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Dienstag Januar 23, 2018
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24 items tagged "Zeche"

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Fotos: Iced Earth / Freedom Call / Metaprism

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Ausverkauft hieß es in der Zeche Bochum beim Gastauftritt der US Metaller Iced Earth. Dem Donnerstagabend (ist ja quasi schon Wochenende) und Friederike (dem Unwetter) zum Trotz erschienen die Fans des Power Metal zahlreich. Und die Band um Frontmann Stu Block ließ nichts anbrennen. Eine lange Setlist mit Songs vom aktuellen Album "Incorruptible" und altbekannten Liedern ließ kaum Wünsche offen.

Im Vorprogramm spielten Freedom Call, die bestens ankamen, und die Briten Metaprism.

 

Wir haben Fotos von:

 

ICED EARTH

 

FREEDOM CALL

 

METAPRISM

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Rage / Firewind / Darker Half

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Zum Auftakt ihrer aktuellen Welt-Tournee "Seasons of the Black" gaben sich Rage in der Bochumer Zeche die Ehre. Voll war das Venue nicht, obwohl es für die Band um Frontmann Peavy Wagner fast ein Heimspiel war. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und die anwesenden Fans hatten Bock. Zuvor hatten die Griechen Firewind um Gitarrist Gus G. schon ordentlich eingeheizt. Die Supportband Darker Half aus Australien konnte nicht jeden Fan überzeugen. 

Wir haben Fotos von:

 

RAGE

 

FIREWIND

 

DARKER HALF

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Lacuna Coil in der Zeche

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Immer sehenswert, immer voller Adrenalin: Lacuna Coil aus Italien genießen unter Metal- UND Gothicfans einen gleichhohen Beliebtheitsgrad. 

1994 gründete Gitarrist Marco Coti-Zelati die Band "Sleep of Right". Später griff Coti-Zelati den Bass und 1996 kam Cristina Scabbia dazu, Sie war zuvor auf vielen Italo Pop-Produktionen zu Gast. Nach Scabbias Einstieg änderte die Band ihren Namen in "Ethereal". Ein Name, der allerdings schon vergeben war, weshalb eine erneute, letzte Umbenennung in Lacuna Coil vonstatten ging. Mitte Januar 2016 verließ Girtarrist Marco Biazzi die Band, Diego „Didi“ Cavallotti, der auch schon an dem Album Delirium beteiligt war, übernahm live Gitarre. 

Am Montag, 11. Dezember, wird Lacuna Coil im Rahmen der "Delirium"-Tour 2017 in der Bochumer Zeche Station machen. Für das Vorprogramm haben sich Cristina und Co die ebenfalls hervorragende Formation "Cellar Darling" ins Boot geholt. 

Los geht es um 19.30 Uhr, Tickets gibt es HIER!

Fotos: Ensiferum / Skyclad

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Der Dienstagabend in der lediglich halb vollen Zeche Bochum steht im Zeichen des Party-Folkmetals. Während die Finnen von Ensiferum als Hauptact ihre charmante Mischung aus Folk und Grunzmetal feilbieten, geben sich Skyclad ganz humoristisch britisch und sorgen für den perfekten Appetizer aufs Hauptmenü.

 

Wir haben Fotos von:

ENSIFERUM

 

SKYCLAD

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Edguy / The Unity

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25 Jahre Edguy - das kann man schon mal feiern. Restlos ausverkauft war deshalb die Bochumer Zeche als Tobias Sammet und Co die ersten Töne erklingen ließen. Die Band zeigte sich in Topform, sprühte vor Spielfreude und hatte einige schöne Überraschungen in der Setlist ("Mysteria" z.B.). Als Vorband fungierte The Unity, die spielerisch ebenfalls top daherkamen und das Publikum prächtig vorwärmten.

 

Wir haben Fotos von:

EDGUY

 

THE UNITY

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Kustom Kulture Forever

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Seit 2013 findet auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten eine der grössten Kustom Kulture Shows Europas statt - die „Kustom Kulture Forever“ (ehemals Bottrop Kustom Kulture). Am Wochenende ist es soweit, rund 250 Hot Rods & Kustom Cars, Lowrider, Vans im 60-70 Style und viele andere sowie 150 Chopper sind am Freitag und Samstag auf Ewald zu bestaunen.

