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Mittwoch August 15, 2018
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Doc 'n' Roll - 08.04.16

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Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacken (Bruce Willis), 

 

am 14. März 2014 (!) erblickte ich, also ich als Freitagskolumnis, das Licht der Welt. Vorher habe ich zwar schon regelmäßig in meinem wahren Leben als Lokalredakteur wild herumglossiert, doch der DocnRoll ist dann ja etwas ganz Besonderes. Zwei Jahre also turne ich hier jeden Freitag für Euch rum. Ich habe mal in diesen ersten Beitrag geschaut.

 

 

Wer in vielen Foren und Facefuck-Gruppen rund ums Thema Fotografie rumturnt, erlebt immer wieder die Klischee-Fotografen, die den schlechten Ruf des Berufsstandes begründet haben. Klugscheißer, Besserwisser und Arroganzbestien mit Realitätsverlust. Da wird vornehmlich über juristische Dinge diskutiert. Recht am eigenen Bild, die Möglichkeiten der Nutzung der angefertigten Fotos von einem Künstler, die Ungerechtigkeit der Welt gegenüber den eigenen Berufsstand und und und. Fotografen jammern gern und viel, das muss man zugeben (jaaaa, ich auch ab und an). Doch, es gibt auch andere - die sind sogar in der Mehrzahl. Zum Glück.

 

... habe ich da geschrieben. Und wisst Ihr was? In den zwei Jahren hat sich nichts verändert. Von wegen früher war alles besser, anders oder was auch immer. Diese Leute gibt es immer noch, meist - und dafür habe ich jetzt zwei Jahre gebraucht, um das zu verstehen - sind das aber die Leute, die aus ihrer Sicht viel bessere Fotos als andere machen, diese aber nicht an den Mann bekommen, sprich verkaufen können. Auch das ist natürlich nicht als Pauschalurteil meinerseits zu sehen, deckt sich aber mit vielen Erkenntnissen der letzten beiden Jahre. Insofern spielt hier Neid also scheinbar eine große Rolle. 

 

nicke

 

Dabei ist der Verkauf eines Fotos oder einer Fotostrecke natürlich nicht allein glückselig machend. Wenn der Drummer einer vergleichsweise kleinen Band wie Jesus Chrüsler Supercar (übrigens ein endgeiler Name für eine Band) enthusiastisch eines meiner Bilder zu seinem Titelbild macht (ohne zu fragen), bin ich nicht böse, sondern eher stolz und freu mich drüber. Ist ja ohnehin mein Wasserzeichen drin, da muss man sich nicht aufregen. Auch Michael Amott von Arch Enemy hat sich über meine Bilder vom Spiritual Beggars-Gig im Turock (HIER) gefreut und diese geteilt und geliked. Ärgere ich mich jetzt, weil er keinen Satz der Bilder bestellt hat? Natürlich nicht.

 

 

An der dollen Ruhr-Universität Bochum gibt es jetzt vom Akademischen Förderungswerk übrigens einen Workshop "Smartphone Fine Art Photography"... Ein Smartphone dabei zu haben, ist immer noch besser als gar keine Kamera in der Tasche, auch kann man da durchaus künstlerisch mit umgehen. Zudem begrüße ich, dass durch solche Kurse (klingt allerdings eher nach Dorf-VHS denn nach Uni) Dinge wie Bildkomposition anderen Menschen näher gebracht werden. Die Kursbeschreibung aber mit dem Satz "Spätestens mit den Smartphones der neueren Generationen sind Digitalkameras eigentlich überflüssig geworden..." zu beginnen, zeigt mir, dass der Kursleiter als Kind einige Male zu heiß gebadet wurde - möglicherweise in Entwicklerflüssigkeit (Achtung - kann p-Aminophenol, Hydrochinon oder p-Methylaminophenolsulfat enthalten! Don't try this at home kids). sma

 

An diesem Wochenende treibe ich mich unweit der Heimat in der Turbohalle rum. Saltatio Mortis lohnt es sich immer zu fotografieren, während ich am Mittwoch bei Rock meets Classic war.  

