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Donnerstag Mai 24, 2018
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Fotos: Sonata Arctica / Freedom Call / Twilight Force

PicturePower! Metal! Matrix! Sonata Arctica, Twilight Force und Freedom Call hatten den Feldzug gen Bochum perfide geplant und schlugen erbarmungslos zu - mit schunkelnden Refrains, Geschichten von Drachen, Schwertern und epischen Schlachten. Die hocherfreuten "Opfer" waren die Fans in der Bochumer Matrix, die das Powermetal-Trio mit offenen Armen empfingen. Klar, dass sich die RocknRoll Reporter ins Schlachtengetümmel mischen wollten.

Wir haben Fotos von:

 

FREEDOM CALL

 

TWILIGHT FORCE

 

SONATA ARCTICA

 

All shots: © Janine Ulbrich (www.janinographie.de) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!

Abgesagt: Metall Allstars

PictureEs sollte ein Fest für die Metalgemeinde werden: Eine hochkarätig besetzte Metal All Stars-Riege hat gemeinsame Tourpläne geschmiedet und wollte Bochum bespielen. Black-Label-Society-Gitarrist/Sänger/Pianist Zakk Wylde (Ex-Ozzy Osbourne) sowie die beiden Sänger James LaBrie ( Dream Theater) und Geoff Tate (Ex-Queensrÿche, Anthrax-Shouter Joey Belladonna, Bassist/Sänger Cronos (Venom), Gitarrist Gus G plus Bassist Blasko (beide Ozzy Osbourne), die zwei trommelnden Brüder Carmine Appice (Ex-Rod Stewart, Vanilla Fudge) und Vinny Appice (Ex-Dio, -Black Sabbath), Testament–Frontmann Chuck Billy (Foto oben), der frühere Manowar-Gitarrist/Sänger Ross The Boss, Megadeth-Bassist  David Ellefson und die klassisch geschulte Vokalistin Kobra Paige aus Kanada (Schützling von Kiss-Mann Gene Simmons!) tourten gemeinsam. Leider musste die Tour aus "produktionstechnischen Gründe"n verschoben werden. Der Nachholtermin am 2. Mai sollte dann in der Matrix ausgetragen werden, doch auch dieser Termin wurde nun abgesagt. Eine erneute Chance wird es nicht geben, bereits erworbene Tickets können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen erstattet werden. 

Powermetal-Trio in der Matrix

Picture"Sonata Arctica ist eine finnische Power-Metal-Band. Die Band nähert sich jedoch seit ihren aktuelleren Werken (vorzugsweise „Unia“) dem Progressive Metal an" ... schreibt die Allmächtige Wikipedia und hat damit dennoch nicht unbedingt recht. Sonata Arctica ist eine exzellente PowerMetal-Band und basta! Nur, weil eine Metalband auch einmal Unisonoläufe in ihre Songs einstreut, macht sie das nicht zu Fricklern wie Symphony X oder Dream Theater. In der Hauptsache schunkeln sich die Finnen schön durch ihr Programm und bieten somit gerade für Live-Abende ein ziemlich hohen Spaßfaktor.

Aber, was weiß Wiki schon?

Während das Album "Stone grow her name" von 2012 ziemlich hart für die Band rüberkam, ist man mit dem 2013er Opus "Pariah's child" zudem wieder mehr in die melodische Gegen gezogen, wo Refrains von einfach jedem mitgesungen werden (können).

In der Bochumer Matrix kann man sich am Freitag, 8. Mai, davon überzeugen, dass Wiki eben nicht alles so genau weiß und zuviele Köche (Autoren) durchaus den Brei vergiften können.

Wie es sich für einen Feldzug mit epischen Hymnen gehört, zieht das Heer nicht ohne Verbündete in den Metalkrieg: Freedom Call und Twilight Force verstärken die Krieger um Tony Kakko (Foto) in ihrem Bestreben, verteufelt aktive Ohrwürmer in die Gehörgänge der (Wahl-) Bochumer in der Matrix zu pflanzen. Tickets kosten 27 Euro und sind HIER erhältlich.Einlass ist um 18.30 Uhr, der erste Schlachtruf erklingt um 19.30 Uhr.