Wir haben Fotos von :

KUSTOM KULTURE FOREVER

 

noch mehr KUSTOM KULTURE FOREVER

 

All pics: Thorsten Seiffert and Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Fotos: Magnum / Reds Cool

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Die 80er Heroen Magnum haben beim Auftritt in der Zeche Bochum abermals gezeigt, dass sie immer noch rocken. Seit 1972 begeistert die Band um Frontmann Bob Catley  nun schon ihre Fans. Die Meister des Hard Rock präsentierten sich wie gewohnt  in extrastarker Spiellaune. Mit im Gepäck hatten sie ihr brandneues Album „Sacred Blood - Divine Lies“.  Ein rundum gelungener Abend, zudem auch die Band Reds' Cool beitragen konnte.

 

Wir haben Fotos von:

 

MAGNUM

 

REDS COOL

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission!

Halestorm: Geschwister im Namen des Rock

PictureSchon seit 1997 treibt das Geschwisterpaar Elisabeth, stylisch Lzzy genannt (die RocknRollReporter schenken gerne der Dame ein Vokal), und Brüderchen Arejay Hale alias Halestorm ihr Unwesen auf den Bühnenbrettern dieser Welt.

2013 gab es sogar einen Grammy als bester Rock/Metal-Act, ein Umstand, der die Metalfans verwirrte. So richtig Metal sind die Hales nämlich nicht. Zumindest auf CD nicht. Da kommt die Musik der Band bis auf wenige Ausnahmem eher zahm daher.

Was Gitarristin Lzzy und Drummer Arejay mit ihrem Bandkumpanen live allerdings abbrennen, ist ganz großes Rockkino. Hoch energisch fegen Halestorm durch die Hallen und überzeugen dabei dann eben doch so manchen Die-Hard-Mattenschwinger.
Im Februar kann man sich wieder davon überzeugen. Am Mittwoch, 10. Februar, beehren die Amis die Bochumer Zeche. Die Tickets kosten 23 Euro und sind unter Tel. 01806 570000 (0,20 EUR/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 EUR/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz), sowie unter www.ticketmaster.de erhältlich.
Beginn ist um 19.30 Uhr.

 

Fotos von 2013 im Vorprogramm von Alter Bridge haben wir HIER für Euch. 

Fotos: Danko Jones / 77 / Dead Lord

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Enorm voll für einen Dienstagabend war die Zeche Bochum beim Gastspiel von Danko Jones. Die Garage-Blues-Rocker um den Sänger und Namensgeber der Band präsentierten ihr jüngstes Album Fire Music. Do You Wanna Rock?“ war an diesem Abend eine überflüssige Frage, denn spätestens bei Songs wie „Had enough“ und First Date gab es für die Fans kein Halten mehr. Am Ende des Abends waren die Haare zerzaust, die Kleidung nass und das Publikum tanzte glücklich nach Hause. Im Vorprogramm hatten 77 und Dead Lord das Publikum ebenfalls sofort für sich erobert und heizten perfekt vor. 

 

Wir haben Fotos von:

DANKO JONES

 

77

 

DEAD LORD

 

All pics: Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Fotos: PIL

PictureJohnny Lydon alias Johnny Rotten ist als Stimme der Sex Pistols DIE Punklegende schlechthin. Mit seiner Band Public Image Limited machte der Brite in der Bochumer Zeche Station. Ohne Vorband legte Lydon direkt los. Die Fans in der nahezu ausverkaufte Zeche vor seinem Notenständer (von dem er alle Texte ablesen musst) lechzten dankbar nach Hits wie "This is not a love song" und fühlte sich fast zwei Stunden lang wieder wild und unangepasst. Frei nach Frank Zappa: Punk's not dead, it only smells funny.