 

Zu guter Letzt noch einmal der Hinweis auf mein 366-Tage-Fotoprojekt (Schaltjahr!):  Jeden Tag ein Bild aus der Sicht von Groun Dead, dem kleinsten Fotografen des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt. Wäre scharf, wenn Ihr Lust habt, immer mal wieder reinzuschauen. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen). Ach ja: Manche der Bilder sind mit dem Smartphone gemacht...

 

 

 

Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Fotos: Dirkschneider / Anvil / Palace

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Udo Dirkschneider kann es nicht lassen. Dieses Mal soll es aber wirklich das letzte Mal sein: Der ehemalige Accept-Schreihals spielte in der restlos ausverkauften Bochumer Zeche einen Abend lang ausschließlich Knaller seiner Ex-Band. Das hätte er besser sein lassen, denn wer die aktuelle Accept-Besetzung mit Sänger Mark Tornillo kürzlich einmal hat zocken sehen, muss einfach feststellen, dass Dirkschneider zwar der originale Shouter der Metallegende ist, stimmlich aber komplett gegen Tornillo abstinkt. So auch an diesem Abend. Udo singt Accept? Kult hin oder her, das muss man nicht mehr haben. Im Vorprogramm gaben Palace eine Runde 80er Jahre Metal aus, während die kultigen Anvil aus Kanada live ohnehin immer überzeugen. Auch in der Zeche wurde das Trio frenetisch bejubelt. 

 

Wir haben Fotos von:

 

DIRKSCHNEIDER

ANVIL

 

PALACE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Symphony X / Myrath

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Mittlerweile sind Symphony X die besseren Dream Theater. In der Bochumer Matrix stellte die Band um Gesangsakrobat Russell Allen dies einmal mehr unter Beweis. Die RocknRoll-Reporter waren dabei. Leider war das Licht bei der ziemlich guten Vorband Myrath derart unsäglich, dass nur ein paar vernünftige Bilder gemacht werden konnten. Schade, denn durch den hohen Nebelanteil hart auch das Publikum nur wenig von der Band sehen könen. Wir haben Bilder von:

 

SYMPHONY X

 

MYRATH

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission

Fotos: Voodoo Circle / Mad Max

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Voodoo Vibes im Rockpalast! Im Bochumer Venue präsentierten Voodoo Circle um Gründer und Gitarrist Alex Beyrodt auf ihrer "Whisky Fingers" Tour das gleichnamige Album. Leider ohne Bassist Mat Sinner, der als Mitorganisator der Rock-Meets-Classic Tour ordentlich zu tun hat und ohne Keyboarder Allesandro Del Veccio, der nach einem Autounfall die Tour absagen musste. Gute Besserung an dieser Stelle! Nichtsdestotrotz, begeisterten Voodoo Circle ihre kleine aber feine Fangemeinde mit ihrem bekannten solidem Hard Rock und den unverkennbaren Whitesnake-Einflüssen. Im Vorprogramm machten Mad Max alles richtig und heizten perfekt vor.

 

Wir haben Fotos von:

 

VOODOO CIRCLE

 

MAD MAX

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permisson.

Fotos: Dream Theater in Bochum

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Opulent, opulent: Was Dream Theater auf ihrer "The Astonishing"-Tour im Bochumer Ruhrcongress (mit 2000 Besuchern ist die bestuhlte Halle nicht ganz ausverkauft) auffahren, gleicht schon ziemlich großem Kino. Die letzte Scheibe, ein leicht überladenes Kitsch-Konzeptalbum mit Überlänge, wird in Gänze aufgeführt, der Abend in zwei Akte mit Pause unterteilt. Schade, dass die Fotografen dafür in die letzte Reihe der Halle verbannt werden mussten. 

 

Wir haben Fotos von:

 

DREAM THEATER

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson.

Doc 'n' Roll - 11.03.16

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Moin, heute komm ich mal ganz nordisch (not by nature of course) daher. Zumindest in der Anrede. Naja, ich freue mich auch auf morgen, denn da kann ich endlich mal die St- Pauli-Rocker von Ohrenfeindt fotografieren. Die sind mir bisher immer entgangen. Kennt Ihr nicht? Ohrendfeindt - das ist ein Trio Infernal vom Hamburger Kiez. "Vollgasroggenrohl" nennen sie ihre Musik und irgendwo zwischen Kiez-Romantik und AC/DC platziert sich die Band, die inzwischen schon sechs Studioalben eingezimmert hat.  Am Samstag, 12. März, spielt Ohrendfeind mit Support (Hellectrokuters) im Essener Turock. Wer direkt im Leopardenhemd kommt, freut sich dazu sicher über die anschließende Glam+Rock Ladies Night im Turock: Glamrock, Hardrock, Sleaze- und Hairmetal, 70s, 80s und 90s Classics mit DJane Kris vollenden den Vollgasroggenrohl-Abend. 

