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Montag September 24, 2018
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Megadeth rockt Köln

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Seit 1983 gehört Dave Mustaine mit seiner Band Megadeth zu den ganz Großen des Thrashmetal. Dass die Band, die enorme Line-up-Wechsel in der langen Karriere durchgemacht hat, immer noch absolut relevant in diesem Genre sind, hat sie mit dem 2016er Album "Dystopia" eindrucksvoll bewiesen. Weltweit hat Megadeth bisher mehr als 25 Millionen Alben verkauft.

Umso erfreulicher, dass die Thrashkanone am 28. Juni in Köln in der Live Music Hall Station macht. Tickets kosten im Vorverkauf 30 Euro und sind HIER erhältlich. Mit Kiko Loureiro hat Dave Mustaine seit 2015 einen neuen und höchst kompetenten Axeslinger an seiner Seite, während seit fast sechs Jahren auch Gründungsmitglied Dave Ellefson wieder die dicken Saiten am Bass bedient. So darf sich der geneigte Thrashfan auf ein echtes Spektakel in der Live Music Hall freuen. Die Geschichte von Megadeth ist einer Talfahrt gleichzusetzen. 2002 schlief Mustain, den linken Arm über die Stuhllehne hängend, auf einem Sitz ein und zog sich so eine Kompression am Nervus radialis zu, was ihn unfähig machte, mit der linken Hand zu greifen oder auch nur eine Faust zu machen. Seine Ärzte diagnostizierten ihm schließlich, so nicht mehr Gitarre spielen zu können.

Doch Mustaine wäre nicht er selbst, wenn er (und somit Megadeth) nicht gestärkt aus dieser Sache herausgekommen wäre. 2004 veröffentlichte Megadeth das bockstarke Comebackalbum "The System Has Failed" und seitdem gibt es an den meisten Megadeth-Scheiben nicht viel auszusetzen. Die Band ist qualitativ eine echte Macht, was auch das aktuelle Album beweist. 

The Cult / Gun

Ein Neuanfang und eine Wiedergeburt zugleich ist das neue Album „Choice of Weapon“ für The Cult. Am 21. September stellt die Band die neuen Songs ihrem Publikum in der Kulturfabrik in Krefeld vor.

„Es fühlt sich an, als ob wir eine brandneue Band wären“, sagte Ian Astbury, der Frontmann und das Mastermind von The Cult, jüngst im Interview. Was schon ein bisschen ironisch klingt, schließlich hat die Kultband seit ihrer Gründung vor knapp 30 Jahren Mitglieder im Dutzend gehabt. Nichts war so stetig wie der Wechsel im Line-up von The Cult, die tapferen Erbsenzähler von Wikipedia kommen zum Beispiel bis dato auf immerhin elf Drummer.
Die Geschichte von The Cult ist lang, gewunden und eng verwoben mit der Geschichte des Rock. So nahmen die Briten einst eine unbekannte Band namens Guns’n’Roses als Support auf Tour, ließen Iggy Pop im Background mitsingen und waren mit Größen wie The Who, Metallica, Monster Magnet, Aerosmith oder Mötley Crüe unterwegs. Mit den Platten „Love“, „Electric“, „Sonic Temple“ und „Ceremony“ holten sie so viel Silber, Gold und Platin, dass sie damit ihre Wände pflastern konnten. Doch 1995 war dann zum Entsetzen der Fans erst einmal Schluss mit Hardrock made in Britain. Zwar fanden sich einige Mitglieder noch einmal kurz zusammen, spielten ein paar Konzerte und veröffentlichten eine Platte. Doch so richtig in kam The Cult erst wieder 2006. Und er nimmt seither richtig Fahrt auf. Erst folgten grandiose Touren mit einer Energie, die man älteren Herren um die 50 meist nicht zutraut.
Und es folgte mit „Choice Of Weapon“ eine Platte, die jung und frisch klingt, es wäre Rock gerade erst erfunden worden. Und das, obwohl The Cult wieder zurückgehen zu Led Zeppelin, zu den Stooges, zum rauen Riff und zur coolen Hookline. Wie das klingt und ob die Jungs ihr Handwerk beherrschen, davon können sich Rockfans am 21. September in Krefeld selbst überzeugen.


Im Vorprogramm gibt es niemand geringeres als GUN, die ihr neues Album live vorstellen werden.


Tickets gibt es zu 35 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen und auf fkpscorpio.com.
Mehr Infos und Musik unter thecult.us/, facebook.com/officialcult und myspace.com/thecult.