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Oldschool journalism with modern attitude - since 2005

Mittwoch Februar 21, 2018
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151 items tagged "Doc"

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Doc 'n' Roll - 11.12.15

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Heyho, kurz vor Ende des Jahres ziehe ja gerne einmal ein kleines Fazit. Dieses Mal habe ich das in der Form einer Spotify-Playlist getan. 75 Songs, die ich in den drei (manchmal nur zwei) erlaubten Songs gespielt wurden, während ich im Graben meine Arbeit verrichtete, befinden sich in der untenstehenden Liste. Und ich muss sagen... holla die Waldfee. Die Playlist könnt Ihr getrost bei jeder Party mit Metalpublikum durchlaufen lassen. Mötley Crüe, Kiss, Accept, Amorphis, Arch Enemy, Deep Purple, Riverside, Metallica, AC/DC - das Fotojahr war gut zu mir.

Interessant übrigens: Die meisten Songs habe ich bewusst überhaupt nicht wahrgenommen und musste dann per Setlist.fm recherchieren, was denn da überhaupt gespielt wurde. Wenn ich den Graben betreten, verstopfe ich mir die Ohren (Gehörschutz ist wichtig, vor allem, wenn man so nah dran steht) und schalte in den Fotomodus. Eventuell habe ich einfach sensorische Störungen und mein Gehör schaltet aus, wenn ich mehr auf visuelle Kommunikation umschalte.

Ansonsten schleicht sich mein Fotojahr so langsam aus, diese Woche waren noch die Geister dran, jetzt wird es etwas ruhiger. Nicht, weil es keine Konzerte gebe, sondern, weil man auch den ganzen Einsatz dosieren muss, wenn man 666 Jahre alt ist. Immerhin: Judas Priest und Kadaver sind noch fest im Terminplan. Ihr dürft natürlich zu allen anderen Konzerten gehen. Welche? Schaut doch mal in unseren Terminkalender (HIER). 

Dieser DocnRoll fällt extra etwas kürzer aus, damit Ihr Zeit genug habt, die sensationelle Playlist zu hören. Viel Spaß!

 

 

 

 

 

Keep on rocking 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Doc 'n' Roll - 04.12.15

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Der Nikolaus kommt. Und zwar laut und gewaltig. Morgen können wir in Oberhausen gleich heftigst in den 6. Dezember reinfeiern. Beim schnuckeligen Nikolaut-Festival mit Bullet im Kulttempel und - 50 Meter weiter - in der Turbinenhalle beim Metal Meeting mit Accept und Co. Das wird ein wahres Fest, auch, wenn man (ich) sich da etwas zweiteilen muss. Accept darf man nicht verpassen, Bullet aber auch nicht. Wenn alles läuft, läuft's: Accept um 23 Uhr, schnell drei Bilder knipsen, Bullet gegen 23.15 Uhr. May the metalgod be with me...

 

Scott Weiland ist tot. Er starb im Schlaf mit gerade einmal 48 Jahren. Auch, wenn es tragisch ist, diese Meldung ist erschütternd aber dann doch auch nicht überraschend. Seit Jahrzehnten ist der begnadete Sänger mehr als Drogenabhängiger durch die Szene gegeistert, denn als Musiker. Traurig ist es natürlich dennoch. Scott war ein grandioser Frontmann, wie ich auch aus dem Fotograben schon erleben würde. R.I.P. 

 

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 Ich habe in dieser Woche meine Sammlung nach Journalisten(spiel-)filmen weiter ausgebaut und ein echtes Schätzchen erstanden. Journalistenfilme? Ok, ich hole mal aus, weit aus... 

Der kleine Doc ist sechs Jahre alt und sieht in der Glotze, wie James Cagney einen schmierigen Reporter spielt, dabei einen Mord aufklärt. Das ist rund 666 Jahre her und seitdem gab es nur einen Berufswunsch (der sich zum Glück erfüllt hat). Und seit geraumer Zeit suche ich gerade diese alten Filmchen, in denen das Klischee des Reporters noch voll erfüllt wird (von dem ich selbst zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn noch einige als Wahrheit vorgefunden habe).

Es klingt seltsam, aber damals gab es noch richtige Satzstellen, in den Sätzer (nahezu ausgestorben, weil alles digital) an Textfahnen rumgeschnibbelt haben. Hat man damals ein Wort falsch geschrieben, konnte man mit ganz viel Glück und Engelszungen (und der ein oder anderen Kiste Bier als Belohnung) den Sätzer (ein unglaublich eigener Menschenschlag) dazu bewegen, dieses mit der Schere zu korrigieren, etwa, wenn ein Buchstabe am Ende zu viel war. Da wurde auch schon einmal falsche Satzzeichen herausgeschnitten.

Unglaublich, oder? Selbst für mich, der in den Endzügen dieser Aera live dabei war, klingt das wie eine ausgedachte Geschichte. 

Damals gab es in den Redaktionen noch Erfasserinnen. Was die gemacht haben?

 

 

Die eingereichten Pressemitteilungen (auf Papier und per Briefpost) nach den Hinweisen der Redakteure ins System getippt (jahaaa, Computer gab es schon... - auch, wenn die Anzeigenverkäufer noch vieles per Schreibmaschine erledigt haben). Ich gerate ins Schwafeln... Zurück zum Film: In "Reporter des Satans" (Originaltitel: Ace in the Hole)von 1951 hat Regisseur Billy Wilder Kirk Douglas zu einem skrupellosen Reporter gemacht. Die Geschichte beruht auf einer Begebenheit aus dem Jahr 1925, bei der W. Floyd Collins aus Sand Cave, Kalifornien, in einer Höhle eingeschlossen wurde und starb. Ein weiterer Bezug ist der Roman The Cave von Robert Penn Warren. Ein Hammerfilm (wenn man sich mit alten Kamellen auf Zelluloid anfreunden kann). Lust auf mehr Filme rund um das Thema?

 

 

 

Da muss ich natürlich die Mutter aller Reporterfilme (was die Qualität nicht das Alter angeht) empfehlen: 

Der Polit-Thriller "Die Unbestechlichen" von Alan J. Pakula, der unter anderem acht Mal für den Oscar nominiert wurde, rekapituliert die Ereignisse, die später als Watergate-Affäre bekannt wurden. Natürlich darf man da nicht Citizen Kane vergessen, aber auch Extrablatt mit Jack Lemmon (ebenfalls von Billy Wilder) ist ein Must-see. In jüngerer Zeit thrillte die TV-Serie "The Newsroom" mit einem wahrhaft grandiosem Bild über die aktuelle Zeit des Journalismus und den Spagat zwischen Quote und Seriösität. Toll. Das muss aber nun reichen, denn ich will Euch auch nicht zu sehr langweilen. Ach: Täglich grüßt das Murmeltier ist in gewisser Weise auch ein Reporterfilm. Die müssen nämlich nicht immer bitter und ernst sein. 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Doc 'n' Roll - 27.11.15

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Hello again... 

 

man stelle sich vor.... ich fotografiere an diesem Wochenende KEIN Konzert. Das habe ich mir selbst so ausgesucht nach den letzten Trubelwochen mit mehreren Gigs pro Woche. Die Idee war: Ein Wochenende voller Xbox, Playstation, Fußball und Musik (machen), kein Umherreisen, hektische drei Songs fotografieren, Heimfahrt, Bilder bearbeiten und online stellen. Herrlich! Entspannung...

Jetzt, wo ich hier sitze und darüber näher nachdenke..., könnte ich heute noch Wuccan fotografieren und hätte vielleicht doch die Akkreditierung morgen für die Oppas von Uriah Heep annehmen sollen. Hummeln im Hintern, echte Leidenschaft scheinbar, auch wenn das manchmal Leiden schafft. Aber gut, es ist, wie es ist (naja, evtl doch Wuccan heute), und ich genieße das freie Wochenende.

Das Beste: Ihr müsste nicht auf tolle Konzertfotos verzichten, denn die RocknRoll-Reportern schwirren auch ohne den Maestro durch die Weltgeschichte. So ist am Sonntag etwas Hüpfendes von den Subways (Foto) zu erwarten. Die spielen im Zakk und wir sind natürlich dabei. Hmm Leafmeal in Dortmund war ja auch noch... Schaut einfach, was hier und auf Facebook natürlich so aufläuft.