Und Power-Metal-Fans können beruhigt sein: Progmetal wird da nicht geboten werden, Wikipedia hin oder her.

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Fotos: Ensiferum / Insomnium

PictureRappelvoll war die Bochumer Zeche beim folkmetallischen Gastspiel von Ensiferum, Insomnium und Vorband Omnium Gatherum. Das finnische Trio glänzte dabei mit jeweils hochenergetischen Auftritten, die kaum einen Metallerkopf ungeschüttelt lassen konnten. Vor allem Ensiferum rissen einen Knaller nach dem anderen runter und ließen sich auch durch leichte technische Probleme nicht aus der Ruhe bringen. Dabei mussten sie auf ihren Keyboarder Emmi Silvennoinen verzichten. 

 

Wir haben Bilder von: 

 

ENSIFERUM

 

INSOMNIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

Kiss-Ikone Ace Frehley spielt in Bochum

PictureEs gibt nur einen wirklichen Kiss-Gitarrist mit Spacecharakter, da können Gene und Paul mit ihrer Tribute-Band namens Kiss, noch so viele Menschen in Kostüme und Masken der Gründungsmitglieder stecken. 

Ace Frehley hat mit Kiss die Welt verändert und obwohl sein technisches Spiel gegenüber den großen genialen Technikern wie Vai, Hendrix, Van Halen ordentlich abstinkt, ist er ein Weltklasse-Songwriter und spielt eben genau so, dass man vor dem Radio denkt: Boah, wie geil, das versuche ich auch. Bei Vai kommt man nur schwerlich auf diese Idee, will man nicht vor dem ersten öffentlichen Auftritt seines Lebens sechs Jahre acht Stunden am Tag üben.

Space-Ace kommt nun mit seiner aktuellen CD "Space Invader" auf Tour und auf, wenn die Preise recht gesalzen sind (45 Euro), ist das wohl ein Pflichttermin für Kiss-Fans. Gespielt wird in Hamburg am 10. Juni im Grünspan und in der Bochum Zeche am 15. Juni.

 

HIER gibt es Tickets!

 

Zur Vorbereitung kann mans eine Biographie "No Regrets" durchaus empfehlen. In diesem ersten Teil seiner Memoiren lässt er kaum eine Geschichte aus, die er in seiner Zeit mit Kiss erlebt hat. Von im Suff zerstörten Protzkarren über der Legende, dass er seinen ersten Gesangstrack im Liegen eingehämmert hat, ist alles dabei. Das Buch kommt in der deutschen Fassung im schön gebundenen Format und hat auch einen Haufen Privatfotos des Gitarristen im Angebot. Ace erzählt bzw lässt von Joe Layden und John Ostrosky auf launige Art und Weise, so dass der Unterhaltungsfaktor des Buches recht hoch ist.

The Subways kommen nach Bochum

ZPicturewölf Monate haben die Subways an ihrem neuem Werk gearbeitet. Es wollte wohl gefeilt werden an dem Nachfolger des wirklich tollem "Money and Celebrity". Für die Finanzierung der Scheibe haben sich Billy Lunn (der zudem noch eine Stimmband-OP über sich ergehen lassen musste), Josh Morgan und Charlotte Cooper etwas Besonderes einfallen lassen: Wer die Scheibe vorbestellte, bekam die ersten sechs Songs sehr schnell per Download, der Rest folgt nun. "Die Musikindustrie entwickelt sich ständig weiter, deshalb ist es einfach wichtig, immer wieder neue Ideen und Konzepte zu entwickeln. Außerdem fühlt es sich an, als wäre es schon ewig her, dass wir unser letztes Album veröffentlicht haben. Indem wir die ersten Songs schon zugänglich machten, wollten wir uns bei den Fans für's Warten bedanken", sagt Billy. Das Album heißt einfach "The Subways". 

