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Sonntag Dezember 17, 2017
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30 items tagged "Doro"

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Fotos: Ruhrpott Metal Meeting 2017

PictureMehr Stahl als in den Oberhausener Turbinenhallen gibt es kaum. Da trifft es sich gut, dass auch in diesem Jahr wieder stahlharte Musik Einzug hält, wenn das Ruhrpott Metal Meeting die Gehörgänge durchpustet. Das Line-up ist stark, Annihilator, Testament, Death Angel, Doro, Onkel Tom, Orden Ogan, die Cavalera-Brüder - wer da nix findet, ist es selber schuld.

Wir haben Fotos von:

 

Freitag:


MAX & IGOR CAVALERA RETURN TO ROOTS

 

MEHR MAX & IGOR CAVALERA RETURN TO ROOTS

 

OVERKILL

 

MEHR OVERKILL

 

INSOMNIUM

 

MEHR INSOMNIUM

 

DESERTED FEAR

 

MEHR DESERTED FEAR

 

WOLFHEART

 

SAVAGE MESSIAH

 

Samstag:

 

TESTAMENT

 

MEHR TESTAMENT

 

DORO

 

MEHR DORO

 

ANNIHILATOR

 

MEHR ANNIHILATOR

 

ORDEN OGAN

 

GLORYHAMMER

 

DEATH ANGEL

 

ONKEL TOM ANGELRIPPER


All pics by Thorsten Seiffert und Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

 

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Stahl trifft Stahl: Ruhrpott Metal Meeting

ssdMehr Stahl als in den Oberhausener Turbinenhallen gibt es kaum. Da trifft es sich gut, dass auch in diesem Jahr wieder stahlharte Musik Einzug hält, wenn das Ruhrpott Metal Meeting am Freitag, 8., und Samstag, 9. Dezember, die Gehörgänge durchpusten wird. Das Line-up ist stark, Annihilator, Testament, Death Angel, Doro, Onkel Tom, Orden Ogan, die Cavalera-Brüder - wer da nix findet, ist es selber schuld. 

Tickets gibt es ab 38,50 Euro und zwar HIER!

 

Fotos vom letzten Mal findet Ihr HIER!

  

Die Running Order:

 

FREITAG - 08.12.2017
RUHRPOTT STAGE
23.00-00.20 MAX & IGOR CAVALERA RETURN TO ROOTS
21.40-22.30 OVERKILL
20.30-21.20 INSOMNIUM
19.30-20.10 DESERTED FEAR
18.30-19.10 WOLFHEART
17.40-18.10 SAVAGE MESSIAH
15.30 Einlass Festival


SAMSTAG - 09.12.2017
RUHRPOTT STAGE
23.00-00.30 TESTAMENT
21.15-22.30 DORO
19.50-20.50 ANNIHILATOR
18.35-19.25 ORDEN OGAN
17.25-18.10 GLORYHAMMER
16.20-17.05 DEATH ANGEL
13.30 Einlass Festival


SAMSTAG - 09.12.2017
FLÖZ STAGE
20.30-21.30 ONKEL TOM ANGELRIPPER
19.15-20.05 DESPAIR
18.05-18.50 PHANTOM CORPORATION
17.00-17.45 ERAZOR
15.55-16.40 UNIVERSE
14.50-15.35 WIZARD
13.30 Einlass Festival

Doro: "Ich mag Musik zum Anfassen"

Doro0880-BearbeitetMetal-Queen Doro Pesch stellt in diesen Tagen ihr erstes rein deutsches Album „Für Immer" vor. Das Album erscheint auf ihrem frisch gegründeten eigenen Label „Rare Diamonds". "Ich habe ja immer schon deutsche Songs auf meinen Alben gehabt, da lag die Idee nahe, einmal eine ganze CD mit diesen Songs und einigen Bonustracks zu veröffentlichen", sagt Doro im Gespräch mit dem Lokalkompass.

„Für Immer" enthält - neben Doros größten deutschen Hits - Neuerscheinungen wie die erste Single-Auskopplung „Helden" (Cover-Version von David Bowies "Heroes"), die am Freitag anlässlich der Plattenladen-Woche als 7-Inch Picture Vinyl erscheint. "Ich bin da immer noch vom alten Schlag, ich mag Musik, die man anfassen kann", sagt sie mit Verweis auf die Picture-Disc. In vielen Ländern gebe es ja kaum noch Plattenläden, alles sei nur noch per Download erhältlich. Ob sie sich an ihre erste gekaufte Picture-Disc erinnern können? "Das war wahrscheinlich eine unserer eigenen", lacht Doro und meint "You hurt my soul" von Warlock aus dem Jahr 1985. Nun kommt also "Helden" als Picture-Disc heraus, irgendwie schließt sich da ja ein Kreis.
Mit Lemmy wieder "In Tune"

Aber "Helden'"? Da war doch was? Genau. Zum Wacken Open Air in diesem Jahr wurde auch eine (englischsprachige) Version des selben Songs von Motörhead (posthum) veröffentlicht Zufall? "Ja, totaler Zufall", sagt die 53-Jährige. "Wir hatten unsere Version schon im Körbchen, da habe ich erst Lemmys Version gehört." Geärgert hat sich die jahrelange Weggefährtin Lemmys darüber natürlich nicht "Super, habe ich gedacht, dann ist man wenigstens wieder in Tune." "Heroes" sei einer ihrer absoluten AII-Times-Favorites, der Song klinge aber auch auf deutsch richtig gut (in der Tat gibt es auch eine deutsche Version von David Bowie selber) Doro hat auch einige Berührungspunkte mit der im Januar 2016 verstorbenen Legende. "David Bowie und ich sind uns in den 90er Jahren ziemlich regelmäßig im berühmten New Yorker SIR-Studio begegnet, da wir beide dort oft geprobt oder Songs aufgenommen haben. Der Song und das Video dazu ist allen meinen persönlichen Helden wie Bowie, Marc Bolan, Ronnie James Dio oder Lemmy Kilmister gewidmet, die leider alle viel zu früh in den Rock´n´Roll Himmel aufgestiegen sind.“ In Kürze startet eine neue Tour, unter anderem steht Doro mit ihrer Band beim Ruhrpott Metal Meeting der Oberhausener Turbinenhalle am 9. Dezember auf der Bühne. Auf der Tour wird es natürlich alle Hits we "All we are" geben, aber Doro will jeden Abend eine leicht veränderte Setlist bringen, die Fans über den Zugabenteil abstimmen lassen. "Wir werden gut vorbereitet sein und eine Menge Songs im Repertoire haben", sagt die Metal-Sängerin.
Zum Abschluss gibt sie noch einen Ausblick aufs kommende Jahr: "Da wird es eine Platte mit ganz neun Songs geben, die dann auch wieder bei meiner regulären Plattenfirma Nuclear Blast erscheinen wird. Ihr eigenes Label sei vornehmlich für spezielle Veröffentlichungen vorgesehen.

Doc 'n' Roll - 02.12.16

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Hey, gestern öffneten sich Türchen. Weltweit wurden die Adventkalender "in Betrieb" genommen. Thomas Mann erwähnte in seinen "Buddenbrooks" bereits 1901 einen Abreißkalender, mit dem der kleine Hanno das Nahen der Weihnachtszeit auf einem von der Kinderfrau angefertigten Abreißkalender verfolgte. Zu viel Literatur? Wie wäre es dann mit einem Spongebob-Adventskalender? Im Einzelhandel ist das Sortiment jetzt noch üppig, selbst wir im Büro haben hier einen solchen Kalender (na gut, vom Playboy, aber immerhin). Besondere Freude machen selbst gebastelte. Wie wäre es mit 24 Streichholzschachteln, in denen kleine Süßigkeiten oder süße Botschaften stecken? Ich habe einmal 24 Ballons mit Gutscheinen ausgestattet und aufgeblasen im Wohnzimmer baumeln lassen. Tolle Idee, leider war der Raum bis Weihnachten kaum begehbar. Wir haben HIER auch einen Adventskalender im übrigen.