 

Picture

 

In dieser Woche habe ich mir eine Xbox one zugelegt, damit Ihr hier auch in Zukunft das ein oder andere Xbox-Review erwarten könnt. Mann, Mann, Mannn... was ist dieses Ding häßlich. Ein Designverbrechen. Nun ist auch die Playstation 4 ein Design-Schrittchen zurück, wenn man sie mit der Ur-Form der PS3 (in Gamerkreisen auch liebevoll "die dicke Lady" genannt) vergleicht, doch die sieht immerhin nicht aus wie ein Betamax-Videorekorder von 1983. Als hätte Bill Gates das Ding selber designed. Es kommt aber auf die inneren Werte an, aber mein erstes Fazit ist, dass ich lieber mit der PS4 spiele, allein der Controller ist so viel handlicher und filigraner. Dafür rockt der Xbox-Exklusivtitel Forza wie die Hölle. Das beste Konsolenrennspiel, ohne Frage - und alleine schon Grund genug, die Xbox zu kaufen. Noch ein Wort in Sachen Gaming: Star Wars Battlefront ist der Knallfrosch des Jahres. Und was hatten wir uns alle darauf gefreut. Aber... üble Nummer. Lest selber (HIER)!

 

Was ich noch zu sagen hätte, dauert eine Zigarette (Reinhard Mey), naja, nicht ganz. Es sei denn, Ihr raucht schnell. Sehr schnell. Denn: das war's für heute. Ich genieße nun das freie Wochenende... oder gehe doch noch was knipsen?

 

 

Rock on guys and dolls

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 20.11.2015

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Moin, Moin... es gibt Freitage, die sind anders als der andere. Der letzte war so einer und ich habe noch schwadroniert, dass man sich von einem Freitag, den 13., keine Angst machen lassen soll. Ihr wisst alle, was passiert ist und wie sich die (europäische) Welt seitdem einmal wieder verändert hat. Die Anreise zum Mötley Crüe-Gig einen Tag danach geriet dann schon mulmig, doch glücklicherweise ist nichts passiert, außer, dass Alice Cooper den Mötleys fast die Show gestohlen hat. Aber beide Acts waren stark, die allererste - und zugegebenermaßen von mir noch nie vorher gehörte - Band Saint Asonia, hat kaum ein Besucher gesehen, da sie schon vor Einlass (!) begannen. Der zog sich nämlich hin. Den meisten war das natürlich egal, für die Band ist es eine Katastrophe. Die Alice Cooper-Bilder sind aus dem Graben gemacht worden und haben meine übliche Qualität, während wir bei Mötley Crüe rund 30 Meter entfernt ebenerdig am Mischpult zu stehen hatten. Wie weit das ist, seht Ihr auf dem Bild unten ganz gut. Die Bilder sind ok bis gut, mehr nicht. Aber guckt selber, wenn Ihr es noch nicht getan habt. HIER entlang!

 Mötley

Ein fettes Package hatte Lemmy am Dienstag im Gepäck: Girlschool und Saxon konnten (einmal mehr) gefallen, der RocknRoll-Gott L. wirkte zudem wieder etwas fitter als zuletzt. Fotos habe ich HIER für Euch.

 

Nicht so schön: Die ARD hat entschieden, dass der homophobe Aluhutträger Xavier N. ohne Vorentscheid zum Eurovision Song Contest geschickt wird. Das könnte uns Rockern egal sein, weil es sich hier ohnehin um ein äußerst fragwürdiges Event handelt, doch zumindest ich will nicht, dass unser Land von so einem Menschen im Ausland vertreten wird - bei was auch immer. 

 

Doch wieder schön: Andreas Wikström, Sänger von Screamer, (Foto unten) hat eines meiner Fotos aus dem Turock als Facebook-Profilbild genommen  - und sogar vorher gefragt ob er darf. Dass dies mittlerweile als "sehr nett" klassifiziert werden muss, zeigt, wie weit wir gekommen sind, wenn es um Urheberrechte im Internet geht. Andreas darf es natürlich benutzen und ich freue mich sogar drüber. 

Picture

 

An diesem Wochenende geht der wilde Wahnsinn weiter: Heute Abend zocken die wirklich überragenden Avatarium im Essener Turock, was alleine ein Weekend-Bonbon ist, wohingegen morgen der RocknRoll-Overkill es erfordern würde, dass man sich in zwei Hälften teilen kann. Während die Black Star Riders das Turock verzaubern wollen, stehen in der Oberhausener Arena gleich drei Hochkaräter auf der Bühne: Nightwish, Amorphis, Arch Enemy - uff! Die RocknRoll-Reporter werden natürlich beide Events für Euch ablichten. Also: Immer schön vorbeischauen!

 

Die Gewinner unserer hübschen Verlosung zum Zehnjährigen des RocknRoll Reporter sind übrigens gezogen und benachrichtigt worden. Habt Ihr kein Glück gehabt, hoffe ich, dass Ihr uns trotzdem treu bleibt, denn das nächste Gewinnspiel kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

Schöner Tippfehler im obigen Absatz (natürlich schon korrigiert): Ich hab zuerst geschrieben: "... dass Ihr uns trotzdem TRUE bleibt." Mehr Metal geht ja gar nicht als Journalist, oder? 

 

 Rock on!

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 13.11.2015

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Hoppla, schon wieder Freitag, der 13.? Naja, ich glaube eher an die Macht der Zahl 13 im positiven Sinne. Wobei... Gerd Müller, der Bomber der Nation, hatte immer Rückennummer 13, wurde Alkoholiker, ist nun an Alzheimer erkrankt... Zufall. Leider. 

Dieser Freitag ist aus Konzertfotografensicht dennoch eine schwierige Kiste: Deep Purple in Oberhausen oder Slayer/Anthrax in Bochum? Schwere Entscheidung, ich werde sie aus dem Bauch heraus treffen, schließlich sei bei Purple die Position, aus der man knipsen darf noch nicht festgelegt und man solle sich auf längere Brennweiten einstellen. Das nämlich, was morgen bei Mötley im ISS Dome zu Düsseldorf passieren wird. Die Vorgaben: 2 Songs vom Soundboard auf. Das kann in dieser Halle enorm weit weg sein, dementsprechend haben hier die Sportfotografen mit den dicken brummern (ab 600 mm aufwärts) leichteres Spiel. Alle anderen gucken in die (zu kurze) Röhre.

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Wo wir gerade kurz bei Deep Purple waren: Gründungsmitglied Ritchie Blackmore (Foto links) wird in DIESER Doku sehr schön beleuchtet. Zwar ist diese durchaus einseitig, verdeutlicht aber prima, welche kaputter Charakter der geniale Gitarrist ist. 

 

Apropos genial: Auf seine Weise ist auch Randy Hansen genial. Der gibt seit Jahrzehnten den Hendrix und macht das so grandios, dass man näher an Hendrix nicht drankommt, wenn man nach 1970 geboren ist. Stark. Bilder gibt es HIER!

  

Endspurt: Der RocknRoll Reporter wird zehn Jahre alt und da wir Euch so lieb haben, hauen wir zum Geburtstag eine Limited Edition der schönsten Pics der letzten zehn Jahre raus. In Zusammenarbeit mit Pixum verschenken wir drei 26-seitige-Hochglanz-Fotobücher mit Bildern von 2005 bis 2015. Das Cover seht Ihr oben, die Bücher sind natürlich Einzelstücke und nicht verkäuflich. 

 

Die Digitalgitarristen freuen sich über einen anderen Preis: Von IK Multimedia kommen zum Jubiläum gleich 3 Pakete mit Codes für Mesa/Boogies. Amplitube Mesa/Boogie - um genauer zu sein. Die Kollektion bestehend aus Mark III, Mark IV, Dual & Triple Rectifier sowie TransAtlantic TA-30 plus entsprechenden Kabinetten kostet 149,99 Euro. Die Gitarren-Verstärkersimulation AmpliTube für Mac- und Windows-DAW ist eine der hochwertigstens auf dem Markt. Mit den Codes könnt Ihr aber auch jedes andere Produkt im IK Multimedia Shop "kaufen".Echte Rocker brauchen natürlich Tattoos und Piercings. Das wissen auch die Jungs von Rockland Tattoos in Witten. Sie stiften uns je einen 50 Euro-Gutschein für Piercing und Tattoo. Dazu schicken wir Euch zum Nikolaut mit den Giganten von Bullet. Alle Einzelheiten zum Gewinnspiel findet Ihr übrigens HIER!

 

 

 Rock on!