"Ein Leben ohne The Subways kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vielleicht gönnen wir uns zwischendurch irgendwann mal eine kleine Pause, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns niemals auflösen werden", so Lunn. Das sind markige Worte, die den Zeittest bestehen müssen.Zum Comichaften Artwork des Albums gibt es übrigens auch noch eine spannende Geschichte: Für die Gestaltung der Album-Kampagne taten The Subways sich nämlich mit Zash One, einer Grafikdesignerin aus Budapest zusammen. Gemeinsam mit der Band dachte sie sich eine Comic-Geschichte aus, welche die Veröffentlichung des Albums begleiten wird. Darin wird das Trio zu Superhelden - und irgendwie sind sie das ja auch. Während ihrer zehn Jahre langen Karriere haben Lunn, Morgan und Cooper schon viele befreundete Bands kommen und gehen sehen. The Subways allerdings haben nicht nur die Zeit überstanden, sondern eben auch eine bandinterne Trennung und gesundheitliche Probleme.

Jetzt erst einmal wird getourt. So spielen The Subways am Mittwoch, 11. Februar, in der Bochumer Zeche.

Tickets gibt es HIER!

 

Ältere Bilder der Band haben wir HIER! Ein (älteres) Interview mit Charlotte gibt es HIER!

 

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Fotos: Epica / Dragonforce

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Dragonforce und Epica - ein Package, das man nicht unbedingt zusammen passen hat sehen - ergänzten sich in der Tat in der Bochumer Zeche glänzend. Während die Nintendo-Metal-Granaten der Speedfanatiker Dragonforce mit powermetallischer Wucht einschlagen konnten, setzte Epica um Frontsirene Simone Simons einen orchestralen Höhepunkt nach dem anderen und begeisterten besonders bei den Songs des aktuellen Albums. Ein Interview dazu findet Ihr übrigens HIER!

Doch nun zu den Bildern von:

 

EPICA

DRAGONFORCE

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

"Es war noch nie so schwierig" - Mark Jansen (Epica) im Gespräch

marc2Die RocknRoll-Reporter hatten die Gelegenheit mit Epica-Mastermind Mark Jansen bezüglich der bevorstehenden Deutschland-Tour im Januar zu reden. Der sehr gesprächige Mark redete mit uns über die Komplexität der neuen Songs, die Rolling Stones und den frischen neuen Sound der Band.

 

Mark, das neue Album "The Quantum Enigma" klingt wie der Anfang einer neuen Epica-Ära. Der Sound ist gitarrenbasierter ohne das orchestrale Element zu verlieren und klingt sehr frisch. War das eine bewusste Entscheidung, Euren Sound zu verändern?

 

Die Recording-Sessions waren sehr entspannt. Wir haben die Wichtigkeit des gemeinsamen Arbeitens wieder entdeckt. Das Internet hat uns eine Menge Vorteile gebracht und es einfacher gemacht, sich gegenseitig Musikstücke zuzuschicken, aber man vermisst den persönlichen Kontakt dabei. Dieses Mal saßen wir zusammen, probten alle Songs als Band, arbeiteten an den Songs als Band und nahmen sie auf als Band. Dazu kam der neue Produzent Joost van den Broek, der hervorragende Arbeit geleistet hat und der Band einige neue Energie gebracht hat. Auch unser neuer Mischer Jacob Hansen hat einige frische Elemente in den Mix gebracht.

Die Gitarren klangen noch nie so heavy. Wir hatten überdies wenige Probleme, von etwas Zeitdruck am Ende abgesehen und einem zusätzlichen Aufnahmetag für die Streicher wegen der großen Menge an Arbeit. Aber jedes Problem konnte gelöst werden und am Ende können wir auf eine entspannte Aufnahmesession blicken. Die Veränderungen waren also bewusster Art, weil wir denken, dass dies Elemente sind, die wir verbessern konnten.

 

Ihr habt jetzt mit dem neuen Album bereits eine Menge Shows gespielt. Wie machen sich die neuen Songs in Sachen Fanreaktionen?