 

Wir haben Fotos von:

 

PIL

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without permission

 

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Doc 'n' Roll - 25.09.15

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Hello Hooray, 

let the show begin, I am ready. Alice Cooper hat das geschrieben und ich bin auch fertig. Urlaubsreif sozusagen. Schon wieder? Ja. Deshalb mache ich mich heute erst mal 

etwas vom Acker und überlasse den Dicken Blackie von W.A.S.P. der RocknRoll Reporterin Kat. Das vergangene Wochenende brachte mit den grandiosen Dead Lord und Audrey Horne im ebenso grandiosen Kulttempel zu Oberhausen einen idealen Einstieg am Freitag. Einen Graben gab es da nicht, weshalb die Jungs so nah vor der Linse waren, dass ich sehr froh über mein Ultra-Weitwinkel war. Am Sonntag folgte dann Kamelot - wieder ohne Graben.

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 Es scheint wieder vermehrt solche Konzerte zu geben. Kamelot ist ja nun schon eine größere Nummer als Audrey Horne und der Einsatz eins Fotos- bzw. Sicherheitsgraben in der Zeche Bochum ist erprobt. Dennoch verzichten immer mehr Veranstalter wieder auf diese Dinge. Für uns Fotografen ist das natürlich suboptimal - und für Euch Konzertfotogucker ebenfalls. Den Bildern tut das meist nicht gut. In der Zeche kann man immerhin auf der Treppe stehen.

Der Winkel ist dann mies, aber man hat zumindest einigermaßen Ruhe. Außer... ja außer, wenn dort Hardcore-Fans seit Stunden sitzen und meinen, die Treppe sei ein Sitzplatz und man hätte für diesen bezahlt. Am Ende sitzen die dann da 90 Minuten rum, filmen mit ihren erbärmlichen Smartphones erbärmliche Videos, die sie sich nie wieder angucken, weil der Ton so schrecklich und die Bildqualität unter aller Sau ist, anstatt das Konzert zu genießen.Doch zurück zu den Gräben in den Läden: Nach der Loveparade waren auf einmal überall Gräben. Alle waren panisch. Ich war kurz danach auf einem kleinen Konzert einer Amateurband in einem Jugendzentrum. Da war ein Sicherheitsgraben! Dahinter standen 45 Leute - sehr luftig verteilt. Doch die Menschen vergessen gerne und schnell. Aus der Panik ist mittlerweile wieder Normalität geworden, in den meisten kleinen Clubs sind die Gräben wortwörtlich zugeschüttet worden. Generell ist das auch zu befürworten (als Konzertbesucher gesprochen, das Fotografendilemma steht ja oben schon). Aber, wenn ein Laden aus allen Nähten platzt, weil die gerade spielende Band ihn komplett ausverkauft hat (ein Umstand, den man meist ja schon vor dem Konzerttag absehen kann), spielen zumindest bei mir Sicherheitsbedenken eine Rolle und ich bin auch als Nicht-Fotograf Pro-Graben eingestellt. Gräben sind übrigens auch ein Grund (neben dem Licht), warum ich eigentlich am Liebsten die ganz großen Dinger fotografiere (sowas zB.). Da sind die Arbeitsbedingungen einfach besser, wenngleich der Underground natürlich wo anders tobt (im Untergrund?). Sind die dicken Dinger aber so groß, dass sie zum Durchdrehen animiert werden (wie hier), muss man von gaaaanz hinten fotografieren, aber das ist eine andere ärgerliche Geschichte (Fotografen finden übrigens immer was zum Nörgeln, accept it!). 

Eine kleine Anekdote will ich Euch vom Kamelot-Konzert noch erzählen: Im Vorprogramm spielte Ozzy-Klampfer Gus G. mit seiner Band. Und das tat der Arme unter den gruseligsten Lichtbedingungen, die ich in den letzten Monaten erleben musste (Fotos HIER). Fast ausschließlich dunkles rotes Licht, keine Spots auf den Sologitarristen und Bandleader, ein echter Alptraum. Das habe ich dann rumgetwittert und musste dann mal wieder erfahen, dass eben doch viele Musiker lesen, was so geschrieben wird, denn Gus antwortet prompt (siehe Screenshot - drauf klicken zum vergrößern!). 