 

Kommen wir zur Musik: Das sehr lange Gespräch mit Metalqueen Doro ist mittlerweile online. HIER könnt Ihr nachlesen, wie Doro Lemmy kennengelernt hat. 

 

PictureDas Gastspiel von Steve Harris' Hobbyband "British Lion" (Foto) übrigens im Turock war musikalisch deutlich kraftvoller als das schlimme zahnlose Debüt vermuten hat lassen. Unschön war es aus Fotografensicht dennoch. Da musste im Vorfeld ein ellenlanger Vertrag ausgefüllt werden, der den Fotografen zahlreiche Rechte und Pflichten beschrieb. Da standen durchaus ungewöhnliche Dinge drin. Zum Beispiel durfte man die ganze Show fotografieren und die ersten drei Songs sogar mit Blitz. Also hätte man dürfen, wenn genau diese Vertragsinhalte nicht vor Ort vom Management beschnitten worden wären. Im ersten Song wurde der Kollege neben mir darauf hingewiesen, dass er auf keinen Fall blitzen dürfe. Auch das Vorzeigen des Vertrags half nicht. Und nach drei Songs wurden wir dann aufgefordert, gänzlich aufzuhören. Sprich: Der Vertrag ist vom Management gebrochen worden. Das sollte man sich mal als Fotograf erlauben...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

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"Lemmy war der Coolste" - Doro im Interview

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Zur Veröffentlichung der Lemmy-Tribute-CD "Snaggletooth" hat der Eventkompass Metalqueen Doro zum Interview geladen und mit ihr sehr ausführlich über ihren guten Freund, ihre Band und den Ausgang der US-Wahl geplaudert.

 

RocknRoll-Reporter: Auf dem gerade erschienenen Lemmy-Tribute "Snaggletooth" bist du mit dem Duett "Love me forever" vertreten. Der Song ist ja bereits von 2003 (und die Motörhead Version von '91). Welche Erinnerungen hast du an den Aufnahmeprozess und wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Lemmy?

 

Doro: "Love me forever" war immer mein absoluter Lieblingssong. Ich habe irgendwann meine alte Plattensammlung durchgeforstet und die "Nö sleep at all" rausgeholt und da waren Fotos auf der Plattenhülle. Eins zeigte mich im Arm von Lemmy beim "Monsters of Rock" 1986 in Castle Donington. Da haben wir uns schon so super verstanden und als ich das Foto gesehen habe, habe ich gedacht, es wäre toll, mit dem mal etwas zusammen zu machen. Ich hatte vorher noch nie ein Duett gemacht. Da wir auf dem gleichen Label waren, habe ich dem Lemmy einfach einen Brief geschrieben. Here is a little girl from germany und, wenn du irgendwann mal Bock und Zeit hast, können wir ja mal was zusammen machen. Dann habe ich das auch vergessen und erst mal nichts gehört. Ein paar Monate später - ich machte gerade eine sehr harte Zeit durch, weil mein Papa gestorben war, bekam ich einen Anruf - von Lemmy!
Ein paar Wochen später bin ich schließlich nach L.A. geflogen und Lemmy hat mir "Alone again" vorgespielt. Das hat mich zu Tränen gerührt und wir haben den zusammen aufgenommen. Da wir noch Zeit hatten, versuchten wir uns noch an "Love me Forever", weil ich den immer so geliebt habe. Kiss-Schlagzeuger Eric Singer hat da getrommelt. Einspielen und abmischen hat rund drei Wochen gedauert. Wir haben in der Zeit Tag und Nacht gequatscht und ich hab Lemmy durch die Gegend gefahren. Er hat das so gern gemocht, Kassette oder CD zu hören und einfach nur durch die Nacht zu fahren. Da hat er mir alle möglichen Sachen vorgespielt - von alten Motörhead-Sachen zu anderen Künstlern, die er gern mochte. Skunk Anansie war damals etwa eine seiner Lieblingsbands. Wenn wir im Stau standen, ist er rausgegangen mit seinen weißen Cowboystiefeln und hat ein Zigarettchen geraucht, woraufhin viele Fans ihn erkannt haben, den Wagen einfach abgestellt haben, um sich Autogramme zu holen oder Fotos zu machen. Da ist der Stau dann ziemlich angewachsen.

 

Du bist lange Jahre gut mit Lemmy befreundet gewesen. Wie hat dich die Nachricht von seinem Tod erreicht?

 

Doro: Ich habe in New York einen Anruf bekommen von einer lieben Freundin, die sich immer um Lemmy gekümmert hat, dass es ihm ganz schlecht geht. Ich habe das ja schon oft miterlebt, es war aber meistens immer so, dass er mal ins Krankenhaus oder zum Arzt musste und ein paar Tage später ging es dann wieder und er hat sich berappelt. Da habe ich aber das erst mal gedacht, dass es dieses Mal zum Äußersten kommt und mir sind sofort die Tränen herausgeschossen. Einen Tag später habe ich dann noch einen Anruf und viele SMS bekommen, dass Lemmy von uns gegangen ist. Man hat ja immer gedacht, dass Lemmy unsterblich ist. Da bin ich aber total auseinander gefallen. Ich wollte ihm aber auf jeden Fall die letzte Ehre erweisen und bin nach L.A. zur Beerdigung geflogen. Alle waren da, Rob Halford, Gene Simmons, Metallica - es war total traurig.

 

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Was war das Verrückteste, was du mit Lemmy erlebt hast?

 

Doro: Das war auf jeden Fall der allererste Tag, an dem ich ihm begegnet bin, lange vor dem Duett. Es war in London und für mich ein ganz wichtiger Tag. Ich sollte mich dort vorstellen, ein paar Songs mit einer Band spielen. Journalisten, Agenten und Plattenfirmenleute waren da. Wir haben ein paar Songs eingeprobt und es lief ganz ok.

Ich kam mir aber ein wenig einsam vor, weil ich ja ohne meine Band da war. Dann bin ich ein wenig rumgeschlendert und an der nächsten Ecke in einen Pub gegangen. Das war das erste Mal, dass ich überhaupt in einem war. Da bin ich also rein und wen sehe ich: Lemmy an der Theke mit Zigarettchen und Whisky-Cola. Ich bin dann hin und habe gefragt, ob er Lemmy sei und er sagt: Ja, und du bist doch Doro von Warlock.

Daraufhin haben wir ein wenig gequatscht und obwohl ich eigentlich nie viel getrunken habe, hat er einen Whisky-Cola nach dem anderen bestellt. Dazu muss man sagen, dass Lemmy immer 80/90 Prozent Whisky in der Mischung hatte. Da haben wir uns aber total angefreundet und gekugelt vor Lachen. Ich hab ihn sofort in mein Herz geschlossen und auch er hat sich sofort total wohl gefühlt. Nach fünf, sechs Drinks hat er mich dann daran erinnert, dass ich ja eigentlich wegen etwas anderem in London war, dass es um alles ging: Plattenvertrag, Tour, Zukunft. Lemmy hat mir dann viel Glück gewünscht.

