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Mittwoch Juli 18, 2018
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Review: Solitary Men - Refuge

refuge solitary men f534327256Peavy Wagner, Manni Schmidt & Christos Efthimiadis waren mal Rage, jetzt sind sie Refuge. Also irgendwie so etwas wie ein Zeitmaschinen-Rage. Mit „Solitary Men“ gibt es nun eine neue Scheibe - direkt aus der Vergangenheit sozusagen. Aber, wer jetzt Altbackenes erwartet, darf zum Glück enttäuscht sein: Dem Trio merkt man zu jeder Zeit auf dieser Scheibe die wiedergewonnene gemeinsame Spielfreude an. Gleich "Summer's Winter" zeigt, wo hier der Hammer hängt und die recht rau produzierte Nummer besticht durch melodische Höhepunkte und furioses Schlagzeuggewitter.

Übers Peavys Gesang zu streiten, lohnt hingegen nicht. Wie kaum ein anderen Metalsänger in Deutschland spaltet der Bassist die Kopfschüttelgemeinde. Klassischer Fall von: Hassen oder Lieben. Was man ihm auf "Solitary Men" aber niemals vorwerfen kann, ist, dass er es an Variabilität vermissen lässt. Ob Knurren (etwa im besten Song des Albums "The Man In The Ivory Tower“) oder lange nicht mehr gekannte "Höhenflüge" ("Waterfalls) - er haut alles raus, was er kann und so, wie er es kann.

Instrumental ist sowieso alles in Butter: Manni Schmidt zockt mit einer Attitüde zwischen Rotzigkeit und Virtuosität, dass man langsam versteht, warum Ausnahmetechniker Victor Smolski Peavy bei Rage irgendwann zu glatt war. Zur Musik, die Refuge hier anbieten, ist Schmidt der richtige Mann. Christos Efthimiadis ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben, auch hier ist die richtige Portion "Roughness" im Spiel. Das Songwriting ist an manchen Stellen zu schematisch. Manche würden es "Stil" nennen, ich finde einen Song wie "We owe a life to death" zu vorhersehbar und er kommt mir zu bekannt vor. Das gleiche gilt für "Mind over matters" mit seinem schunkeligen Mitgröhlrefrain. X-fach gehört, ein Fall für den sanften aber bestimmten Skip-Touch.

Ansonsten machen Refuge auf der Langrille nicht viel falsch, im Gegenteil, sogar vieles richtig, dass man sich manchmal die Frage stellt, warum man Rage jetzt auch noch braucht. Mal sehen, wohin die Zeitmaschine die Band noch katapultiert.

 

Fazit: Refuge waren mal Rage und klingen auch so - gutes "Debüt"

 

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Fotos: Rage / Firewind / Darker Half

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Zum Auftakt ihrer aktuellen Welt-Tournee "Seasons of the Black" gaben sich Rage in der Bochumer Zeche die Ehre. Voll war das Venue nicht, obwohl es für die Band um Frontmann Peavy Wagner fast ein Heimspiel war. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch und die anwesenden Fans hatten Bock. Zuvor hatten die Griechen Firewind um Gitarrist Gus G. schon ordentlich eingeheizt. Die Supportband Darker Half aus Australien konnte nicht jeden Fan überzeugen. 

Wir haben Fotos von:

 

RAGE

 

FIREWIND

 

DARKER HALF

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Helloween / Rage

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Wenn man ein Set mit "Eagle fly free" und "Dr. Stein" anfangen kann, ist man in der glücklichen Lage, das komplette Publikum bereits auf seiner Seite zu haben. Helloween haben in der Oberhausener Turbinenhalle ein großartiges Set gespielt, auch, wenn viele der Songs der Post-Kiske-Ära qualitativ nicht das Niveau der "Keeper"-Phase halten können. Auch Sänger Andi Deris ist kein Kiske, aber zumindest ein großartiger Performer, so dass die Fans voll auf ihre Kosten kamen,

Im Vorprogramm stellte Peavy Wagner sein neues Rage-Line-up (und einen neuen Song) vor. Ein rundum gelungener Mattenschwingerabend.

 

Wir haben Fotos von:

HELLOWEEN

 

RAGE

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permisson. 

St(r)ahlkraft: Helloween und Rage in Oberhausen

PictureDeutscher Metal hat nichts an St(r)ahlkraft eingebüßt - im Gegenteil: Wenn Helloween und Rage mit Special Guest Crimes of Passion am Samstag, 6. Februar, in der Oberhausener Turbinenhalle aufschlagen, hat das Festcharakter. Zwei der prägendsten teutonischen Stahlkocher an einem Abend, viel mehr kann man als Freund der harten Klänge kaum verlangen. Während die Helloween-Jungs rund um Sänger Andi Deris (Foto) mit ihrem aktuellen Album "God given right" bewiesen haben, dass sie lange keine Altmetall sind, musste Peavy Wagner sein Rage-Ensemble kürzlich komplett neu aufstellen. So dürfen die Fans gespannt sein, wie die "neuen" Rage ohne Ausnahmegitarrist Viktor Smolski und Schlagwerker André Hilgers die Bude rocken, ein Zweifel besteht bei der Güte der neuen Leute, Marcos Rodriguez (Gitarre) und Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos (Schlagzeug), jedoch kaum. Einlass ist um 19 Uhr, gegen 20 Uhr soll der Abend dann in Fahrt kommen. Tickets kosten 35 Euro im Vorverkauf. 