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 06.11.2015

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Heyho, heute Abend spielen die Foo Fighters in Köln. Ich werde nicht dabei sein, obwohl ich eine Akkreditierung dafür habe. Der Grund ist einmal mehr, dass der Größenwahn einer Band ein Vertragswerk hat aufsetzen lassen, den man als Fotograf, der seine eigene Arbeit schätzt einfach nicht unterschreiben kann. In diesem muss man nämlich zustimmen, ALLE Rechte an den Bilder, an seinen eigenen Bildern wohlgemerkt, an die Foo Fighters abzutreten. Die können dann damit T-Shirts drucken, wenn sie wollen, und sich die Taschen noch voller machen. Im Umkehrschluss erlaubt mir Doof Gröhl leider nicht, dass ich seine Songs nutzen kann, um Geld damit zu verdienen. Komisch, oder? Den Vertrag seht ihr in diesem Beitrag, klickt Ihr drauf, könnt Ihr ihn vergrößern. Edit: Mittlerweile wurde diesem Vertrag ein veränderter nachgeschoben, der an der generellen Sachlage aber wenig ändert. Zum Zeitpunkt der Zusage, die Band fotografieren zu "dürfen", war dieser Vertrag die voraussichtliche Maßgabe.

vertrag

So sehr ich Grohl musikalisch schätze, das ist einmal mehr ein absoluter Affront. Wie immer gibt es auch dieses Mal Kollegen, die den Sermon unterschreiben. Es muss jeder selber wissen, wie sehr er seine eigene Arbeit wert schätzt. Ich schätze meine so sehr, dass ich diese nicht Millionäre verschenke - mittels Knebelvertrag, So bleibt mir und Doof Gröhl nur eine meiner berühmten Skizzen (siehe unten), womit er sich in eine Reihe mit Marilyn Manson stellen darf. Auch der wurde von mir bereits derart verschönert.

 

Immerhin gibt es Leute, die gute Fotos schätzen und sogar bezahlen. Das Ecplise-Magazin wird in einer der nächsten Ausgaben etwas aus meiner Joe Satriani-Reihe veröffentlichen. Auch bei diesem Konzert waren die Arbeitsbedingungen übrigens unsäglich. In der nur zu einem Drittel gefüllten bestuhlten Halle (Ruhrcongress Bochum) mussten die Fotografen von der Seite (rechts oder links) aus rund 20/25 Metern fotografieren. Der Winkel war schlecht und die Argumentation, dass man den Fans vor der Nase rumgeturnt wäre, nicht schlüssig, schließlich war genug Platz bei dem schlechten Besuch. Die Fotos sind dennoch gut geworden, was eigentlich schade ist, denn so wird Management/Künstler auch noch mit PR belohnt. 

doofgroehl

Ebenfalls Wert geschätzt wird man im Hause Ernie Ball/Music Man, die eines meiner Marco Wriedt-Fotos auf deren Künstler-Seite featuren wollten. HIER kann man es sich anschauen.

  

Ihr wisst es ja schon: Der RocknRoll Reporter wird zehn Jahre alt und da wir Euch so lieb haben, hauen wir zum Geburtstag eine Limited Edition der schönsten Pics der letzten zehn Jahre raus. In Zusammenarbeit mit Pixum verschenken wir drei 26-seitige-Hochglanz-Fotobücher mit Bildern von 2005 bis 2015. Das Cover seht Ihr oben, die Bücher sind natürlich Einzelstücke und nicht verkäuflich. 

 

Die Digitalgitarristen freuen sich über einen anderen Preis: Von IK Multimedia kommen zum Jubiläum gleich 3 Pakete mit Codes für Mesa/Boogies. Amplitube Mesa/Boogie - um genauer zu sein. Die Kollektion bestehend aus Mark III, Mark IV, Dual & Triple Rectifier sowie TransAtlantic TA-30 plus entsprechenden Kabinetten kostet 149,99 Euro. Die Gitarren-Verstärkersimulation AmpliTube für Mac- und Windows-DAW ist eine der hochwertigstens auf dem Markt. Mit den Codes könnt Ihr aber auch jedes andere Produkt im IK Multimedia Shop "kaufen".Echte Rocker brauchen natürlich Tattoos und Piercings. Das wissen auch die Jungs von Rockland Tattoos in Witten. Sie stiften uns je einen 50 Euro-Gutschein für Piercing und Tattoo. Dazu schicken wir Euch zum Nikolaut mit den Giganten von Bullet. Alle Einzelheiten zum Gewinnspiel findet Ihr übrigens HIER!

 

 

 Rock on!

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 30.10.15

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Guten Tag, liebe Gemeinde. Wer am Samstagabend die Tür öffnet, sollte Süßkram parat haben. Immer öfter heißt es auch bei uns „Süßes oder Saures“ und schaurig-schöne (?) Gestalten tummeln sich, um ein durch und durch „undeutsches“ Fest zu feiern. Tut also gar nicht so weh, wenn man mal über den Zaun blickt und schaut, was andere Völker so machen. Dabei hat der Siegeszug des gruseligen Fests durchaus eine Weile gebraucht und ist mittlerweile ein beliebter Spaß im Herbst. Manchen Dingen muss man einfach seine Zeit lassen, um sie in Gänze zu verstehen. Angst ist da nie ein guter Berater. Apropos Halloween: Mein fast schon traditionelles Halloween-Shooting brachte dieses Mal gleich drei Gruseldamen vor meine Kamera. Dazu gibt es ein wirklich lustige Geschichte: Wir haben uns in einer verlassenen Zechensiedlung "verschanzt", um dort möglichst abgeranzte Fotos machen zu können. PictureEines der verlassenen Häuser wählten wir als "Hauptquartier", breiteten uns im Erdgeschoss mächtig aus (Fotorucksack, Kaffee, Handys, Garderobe etc). bevor wir auf die Idee kamen, doch einmal in der ersten Etage zu shooten. Da dort weit und breit niemand war, haben wir alle Klamotten unten gelassen. Wenige Minuten später ertönte von unten Lärm. Jugendliche rannten in "unser" Haus. Kein Grund zur Panik? Generell nicht, aber unsere Wertsachen wollten wir doch nicht unbeaufsichtigt lassen. Deshalb hasteten wir schnell die Treppe runter, allen voran die drei Grazien im vollen Zombie-Makeup.

Kurzum: Wie würdet Ihr reagieren, wenn plötzlich und ohne Vorahnung in einer verlassenen Siedlung Zombies mit offenen Wunden vor Euch stehen würden? Genau! Unsere jungen Besucher haben sich fast eingenässt und wir uns halbtot gelacht. Nach dem Schreck waren die Jugendlichen aber sehr höflich und erbaten Eintritt in unsere Location. Wer mehr als das eine Foto aus dem Shooting sehen will, surft einfach einmal HIER entlang!

Desweiteren ist das die Woche der Konzerte: Am Dienstag strolchte ich bei Epica herum und leide noch jetzt an den grell gelben Lichtern, während der Donnerstag den finalen Countdown herunterzählenden Schweden von Europe (PICS) vorbehalten war. Heute geht es zu Gitarrrengott Joe Satriani (Ruhrcongress Bochum), am Sonntag zu Gamma Kai, ähh, Gamma Ray mit Kai Hansen (Zeche Bochum). Busy days...

 

 Der RocknRoll Reporter wird zehn Jahre alt und da wir Euch so lieb haben, hauen wir zum Geburtstag eine Limited Edition der schönsten Pics der letzten zehn Jahre raus. In Zusammenarbeit mit Pixum verschenken wir drei 26-seitige-Hochglanz-Fotobücher mit Bildern von 2005 bis 2015. Das Cover seht Ihr oben, die Bücher sind natürlich Einzelstücke und nicht verkäuflich.

Die Digitalgitarristen freuen sich über einen anderen Preis: Von IK Multimedia kommen zum Jubiläum gleich 3 Pakete mit Codes für Mesa/Boogies. Amplitube Mesa/Boogie - um genauer zu sein. Die Kollektion bestehend aus Mark III, Mark IV, Dual & Triple Rectifier sowie TransAtlantic TA-30 plus entsprechenden Kabinetten kostet 149,99 Euro. Die Gitarren-Verstärkersimulation AmpliTube für Mac- und Windows-DAW ist eine der hochwertigstens auf dem Markt. Mit den Codes könnt Ihr aber auch jedes andere Produkt im IK Multimedia Shop "kaufen".Echte Rocker brauchen natürlich Tattoos und Piercings. Das wissen auch die Jungs von Rockland Tattoos in Witten. Sie stiften uns je einen 50 Euro-Gutschein für Piercing und Tattoo. Dazu schicken wir Euch zum Nikolaut mit den Giganten von Bullet. Alle Einzelheiten zum Gewinnspiel findet Ihr übrigens HIER!

 

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 Rock on!