 

Bis demnächst und Rock on!

 

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Fotos: Thunder / Colour of Noise

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Thunder waren früher so etwas wie die Ersatzdroge zu den im Haarspraynebel verschwundenen Whitesnake. Als David Coverdale sein bluesiges Timbre verleugnet hat, um in immer höheren Spähren trällern zu wollen, kamen Thunder mit Danny Bowes gerade recht. Bei Thunder roch niemals etwas nach Spandex aus L.A., hatte man Single Malt statt Jack Daniels im Sinn. In der Bochumer Zeche begeisterten die Engländer auf ganzer Linie mit einem smarten Best-of-Programm und einer bockstarken Vorband. Die Jungs von Colour of Noise spielten eine grandiose halbe Stunde und kamen bestens an.

Wir haben Fotos von:

 

THUNDER

 

COLOUR OF NOISE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without written permisson

Doc 'n' Roll - 19.06.15

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"Lieber Pressevertreter, Deinem Akkreditierungsantrag für das 26. Wacken Open Air wurde stattgegeben. Du erhältst in den nächsten Tagen Deine Akkreditierungsunterlagen per E-Mail." Die Email am Donnerstag roch schon ganz gut, heißen tut das für Wacken, wo mehrere tausend (!) Journalisten akkreditiert werden, erst einmal nicht viel, zumindest sagt das nichts über einen Fotopass für die Hauptbühnen aus.

Da muss dann oft noch zäh nachverhandelt werden, letztlich sind die Kollegen vom W:O:A aber stets sehr kooperativ. Das Hotel ist immerhin schon seit dem 5. August 2014 gebucht (mit Stornomöglichkeit natürlich) und auch, wenn das Line-up eher mau ist, sabbert jeder Metalfan zumindest dem Auftritt von Savatage entgegen. Ich bin gespannt, ob es weiterhin die 2014 geänderten Routen für Fotografen gibt, die einen zwangen, unendliche Wege zu gehen und dadurch viel zu wenig Bands fotografieren zu können. Kritik gab es massig, es wird spannend zu sehen sein, ob diese gefruchtet hat. Wer sich einige Impressionen von 2014 geben will, schaut schnell (oder langsam und genüsslich) HIER!

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Was gab es noch Erzählungswertes aus der verrückten Welt des Musik-Business' in dieser Woche? Auf jeden Fall, dass mehr als 30 (!) Fans (Verrückte? Verstrahlte? Millionäre?) zum 300-Dollar-Meet & Greet mit Kiss-Legende Ace Frehley vor dessen Show in Bochum wollten. Dafür gab es ein Händeschütteln, Fotos, einige Unterschriften. Ich verstehe Heldenverehrung durchaus, doch diese bezahlten Meet & Greets werden mir immer ein Rätsel bleiben. Da greift man tief in die Tasche dafür, dass jemand, den man verehrt, von einem (kurze) Notiz nimmt. Das kann jeder machen, aber da bin ich raus.

Ganz ehrlich? Für Ace und Konsorten (das machen mittlerweile ja fast alle Größen) sind das doch nur Cashcows, oder? Hätte ich als Rockstar Respekt vor jemandem, der mir 300 Dollar gibt, damit ich ihm die Hand schüttele? Eher im Gegenteil. Bands nachzureisen, um alle Shows zu sehen, ok. Da ist außer der enormen monetären Beanspruchung nichts gegen zu sagen, aber das geht mir einfach zu weit.

Ich habe enttäuschte Menschen aus dem Ace-M&G kommen sehen, weil der Gute auf einmal viel weniger Zeit hatte als vorgesehen (weil das Konzert um kurz vor 22 Uhr immer noch nicht angefangen hatte und die Vorband sogar aufgrund des Musikers verspäteter Ankunft - wie in Hamburg - aufgefordert wurde, mehr Songs als geplant zu spielen). 