Doc 'n' Roll - 13.02.15

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Freitag, der 13.! BUMM. DER Tag für Abergläubische. Ich halte das ja eher konfuzianisch: Wenn du dir einredest, etwas Schlimmes wird passieren, wird etwas Schlimmes passieren. Aberglaube ist auch ein prima Stichwort für die heutige Kolumne, denn ich habe bei einigen Kollegen nachgefragt und bringe nun etwas Licht in die Dunkelkammer. Viele Fragen habe ich schon gestellt bekommen, wie mein "Workflow" nach einem Konzert aussieht, vor allem, da ich so schnell komplette Galerien online habe. Um den Arbeitsablauf als solchen soll es hier aber gar nicht gehen, sondern um die Ticks, Macken und Aberglauben bei der Bildbearbeitung. Da gibt es viele viele verschiedene Marotten, bei allen Fotografen.

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Ich zum Beispiel importiere noch vor dem Schuhe ausziehen die Bilder, esse einen Happen während die digitalen *hüstel* Meisterwerke sich ihren Weg auf die Festplatte bahnen und habe zum ersten zu bearbeitenden Foto dann einen guten Whiskey und ein Bier für den Durst vor mir stehen. Dazu läuft irgendetwas im TV, meistens weiß ich anschließend nicht, was es war. Gaaanz unten findet Ihr mein kleines Filmchen "Concert Hunter". Der Streifen zeigt ebenfalls ein wenig, was vor, während und nach einem Konzert (bei mir) so abgeht. 

 

Andere machen das ganz anders als ich übrigens: Die nette Kollegin beispielsweise setzt auf "literweise Earl Grey" (das ist Tee, kein Single Malt) und hört dazu stets die Mucke des gerade fotografierten Konzerts. Letzteres ist nicht dumm, schließlich bekomme ich während des Fotografierens nicht einmal mit, welche Songs gespielt werden. Die nicht minder famose Knipskumpanin lässt rauchen. "Räucherstäbchen immer..oft..und Musik.. zurzeit ist es Hamferd! Und sehr häufig mache ich Game of Thrones an, höre einfach zu nur - aber in englisch." Und dann war da noch die überaus verrückte Fotograbenbesessene, die derzeit immer und unbedingt die gleichen Songs der gleichen Bands in ewig gleicher Reihenfolge hören muss!! 20 Songs von Bands wie VanCanto, Gamma Ray, Manowar oder Santiano! 

Die Herren des Lichts haben ebenfalls schräge Vorlieben. "In aller Regel bearbeite ich die Bilder  am nächsten Tag - nach dem Duschen in Unterhose. Ohne vorher geduscht zu haben, fühlt es sich nicht richtig an." Ähmm, ja. Interessant. Das hätte zudem den Vorteil, dass nach dem Duschen die Bilder importiert sind und die eigentliche Arbeit losgehen könne. Ein weiterer Kollege schwört auf "Tee oder Kaffee, dazu die Doors, Hendrix oder Manson." Und nun die Sensation: Es gibt auch Fotografen, die das völlig ohne Tick schaffen. "Ich arbeite zwar nach einem bestimmten Workflow, aber so feste Rituale habe ich nicht", hörte ich da. Von der Whiskey-Idee war er dann aber doch angetan. Ich alter Suchtberater ...

 

So, nun habe ich ein wenig von der Magie verraten, die Euch frische Konzertbilder auf den Monitor zaubern. Ebenfalls spannendes Fotografengeschwurbel findet Ihr übrigens auf Husky Welt (HIER). Der Kollege lässt in seinem Blog tief in den Fotografenalltag blicken - massig WTF und OMG-Momente inklusive. Reingucken! Aber wiederkommen! Bis nächsten Freitach ...

 

 

In diesem Sinne: Rock on

  

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Turock Open Air 2012

Die RocknRoll-Reporter trieben sich bei ihrem letzten Open Air des Jahres in Essen beim Turock Open Air herum und schossen für Euch folgende Bands:

Freitag:

Rage

Mehr von Rage

Helstar

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Restless

Iron Savior

Mehr von Iron Savior

 

Samstag:

Dr. Living Dead

Lillian Axe

Desaster

Asphyx

 

Für alle Fotos gilt: Copyright by Thorsten Seiffert und Sara Holz. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!