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Freitag Februar 23, 2018
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82 items tagged "Bochum"

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Fotos: Uli Jon Roth / Reds' Cool

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Im Bochumer Rockpalast gab es Gitarrenklänge vom Feinsten, denn Uli Jon Roth, der Magier unter den Gitarrenhelden, war zu Gast. Für einen Sonntag kam der Mann des Abends recht spät auf die Bühne doch das tat seiner Performance keinen Abbruch. Vor nicht ganz vollem Auditorium sorgte der Gitarrenmeister für eine tolle Show und begeisterte seine Fans in der für ihn typischen philosophischen Art. Der Abend stand unter dem Motto "Tokyo Tapes Revisited", womit klar sein dürfte, dass es hier um die Frühphase (manche sagen die beste Phase) der Scorpions geht. 

 

Schwergewichte wie Eddie Van Halen, Yngwie Malmsteen, Joe Satriani oder Kirk Hammett nennen Uli Jon Roth stets als eines ihrer Vorbilder. Schon früh erschuf Roth die "Sky Guitar", die einen erheblich größeren Tonumfang als eine herkömmliche E-Gitarre hat. Damit war er in der Lage Violinenstücke im Originalregister zu spielen. Die deutschen Rocklegenden Scorpions prägte er bis Ende der 70er Jahre maßgeblich, danach stieg er aus und widmete sich immer mehr der Suche nach dem heiligen Gral der Gitarrenkunst, die es auch an diesem Abend zu bewundern gab.

 

Im Vorprogramm gaben die Russen Reds' Cool alles und heizten ordentlich ein.

 

Wir haben Fotos von:

 

ULI JON ROTH

 

REDS COOL

 

All pics by Thorsten "Doc Rock" Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Thundermother / Tyler Leads

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Gut gefüllt für einen Dienstagabend war der Bochumer Rockpalast beim Auftritt der All-Girl-Hard-Rock Band Thundermother. Kurz vor Beginn des Auftritts des Schwedischen Quintetts stand die Show auf der Kippe. Es wurde trotz Rauchverbot gequalmt. Das störte. Kurze Ansage, fix durchgelüftet, dann konnte es endlich los gehen. Wie gewohnt lieferten Rockröhre Clare Cunningham, Filippa Nässil (Gitarre), Giorgia Carteri (Gitarre), Tilda Stenqvist (Schlagzeug) und Bassisten Lina eine mitreißende Show. Die frechen Gitarrenriffs und die rockige Stimme der Frontfrau überzeugten auf ganzer Linie. Im Verlauf des Abends präsentierten die Rock-Chicks auch ihren neuen Song "Hellevator", dessen härterer und rauchigerer Sound die Fans begeisterte. Über eine Stunde wurde der Rockpalast insgesamt in Grund und Boden gerockt. Im Vorprogramm kam die Band Tyler Leads aus Recklinghausen ebenfalls sehr gut an.

 

Wir haben Fotos von:

 

THUNDERMOTHER

 

TYLER LEADS

 

All pics by Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: Paul Gilbert

Picture"Paule heißt er, ist Shreddermeister, im Rockclub an der Ecke..." Sehr frei nach Die Ärzte kann man deren alten Gassenhauer exzellent auf Mr. Big-Flitzevirtuose Paul Gilbert umdichten. Der bewies enorme Musikalität, coolen Humor und seine technische Meisterklasse im Bochumer Rockpalast. Dabei spielte Paul an diesem Abend sicher mehr Noten als Bob Dylan in seinem ganzen bisherigen Leben. Dafür ist Letzterer natürlich Literaturnobelpreisträger, während Paule lediglich ein nobler Tontorjäger in der Liga der Außergewöhnlichen Sechssaiter ist. 