 

Es war noch nie so schwer zu entscheiden, welche Songs eines neuen Albums wir live spielen sollen. Normalerweise haben wir jetzt fünf Tracks im Programm, unsere Fans fragen aber dauernd nach weiteren Songs des Albums, was ein gutes Zeichen ist. Wenn wir mit ihnen reden, hören wir oft, dass sie das Album lieben und hoffen, dass wir weiter in diese Richtung gehen und derartige Musik schreiben. Mehr konnten wir uns wirklich nicht wünschen.

 

Ihr habt das Pinkpop-Festival am gleichen Tag gespielt, an dem dort auch die Rolling Stones aufgetreten sind. Hast du sie Backstage getroffen oder sind sie total isoliert?

 

Ich habe sie Backstage gesehen, aber man kommt nicht näher als fünf Meter an sie ran. Sie sind auch nicht allzu lange vor Showtime angereist und sofort nach dem Konzert in getrennten Limousinen wieder verschwunden. Pinkpop ist ein tolles Festival und es war sehr gut für uns, dass wir uns da blicken lassen konnten. Ich war echt glücklich, dass wir am gleichen Tag wie die Stones gespielt haben, weil ich die Band noch nie live gesehen hatte bis dahin. Nun hatte ich die Chance. Pink Floyd sind nun die einzige Band, die ich noch nie gesehen habe, es aber unbedingt wollen würde. 

 

Jetzt kommt Ihr nach Deutschland. Sind die Fans hier anders als woanders?

 

Nicht so wirklich. Klar, überall gibt es kulturelle Unterschiede, aber Metal-Fans haben eine Sache gemein: die Liebe für den Metal. Und das gleicht die Menschen an und lässt sie sich überall auf der Welt wie eine große Familie fühlen.

Der "deutsche" Fan existiert nicht, einige Menschen sind auf Konzerten extrovertierter, andere wieder viel introvertierter. Es hängt oft auch davon ab, ob man samstags oder montags spielt. Das ändert die Reaktion der Besucher und hat Einfluss auf die Show.

 

Einige Eurer Songs sind sehr komplex. Wie lange bereitet Ihr Euch für eine Tour vor? Probt Ihr gemeinsam?

 

Vor der CD-Vorstellung proben wir eine Menge, um das ganze Album so zu spielen, wie es gespielt werden sollte. Aber jetzt üben wir alle daheim und machen unser Ding. Wir leben auch alle eine ganze Ecke weg von einander, so dass es unmöglich ist, regelmäßig zusammen zu proben. Also bereiten wir uns alle gut vor und los geht's auf Tour. Wenn wir einen Song spielen wollen, den wir lange nicht gezockt haben, üben wir den während der Soundchecks. 

 

Und unsere letzte Frage: Wenn du ein Charakter der Simpsons wärst, wer wärest du und warum?

 

Meine Freundin ist ein großer Simpsons-Fan und sie sagt, ich sei eine Kombination aus Mr. Burns (weil er reich ist) und dem Aussehen von Duffman.

 

Tourdates:

 

5-01-15 + Zeche + Bochum, Germany
16-01-15 + Markthalle + Hamburg, Germany
17-01-15 + C-Club + Berlin, Germany
19-01-15 + Hellraiser + Leipzig, Germany
20-01-15 + Meet Factory + Prague, Czech Republic
22-01-15 + Eter + Wroclaw, Poland
23-01-15 + Progresja + Warsaw, Poland
24-01-15 + Petofi Hall + Budapest, Hungary
26-01-15 + Arena + Vienna, Austria
27-01-15 + Theaterfabrik + Munich, Germany
29-01-15 + L'Olympia + Paris, France
30-01-15 + Salle des Fêtes de Thônex + Geneva, Switzerland
31-01-15 + Essigfabrik + Cologne, Germany
01-02-15 + Ancienne Belgique + Brussels, Belgium

 

 

Scott Ian im Interview

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Scott, du hast ja schon eine Menge gemacht. Wann kamst du auf die Idee der "Spoken Words"-Darbietungen? In Bochum wirst da eine solche ja am 18. Januar in der Zeche "abhalten".