Klar verstehe ich, dass in Zeiten der einbrechenden Gewinne durch Musikverkäufe, ein anderes Feld aufgetan werden muss, um zu "überleben". Komischerweise machen das aber auch meist nur die Bands, die ohnehin so viel Kohle scheffeln, dass sie darauf nicht angewiesen wären.

Im Falle Kiss habe ich eine besonders schöne Anekdote gehört: Jemand, der sich ein Meet & Greet gekauft hat, brachte eine Paul Stanley-Gitarre von Ibanez mit und wollte diese unterschrieben haben. Das Sternenkindchen Paule hat das aber nicht gemacht, weil es nicht zum "Deal" gehörte. Kundenfreundlichkeit sieht anders aus - und letztlich sind wir Fans doch genau das: Kunden. 

Das Konzert von Ace Frehley war dann dennoch gut und zumindest die Leistung des dick gewordenen einzig wahren Kiss-Gitarristen und seiner Band zauberte bei allen Anwesenden ein Lächeln auf die verschwitzten Gesichter. Fotos gibt es HIER!

Am Sonntag geht es dann wieder in die Bochumer Zeche, wenn die alten Recken von Thunder aufspielen. Wer die noch nicht live gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen.

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Fotos: Ace Frehley / Rebelstar

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Nachdem gerade noch seine alten Weggefährten Paul Stanley und Gene Simmons mit ihren Aushilfsmusikern den Ruhrpott aufgesucht haben (Fotos HIER), wollte es sich Ur-Kiss-Gitarrist Ace Frehley nicht nehmen lassen, den ehemaligen Kollegen zu zeigen, was eine Harke ist. In der Zeche Bochum sorgte Gitarrenlegende Frehley für einen absolut stimmigen Abend, der vor allem Kiss-Fans der ersten Stunde begeistern konnte. Mit seiner frischen Band bewies Ace (nach einiger Verspätung durch die vor dem Konzert abgehaltenen Bezahl-Meet & Greets á 300 Dollar pro Fan), dass er immer noch ein Ass im Ärmel hat, wenn es um Spielfreude geht. Klar, sein Gesang ist seit jeher ein Schwachpunkt, aber eben auch der besondere Stil und Charme des Spaceman. Dazu gab es eine Setlist, die sich gewaschen hatte, alte Kiss-Klassiker gaben neuen Frehley-Songs die Klinke in die Hand. Ein rundum gelungener Abend, zudem auch die tolle Vorband Rebelstar aus den Niederlanden beitragen konnte.

Wir haben Fotos von:

 

ACE FREHLEY

 

REBELSTAR

 

Alle Fotos: (C) Thorsten Seiffert - NO use without written permission

Fotos: Ensiferum / Insomnium

PictureRappelvoll war die Bochumer Zeche beim folkmetallischen Gastspiel von Ensiferum, Insomnium und Vorband Omnium Gatherum. Das finnische Trio glänzte dabei mit jeweils hochenergetischen Auftritten, die kaum einen Metallerkopf ungeschüttelt lassen konnten. Vor allem Ensiferum rissen einen Knaller nach dem anderen runter und ließen sich auch durch leichte technische Probleme nicht aus der Ruhe bringen. Dabei mussten sie auf ihren Keyboarder Emmi Silvennoinen verzichten. 

 

Wir haben Bilder von: 

 

ENSIFERUM

 

INSOMNIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. Verwendung der Bilder nur nach Absprache.

The Subways kommen nach Bochum

ZPicturewölf Monate haben die Subways an ihrem neuem Werk gearbeitet. Es wollte wohl gefeilt werden an dem Nachfolger des wirklich tollem "Money and Celebrity". Für die Finanzierung der Scheibe haben sich Billy Lunn (der zudem noch eine Stimmband-OP über sich ergehen lassen musste), Josh Morgan und Charlotte Cooper etwas Besonderes einfallen lassen: Wer die Scheibe vorbestellte, bekam die ersten sechs Songs sehr schnell per Download, der Rest folgt nun. "Die Musikindustrie entwickelt sich ständig weiter, deshalb ist es einfach wichtig, immer wieder neue Ideen und Konzepte zu entwickeln. Außerdem fühlt es sich an, als wäre es schon ewig her, dass wir unser letztes Album veröffentlicht haben. Indem wir die ersten Songs schon zugänglich machten, wollten wir uns bei den Fans für's Warten bedanken", sagt Billy. Das Album heißt einfach "The Subways". 