 

Wir haben Bilder von:

PAUL GILBERT

 

All pics by Thorsten "Doc Rock" Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Amaranthe

PictureRappelvoll war es in der Bochumer Matrix beim Gastspiel der schwedischen Metal Band Amaranthe. Mit im Gepäck hatten Sie ihr neues Album "Maximalism", das erst vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde. Musikalisch ist das Sextett in mehr als einem Musikgenre beheimatet, so stecken in den Songs Elemente des schnelle Power Metal sowie des Melodic Death Metals, gemischt mit einer feinen Prise elektronischer Musik. Kennzeichnen tut sich die Band aber vor allem durch die drei Sänger (beziehungsweise Sängerin). Die Jungs und Frontfrau Elize Ryd lieferten ordentlich ab, sodass die Fans restlos begeistert waren.

 

Wir haben Fotos von:

 

AMARANTHE

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Get it on - Turbofest Bochum

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Am Freitag, 25. November, geht das Turbofest Bochum in die zweite Runde. Der Initiator ist die Turbojugend. Der weltweite Fanclub der norwegischen Band Turbonegro zählt weltweit über 2.000 Fanclubs. Bei den Festivals und Treffen kommen die Mitglieder zusammen um die Band zu feiern, sich über Musik auszutauschen und um gemeinsam Spaß zu haben. Bei den Events stehen die Mitglieder aber auch offen gegen Sexismus und Rechtsextremismus ein. Beim Bochumer Turboevent werden Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands erwartet.

Das Line-Up für den ultimativen Spaß kann sich ebenfalls sehen lassen. Mit dabei sind die "In-Your-Face Hardcore Rock´n´Roller" Lucifer Star Machine, die Marburger Supercobra, die Ruhrpott-Magier Voodoo Cowboys, die Band Vanbargen, die ihr Album "DenimDevils" mit im Gepäck haben, sowie Captain Mudäss aus Wanne-Eickel. Abgerundet wird das Fest mit einer tollen Aftershowparty.

Das Festival zum 4. Geburtstag der Turbojugend Bochum findet in der Trompete (Viktoriastraße 45 in Bochum) statt. Los geht es um 19 Uhr. Tickets gibt es bei jedem Sailor der Turbojugend Bochum in bar oder als Deutsche Post Einschreiben (13 Euro pro Ticket + 3,50 Euro). Bei Bestellung schreibt einfach eine Email mit der gewünschten Ticketanzahl, dem gewünschten Bezahlweg (Paypal oder Überweisung) und der vollständigen Adresse an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Infos Kompakt:
Was? Turbofest 2016
Wo? Die Trompete - Bochum
Wann? 25.11.2016 , 19:00Uhr Einlass , 20:00Uhr Beginn
Wer? Lucifer Star Machine (Violent Rock’n'Roll - London/Hamburg), Supercobra (Punk n Roll - Marburg), VANBARGEN ( High-Energy Rock - Ruhrpott), Voodoo Cowboys (Big Balls Rock - Ruhrpott), Captain Mudäss (Akustik-Punk / Wanne-Eickel) + Black Gold Aftershowparty
Vorverkauf: 13,00 Euro
Abendkasse: 15,00 Euro

Durchs wilde Akkordistan: Paul Gilbert in Bochum

Picture"Paul is live..." hieß einmal eine CD von Sir McCartney. Ein anderer Paul ist live ebenfalls grandios. Und schnell. Und witzig. Die Rede ist von Paul Gilbert. Paul Gilbert, bekanntermaßen Gitarrist von Mr. Big, ist berühmt für seine aberwitzige Technik, aber auch sein Songwriting und seinen Humor. Im Gegensatz zu vielen seiner Mit-Shredder aus den 90ern hat Gilbert irgendwann den Fokus auf einfaches Songwriting, gepaart mit tollen Hooks und unfassbaren Soli gelegt. Nun kommt der Mann mit seinen Micky Mouse-Kopfhörer (Hörschaden...) in den Bochumer Rockpalast, nachdem er zuvor auf seiner Sechssaitigen durch Berlin und Hamburg geflitzt ist. Am 8. November nimmt er den Ruhrpott mit auf einer Reise durchs wilde Akkordistan. 