 

Ich hatte die Idee selber gar nicht. Ich wurde gefragt, ob ich eine Show mit dem Namen "Rockstars say the funniest things" in London 2012 machen wolle. Ich war da sehr neugierig drauf und habe einfach Ja gesagt. Das Ganze hat dann soviel Spaß gemacht, dass es als Katalysator für weitere Shows hergehalten hat.

 

Und wie sind die Reaktionen auf diese Show? Hören die Leute nur zu oder gibt es Diskussionen? 

 

Die Leute lachen alle an den richtigen Stellen, die Resonanz ist also ziemlich gut. Ich interagiere eine Menge mit den Leuten. Das Publikum besteht übrigens meistens aus Menschen, die auch Anthrax-Fans sind.

 

Wie sieht es mit dem nächsten Anthrax-Album aus? Können wir vielleicht sogar auf ein S.O.D.-Album irgendwann hoffen?

 

Wir schreiben gerade an neuem Material für Anthrax, da wird es deshalb auch schon bald eine offizielle Ankündigung geben. Und S.O.D.? Da kannst du lange drauf warten, haha.

 

Apropos Neuveröffentlichungen: Weihnachten kommt "I'm the Man", die offizielle Anthrax-Biographie heraus. Ist es richtig, dass dort ein Comic-Strip involviert ist?

 

Ja, es gibt da die Geschichte, die erzählt, wie und wann ich Lemmy zum ersten Mal getroffen habe. Das wurde in Form einer Graphic Novel umgesetzt. Ich fand, dass dies mein Buch von den anderen unterscheiden würde.

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Einer meiner ersten Anthrax-Momente war, als Ihr Al Bundys Haus in der TV-Serie belagert habt. Was das so lustig, wie es aussah?

 

Das war eine eine tolle Erfahrung. We waren alle riesige Fans der Show. In deren Welt für eine ganze Woche zu sein, was einfach unglaublich. Viele Leute sprechen mich im anschließenden Frage und Antwort-Teil meiner Shows auf Eine schrecklich nette Familie an.

 

Man findet Anthrax bei Spotify und Konsorten. Ist das das notwendige Übel oder magst du die Art und Weise, deine Musik unter die Leute zu bringen?

 

Ich bevorzuge es, wenn die Leute CDs oder Vinylschallplatten kaufen.

 

Und was sagst du zu den Smartphone-Knipsern bei Euren Shows?

 

Ich finde, dass das lahm ist. Aber das ist nur meine Meinung. Wenn es die Leute glücklich macht ...

 

Zum Abschluss unsere Standardfrage: Wenn du ein Charakter der Simpsons wärest, wer wärst du und warum?

 

Duff Man! Ich liebe Bier.

 

Scott Ian spricht am 18. Januar in der Zeche Bochum. Tickets gibt es HIER!

Live-Fotos von Anthrax gibt es HIER!

Metal Allstars verschoben

PictureEs sollte ein Fest für die Metalgemeinde werden: Eine hochkarätig besetzte Metal All Stars-Riege hat gemeinsame Tourpläne geschmiedet und wollte Bochum bespielen. Black-Label-Society-Gitarrist/Sänger/Pianist Zakk Wylde (Ex-Ozzy Osbourne) sowie die beiden Sänger James LaBrie (Foto oben / Dream Theater) und Geoff Tate (Ex-Queensrÿche, Anthrax-Shouter Joey Belladonna, Bassist/Sänger Cronos (Venom), Gitarrist Gus G plus Bassist Blasko (beide Ozzy Osbourne), die zwei trommelnden Brüder Carmine Appice (Ex-Rod Stewart, Vanilla Fudge) und Vinny Appice (Ex-Dio, -Black Sabbath), Testament–Frontmann Chuck Billy (Foto unten), der frühere Manowar-Gitarrist/Sänger Ross The Boss, Megadeth-Bassist  David Ellefson und die klassisch geschulte Vokalistin Kobra Paige aus Kanada (Schützling von Kiss-Mann Gene Simmons!) tourten gemeinsam. Leider muss die Tour aus "produktionstechnischen Gründe"n verschoben werden.Neue Termine stehen noch nicht fest.

 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

 

Due to last minute engagements of a few of the artists in the line Pictureup, the Metal All Stars will be rescheduling all European dates
from November 28th – December 23rd to Spring 2015. New tour
dates in these cities will be announced shortly. Due to this
unfortunate delay, we will be adding additional headline artists to
make the new line up even more METAL for 2015! Current ticket
holders and purchasers of VIP Meet & Greet packages will have
their tickets honored for the new dates. More official information
will follow and be available online at www.metalallstars.com and
at your local ticketing source.

 

 

 

Fotos: Uli Jon Roth / Crystal Breed

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Wenn in der Bochumer Zeche die Tische im Innenbereich nicht weggeräumt wurde, heißt das nie etwas Gutes in Sachen Kartenverkäufe. So auch bei Uli Jon Roth, einer der wenigen echten Gitarrenlegenden aus deutschen Landen. Immerhin füllte sich die Zeche nach der hervorragenden Vorband Crystal Breed aus Hannover (von denen ein Teil später zugleich auch als Roths Backingband fungierte) doch noch ein wenig. Das Package der beiden Bands hat es verdient, boten sie doch höchste Classic-Rockkost. Von 1973 bis 1978 war Roth Gitarrist und Songschreiber der Scorpions und schrieb auf den Alben In Trance und Virgin Killer ungefähr die Hälfte der Songs. Ganz im Zeichen des 40-jährigen Bühnenjubiläums stand dann auch der Auftritt und Roth zelebrierte einen ganzen Haufen alter Klassiker.

 

HIER gibt es die Fotos von Uli Jon Roth

 

und HIER von Crystal Breed. 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Broilers rocken Zeltfestival

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Die Broilers sind im Musikolymp, die Platten verkaufen sich wie geschnitten Brot und die Fans freuen sich darüber, dass sich die Band nicht verbiegen lässt. Dazu schafft es die Formation zwischen großen Hallen wie der altehrwürdigen Westfalenhalle, Clubkonzerten wie beim 1Live-Event und mittelgroßen Locations zu pendeln, ein toller Spagat. Live kann man ihnen ohnehin nichts vorwerfen, die Broilers geben immer 110 Prozent und räumen ab. Nun gilt es, dass Zeltfestival in Bochum am Kemnader See zu rücken. Dies läuft seit dem 22. August und zum Abschluss am Sonntag, 7. September, stehen die Broilers auf der Zeltbühne. Sie beenden damit ein hochkarätig besetztes Festival, welches im siebten Jahr seines Bestehens eine beeindruckende Dichte an Top-Stars wie BAP, Simple Minds oder Casper aufweisen konnte. Ein Abschluss mit dem hoch energetischen Ska-Punkrock der Broilers könnte nicht genialer sein. Tickets gibt es noch und zwar HIER!

Fotos: The Winery Dogs / Collibus

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Ein wahre Supergroup sind THE WINERY DOGS um Bass-Genie Billy Sheehan (Ex-David Lee Roth/ Ex-Mr. Big), Gitarrist und Sänger Richie Kotzen (Ex-Poison, Ex-Mr. Big) und Schlagzeuger Mike Portnoy (Ex-Dream Theater). In der Bochum Matrix gab das Powertrio eine famose Mischung aus Hardrock, Blues und sogar etwas Soul zum Besten. Im Vorprogramm werkelten Collibus äußerst solide, nicht mehr. 

 

Zu den Galerien (auf die kleinen Bilder klicken):

 

THE WINERY DOGS  

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COLLIBUS 

 

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Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Doc 'n' Roll - 11.04.14

DocnRoll-Banner

 

Ach, ist schon wieder Freitag?? Ok, ich tipp mal los ...

