Rocknroll-Reporter haben eine Überraschung:

Wir verlosen 1x2 Karten für das Manowar-Konzert in Essen am 14.1.2015!

Dazu weiter unten mehr.

 

"Manowar hat schon immer mit Orchestermusikern gearbeitet", verrät Bandkopf Joey DeMaio seinen Fans nichts Neues. Er selbst fühlt sich von klassischer Musik stark beeinflusst, verehrt Richard Wagner. Auch zwischen Metal und Klassik im Allgemeinen sieht er starke Gemeinsamkeiten. Zu beiden gehöre mehr, als nur Knöpfe zu drücken: Talent und handgemachte Musik nämlich.

1988, als das legendäre Bestseller-Album "Kings of Metal", auf den Markt kam, sei die Verbindung der beiden Genre wahrlich noch etwas Neues gewesen, aber schon damals gut von Fangemeinschaft wie Kritikern aufgenommen worden. Heute, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, wurden eben diese Songs in "MMXIV"-Version komplett neu eingespielt. Und für die Live-Show in Essen hat man sich dazu etwas ganz Besonderes ausgedacht: Keine Bühnen-erfahrenen Bläser und Streicher unterstützen Manowar, sondern ein Jugendorchester!

Auserwählt wurde das Orchester der Goethe Schule aus Essen-Bredeney unter Leiter Dr. Marcus Schönwitz. Der stand auch schon mit Rage auf der großen Wacken-Bühne, die Zusage war also keine Frage. "Man muss auch mal über den eigenen Tellerrand schauen."

Für das Vorprogramm hat man sich die Manowar-Hymnen "Thy Crown and The Ring MMXIV" und "Overture To The Hymn Of The Immortal Warriors" ausgeguckt. Jetzt wird fleißig geprobt und zweimal hat Bandgründer DeMaio auch schon persönlich vor Ort reingehört. Ob man sich auf der Bühne auch begegnen wird, ist noch nicht raus. Aber DeMaio ist sich sicher: Vor diesem Publikum, an die 7.000 Menschen, zu spielen, wird für die 102 Nachwuchsmusiker eine unbezahlbare Erfahrung.

Dagegen sind er und seine Kollegen natürlich alte Showhasen. Präsentieren werden Manowar auf den drei exklusiven Deutschland-Konzerten im Rahmen ihrer Welttournee ihr komplettes aktuelles Album wie auch alle großen Hits der vergangenen Jahrzehnte. Eine neue Multimedia-Präsentation wird die Bandgeschichte in die Halle projizieren.

 

Aber jetzt endlich zum Gewinnspiel:

 

 

 

Einsendeschluss: 3.1.2015

 

Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Wer kein Glück bei unserem Gewinnspiel hat, erhält Tickets und weitere Infos unter Tel. 0234/9471940, im Internet auf www.LB-EVENTS.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

Manowar - Kings of Metal MMXIV - Germany 2015:

 

14.1. Grugahalle Essen

16.1. Zenith München

17.1. Jahrhunderthalle Frankfurt/Main (ausverkauft)

 

Trooper mit Doppel-X-Chromosom

121114 033843Seit 2001 interpretieren die "Iron Maidens" nun schon die Klassiker von Steve Harris, Bruce Dickinson und Co. Die All-Female-Tribute-Band to Iron Maiden ist dabei weltweit hochgeschätzt, denn ihre Interpretationen sind erstklassig. 

Die Bandmitglieder zeigen durch ihre Pseudonyme dazu, welche Rolle sie im Maiden-Kontext spielen. Sängerin Kirsten „Bruce Chickinson“ Rosenberg, Schlagzeugerin Linda „Nikki McBURRain“ McDonald, Bassistin Wanda „Steph Harris“ Ortiz und die Damen an den Klampfen 

Nikki „Davina Murray“ Stringfield und Courtney „Adriana Smith“ Cox (die derzeit meistens die neue Alice Cooper-Gitarristin Nita Strauss ersetzt) spielen Material aus allen Dekaden von Iron Maiden.

Am Mittwoch, 18. März 2015, beehren die Damen das Essener Turock. Die Tickets kosten 21 Euro. Charmanter kann man Iron Maiden-Klassiker nicht dargeboten bekommen. Tickets gibt es HIER!