Mit seiner neuen CD "I can destroy" schlägt Paule nach zwei etwas langatmigeren Scheiben nun wieder in die Kerbe seinern ersten Solo-Outputs. Es ist bereits sein 18. Solo-Album und der Rundling hat 13 völlig unterschiedliche Songs in Petto. Das reicht über beinharten Bluesrock ("Blues Just Saving My Life"), klassischem Shredding (" I can destroy") bis hin zu New Yorker Soulfunk ("I will be remembered"). Dass sein Gesang eher im Bereich "kann man ertragen" einzuordnen ist, stört Gilbert-Jünger nicht. Zur Verstärkung hat er aber auch immer mal wieder den begnadeten Vokalisten Freddie Nelson an Bord. Der Humor bleibt bei Gilbert nie auf der Strecke. Wer sonst würde einen Song darüber schreiben, dass man gefälligst den Blinker seiner Autos beim Abbiegen benutzen sollte?

 

Tickets gibt es HIER!

 

Paul Gilbert war schon häufiger in Bochum. So haben wir ihn in den Jahren 2007 und 2010 dort ablichten können. 

 

Fotos aus dem Jahr 2010 haben wir HIER für Euch!

 

Fotos von 2007 gibt es HIER

 

Fotos von Paul Gilbert mit Mr. Big haben wir HIER!

Fotos: Madness / The Frits

PictureWer bei der Queen höchstpersönlich im Buckingham Palast bei deren Diamant Jubiläums Feier spielen darf, ist schon ne große Nummer in der britischen Musikszene. Madness durften und die Verrückten kommen jetzt auch nach Deutschland. Ska, Pop, Punk - seit drei Jahrzehnten mischen Madness diese Musikrichtungen in einem Topf und heraus kommt ein „Nutty-Sound“ der Extraklasse. 1983 hatte Madness mit "Our House" vom Album The Rise and Fall einen Welthit, der unter anderem in Großbritannien, Deutschland und sogar in den USA in die Top 10 der Charts stieg. Nach der Veröffentlichung des von Kritikern hoch gelobten fünften Albums "Keep Moving" (1984) stieg Keyboarder Mike Barson, der den „Nutty Sound“ geprägt hatte, aus.
Am 7. September erschien die Single "Mr. Appels". Die Single wird auch in dem neuen Album "Can't Touch Us Now" vorhanden sein. Das neue Album erscheint 28. Oktober.
Am Dienstag, 4. Oktober, machten Madness den Ruhrpott verrückt. Trotz gesalzener Eintrittspreise (50-60 Euro) war der Bochumer RuhrCongress dann doch recht gut gefüllt. Die Vorgruppe konnte sich ebenfalls sehen (und hören) lassen. The Frits machten eine Menge Laune.

 

Wir haben Fotos von:

 

MADNESS

 

THE FRITS

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission!

Fotos: Serum 114 / The New Roses

PictureIn der rappelvollen Bochumer Matrix gab es mit Serum 114 und The New Roses eine gehörige Portion RocknRoll auf die Ohren. Die Punk-Rocker Serum 114 spielten Songs ihres neuen Albums "Die Nacht mein Freund" und zeigten auf derBühne, dass sie nicht nur authentisch sind, sondern auch ihr Handwerk beherrschen.

 

The New Roses gaben sich als Special Guest die Ehre. 2013 erst veröffentlichte die Band ihr Debut-Album "Without a trace", welches sowohl National als auch International von Fachkritikern hoch gelobt wurde. Die Band um Sänger Timmy Rough bewies an diesem Abend einmal mehr, dass sie zu einem der vielversprechensten neuen Rock Acts aus Deutschland gehören. Klar, dass die Fans bei so viel RocknRoll restlos begeistert waren.

