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Montag Oktober 23, 2017
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Review: Rock und Pop im Pott


RockundPop

Im Ruhr Museum auf der Essener Zeche Zollverein ist noch bis zum 28. Februar die Ausstellung "Rock und Pop im Pott"  zu sehen. Klar, dass die RocknRoll Reporter auch hier kurz vorbeigeschaut haben.

 

Die Sonderausstellung zeigt den Werdegang der unterschiedlichsten Musik-Genres im Ruhrgebiet vom Beat der 1960er bis zum Heavy Metal. Bedeutende und beliebte Bands, Locations und legendäre Konzerte, Magazine, Platten und Produzenten werden ebenso vorgestellt. Kurzum, das Museum präsentiert vieles (nicht alles), was die Ruhrpott Musikszene in den letzten sechs Jahrzehnten geprägt und hervorgebracht hat. All dies findet sich in Form von Fotos, Filmausschnitten, Bühnenoutfits, Instrumenten und Tonträgern in der Ausstellung wieder. Der Besucher wird an manch einer Stelle in der Ausstellung überrascht ("Ach, guck. Das kommt auch aus dem Pott, wusste ich gar nicht."), an anderer Stelle findet man Bekanntes wieder und fühlt sich heimisch. 

 

Beginn der musikalischen Zeitreise ist das Jahr 1956. Der Film "Rock around the clock" war RockundPop2gerade erschienen. Jugendkrawalle und Proteste prägten das Bild. Die Grugahalle wurde 1958 eröffnet und sollte sich in kürzester Zeit zu einem der Musiklocations überhaupt etablieren. Unter anderem die Rolling Stones und die Beatles gaben sich hier die Ehre. Die 1970er und 1980er waren die Jahre des Punks und der neuen Deutschen Welle. Stars, wie Nena und Herbet Grönemeyer betraten die Ruhrpottbühne. Vor allem aber der Heavy Metal fand im Pott großen Anklang und ist bis heute das Fundament der musikalischen Szene der Gegend. Bands, wie Sodom und Kreator kommen auf die eine oder andere Art und Weise in der Ausstellung vor. Dieser (nahezu persönliche) Bezug macht die Ausstellung sehenswert.

 

Die Ausstellung ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro (ermäßigt 4 Euro).

 

Fazit: Vorbeischauen lohnt sich! 

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Freikarten: Auf zum Ruhrpott Metal Meeting!

PictureZum ersten Mal findet in diesem Jahr das Ruhrpott Metal Meeting in der Oberhausener Turbinenhalle statt. Vom 4. bis 5. Dezember werden namhafte Bands die Halle beben lassen.

Beim erstmals stattfindende Ruhrpott Metal Meeting am 4./5. Dezember in der Turbinenhalle in Oberhausen stehen die Spieltage der Bands fest. Zwei Bands werden das Line-Up noch erweitern. Los geht es am Freitag mit Bands wie At the Gates, Sodom, Alestorm, Asphyx, Deserted Fear, Vector und Final Depravity, während am Samstag Accept (Foto), Hammerfall, Primordial, Armored Saint, Dr. Living Dead, Beyond the Black, Air Raid und Gloryful zum Mattenschwingen einladen. Zusätzlich erwartet euch ein buntes Rahmenprogramm mit Metal Market, MeetnGreets, Barbeque. Glühwein oder das obligatorische Pilsken - schließlich befinden wir uns im Pott - wird selbstverständlich auch kredenzt.

 

 Die RocknRoll Reporter verlosen 2x2 Festivaltickets für das große Spektakel in der Turbinenhalle. 

 

Wer gewinnen will, wird bis zum 15. November 2015, Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwirt "RUHRPOTT METAL MEETING" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "Ruhrpott Metal Meeting" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">

 

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Wer kein Glück hat, kann HIER Tickets kaufen! Das Festivalticket kostet 76,90 Euro, Tagestickets sind ebenfalls erhältlich. Die Zweitagestickets ermöglichen zudem den kostenlosen Zugang zur Warm Up-Party am 3. Dezember mit Arkona, Obscurity, Metsatöll und Svartsot. 

 

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Fotos: Ruhrpott Roller Girls mit ALS Ice Bucket Challenge

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Mit 186:142 siegten die Ruhrpott Roller Girls (RPRG) in der Essener Eishalle West gegen die Gäste der Graveyard Queens Cologne. 

Damit bestätigten die Essenerinnen ihre Favoritenrolle nachdem es zur Halbzeit noch nicht ganz so gut aussah. Da lagen die Kölnerinnen noch in Front, doch ein Taktikwechsel brachte RPRG dann doch schnell auf die Siegesstraße. Noch wichtiger als das Ergebnis war allerdings im Anschluss ans Spiel die ALS Ice Bucket Challenge und die damit verbundene Spende in Höhe von 200 Euro (100 Euro an ALS, 100 Euro an Viva Con Aqua).

 

Hier gibt es einige Impressionen des Spiels und des kalten Nass nach dem "Bout".

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Rollerderby Essen vs. Metz

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Chancenlos waren die Mädels aus Metz beim Gastspiel in Essen. Die Ruhrpott Rollergirls pulverisierten ihre französischen Gäste mit 194:111. Zum Ende hin ließen die Essenerinnen sogar noch leicht nach und schickten die Damen aus Metz demoralisiert nach Hause. Die After Bout-Party konnte anschließend umso mehr genossen werden. Hier gibt es einige Fotos der Partie.

 

KLICKT HIER!

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Emscherkurve 77 vs. Hounds & Harlots SpliT 12''

emscherkurze7splithh"Du bist meine Heimat, mein Herz, mein Strand, mein Glück." Emscherkurve 77 singen - natürlich - über das Ruhrgebiet. Auf einer 12'' Split-Scheibe von Sunny Bastard geben die Mann um Sänger Spiller ordentlich Gas und präsentieren mit "Bei uns im Revier" ein für die Band typisches, sehr schnelles Stück mit eingängigen Chören und melodischer Gitarrenarbeit, das den Pott so richtig hochleben lässt. Der zweite Song "Hör gar nicht hin" setzt den guten Eindruck fort, appelliert daran, sich nie beirren zu lassen und weckt die Vorfreude auf den nächsten Longplayer.

Auf der B-Seite werkeln "Hounds & Harlots" aus San Francisco und auch, wenn ihre zwei Stücke "Fight til the end" und "Say to you" soundmäßig den fetten Standard der Emscherkurven-Seite nicht halten kann, gefallen doch beide Songs mit einem eher klassischerem Einschlag und leichter Bad Religion-Breitseite. Auch hier ist man geneigt, mehr hören zu wollen. Der Clou ist natürlich die Supersound-Single im 12 Inch Maxi-Format mit freiem Download. Sowas macht einfach eine Menge her. Mehr davon.

 

Fazit: Gutes Punk-Doppel zwischen Deutschland und den USA in toller Aufmachung

 

 

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