 

Weniger RocknRoll, dafür umso mehr Frickelei und Kitsch as Kitsch can gab es gestern bei Dream Theater in Bochum. Der Ruhrcongress entwickelt sich langsam zur Oppa-Arena. Schon wieder bestuhlt, schon wieder kein Fotograben. Langsam nervt es. So was es schon bei Joe Satriani neulich. Ganz schlimm. Fotos gibt es trotzdem und zwar HIERGespielt wurde das ganze aktuelle Album. Was ich davon halte, habe ich HIER! formuliert. Leider mussten die Fotografen aus dem allerletzten Loch des Ruhrcongress fotografieren. Und das ist ziemlich weit weg (siehe Foto). Wenn sie wenigstens die Lichtrechnung bezahlt gehabt hätten...

 

Picture

 

Apropos Konzerte: Langsam kommt das Jahr so richtig auf Touren: Die nächste Woche bringt die Scorpions (Abschiedstournee Teil 4711), Avantasia und Symphony X in den Ruhrpott. Unser pickepacke voller Gig-Guide weiß, wo Ihr hinmüsst. Schaut mal rein (HIER!).

 

Am Sonntag ist übrigens endlich Rosenmontag. Klingt komisch, ist aber so. Der ausgefallene Zug vom 8. Februar wird in einigen Städte (Dortmund und Düsseldorf zum Beispiel) nachgeholt. Sich 25 Tage später die Pappnase aufzusetzen, erscheint mir dann doch noch ein wenig mehr gezwungen als Karneval generell. Die sollen doch im besten Fußballsprech lieber nach vorne zu schauen und die neue Session in Angriff nehmen. Ostern ist schließlich auch nicht im Hochsommer und die Fußball-WM will ich nicht im Winter sehen müssen. Aber das ist wiederum eine andere Geschichte. Und die hat ebenfalls eine ganze Menge mit Narretei zu tun.

 

Ansonsten bin ich derzeit ein wenig Kolumnenmüde. Vielleicht sollte ich einmal ein paar Wochen Pause machen? Was meint Ihr?

 

  

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Voodoo Circle im Rockpalast

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Viel geändert hat sich seit der Gründung des deutschen Hard Rock Quintetts Voodoo Circle im Jahr 2008 nichts. Doch das ist auch nicht nötig, denn die Band überzeugt sowohl auf Ihren Alben als auch Live mit solidem Hard Rock Sound und den unverkennbaren Whitesnake-Einflüssen.

Die Band um Gründer und Gitarrist Alex Beyrodt, Sänger David Readman (Pink Cream 69), Bassist Mat Sinner, Keyboarder Allesandro Del Veccio und Schlagzeuger Francesco Jovino präsentiert auf ihrer "Whisky Fingers" Tour das gleichnamige Album, welches Ende November 2015 erschienen ist. Es ist bereits das vierte Studioalbum der Band und steht den Vorgängern in nichts nach.

Live erleben kann man Voodoo Circle am Samstag, 12. März im Rockpalast in Bochum. Mit dabei sind die Münsteraner Mad Max. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Die Tickets gibt es im Vorverkauf ab 21,00 Euro. Anschließend kann ab 23 Uhr im Club27+ quietschfidel weiter gerockt werden. Coz' we wanna rock n roll all nite!

Fotos vom Auftritt 2014 in der Zeche Bochum gibt es HIER!

Halestorm: Geschwister im Namen des Rock

PictureSchon seit 1997 treibt das Geschwisterpaar Elisabeth, stylisch Lzzy genannt (die RocknRollReporter schenken gerne der Dame ein Vokal), und Brüderchen Arejay Hale alias Halestorm ihr Unwesen auf den Bühnenbrettern dieser Welt.