Wir haben Fotos von:

 

SERUM 114

 

THE NEW ROSES

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Madness: Ska in Bochum

madness-grandslam-comp-v6-2Wer bei der Queen höchstpersönlich im Buckingham Palast bei deren Diamant Jubiläums Feier spielen darf, ist schon ne große Nummer in der britischen Musikszene. Madness durften und die Verrückten kommen jetzt auch nach Deutschland. Ska, Pop, Punk - seit drei Jahrzehnten mischen Madness diese Musikrichtungen in einem Topf und heraus kommt ein „Nutty-Sound“ der Extraklasse. 1983 hatte Madness mit "Our House" vom Album The Rise and Fall einen Welthit, der unter anderem in Großbritannien, Deutschland und sogar in den USA in die Top 10 der Charts stieg. Nach der Veröffentlichung des von Kritikern hoch gelobten fünften Albums "Keep Moving" (1984) stieg Keyboarder Mike Barson, der den „Nutty Sound“ geprägt hatte, aus.

Am 7. September erschien die Single "Mr. Appels". Die Single wird auch in dem neuen Album "Can't Touch Us Now" vorhanden sein. Das neue Album erscheint 28. Oktober.

Am Dienstag, 4. Oktober, machen Madness den Ruhrpott verrückt: Um 20 Uhr geht es dann im Bochumer RuhrCongress los, die Vorgruppe kann sich ebenfalls sehen (und hören) lassen. The Frits sind am Start. Die beliebte und erfolgreiche Ska-Formation der 80er und 90iger Jahre spielte zu ihren besten Zeiten mit allem zusammen, was die 80er und 90er Jahre in Europa zu bieten hatten.

Am Tag zuvor spielen die beiden Bands im Berliner Tempodrom. Tickets für das Konzert gibt es HIER!

Fotos: 77 / Motorowl

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Im Bochumer Rockpalast sorgten die spanischen Hard Rocker 77 für eine super Show. Die Band um die Brüder Armand und LG Valeta rockten die Bühne ordentlich in einem stark an AC/DC erinnernden Sound, sodass die anwesenden Fans voll auf ihre Kosten kamen. Im Vorprogramm spielten die psychedelischen Doom Metaller Motorowl und kamen ebenfalls gut an.

Wir haben Fotos von:

 

77

MOTOROWL

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: The Winery Dogs / Toseland

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In der Bochumer Matrix sorgten The Winery Dogs vor gut gefülltem Auditorium für eine grandiose Show und bewiesen einmal mehr, dass sie die Bezeichnung „Supergroup“ zu Recht tragen. Bassist Billy Sheehan (Ex-David Lee Roth, Mr. Big), Gitarrist/Sänger Richie Kotzen (Ex-Poison/Ex-Mr. Big) und Schlagzeuger Mike Portnoy (Ex-Dream Theater/Ex-Avenged Sevenfold) überzeugten auf ganzer Linie. Klar, dass die Fans restlos begeistert waren. Positiv überrascht hat auch die Vorgruppe Toseland die dem Publikum ordentlich einheizte.

 

Wir haben Fotos von:

 

THE WINERY DOGS

 

TOSELAND

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

The Winery Dogs: Exklusives Deutschlandkonzert

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The Winery Dogs legen nach! Im Rahmen ihrer ausverkauften „Double Down World Tour“ Anfang des Jahres rockte das Trio bereits die Kölner Essigfabrik (Fotos gibt es HIER). Nun kommt die Supergroup um Bassist Billy Sheehan (Ex-David Lee Roth, Mr. Big), Gitarrist/Sänger Richie Kotzen (Ex-Poison/Ex-Mr. Big) und Schlagzeuger Mike Portnoy (Ex-Dream Theater/Ex-Avenged Sevenfold) für ein exklusives Zusatzkonzert zurück nach Deutschland. Unter dem Motto „Double Down Summer Show – German Exclusive“ spielen The Winery Dogs am 13. Juni 2016 in der Bochumer Matrix auf.