"Ein Leben ohne The Subways kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vielleicht gönnen wir uns zwischendurch irgendwann mal eine kleine Pause, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns niemals auflösen werden", so Lunn. Das sind markige Worte, die den Zeittest bestehen müssen.Zum Comichaften Artwork des Albums gibt es übrigens auch noch eine spannende Geschichte: Für die Gestaltung der Album-Kampagne taten The Subways sich nämlich mit Zash One, einer Grafikdesignerin aus Budapest zusammen. Gemeinsam mit der Band dachte sie sich eine Comic-Geschichte aus, welche die Veröffentlichung des Albums begleiten wird. Darin wird das Trio zu Superhelden - und irgendwie sind sie das ja auch. Während ihrer zehn Jahre langen Karriere haben Lunn, Morgan und Cooper schon viele befreundete Bands kommen und gehen sehen. The Subways allerdings haben nicht nur die Zeit überstanden, sondern eben auch eine bandinterne Trennung und gesundheitliche Probleme.

Jetzt erst einmal wird getourt. So spielen The Subways am Mittwoch, 11. Februar, in der Bochumer Zeche.

Tickets gibt es HIER!

 

Ältere Bilder der Band haben wir HIER! Ein (älteres) Interview mit Charlotte gibt es HIER!

 

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Fotos: Epica / Dragonforce

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Dragonforce und Epica - ein Package, das man nicht unbedingt zusammen passen hat sehen - ergänzten sich in der Tat in der Bochumer Zeche glänzend. Während die Nintendo-Metal-Granaten der Speedfanatiker Dragonforce mit powermetallischer Wucht einschlagen konnten, setzte Epica um Frontsirene Simone Simons einen orchestralen Höhepunkt nach dem anderen und begeisterten besonders bei den Songs des aktuellen Albums. Ein Interview dazu findet Ihr übrigens HIER!

Doch nun zu den Bildern von:

 

EPICA

DRAGONFORCE

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Scott Ian im Interview

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Scott, du hast ja schon eine Menge gemacht. Wann kamst du auf die Idee der "Spoken Words"-Darbietungen? In Bochum wirst da eine solche ja am 18. Januar in der Zeche "abhalten".

 

Ich hatte die Idee selber gar nicht. Ich wurde gefragt, ob ich eine Show mit dem Namen "Rockstars say the funniest things" in London 2012 machen wolle. Ich war da sehr neugierig drauf und habe einfach Ja gesagt. Das Ganze hat dann soviel Spaß gemacht, dass es als Katalysator für weitere Shows hergehalten hat.

 

Und wie sind die Reaktionen auf diese Show? Hören die Leute nur zu oder gibt es Diskussionen? 

 

Die Leute lachen alle an den richtigen Stellen, die Resonanz ist also ziemlich gut. Ich interagiere eine Menge mit den Leuten. Das Publikum besteht übrigens meistens aus Menschen, die auch Anthrax-Fans sind.

 

Wie sieht es mit dem nächsten Anthrax-Album aus? Können wir vielleicht sogar auf ein S.O.D.-Album irgendwann hoffen?

 

Wir schreiben gerade an neuem Material für Anthrax, da wird es deshalb auch schon bald eine offizielle Ankündigung geben. Und S.O.D.? Da kannst du lange drauf warten, haha.

 

Apropos Neuveröffentlichungen: Weihnachten kommt "I'm the Man", die offizielle Anthrax-Biographie heraus. Ist es richtig, dass dort ein Comic-Strip involviert ist?

 

Ja, es gibt da die Geschichte, die erzählt, wie und wann ich Lemmy zum ersten Mal getroffen habe. Das wurde in Form einer Graphic Novel umgesetzt. Ich fand, dass dies mein Buch von den anderen unterscheiden würde.