2013 gab es sogar einen Grammy als bester Rock/Metal-Act, ein Umstand, der die Metalfans verwirrte. So richtig Metal sind die Hales nämlich nicht. Zumindest auf CD nicht. Da kommt die Musik der Band bis auf wenige Ausnahmem eher zahm daher.

Was Gitarristin Lzzy und Drummer Arejay mit ihrem Bandkumpanen live allerdings abbrennen, ist ganz großes Rockkino. Hoch energisch fegen Halestorm durch die Hallen und überzeugen dabei dann eben doch so manchen Die-Hard-Mattenschwinger.
Im Februar kann man sich wieder davon überzeugen. Am Mittwoch, 10. Februar, beehren die Amis die Bochumer Zeche. Die Tickets kosten 23 Euro und sind unter Tel. 01806 570000 (0,20 EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 EUR/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz), sowie unter www.ticketmaster.de erhältlich.
Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

Fotos von 2013 im Vorprogramm von Alter Bridge haben wir HIER für Euch. 

Fotos: Steven Wilson

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"Hand. Cannot. Erase." war vielleicht die beste CD des Jahres 2015. Schon im vergangenen Jahr waren die Konzerte von Steven Wilson zu diesem Opus rappelvoll und in Bochum wurde nun dem eigentlichen Konzert noch ein Zusatzabend spendiert, an dem der Meister das gesamte Werk und mehr präsentierte. Während im Hintergrund auf der großen Leinwand die Story des Konzeptalbums visuell umgesetzt wurde, spielte Wilson mit seiner Band vorne ein faszinierenden Konzert. Ein Abend, der nicht wenige in der Halle ob der Emotionalität der Geschichte zu Tränen rührte. Großartig auch die David Bowie-Hommage am Ende. Fotografiert werden musste leider aus der Ferne und von der Seite.

 

Wir haben Fotos von:

Steven Wilson

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson 

Doc 'n' Roll - 15.01.16

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Yeah, das Fotojahr hat (für mich) dann auch begonnen. Das Konzertfotojahr wohlgemerkt, denn seit dem 1. Januar habe ich ja ein ganz ambitioniertes Projekt gestartet: Das 365-Tage-Fotoprojekt. Jeden Tag ein Bild aus der Sicht von Groun Dead, dem kleinsten Fotografen des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt. Wäre scharf, wenn Ihr Lust habt, immer mal wieder reinzuschauen. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen).

Dabei habe ich jetzt schon festgestellt, dass es sehr fordernd ist, sich jeden Tag ein schönes Motiv auszudenken (oder ein originelles). Mal klappt das besser, mal schlechter. 

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Besser war sicherlich der Stuhlgang neulich (Foto). Das hat mir gut gefallen, auch, wenn es eine "Kackarbeit" war. Apropos beschissen: David Bowie jetzt auch noch? Und Professor Snape? So ein Jahresstart macht schon fast schwermütig. Aber ab jetzt wird es besser. Ich verpreche es (ohne Gewähr)...

 

Doch zurück zum Fotojahr: Gestern habe ich mal wieder - was mittlerweile immer seltener wird - eine neue Location (als Fotograf) kennengelernt.

Die Jahrhunderthalle in Bochum!  Genau, Gestrichen! Wieviel Unsinn kann man denn denken? In der Tat war ich da doch schon mal und zwar 2009 bei Zappa meets Zappa. Fotos HIER! Fotografenalzheimer...

Leider gab es keinen Graben und wir mussten von der Seite rumknipsen, was nie eine gute Option ist. Ach ja, Steven Wilson war der Künstler, der mittlerweile zum absoluten Star der progressiven Rockszene aufgestiegen ist.

Dementsprechend muss man dem Konzert (inklusive David Bowi-Hommage) auch das Prädikat fantastisch attestieren. Fotos gibt es HIER!

Apropos fantastisch: Das sind live auch die Winery Dogs, eine wahre Supergroup, deren Songwriting leider manchmal schwächelt. Live sind die aber Bombe und spielen am 29. Januar in Köln (HIER). 