 

Das The Winery Dogs eine Supergroup sind, die diese Bezeichnung zu Recht trägt, müssen sie aber eigentlich keinem mehr beweisen, denn The Winery Dogs klingen nicht nach einer Supergroup, sondern nach einer richtigen Band. So eilt das Classic Rock-Trio, seit ihrer Gründung im Jahr 2012, von einem Erfolg zum nächsten. Ihr großartiges Debütalbum erschien im Juli 2013 (das Review gibt es HIER), stieg in den Billboard „Top Alternative Albums”-Charts auf Platz 3 und in den „Top Rock Albums”-Charts auf Platz 5. Eine ausverkaufte Welttour mit 93 Auftritten folgte. Die Rock-Supergroup überzeugt mit einer Mischung aus Hardrock und Blues. Besonders die Liveperformances des Trios sind grandios. Wer sich überzeugen mag, Tickets gibt es HIER.


Support: Toseland (UK)
Los geht es um 20 Uhr. VVK Tickets ab 41,10 Euro zzgl. Geb.

Fotos: Magnum / Reds Cool

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Die 80er Heroen Magnum haben beim Auftritt in der Zeche Bochum abermals gezeigt, dass sie immer noch rocken. Seit 1972 begeistert die Band um Frontmann Bob Catley  nun schon ihre Fans. Die Meister des Hard Rock präsentierten sich wie gewohnt  in extrastarker Spiellaune. Mit im Gepäck hatten sie ihr brandneues Album „Sacred Blood - Divine Lies“.  Ein rundum gelungener Abend, zudem auch die Band Reds' Cool beitragen konnte.

 

Wir haben Fotos von:

 

MAGNUM

 

REDS COOL

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Fotos: Primordial / Svartidaudi / Ketzer

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Ursprünglich, düster und überzeugend wie immer spielten Primordial in der Bochumer Matrix auf. Seit über drei Jahrzehnten begeistert das irische Quintett um Sänger Alan „Naihmass Nemtheanga“ Averill nun schon die Fans. Ihr aktuelles Album „Where Greater Men Have Fallen“ erschien bereits im November 2014 und wurde von vielen Kritikern hoch gelobt. Dem, stark von keltischen Einflüssen geprägten, finsteren Metal Sound wird besonders bei Live-Auftritten durch die urweltliche Darbietung des Frontmannes Ausdruck verliehen. Darüber hinaus, hatten sich die Celtic-Metaller gleich noch vier weitere Bands mit ins Boot geholt. Cross Vault, Wederganger, die Bergisch Gladbacher Ketzer sowie die isländischen Black Metaller Svartidaudi heizten ordentlich ein.

 

Wir haben Fotos von:

 

PRIMORDIAL

 

SVARTIDAUDI

 

KETZER

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Mehr als Boobs: Butcher Babies im Rockpalast

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Ausziehen tun sie sich nicht mehr auf der Bühne, sehenswert sind sie dennoch weiterhin: Die Butcher Babies kehren zurück nach Bochum. Die Band wurde im Jahre 2010 von den Sängerinnen Carla Harvey und Heidi Shepherd gegründet. Beide arbeiteten zuvor als TV- bzw. Radiomoderatorinnen für den Playboy-Konzern und lernten sich in einer rein weiblichen Punkband kennen. Die Butcher Babies benannten sich ursprünglich nach einem Song der Band "Plasmatics". Fakt ist, dass die Butcher Babies um die Gründerinnen Heidi Shepherd und Carla Harvey mit ihrem brachialen Metal und Hard Rock-Gemisch äußerst gut ankommen. Die Bühnenshow mag daran nicht minder beteiligt sein.

Im Gepäck hat die Band eine ebenso interessante Vorgruppe: Sumo Cyco aus Kanada machen Punk-Metal und erinnern mit Sängerin Skye Sweetnam ein wenig an die frühen und rohen Flyleaf. Der Gig findet im Rockpalast der Matrix am 3. Mai ab 20 Uhr statt. 

 

Tickets gibt es zum Preis von 17,70 Euro. 