Dann bin ich reichlich angetüdelt zurück und da waren alle da und haben schon auf mich gewartet. Ich also auf die Bühne rauf, die Band fängt an zu spielen und mir fällt kein einziger Text mehr ein. Ich habe mich dann einfach aufs Drumpodest gesetzt, Kopf in die Hände und gewartet, bis die Band fertig war.
Die Leute standen da mit aufgerissen Mündern und Augen und haben mir gesagt, dass ich gerade meine Karriere ruiniert habe. Und ich habe nur gesagt: Aber ich bin beste Freundin mit Lemmy! Sie waren verdutzt, ich habe die Geschichte erzählt und alle haben gelacht und mir vergeben. Ich hab sogar den Plattendeal bekommen, ohne nur einen Ton zu singen. Lemmy war einfach schon damals für alle der Coolste. Wenn Lemmy etwas gesagt hat, hatte man nicht zu widersprechen.

 

Im April bist du im Frühstücksfernsehen zu Gast gewesen. Fällt es dir leicht früh aufzustehen und wie sieht eigentlich ein typischer Tag in deinem Leben aus?

 

Doro: Ich gehe schlafen, wann ich schlafen kann. Das kann auch um 9 Uhr morgens sein, wenn ich die ganze Nacht an Songs gesessen habe. Ich arbeite gerne nachts, 

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bin morgens nicht so gut dabei und quäle mich eher durch den Tag. Wenn ich natürlich morgens etwas vor habe, klappt das natürlich auch. Aber nachts hat man seine Ruhe, es hat eine andere Magie, alle schlafen, man kann sich spirituell mehr öffnen.

 

Die USA sind ja so etwas wie deine Wahlheimat, gerade erst habt Ihr drüben getourt. Was denkst du über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen? 

 

 Doro: Ich habe das schon fast kommen sehen. Wir waren ja viel vor Ort bei der Tour, in verschiedenen Städten. Kurz vor der Wahl war ich in Florida und habe schon gedacht, dass es knapp wird. Ich bin schon total geschockt und habe eigentlich gedacht, dass Clinton gewinnt. Aber beide waren ja nicht beliebt. Der Trump war eher so ein "Outlaw", ein "Outsider" und die Leute hatten die Nase voll von dem ganzen normalen Politiker-Geschwafel, wollten dem Establishment eins auswischen. Es geht vielen Leute in den USA nicht gut. Das erste Mal war ich 1986 drüben und die Grundstimmung war damals eine völlig andere. Man hatte da wirklich das Gefühl, es ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem man es mit viel Arbeit zu etwas bringen kann.
Die letzten Jahre ist es schon total schwer geworden und ich kann mir vorstellen, dass viele Leute gedacht haben, dass sie einen radikalen Wechsel wollen. Für Europa ist das sicher nicht so gut. Ich war in der Wahlnacht ja beim ZDF in Berlin und habe bis zwei Uhr noch gedacht, dass Clinton gewinnt. Dann aber holte Trump enorm auf. Ich kenne ihn aus seiner TV-Show und habe sogar einige Motivationsbücher, die Trump geschrieben hat. Der will halt immer gewinnen, aber ob er so gut mit Menschen kann und das Zusammenspiel mit anderen Nationen beherrscht? Die Weltlage ist ja doch ziemlich heikel gerade.

Deine Band ist seit Jahren so ziemlich unverändert, wie wichtig ist die Kontinuität?

 

Doro: Es ist total wichtig. Wenn einer nicht mehr möchte, dann verstehe ich das. Touren ist knochenhart. Es sieht einfach aus, aber es ist wirklich enorm anstrengend. Wenn da einer raus will, kann ich das akzeptieren, bin aber wirklich bemüht, alles zusammenzuhalten. Wir sind ein gutes Team, jeder hat seinen Platz und ist glücklich, das ist mir wichtig. Wir gehen bald wieder auf Tour. Vorher bin ich noch im Studio in Hamburg, um einige Songs zu schreiben, einen Lemmy-Tribute fertigzustellen. Der heißt "Living life to the fullest" und ist ihm gewidmet. Die Melodie ist mir auf dem Weg zur Beerdigung im Flieger eingefallen und der Song wird auf jeden Fall auf der nächsten Platte sein. Vielleicht nehme ich auch noch eine ganz außergewöhnliche Motörhead-Nummer auf. Im nächsten Jahr wird die CD dann wohl erscheinen.

Fotos: Rock meets Classic 2016

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Es ist mittlerweile eine echte Institution: Klassische Musiker treffen auf Rockstars, das Ergebnis fast immer ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Bereits zum siebten Mal gab es bei der renommierten Rock meets Classic-Tour ein einzigartiges Konzerterlebnis aus legendären Rockgrößen und klassischer Musik in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle. Als Solisten waren Joey Tempest (Europe), Steve Walsh (Kansas), Midge Ure (Ultravox), Scott Gorham & Ricky Warwick (Thin Lizzy), Andy Scott & Pete Lincoln (The Sweet), Dan McCafferty (Nazareth) und als Special Guest Doro am Start. Schade, dass die bestuhlte Halle nur rund zur Hälfte gefüllt war. 

 

Wir haben Bilder von

 

ROCK MEETS CLASSIC ORCHESTER / ALLSTAR JAMORCHESTER / ALLSTAR JAM

 

MIDGE URE (ULTRAVOX)

 

THIN LIZZY - SCOTT GORHAM / RICKY WARWICK

 

THE SWEET - ANDY SCOTT / PETE LINCOLN

 

STEVE WALSH (KANSAS)

 

DAN MCCAFFERTY (NAZARETH)

 

DORO

 

JOEY TEMPEST (EUROPE)

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Verlosung: Rock meets Classic in Düsseldorf

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Es ist mittlerweile eine echte Institution: Klassische Musiker treffen auf Rockstars, das Ergebnis immer ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Bereits zum siebten Mal wird bei der renommierten Rock meets Classic-Tour ein einzigartiges Konzerterlebnis aus legendären Rockgrößen und klassischer Musik in Perfektion zu erleben sein. Dieses musikalische Crossover-Projekt bietet in seinem dreistündigen Liveprogramm eine Symbiose weltbekannter Rock-Hits mit gefühlvoller Klassik an - live dargeboten von legendären Rocksängern und unterstützt von einem erstklassigen Orchester und einer großartigen Rockband! Die beispiellose musikalische Reise wird dieses Mal auch nach Düsseldorf in die Mitsubishi Electric Halle führen und soll den sensationellen Erfolg der letztjährigen Tourneen nochmals toppen.

Als Solisten sind Joey Tempest (Foto / Europe), Steve Walsh (Kansas), Midge Ure (Ultravox), Scott Gorham & Ricky Warwick (Thin Lizzy), Andy Scott & Pete Lincoln (The Sweet), Dan McCafferty (Nazareth) und als Special Guest Doro am Start.

All diese Weltstars werden wie gewohnt hochklassig von der Matt Sinner-Band und dem Bohemian Symphony Orchestra aus Prag in Szene gesetzt. Insgesamt werden rund 60 hochkarätige Künstler ein grandioses Feuerwerk an Hits zünden. Ein speziell auf die Show abgestimmtes, aufwendiges Lichtkonzept macht Rock meets Classic auch visuell zu einem Erlebnis der besonderen Art.

 

 Die RocknRoll Reporter verlosen 2x2 Festivaltickets für das große Spektakel. 

Wer gewinnen will, wird bis zum 27. März 2016, Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwirt "Rock Meets Classic 2016" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "Rock meets Classic 2016" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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Doc 'n' Roll - 02.10.15

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Na toll, da klaut uns der doofe Samstag den Feiertag. Gut, wenn ich an Verkäuferinnen oder Mitarbeiter im öffentlichen Dienst denke, ist der Feiertag ja nur halb geklaut. Ein Sonntag wäre schlimmer. Ich ärgere mich trotzdem, zumal der 1. November auch verschenkt ist in diesem Jahr. Überhaupt sollte pro Woche ein Feiertag eingeführt werden, so ein schwimmender. Je nach Leidenschaft ein Montag oder ein Freitag. Am besten einfach beide. 

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Doch genug geträumt, bis zur Rente sind es noch einige Jahrhunderte. Ob ich dann noch immer Playstation spiele? Das sind so verrückte Fragen, die man sich schon manchmal stellt, wenn man immer noch son Daddelkind ist. Bei Metal Gear Solid V (Review HIER) bin ich jetzt in der 50. Stunde  - und habe erst 40 Prozent der Hauptmissionen geschafft. Zeit, Zeit, Zeit. Ich brauche mehr Zeit.

Trotz des Spielewahns, ich war sogar noch auf einem Konzert in dieser Woche. Und dann sogleich bei einer echten Legende. Glenn Hughes, Ex-Deep Purple, Ex-Black Sabbath, Ex-Black Country Communion, Ex, Ex, Ex - der alte Mann hat den Funk und rockt am Bass wie kein Zweiter.

Überrascht hat mich, dass ich mir den Fotograben in der Bochumer Zeche mit nur einem Kollegen teilen musste. WTF? Warum interessiert denn so etwas keinen anderen Fotografen?

Mehr Legende geht fast nicht und, wer irgendwie auf Rockmusik steht, muss Glenn Hughes mal gesehen oder in unserem Falle fotografiert haben. Zumal der Gute eine echte Frontsau ist. Guckt mal HIER!

Und zu Wochenbeginn bin ich mitten in der Nacht (4.11 Uhr) aufgestanden und hab den blutigen Mond abgelichtet. Etwas enttäuschend: außer mir waren kaum Vampire unterwegs. Bis 6 habe ich rumgeknipst, dann wieder ab ins Bett und auf den Mittagsschlaf vorbereitet. Herrlich...

 

Der Tip (Old-School, nur ein P! Yes!) fürs Wochenende ist sicherlich die KISS-Party am Sonntag in der Zeche Bochum.Vor allem Kiss-Fans kommen hier komplett auf ihre Kosten. Schaut Euch meinen Vorbericht an. Der steht HIER! 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 23.01.15

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Heyho, treten Sie ein, es sind Schwedenwochen bei den RocknRoll-Reportern. Naja, so fast. Hammerfall - eine Band, die ich musikalisch nicht so wirklich relevant finde, hat die kleine Turbinenhalle gerockt wie Sau. Da kann man nix sagen. Ihre blauen Strahler nerven mich zwar immer enorm, doch zumindest ein wirklich episches Bild habe ich auf die Kette bekommen.

Das hat auch Hammerfall-Sirene Joacim Caans so gesehen und es einen Tag nach dem Oberhausen-Gig zu seinem Facebook-Titelfoto gemacht. Das streichelt die Fotografenseele. Hammerfall? Find ich super.10805839 858361547517423 1125452837236778870 n

Schwedisch kommt es den Jungs von Sabaton übrigens auch vor, dass die deutschen Fans in bester Ballermann-Manier "Noch ein Bier, noch ein Bier" skandieren (schöne Wortwahl im Zusammenhang mit nordischen Bands, gell?).

So richtig lustig finden sie es nämlich gar nicht (mehr), wie ich aus üblicherweise gut informierten Quellen weiß. Immerhin aber noch gut genug, das Sommer-Open-Air in Gesellenkirchen "Bierfest" zu nennen. Ist der Ruf erst uriniert ...

Heute wackele ich zu den Fantastischen 4. Die X-Men wären mir lieber gewesen, aber man nimmt, was man kriegen kann.

Apropos kriegen: Essen rüstet auf. Das Nord Open Air (zu dem zeitgleich das Bierfest von Sabaton nur wenige Kilometer entfernt von einer großen Agentur lanciert wurde - ein Schelm, der Böses dabei denkt) hat mit der Verpflichtung der Toy Dolls eine echte Breitseite abgefeuert und das Turock hat sich die eine Hälfte von Tenacious D geschnappt.

Die Kyle Gass Band tritt in unser aller Lieblings-Metaldisco im April auf. Konzerttechnisch scheint 2015 also eine runde Sache zu werden. 

Noch einmal zurück zu dem Hammerfall-Konzert: Zeitgleich fand in der großen Turbinenhalle die Persistence-Tour statt und die Anfahrt war einmal mehr eine Katastrophe, was damit zusammenhängt, dass nicht mehr beide Zufahrten des Parkplatzes geöffnet werden dürfen.

Hier muss dringend etwas geschehen, denn die ewigen Staus für einen Weg von 500 Metern zur Einfahrt des Parkplatzes sind äußerst kontraproduktiv.

Ich habe bei Hammerfall schon Stimmen gehört, die die Halle bei gutem Vorverkauf demnächst meiden wollen. Das kann es nun wirklich nicht sein, zumal die kleine Turbinenhalle ein echt gemütlicher Brocken geworden ist. 

Zu guter Letzt noch ein Geständnis: Mein Watchever-Probemonat hat mich süchtig nach Nashville werden lassen. Das ist eine Serie um zwei Country-Stars, eigentlich eher so etwas wie Dallas meets Beverly Hills 90210 im Country-Milieu, aber ziemlich gut gemacht. Selbst musikalisch ist das Ganze ziemlich spitze, wenn man wagt etwas über den Tellerrand hinauszuschauen. Jedenfalls hat mich das Ganze zu weiteren Nachforschungen veranlasst und dann Erstaunliches zu Tage gefördert. Wusstet Ihr, dass es Alternative Country gibt? Der ist ziemlich rumpelig und es gibt hin und wieder dabei sogar Punkeinflüsse. Musik ist einfach mehr als in Schubladen zu leben. Noch ein Bier?

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 09.01.15

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Moin,

 

da haben wir nun den Salat. 2015! Und das ging gar nicht mal so geil los. Erschossene Journalisten wegen Satire? Ziemliche Scheiß-Welt da draußen. Die Solidaritätswelle hat dann sofort Facebook überschwemmt und man konnte sich vor Profil- und Titelbildern a la "Je suis Charlie" nicht mehr retten. Mein erster Impuls ist immer, das toll zu finden, dann frage ich mich aber auch, ob es hier wirklich um Solidarität geht oder um Profilierungssucht. Ein schwieriges Thema und ich bin zu keinem Entschluss gekommen, außer, dass ich selbst darauf verzichtet habe, dennoch aber solche Inhalte gerne teile. Zum Glück fehlt mir die Fähigkeit zum Zeichnen, da komme ich gar nicht in die Verlegenheit. PictureMeine einzige Zeichnung, die es in den RocknRoll Reporter geschafft hat, ist die von Marilyn Manson aufgrund seiner idiotischen Fotoregelungen (HIER). Facebook bildet die reale Welt recht gut ab, denn am Donnerstagmorgen gab es nahezu keine Zeitung ohne eine Hommage in Form einer (oder ganz vielen) Karikaturen. Auch hier mag ich als Journalist gern hinterfragen, ob bei einem Schmutzblatt wie der Bildzeitung (Bild-Reporter erklärt den Tathergang im Video, Bild-Brandstifter Kai Dämlich gibt seinen Senf dazu ab - etc etc), irgendeine Form des Mitleids herrscht oder, ob es hier nur um Sensationsgeilheit geht. Immerhin: Ab nächsten Freitag beschäftigt sich die Bildzeitung wieder mit Dingen, von denen sie Ahnung hat: dem Dschungelcamp zum Beispiel. Besser, ehrlicher und ganz im Sinne von Charlie Hebdo machte es die Titanic: In ihrem „Liveticker in eigener Sache“ wiesen die Journalisten unter anderem auf den Zeitpunkt ihrer Redaktionskonferenz hin, die eine Gelegenheit für Terroristen böte, „die gesamte deutsche Lügenpresse“ auszulöschen.

 

Eine Überleitung zu finden, fällt hier recht schwer, deshalb gibt es ausnahmsweise keine, sondern es geht direkt zu Elvis Presley:

Der wurde (also wäre geworden) 80! Der King of Rock 'n' Roll hat zweifelsohne die Welt verändert, aber auch so viele Macken gehabt, dass er als Vorbild für irgendetwas anderes als Musik nur schwerlich taugt. Trotzdem - oder gerade deswegen - war er ein spannender Typ. Ich empfehle immer wieder gerne im Zusammenhang mit dem US-Barden die geniale Dokumentation "The Burger & the King", die Fassungsloses über die Essgewohnheiten Presleys berichtet (HIER).

 

Enttäuscht wurde ich in dieser Woche von der Geschichte des Rock. Das ist ein durchaus spannendes Ebook mit über 700 Seiten, von 1950 bis 2010. Es liest sich gut und es macht Spaß drin zu stöbern, wenn man denn nicht zufällig auf die ganz schlimmen sachlichen Fehler stößt. Dass sich Kiss beispielsweise für das Album "Unmasked" demaskierten, ist schlichtweg falsch (es war "Lick it up") und auch die zeitliche Einordnung der Demaskierung ist völlig daneben, wird doch anschließend "The Elder" und "Creatures of The Night" angeführt, welche beide in der Tat aber zur Maskenzeit der Band zählen. Auch der Satz, dass Mötley Crüe 1983 ihren Durchbruch mit dem zweiten Album "Shout at The Devil" und der Single "Smokin in The boys room" hatten, irritiert: der genannte Song befindet sich nicht auf diesem Album, sondern auf "Theatre of Pain".

Sehr enttäuschend. Das ganze Review gibt es HIER! Immerhin hat der Verlag auf meine Kritik hin Besserung gelobt und ich hoffe, dass es eine überarbeitete Fassung geben wird. 

 

Konzerte gab es auch schon: Die Allesspieler von Sabaton boten in der Oberhausener Turbinenhalle ihren dumpfen Ballermann-Metal. Die Kamera war dabei, mit ihr auch ich. (HIER).

 

Jetzt reicht's für diese Woche, hoffen wir, dass der Rest des Jahres besser wird ...

 

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yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 12.12.14

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Noch zwölf Tage bis zum heiligen Abend. Klar, dass manche Musiker da schnell noch mit ner "Best of" oder ähnlichem Quatsch rüberrutschen. Heino zum Beispiel: "Covert" jetzt sein rechtes Liederbuch auf Rammsteinsche Art. Muss man nicht dessen Selbstironie bewundern, wird dieser Tage viel gefragt. Und die Engstirnigkeit der Rocker verurteilen, die den immer noch doof fanden. Nein muss man außnahmsweise nicht, ist meine Meinung. Man darf das aktuelle Enzian-Video lustig finden, weil es lustig ist. Gute Idee, gute Umsetzung (vor allem der Moment, in dem Gotthilf Fischer explodiert). Man darf auch lustig finden, dass die harten Rocker in Aufruhr geraten.

 

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Was man nicht lustig finden und nicht vergessen darf ist hingegen, dass Heino 1973 kein Problem darin sah, für die NPD zu singen, dass Heino (Danke an Dirk Jacobs fürs Bild aus Wacken damals - da hab ich schon geschlafen, ääh, Fotos bearbeitet) im Laufe seiner Karriere ein buntes Fascho-Liederbuch eingesungen hat (Deutschlandlied mit allen drei Strophen, die inoffizielle Hymne der 6. Armee vor Stalingrad "Es steht ein Soldat am Wolgastrand", das bei der Wehrmacht beliebte "Schwarzbraun ist die Haselnuß" sowie das Treuelied der SS "Wenn alle untreu werden"). Ist Heino deshalb ein Nazi, wie Jan Delay es formulierte? Immerhin hat er selbstverständlich immer den beliebten Hinweis gebracht, dass es sich um Titel aus der Zeit vor der nationalsozialistischen Herrschaft handle. Mit anderen Worten: Wenn Ihr Euch morgen im Manson-Style (der "echte" Manson) ein Hakenkreuz auf die Stirn tätowiert, könnt Ihr aus der Nummer rauskommen, indem Ihr anführt, dass die Nazis dieses tolle alte Symbol ja nur verunglimpft haben. Was kann das Hakenkreuz dafür, dass es missbraucht wurde? 

 

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Doch es gab auch schöne Momente in dieser Woche: 21 Octayne etwa rockten als Uriah Heep-Vorgruppe die Zeche Bochum (Fotos), dass es amtlicher kaum geht. Überraschend (für mich), dass die zweite Vorband "Voodoo Circle" (von deren Existenz ich bislang unbefleckt geblieben war) ein wirklich herausragender Whitesnake-Klon ist und mir durchaus gefallen hat. Das geht bei Sänger David Readman dann sogar soweit, im weißen Hemd mit Kreuz a la David Coverdale auf die Bühne zu kommen. Readman singt zudem mittlerweile besser als Coverdale, stark!

 

Weniger stark: Die ganzen Irren, die meinen, man müsste um 18 Uhr an einem Samstagabend noch ins Centro fahren. Für einen Weg von 6 Kilometern zur Turbinenhalle (Kreator und Arch Enemy) brauchte ich sage und schreibe 90 Minuten und verpasste prompt Sodom und Vader. Buuuuuuuh. Arch Enemy waren dann aber wieder sehenswert und Kreator finde ich ja eher so mittel, aus fotografischer Sicht sogar abstoßend. Schlimme Lichtbedingungen, Strobo und Co - das ist wohl Underground. Nächster Versuch 2015 beim RockHard-Festival. Können die dann bitte um 12 Uhr am Samstag spielen? Danke.

 

Meine Fotos in einem schönen old-schooligem Innencover einer Vinyl-LP waren dagegen pure Freude für mich. Vor langer Zeit hatte ich einen kleinen Deal mit den Jungs von "Bloodbound" ausgechecked und das Ergebnis kann man in der CD und LP ihrer neuen Scheibe sehen (siehe links). Die Originalfotos seht Ihr hier

 

Was gab's noch? Ach, das Scott Ian-Interview, in dem er sich recht maulfaul gab, aber dennoch ein paar interessante Sachen rausließ. Schaut einfach mal HIER! Dazu gibt es auch noch einn Epica-Interview und da gibt's richtig viel Text, denn Gitarrist Marc hatte Bock zu reden und auch was zu sagen. HIER!

 

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So long, rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 21.11.14

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Heyho, Ihr Mitgefangenen auf dieser Galeere, die wir Leben nennen. In dieser Woche kam das neue Rock Hard-Magazin heraus, zwei meiner Live-Pics waren wieder mitten drin statt nur dabei (Accept und Opeth - aufs Foto unten rechts klicken). Das ist nun zwar schon häufiger der Fall gewesen, Spaß macht es mir aber immer noch. Schließlich ist das Rock Hard mitverantwortlich für meine Metal-Sozialisierung, das Blatt, mit dem man groß geworden ist. Und in diesen Monaten macht es (mir) sogar besonders Spaß, das Zentralorgan des Metal zu lesen. Alle Befürchtungen, nach dem enormen Mitarbeiterverlust (u.a. Langzeit-Chefredakteur Götz Kühnemund) 10527295 822961214390790 4347204249601974019 nkönne sich das Blatt verschlechtern, legt mal getrost zu den Akten. In der Tat ist das Rock Hard seitdem musikalisch breiter aufgestellt, ohne dabei aber "untrue" zu werden.

Das mittlerweile erschienene Konkurrenzmagazin kann diese Breite nicht vorweisen. Hier köchelt bislang fast alles im Retro-Rockbereich und es finden sich zahlreiche Inkonsequenzen. Die ständigen Bashings gegen eine (zugegeben extrem schlimme) Band wie J.B.O. sind schwachsinnig beispielsweise. Wenn man die Band für nicht relevant hält, sie nicht leiden kann, warum ignoriert man die dann denn nicht gleich? So entsteht doch eher der Beigeschmack der journalistischen Profilierung auf anderer Kosten. Ein Verriss ist da ja immer gut. Dabei haben Götz und Co so einen Unsinn eigentlich gar nicht nötig. 

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Am Dienstag war bekanntlich Super-Gau.Tag für Rockfans: Billy Idol, Lenny Kravitz, Doro, Beatstakes - alles zeitgleich und damit eine Katastrophe. Ich war bei Doro in der Turbinenhalle 2 und erschreckt, dass man sich es im Jahr 2014 immer noch traut, in so einer großen Halle auf einen Bühnengraben zu verzichten. Die Fotos sind natürlich auch dementsprechend und die Security musste immer komplett angespannt darauf achten, was vor der Bühne so passiert. Unnötig. 

Am Montag habe ich Rise Against fotografiert und war einmal mehr begeistert von der Hüpffreudigkeit der Amis. Toll für einen Knipser - zumal das Licht auch noch gut bis ok war (was man bei der Vorband "Pennywise" leider gar nicht behaupten konnte). Was kommt? Primordial heute Abend, auf Slash am Sonntag muss ich hingegen leider verzichten. Dafür wird die nächste Woche auch wieder pickepacke voll. Aber bis dahin lesen wir uns sicher noch ...

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Doro / DCS / Luke Gasser

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Sie tourt und tourt und tourt ... Frisch aus den USA zurück macht Doro Pesch jetzt wieder Europa und speziell die deutsche Heimat unsicher. Ihre 30 Jahre "Strong & Proud"-Tour führte sie am Abend in die Oberhausener Turbinenhalle 2. Die war auch richtig voll: gut für die Künstlerin - schlecht für din Fotografen, die ohne Fotograben auskommen mussten. Als erfolgreichen Anheizer brachte die Metal-Queen Double Crush Syndrome mit, was perfekt funktionierte. Auch Luke Gasser konnte mehr als Höflichkeitsapplaus ernten. Und dann schmetterte Doro selbst eine Show voller Metal-Gassenhauer hin, so dass kein Auge trocken blieb.

 

Hier unsere Bilder von

 

Doro

 

Double Crush Syndrome

 

Luke Gasser

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Doc 'n' Roll - 14.11.14

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Aloha!

 

Na, das war mal ein spannendes Kontrastprogramm in dieser Woche. Während es mich wahnwitzigerweise am 11.11. nach Köln zog, um dort in der Kulturkirche die zum Glück gänzlich unverkleidete aber deshalb nicht minder wundervolle Marketa Irglova zu fotografieren (Fotos!), hielt am Mittwoch auf der anderen Rheinseite (ist das eigentlich die bessere Seite?) in Düsseldorf vor 6200 Fans der König des RocknRoll, Lemmy Kilmister, Hof (FOTOS!). Marketa, bekannt aus dem Oscarprämierten genialen Film "Once", verzauberte die Besucher in der Kirche mit ihrem hinreißenden Charme und ihrer tollen Stimme. Lemmy hingegen gab sich wie gewohnt: stoisch, unbeweglich, arschcool. 

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Hätte ich nicht zufällig beim Bilder bearbeiten einen Blick ins Archiv geworfen und den Lemmy von 2012 entdeckt, würde ich weiter schwören, dass er uns alle überlebt. Schaut Euch den Fotovergleich (unten rechts, drauf klicken!) an und Ihr wisst, warum ich nun doch besorgt bin. Ich fürchte schon das Foto von 2016... Immerhin: Musikalisch war alles knorke und sehr zu meiner Freude war das Licht überragend, was bei Motorhead eigentlich noch nie der Fall war. Vielleicht werden ja seine Augen schwächer... 

Noch ein Wort zu "Once": Immer wieder treffe ich Musikexperten und versierte Fans, die diesen Film nicht kennen. Wenn Ihr dazu gehört... dies ist der Guckbefehl! "Once" ist ein wunderbarer, etwas kitschiger, aber dennoch hinreißender Streifen, der viel Dublin-Charme versprüht. Mittlerweile gehen Marketa und Glen Hansard getrennte Wege, was ein wenig schade ist, denn diese Spannung zwischen ihnen - auf der einen Seite die ruhige in sich gekehrte und mit feiner Klinge komponierende Pianistin und auf der anderen Seite der rauhere, verzweifelte extrovertierte Gitarrist - macht die Songs in dem Film zu einem überragenden musikalischen Höhepunkt. Unten habe ich ein Video eingebettet.Tut Euch selbst einen Gefallen und besorgt Euch diesen Film!

 

Die nächste Woche bringt nicht minder interessante Aufgaben im Fotograben. "Rise against", mal wieder Doro, Primordial, Slash. Es wird arbeitsreich und das ist gut so.

 

 In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

When Your Mind's Made Up - Once (2006) from spedkey on Vimeo.

Doc 'n' Roll - 07.11.14

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Hello again... (Howard Carpendale)

 

da pendele ich fröhlich zur Turbinenhalle, um Saxon abzulichten, will auf den Turbo-Parkplatz fahren... stehen da Massen von Menschen! Vor einem neuen Anbau! Turbinenhalle 2! Verrückt. Ich hab da nix von mitbekommen. 50 Tonnen Eisen, mehrere 100 Kubikmeter Beton, über zwei Millionen Euro wurden da ausgegeben. Mich hat keiner gefragt.

Gut geworden ist die Halle dennoch und bietet nun für viele Konzerte eine Alternative, da die große Halle mit einer einer Kapazität von rund 3.000 Plätzen oft einfach zu üppig war.

Saxon beispielsweise hätten die nicht ausverkauft, jetzt war es schön gefüllt. Fotos von Saxon und den großartigen Skid Row (wer braucht eigentlich noch Sebastian Bach? Also den Rocksänger...) findet Ihr HIER! Gestern war ich bei Airbourne in der großen Turbinenhalle 1 (klingt so schön weltstädtisch... für Oberhausen. Halle 1 und 2, wooow) und Doro spielt demnächst wieder in der Kleinen. Verrückt, verrückt.

Ansonsten war das eine ziemlich bescheidene und enttäuschende Woche im Leben eines RocknRoll Reporters. Voller Enttäuschungen: Der Zahn (Ihr erinnert Euch? Wenn nicht: HIER!) hat sich entschlossen, mir weiter auf die Nerven zu gehen. Genauso wie einige Mitmenschen es getan habe. Aber man soll ohnehin immer mal seines "Freundes"-Liste bei Facebook überprüfen. Da sammelt sich über die Jahre ne Menge an. Solltet Ihr auch mal tun, entschlackt den täglichen "News"-Wahnsinn enorm.

 

Es gab endlich die große Bekanntgabe der Bands für ein neues Festival in dieser Woche: "Der Ring - Grüne Hölle Rock" wird 2015 mit einem echten Paukenschlag gegen die große Konkurrenz von Marek Lieberbergs Rock am Ring am Nürburgring anstinken. Das Line-up nämlich liest sich hervorragend und vor allem die strikte Metal/Rock-Ausrichtung ist das, was Musikfans der härteren Gangart schon lange bei Rock am Ring vermisst haben. Zwischen "Musikern" wie Cro lässt es sich schlecht rocken. Das ist am Ring nun endlich vorbei, denn mit Bands wie Kiss, Metallica, Muse, Accept, Anti-Flag, Any Given Day, Arcane Roots, Emmure, Exodus, Faith No More, Five Finger Death Punch, Hang The Bastard, Incubus, Judas Priest, KISS, Kissin Dynamite, Limp Bizkit, Metallica, Muse, Orchid, Poets Of The Fall, Testament, The Darkness, The Picturebooks und Turbonegro muss man keine große Sorge haben, dass hier zu weich gespült wird. Es bleibt also spannend, eines ist aber klar: Zwei so große Festivals in unmittelbarer zeitlicher Nähe (Rock am Ring ist ein Wochenende später) tut niemandem gut. Es herrscht Darwinismus bei den großen Fischen im Konzertteich...

 

Desweiteren hadere ich gerade damit, dass es schon November ist. Was soll denn das? Das Jahr hat doch gerade erst begonnen. Wisst Ihr noch, wie lange es von Schulbeginn bis zu den nächsten Ferien gedauert hat?

Als Jugendlicher konnte die Zeit gar nicht schnell genug verrinnen, aber genau das tat sie eben nicht. Das ist natürlich ein bekanntes Phänomen, je älter man ist, desto schneller läuft scheinbar die Uhr im Kopf.

Doch das Rad dreht sich noch schneller als vor Jahrzehnten, die Rasanz des Lebens hat zugenommen - nicht zuletzt durch das dauernde Multi­tasking der Moderne. Auch diese Kolumne ist bereits am Ende angelangt. Doch ich will nicht gehen, ohne George Orwell zu zitieren: „Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 31.10.14

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Ahhaaaaaaaaaaaaa, it's Halloweeeeen ...

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Genau! Ihr wisst, welche Band diesen Song trällert. Wenn nicht, ab in die Heavy Metal-Schule! Passend zum gruseligen Fest habe ich auch eine gruselige Geschichte für Euch: Es war klar, dass nach der Augenarzt-Kolumne von vor einigen Wochen der Zahnarztbesuch nachgeschoben wird, oder? Ich hatte es ja schon angekündigt, doch es kam schlimmer. Routine war der eigentliche Grund des vor Wochen ausgemachten Termins, gruselige Zahnschmerzen dann der tatsächliche. „Wissen Sie, was eine Triage ist“, fragt mich der Mann mit dem Mundschutz und lächelt etwas verzweifelt, bevor er es mir erklärt.

Als „Triage“ haben die Feldärzte im Krieg die Priorisierung bestimmter Verletzungen bezeichnet. Sprich: Erst kommt der mit dem „appen Arm“ an die Reihe, dann der mit dem blauen Fußnagel, dann der ganze Rest ...

Durchs Blümchen hat er mir also vermitteln wollen, dass mein Mund ein Schlachtfeld ist, in dem harte Kämpfe zwischen den Fronten toben.

Angefühlt hat es sich zumindest genauso. Nach einer Stunde harter Arbeit konnte immerhin (vorerst) ein Soldat gerettet werden, doch mir schwant: Der Krieg ist noch nicht gewonnen.

Doch zurück zur Gruselei: Heute Abend ist fast überall der Bär, nein, das Zombievolk los. Es ist schon abgefahren, wie sehr das keltische Fest ein Bestandteil der deutschen Partykultur geworden ist. Ich find's super, ziehe das gruselige Verkleiden jedem Karnevalsabend vor. Auch als Fotograf machen solche Shootings enormen Spaß. Beispiel gefällig? Schaut mal hier! 

Nachdem ich die Kinder vor meiner Haustür vertrieben habe, putze ich dann die Cams, um morgen Saxon zu fotografieren. Ursprünglich war ja In Flames in Bochum der Plan, doch da flog ich kurzfristig mit mehreren anderen Knipsern von der Liste. Der Himmel weiß, warum (oder besser das Management). Überlicherweise hat diese Band aber ohnehin die schlimmsten Lichtshows worldwide und musikalisch ist mir das auch ne Spur zu Kindermetallig. Dann lieber Oldschool wie Saxon und Skid Row. Mein Konzerttipp für nächste Woche ist natürlich Airbourne am Donnerstag in der Turbinenhalle. Diese Band liefert einfach IMMER ab. Bis dahin: Gruselt Euch!

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 26.09.14

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 Arghhh, jetzt ist der Freitag fast um und es gab noch gar keine Kolumne? Bin ich irre??? Nein, ich bin Urlaub und das macht schon mal faul. Trotzdem: ein wenig habe ich auch heute zu sagen. Zum Beispiel, dass ich die Apple-Hasser lächerlich finde, die gerade schadenfroh jeden idiotischen Gag posten, in dem es darum geht, dass sich das neueste Telefon der Apfelbande in der Hosentasche verbiegen kann. Das haben wir bei anderen Telefon schon vor Jahren gesehen. Android was first. Freut Ihr Euch?

Bei meinem Kurztrip an die holländische See habe ich mit meinem neuen Iphone Dinge erlebt, die exemplarisch für die deutsche Neidgesellschaft ist. In einem Restaurant spielte ich nach dem 1500 Kalorien-Burger gedankenverloren an meinem Telefon, als die Kellnerin begeistert die Aufforderung ausstieß, dass ich ihr das Ding doch mal zeigen solle (in den Niederlanden war es da noch nicht im Handel). Nach einer kurzen Demonstration holte sie ihren Kollegen und es ergab sich ein netter Dialog und ein schöner Abend mit lockeren Gesprächen. In Deutschland wäre ich wohl eher angekackt worden, warum ich denn so früh sofort so ein teures Telefon habe kaufen müssen. Dieses Land ist toll, die Menschen die hier leben leider nicht immer die Oberknaller.

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Doch, genug von First-World-Problems. Kommen wir zu echten Zitterpartien: Am Mittwoch treffe ich Manowar-Mastermind Joey DeMaio im Rahmen einer Pressekonferenz. Was ziehe ich an? Ledermini? Ledertanga? Toga? Wie true muss ich mich kleiden?

Muss ich ein erlegtes Schaf mitbringen? Was erwartet mich? Ich habe Angst. Zum Glück bin ich nur fotografisch vor Ort, sonst würde ich sicher (für ihn) unangenehme Fragen stellen: Wann habt Ihr aufgehört, true zu sein? Wieso ist der Sound der letzten 10 Cds so kacke?