  

Zu guter Letzt will ich Euch noch unseren immer weiter wachsenden Gig-Guide (HIER) ans Herz lesen. Da sind mittlerweile mehr als 200Konzerttipps für den Rest des Jahres vorhanden - und es werden immer mehr. Wie es sich gehört, hat auch der RocknRoll Reporter um Weihnachten ordentlich zugenommen und mittlerweile folgen mehr als 1800 Leute unseren Facebook-Auftritt. Saubär... Wer noch nicht dabei ist, HIER geht es lang!

   

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Pretty Maids / 21 Octayne / Evil Cinderella

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Zum Jahresabschluss gaben sich die Dänen Pretty Maids in der Bochumer Matrix die Ehre. Im gut gefüllten Venue begeisterte die Band um Sänger Ronnie Atkins auf ganzer Linie. Im Vorprogramm machten 21 Octayne, mit neuer Bassistin, sowie Evil Cinderella alles richtig und heizten perfekt vor. Klar, dass die RocknRoll-Reporter dabei waren. 

Wir haben Bilder von:

PRETTY MAIDS

 

21 OCTAYNE

 

EVIL CINDERELLA

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Bonfire / Distance Call / The Claymore

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In der Matrix in Bochum sorgten die Hard Rocker Bonfire für eine formidable Show. Mit neuem Band-Line-Up und mit dem für die Band bekannten Sound begeisterten Bonfire auch diesmal ihre Fans. Die Jungs um den neuen Sänger David Reece (ex-Accept) machten dabei keine Gefangenen und hatten mit The Claymore und Distance Call gleich noch zwei weitere Bands im Gepäck.

 

Wir haben Fotos von:

 

BONFIRE

 

DISTANCE CALL

THE CLAYMORE

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Danko Jones / 77 / Dead Lord

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Enorm voll für einen Dienstagabend war die Zeche Bochum beim Gastspiel von Danko Jones. Die Garage-Blues-Rocker um den Sänger und Namensgeber der Band präsentierten ihr jüngstes Album Fire Music. Do You Wanna Rock?“ war an diesem Abend eine überflüssige Frage, denn spätestens bei Songs wie „Had enough“ und First Date gab es für die Fans kein Halten mehr. Am Ende des Abends waren die Haare zerzaust, die Kleidung nass und das Publikum tanzte glücklich nach Hause. Im Vorprogramm hatten 77 und Dead Lord das Publikum ebenfalls sofort für sich erobert und heizten perfekt vor. 

 

Wir haben Fotos von:

DANKO JONES

 

77

 

DEAD LORD

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Anathema / Conrad Keely

PictureIm wunderbaren Ambiente der Bochumer Christuskirche präsentierten die Melancholiker von Anathema einen akustischen Abend, der den Besuchern in der ausverkauften Kulturkirche noch lange im Ohr bleiben dürfte. Im Vorprogramm hatte deren britische Landsmann Conrad Keely, eigentlich Frontmann von "...And You Will Know Us by the Trail of Dead", die Chance die Zuhörer von seiner einfühlsamen Seite zu überzeugen. Ein großartiger Abend.

 

Wir haben Fotos von:

ANATHEMA

 

CONRAD KEELY

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Joe Satriani / Dan Patlansky

PictureJoe Satriani-Konzerte gleichen einem Gottesdienst, in dem Gott selber die Messe liest. Der Gitarrengott, um genau zu sein. Im Publikum stehen die Gläubigen, zumeist ein massives Musikerpolizeiaufgebot, die dem Flitzefinger auf eben jene starrt. Ungläubig und beseelt. Auf mittlerweile 15 Alben hat der US-Amerikaner, kurz Satch genannt, sein Können aber auch sein songwriterisches Talent bewiesen und gehört zu den profiliertesten Rockgitarristen aller Zeiten. Songwritertalent? Genau. Schließlich hat Joe Satriani im Prinzip Coldplays Mega-Welthit "Viva la vida" verfasst.  2004 war das und sein Song  "If I Could Fly" wurde dreist gestohlen, wobei Coldplay keinen großen Wert darauf legten, Akkordfolge, Melodie und Dynamik zu verändern. Im September 2009 einigten sich beide Parteien außergerichtlich, was in der Musikwelt durchaus als Schuldeingestädnis betrachtet wurde. Die "Messe" im Bochumer Ruhrcongress eröffnete der außergewöhnlich talentierte Bluesgitarrist Dan Patlansky. Und dieser wurde von den Satch-Jüngern mehr als höflich gefeiert. Von wegen, du sollst keinen anderen Götter haben ...