 

Bilder vom letzten Konzert haben wir HIER für Euch!

Doc 'n' Roll - 08.04.16

DocnRoll-Banner

 

Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacken (Bruce Willis), 

 

am 14. März 2014 (!) erblickte ich, also ich als Freitagskolumnis, das Licht der Welt. Vorher habe ich zwar schon regelmäßig in meinem wahren Leben als Lokalredakteur wild herumglossiert, doch der DocnRoll ist dann ja etwas ganz Besonderes. Zwei Jahre also turne ich hier jeden Freitag für Euch rum. Ich habe mal in diesen ersten Beitrag geschaut.

 

 

Wer in vielen Foren und Facefuck-Gruppen rund ums Thema Fotografie rumturnt, erlebt immer wieder die Klischee-Fotografen, die den schlechten Ruf des Berufsstandes begründet haben. Klugscheißer, Besserwisser und Arroganzbestien mit Realitätsverlust. Da wird vornehmlich über juristische Dinge diskutiert. Recht am eigenen Bild, die Möglichkeiten der Nutzung der angefertigten Fotos von einem Künstler, die Ungerechtigkeit der Welt gegenüber den eigenen Berufsstand und und und. Fotografen jammern gern und viel, das muss man zugeben (jaaaa, ich auch ab und an). Doch, es gibt auch andere - die sind sogar in der Mehrzahl. Zum Glück.

 

... habe ich da geschrieben. Und wisst Ihr was? In den zwei Jahren hat sich nichts verändert. Von wegen früher war alles besser, anders oder was auch immer. Diese Leute gibt es immer noch, meist - und dafür habe ich jetzt zwei Jahre gebraucht, um das zu verstehen - sind das aber die Leute, die aus ihrer Sicht viel bessere Fotos als andere machen, diese aber nicht an den Mann bekommen, sprich verkaufen können. Auch das ist natürlich nicht als Pauschalurteil meinerseits zu sehen, deckt sich aber mit vielen Erkenntnissen der letzten beiden Jahre. Insofern spielt hier Neid also scheinbar eine große Rolle. 

 

nicke

 

Dabei ist der Verkauf eines Fotos oder einer Fotostrecke natürlich nicht allein glückselig machend. Wenn der Drummer einer vergleichsweise kleinen Band wie Jesus Chrüsler Supercar (übrigens ein endgeiler Name für eine Band) enthusiastisch eines meiner Bilder zu seinem Titelbild macht (ohne zu fragen), bin ich nicht böse, sondern eher stolz und freu mich drüber. Ist ja ohnehin mein Wasserzeichen drin, da muss man sich nicht aufregen. Auch Michael Amott von Arch Enemy hat sich über meine Bilder vom Spiritual Beggars-Gig im Turock (HIER) gefreut und diese geteilt und geliked. Ärgere ich mich jetzt, weil er keinen Satz der Bilder bestellt hat? Natürlich nicht.

 

 

An der dollen Ruhr-Universität Bochum gibt es jetzt vom Akademischen Förderungswerk übrigens einen Workshop "Smartphone Fine Art Photography"... Ein Smartphone dabei zu haben, ist immer noch besser als gar keine Kamera in der Tasche, auch kann man da durchaus künstlerisch mit umgehen. Zudem begrüße ich, dass durch solche Kurse (klingt allerdings eher nach Dorf-VHS denn nach Uni) Dinge wie Bildkomposition anderen Menschen näher gebracht werden. Die Kursbeschreibung aber mit dem Satz "Spätestens mit den Smartphones der neueren Generationen sind Digitalkameras eigentlich überflüssig geworden..." zu beginnen, zeigt mir, dass der Kursleiter als Kind einige Male zu heiß gebadet wurde - möglicherweise in Entwicklerflüssigkeit (Achtung - kann p-Aminophenol, Hydrochinon oder p-Methylaminophenolsulfat enthalten! Don't try this at home kids). sma

 

An diesem Wochenende treibe ich mich unweit der Heimat in der Turbohalle rum. Saltatio Mortis lohnt es sich immer zu fotografieren, während ich am Mittwoch bei Rock meets Classic war.  