 

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Doc 'n' Roll - 23.10.15

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Da bin ich, zurück aus der Zukunft. Oder so ähnlich. Der Hype um den 21. Oktober war schon beträchtlich und hat mir eine Menge Spaß gemacht. Natürlich habe ich mir um 1.29 Uhr am Donnerstag (16.29 Uhr war ja die Zeit in Hill Valley) den zweiten Teil von Zurück in die Zukunft reingepfiffen, wobei ich bemerkt habe, dass es schon sehr niedlich ist, wie Zemeckis und Co sich 1985 das Jahr 2015 vorgestellt haben. Bis auf wenige Anachronismen (der faxende Briefkasten) stellen wir uns eigentlich ja immer noch die Zukunft so oder ähnlich vor. Wir sind also nicht wirklich vorangekommen könnte man meinen. Irgendwie bin ich froh, dass es keine fliegenden Autos gibt. Da könnte man beim Einsteigen ja schon eine Heidenangst bekommen, weil die Unfallmöglichkeit um eine weitere Dimension erhöht würde. Nennt mich aber ja nicht eine "feige Sau"... Im Original wird McFly übrigens "Chicken" genannt. Beides hat seinen Reiz, wie ich überhaupt anzumerken habe, dass die Synchronisation eigentlich ziemlich gelungen ist. Früher war nicht alles viel besser, aber ich habe den Eindruck, dass damals besser übersetzt wurde. Vielleicht, weil es die Möglichkeit, einen Film im Originalton zu schauen, kaum gab. Da hat man sich einfach mehr Mühe gegeben.

 

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Der RocknRoll Reporter wird zehn Jahre alt und da wir Euch so lieb haben, hauen wir zum Geburtstag eine Limited Edition der schönsten Pics der letzten zehn Jahre raus. In Zusammenarbeit mit Pixum verschenken wir drei 26-seitige-Hochglanz-Fotobücher mit Bildern von 2005 bis 2015. Das Cover seht Ihr oben, die Bücher sind natürlich Einzelstücke und nicht verkäuflich.

Die Digitalgitarristen freuen sich über einen anderen Preis: Von IK Multimedia kommen zum Jubiläum gleich 3 Pakete mit Codes für Mesa/Boogies. Amplitube Mesa/Boogie - um genauer zu sein. Die Kollektion bestehend aus Mark III, Mark IV, Dual & Triple Rectifier sowie TransAtlantic TA-30 plus entsprechenden Kabinetten kostet 149,99 Euro. Die Gitarren-Verstärkersimulation AmpliTube für Mac- und Windows-DAW ist eine der hochwertigstens auf dem Markt. Mit den Codes könnt Ihr aber auch jedes andere Produkt im IK Multimedia Shop "kaufen".Echte Rocker brauchen natürlich Tattoos und Piercings. Das wissen auch die Jungs von Rockland Tattoos in Witten. Sie stiften uns je einen 50 Euro-Gutschein für Piercing und Tattoo. Dazu schicken wir Euch zum Nikolaut mit den Giganten von Bullet (Foto unten). Alle Einzelheiten zum Gewinnspiel findet Ihr übrigens HIER!

 

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 Rock on!

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 16.10.15

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This is friday, this is my day ... (The Subways) und dementsprechend mache ich heute mal ein wenig auf Verschwörungstheoretiker. Ich erzähle Euch von meinem Auto. Das ist ein Seat Leon. Und Seat gehört ja zur großen schmutzigen VW-Familie (Stichwort Abgasskandal). Folgendes trägt sich derzeit in meinem Autochen zu: Seit zwei Jahren gurke ich mit dem kleinen Schwarzen durch die Konzertgeschichte. Wenn der Tank proppevoll ist, sagt mir der Bordcomputer, dass ich bei meiner zu erwartenden Fahrweise 720, manchmal 730 Kilometer damit brausen kann. Bisher war genau das auch der Fall. In etwa seit der Zeit des aufgedeckten Skandals um den lügenden Chip im Wagen kann ich laut Bordroboter 900 Kilometer fahren. Bisher habe ich es nicht komplett ausgereizt, aber es scheint sich in der Tat zu bestätigen. Nein, ich fahre nicht sparsamer als vorher und nein, ich habe meinen Tank nicht um einige Liter heimlich vergrößert.965901 632480893430290 849310758 o

Nun gibt es zwei Szenarien: Einmal die langweilige Geschichte um den fehlerhaften Bordcomputer. Die will ich Euch ersparen, wobei sie natürlich die wahrscheinlichste ist. Besser gefällt mir aber diese Story: Seit langen Jahren hat der VW-Konzern eine geheime Absprache mit der Mineralölindustrie. Die Einzelheiten kenne ich natürlich nicht, doch es könnte in etwa so laufen:

"Unsere Autos sind sehr verbrauchsarm und diese Art des Motorbaus ist für uns auch sehr viel günstiger. Wir wissen aber um Ihre Sorge, dass nicht genug Autofahrer an die Tankstellen der Welt pilgern. Aus diesem Grund haben wir einen Chip eingebaut, der den grundsätzlichen Verbrauch eines jeden Autos in unserem Konzern um mehrere Liter anhebt.

Bei Tests, etwa von unabhängigen Automobilzeitschriften, schaltet dieser sich natürlich aus. Das Ganze hat auch den Vorteil, dass wir zwar defakto bereits 3-5 Liter-Autos im Portfolio haben, durch dieses Chiptuning aber noch einmal überteuert kleine 3-Liter-Autos an eine andere Zielgruppe verscheuern können." Staunen bei den Vertretern der Mineralölindustrie. "Das klingt ja toll. Aber für diese Zauberei wollen Sie doch im Gegensatz von uns sicher auch etwas."

Hier wird es dunkel und meine Glaskugel spuckt leider nicht die detaillierten Informationen mehr aus. Es gibt aber sicherlich einen ganzen Haufen an "Gegenleistungen", über die sich ein Konzern wie VW freuen würde. Seitdem die Affäre um den lügenden Abgas-Chip nun ans Tageslicht gekommen ist, herrscht Panik im Konzern und die Führungsetage hat entschieden, dass man per Killswitch den Benzinfresserchip (vorerst?) deaktiviert. Nichts ist unmöglich - das war natürlich der Slogan eines japanischen Automobilherstellers, trifft aber sicherlich auch auf andere Firmen zu.

Aus der Welt der Verschwörungen kommen wir zu den ganz irdischen musikalischen Themen. Rise Against hat Dortmund gerockt als gebe es kein Morgen. Ist die Live-Performance der Band eigentlich immer grandios, so war es der Sound an diesem Abend in der Westfalenhalle leider nicht. Schade drum. Fotos gibt es HIER!

Noch ein Wort zum zehnjährigen Geburtstag des RocknRoll Reporters: In Kürze hauen wir einige Preise zur Feier des Tages raus, unter anderem Software im Wert von 900 Euro, Gutscheine für Tattoos und Piercings, Fotobücher und noch ein paar schöne Dinge. Also, immer schon hier und auf Facebook die Äuglein aufhalten. 

So, Feierabend, aber nicht ohne einen Gigtipp: Heute Abend ist Riverside in Oberhausen und das ist schließlich ein Pflichttermin.

 

 

Gebt Gas und habt Spaß ...

 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Doc 'n' Roll - 09.10.15

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Da isser wieder, Euer Lieblings-Doc an Eurem Lieblingswochentag. Was mir nicht erst in dieser Woche aufgefallen ist, aber jetzt langsam knapp wird: Wir, sprich der RocknRoll-Reporter, sind in diesem Jahr zehn Jahre alt geworden. Das Jahr 2005 wurde von verschiedenen Organisationen als „Jahr der Katastrophen“ bezeichnet. Sie dachten dabei an den Hurrikan Katrina, der nicht nur New Orleans verwüstete, oder an das Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Die Journalisten Tante Rock und Doc Rock hatten in dem Jahr aber die gar nicht so katastrophale Idee, ein kleines und feines Internetmagazin rund um das Thema Konzertfotografie ins Leben zu rufen. Der RocknRoll-Reporter war geboren und was mit wenigen Klicks und Visits begann, ist heute eine hübsche Mini-Erfolgsgeschichte mit rund 1700 Facebook-Followern (an dieses soziale Netzwerk dachte man vor zehn Jahren erst in zweiter Linie, damals war MySpace das Maß aller Dinge) und mehreren tausend Besuchern jeden Tag.

Eigentlich müsste man das Ganze mit einem eigenen Open-Air-Festival feiern, doch dafür ist die Erfolgsgeschichte dann doch zu mini. Gefallen würde mir ein zünftiges Winter-Open-Air. Im Schnee! Mit Glühwein und heißem Jack Daniels/Jim Beam-Punch. Wer also eine Berghütte mit Alm sein Eigen nennt, soll sich mal melden.

Aber Spaß beiseite: Eine kleine Minifeier werden wird Hier für Euch schon auf die Beine stellen. Ein Fotobuch-Spezialist hat schon seine Kooperation zugesagt, so dass wir bald was Kleines und Feines verlosen können. Eines der ersten Konzerte, das ich 2005 für den RocknRoll Reporter fotografiert habe, war übrigens ausgerechnet von einem meiner Lieblingsmusikern. Das untenstehende Bild von Steve Vai entstand im September vor zehn Jahren. Krass, wie die Zeit vergeht...Picture

Mittwoch war ich zur Preview in "Der Marsianer" und nachdem ich durchaus zufrieden und gut unterhalten aus dem Kino schritt, kamen mir eine Stunde später deutliche Zweifel. Nun bin ich ein Kenner der Buchvorlage und das ernüchtert einen dann doch schon. Klar hat Ridley Scott, den ich mehr als schätze, hier einen guten Streifen hingebastelt, warum aber wirklich essentielle Dinge weggelassen oder umgeschrieben werden mussten, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Warum muss man sich verbiegen, um auch dem anspruchslosesten Menschen gute Unterhaltung zu bieten? Gruselig. Achtung Spoiler: Dass am Ende die Kommandantin Watney aus dem All ins Schiff zieht, ist an Dummheit und Anbiederung an noch mehr Drama (als sei es nicht genug, dass dies ein anderer Astronaut tut) nicht zu überbieten.