 

Morgen knipst (jaaaa, ich sage immer knipsen, denn wer fotografieren kann, darf knipsen sagen - ist meine Meinung. Die pikierten Fotografen, die über das Wort die Nase rümpfen, nehmen etwas wichtiger als das Motiv, nämlich sich selbst!) ... Wo war ich?

 

Arghh, ach ja: Morgen knipse/fotografiere/schieße ich die Broilers in der Westfalenhalle. Westfalenhalle! Wow, das ist eine ziemlich große Hütte und zeigt den gestiegenen Status der Punk/Oi/Ska/Rock/whatever-Band aus Düsseldorf. Deren "Fans" durchleben gerade deshalb ein Wechselbad der Gefühle, einige fühlen sich verraten, weil die Band so groß geworden ist. Ein immer wiederkehrendes Phänomen, so unsinnig, wie zu vernachlässigen. Als Fan wünsche ich "meiner" Band den größtmöglichen Erfolg. Basta! Schwierig wird es natürlich, wenn der Künstler seinen Stil derart anpasst, dass der kommerzielle Anstieg deshalb zustande kommt. Das ist nicht mehr "true". Genau das kann man den Broilers aber nun nicht vorwerfen. Deshalb: Freut Euch, dass die den Gipfel erklimmen und jammert nicht, dass früher alles besser war (was niemals stimmt).

 

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Stop: Manches war früher natürlich besser: KISS war eine Rockband und keine schlammwerfende Marketingmaschine mit wehleidigen Pussys (siehe zb. HIER). Und früher war John Mayall fitter. Doch auch mit 80 Jahren schaffte es der große alte Mann des weißen Blues in der Bochumer Zeche dafür zu sorgen, dass das Publikum ausrasten durfte (HIER). Besonders hübsch, wie er ganz unprätentiös direkt vor seinem Auftritt noch in der Kneipe an einem Stand Autogramme geschrieben hat. Top! 

 

Weniger spitze war, dass man mir einen Tag vorher in der Matrix beim Fotojob (Heaven's Basement) die Verzehrkarte, jungfräulich wie sie war, geklaut hat, und ich 40 Euro zahlen musste. Mitleid? Über Paypal kann man HIER einzahlen (Adresse thorsten - ihr wisst schon, dieses doofe Klammeräffchen -  tsound.de).

 

Ein Konzerttipp noch für den kommenden Dienstag: GAMMA RAY spielen in der Bochumer Zeche und haben ein wirklich formidables Album dabei. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Wo wir oben gerade bei KISS waren: Eine exzellente Spurensuche zu Ex-Kiss-Klampfer Vinnie Vincent hat der Rolling Stone veröffentlich, HIER zu finden. Sehr spannend.

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Heaven's Basement / Glamour of the Kill

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Bochumer sind glückliche Menschen. Nicht generell, aber im Fall der grandiosen Briten von Heaven's Basement auf jeden Fall. Eine ganze Reihe Konzerte wurden abgesagt, da Sänger Aaron Buchanan sich mit erheblichen Stimmprobleme herumplagt (was man live auch in Bochum bei den härteren Songs bemerkte), doch in der Matrix wurde dennoch gerockt - schließlich war es das letzte Konzert der Tour. Ein solches bringt häufig etliche "Zwischenfälle" mit sich - etwa, dass Aaron Buchanan im Kiss-Make-Up bei Glamour of the Kill's Kiss-Coverversion Love Gun auf die Bühne steppte oder er immer wieder vom Sänger seiner Vorband zum Tequillatrinken angehalten wurde.

An der Performance beider Bands änderte das nicht viel - sie war schlichtweg großartig. 

 

Zu den Fotos von:

 

HEAVEN'S BASEMENT

 

GLAMOUR OF THE KILL

 

 

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Luxuslärm / Redweik

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Luxuslärm um Frontfrau Jini machten auf ihrer aktuellen Tour im Bochumer Ruhrcongress Halt und punkteten bei ihren Fans auf ganzer Linie. Das Publikum bei einem Luxuslärm-Konzert ist überraschend durchmischt und umfasst nahezu alle Altersklassen. Die Stimmung war top, Jini und die Jungs bestens in Form und präsentierten das aktuelle, vierte Album "Alles was du willst" ihren Fans. Als Vorband freuten sich Redweik über ordentliche Zuschauerresonanz bei ihrem nur 30-minütigem Gig.

 

Fotos gibt es von:

 

LUXUSLÄRM

 

REDWEIK

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Demon's Eye mit Michael Bormann

Demons Eye

Wenn man sich bei einer Band mit zwei Sängern nicht entscheiden kann, welcher denn der bessere ist, hat die Band alles richtig gemacht. So auch Demon's Eye in der Bochum Zeche. Die Gruppe ist seit 15 Jahren mit ihrer Deep Purple-Tribute Show unterwegs und erregte schon großes Aufsehen durch Auftritte mit den Deep Purple-Musikern Jon Lord und Ian Paice. Die Liste der prominenten Gastmusiker, die mit Demon's Eye auftreten, wurde nun um den ex-Jaded Heart-Sänger Michael Bormann erweitert. Michael Bormann teilte sich in Bochum mit dem regulären Sänger Dario Velasco das Mikro. Während Velasco einen gnadenlos guten Ian Gillan gibt, ist Bormann eher im Coverdale/Hughes-Line up von Deep Purple zuhause. In so einer Verfassung wie Demon's Eye in Bochum wird man Deep Purple wohl leider nie mehr sehen. 

 

HIER geht es zu den Fotos!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Butcher Babies / Nancybreathing

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Wild, roh, sexy, musikalisch zwischen bedenklich und kraftvoll - die Butcher Babies spalten die Metalszene. Kein Grund natürlich für die RocknRoll Reporter, die Rampensäue Heidi Shepherd and Carla Harvey mit ihren Jungs zu ignorieren. Im kleinen Club der Matrix fanden sich rund 70 Leute ein und die bekamen ordentlich auf die Glocke. Dass Heidi mächtig krank auf die (nicht vorhandene) Bühne trat, merkte man allenfalls an den kleinen Tee (!)-Pausen zwischen den Songs. Im Vorprogramm werkelten die Gladbecker Nancybreathing und heizten gut vor für die Butcher Babies.

 

Hier geht es zu den Fotos von:

 

BUTCHER BABIES

 

NANCYBREATHING

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Primal Fear /Bullet

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Wer nach Bullet auf die Bühne muss, ist nicht zu beneiden. Und so verhielt es sich in der Bochumer Matrix auch mit Hauptband Primal Fear, die zwar ein großartiges Set, bei dem Metal-Gott Ralf Scheepers eine hervorragende Leistung am Mikro ablieferte, runterrissen, doch am Ende des Abends sprach eigentlich fast jeder nur vom energiegeladenen Auftritt der Schweden von Bullet. Mitreißende Songs, witzige Showeinlagen - etwa als Gitarrist Hampus Klang sich wie in der großartigen Rock-Komödie "This is Spinal Tap" von einem Roadie aus der Hocke helfen ließ - und schweißtreibende Grooves - Bullet haben es der Matrix so richtig besorgt. Primal Fear räumten dann immerhin mehr als gekonnt die Reste weg.

 

Hier gibt es die Fotos von BULLET!

 

Hier von PRIMAL FEAR!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

 

Fotos: Eisheilige Nacht m. Subway to Sally, Lordi, Korpiklaani

lordi

 

Einmal im Jahr laden Subway to Sally zur Eisheilige Nacht-Tour. In diesem Jahr hatten sie sich in Bochums Ruhrcongress Lordi, Lord of the Lost und Korpiklaani als Verstärkung mitgebracht.

Vor allem die Schockrocker und Eurovisions-Gewinner aus Finnland, Lordi, kamen prima an und sorgten - wie auch der Headliner Subway to Sally - für eine rappelvolle Hütte. 

Hier gibt es Fotos von

LORDI

SUBWAY TO SALLY

KORPIKLAANI

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.