 

Zu guter Letzt noch einmal der Hinweis auf mein 366-Tage-Fotoprojekt (Schaltjahr!):  Jeden Tag ein Bild aus der Sicht von Groun Dead, dem kleinsten Fotografen des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt. Wäre scharf, wenn Ihr Lust habt, immer mal wieder reinzuschauen. Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen). Ach ja: Manche der Bilder sind mit dem Smartphone gemacht...

 

 

 

Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Fotos: Dirkschneider / Anvil / Palace

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Udo Dirkschneider kann es nicht lassen. Dieses Mal soll es aber wirklich das letzte Mal sein: Der ehemalige Accept-Schreihals spielte in der restlos ausverkauften Bochumer Zeche einen Abend lang ausschließlich Knaller seiner Ex-Band. Das hätte er besser sein lassen, denn wer die aktuelle Accept-Besetzung mit Sänger Mark Tornillo kürzlich einmal hat zocken sehen, muss einfach feststellen, dass Dirkschneider zwar der originale Shouter der Metallegende ist, stimmlich aber komplett gegen Tornillo abstinkt. So auch an diesem Abend. Udo singt Accept? Kult hin oder her, das muss man nicht mehr haben. Im Vorprogramm gaben Palace eine Runde 80er Jahre Metal aus, während die kultigen Anvil aus Kanada live ohnehin immer überzeugen. Auch in der Zeche wurde das Trio frenetisch bejubelt. 

 

Wir haben Fotos von:

 

DIRKSCHNEIDER

ANVIL

 

PALACE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Symphony X / Myrath

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Mittlerweile sind Symphony X die besseren Dream Theater. In der Bochumer Matrix stellte die Band um Gesangsakrobat Russell Allen dies einmal mehr unter Beweis. Die RocknRoll-Reporter waren dabei. Leider war das Licht bei der ziemlich guten Vorband Myrath derart unsäglich, dass nur ein paar vernünftige Bilder gemacht werden konnten. Schade, denn durch den hohen Nebelanteil hart auch das Publikum nur wenig von der Band sehen könen. Wir haben Bilder von:

 

SYMPHONY X

 

MYRATH

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission

Fotos: Voodoo Circle / Mad Max

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Voodoo Vibes im Rockpalast! Im Bochumer Venue präsentierten Voodoo Circle um Gründer und Gitarrist Alex Beyrodt auf ihrer "Whisky Fingers" Tour das gleichnamige Album. Leider ohne Bassist Mat Sinner, der als Mitorganisator der Rock-Meets-Classic Tour ordentlich zu tun hat und ohne Keyboarder Allesandro Del Veccio, der nach einem Autounfall die Tour absagen musste. Gute Besserung an dieser Stelle! Nichtsdestotrotz, begeisterten Voodoo Circle ihre kleine aber feine Fangemeinde mit ihrem bekannten solidem Hard Rock und den unverkennbaren Whitesnake-Einflüssen. Im Vorprogramm machten Mad Max alles richtig und heizten perfekt vor.

 

Wir haben Fotos von:

 

VOODOO CIRCLE

 

MAD MAX

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permisson.

Fotos: Dream Theater in Bochum

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Opulent, opulent: Was Dream Theater auf ihrer "The Astonishing"-Tour im Bochumer Ruhrcongress (mit 2000 Besuchern ist die bestuhlte Halle nicht ganz ausverkauft) auffahren, gleicht schon ziemlich großem Kino. Die letzte Scheibe, ein leicht überladenes Kitsch-Konzeptalbum mit Überlänge, wird in Gänze aufgeführt, der Abend in zwei Akte mit Pause unterteilt. Schade, dass die Fotografen dafür in die letzte Reihe der Halle verbannt werden mussten. 

 

Wir haben Fotos von:

 

DREAM THEATER

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson.