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Donnerstag November 23, 2017
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3 items tagged "Skyrim"

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Review: Elder Scrolls Skyrim (PS4)

skyrElder Scrolls: Skyrim ist vielleicht das beste Spiel, das es jemals gab. Skyrim ist ein echtes Epos - von der schieren Größe der Spielwelt, über die Vielfalt der Aufgaben und dem Reichtum der Geschichte bis hin zu den actionreichen Kämpfen! Bethesda hat das beste Spiel aus der Elder Scrolls-Serie gebastelt.Auf der PS3 sorgte Skyrim für hunderte Stunden Spielpaß. Nun wurde das Spiel für die nächste Konsolengeneration neu aufgelegt. Neu bezieht sich dabei vor allem auf die Grafik. Die wurde deutlich aufgebohrt, ein Top-Grafik-Titel der PS4 ist es freilich nicht geworden, da war die Engine schon zu verstaubt. Dennoch: Wasser und Wettereffekte wurden derart aufgehübscht, dass man wie schon bei der PS3-Version einfach eimal minutenlang die Nordlichter beobachten möchte (siehe Foto unten). Die Story wurde nicht verändert, doch auch, wer diese bereits durch hatte, es gibt so viele Nebenquests, dass man getrost noch einmal von vorne beginnen mag. Beeindruckend ist bei Skyrim weiter, dass quasi alles möglich ist.

Einige Beispiel? Zaubertränke herstellen, Heiraten, Reisen, Kämpfen, zum Werwolf oder Vampir werden, sich als Dieb betätigen, Schwerter oder Rüstungen schmieden und und und. Dazu gibt es eine so dermaßen große Fülle an Missionen, dass das Spiel sicher für weit über 150 Stunden nicht langweilig wird. Die Kämpfe sind zu Beginn etwas zäh, vereinfachen sich aber mit gestiegener Charakterstufe deutlich, auch, wenn sie selbst dann noch kein Zuckerschlecken ist. Hier wird geschwitzt. Da ich einer dieser Menschen bin, die die Musik fast immer ausstellen, sagt die Tatsache, dass ich sie bei Skyrim für unverzichtbar für die Atmosphäre halte, bereits alles über deren Qualität aus. Was gibt es zu meckern?

Nicht viel: Die 3D-Weltkarte ist sehr hübsch anzuschauen, aber nicht immer leicht zu steuern. Desweiteren ist die eigentliche sehr gute Synchronisation von zu vielen Wiederholungen geprägt. Die Übersetzung fällt etwas sehr streng aus. Warum Riverwood unbedingt sklavisch übersetzt Flußwald heißen muss, entzieht sich meinem Verständnis. Die PS4-Fassung hat alle erhältlichen Erweiterungen an Bord und kann zudem auf die Mod-Unterstützung der PC-Freaks bauen. Erstmal aus der PS4 ist es möglich ein Spiel mit Mods zu bereichern. Volle Punktzahl

 

Fazit: Skyrim  ist und bleibt genial

 

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skywa

Review: Dragon Age - Inquisition

91X8W3KNuCL. SL1500 Da ist er also nun endlich, der Skyrim-Killer für die PS4. Oder? Dragon Age: Inquisition füllt das Machtvakuum auf der Next-Gen-Konsole mächtig aus, solange die Elder Scrolls-Reihe nicht auf Sonys Spielkonsole Einzu hält, so viel ist klar. Riesige Landstriche, eine epische Story - DA könnte nicht offensichtlicher versuchen in Skyrims Fußstapfen zu treten. Dies gelingt mal mehr, mal weniger gut. 