 

Fotos: Primordial / Portrait (Turock)

PictureSeit 1987 treiben die Iren Primordial schon ihr Unwesen. Gerade wurde ihr aktuelles Album zur CD des Monats im Szenemagazin Rock Hard gekürt. Sänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill gilt als Celtic-Metal-Poet, der nicht mit politischen Aussagen und Gesellschaftskritik spart. Das Essener Turock war schon seit Wochen ausverkauft, umso enthusiastischer wurde die Band gefeiert. Im Vorprogramm kam Portrait ebenfalls ziemlich gut an.

 

Zu den Fotos von:

 

PRIMORDIAL

 

PORTRAIT

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Blues Pills / The Vintage Caravan

1397222 807731965913715 5807041460699694703 oBeim letzten Mal im Turock spielten die Blues Pills vor 14 zahlenden Gästen. "Damals konnte ich jedem Besucher ein Bier ausgeben, heute ist das nicht drin", scherzt Ausnahmesängerin Elin Larsson (Foto) auf der Bühne der proppevollen Weststadthalle. Das Konzert der Retro-Bluesrocker musste aufgrund der enormen Anfrage vom Turock in die größere (und ungemütlichere) Halle verlegt werden. Für Elin ein irres Ding: "Das ist so unglaublich hier", ruft sie, bevor der treibende Beat ihrer Bandkumpanen Dorian Sorriaux (Gitarre), Zack Anderson (Bass) und dem neuen Drummer André Kvarnström die Zuschauer auf eine Reise in die seligen 70er mitnimmt. Im Vorprogramm räumten bereits "The Vintage Caravan" aus Island mit recht ähnlicher Grundausrichtung - Retro ohne Ende, irgendwo zwischen Hendrix, Cream oder Black Sabbath - ab. 

 

Wir haben Fotos von:

 

BLUES PILLS

 

THE VINTAGE CARAVAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Bonfire / Michael Bormann

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Bonfire mit Special Guest Michael Bormann, der derzeit bei "The Voice of Germany" im "gesetzten" Alter von 48 Jahren auf der Bühne steht, rockten das Essener Turock und sorgten für etliche Mitsingorgien und mächtig gute Laune im recht propper gefülltem Auditorium. Während der Duisburger Bormann mit seinen zwei Mitstreitern 40 Minuten akustisch zockten und so des Sängers Stimme in den Mittelpunkt rückten, setzten Bonfire mehr auf Starkstrom-Gitarren und Powerdrums, was nicht weniger gut ankam.

 

Wir haben Fotos von:

 

BONFIRE

 

MICHAEL BORMANN 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Equilibrium

PictureDunkel war's, der Mond... Nein, warum Equilibrium fast im Dunklen spielen wollen, weiß ich nicht, dafür aber, dass die Band trotz des Ausfalls eines Gitarristen das Turock in Essen zu einer schunkelnden Fischerchorveranstaltung machen konnte. Equilibrium, bei denen seit einer Weile Ausnahmegitarristin Jen Majura die tiefen Töne am Bass betätigt, hatte die Massen im proppevollen Turock bestens im Griff und lieferte eine energetische und faszinierende Show ab. Well done...

Im Vorprogramm werkelten Trollfest und machten dabei einen ziemlich hübsch verrückten Eindruck. 

 

HIER gibt es einige Fotos von EQUILIBRIUM!

 

und HIER eine Handvoll von Trollfest

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Ruhrpott Roller Girls mit ALS Ice Bucket Challenge

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Mit 186:142 siegten die Ruhrpott Roller Girls (RPRG) in der Essener Eishalle West gegen die Gäste der Graveyard Queens Cologne. 

Damit bestätigten die Essenerinnen ihre Favoritenrolle nachdem es zur Halbzeit noch nicht ganz so gut aussah. Da lagen die Kölnerinnen noch in Front, doch ein Taktikwechsel brachte RPRG dann doch schnell auf die Siegesstraße. Noch wichtiger als das Ergebnis war allerdings im Anschluss ans Spiel die ALS Ice Bucket Challenge und die damit verbundene Spende in Höhe von 200 Euro (100 Euro an ALS, 100 Euro an Viva Con Aqua).

 

Hier gibt es einige Impressionen des Spiels und des kalten Nass nach dem "Bout".

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Turock Open Air in Essen

Turock2Eingebettet in das Stadtfest Essen.Original.2014 ist am Wochenende vom 29. bis 31. August auch wieder das Turock Open Air auf dem Viehofer Platz am Start. Und das heißt: 25 Bands zum garantierten Nulltarif!