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Einer meiner ersten Anthrax-Momente war, als Ihr Al Bundys Haus in der TV-Serie belagert habt. Was das so lustig, wie es aussah?

 

Das war eine eine tolle Erfahrung. We waren alle riesige Fans der Show. In deren Welt für eine ganze Woche zu sein, was einfach unglaublich. Viele Leute sprechen mich im anschließenden Frage und Antwort-Teil meiner Shows auf Eine schrecklich nette Familie an.

 

Man findet Anthrax bei Spotify und Konsorten. Ist das das notwendige Übel oder magst du die Art und Weise, deine Musik unter die Leute zu bringen?

 

Ich bevorzuge es, wenn die Leute CDs oder Vinylschallplatten kaufen.

 

Und was sagst du zu den Smartphone-Knipsern bei Euren Shows?

 

Ich finde, dass das lahm ist. Aber das ist nur meine Meinung. Wenn es die Leute glücklich macht ...

 

Zum Abschluss unsere Standardfrage: Wenn du ein Charakter der Simpsons wärest, wer wärst du und warum?

 

Duff Man! Ich liebe Bier.

 

Scott Ian spricht am 18. Januar in der Zeche Bochum. Tickets gibt es HIER!

Live-Fotos von Anthrax gibt es HIER!

Uli Jon Roth spielt in der Zeche

uliUli Jon Roth ist eine der wenigen Gitarren-Legenden der deutschen Rockmusik. Die Scorpions formte er bis Ende der 70er Jahre maßgeblich, danach stieg er aus und widmete sich immer mehr der Suche nach dem heiligen Gral der Gitarrenkunst.

Zuweilen philosophisch, immer aber höchst relevant entwickelte sich sein Spiel und seine Songwriterfähigkeiten in eine andere Dimension als es bei den hardrockenden Scorpions weiter möglich gewesen wäre. Schon früh erschuf Roth die "Sky Guitar", die einen erheblich größeren Tonumfang als eine herkömmliche E-Gitarre hat. Damit war er in der Lage  Violinenstücke im Originalregister zu spielen. 

Schwergewichte wie Eddie Van Halen, Yngwie Malmsteen, Joe Satriani oder Kirk Hammett nennen Uli Jon Roth stets als eines ihrer Vorbilder.

Jetzt ist der Großmeister auf Tour mit einigen legendären Scorpions-Songs, aus der einflussreichen Frühphase der Band. In der Zeche Bochum wird Uli Jon Roth am Dienstag, 7. Oktober, ab 20 Uhr ein Gastspiel geben, zudem er sich die Gruppe "Crystal Breed" ins Vorprogramm geholt hat. Karten kosten 25 Euro zzgl. Vvk.-Gebühr. Es gibt sie an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.eventim.de

Fotos: Kustom Kulture 2014

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Die kleine Stadt Herten wird immer mehr zum Mekka der Autoverrückten. Youngster Vestival, Italo-Forum, Mopar-Treff und seit dem vergangenen Jahr haben auch noch die Hot Rods und Custom Cars ihre Zelte auf Ewald aufgeschlagen. Seit 2013 findet die Kustom Kulture Forever Show (ehemals Bottrop Kustom Kulture), eine der größten Kustom Kulture Shows in Europa, ebenfalls dort statt. Auf der diesjährigen Veranstaltung kamen rund 250 Hots Rods, Lowrider, Vans und viele andere coole Kisten aus den 60er und 70er Jahren sowie etwa 150 Chopper und Bobber Bikes nach Herten.

Die Kustom Kulture Forever Show in Herten ist allerdings nicht nur aufgrund der Autos und Motorräder weltweit bekannt, sondern auch für die immense Anzahl hochkarätiger Kustom Kulture-Künstlern aus aller Welt sowie der Classic Tradition Tattoo Show. Die große Eröffnung startete am Freitag, das Wetter spielte immerhin recht ordentlich mit und schickte pünktlich zum Nachmittags Sonnenstrahlen.

 

Bei uns gibt es eine üppige Galerie mit 90 Fotos von der Eröffnung.

 

KLICKT HIER!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.