So ist es im Buch nicht und das würde auch kein Kommandant an Bord eines Raumschiffes tun, um bei einem Fehlschlag der Aktion seine Crew nicht alleine zu lassen. Jaja, das ist halt Hollywood, Popcorn-Kino, blabla... Es ist schlichtweg Mumpitz. Das ganze Review könnt Ihr HIER lesen! Und tut mir einen Gefallen, lest das Buch oder hört das Hörbuch, denn die Geschichte ist richtig stark.

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 02.10.15

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Na toll, da klaut uns der doofe Samstag den Feiertag. Gut, wenn ich an Verkäuferinnen oder Mitarbeiter im öffentlichen Dienst denke, ist der Feiertag ja nur halb geklaut. Ein Sonntag wäre schlimmer. Ich ärgere mich trotzdem, zumal der 1. November auch verschenkt ist in diesem Jahr. Überhaupt sollte pro Woche ein Feiertag eingeführt werden, so ein schwimmender. Je nach Leidenschaft ein Montag oder ein Freitag. Am besten einfach beide. 

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Doch genug geträumt, bis zur Rente sind es noch einige Jahrhunderte. Ob ich dann noch immer Playstation spiele? Das sind so verrückte Fragen, die man sich schon manchmal stellt, wenn man immer noch son Daddelkind ist. Bei Metal Gear Solid V (Review HIER) bin ich jetzt in der 50. Stunde  - und habe erst 40 Prozent der Hauptmissionen geschafft. Zeit, Zeit, Zeit. Ich brauche mehr Zeit.

Trotz des Spielewahns, ich war sogar noch auf einem Konzert in dieser Woche. Und dann sogleich bei einer echten Legende. Glenn Hughes, Ex-Deep Purple, Ex-Black Sabbath, Ex-Black Country Communion, Ex, Ex, Ex - der alte Mann hat den Funk und rockt am Bass wie kein Zweiter.

Überrascht hat mich, dass ich mir den Fotograben in der Bochumer Zeche mit nur einem Kollegen teilen musste. WTF? Warum interessiert denn so etwas keinen anderen Fotografen?

Mehr Legende geht fast nicht und, wer irgendwie auf Rockmusik steht, muss Glenn Hughes mal gesehen oder in unserem Falle fotografiert haben. Zumal der Gute eine echte Frontsau ist. Guckt mal HIER!

Und zu Wochenbeginn bin ich mitten in der Nacht (4.11 Uhr) aufgestanden und hab den blutigen Mond abgelichtet. Etwas enttäuschend: außer mir waren kaum Vampire unterwegs. Bis 6 habe ich rumgeknipst, dann wieder ab ins Bett und auf den Mittagsschlaf vorbereitet. Herrlich...

 

Der Tip (Old-School, nur ein P! Yes!) fürs Wochenende ist sicherlich die KISS-Party am Sonntag in der Zeche Bochum.Vor allem Kiss-Fans kommen hier komplett auf ihre Kosten. Schaut Euch meinen Vorbericht an. Der steht HIER! 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 25.09.15

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Hello Hooray, 

let the show begin, I am ready. Alice Cooper hat das geschrieben und ich bin auch fertig. Urlaubsreif sozusagen. Schon wieder? Ja. Deshalb mache ich mich heute erst mal 

etwas vom Acker und überlasse den Dicken Blackie von W.A.S.P. der RocknRoll Reporterin Kat. Das vergangene Wochenende brachte mit den grandiosen Dead Lord und Audrey Horne im ebenso grandiosen Kulttempel zu Oberhausen einen idealen Einstieg am Freitag. Einen Graben gab es da nicht, weshalb die Jungs so nah vor der Linse waren, dass ich sehr froh über mein Ultra-Weitwinkel war. Am Sonntag folgte dann Kamelot - wieder ohne Graben.

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 Es scheint wieder vermehrt solche Konzerte zu geben. Kamelot ist ja nun schon eine größere Nummer als Audrey Horne und der Einsatz eins Fotos- bzw. Sicherheitsgraben in der Zeche Bochum ist erprobt. Dennoch verzichten immer mehr Veranstalter wieder auf diese Dinge. Für uns Fotografen ist das natürlich suboptimal - und für Euch Konzertfotogucker ebenfalls. Den Bildern tut das meist nicht gut. In der Zeche kann man immerhin auf der Treppe stehen.

Der Winkel ist dann mies, aber man hat zumindest einigermaßen Ruhe. Außer... ja außer, wenn dort Hardcore-Fans seit Stunden sitzen und meinen, die Treppe sei ein Sitzplatz und man hätte für diesen bezahlt. Am Ende sitzen die dann da 90 Minuten rum, filmen mit ihren erbärmlichen Smartphones erbärmliche Videos, die sie sich nie wieder angucken, weil der Ton so schrecklich und die Bildqualität unter aller Sau ist, anstatt das Konzert zu genießen.Doch zurück zu den Gräben in den Läden: Nach der Loveparade waren auf einmal überall Gräben. Alle waren panisch. Ich war kurz danach auf einem kleinen Konzert einer Amateurband in einem Jugendzentrum. Da war ein Sicherheitsgraben! Dahinter standen 45 Leute - sehr luftig verteilt. Doch die Menschen vergessen gerne und schnell. Aus der Panik ist mittlerweile wieder Normalität geworden, in den meisten kleinen Clubs sind die Gräben wortwörtlich zugeschüttet worden. Generell ist das auch zu befürworten (als Konzertbesucher gesprochen, das Fotografendilemma steht ja oben schon). Aber, wenn ein Laden aus allen Nähten platzt, weil die gerade spielende Band ihn komplett ausverkauft hat (ein Umstand, den man meist ja schon vor dem Konzerttag absehen kann), spielen zumindest bei mir Sicherheitsbedenken eine Rolle und ich bin auch als Nicht-Fotograf Pro-Graben eingestellt. Gräben sind übrigens auch ein Grund (neben dem Licht), warum ich eigentlich am Liebsten die ganz großen Dinger fotografiere (sowas zB.). Da sind die Arbeitsbedingungen einfach besser, wenngleich der Underground natürlich wo anders tobt (im Untergrund?). Sind die dicken Dinger aber so groß, dass sie zum Durchdrehen animiert werden (wie hier), muss man von gaaaanz hinten fotografieren, aber das ist eine andere ärgerliche Geschichte (Fotografen finden übrigens immer was zum Nörgeln, accept it!). 

Eine kleine Anekdote will ich Euch vom Kamelot-Konzert noch erzählen: Im Vorprogramm spielte Ozzy-Klampfer Gus G. mit seiner Band. Und das tat der Arme unter den gruseligsten Lichtbedingungen, die ich in den letzten Monaten erleben musste (Fotos HIER). Fast ausschließlich dunkles rotes Licht, keine Spots auf den Sologitarristen und Bandleader, ein echter Alptraum. Das habe ich dann rumgetwittert und musste dann mal wieder erfahen, dass eben doch viele Musiker lesen, was so geschrieben wird, denn Gus antwortet prompt (siehe Screenshot - drauf klicken zum vergrößern!). 

 

Bis demnächst und Rock on!

 

yoursdocrock

 

 

Doc 'n' Roll - 18.09.15

 

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Heyho, let's go: Es ist Freitag und ich will Euch heute einmal von einem Schriftsteller begeistern, der in meiner Jugend trotz enormer Erfolge eher als leichte Gruselkost abgetan wurde, sich aber im Laufe der Jahre auch schriftstellerisch vom reinem Horror-Autor zu einem der großen amerikanischen Erzählern und Verbalillustratoren gewandelt hat. Die Rede ist natürlich von Stephen King, den wir ja sowieso immer schon toll fanden, der aber in der Schriftstellerriege nicht zu den Schwergewichten zählte.

Das ändert sich auch in der öffentlichen Wahrnehmung langsam und sehr sicher, hat er doch in den letzten fünf Jahren mit einigen nur am Rande gruseligen Romanen stark dazu beigetragen, das Amerika von heute und das Amerika der 60er und 70er Jahre schonungslos zu skizzieren, ohne dass er dabei seine Fangemeinde vergraulen musste. Bücher wie "Der Anschlag" (2011), "Joyland" (2013), "Mr. Mercedes" (2014) und jetzt "Finderlohn" werden das Spätwerk des 68-Jährigen meines Erachtens maßgebend prägen. Klar: "Carrie", "It" oder "Shining" sind großartig, dazwischen hat er aber auch immer mal wieder so viel rausgehauen, dass der Qualitätsstandard nicht so hoch bleiben konnte.

In den letzten Jahren hat seine moderate Wandlung zu einer anderen Art von Geschichtenerzähler mich wieder in seinen Bann getrieben. Vor allem "Der Anschlag" über einen Zeitreisenden, der versucht, das Attentat auf John F. Kennedy am 22. November 1963 zu verhindern, ist ein absolutes Meisterwerk mit nur sehr leichten Fantasy-Schlag. Vielmehr erfahren wir hier eine Menge über Amerika - und das über das Amerika der 50er und 60er Jahre. 

Was das alles mit Musik zu tun? Stephen King war schon immer stark darin, seine Bücher mit musikalischen Referenzen zu überfrachten. Ich erinnere da nur an die epische "Zusammenarbeit" mit den Ramones zu "Pet Semetary". Und wo wir gerade sowieso im Filmsektor sind: Habt Ihr unser Interview mit Scarlett Johansen schon gelesen? HIER erzählt sie über ihren Catsuit. Sabber...

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Ansonsten habe ich diese Woche gedaddelt bis zur Sehnenscheidenentzündung. Der Grund ist Metal Gear Solid, ein Spiel, dem man jede der 80 Millionen US-Dollar (!) ansieht, die es in der Entwicklung gekostet hat. Gaming ist das neue Kino, basta! Apropos Sehen und Scheide: Meine Klavierversuche (HIER gucken) musste ich vorerst an den Nagel hängen. Notenlesen...?!?! WTF. Braucht man als Rockgitarrist nicht und Keyboards sind ohnehin sowas von.... hmm, was sagt man denn jetzt politisch korrekt? Denkt Euch selbst was aus, das ist hier nicht die Abschalt-Ecke.

Hier darf mitgedacht werden. Gerne auch unten im Kommentarfeld. 

Zu guter Letzt greife ich schnell den aktuellen Facebook-Trend auf und nenne Euch nicht in sieben Tagen, aber doch meine sieben Lieblingssongs (in loser Reihenfolge). Stellt Euch einfach vor, ich hätte letzten Freitag damit angefangen (die Idee, Facebook wieder mit dem zu füllen, für das es da ist, Katzenbilder, Videos etc ist übrigens großartig. Ich kann keine Hasskommentare mehr sehen...)

 

1. Closing Time / Tom Waits

2. Bluebird Café / John Waite

3. Hallowed be thy Name / Iron Maiden

4. Threnody / Goldmund (Video unten)

5. Holy Diver / Dio

6, Naked City / Kiss

7. To where the skies are blue / Deadlock

 

jetzt staunt ihr, watt? Wenn nicht... Kommentare unter den Beitrag!

 

 

Das war's dann für heute, jetzt putze ich die Cams und Objektive, um heute Abend die großartigen Dead Lord (Foto oben) mit Audrey Horne im Kulttempel zu fotografieren. Wir sehen uns dort!?

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 11.09.15

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Heyho, I am back on the track. 1500 Kilometer später musste ich Irland und Nordirland leider den Rücken zukehren und zurück anne Schüppe, wie wir im Ruhrpott gerne sagen. Das hat Vor- und Nachteile. Vorteil: es geht wieder mehr in Richtung gesunder Ernährung, statt gebratenem Speck, Bohnen, Würstchen und Pfannkuchen schon zum Frühstück. Die Iren sind schon wahre Fleischosaurier. Insgesamt war der einwöchige Trip wunderbar - das Wetter war meist top, die Leute spitze, der Roadtrip gelungen. Wen Fotos des Trips interessieren, dem sei ein Besuch meiner Fotoseite bei Facebook empfohlen. HIER! Man darf die gern auch liken :D In Irlands größeren Städten (Dublin, Belfast, Derry) bin ich auch auf die Suche nach coolen Motiven in Sachen Straßenfotografie gegangen, eine meiner neuen Leidenschaften. Ein paar sind ganz hübsch geworden (etwa das da unten aus Dublin), ich muss da aber noch viel üben. Ein paar mehr findet man HIER!

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Kommen wir zur Musik: Da kam ich in meinem Urlaub endlich dazu die neue 21 Octayne zu besprechen. Ein echtes Schätzen (LINK). So gut, dass ich Gitarrist Marco Wriedt sofort gezwungen habe, für uns durch seinen Ipod zu shufflen. Das Ergebnis ist sehr lesenswert und HIER zu finden.

Während der Chef durchs Land der Leprechaun tingelt, haben die Mitarbeiter den Laden hier am Laufen gehalten. Kat Rock hat sich zum Beispiel bei den Zombies rumgetrieben und einige gruselige Pics mit gebracht (bitte klicken Sie HIER).

So langsam komme ich auch selber wieder auf Betriebstemperatur. Für den Herbst stehen einige heiße Shows im Sektor an: Joe Satriani, Garbage, Nightwish, Wasp und viele viele mehr. Zeit die 1000 voll zu machen. 1000? Ja, denn ich habe Stand heute über 900 VERSCHIEDENE Bands bisher fotografiert. Dazu kommen enorm viele, die ich doppelt und dreifach. Dream Theater etwa gleich sechs Mal. Da bin ich dann schon weit über 1000.

Doch genug der Zahlenspiele, die verwirren uns alle nur. Überrascht hat mich in dieser Woche der Konzertveranstalter, der mir auf eine Akkreditierungsanfrage sofort mit "Nein, wir arbeiten nur mit festen Partnern, wende dich an die Band oder das Management" geantwortet hat. Das hat mich schon irritiert, denn sowas hab ich in zehn Jahren Business so noch nicht gehört. Man lernt nie aus...

 

Fürs Wochenende empfehle ich Euch einen Besuch beim Helvete Metalfest. Dort spielt der Underground und wahre Metal, während im hässlichen Rot-Weiß-Stadion in Essen der Graf (leider nicht Graf Zahl) mit Unheilig eine seiner gefühlt tausend Abschiedskonzerte gibt. Hau ab! Bitte (ich hab Euch gefehlt, gell?)!

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 04.09.15

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- das beschwörerische Mantra soll Euch, die Ihr nicht in Nordirland rumgondelt und sämtliche Game of Thrones-Drehorte besichtigt wie der Autor dieser Zeilen, darauf hinweisen, dass man heute einfach mal schweigen und hören soll. Ob die CD was taugt? Keine Ahnung, ich höre sie heute auch zum ersten Mal (irgendwo am Giant's Causeway). Ich weiß aber, dass ich mich wie Bolle drauf freue, vor allem auf das 18-Minuten-Stück "Empire of the Clouds". Deshalb rufe ich heute den Up the Irons-Day aus und versorge Euch in meiner physischen Abwesenheit mit allerlei Maiden-Zeugs zum Lesen und Gucken. Zum Beispiel unsere Fotogalerien von Gigs der eisernen Jungfrauen. HIER seht Ihr sie in Oberhausen 2011, HIER in Düsseldorf 2007 und HIER noch einmal in Oberhausen 2013 HIER gibt es ein Interview von mit mit Dennis Stratton, seineszeichens einer der Ur-Gitarristen bei Maiden. Der lebt heute auf einer Farm. 

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Eines Maiden-Klassikers habe ich mich in unserer Classics-Rubrik angenommen. HIER geht's zum Beast! Was Bruce Dickinson (Foto) damals zu sagen hatte, als die Idee zur Tour per eigenem Flugzeug aufkam, habe ich HIER skizziert. Da sagt er übrigens etwas zur schon damals gefahrenen Strategie, einen der schwächsten Songs eines Albums als Single und/oder Opener auszuwählen. „Es passierte einfach so und ich denke, es ist gut, dass der am Anfang der CD steht, denn dann ist er schneller vorüber.

Es ist kein schlechter Song, aber die anderen finde ich persönlich viel stärker.“ Das ist auf fast alle Maiden-Alben nach 2000 übertragbar, auch "Speed of Light" vom aktuellen Album (und erste Singleauskopplung) ist eher ein Leichtgewicht. Dass sein erstes Maiden-Konzert beängstigend war, verriet mir vor vielen Jahren Dickinson-Nachfolger (und Vorgänger) Blaze Bayley (HIER). Ein Fehler sei sein Engagement bei Iron Maiden nie gewesen. „Natürlich nicht, wer würde das Angebot ausschlagen, bei Maiden zu singen? Würdest du ein Angebot des Rolling Stone-Magazine ausschlagen?", antworte er damals auf eine Frage dieser Art. Wenn Ihr noch einen Buchtipp benötigt, hier geht es zur inoffiziellen Biographie. Jetzt kommt Ihr aber mal noch bis nächste Woche alleine klar, oder? Prima. Wir lesen uns ...

 

 PS: Das Review zur neuen CD gibt es HIER!

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 28.08.15

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Aloha, das war's mit der Open-Air-Saison. Am Sonntag ballert noch mal der Lorenz und dann kommen wir voraussichtlich nicht mehr über die 20-Grad-Marke. Musikalisch habe ich mit dem Sommer auch abgeschlossen: Das Turock Open Air bot am vergangenen Wochenende den krönenden Abschluss.

Wie immer haben die Jungs vom Turock um Chef Peter einen formidablen Job gemacht, die Bands und eben der Wettergott haben das ganze Ding dann rund gemacht. Irritiert hat mich beim Auftritt von Black Messiah die engmaschige "Kamerakontroll". Die Jungs hatten an 

Picturejedem möglichen und unmöglichen Ort (an Teddys Gitarre zum Beispiel) GoPros aufgestellt, so dass ich beim Rumspringen und Fotografieren auf der Bühne einem kleinen Verfolgungswahn erlegen war. Man will der Band ja nicht die Aufnahmen versauen, aber ab und zu stand ich garantiert frontal vor einer dieser Dinger und habe debil gegrinst oder meinerseits den Auslöser betätigt. 

Apropos auf der Bühne: Wenn man da mal rauf darf als Fotograf, ist es häufig ein zweischneidiges Schwert. Zumindest für mich.

Einerseits sehe ich mich wirklich nur als "Dienstleister" und finde es affig, wenn man überpräsent da rumhüpft (wer will den Fotografen sehen? Niemand).

Zudem ist die Bühne nicht immer ein guter Ort für gute Fotos. Publikumsmasse kann man sehr gut von oben fotografieren, auch den Drummer von der Seite. Um aber heißen Scheiß von den übrigen Musikern zu bekommen, müsste man sich oft aufdringlich postieren. Mir ist das in den meisten Fällen zu doof, es sei denn die Band wünscht es ausdrücklich so.

Bis auf wenige Bilder bin ich am Ende eines Tages meistens ernüchtert vom fotografischen Wert der On-Stage-Präsenz. Ernüchtert bin ich nicht von meinem Fischauge.

Nein, ich meine nicht die tiefblauen Glubscher mitten im Gesicht, sondern das weitwinkligste Objektiv aller Objektive. Vor allem Publikumsfotos sind damit oft ausgezeichnet.

Beim Turock hatte ich Zeit und Lust damit rumzuspielen. Ein Foto seht Ihr in diesem Beitrag. Alle anderen vom Festival gibt es HIER! Besonders gefreut haben mich zahlreiche warme Worte von Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne. "Du bist doch Doc Rock, oder?" "Ähhh, ja, nicht hauen bitte?!" Nein, die waren alle freundlich, viele lasen meine Kolumne jeden Freitag und haben die gelobt. Das geht runter wie Ölu (estnisch für Bier). Und so mancher kam auch an und schmetterte mir ein "Ich bin der, der immer deine Beiträge liked" entgegen. Zum Glück sind das dann doch ein paar mehr als "nur" einer. Gefreut hat es mich aber dennoch.

Jetzt gönne ich mir erst einmal eine kurze Konzertpause und lass meine Pferdchen laufen. Und Ihr? Ihr geht man schön nächsten Freitag zu Vanderbuyst, Diablo Blvd, Bliksem und Death Alley (wieder im Turock). Dolles Package. Was sonst so gespielt wird, verrät unser überaus prall gefüllter Gig-Guide (HIER!).

 

In diesem Sinne: Rock on

 

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 21.08.15

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Moin moin,

was waren wir sauer auf den Kollegen zu Wochenbeginn. Unser Superteam „Allstars“ spielt bei einem Bundesliga-Tippspiel mit. Während nahezu alle gut bis ordentlich getippt haben, fiel beim Ergebnisvergleich Kollege X (Name der Redaktion bestens bekannt) mit satten 0 Punkten auf. Dabei hatte ich als Teamchef vorher noch gepredigt, dass sich ja keiner einfallen lassen sollte, seine Tippabgabe zu vertrödeln. Mit virtuellen Mistgabeln bewaffnet zog das Tippervolk nun rüber ins Büro des Vergesslichen, um ihm ein für allemal einzubläuen, dass er auf keinen Fall gar nicht tippen dürfe! Und dann tut er noch so ahnungslos. Er hätte doch getippt, das wüsste er ganz genau: 0:0 zwischen Bayern und dem HSV etwa. Ihr ahnt es  es: Er hat tatsächlich mitgespielt - und alle neun Partien falsch beurteilt. Nun sind wir nicht mehr sauer auf ihn und er bekommt einen Tipp-Betreuer an seine Seite gestellt. Bedürftigen soll man schließlich immer helfen.

Apropos (hier eine Überleitung Eurer Wahl einsetzen): Ich bin immer noch im "Life is strange"-Fieber. Ihr erinnert Euch? Ich habe das kleine, feine Game schon einmal empfohlen. Da ich nun vier Episoden durchgespielt habe und sehnsüchtig auf Folge fünf warte, habe ich vor lauter Entzug zu einem meiner eher experimentelleren Songs ein kleines Video gebastelt. Wer Bock hat, schaut es sich unten an. Lasst Euch nicht von der etwas altbackenen Grafik blenden, das Spiel ist charmant as fuck. Vorsicht, wer es spielen will: Es wird leicht gespoilert. 

Mit einer guten Freundin streite ich ich mich übrigens seit Wochen darüber, dass anderen beim Spielen zuschauen (Let's play etc) Ausdruck für die Verfaulung der Generationen ist. Sie sieht das ganz anders, ja gar eine neue Kunstform. Wenn man keine Kohle hat, ein Spiel zu kaufen oder (einfach keine Lust), find ich es prinzipiell in Ordnung, so teilhaben zu wollen. Der Entwickler hat davon natürlich gar nix - monetär gesehen. Irgendwie ist das also auch eine Art der Raubkopiererei. Wie seht Ihr das? Ich teste ab heute einmal die Kommentarfunktion unter dem Doc 'n' Roll (die ich vor Monaten schon einmal wieder abschalten musste wg. extremer Spammerei).

 

Kommen wir zur Musik: Die spielt heute in Essen! Das Turock Open Air ist der Pflichttermin des Wochenendes mit Bands wie Paradise Lost, Motorjesus oder Seppel Ultra. Ich freue mich auf die Polen von Loch Vostock. Noch nie gesehen, aber oft die (gekauften) CDs gehört. Also Leute, nix wie hin!

 

So long, rock on

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 14.08.15

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Jahaaaaa, morgen ist der Sommer vorbei. Endlich. Ick freu mir, alles über 20 Grad ist ja eine Zumutung. Kein Wunder, dass jetzt die ganzen Gamesknaller anrennen, doch auch neben dem Mainstream-Blockbuster-Quatsch finden sich wundervolle Indie-Games. "Life is strange" ist so eines und der Autor dieser Zeilen ist ganz verknallt in die 18-Jährige Max, die er in "Life is strange" - einem Episoden-Adventure für schmales Geld - selber spielen muss.

Klingt komisch, ist aber so. Wenn man sich als Kerl erst einmal darauf eingelassen hat, dass man an einer fiktiven Highschool ein Mädchen spielt, erwartet einen ein unglaublich geniales, liebevoll erzähltes Spiel. Max Caulfield ist in der Kleinstadt Arcadia Bay im US-Bundesstaat Oregon aufgewachsen.

Vor fünf Jahren zogen ihre Eltern mit ihr nach Seattle, dabei verlor sie den Kontakt zu ihrer damals besten Freundin namens Chloe; nun ist sie alleine zurückgekehrt, um an der renommierten Blackwell Academy Fotografie zu studieren. Ein zu diesem Zeitpunkt wichtiges Gesprächsthema an der Lehranstalt ist das spurlose Verschwinden der Studentin Rachel Amber.Max stellt schnell fest, dass sie durch bestimmte Gesten die Zeit ein Stück zurückdrehen kann.

Das macht das Spiel wirklich grandios, dazu die tollen Charakterzeichnungen und die wirklich epische Geschichte. Das sollte verfilmt werden. Wowser...

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Sagt mal, werden wir alle immer paranoider? Als ich Montag in meiner Eigenschaft als Redakteur einer Lokalzeitung über den Wochenmarkt schlenderte, um ein Foto vom geschäftigen Treiben in der City zu machen, wurde ich nach gefühlt sechs Sekunden angesprochen. 

Warum ich denn hier fotografieren würde. Der Ton meines Gegenübers war gar nicht mal so freundlich, sondern äußerst fordernd und ich insistierte schnell darauf, dass ich Journalist sei. Ein Reflex, denn eigentlich ist das gar nicht nötig, handelte es sich doch hier um einen öffentlichen, barrierefreien Raum.

Ich werfe das dem guten Mann gar nicht vor, zeigt es doch nur, wie sensibel (und übervorsichtig) wir durch Facebook und Co geworden sind und somit auch den Tod der Straßenfotografie forcieren.

 

Doch kommen wir zum richtigen Kopfschüttelevent der Woche: Das war nämlich in der Tat das Gastspiel der Todesengel im überraschenderweise nicht komplett vollem Turock. Ich habe eigentlich für Death Angel nie was übrig gehabt, doch das war eine Abrissbirne erster Kajüte. Ein Headbanging-Parfoceritt der Extraklasse. Bilder habe ich auch mitgebracht. HIER gucken!  

 

Enttäuscht hat mich mein alter "Buddy" Frank Turner: Dessen neue CD ist derartig aufgeblasen, dass ich sie nur so semi finde. Die Idee, alle Songs noch einmal in einer Wandergitarrenfassung mitzuliefern hingegen, ist ziemlich geil und typisch Frank. Mir hätten diese Versionen gereicht, denn sie sind den Bandsongs in allen Belangen überlegen. Mein Review gibt es HIER! Und die neue Maiden-Single? Etwas bieder im Songwriting, Klasse-Lick im Pre-Chorus, zufriedenstellend, nicht bombig. Aber das ist deren erste Single nie. Abwarten. Up the Irons!

Erstaunlicher Fakt der Woche: Atreyu spielen in der Zeche Carl!

Ich hab mehrfach nachgeschaut, es sind DIE Atreyu, diese grandiose, mal richtig bekannte Band. Da wäre hingehen Pflicht, wäre... denn zeitgleich spielt Paradise Lost auf dem Turock Open Air. Was ein Ärgernis. Wer doch lieber zu Atreyu gehen will, HIER gibt es Paradise Lost-Fotos von 2014. 

So, jetzt muss ich los. Fußballbier für heute Abend kaufen, denn es geht schon wieder los. Der Ball rollt und die Erwähnung der Bundesliga an dieser Stelle ist eine famose Evolution vom Spiel als Girlie in "Life is strange" zum echten Mann, der das runde Leder liebt....

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Doc 'n' Roll - 07.08.15

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Euer Lieblings-Mudfighter ist wieder da: Wacken überlebt, paar gute Schüsse hinbekommen und sogar in Rekordzeit um 7 Uhr morgens am Sonntag zurück in die Heimat gecruised. Als das Festival in den letzten Zügen und ich im Hotel lag, sah ich aus 40 Kilometern am Horizont das Licht des Heavy Metal - und habe die Kamera gezückt und ein famoses Bildchen herbei gezaubert (unten). Musikalisch haben mich vor allem Bands überzeugt, die mich nicht als treuen Fan haben: Savatage waren super und ich höre nun sogar einige der Scheiben (nur die mit Zakk Stevens am Gesang) rauf und runter und Rob Zombie war auch grandios. Dessen Musik werde ich mir aber aus der Konserve nicht antun. Live ist er aber sehr sehenswert (auch wegen Gitarrist John 5). Zu den gesammelten Wacken-Werken geht es HIER!

Dann ging es am Mittwoch noch zur völlig überlaufenen Gamescom. Selbst an den Presse/Fachtagen ist das derart voll, dass man sich fragt, warum man sich das immer wieder antut.Vielleicht mache ich nächstes Jahr dann wirklich endlich eine Pause.

 

Apropos Pause: Die Mücken können langsam mal die Fliege machen. Warum sind wir Menschen eigentlich so versessen auf Insekten? Spiderman, neulich ist auch noch Ant Man im Kino angelaufen (übrigens klasse) , Bud Spencer spielte einmal „Sie nannten ihn Mücke“ (obwohl er eher elefantöses Volumen aufweist) und kleine Kinder werden gerne mal als Flöhe bezeichnet. 

Gut, unter der Lupe betrachtet, sind die meisten Insekten auch ziemlich beeindruckend, weil sie so völlig anders sind als wir. Als lebten Aliens mitten unter uns.
Nachdem gestern Nacht aber ein summendes Etwas einen Angriff auf meinen dringend benötigten Schönheitsschlaf (und meine - bis dahin - makellose Haut) geflogen ist, bin ich jetzt nicht nur müde, sondern auch mit vielen juckenden Einstichen versehen. Und dennoch weiter gruselig fasziniert: Was hätte dieser Blutsauger mit mir angestellt, wenn er nicht nur stecknadelkopfgroß gewesen wäre... ? 

 

Der Festival-Sommer neigt sich jetzt ja schon fast dem Ende entgegen, am Wochenende "schlabber" ich Olgas Rock und genieße die Stille. Naja, nicht ganz. Von meinem Haus aus kann man die Musik richtig gut hören. Aber Fotos dürft Ihr nicht erwarten, ich mach kurze Pause ... bevor es am Dienstag zu Death Angel geht. Im Turock! Apropos: Das Turock Open Air ab dem 21. August dürfte dann auch wirklich das letzte Open Air (für mich) in diesem Sommer sein. Der (Hallen-) Herbst wird schließlich heiß genug. Was genau gespielt wird, steht in unserem mehr als üppigen Gig-Guide (HIER). 

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 31.07.15

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Näää, watt war das los am vergangenen Samstach: Die Wetteronkels hatten einen Sturm, ja einen Orkan angekündigt und so ein bisken Wind macht neuerdings alle panisch, selbst wenn es gar nicht weht. Juicy Beats wurde ganz abgesagt, das Schwarzen-Festival Amphi in Köln in die Halle verlegt, beim Nord wurde eine Hälfte des Samstags im Turock gespielt, die andere Hälfte nach Entwarnung wieder Outdoor und beim Bierfest von Sabaton wurden wir einfach alle nur nass. 

Viel Wind um nichts könnte man sagen, aber man kann die Veranstalter gut verstehen. Risiko will keiner eingehen.

Warum es dann doch nicht so windig war, wie prognostiziert, muss man mal die Wetterfrösche fragen. Ich glaube langsam, dass die großen Bock an immer schlimmeren Prognosen haben - oder sie machen sich einfach nur vor Angst in die Hose, dass sie wieder nicht rechtzeitig und richtig warnen könnten. Kachelmann, wo bist du, wenn wir dich so dringend brauchen?

 

PictureApropos Wetter: In Wacken ist immer Wetter, oft gleich mehrere an einem Tag. "Rain or shine" ist nicht zufällig das Motto des schnuckeligen Megamonsterfestivals. Ich turne da gerade durch den unglaublichen Schlamm, wenn Ihr diese Zeilen lest und freue mich heute auf Queensryche (die wollten sich am Mittwoch im Turock in Essen nicht fotografieren lassen. Arme Irre! Black Label Society, Dream Theater, Opeth, Armored Saint und die Anni (hilator).

Die ganz große Nummer fehlt meines Erachtens in diesem Jahr, aber zumindest der heutige Tag macht Line-up-mäßig ne Menge Freude. Fotos von gestern solltet Ihr hier auch schon gesichtet haben, wenn ich nicht übermüdet eingeschlafen bin...

 

Sabaton lungern hier auch wieder rum. Die habe ich ja - wie oben erwähnt - schon im Amphitheater zu Gelsenkürschen ihre Salven in den Regenhimmel feuern sehen (Fotos). Man kann sie scheiße finden (ich zum Beispiel), doch, was sie machen, machen sie großartig. Powerwolf wollten sich an dem Tag leider nicht fotografieren lassen. Die Bühne sei nicht komplett aufgebaut gewesen...

Dafür gab es wieder einen hübschen Panzer als Drumpodest (Foto unten). Das sieht ja immer wieder bombastisch aus. Wissen muss man natürlich, dass Kiss das schon 1982 (!) gemacht haben. Der Tank sah da zwar nicht so toll aus wie bei den kriegerischen Schweden, aber die Idee ist zumindest daher (wobei ich ziemlich sicher bin, dass Gene Simmons die seinerseits auch irgendwo geklaut hat. Der Gute ist ja gerne "inspiriert" von solchen Dingen und übernimmt die dann für die Shows der  Maskenvögel. 

 

Eins meiner Photopferdchen (Foto mit PH, der Aliteration wegen bitte ich Sie, sich nicht aufzuregen) war am Sonntag noch bei den US-Iren von Flogging Molly. Watt da abging, krass. Die sind einfach immer wieder ihr Eintrittsgeld wert. Auch davon kann ich Euch zu einer Galerie schicken. Schaut mal HIER vorbei. 

That's it for today. Thanx for reading.

 

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yoursdocrock