Weniger göttlich: Die Fotografen waren gezwungen aus rund 25 Metern zu fotografieren, durften nicht in die Bühnenmitte, sondern ausschließlich von den beiden Seiten des Meisters Glatze ablichten. Zudem hatte man nur zwei Songs (statt drei wie üblich) Zeit dafür. Ziemlich viel Gängelei dafür, dass der bestuhlte Ruhrcongress gerade einmal zu einem Drittel gefüllt war. Da Dan Patlansky kurz vor Halloween scheinbar einen Schlumpf spielen musste und ausschließlich eine kleine blaue Lampe auf der Bühne erhielt, gibt es von dem Bluesman leider hier nur einige wenige Bilder. 

 

Wir haben Fotos von:

 

JOE SATRIANI

 

DAN PATLANSKY

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Eric Martin

 

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Super stark wie immer spielte Eric Martin im sehr gut besuchten Rockpalast in Bochum auf. Der charismatische Frontman von Mr.Big begeisterte auf ganzer Linie mit seinem Akustik Set. Ein rundum gelungener Abend mit toller Musik und lustigen Anekdoten.

 

Wir haben Fotos von:

 

ERIC MARTIN

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without permission

Fotos: PIL

PictureJohnny Lydon alias Johnny Rotten ist als Stimme der Sex Pistols DIE Punklegende schlechthin. Mit seiner Band Public Image Limited machte der Brite in der Bochumer Zeche Station. Ohne Vorband legte Lydon direkt los. Die Fans in der nahezu ausverkaufte Zeche vor seinem Notenständer (von dem er alle Texte ablesen musst) lechzten dankbar nach Hits wie "This is not a love song" und fühlte sich fast zwei Stunden lang wieder wild und unangepasst. Frei nach Frank Zappa: Punk's not dead, it only smells funny.

 

Wir haben Fotos von:

 

PIL

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

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Fotos: Glenn Hughes & Doug Aldrich

PictureDieser Mann ist schlichtweg eine Legende: Glenn Hughes rockt und funkt seit fast 40 Jahren die Bühnen dieser Welt, sei es als Solokünstler, Bassist und Sänger von Deep Purple (73-76) oder Frontmann der Black Country Communion. Mit Ex-Whitesnake, Ex-Dio-Gitarrenwunder Dough Aldrich machte er in der Bochumer Zechte Station und begeisterte mit unbändiger Spielfreude und einer grandiosen Setlist. Im Vorprogramm zauberte Jared James Nichols seinen harten Blues aus dem Hut. Ein gelungener Abend. Wir haben Fotos von:

 

GLENN HUGHES

 

JARED JAMES NICHOLS

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Kamelot / Gus G. / Kobra and the Lotus

PictureEin wildgewordener Lichtmischer, ein sehr buntes Publikum und drei außergewöhnlich gute Bands prägten den Abend in der Zeche Bochum. Kamelot hatten Kobra and the Lotus sowie Ozzy-Klampfer Gus G. mit seiner Band im Gepäck und ließen am Sonntagabend die Musikfans den traditionellen Tatort vergessen. Eine Leiche gab es in der Zeche nicht, dafür aber beste Unterhaltung. Schade, dass den Augen durch die schlimmen Lichtverhältnisse nicht das Gleiche geboten wurde wie den Ohren.

Wir haben Fotos von:

 

KAMELOT

 

GUS G.

 

KOBRA AND THE LOTUS

 

All Pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

Fotos: Evergrey /Layment / Whateveremains

PictureMajestätische Klangkaskaden und epische Prog-Hymnen: Evergrey haben in der Matrix mit ihrem faszinierenden Düster-Prog reine in schwarze Seelen verwandelt und auf ganzer Linie überzeugt. Apropos überzeugt: Im Vorprogramm konnten Layment und Whateveremains (fehlt da nicht ein R im Bandnamen? Oder soll das stylisch sein? Oder geht es um Eva?) ebenfalls eine saftige Duftmarke setzen.

Wir haben Bilder von:

 

EVERGREY


LAYMENT

 

WHATEVEREMAINS

 

All shots: © Janine Ulbrich (Janinographie) für RocknRoll Reporter. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!