Warum sagt Ihr ständig Konzerte ab? Wieso schmeißt Ihr Fotografen nach 1,5 Songs aus dem Graben?

Eins wird mir gerade aber klar. Die Kleiderfrage ist keine. Ich ziehe einfach mein auffälligstes Iron Maiden Shirt an, denn die sind die Kings des Metal. Basta und zurück in den Urlaub!

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 19.09.14

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Heyho,

 

heute, da die neuen Iphones ausgeliefert werden (wehe, der DHL-Mann trödelt ...) möchte ich eine Grabrede halten. Der zu begrabende lebt zwar noch, aber ist nicht mehr in der Lage zu reinkanieren: 

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Die Rede ist von der Mutter aller MP3-Player, dem Ipod Classic. Die Wuchtbrumme mit der enormen Speicherkapazität (immer noch den meisten Playern überlegen) hat das Imperium Apple damals wieder zu neuen Höhen aufschwingen lassen. Es gab sechs Generationen des Classic, das Besondere bis heute ist, dass die Dinger noch ne echte Festplatte hatten.

Glaubt mir, ich habe viele MP3-Player ausprobiert, befriedigt hat mich dann am Ende doch nur der Apfelspieler - vor allem wegen der Gigantomie in Sachen Speicher. Meiner hat 120 Gigabyte, eine Größe, die es bei den Iphones zum Beispiel erst seit relativ kurzer Zeit gibt. Apple hat den Bomber nun klammheimlich aus dem Programm genommen und das ist echt eine Schande, bot er doch "normalen" Menschen die Möglichkeit, nahezu die gesamte Musikbibliothek immer am Mann oder der Frau zu haben. Normale Menschen? Ich nehme mich und andere Musikjournalisten mal da raus, weil man da mit 120 Gigabyte nicht mehr weit kommt, zu oft prasseln die Promo-CDs oder Downloadlinks auf einen ein. Und natürlich mutet die Kiste mittlerweile altertümlich an. Mit dem doofen Drehrädchen (das damals absolut ein Design-Highlight war). Dennoch: Mein Opa-Ipod schlummert in den Tiefen meines Doc-Mobiles und beliefert das Autoradio mit RocknRoll, Metal, Jazz und Soul (des Reimes wegen bitte ich Sie, sich nicht aufzuregen).

 

R.I.P. Ipod Classic und möge meiner noch lange durchhalten (schaut mal jetzt auf die Gebrauchtpreise bei Ebay!!! Hammerhart).

In dem Zusammenhang habe ich neulich mal nach Schallplatternspielern gesucht - fürs Auto! Die gab es in der Tat mal, eine so abstruse wie aufregende Idee. Das ist schon fast Steampunkt, nur für die Lauscher. So, habt Ihr ausgelesen? Ich muss nämlich los, ans Meer. Warum? Weil ich es mir verdient habe? Womit? Was soll denn die Fragerei hier? Frechheit :)

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 05.09.14

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Oha, schon wieder September. Das ging fix und die Open Air Saison habe ich mit dem grandiosen Turock Open Air in Essen am vergangenen Wochenende beendet. Unten gibt es einige Impressionen des Freiluft-Sommers. Jetzt gilt es wieder, die lichtstarken Objektive zu entstauben und in die dunklen Gewölbe des RocknRoll herabzusteigen. Aufgestiegen, in den RocknRoll-Himmel, ist leider unerwartet Jami Jamison von Survivor in dieser Woche. Im letzten Jahr habe ich die Band beim HiRock an der Loreley fotografieren dürfen. Jami starb an einem "Burning Heart", eine Herzattacke überlebte der 63-Jährige nicht. Überleben werden aber die zahlreichen Klassiker, die er mit der Band geschaffen hat. R.I.P.!

Dann gab es in dieser Woche noch den Kleinstveranstalter, der eine kritische Berichterstattung auf unserer Seite mit der Drohung, einen Anwalt einzuschalten, wenn diese nicht entfernt würde, beantwortete. Im Klartext: Es ging um eine kritische journalistische Berichterstattung, NICHT um einen Verriss der gesamten Veranstaltung. Im Nachhinein wurde uns die Akkreditierung entzogen, was natürlich gar nicht möglich ist. Da es sich ohnehin um eine Nischenveranstaltung handelte, die mit RocknRoll eher am Rande zu tun hat, haben wir auf das Abbrennen eines großen Feuerwerks verzichtet und Bericht und Fotos einfach entfernt. Die Aufforderung seitens des Veranstalters, dass wir uns bitte nicht mehr bei ihm akkreditieren, befolgen wir gerne, zumal die vorher gelaufene (zugegeben kurzfristige) Kartenverlosung so rein gar niemanden unserer täglich über 1000 Leser interessierte ...

 

Das war's dann für heute und, wenn Euch etwas nicht gefallen hat, was ich geschrieben habe, entziehe ich Euch hiermit im Nachinein die Erlaubnis, diesen Bericht zu lesen. :D

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Open Air-Saison 2014

 

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Doc 'n' Roll - 29.08.14

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Aloha, Ihr kleinen Headbangerchen. Heute startet das Turock Open Air und bis zum Sonntag gibt es da mal so richtig fett aufs Öhrchen. Eine feinste Auswahl guter musikalischer Tropfen und das Ganze umsonst. Mich macht vor allem der Sanctuary-Gig am Sonntag neugierig.

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Die habe ich noch nie gesehen (wie auch, die haben sich 1992 aufgelöst) und frage mich, ob sie eher in die Nevermore-Fußstapfen treten werden oder an ihre Frühwerke anknüpfen, jetzt, wo Warrel Dane wieder am Mikro stehen will.

Der Bandname ist übrigens dem genialen Sci-Fi.Klassiker "Logan's Run" (von 1976) entliehen (unnützes Wissen No.1). Apropos alte Recken: Was Accept auf ihrer aktuellen CD mit dem nun mit mehr so neuem Sänger abreißen, ist das Beste in diesem Genre, was ich seit Jahren gehört habe und lässt sogar die ordentliche Judas Priest-Scheibe verschämt in die Ecke treten.

Ich war ohnehin nie so ein Fan von Schreihals Dirkschneider und empfinde den seit 2009 dort agierenden Mark Tornillo als den deutlich geileren Sänger. Nun stimmt auch noch das Songwriting und Accept knüpfen recht nahtlos an ihre eigenen Klassiker an. Bombe! Wer's noch nicht gehört hat, sollte HIER mal klicken! oder HIER mal in die Songs reinhören (und dann die CD kaufen).

Accept sind dazu live (in jeder Besetzung) immer eine Macht (Fotos).

Einen Todesfall gibt es in dieser Woche leider auch wieder zu vermelden. Tim "Rawbiz" Williams (Foto) - vor allem als echte Rampensau bei Suicidal Tendencies in Erscheinung getreten - hat die Erde verlassen. May you rock for ever, Tim. 

 

Ein Wort auch zur derzeit beliebten ALS Ice Bucket Challenge: Auch ich wurde nominiert und auch ich habe das gemacht und finde, dass man durchaus Spaß dabei haben darf, wenn man den Zweck der Aktion nicht vergisst. Deshalb spendet für das, was Euch spendenswert erscheint - sei es nun ALS, Aidsforschung oder Kinderhospiz. Mit oder ohne Eimer Eiswasser...

 

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

yoursdocrock