 

Wer kann, der kann: Quasi als Bonbon für alle Hardrock- und Metal-Fans, die das ganze Jahr über im Essener Traditions-Club Turock schwitzen, gibt es zum Sommerende das Headbanging-Deluxe-Paket umsonst und an der frischen Luft. Nur für den Suff muss man hier selbst aufkommen. Aber für ein leckeres Bierchen (oder anderes Kaltgetränk) lässt es sich schließlich auch mal gern in den Geldbeutel greifen. Nur nicht zu tief ins Glas schauen, schließlich gilt es, drei Tage durchzustehen.


Und das lohnt sich garantiert, verrät das Line-Up. Zwar haben die bereits fest eingeplanten „Iced Earth“ ihre kompletten Sommer-Konzerte, und damit eben auch den Auftritt beim Turock abgesagt, doch mit „Sanctuary“ ist bereits ein perfekter Sonntag-Headliner-Ersatz (20.30 bis 22 Uhr) gefunden. Die US-Power-Metaller meldeten sich nach jahrzehntelanger Band-“Pause“ (in derer man sich dem Nachfolge-Projekt „Nevermore“ widmete) in diesem Jahr zurück mit dem Studioalbum „The year the sun died“.


Höhepunkte am Samstag sind die den Death Metal zelebrierenden Kanadier „Cryptopsy“ (21.50 bis 22.50 Uhr) sowie nachfolgend „Morgoth“ (23.10 bis 0.30 Uhr), die sauerländischen Vertreter. Der Eröffnungstag bringt hingegen einen punkigen Mix auf die Bühne. Unter anderem stehen am Freitag Mr. Irish Bastard (20.40 bis 21.40 Uhr), Jaya the Cat (22 bis 23 Uhr) und Peter & The Test Tube Babies (23.20 bis 0.20 Uhr) auf dem Programm.

 

Running Order Freitag, 29.08.14

Peter & The Test Tube Babies 23:20 – 00:20
Jaya the Cat 22:00 – 23:00
Mr. Irish Bastard 20:40 – 21:40
Eat the Gun 19:30 – 20:20
The Rules 18:20 – 19:10
Diablo Blvd 17:30 – 18:00

 

Running Order Samstag, 30.08.2014

Morgoth 23:10 – 00:30
Cryptopsy 21:50- 22:50
Exumer 20:40 – 21:30
Vanderbuyst 19:35 – 20:25
Unearth 18:20 – 19:20
Shadows Fall 17:20 – 18:05
Jungle Rot 16:25 – 17:05
The Acacia Strain 15:40 – 16:10
Disgorge 14:50 - 15:25
Tenside 14:00 - 14:35
War of Ages 13:15 - 13:45
Pay no Respect 12:30 - 13:00

 

Running Order Sonntag, 31.08.14

Sanctuary 20:30 – 22:00
Wolf 19:00 – 19:50
Dead Lord 18:00 – 18:40
Contradiction 17:00 - 17:50
Noctum 16:00 – 16:40
Edge of Serenity 15:00 – 15:40
Solar Fragment 14:00 - 14:40

Fotos: Nord Open Air 2014

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Vielleicht ist es im Verhältnis das Beste Line-Up des Sommer: Beim Nord Open Air zocken Sick of it all, D:A:D, Crossplane, The Real McKenzies, Peter Pan Speedrock, Motorjesus und viele mehr für lau in der Essener City, man hätte auch durchaus 30 Euro für die beiden Tagen gelatzt. Beim Auftritt der Essener Crossplane gab es sogar optisch Reize in Form von Cheerleader und einem echten Strip. Kein Wunder, dass schon früh am ersten Tag ein "Einlassstopp" vermeldet werden musste. Klar, dass hier dennoch zahlreich Bilder der Shows zu sehen sind.

 

CROSSPLANE


SICK OF IT ALL

 

PETER PAN SPEEDROCK

 

THE REAL MC KENZIES

 

DEW SCENTED

 

MOTORJESUS

 

TANKARD

 

D:A:D

 

FANS UND CO

 

und auf vielfachem Wunsch: Die Crossplane Cheerleaders

 

Biohazard

 

The Brains

 

mehr Peter Pan Speedrock

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert und Sara Holz. No use without permission.

 

Hier gibt es eine Art Best-Of des Festival. Wenn Ihr die einzelnen Galerien der Bands sehen wollt, müsst Ihr auf oben stehende Links klicken!!!