Die Story klingt wie abgekupfert: Ein verheerendes Ereignis stürzt die Welt von Thedas ins Chaos. Drachen verdunkeln den Himmel und werfen einen Schatten auf Länder am Rande des Chaos. Magier entfesseln einen vernichtenden Krieg gegen die Templer, um sich von ihrer Unterdrückung zu befreien. Nationen erheben sich gegeneinander. Es liegt beim und seinen Verbündeten, die Ordnung wiederherzustellen, indem man die Inquisition anführt und die Kräfte des Chaos zur Strecke bringt. Kling wie schon mal gehört und ist es auch, aber, was ist schon neu in der Spielewelt. Grafisch ist DA ok bis gut, für Next Gen würde ich dennoch mehr erwarten, vor allem "nebenbei".  Während in Skyrim die Dynamik der Gegend einem den Atem raubt, passiert in DA nicht annähernd so viel nebenbei, ist die Landschaft nicht so interaktiv wie beim großen Vorbild. Der Umfang des Spiels ist ziemlich gigantisch (wie es auch bei Skyrim der Fall ist), die hochgelobten 50 Stunden Hauptquest werden aber keinesfalls erreicht. Eher 25 bis 30. Dass man trotzdem einen langen Urlaub braucht, dafür sorgen die Nebenmissionen. DA ist vollgestopft mit solchen und da kommt man dann locker auf 100/120 Stunden Spielzeit. 

Hübsch ist die Möglichkeit echte Schlachtpläne anzulegen, in dem man das Spiel "einfriert" und die Karte von oben betrachtet, sich und seine Gefährten postiert. Das hat ein wenig Strategiespaß zufolge und hebt sich wohltuend von anderen Games des Genre ab. 

Was stört? Ich habe eher ein Bauchgefühl, welches mich mit dem Spiel nicht so recht warm werden lässt. Es ist wie mit einer tollen Lederjacke: Man hat da dieses grandiose Stück Kleidung im Schrank und obwohl es schon leicht durchgewetzt ist, trägt es sich doch irgendwie besser als die als Ersatz angeschaffte sehr hochwertige Kunstlederjacke. Eine Reise nach Himmelsrand nimmt mich sofort wieder ein, schlägt mich trotz der altbackenen PS3-Technik in den Bann, Dragon Age Inquisition ist ein toller Klon, den ich aber in einem Jahr nicht mehr anrühren werde. Wer diese Ansprüche nicht an ein episches Rollenspiel hat, kann mit DA rein gar nichts verkehrt machen.

 

Fazit: Nicht der Skyrim-Killer aber ein tolles Rollenspiel

 

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Skyrim: Die Reise geht weiter

Elder Scrolls: Skyrim ist vielleicht das beste Spiel, das es jemals gab. Skyrim ist ein echtes Epos - von der schieren Größe der Spielwelt, über die Vielfalt der Aufgaben und dem Reichtum der Geschichte bis hin zu den actionreichen Kämpfen! Bethesda hat das Beste aus der Elder Scrolls-Serie mit dem Konzept von Fallout 3 gemischt und  vielleicht das Spiel des Jahrzehnts veröffentlicht.

Ab sofort stehen endlich auch die deutschen Versionen der Add-Ons von "Dragonborn", "Hearthfire" und "Dawnguard" allen PlayStation3-Nutzern in Europa zur Verfügung. Diese Erweiterungen blasen Skyrim auf eine Größe, die schon beängstigend ist, und können komplett überzeugen. 

Mit "Dragonborn" reist man auf die Insel Solstheim vor der Küste von Morrowind. Hier gibt es neue Städte, Dungeons und Quests, neue Schreie, mit denen man den Willen der Gegner brechen und sogar Drachen zähmen kann. Rund acht Stunden dauert der Hauptquest, doch darüber hinaus gibt es wahnwitzig viele "Nebentätigkeiten". Apropos: Mit der Erweiterung "Hearthfire" kann der Spieler für ein paar Goldstücke sein eigenes Stück Land erwerben und das eigenes Haus darauf errichten – von einer einfachen Holzhütte mit nur einem Raum bis hin zu einem großen Anwesen mit einer Waffenkammer, einem Alchemielabor, einem Trophäenzimmer und vielem mehr. Kinder dürfen danach sogar adoptiert werden.

In "Dawnguard" ist der Vampirfürst Harkon wieder zurückgekehrt. Mithilfe der Schriftrollen der Alten strebt er nach dem Undenkbaren – er will das Licht der Sonne für immer auslöschen. Dabei kann man selbst zum  Vampirfürsten werden - atemberaubend.