 

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Fotos: Rollerderby Essen vs. Metz

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Chancenlos waren die Mädels aus Metz beim Gastspiel in Essen. Die Ruhrpott Rollergirls pulverisierten ihre französischen Gäste mit 194:111. Zum Ende hin ließen die Essenerinnen sogar noch leicht nach und schickten die Damen aus Metz demoralisiert nach Hause. Die After Bout-Party konnte anschließend umso mehr genossen werden. Hier gibt es einige Fotos der Partie.

 

KLICKT HIER!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Phillip Boa & the Voodoo Club

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Ein "Frontmann", der das Publikum anpöbelt ("Ey, du Arsch, hör auf zu blitzen"), weil es Erinnerungsfotos macht, der das Licht scheut, wie Dracula den hellen Tag, der seine Texte aus einer dicken Kladde abliest (Foto) und bei den Ansagen ins Mikro nuschelt? Axel Rose jedenfalls wäre stolz auf Ernst Ulrich Figgen, so der bürgerliche Name von Philip Boa. Die Fans scheinen aber Einiges gewohnt zu sein, denn im rappelvollen Essener Turock tobt die Masse als sei dies das letzte Konzert der 80er Ikone, vergebend und vergessend, im Zeittunnel der großen Hits schwebend. Während Boa sich ein ums andere Mal ins kaum vorhandene Rampenlicht verirrt, leben sein Mitmusiker ein nahezu luminanzfreies Dasein. Schade, man hätte sie doch gerne ab und zu einmal gesehen - und sei es nur, um festzustellen, dass diese nicht aus einer Kladde ablesen müssen.

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Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Gus G & Marty Friedman

Gus G

 

Eine Double-Headliner-Tour der gitarristischen Extraklasse sah das spärlich gefüllte Turock in Essen beim Gastspiel der Flitzefinger, Gus G., seines Zeichen Ozzy Osbourne-Gitarrist, und Marty Friedman, der - aus seiner Wahlheimat Japan angereist - den rund 120 Fans zeigte, wo auf den sechs Saiten der Hammer hängt. Wahnwitzige Sololäufe und gekonnte Melodieeinschübe (etwa Slades "My oh my") begeisterten die vornehmlich männlichen Besucher. Gus G. hatte hingegen seine Solo-CD im Gepäck und verzichtete weitestgehend auf rein instrumentale Songs. Den Abschluss seines Auftritts krönte Ozzy Osbourne-Klassiker "Crazy Train". Ein grandioser Abend für Gitarristen und Freunde enormer Virtuosität, der mehr Besucher verdient gehabt hätte. Immerhin kamen sie am Ende beider Shows noch in den Genuss Gus G. und Marty Friedman gemeinsam "zocken" zu sehen.

 

Fotos von:

 

GUS G.

 

MARTY FRIEDMAN

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Crippled Black Phoenix / A liquid landscape

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Crippled Black Phoenix sind einfach die Könige (und Königinnen) des Postrocks. Mastermind Justin Greaves hat seine Band ins Essener Turock geschleppt und dort einen absolut mitreißenden Auftritt auf die Bretter gezimmert. Klangkaskaden, sphärische Melodien, bretternde Gitarren - bei Crippled Black Phoenix verkommt nichts davon zum Selbstzweck und so setzte die Gruppe, die mit ihrem aktuellen Album "White Light Generator" (REVIEW) unterwegs ist, ein dickes Ausrufezeichen und begeisterte das nicht gänzlich gefüllte Turock. Im Vorprogramm gab es stilgenehme Newcomer mit den Niederländern A Liquid Landscape, die mehr als nur Höflichkeitsapplaus ernteten. 

 

Zu den Fotos von:

 

Crippled Black Phoenix

 

A Liquid Landscape

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: The Cherrypops

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The Cherrypops gingen die eigenen Songs irgendwann aus, so lang dauerten die Zugaben. Spricht für die gute Stimmung, die sie mit ihrem Garage Rock im Anyway in Essen-Frohnhausen verbreiteten. Ein paar Tonträger gingen am Ende auch noch über die Theke, die coole Kneipe wurde voller und voller und brachte das ein oder andere Bier unter die Gäste, kurzum, ein rundum gelungener Abend für alle Beteiligten. Nur die Fotografin hätte ein bisschen mehr Licht gebrauchen können. Oder einen Blitz. Irgendwie ging es dann aber auch ohne.

 

Hier sind die Bilder.

 

Alle Fotos: Sara Holz. No use without permission.

Fotos: Doro Pesch - Hail to the queen-Überraschungsparty

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Zehn Minuten noch bis zur Ankunft. Fünf. Dann wird es mucksmäuschenstill im Essener Freak Show, wie es sich für eine Überraschungsparty eben so gehört. Und endlich lässt ich auch der Ehrengast blicken. "Ich hab ja überhaupt nichts gewusst", ist Rockröhre Doro Pesch, unter falschem Vorwand zu ihrer eigenen Bühnenjubiläumsparty gelockt, spontan überwältigt. Die Aufklärung liefert sogleich Organisator, "Fan und Freund" Andy Brings: "Heute soll es mal ganz allein um dich gehen, du hast es dir verdient."
 
Dass das keine leere Worthülse ist, zeigt seine anschließende Rede. "Wenn mich einer fragt, ob Doro Pesch nett ist", versichert Brings, "dann sag ich immer, so nett wie du es dir vorstellt und noch viel netter." Er muss es wissen, hat sie ihn doch schließlich durchs halbe Leben begleitet, sogar sein Hochzeitslied live gesungen. Ein Profi durch und durch, versichert er, aber stets mir offenem Ohr für Kollegen und Fans. Wenn andere längst im Feierabend-Suff liegen, schreibt Doro noch immer fleißig Autogramme, bis die Schlange abgearbeitet ist. Und wenn es das fünfte oder gar fünfzigste Exemplar in der jeweiligen Sammlung ist. Ihre Anhänger liegen ihr eben am Herzen. Und bei kaum jemandem pumpt dies so eifrig und leidenschaftlich wie bei der Düsseldorferin.
 
Mit "Hail to the queen" würdigt Brings ihr Lebenswerk. Er hat ihr mit Unterstützung einiger Hardcore-Fans einen Song zum 30-Jährigen geschrieben und das passende Video dazu gedreht. Die Präsentation kommt an. "Können wir das noch mal sehen?", bittet Doro gerührt um eine Zweitvorführung. Auch die Gäste klatschen und grölen vor Begeisterung. Aus sämtlichen Nachbarländern - Niederlande, Belgien und Frankreich etwa - sind diese für die Exklusivveranstaltung, über die im Vorfeld kaum ein Wort verloren werden durfte, angereist, dazu tummeln sich Wegbegleiter und Pressevertreter in der rappelvollen Gaststätte. Der anschließende Foto- und Signatur-Marathon ist obligatorisch. Doro kommt nicht einmal zu einem Stück von ihrer überdimensionalen Gratulationstorte. Stattdessen wird noch "gearbeitet". Aus dem Stegreif zaubert sie, begleitet von Brings an der Gitarre, eine Mini-Show auf die Mini-Bühne, schmettert ihre All-time-Hits "All we are", "Burning the witches" und "Breaking the law". Das Mikro kann sie dabei reihum gehen lassen, man kennt die Zeilen schließlich. "Wer ist im Mai dabei?", kündigt sie dann noch mal ihre großen Jubiläumsshows in der Heimatstadt an. Dort gibt es wieder das ganze Doro-Paket, mit altem und neuem Material und vielen Gastmusikern. Und dann wird Doro vorbereitet sein und ihre Fans überraschen, nicht umgekehrt.
 
Wir haben Fotos vom:
 
 
und
 
 
Text: Missty McFly
Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.
 

Und noch ein kleines, kurzes Video:

 

 

Fotos: Riverside / Votum

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Ein polnischer Doppelpack füllte das Turock in Essen fast bis auf den letzten Platz: Die Prog-Rocker Riverside aus Warschau sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern haben sich mit ihrem fünften Studioalbum "Shrine of New Generation Slaves" eine treue Fangemeinde erspielt. Gegründet wurde die Band 2001 als Nebenprojekt. Nach zwei Konzerten in Warschau im Oktober 2002 stellte die Band im März 2003 ein Demo fertig, das in einer Auflage von 300 Stück an verschiedene Radiostationen und Plattenlabels inner- und außerhalb Polens verschickt wurde und ihnen einen Plattenvertrag mit Sony Music Poland einbrachte. Im Vorprogramm werkelten die Landsmänner von Votum mit ihrer kruden Mischung aus Techno-Blasbeats, Grunge und Rock. Klingt seltsam, war aber so.

 

Hier gibt es die Fotos von:

RIVERSIDE

 

VOTUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

"Ich wäre ein guter Bond-Bösewicht" - Alice Cooper im Interview

 

Wenn der Großmeister des Shock-Rock, Alice Cooper, den Hörer in die Hand nimmt, um aus Phönix im Ruhrpott durchzuklingeln, ist klar, dass die RocknRoll-Reporter Zeit, Ohr und eine Menge Fragen für den unermüdlichen Entertainer bereithalten. 

 

PictureRRR: Alice Cooper, im April spielst du mit einem Orchester bei Rock meets Classic in der Essener Grugahalle. Eine Premiere für dich?

 

"Es ist nicht wirklich das erste Mal, dass ich mit klassischen Musikern live auftrete. Ich habe so etwas in den 90er Jahren schon einmal gemacht (British Rock Symphony mit u.a. Roger Daltrey - die Red.), aber da ging es nicht vorrangig um Alice Cooper-Songs, während ich jetzt einen ganzen Haufen meiner Songs im klassischen Arrangement spielen kann. „Welcome to my nightmare“, „Only woman bleed“, „Poison“ oder „House of Fire“ zum Beispiel werden dabei sein, insofern ist es dann doch etwas Neues."

 

Ist man nach fast 50 Bühnenjahren dann noch nervös?

 

"Nein, Nervosität kenne ich nicht. Ich bin niemals nervös auf der Bühne."

 

Stehst du denn überhaupt auf klassische Musik?

 

"Du wärst überrascht, was ich alles höre. Jazz, Broadwaymusik, ja sogar Country (lacht). Und da meine Frau sehr gerne klassische Musik hört, haben wir bei irgendwelchen Ausflügen mit dem Auto stundenlang Klassik gehört. Man bekommt eine Menge toller Ideen und Anregungen für seine eigene Musik durch die Klassik."

 

Du warst ja jetzt schon oft in Deutschland. Was magst du hier besonders?

 

"Die tolle Sache an eurem Land sind unter anderem die absolut loyalen Fans. Zu unseren Shows in Deutschland kommen immer noch viele der Leute, die uns schon Ende der 60er, Anfang der 70er gesehen haben. Und das Tollste: Sie bringen ihre Kinder und sogar Enkelkinder mit. Und die sind dann völlig von den Socken, dass wir eine so große Show fahren. Weißt du, wenn ich in eine Stadt wie Essen komme, dann liebe ich es, einfach nur spazieren und shoppen zu gehen. Ich schnappe mir meine Frau und wir laufen 10 bis 15 Meilen quer durch Essen. Wir gehen einfach überall hin."

 

In deiner Biographie "Golf Monster" geht es zur Hälfte auch um deine neue Sucht, das Golfspielen. Immer noch abhängig?

 

"Ich spiele in der Tat jeden Tag Golf. Gerade heute morgen habe ich zwei über Paar gespielt. Das Verrückte: Je älter ich werde, desto besser spiele ich. Heute, mit 65, spiele ich das beste Golf meines Lebens. Ich schlage härter und weiter, präziser und putte viel besser.

Die theatralischen Elemente deiner Show mit dem Einsatz einer Guillotine, Zwangsjacken und Boa Constrictors sind seit jeher immens. In Filmen hast du auch häufig mitgespielt (u.a. Fürsten der Finsternis von John Carpenter). Ist da bald wieder etwas zu erwarten?

Ja, ich denke schon. Der letzte Film war ja 'Dark Shadows' mit Johnny Depp, davor habe ich in 'Suck' mit Malcolm McDowell gespielt. Ich würde liebend gerne aber auch mal wieder einen echten Charakter spielen, einen, der eben nicht Alice Cooper ist."

 

Was wäre deine Lieblingsrolle?

 

"Ha, ich denke, ich wäre ein richtig guter James Bond-Bösewicht. Oder aber Moriarty, der geniale Gegenspieler, der Sherlock Holmes das Leben schwer macht. Sherlock wäre nichts für mich, aber Moriarty genau mein Ding."

 

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In Wacken etwa spielst du vor 70.000 Metalheads, in Oberhausen und Mülheim habe ich dich auch in kleineren Hallen gesehen. Was gefällt dir besser?

 

"Wir spielen natürlich immer gerne die großen Bühnen. Doch, wenn du wirklich sehen willst, was Alice Cooper ausmacht, musst du mich und die Band in einem Theater sehen. Maximal 3000 Plätze. Manchmal machen wir so etwas aus der Reihe, denn in einem Theater oder einer kleineren Halle wirken Songs und Show einfach am besten."

 

Dein nächstes Album wird eine Cover-Scheibe sein. Was hat es damit auf sich?

 

"Ich singe da Songs meiner ganzen betrunkenen toten Freunde (lacht herzhaft). Ich nenne das Album immer „All my dead drunk friends“, wobei der Titel nicht wirklich feststeht. Aber ich singe halt Songs von verstorbenen Freunden wie Hendrix, Keith Moon (The Who) oder Jim Morisson (Doors). Freunde, mit denen ich gesoffen habe, mit denen ich high war. Ich weiß noch nicht, ob es in diesem Jahr rauskommt oder erst nächstes Jahr, denn es werden auch vier bis fünf neue Songs vertreten sein. Dazu spielen viele Gäste mit, ich verrate aber noch nicht, wer genau dabei sein wird. Ok, Orianthi (Alice Coopers Tour-Gitarristin) wird drauf zu hören sein. Auf jeden Fall sagen kann ich auch noch, dass Bob Ezrin (legendärer Produzent u.a. von Alice Cooper und Kiss) das Album produziert."

 

Du hast in Jesus Christ Superstar gesungen und gespielt, Filme gemacht, alle großen Bühnen gerockt, ein Buch geschrieben, singst nun mit einem Orchester. Was ist denn die größte deiner Künste?

 

"Die Tourneen sind immer große künstlerische Herausforderungen. Live-Shows sind eine eigene Kunstform, wenn man sie mit solchen Elementen versieht wie wir. Wenn Jugendliche zum ersten Mal eine Alice Cooper-Show sehen, sind sie geschockt. Geschockt von der großen Aufführung. So etwas kennen viele junge Leute gar nicht mehr. Die „Foo Fighters“ sind eine der jüngeren Bands, die wissen, wie es geht. Sie haben eine vor Energie strotzende Bühnenpräsenz. Das finde ich toll. Rammstein zum Beispiel haben etwas erschaffen, was vorher niemand gemacht hat, und das ist es, was bei mir großen Respekt auslöst. Rammstein sind toll. Sie sind einzigartig."

 

Warst du damals eigentlich sauer, als Kiss durchstarten wollten und eigentlich fast alle deiner Ideen wie Make-up und die theatralische Show „geliehen“ haben?

 

"Nein, ganz im Gegenteil. Sie kamen sogar vorher zu mir, um zu fragen, woher ich mein Make-up beziehe. Aber darüber hinaus habe ich ihnen immer gesagt, dass das für mich ok ist, so lange sie ihr Ding machen und nicht ein Alice Cooper-Ding durchziehen. Bis heute sind Paul Stanley und Gene Simmons gute Freunde, ich war schließlich so eine Art Berater für sie. Ich wusste schon, was sie tun wollen, bevor sie es selbst wussten - und taten."

 

Dann müssten dir moderne Shock-Rocker und Horror-Experten wie Rob Zombie und Marilyn Manson besonders gut gefallen.Picture

 

"Rob ist mit Slash einer meiner besten Freunde aus der Rock ‚n‘ Roll-Welt. Ich mag es, wenn jemand eine große Show auf der Bühne macht. Insofern finde ich auch Manson stark. Die Parallelen damals waren groß. Marylin und Alice. Ich habe ihm da schon gesagt: Pass auf, du wirst damit großen Trubel auslösen. Und genau das wollte er ja auch. Er ist ein sehr netter Mensch und wird ziemlich fehlverstanden."

 

Unsere Trademarkfrage am Ende eines Interviews: Wenn du ein Charakter aus den Simpsons wärst, wer würdest du sein wollen?

 

"Ich liebe die Simpsons! Ich bin ein wirklich loyaler Fan, auch wenn ich 'Family Guy' sogar noch satirischer finde. Wenn ich ein Charakter aus Simpsons sein sollte, ich wäre Flanders. Er ist der perfekte Nachbar."

 

Fotos von Alice Cooper findet Ihr HIER und HIER und HIER!

 

Hintergrund:

 

 

- “Rock Meets Classic”-vereint in einem dreistündigen Liveprogramm weltbekannte Rock-Hits mit gefühlvoller Klassik.
- In Essen am 2. April werden Alice Cooper, Kim Wilde, Midge Ure und Joe Lyyn Turner dabei sein.

 

 

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